Logo Regionaljournal
Statistik: 129 Views
Statistik: 113 Views

Schwerpunktkontrollen in den steirischen Skiregionen

Wie angekündigt, führten steirische Behörden in den beiden Semesterferien-Wochen verstärkte Kontrollen in Skiregionen durch. Nun zieht die Landespolizeidirektion mit über 1.000 kontrollierten Unterkünften sowie mehr als 700 überprüften Personen Bilanz. Insgesamt ahndeten steirische Beamte über 320 Übertretungen – den Großteil davon in den Bezirken Murau und Liezen. 

Aufgrund vermehrter Hinweise und Meldungen, wonach es insbesondere in Skiregionen vermehrt zu Übertretungen diverser Corona-Schutzmaßnahmen kommen soll, führte die steirische Polizei gemeinsam mit den örtlichen Sicherheits- und Gesundheitsbehörden verstärkte Kontrollen in den Semesterferien durch. Dabei standen insbesondere Beherbergungsbetriebe und privat vergebene Unterkünfte in Skiregionen im Fokus der Behörden. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf mögliche Umgehungen von Covid-Verordnungen oder die widmungsfremde Verwendung von Zweitwohnsitzen.

Als Anknüpfungspunkte bei gemeinsamen Kontrollen von Bezirkshauptmannschaft und Polizei dienten meist diverse Hinweise und Mitteilungen oder, wie beispielsweise im Bezirk Murau, auch eine unübliche Dichte an Zweitwohnsitzanmeldungen. „Gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Murau und der Finanzpolizei führten wir allein in den vergangenen beiden Wochen mehrere Schwerpunktaktionen mit insgesamt rund 80 Beamten durch. Dabei erstatteten wir allein in dieser Zeit 239 Anzeigen wegen des Verdachts diverser Übertretungen, beispielsweise nach den Covid-Verordnungen oder dem Meldegesetz“, so der Bezirkspolizeikommandant von Murau, Oberstleutnant Martin Kargl.

Auch im Bezirk Liezen kam es zu insgesamt 75 Anzeigen bei Kontrollen dieser Art. In den restlichen Bezirken waren die festgestellten Übertretungen bei dementsprechenden Kontrollen verschwindend gering. Auch wenn sich viele kontrollierte Beherbergungsbetriebe offenbar an die bestehenden Regelungen halten, so will man vor allem in Murau bis zum Schluss der Skisaison weiterhin ein verstärktes Augenmerk auf Übertretungen dieser Art haben. Schließlich geht es genau darum jene zu schützen, die sich vorbildlich an die bestehenden Regelungen halten.


Statistik: 292 Views

Von Dach gestürzt: Lebensgefahr

Ein 55-Jähriger stürzte Samstagnachmittag in Scheifling mehrere Meter vom Dach eines Carports und erlitt schwere Verletzungen. Es besteht Lebensgefahr.

Gegen 13.00 Uhr stieg der 55-Jährige aus dem Bezirk Murau über eine Leiter auf das Blechdach eines Carports, um dieses vom Schnee zu befreien. Als er rund 30 Minuten später wieder vom Dach steigen wollte, rutschte die an der Hausmauer angelehnte Leiter nach unten weg. Der 55-Jährige stürzte daraufhin aus einer Höhe von etwa drei bis vier Metern rücklinks auf den Steinboden. Eine Smartwatch auf seinem Handgelenk alarmierte die Rettungskräfte. Vom Vorfall selbst gab es keine unmittelbaren Zeugen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der 55-Jährige jedoch bereits von seiner Lebensgefährtin und deren Söhnen sowie einem Nachbarn erstversorgt. Ein Notarzt aus Murau führte in der Folge eine Intubation durch, bevor der Mann mit dem Rettungshubschrauber C99 ins Klinikum Klagenfurt geflogen wurde. Aktuellen Informationen der Polizei zufolge dürfte Lebensgefahr bestehen.


Statistik: 1485 Views

Skiunfall am Kreischberg fordert zwei Schwerverletzte

Samstagmittag kollidierten zwei Skifahrer im Alter von 14 und 24 Jahren. Dabei wurden beide schwer verletzt.

Kurz vor 12.00 Uhr fuhr der 14-jährige Skifahrer aus dem Bezirk Murau auf der sogenannten „Panorama-Umfahrung“ des Skigebietes Kreischberg in Richtung Tal. Als er in der Folge über eine Kuppe auf der präparierten Piste sprang, kollidierte er mit dem 24-jährigen Skifahrer aus Graz. Dieser dürfte die Piste zu diesem Zeitpunkt etwa zehn Meter unterhalb der Kuppe gequert haben. Beide Skifahrer trugen einen Helm, erlitten jedoch schwere Verletzungen aufgrund der Kollision. Sie wurden von Einsatzkräfte der Bergrettung Murau, dem Pistendienst, einem Alpinpolizisten sowie einer zufällig vor Ort anwesenden Krankenschwester medizinisch erstversorgt. Beide wurden vom Notarzthubschrauber C11 ins UKH Klagenfurt geflogen.

Statistik: 1402 Views

Alkoholisierter Murauer überholte die Polizei rechts

Ein 52-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murau hat Freitagnachmittag auf der Pyhrnautobahn in Traboch vor der Polizei zu flüchten versucht. Erst mehreren Streifen gelang es, den Lenker anzuhalten.

Gegen 16.00 Uhr nahm eine Streife der Fremden und Grenzpolizeilichen Abteilung Leoben die Verfolgung des 52-jährigen Pkw-Lenkers auf, da er die Streife zuvor rechts überholte und mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. In weiterer Folge ignorierte der Fahrzeuglenker mehrfach die Anhaltezeichen der Polizisten, blieb sogar mehrfach auf der Richtungsfahrbahn stehen und entzog sich wiederholt der Anhaltung. Zwei Streifen der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm wurden zur Unterstützung angefordert. Gemeinsam gelang es den Polizeistreifen das Fahrzeug endgültig anzuhalten. Der 52-Jährige verhielt sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv und musste am Fahrzeug fixiert werden. Nachdem sich der Verdächtige beruhigt hatte, führten die Polizisten einen Alkotest durch. Dieser ergab eine mittelgradige Alkoholisierung. Ihm wurde sein Führerschein vorläufig abgenommen, er wird der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht.

Statistik: 2682 Views

Kind trennte sich in Oberwölz Finger ab

Am späten Dienstag Nachmittag verletzte sich ein Zwölfjähriger bei landwirtschaftlichen Arbeiten seines Vaters schwer. Der Rettungshubschrauber transportierte das Kind mit einem abgetrennten Finger in das LKH-Klagenfurt.

Wie erst heute bekannt wurde, führte der Vater (51) gegen 17.30 Uhr Arbeiten auf dem landwirtschaftlichen Anwesen durch. Dabei transportierte er mit einem Hof-Lader Heuballen. Sein Sohn (12) befand sich auf der Ladegabel und hielt sich im Bereich des Drehgelenks fest. Als der Vater einen Siloballen ablud, übersah er aus Unachtsamkeit, dass sich sein Sohn an der Ladegabel festhielt. Durch die Drehbewegung des Gelenks wurde dem Buben der rechte kleine Finger abgetrennt. Einsatzkräfte (Rettung Murau und Feuerwehr Oberwölz) führten notwendige Erstmaßnahmen durch. Der Rettungshubschrauber C14 transportierte den Buben in das LKH-Klagenfurt.

Statistik: 743 Views

Lawinenabgang am Greim mit tödlichem Ausgang

Eine 57-Jährige wurde bei einem Lawinenabgang Freitagmittag in Sankt Peter am Kammersberg getötet.

Die 57-Jährige aus dem Bezirk Murau unternahm gemeinsam mit ihrem 58 Jahre alten Ehemann eine Skitour im Bereich Greim/Hangler Öfen. Gegen 13:00 Uhr wurden die beiden von einer Lawine erfasst und verschüttet. Der Mann konnte sich befreien und setzte telefonisch die Rettungskette in Gang. Die Frau konnte von der Besatzung des Polizeihubschraubers nur mehr tot geborgen werden, ihr leicht verletzter Ehemann wurde vom Rettungshubschrauber in das LKH Judenburg geflogen. 

Statistik: 1698 Views

Neue Polizei Inspektionskommandanten im Bezirk Murau

Mit 1. Jänner 2021 übernahmen zwei Polizisten die Funktion als Inspektionskommandant in Stadl an der Mur und Schöder

Der Murauer Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Martin Kargl ernannte Kontrollinspektor Wolfgang Auftischen und Kontrollinspektor Hans-Horst Rüssmann zu neuen Inspektionskommandanten.

Im Jahre 1989 entschied sich Kontrollinspektor Wolfgang Autischer für eine Karriere im Bundesdienst. Nach seiner Grundausbildung im Jahre 1991 war er an den Gendarmerieposten Unzmarkt, Neumarkt und Murau tätig. 1999 entschied er sich für die Ausbildung zum dienstführenden Beamten. Nun wurde Autischer zum Inspektionskommandanten der PI Stadl an der Mur ernannt, auf der er seit 2019 tätig ist.

Kontrollinspektor Hans Horst Ressmann trat 1981 in den Bundesdienst ein. Im Jahre 2000 entschied er sich für die Ausbildung zum dienstführenden Beamten. Nach dieser Ausbildung war er auf mehreren Dienststellen tätig. Mit November 2010 trat er seinen Dienst als 1. Stellvertreter des Inspektionskommandanten und Leiter des Sachbereichs Verkehr auf der PI Schöder an. Nun übernahm er die Leitung dieser Dienststelle. 

Statistik: 852 Views

Sechsjähriger nach Suchaktion am Kreischberg aufgefunden

Am Montagnachmittag verirrte sich ein sechsjähriger Skifahrer bei der Abfahrt im Skigebiet Kreischberg. Ein Jäger fand den leicht unterkühlten Buben. 

Gegen 15.00 Uhr war eine 43-jährige Linzerin, gemeinsam mit ihren vier Kindern und einem 80-Jährigen aus dem Bezirk Murau, am Kreischberg Skifahren. Bei der Abfahrt auf der Piste Nummer 18, trennte sich die Gruppe und der sechsjährige fuhr alleine die Piste Nummer 12 (Safariland) weiter. Da er am Ende der Piste nicht ankam, verständigten seine Begleiter um 15.50 Uhr das Liftpersonal welches umgehend eine Suchaktion einleitete. Einsatzkräfte (Pistendienst, Bergrettung, Polizei) suchten vorerst mit einem Skidoo nach dem sechsjährigen und standen gegen 16.25 Uhr kurz vor der Entscheidung, eine groß angelegte Suchaktion auszulösen. In diesem Moment erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass ein Jäger den Buben im sogenannten Lorenzergraben am Straßenrand hockend aufgefunden und zur Talstation gebracht hatte. Erhebungen ergaben, dass sich der Bub bei der Abfahrt am Ende der Piste aus ungeklärter Ursache zu weit nach rechts gehalten hatte. Er fuhr dann über Güterwege weiter talwärts und ging anschließend (bei minus 12 Grad) noch zirka drei Kilometer zu Fuß in Richtung Tal. Der sechsjährige wurde leicht unterkühlt aber unverletzt an seine Mutter übergeben.

Statistik: 715 Views

Alkoholisierter überholt und verursacht Unfall

Ein alkoholisierter 29-jähriger Pkw-Lenker kollidierte Mittwochnachmittag in Neumarkt bei einem Überholmanöver mit dem Pkw eines 56-Jährigen. Dabei erlitt der 56-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 15.10 Uhr fuhr der 56-Jährige aus dem Bezirk Murau mit einem Pkw auf der B317 in Richtung Neumarkt. Zu selben Zeit fuhr der 29-Jährige, ebenso aus dem Bezirk Murau, mit einem über 300 PS starken Pkw (Audi SQ5 TDI) auf derselben Straße von Kärnten kommend ebenso in Richtung Neumarkt. Kurz vor dem Ortsgebiet St. Marein bei Neumarkt überholte der 29-Jährige mehrere Fahrzeuge. Als ein Fahrzeug entgegenkam, musste er nach rechts ausweichen, um einen Kollision zu vermeiden. Dabei fuhr er dem vor ihm fahrenden 56-Jährigen auf. Der 56-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und von der Rettung ins Krankenhaus nach Friesach eingeliefert. Der 29-Jährige selbst blieb unverletzt. Bei ihm wurde eine schwere Alkoholisierung festgestellt, woraufhin ihm Polizisten vorläufig den Führerschein abnahmen. An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in unbekannter Höhe. Der 29-Jährige wird angezeigt. 

Statistik: 1379 Views

Corona Massentests: 0,4 Prozent positiv

1Von den 1,25 Millionen Einwohnern der Steiermark hatten sich rund 250.000 Steirer angemeldet und der Testung unterzogen. Rund 17.000 Murtaler kamen zum Test.

Die Region Murau & Murtal konnte bei 17.000 Testungen 55 positive Tests finden. Davon waren 40 Personen im Murtal und 15 Personen in Murau positiv getestet worden.

Wie Harald Eitner von der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung am Samstag berichtete, wurden 248.000 Untersuchungen durchgeführt. 0,4 Prozent oder 1000 Personen davon waren positiv. Diese mussten allesamt noch von PCR-Tests bestätigt werden. Insgesamt standen in der Steiermark 187 Teststationen und knapp 780 Spuren bereit. Etwa 8.000 Menschen helfen bei der Abwicklung und der Organisation. Manche Testwillige am Samstag bis zu 15 Minuten warten, für die meisten war der Besuch der Teststraße nach wenigen Minuten wieder zu Ende. 

Ein Erfolg seien die Massentestungen hingegen aus organisatorischer Sicht gewesen, so Eitner. „Ein ganz großes Dankeschön an die Gemeinden, die Bürgermeister, die Gemeindebediensteten, und die Freiwilligen. Eitner räumte aber auch einige Schönheitsfehler ein. Etwa Probleme bei der telefonischen Anmeldung, abgewickelt durch ein vom Land beauftragtes Call-Center. Es war relativ schwierig dieses Service mit dem I-Tool des Bundes zu verlinken.“ Ein weiteres Problem: Getestete mussten zum Teil bis zu drei Stunden warten, bis sie ihr Ergebnis via SMS zugestellt bekamen.

Statistik: 451 Views

87-jähriger verwechselte Pedale. Schwer verletzt

Ein 87-jähriger Fahrzeuglenker kam Montagnachmittag  in Krakau mit seinem Pkw von der Straße ab und verletzte sich unbestimmten Grades. 

Gegen 14.20 Uhr lenkte der 87-Jährige aus dem Bezirk Murau seinen Pkw auf der Gemeindestraße talwärts und dürfte in einer Rechtskurve das Gas- und Bremspedal verwechselt haben. Er kam daraufhin links von der Straße ab und durchbrach eine hölzerne Leitschiene. Danach stieß er gegen einen Verkehrsspiegel und stürzte etwa zwölf Meter im freien Fall in Richtung eines Wohnhauses. Der Pkw prallte mit der Fahrerseite gegen die Hausmauer und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Ersthelfer befreiten den Mann aus dem Fahrzeug und versorgten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der 87-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Die Feuerwehren Krakaudorf und Ranten waren mit insgesamt 34 Personen und drei Fahrzeugen im Einsatz und führten die Bergung des total beschädigten Unfallfahrzeuges durch.

Statistik: 652 Views

Tödlicher Sturz in Scheifling

Ein 45-Jähriger stürzte in der Nacht auf Montag aus ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Er erlitt tödliche Verletzungen.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand - so die Polizei - dürfte sich der Mann aus dem Bezirk Murau bei einem Anwesen eines Bekannten aufgehalten haben. Gegen 23.30 Uhr verließ er dieses und machte sich alleine auf dem Weg nach Hause. Dabei stürzte er aus derzeit ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Der leblose Mann wurde von engen Angehörigen am Montag gegen Mittag gefunden. Einsatzkräfte (Polizei, Notarzt, Gemeindearzt) konnten nur noch den Tod des Mannes bestätigen. Eine über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben durchgeführte Obduktion ergab schwere Verletzungen im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers. Diese dürfte sich der auf tragischer Weise Verunglückte im Zuge seines Sturzes gegen einen über das Bachbett verlaufenden Betonschweller zugezogen haben. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

Statistik: 3381 Views
Statistik: 626 Views
Statistik: 551 Views
Statistik: 442 Views
Statistik: 465 Views

Forstunfall in St. Georgen am Kreischberg

Am Dienstagvormittag kam es am Ochsenberg auf 1300 Meter Seehöhe zu einem Forstunfall. Ein 48-Jähriger wurde unbestimmten Grades verletzt.

Der 48-Jährige aus dem Bezirk Murau war gegen 08.30 Uhr am Ochsenberg auf 1300 Meter Seehöhe mit Forstarbeiten beschäftigt. Dabei durchtrennte er mit seiner Motorsäge einen drei Meter langen Baumstamm. Da dieser vermutlich unter Spannung stand, schwenkte der Baumstamm aus und traf den Arbeiter am Körper. Ein anwesender Arbeitskollege eilte zur Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Der Forstarbeiter wurde vom Rettungshubschrauber per Seil geborgen und in das Krankenhaus Klagenfurt transportiert.

Statistik: 908 Views
Statistik: 501 Views