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Mitarbeiter Verkaufsinnendienst (m/w/d)

Unser Kraft-Partnerunternehmen Murauer Bier sucht für sein Depot in Zeltweg:

Mitarbeiter Verkaufsinnendienst (m/w/d)

Bewerbungen per Mail an: kerstin.stolz@murauerbier.at oder per Post an: Brauerei Murau eGen, z.H. Frau Kerstin Hörbinger-Stolz, Raffaltplatz 19-23, 8850 Murau

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Alkoholisiert gegen Friedhofsmauer gekracht

Samstagnachmittag prallte ein 78-jähriger Pkw-Lenker in Schöder gegen eine Friedhofsmauer und wurde unbestimmten Grades verletzt.

Gegen 17.45 Uhr lenkte ein 78-Jähriger aus dem Bezirk Murau seinen Pkw auf der L704 in Richtung Schöder. Auf Höhe des Straßenkilometers 44,2 kam er aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte mit seinem Pkw gegen eine Friedhofsmauer. Diese stürzte um und beschädigte dabei drei dahinterliegende Familiengräber. Der Lenker wurde von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit und von der Rettung mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Tamsweg gebracht. Ein durchgeführter Alkotest ergab eine erhebliche Alkoholisierung. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, die Schadenshöhe an der Friedhofsmauer ist laut Polizei bislang unbekannt. 

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Druckfrisch sind sie da

... die neuen Jugendkalender Murau Murtal für das Schuljahr 2021/2022

Aktuell werden die Jugendkalender - gerade rechtzeitig zu Schulschluss - an die Oberstufenklassen der Schulen in Murau Murtal ausgeteilt - damit die Schüler*innen für den Start ins neue Schuljahr bestens gerüstet sind.

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15-Jähriger bei Traktorunfall in Laßnitz getötet

Ein 15-jähriger ist am Sonntagnachmittag im Bezirk Murau bei einem Unfall mit einem Traktor getötet worden. Der Bursch hatte die Zugmaschine auf einem Forstweg gelenkt, sein 14-jähriger Schulfreund saß als Mitfahrer am Traktor.

Die beiden Burschen waren gegen 13.00 Uhr auf dem Waldweg gefahren, als der Traktor aus noch unbekannter Ursache vom Weg abkam. Der Traktor überschlug sich mehrmals und begrub den jungen Lenker unter sich. Sein Freund konnte noch rechtzeitig abspringen und alarmierte die Einsatzkräfte. Kurze Zeit später traf eine Streife der Polizeiinspektion Murau an der Unfallörtlichkeit ein. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen hoben sie den Traktor an und konnten den 15-Jährigen befreien. Unmittelbar danach begannen sie mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Zwei kurz darauf eintreffende Notärzte konnten nur noch den Tod des 15-Jährigen feststellen. Die Angehörigen werden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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Mit Traktor überschlagen

Ein 36-Jähriger wurde bei einem landwirtschaftlichen Unfall in Sankt Georgen ob Murau Samstagmittag unbestimmten Grades verletzt und musste vom Rettungshubschrauber C11 in das Landesklinikum Klagenfurt geflogen werden.

Der 36-jährige wollte gegen 12:00 Uhr ein Feld unweit des elterlichen Bauernhofes düngen. Dazu verwendete er einen Traktor mit angekoppeltem Güllefassanhänger. Beim Versuch zu reversieren, verkantete der Traktor mit dem Anhänger und stürzte auf dem steil abfallenden Gelände um. Der Traktor überschlug sich einmal, wobei der 36-Jährige aus der Fahrerkabine geschleudert wurde und verletzt liegen blieb. Die Schwester des Mannes beobachtete den Vorfall, leistete Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Die Feuerwehr Sankt Georgen ob Murau sicherte das Fahrzeuggespann gegen weiteres Abstürzen.  

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17 Verletzte bei Zugsunglück der Murtalbahn

Im Lungau ist Freitagfrüh eine Garnitur der Murtalbahn entgleist und dabei stürzte auch ein Waggon in die Mur. Laut Rotem Kreuz wurden 17 Personen verletzt, neun davon mussten ins Spital.

Gegen 7.00 Uhr kam es unweit der Landesgrenze zur Steiermark zwischen Kendlbruck und Predlitz zu dem Unfall. Insgesamt dürften 54 Personen in der Garnitur unterwegs gewesen sein, darunter vor allem Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule. Die Insassen des abgestürzten Waggons seien sofort aus der Mur gerettet worden, teilten die Einsatzkräfte mit. Laut Rotem Kreuz wurden 17 Personen verletzt, neun davon mussten im Spital behandelt werden. „Man kann noch nicht sagen, wie der Gesundheitszustand derzeit ist. Wir gehen davon aus, dass ein Großteil dieser neun Schüler nach ambulanter Behandlung wieder nach Hause entlassen werden kann“, sagt der steirische Einsatzleiter Friedrich Sperl. Von den neun in Spitäler gebrachten Personen, wurden laut dem Bahnbetreiber drei schwer und sechs leicht verletzt.

Ersten Informationen zufolge war die Strecke vom Wurzelstock eines Baumes blockiert. Dieser soll während der Nacht bei einem Gewittersturm umgestürzt sein. Der erste Waggon der Garnitur stürzte rund vier Meter über die befestigte Uferböschung in die Mur. Das Wasser ist an der Unfallstelle zwischen einem und eineinhalb Meter tief. Der Waggon blieb seitlich in der Mur liegen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettung war an Ort und Stelle. Allein vom Roten Kreuz standen zehn Rettungswagen und zwei Notarzthubschrauber im Einsatz. Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Murau und Tamsweg wurde umgehend eingestellt und ein Schienenersatz wurde eingerichtet.

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Mit Pkw überschlagen und lebensgefährlich verletzt

Donnerstagabend kam ein 20-Jähriger mit einem Pkw in Ranten von der Fahrbahn ab. Er und seine 16-jährige Beifahrerin wurden lebensgefährlich verletzt.

Gegen 20:30 Uhr fuhr ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Murau mit einem Pkw auf der Murtal Straße B96 aus Ranten kommend in Richtung Murau. Bei Straßenkilometer 49,0 kam er ins Schleudern und in der Folge rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich mehrmals und kam auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand. Der Lenker und die 16-jährige Beifahrerin aus dem Bezirk Murau, die nicht angegurtet gewesen war, mussten von den eingesetzten Feuerwehren Ranten und Murau aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Beide wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden.

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Bei Überholvorgang von Betrunkenen abgedrängt

Bei einem Überholvorgang kollidierten Dienstagfrüh zwei Pkw-Lenker im Alter von 48 und 36 Jahren. Dabei wurde der 48-Jährige leicht verletzt. Die L502 war kurzfristig gesperrt. 

Kurz vor 06.30 Uhr fuhr der 48-Jährige aus dem Bezirk Murau mit seinem Pkw auf der L502 von Murau kommend in Richtung St. Lambrecht. Bei Laßnitz beabsichtigte der 48-Jährige den vor ihm fahrenden Pkw des 36-Jährigen, ebenso aus dem Bezirk Murau, sowie einen davor fahrenden Lkw der Straßenmeisterei zu überholen. Als sich der 48-Jährige bereits auf Höhe des 36-Jährigen befand, setzte auch dieser plötzlich zum Überholen des Lkw an. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision der beiden Pkw, woraufhin der 48-Jährige in den dortigen Abhang gedrängt wurde. Dort wurde das Fahrzeug von einem Baum gestoppt. Der 48-Jährige konnte sich selbstständig aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreien. Gemeinsam mit seiner kurze Zeit später eintreffenden Gattin und offenbar leichten Verletzungen begab er sich zur medizinischen Untersuchung ins LKH Stolzalpe. Der 36-Jährige blieb unverletzt. Sein Pkw wurde lediglich leicht an der Fahrerseite beschädigt. Ein Alkotest mit ihm ergab eine Alkoholisierung. Der Alkotest mit dem 48-Jährigen verlief negativ. Für die Aufräumarbeiten standen rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Murau im Einsatz. Die L502 musste kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden.

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Unwetter fordert Feuerwehren in der Region

Heftiger Wind, Regen, Blitz und Donner brachten in der Nacht zum Donnerstag jede Menge Eisätze für die Feuerwehr der Bezirke Murau und Murtal mit sich.

Eine nur wenige Minuten andauernde Gewitterfront mit Sturmböen zog in der Nacht auf Donnerstag über das gesamte Murtal. Die rund 200 eingesetzten Feuerwehrmänner der beiden Bezirke wurden dabei zu 60 Einsätzen gerufen wo Keller auszupumpen, Häuser zu schützen und verlegte Straßen vom umgestürzten Bäumen zu befreien waren. In Kobenz wurde ein Dach einer Lagerhalle großflächig abgedeckt. Ein ähnliches Szenario bot sich den Einsatzkräften auch in der Gemeinde St. Margarethen. Während hier die Gewitterfront durchzog wurde ein Dach eines Einfamilienhauses abgedeckt berichtet Thomas Zeiler vom Bereichs Feuerwehrverband Knittelfeld. Das selbe Bild bot sich in Murau wo die Feuerwehren Keller auspumpten und verlegte Straßen freimachten. Bis in die frühen Morgenstunden waren die Feuerwehrmänner mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt.

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400 Liter Diesel ausgetreten

Mittwochnachmittag kam es in Murau zu einem Einsatz, nachdem etwa 400 Liter Diesel von einem Anwesen zuerst in den Auenbach, den Lassnitzbach und anschließend in eine Fischzucht geflossen waren. 

Gegen 14:00 Uhr betankte ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Murau am Bauernhof einer bekannten Familie einen Traktor bei der Hoftankstelle, welche sich im überdachten Abstellplatz des Anwesens befindet. Nach dem Tankvorgang aktivierte er zwar die Sicherungen beim Zapfhahn, vergaß jedoch die Pumpe beim Tank abzustellen. Danach fuhr er mit dem Traktor zur Heuernte fort. Als die Besitzer gegen 14:45 Uhr heimkamen, bemerkten sie den ausgetretenen Diesel. Durch den von der laufenden Dieselpumpe entstandenen Druck dürfte vermutlich ein Schlauch geplatzt und etwa 400 Liter Diesel ausgetreten sein. Der Diesel gelangte vom Innenhof, einem Abwasserkanal in den Auenbach und von dort weiter in den Lassnitzbach und in eine Fischzucht. Von den Feuerwehren Lassnitz, Neumarkt und Murau wurden Ölsperren errichtet. Der Umweltalarmdienst des Landes Steiermark wurde verständigt. Die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest. Weitere Ermittlungen laufen.

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Cannabis-Anlagen in Murau ausgeforscht

Kriminalisten der Polizei forschten einen 43-jährigen Salzburger aus. Der Mann hat im Zeitraum von rund drei Jahren gemeinsam mit seinem 18-jährigen Sohn, zwei Indoor-Cannabis-Anlagen betrieben und Marihuana gewinnbringend verkauft.

Umfangreiche Ermittlungen der Suchtmittelgruppe Murau führten zu den beiden Beschuldigten. Die Cannabis-Anlagen betrieben der Vater und sein Sohn in der gemeinsamen Mietwohnung in Murau. Dabei führten die Produzenten eine Arbeitsteilung durch und unterstützten sich gegenseitig. Das erzeugte Marihuana (mehrere hundert Gramm) wurde teilweise gewinnbringend verkauft. Von den Kriminalisten sichergestelltes Bargeld erhärtet dahingehend den Verdacht des Handels. Auch der 43-Jährige sowie sein 18-jähriger Sohn konsumierten das erzeugte Marihuana. Der Sohn dürfte in Duldung seines Vaters somit zum Konsumenten geworden sein. Beide Beschuldigte werden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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Schlauchbootunfälle in Murau

Samstagmittag kam es in der Mur zu zwei Unfällen mit Schlauchbooten. Eine Suchaktion wurde eingeleitet. Ein 16-Jähriger wurde unbestimmten Grades verletzt.

Gegen 12:00 Uhr fuhren ein 46-jähriger Wiener und ein 35-jähriger Wiener mit einem Schlauchboot in Kajakform den Murfluss abwärts. Im Bereich der Einmündung des von rechts einfließenden Laßnitzbaches (etwa 1.300 Meter unterhalb des Kraftwerkes Murau) ist eine Verengung des Flussbetts. Dieses Hindernis konnte von den beiden Männern nicht mehr überfahren werden. In weiterer Folge trieben der 46-Jährige und das Schlauboot etwa 600 Meter ab. Der 46-Jährige konnte sich auf eine Sandbank retten. Da er seinen Begleiter nicht mehr sehen konnte, kehrte er Richtung Unfallstelle zurück und setzte einen Notruf ab. Der 35-Jährige dürfte etwa 1.200 Meter abgetrieben sein und konnte bei der Gestüthofbrücke ans Ufer schwimmen. Gegen 13:00 Uhr konnte der Mann von Beamten aufgefunden werden. Beide Männer blieben unverletzt. 

Während dieser Suchaktion kam zu einem weiteren Unfall.

Gegen 12:30 Uhr kam ein 52-Jähriger aus Wien auf die Beamten zu und teilte ihnen mit, dass er soeben mit seinem 16-jährigen Sohn in einem Schlauchoot und seinem 56-jähriger Freund in einem zweiten Schlauchboot einen Unfall gehabt hätte. Wenig später kam der 16-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades über die Murböschung. Er wurde ins LKH Stolzalpe gebracht. Der 56-Jährige meldete sich in weiterer Folge bei dem 52-Jährige und teilte diesem mit, dass er ans Ufer schwimmen konnte und unverletzt sei. Die Personen dürften ebenfalls bei der Einmündung des Laßnitzbaches gekentert sein. Die Freiwilligen Feuerwehren Murau, St. Georgen und Katsch an der Mur standen mit insgesamt 43 Kräften im Einsatz.

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Glücklicher Ausgang einer Suchaktion in Murau

Einen glücklichen Ausgang nahm Freitagabend eine Suchaktion nach einer 58-Jährigen. Die Frau kehrte ohne offensichtliche Verletzungen in ihre Wohnung zurück und wurde zur Untersuchung ins LKH Knittelfeld gebracht. 

Die 58-jährige, aus Ungarn stammende und in Murau wohnhafte Frau war seit den Donnerstag Abendstunden abgängig. Die Anzeige wurde von ihrer Tochter erstattet. Eine Suchaktion, an der sich neben Polizei auch die Feuerwehren Murau und Niederwölz, sowie die Bergrettung Murau beteiligten blieb vorerst erfolglos und wurde um 23.00 Uhr abgebrochen. Die Suche wurde am Freitagmorgen unter anderem mit Beteiligung des Polizeihubschraubers und Diensthunden fortgesetzt.

Am frühen Abend kehrte die Frau, zwar geschwächt, aber offensichtlich unverletzt, in ihre Wohnung zurück. Auf Grund ihrer Angaben gegenüber der Polizei dürfte sie über eine Böschung gestürzt und bewusstlos gewesen zu sein, wurde sie zur Sicherheit vom Roten Kreuz in das LKH Knittelfeld gebracht.

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Mopedunfall St. Lambrecht

Donnerstagabend verletzte sich eine 15-Jährige aus dem Bezirk Murau bei einem Mopedunfall vermutlich schwer.

Gegen 20:30 Uhr war eine 15-Jährige mit ihrem Moped auf der L 502 in Fahrtrichtung Mariahof unterwegs. Bei Straßenkilometer 11,500 kam die Lenkerin in einer Linkskurve aus unbekannter Ursache zu Sturz. Die Unfalllenkerin wurde mit Verdacht auf schwere Verletzungen ins Krankenhaus in Friesach eingeliefert.

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LandarztZUKUNFT in der starken Region Murau Murtal

Viele PatientInnen, direkte Dankbarkeit, offene Stellen, hohe Lebensqualität – warum in Murau Murtal der Landarzt/die Landärztin wieder einen Aufschwung erleben wird. Diesen Prozess beschleunigt nun zusätzlich ein starkes Projekt namens „LandarztZUKUNFT“, das vom Regionalmanagement für die Region initiiert wurde. So erkennen JungmedizinerInnen wieder vermehrt die Vorteile eines erfüllenden (Berufs-)Lebens am Lande. Damit wir dem Hausarzt-Mangel wirkungsvoll entgegensteuern.

Versorgung in ländlich geprägten Regionen sichern

„Wir vermitteln im Zuge des Projekts LandarztZUKUNFT sowie auch im Rahmen einer Kampagne vor allem den MedizinstudentInnen, dass sie in unserer Region gebraucht werden und hier tolle Arbeitsbedingungen vorfinden“, fasst die Vorsitzende der Region Murau Murtal und Landtagspräsidentin Manuela Khom zusammen: „Wir setzen dabei auf Bewusstseinsbildung in Verbindung mit konkreter Praxis, indem wir Studierenden durch kostenlose Unterkünfte und weitereAktivitäten entgegenkommen.“

Als Arzt/Ärztin dort arbeiten, wo andere Urlaub machen

Die stellvertretende Vorsitzende und Zweite Landtagspräsidentin Gabriele Kolar unterstreicht: „Wir sprechen junge Menschen an, die ihre Zukunft in einer nachhaltig agierenden wie naturnahen Region sehen. Die Attraktivierung des Berufsbildes des Landarztes ist ein vordringliches Ziel, um durchgehende medizinische Betreuung zu gewährleisten.“ Der hohe Bedarf macht die Praxis auf dem Land im Unterschied zum Überangebot in der Stadt auch aus wirtschaftlicher Sicht attraktiver.

Zurück in die Heimat und über Lebensqualität staunen

Manuela Khom kennt selbst viele Schicksale von „Auswanderern“, die nach einigen Jahren in der „Fremde“ gerne wieder zurückkommen: „Im Studium gewöhnt man sich an viele Angebote, die es in Städten gibt. Allerdings verliert man dann oft aus den Augen, dass nach dem Studium und einigen Anfangsjahren oft die Familienplanung bereits beginnt, das Bewusstsein für die eigenen Wurzeln erwacht und urbane Ballungsgebiete auch viele Nachteile in Sachen Lebensqualität besitzen.“ Das Pendeln zwischen Stadt und Familie bzw. Freunden in der „Heimat“ erweist sich meist zusätzlich als schwierig, zumal man gleich alle guten Dinge an einem Ort verbinden und genießen könnte.

Guter Standort für medizinische Karrieren

Gabriele Kolar erwartet sich von dem Projekt große Signalwirkung: „Wir wollen niemanden vorschreiben, wo jemand seinen Lebensmittelpunkt setzt, sondern möchten einfach anregen, es sich gut zu überlegen. Denn die Vorteile einer Landarzt-Karriere sind offensichtlich, wenn man ein medizinischer Allrounder bzw. eine medizinische Allrounderin ist, der/die eine bunte, abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel direktem Kontakt schätzt und in einer der schönsten Regionen Österreichs leben will.“

Den Studierenden wird unter anderem ein gemeinschaftliches E-Auto vom Judenburger BMW- Autohaus Neuper samt E-Tankstellenkarte, welche durch eine Kooperation von den Stadtwerken Judenburg gesponsert worden ist und mit der die Studierenden an vielen regionalen E-Tankstellen gratis tanken können, zur Verfügung gestellt.

Universitäre Lehrordinationen in der Region Murau Murtal

Von den aktuell 7 universitären Lehrordinationen in der Region Murau Murtal haben sich gegenwärtig folgende Lehrordinationen bereit erklärt, Studierende zu nehmen: Dr. Martin Decrinis aus Obdach, Dr. Nashat Kirbaa aus Spielberg, Dr. Iris Mandl und Dr. Gudrun Uran jeweils aus Judenburg. Dr.med.univ. Ulrike Spary-Kainz, Senior Lecturer an der Medizinischen Universität Graz, konstatiert hierzu: „Im klinisch-praktischen Jahr ist der allgemeinmedizinische Praktikumsteil in den universitären Lehrordinationen die einzige Möglichkeit, den niedergelassenen ärztlichen Bereich kennenzulernen. Gerade im ländlichen Raum ist dieser Bereich medizinisch besonders interessant und vielfältig. Und deshalb ist es uns so wichtig, das Projekt LandarztZUKUNFT weiterzuführen und eventuell sogar auszubauen.“

www.starkes-murau-murtal.at

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