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87-jähriger verwechselte Pedale. Schwer verletzt

Ein 87-jähriger Fahrzeuglenker kam Montagnachmittag  in Krakau mit seinem Pkw von der Straße ab und verletzte sich unbestimmten Grades. 

Gegen 14.20 Uhr lenkte der 87-Jährige aus dem Bezirk Murau seinen Pkw auf der Gemeindestraße talwärts und dürfte in einer Rechtskurve das Gas- und Bremspedal verwechselt haben. Er kam daraufhin links von der Straße ab und durchbrach eine hölzerne Leitschiene. Danach stieß er gegen einen Verkehrsspiegel und stürzte etwa zwölf Meter im freien Fall in Richtung eines Wohnhauses. Der Pkw prallte mit der Fahrerseite gegen die Hausmauer und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Ersthelfer befreiten den Mann aus dem Fahrzeug und versorgten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der 87-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Die Feuerwehren Krakaudorf und Ranten waren mit insgesamt 34 Personen und drei Fahrzeugen im Einsatz und führten die Bergung des total beschädigten Unfallfahrzeuges durch.

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Medizinischer Notfall. Alpinist ins LKH geflogen

Ein 78-Jähriger wurde Donnerstagvormittag nach einem medizinischen Notfall in St. Peter ob Judenburg geborgen und in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 10:30 befand sich der 78-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit Familienangehörigen auf einer Wanderung auf der Seetaler Alpe. Zwischen der Hohen Rannach und der Wenzelalpe, im Bereich des Gipfels Ersl-Stand, klagte der 78-Jährige über Unwohlsein, Schwindel und Übelkeit. Ein Angehöriger setzte einen Notruf an die Landeswarnzentrale ab, welche die Rettungskette in Gang setzte. Am Einsatz waren die Bergrettung Judenburg, der Rettungshubschrauber Christophorus 14 sowie die Alpine Einsatzgruppe der Polizei beteiligt. Der 78-Jährige wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte von einem zufällig anwesendem Angehörigen des Österreichischen Bundesheeres erstversorgt. Der Alpinist, der einen medizinischen Notfall erlitten hatte, wurde in weiterer Folge vom Rettungshubschrauber ins Tal geflogen und in das LKH Knittelfeld, eingeliefert.


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Tödlicher Forstunfall in Sankt Georgen ob Judenburg

Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Murtal wurde Mittwochnachmittag im Verlauf von Forstarbeiten in Sankt Georgen ob Judenburg von einer herabfallenden Baumkrone am Kopf getroffen und erlitt tödliche Verletzungen. 

Die Baumkrone einer gefällten Fichte hatte sich zunächst in einem danebenstehenden Baum verfangen. Gegen 15.20 Uhr löste sich die Baumkrone, fiel zu Boden und traf den 57-Jährigen. Reanimationsversuche durch den anwesenden Sohn verliefen erfolglos. Die eintreffende Notärztin konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

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Verkehrssicherheitsmaßnahmen in der Knittelfelder Kärntner Straße abgeschlossen

Über zwei Jahre lang wurden entlang der Kärntner Straße Verkehrssicherheitsmaßnahmen durchgeführt. Nun sind sie abgeschlossen. Bürgermeister Harald Bergmann, STR Erwin Schabhüttl, Verkehrsreferent, GR Klaus Wallner und Bauhofleiter Bernd Rehschützecker besichtigten die Straße sowie den Rad- und Gehweg.

Im Frühsommer haben die Bauarbeiten auf der rechten Straßenseite stadtauswärts begonnen. Von der Firma Mosshammer bis zu Dan-Küchen wurden auf einer Länge von rund 300 Metern ein neuer Geh- und Radweg, Schrägparkplätze sowie eine Begleitstraße und ein zusätzlicher Gehweg direkt bei den Geschäften oder Gewerbetrieben errichtet. Zuerst waren sechs Einfahrten zu den Betrieben, diese hat man auf zwei reduziert. Damit wurde die Verkehrssicherheit in diesem Bereich wesentlich erhöht. Denn in der Vergangenheit stellten die zahlreichen Zufahrten zu den Geschäften ein verkehrssicherheitstechnisches Risiko dar. Die Begleitstraße wird als Einbahn stadtauswärts geführt. Auch eine neue Busbucht bei der Firma Torprofi Moitzi entstand. Im Vorjahr hat man im Bereich Hofer und Lutz ebenfalls Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt. So wurden der Gehweg adaptiert und Busbuchten neugestaltet. Das Projekt ist in Kooperation mit dem Land Steiermark umgesetzt worden. Insgesamt kostete es 720.000 Euro, wovon die Stadtgemeinde 300.000 Euro investierte.

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„Rotes Gold“ - Wasserspeicher für Pflanzenerde

Wolfgang Kamper stellte der Ausschussobfrau für Umwelt, Klimaschutz und Tierschutzangelegenheiten, Vzbgm.in Martina Stummer ein Mittel zur Förderung des optimalen Wachstums von Pflanzen vor. Es nennt sich „Rotes Gold“ und wird im Murtal produziert.

Rotes Gold“ ist ein einzigartiger natürlicher und biozertifizierter Wasserspeicher. Es besteht aus speziell niedrig gebrannter Tonerde und einer eigenen Nährstoffmischung. Das Produkt speichert bis zu 50% Wasser und gibt dieses bei Bedarf wieder den Boden und Pflanzen ab. Weiters versorgt „Rotes Gold“ den Boden mit Nährstoffen wie unter anderem Phosphor, Kalium, Kalzium, Eisen sowie Stickstoff, diese kommen wiederum den Pflanzen zugute.

Vorteile von „Rotes Gold“

Es entsäuert den Boden und reguliert den PH-Wert, nimmt Düngern und Kompost die Schärfe und neutralisiert Gerüche. Weiters baut es eine natürliche Ton-Humus-Kolloide auf, bildet keine wasserundurchlässige Schicht und lockert den Boden auf. „Rotes Gold“ ist für alle Pflanzenarten geeignet, insbesondere für Zimmerpflanzen, Topfpflanzen, Blumenkisterl und - tröge, Hoch- oder Hügelbeete. Es wird im Garten- und Landschaftsbau, Obst- und Gemüsebau, in der kompletten Land- und Forstwirtschaft sowie auf Friedhöfen eingesetzt. Das Mittel kann man ganzjährig verwenden. Die Packungsgrößen gibt es im 3- oder 5-Kilo- Eimer, als 1.000 kg Big Bag oder als lose Großmengen.

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Brand in einem Wohnhaus

Dienstagfrüh brach in einem Wohnhaus in Weißkirchen ein Brand aus. Verletzt wurde niemand.

Gegen 05:30 Uhr wurde eine 60-jährige Bewohnerin durch ein Knistern aus dem Schlaf gerissen und nahm in der Folge Brandgeruch wahr. Sogleich weckte sie ihren Gatten. Dieser versuchte mit einem Feuerlöscher den im Wohnzimmer ausgebrochenen Brand zu löschen, was jedoch misslang. Die Feuerwehr Weißkirchen in Steiermark, im Einsatz mit 20 Personen und drei Fahrzeugen, löschte den Brand. Nach ersten Ermittlungen dürfte ein Schaden von etwa 100.000 Euro entstanden sein. Wie die Brandursachenermittlung ergab, dürfte der Brand durch einen technischen Defekt des am Stromnetz angeschlossenen Ladegerätes für ein Mobiltelefon entstanden sein.

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Tödlicher Sturz in Scheifling

Ein 45-Jähriger stürzte in der Nacht auf Montag aus ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Er erlitt tödliche Verletzungen.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand - so die Polizei - dürfte sich der Mann aus dem Bezirk Murau bei einem Anwesen eines Bekannten aufgehalten haben. Gegen 23.30 Uhr verließ er dieses und machte sich alleine auf dem Weg nach Hause. Dabei stürzte er aus derzeit ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Der leblose Mann wurde von engen Angehörigen am Montag gegen Mittag gefunden. Einsatzkräfte (Polizei, Notarzt, Gemeindearzt) konnten nur noch den Tod des Mannes bestätigen. Eine über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben durchgeführte Obduktion ergab schwere Verletzungen im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers. Diese dürfte sich der auf tragischer Weise Verunglückte im Zuge seines Sturzes gegen einen über das Bachbett verlaufenden Betonschweller zugezogen haben. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

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GEMEINSAMER APPELL

Städte und Gemeinden gewährleisten trotz Krise wichtige Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen. Die durch die Krise hervorgerufenen negativen Auswirkungen bringen die Finanzierung stark ins Wanken. Bürgermeister aus der Region appellieren deshalb gemeinsam für mehr finanzielle Unterstützung.

Für eine stabile Leistungserbringung werden dringend Finanzmittel benötigt

Kinderbildung und -betreuung, Sozial- und Pflegeleistungen, Trinkwasser- und Ab- wasserentsorgung, Abfallentsorgung, Straßenerhaltung, Winterdienst, Freizeiteinrich- tungen, Bauverhandlungen oder Trauungen, etc. – alles Leistungen, die trotz der Krise gewährleistet werden müssen. Viele dieser Bereiche benötigen für die Erbringung auch Steuereinnahmen. Die Gemeinden erhalten dafür Anteile aus den gesamten Steuerein-nahmen - die so genannten Ertragsanteile, zusätzlich lukrieren Gemeinden auch eigene Einnahmen, beispielsweise die auf Arbeitsplätze zu entrichtende Kommunalsteuer.

Die Städte und Gemeinden leiden derzeit also nicht nur unter den geringeren Steuer- einnahmen (Ertragsanteilen), sondern verlieren durch die Kurzarbeit auch noch die Kommunalsteuereinnahmen. Vor allem in der Zeit des ersten „Lockdowns“ haben Städte ihre Bürgerinnen und Bürger nicht nur durch das örtliche Krisenmanagement unter- stützt, sondern haben mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sämtliche öffentliche Leistungen im vollen Umfang aufrechterhalten. Nicht zu vergessen, die mit dieser Krise einhergehenden erhöhten Folgekosten, beispielsweise bei Pflegedienstleistungen, der Kinderbetreuung oder Freizeiteinrichtungen.

Gemeindemilliarde, gut gemeint - aber...

Die zur Konjunkturbelebung ausgeschüttete „Gemeindemilliarde“ ist grundsätzlich sehr begrüßenswert, wird sich auch positiv auf Investitionen in den Regionen auswirken und Arbeitsplätze sichern, leistet aber keinen Beitrag für die Finanzierung des laufenden Be- triebes. Viele Kommunen sind als öffentliche Investoren mangels ausreichend verfügbarer freier Finanzmittel nicht in der Lage, die für diese Investitionsförderung nötigen 50 Pro-zent Eigenmittel aufzubringen. Das Land Steiermark unterstützt dankenswerterweise die Förderanträge mit einem 25-prozentigem Zuschuss. Trotzdem fällt es vielen Gemeinden schwer, dieses Investitionsgeld abzuholen. Im Übrigen kostet den Gemeinden die aktuelle Steuerreform etwa gleich viel wie der Bund im Rahmen der Gemeindemilliarde den Ge- meinden im besten Fall ausschütten würde.

Gemeinsam aufmerksam machen

Bürgermeister aus der Region Murtal haben sich angesichts der prikären Situation und der nochmaligen Verschärfung durch den zweiten Lockdown entschlossen, gemeinsam aufzutreten und damit den Ernst der Lage zu bekräftigen, insbesondere, da die aktuellen Verschärfungen die Auswirkungen noch weiter verstärken. Hauptinitiatoren waren die Bürgermeister Hannes Dolleschall (Judenburg), Harald Bergmann (Knittelfeld), Gernot Lobnig (Fohnsdorf), Günter Reichhold (Zeltweg), Gernot Esser (Pöls-Oberkurzheim) und Manfred Lenger (Spielberg), die im Vorfeld auch alle Amtskollegen der Region zum ge- meinsamen Auftreten einluden.

Kommunaler Rettungsschirm gefordert

Der Gemeindebund Steiermark fordert ebenfalls einen kommunalen COVID-19-Rettungs- schirm mit folgenden Maßnahmen:

  1. Einberufung eines „Kommunalgipfels“ mit den Finanzausgleichspartnern
  2. Erhalt und Stärkung der gemeindeeigenen Steuereinnahmen auch in Zukunft
  3. Sicherstellung der laufenden Finanzierung der Städte und Gemeinden in der Krise durch direkte finanzielle Unterstützung
  4. Den Zugang zu den günstigen Finanzierungskonditionen des Bundes zumindest für 2020 und 2021

Bgm. LAbg. Erwin Dirnberger, Präsident Gemeindebund Steiermark dazu:

„Die finanzielle Lage der steirischen Gemeinden war nicht zuletzt durch die Benachteili- gung aus dem Finanzausgleich bereits in den letzten Jahren trotz guter Konjunkturlage sehr angespannt. Eine besondere Herausforderung stellt die Finanzierung des Sozialbereichs dar, hier sind die Ausgaben in den letzten 20 Jahren in Relation zu den Ertragsanteilen um ein Mehrfaches gestiegen. Vor dem Hintergrund der Einnahmenausfälle aus der COVID-19-Kri- se, die sich auch im Jahr 2021 fortsetzen werden, ist daher die wirtschaftliche Existenz aller Gemeinden unabhängig von Größe und Lage gefährdet, was es zu verhindern gilt.“

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Zwei Alpinunfälle am Zirbitzkogel

Zweimal wurde am Samstag ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC auf den Zirbitzkogel gerufen. Zwei Personen kamen beim Wandern zu Sturz und verletzten sich unbestimmten Grades. 

Gegen 12.00 Uhr kam eine 52-jährige Frau aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag beim Abstieg vom Zirbitzkogel in einem Geröllfeld zu Sturz und zog sich dabei eine Verletzung am rechten Knöchel zu. Aufgrund der starken Schmerzen war ein selbständiges Absteigen nicht mehr möglich, sodass die Frau vom Rettungshubschrauber C 17 zur weiteren Behandlung ins LKH Bruck an der Mur geflogen wurde.

Gegen 14.15 Uhr stürzte ein 47-jähriger Mann aus dem Bezirk Murtal etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels und zog sich Kopfverletzungen unbestimmten Grades zu. Der Verletzte wurde von einem Arzt, der sich privat am Zirbitzkogel aufhielt, medizinisch erstversorgt und mittels Rettungshubschrauber C 11 ins LKH Klagenfurt geflogen.

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Start der ATB-Stiftung mit 1. Dezember

Mit 1. Dezember startet die Insolvenzstiftung des Landes Steiermark für das in die Pleite geschlitterte Murtaler Unternehmen ATB. 360 Mitarbeiter sollen davon profitieren.

Erstmals gute Nachrichten für die 360 betroffenen Mitarbeiter des Motorenproduzenten ATB: Das Sozialressort des Landes Steiermark und das AMS stellen in Summe rund zwei Millionen Euro für die Insolvenz-Stiftung bereit. Alle gekündigten Mitarbeiter sollen so durch individuelle Aus- und Weiterbildung höherqualifiziert, um rasch und nachhaltig wieder in Beschäftigung zu kommen. „In der Steiermark halten wir auch in schwierigen Zeiten zusammen! Mit der ATB-Stiftung werden die 360 gekündigten ATB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefangen und bekommen eine neue Chance, am Arbeitsmarkt wieder fußzufassen", betont Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ). Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP): „Die hervorragend ausgebildeten Fachkräfte sind ein wesentlicher Grund dafür, dass sich die steirische Wirtschaft in den letzten Jahren so erfolgreich entwickelt hat. Qualifizierung wird auch ein Schlüssel sein, um die aktuelle Krise zu meistern. Daher setzen wir auch in dieser schwierigen Situation darauf, die von der Schließung des ATB-Werkes in Spielberg Betroffenen weiter zu qualifizieren und ihnen damit eine Zukunftsperspektive zu bieten.“ Betriebsrat Michael Leitner sagt, es sei leider notwendig gewesen, „unseren Plan B, der von Beginn an immer unsere Alternative zur Worst Case-Variante war, ins Leben zu rufen. Der Kontakt zum Land Steiermark war von Anfang an immer vorhanden und auch die Zusicherung des Landes, dass man die ATB-Arbeitnehmer nicht im Stich lassen würde“

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Murauer Cannabisproduzent festgenommen

Ein 41-Jähriger steht im Verdacht, in den vergangenen Monaten eine große Menge Cannabis zum Weiterverkauf hergestellt zu haben. Er wurde in die Justizanstalt eingeliefert.

Gegen den 41-jährigen Murauer wurden Ermittlungen eingeleitet, da er im Verdacht steht, auf einem gepachteten landwirtschaftlichen Anwesen eine größere Menge Hanf angepflanzt und geerntet zu haben. Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung am 30. Oktober 2020 wurden etwa 15 Kilogramm Cannabisblüten sowie rund sieben Kilogramm Cannabisblätter sichergestellt. Der Tatverdächtige gab an, das Cannabis für den offiziellen CBD (Cannabidiol) - Handel hergestellt zu haben. Eine von einem Gerichtsgutachter durchgeführte Analyse ergab, dass die sichergestellten Pflanzenteile den erlaubten THC (Tetrahydrocannabinol) - Grenzwert massiv überschritten hatten. Der 41-Jährige steht im Verdacht, von der Grenzwertüberschreitung gewusst und das Cannabis trotzdem produziert zu haben. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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Neuer LKW für Knittelfelder Stadtforst

Der bisherige LKW für Holztransporte ist bereits in die Jahre gekommen. Nun hat die Stadtgemeinde ein neues Fahrzeug der Marke MAN/TGS angekauft. Vor Kurzem wurde es im Beisein von Bürgermeister Harald Bergmann seiner Bestimmung übergeben. Das im Städtischen Forst als Nutzfahrzeug eingesetzte Auto, ist auch mit einem Holzladekran der Firma Penz versehen. Die Stadtgemeinde Knittelfeld ist im Besitz von drei Forstrevieren mit einer Gesamtgröße von 1.730 Hektar. Jährlich werden insgesamt circa 11.000m3 Rund- bzw. Faserholz aus den Revieren, Mitterbach, Rassnitz und Rachau abtransportiert. „Deshalb ist auch ein eigener LKW von Vorteil, denn pro Jahr ist er rund 2.000 Betriebsstunden im Einsatz und so für uns jederzeit griffbereit und einsetzbar“, so Oberförster Ing. Gerhard Gruber. Die Anschaffung kostete rund 235.000 Euro.

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Gemeinschaftspraxis für Psychotherapie eröffnet

Dr.in Renate Krammer, MSc und MMag. Joachim Voitle eröffneten kürzlich ihre Gemeinschaftspraxis für Psychotherapie. Noch vor dem Lockdown statteten Bürgermeister Harald Bergmann, STR Erwin Schabhüttl und GRin Anica Lassnig der Gemeinschaftspraxis einen Besuch ab. Dr.in Renate Krammer ist derzeit Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, sie ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Palliativärztin. MMag. Joachim Voitle ist Psychotherapeut und Psychologe. Beide waren auf der Suche nach einer Praxis und sind in Knittelfeld fündig geworden.

Psychotherapie ist ein gesetzlich anerkanntes, wissenschaftlich fundiertes und eigenständiges Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Erkrankungen, Leidenszuständen und Verhaltensstörungen.

Die psychotherapeutischen Schwerpunkte der Gemeinschaftspraxis sind akute und chronische Lebenssituationen und Krisen die durchaus Lebensveränderungen hervorrufen sowie Trauerbegleitung und –verarbeitung. Auch der Umgang mit schweren körperlichen Erkrankungen, sexuelle Störungen, Störungen der Impulskontrolle, Beziehungsstörungen, Partnerschaftskrisen, traumatische Erfahrungen, Ängste, Depressionen und Zwänge werden therapiert. Da, nach Suchterkrankungen und nach Haftentlassungen, oft Auflagen einer Therapie erfüllt werden müssen bieten die beiden Psychotherapeuten auch dieses Behandlungsfeld an.

Dr.in Renate Karmmer, Kontakt: +43 664 99510307

MMag Joachim Voitle, Kontakt: +43 699 10881323

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung.

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Schulungszentrum Fohnsdorf vernetzt Firmen und Arbeitsuchende Online

Im Schulungszentrum Fohnsdorf ging die seit Jahren erfolgreiche Jobmesse diesmal mit einem Online-Jobday über die Bühne.

Herausfordernde Zeiten verlangen nach kreativen Lösungen. Das haben die Verantwortlichen des Schulungszentrum Fohnsdorf umgesetzt, wo dieser Tage die bekannte Jobmesse erstmals Online angeboten worden ist. „Insgesamt dreizehn bekannte Betriebe aus der ganzen Steiermark  haben sich präsentiert und ihr Jobangebot per Livestream dargestellt“, so Organisator Otto Liebminger vom Schulungszentrum Fohnsdorf. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des SZF konnten, auf verschiedenste Örtlichkeiten im Haus aufgeteilt, an den Präsentationen teilnehmen, die Unternehmen kennenlernen und auch per Chat mit diesen in Kontakt treten. Auch Bewerbungsgespräche konnten direkt vereinbart werden. 

„Die Zeiten sind spannend. Daher vielen Dank, dass das SZF die Möglichkeit geschaffen hat, Absolventen, TeilnehmerInnen und Firmen zueinander zu bringen. Ich darf rückmelden, dass es richtig Spaß gemacht hat!“, sagt Bernhard Muhr vom Frohnleitner Technologieunternehmen Komptech.

Gesucht wurden und werden Fachkräfte unterschiedlichster Branchen, sowohl im technischen Bereich als auch im Tourismus. „Für die TeilnehmerInnen hat der Besuch eines Online Jobdays denkbar wenig Hürden. Sie können ganz einfach von einem beliebigen Ort, sogar mobil von unterwegs teilnehmen. Zusätzlich wird der Content aufgezeichnet und bleibt auch nach Ende des Jobdays noch für die TeilnehmerInnen abrufbar“, so Otto Liebminger abschließend.

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78-Jähriger bei Gartenarbeiten lebensgefährlich verletzt

Ein 78-Jähriger stürzte bei Gartenarbeiten Dienstagvormittag in Gaal von einer Leiter und erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen.

Ein 78-Jähriger wollte gegen 10:15 Uhr auf seinem Grundstück die Pflanzen an einem Rosenbogen schneiden. Dazu lehnte er eine Leiter an den Rosenbogen und stieg hinauf. Dabei rutschte die Leiter ab und der Pensionist stürzte nach hinten. Er schlug mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt auf und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Seine anwesende Gattin leistete sofort Erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Der Mann wurde vom Rettungsdienst in das LKH Judenburg eingeliefert

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Einbruchsdiebstähle in Kapfenberg

Unbekannte Täter brachen in der Nacht zum 3. Juni 2020 in mehrere Gebäude ein und stahlen diverse Fahrräder sowie diverses Werkzeug. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Zwischen 2. Juni, 18.00 Uhr und 3.Juni, 10.00 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter in mehrere Objekte ein. Von diversen Fahrrädern (Mountainbikes, Hybridfahrräder) bis hin zu diversem Werkzeug (Bohrwerkzeuge, Stichsägen, Winkelschleifer usw.) stahlen die Täter Gegenstände im Wert von mehreren tausenden Euro. Kriminalisten gelang es nun Fotos einer Wildkamera sicherzustellen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben werden diese Fotos zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Polizeiinspektion Kapfenberg ersucht, zweckdienliche Hinweise, welche der Aufklärung dienen, unter +43 59 133 / 6203 bekannt zu geben.

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Marco Stocker gewinnt Landescup - Bernard Lube Zweiter

In Fohnsdorf war das letzte Landescup Rennen, danach stand Marco Stocker als Sieger in der Klasse U17 fest. Nach sechs Cuprennen gewann er hauchdünn vor Jakob Sertic vom Friesis-Bikery Junior RT dank eines Streichresultates, wo er mit den Nationalteam in Tschechien fuhr. Nur fünf Punkte trennten die beiden Ersten.

Florian Schönherr, ebenfalls vom Friesis-Bikery Junior RT lag als Dritter bereits 28 Punkte zurück. Noch knapper musste sich Bernhard Lube bei den Junioren als Zweiter des Landescups geschlagen geben. Ihm trennten nach sieben Rennen, ebenfalls mit einem Streichresultat, nur drei Punkte vom ersten Platz.

Der Sieg ging an Leo Kerschbaumer vom Junior Cycling Team Graz Arbö. Sein Teamkollege Stefan Marbler ist mit Rang drei ebenfalls am Stockerl vertreten. Ob es in diesem Jahr noch eine Siegerehrung, welche jedes Jahr in Form eines Jahresabschlusses des Landesradsportverbandes gibt, ist im „Corona-Jahr“ mehr als fraglich.

So wird es im Dezember heißen, „die Post bringt jedem was“, zumindest dem, der etwas gewonnen hat.

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Von Dunkelheit überrascht

Zwei Wanderer wurden Dienstagnachmittag in Eisenerz vom Einbruch der Dunkelheit am Berg überrascht. Alpine Einsatzkräfte der Bergrettung brachten die Deutschen unverletzt in Sicherheit.

Gemeinsam unternahmen der 34-Jährige und die 40-Jährige, beide aus Niedersachsen/Deutschland, eine Wanderung auf den Hochblaser. Sie starteten ihre Tour gegen 11.00 Uhr am Parkplatz des Leopoldsteinersees und stiegen über einen Weg (Nr. 822) zum Gipfel auf. Eigenen Angaben zufolge informierte sich der 34-Jährige zuvor im Internet über die Tour. Zudem sei er der Meinung gewesen, dass sich die auf den Wegtafeln vor Ort angeführte Dauer von drei Stunden auf die gesamte Route inklusive Abstieg bezieht.

Nach vier Stunden Aufstieg erreichten die beiden gegen 15.00 Uhr den Gipfel und hatten Bedenken, dass sie über den zum Teil sehr steilen Weg nicht mehr rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit zum Ausgangspunkt zurückkommen. In der Folge entschieden sie sich, den Abstieg über einen anderen Weg (Nr. 820) Richtung Seeau zu versuchen. Dieser war jedoch aufgrund eines vorangegangenen Windwurfes gesperrt worden. Die diesbezüglichen Hinweisschilder hatten die Wanderer übersehen.

Bei einbrechender Dämmerung verirrte sich das Paar schließlich inmitten der umgestürzten Bäume. Außer ihren beiden Mobiltelefonen hatten beide keine Leuchtmittel dabei, woraufhin sie gegen 18.30 Uhr – bereits bei Dunkelheit – via Euro-Notruf die Einsatzkräfte alarmierten. 14 Einsatzkräfte der Bergrettung Eisenerz stiegen schließlich zu den Wanderern auf und brachten diese sicher ins Tal. 

Neuerlicher Apell der Alpinpolizei

Die steirische Alpinpolizei weist einmal mehr auf die Notwendigkeit einer entsprechenden Tourenvorbereitung und die passende Ausrüstung (zB Leuchtmittel) hin. Was die Länge der Tour betrifft, so ist diese stets an die Wetterbedingungen, die herrschenden Verhältnisse und die eigene Leistungsfähigkeit anzupassen. Als Richtwert können laut Experten allerdings etwa 300 Höhenmeter im Aufstieg pro Stunde berechnet werden. Auch der bevorstehende Abstieg darf dabei natürlich nicht außer Acht gelassen werden, um wieder sicher nach Hause zu kommen.

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