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Forstunfall im Pölstal

Dienstagfrüh stürzte ein 53-jähriger Forstarbeiter in unwegsamen Gelände ab und verletzte sich schwer.

Gegen 08:00 Uhr war der 53-jährige Bosnier mit Schlägerungsarbeiten beschäftigt. Der Mann zog ein an einer Seilwinde befestigtes Seil talwärts um dort gefällte Bäume nach oben zu transportieren. Beim Abstieg rutschte der Forstarbeiter aus, stürzte circa drei Meter im felsigen Gelände ab und verletzte sich dabei schwer. Ein weiterer Forstarbeiter und die Bergrettung Hohentauern versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers Christophorus 14. Anschließend wurde der 53-Jährige ins UKH Graz verbracht. "Es konnte kein Fremdverschulden festgestellt werden" so die Polizei.

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Ein kompletter Medaillensatz bei U20-Meisterschaften

Herausragend haben sich die Knittelfelder ATUS-Leichtathletinnen bei den Österreichischen Meisterschaften der Klasse U20 in Eisenstadt präsentiert. Cordula Lassacher, Anna Koletnik, Christina Weinberger und Hannah Cifrain vertraten dabei den ATUS Knittelfeld und jubelten über persönliche Bestleistungen (pB) und auch über Medaillen.

Auf den Laufdistanzen zeigten sowohl Cordula Lassacher als auch Anna Koletnik einmal mehr ihr Können. Im 800m-Lauf konnte Cordula dabei die Bronzemedaille erringen, knapp dahinter mit pB landete Anna auf Platz 4. Über die 1500m-Distanz durfte sich Cordula über eine neue pB freuen und über Silber jubeln. Anna holte ebenfalls mit neuer pB Platz 6. Im Wurfbereich startete Hannah Cifrain im Speerbewerb und belegte dort den 6. Platz. Christina Weinberger war im Hammerwurf, Kugelstoßen und Diskuswurf im Einsatz. Im Kugelstoßen belegte sie Platz 7 und im Hammerwurf Platz 4. Die große Überraschung gelang Christina aber im Diskuswurf. Sie warf mit 39,50m eine neue persönliche Bestleistung, an die keine der anderen Athletinnen mehr herankam. So durfte sie am Ende verdient über Gold, gemeinsam mit dem Wurf-Spezialtrainer der Knittelfelder, Hans Pink, jubeln.

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Vernetzungstreffen der regionalen BBO

Regionale VertreterInnen trafen sich zum Austausch – mit dem Ziel, die regionale Vernetzung im Bereich der Bildungs- und Berufsorientierung in der Region Murau Murtal zu verbessern.

Organisiert von der regionalen BBO-Koordinatorin der ROW Regionalmanagement Obersteiermark West GmbH, Sonja Wölfl, kamen regionale BBO-TrägerInnen und Stakeholder (wie GemeindevertreterInnen, die als sehr wichtige Partner im Bereich der BBO gelten) zusammen, um sich über regionale Angebote im Bereich der BBO auszutauschen.

Nach einer Vorstellung der Tätigkeiten einer Koordination für Bildung und Berufsorientierung betonte Frau Wölfl die gemeinsame Zielsetzung der BBO: Die Bürgerinnen und Bürger der Region Murau Murtal sollen über Weiterbildungsangebote sowie Angebote zur beruflichen Um- und Neuorientierung informiert werden. Grundsätzlich soll dadurch eine selbstbestimmte Berufswahl ermöglicht werden.

Frau LAbg. Manuela Khom, Landtagspräsidentin und Vorsitzende des Region Murau Murtal, verwies in ihren Grußworten auf die Wichtigkeit und den Zugang von Bildungsangeboten. Wir haben sehr gute Weiterbildungsträger in unserer starken Region, welche auch mittels Förderungen interessante, individuelle Angebote und durch spezielle Bildungsberatungsangebote auf Personen zugeschnittene Weiterbildungspakete anbieten können.

Die TeilnehmerInnen der Vernetzungstreffen kamen aus verschiedensten Arbeitsbereichen und beteiligten sich am regen Austausch zur Weiterentwicklung in der Region. Zudem gab es einen aufschlussreichen Input seitens Styria Vitalis, welche geförderte Angebote, wie Nachbarschaftshilfe, Gesunder Kindergarten, gesundes Essen in Betreuungseinrichtungen und viele weitere Angebote vorstellte.

Auf der Homepage der starken Region Murau Murtal https://starkes-murau-murtal.at/bildung/ findet sich eine erste Übersicht über regionale AnbieterInnen. Zudem finden sich regionale Angebote auf der Bildungsplattform des Weiterbildungsnavi (https://erwachsenenbildung- steiermark.at/).

Zum Abschluss bedankte sich die Koordinatorin Frau Wölfl bei den KooperationspartnerInnen für die gute Zusammenarbeit. Als Ergebnisse der Vernetzungstreffen können sich viele neue Initiativen sowie neue Schnittstellen in unserer Arbeit sehen lassen. Es braucht Unterstützung aus einer starken Region, um gute Ergebnisse am Ende des Tages erreichen zu können.

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Tödlicher Kajakunfall in Teufenbach-Katsch

Ein 66-Jähriger kam Montagnachmittag bei einem Kajakunfall ums Leben. Die sofortige Hilfe von Begleitern und Einsatzkräften blieb ohne Erfolg.

Gemeinsam mit zwei Verwandten unternahm der 66-Jährige aus Klagenfurt am Montag eine Kajaktour entlang der Mur. Die drei Kärntner waren jeweils mit einem eigenen Kajak von Murau nach Judenburg unterwegs gewesen. Gegen 15.10 Uhr verlor der 66-Jährige schließlich auf Höhe Frojach aufgrund der Strömung die Kontrolle über sein Kajak, wobei sich dieses querstellte und der Mann aus dem schaukelnden Paddelboot ins Wasser fiel. Nachdem sich der 66-Jährige trotz Schwimmweste nicht mehr ausreichend selbst helfen konnte, kam ihm sein Begleiter (41) sofort zur Hilfe und zog ihn wieder ins Kajak. Als der Helfer das kleine Boot schließlich zum Ufer steuerte, erlitt der 66-Jähige plötzlich noch im Kajak einen Herzkreislauf-Stillstand. Auch der Bruder des 66-Jährigen leistete umgehend Erste Hilfe und begann sofort mit der Reanimation des Mannes. Währenddessen alarmierte der 41-Jährige die Rettungskräfte und wies diese ein. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettung sowie ein Notarzt brachten den 66-Jährigen über die Uferböschung und setzten die Reanimationsmaßnahmen fort. Diese musste in der Folge jedoch erfolglos beendet werden. Der 66-Jährige verstarb laut Arzt noch an Ort und Stelle an den Folgen seines Herzkreislauf-Versagens. Angehörige wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. 

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Mopedlenker schwer verletzt

Im Bereich eines Einkaufszentrums kollidierten Montagnachmittagin Fohnsdorf eine 39-jährige Pkw-Lenkerin und ein 66-jähriger Mofa-Lenker. Dabei wurde der Mann schwer verletzt.

Gegen 13.00 Uhr fuhr die 39-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit ihrem Pkw vom Parkplatz des Einkaufszentrums kommend über den Kreuzungsbereich der sogenannten „Lidl-Kreuzung“. Dabei kollidierte sie aus bislang unbekannter Ursache rechtwinkelig mit einem 66-jährigen Mofa-Lenker, ebenso aus dem Bezirk Murtal. Dieser war von einer Verbindungsbrücke kommend in Richtung Unfallstelle unterwegs gewesen. Der 66-Jährige trug einen Helm, erlitt jedoch beim Sturz eine schwere Verletzung am Arm. Die Pkw-Lenkerin blieb unverletzt.

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Priesterweihe in der Basilika Seckau

Gleich drei Weihen konnte der Grazer Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl am Sonntag in der Basilika Seckau spenden.

Alle drei Kandidaten kommen aus der Steiermark: Elias Markus Kraxner CRSA aus Kitzeck im Sausal, Dominik Johannes Wagner aus St. Ruprecht an der Raab und Markus Schöck aus Leoben. Corona-bedingt waren zahlreiche der üblicherweise rund um das Hochfest Peter und Paul am 29. Juni angesetzten Weihen auf den Herbst verschoben worden. Insgesamt finden in Österreich heuer 32 Priesterweihen statt. Die Feier aus der Basilika Seckau wurde live im Internet übertragen.

In seiner Predigt betonte Bischof Krautwaschl die Aufgabe eines Priesters als "zuverlässiger Mitarbeiter des Bischofs" und als "treuer bischöflicher Mitarbeiter in der Hirtensorge für das Volk Gottes". Dies sei "in den letzten Monaten vor allem in der 'katholischen Blase' des deutschen Sprachraums wieder einmal ausgiebig debattiert worden, weil eine römische Instruktion sich zum Auftrag und zur Sendung der Pfarren im Heute der Kirche geäußert hat".

Krautwaschl appellierte an "ein Miteinander" aller Priester; auch die Neupriester sollten sich als "Kooperatoren, Mitarbeiter des Bischofs und der Gemeinden" verstehen. So gebe es auch nicht "den allein seligmachenden Weg", so der Grazer Diözesanbischof. Und weiter: "Ihr seid nicht Priester für euch". Priester müssten vielmehr Gläubige "auf dem persönlichen Weg der Gottsuche begleiten und darin stärken". Sie seien daher "nicht 'mehr' oder gar 'bedeutsamer' als alle anderen Getauften, sondern jene Diener, die anderen in der Nachfolge 'auf die Sprünge' helfen".

Auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer zeigte sich in seinen Grußworten erfreut über den "Priesternachwuchs". Es sei ein "schönes Signal - denn gerade in herausfordernden Zeiten gibt der Glaube vielen Menschen Halt und Hoffnung". Schützenhöfer weiter: "Es freut mich sehr, dass nicht nur Klöster und Stifte wie etwa Seckau, Vorau und Rein mit jungen, frischen Kräften besetzt wurden, sondern dass am Sonntag gleich drei Steirer zu Priestern geweiht werden."

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Bei Sturz mit Mountainbike schwer verletzt

Donnerstagnachmittag zog sich ein 44-jähriger Mountainbiker bei einem Sturz in Stadl-Predlitz schwere Verletzungen zu. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. 

Gegen 15:20 Uhr war der 44-jährige Oberösterreicher gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn auf einer Flowtrailstrecke unterwegs. Unmittelbar vor einer Kurve dürfte der 44-Jährige aus eigenem zu Sturz gekommen sein und blieb in weiterer Folge schwer verletzt am Boden liegen. Eine zufällig nachkommende Ärztin leistete dem 44-Jährigen sofort erste Hilfe und verständige die Rettungskräfte. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Verletzte von der Besatzung des Rettungshubschraubers ins LKH Villach gebracht.

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Motorradunfall in Schönberg-Lachtal

Eine 42-jährige Motorradlenkerin touchierte am Mittwochnachmittag bei einem Überholmanöver den Reifen eines Lastkraftwagens und kam dabei zu Sturz.

Die 42-Jährige aus dem Bezirk Murtal fuhr gegen 17 Uhr mit ihrem Motorrad auf der L514 von Oberzeiring kommend in Richtung Oberwölz. Als sie einen Lastkraftwagen überholte, kam ihr ein Personenkraftwagen entgegen. Beide Fahrzeuglenker starteten ein Ausweichmanöver wobei die Motorradlenkerin den hinteren Reifen des zu überholenden Lastkraftwagens touchierte. Die Frau kam zu Sturz und wurde vom Notarzthubschrauber Christophorus 14 mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Judenburg eingeliefert.

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In Knittelfeld einkaufen zahlt sich aus

Die IGK (Verein Einkaufsstadt Knittelfeld) und der Tourismusverband Knittelfeld veranstalten mit Unterstützung der Stadtgemeinde Knittelfeld gemeinsam das Gewinnspiel „Unser Knittelfeld - Ich kauf ein in Knittelfeld“. Noch bis 30. September 2020 haben Knittelfelder KundeInnen und Gäste die Chance, mit einem Einkauf oder einer Konsumation in Knittelfeld, 100 Euro zu gewinnen. 

Insgesamt werden 10.000 Euro in Form von Knittelfelder Geschenkmünzen ausgespielt. Jeden Monat werden 20 Gewinne zu je 100 Euro verlost. Am 8. September konnten wieder 20 GewinnerInnen ihre 100 Euro in Form von Knittelfelder Geschenkmünzen entgegennehmen. Bürgermeister Harald Bergmann, 2. Vzbgm Rene Jäger (ÖVP) und IGK-Obmann Jörg Opitz freuten sich bei der Übergabe am Knittelfelder Hauptplatz zusammen mit den glücklichen GewinnerInnen.

Wer mitmachen will, der kann die Rechnungen, mit einem Mindestbetrag von 30 Euro, auf der Website www.unser-knittelfeld.at hochladen, an die Knittelfelder Tourismus-WhatsApp-Nummer 0664/995 19 943 übermitteln oder persönlich, zusammen mit dem ausgefüllten Teilnahmeformular im Büro des Tourismusverbandes, abgeben.

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Mit Digitalen Streckenmauttickets kontaktlos und bequem durch die Mautstellen auf der A 9

Neue grüne Spur für Käufer von Jahresmautkarte oder „Digitaler Streckenmaut FLEX“

Am Dienstag, den 15. September geht das neue Mautsystem bei den Mautstellen Gleinalm und Bosruck auf der A 9 Pyhrnautobahn in Betrieb. Ziel der Umstellung ist es, künftig rascher und bequemer durch die Mautstellen fahren zu können. Dafür sorgen vor allem die künftig breiteren Durchfahrtsspuren sowie die neue schrankenlose und grün markierte Fahrspur.

Jahresmautkarte, FLEX oder Digitale Einzeltickets

Kundinnen und Kunden, die eine Jahresmautkarte haben oder zuvor online auf shop.asfinag.at ein Digitales Mautticket erworben haben, profitieren von diesem Umbau daher am meisten. Sie können einfach kontaktlos, bargeldlos die grüne Fahrspur nutzen. Die ASFINAG bietet neben der Jahresmautkarte für Vielfahrer mehrere weitere Ticket-Varianten an. Entweder Einzel- oder Kombiticket für eine oder auch zwei Durchfahrten sowie das Produkt „Digitale Streckenmaut FLEX“.

„Mit ,Digitale Streckenmaut FLEX‘ bieten wir ein maßgeschneidertes Service für alle, die durch mehrere Mautstellen in Österreich fahren. Das heißt: Ohne Anhalten oder ohne vorherigen Kauf einzelner Streckenmauttickets kann man mit ,Digitale Streckenmaut FLEX‘ rasch alle Mautstellen passieren“, sagt ASFINAG-Geschäftsführerin Ursula Zechner. „Das macht die Abwicklung der Maut für Kundinnen und Kunden noch einfacher.“ Die Durchfahrt an den Mautstellen erfolgt ohne Zeitverlust. Abgerechnet werden die Fahrten über das im Webshop hinterlegte Zahlungsmittel wie etwa Kreditkarte oder Klarna-Lastschrift.

Erinnerungsfunktion oder Abo als Service

Damit vor allem Besitzer von Jahresmautkarten das Ende der Gültigkeit ihrer Mautkarte nicht „übersehen“, gibt es im Webshop unter shop.asfinag.at ein zusätzliches Service. Kundinnen und Kunden können entweder eine Erinnerungsfunktion (per Mail) aktivieren oder ein Abo abschließen, das garantiert, dass sich die Jahresmautkarte automatisch verlängert. Gleiches gilt natürlich ebenso für alle Digitalen Vignettenprodukte.


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Fahrradunfall mit Fahrerflucht. Lenker nun ausgeforscht

Am Abend des 4. September 2020 ereignete sich im Ortsgebiet von Knittelfeld ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Zwei Fahrradfahrer stießen zusammen. Einer der Beteiligten konnte am nun ausgeforscht werden.

Gegen 21 Uhr fuhr ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem Mountainbike von der Schulgasse kommend in Richtung Sandgasse. Im Kreuzungsbereich stieß er dabei gegen eine 65-Jährige aus dem Bezirk Murtal, welche mit einem Elektrobike unterwegs war. 

Die 65-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Kopf und wurde im LKH Judenburg stationär aufgenommen. Der 57-Jährige, der sich von der Unfallstelle entfernt haben dürfte, konnte am 8. September ausgeforscht und zur Anzeige gebracht werden. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen

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Wieder unzählige Einsätze nach Unwetter

Es will kein Ende nehmen und wieder mussten die Feuerwehren in Murau und im Murtal zu etlichen Einsätzen nach einem Unwetter ausrücken.

Ein heftiges Unwetter über zog am Sonntagnachmittag über das Obere Murtal. Dabei wurden an den Landesmessstellen des Hydrografischen Dienstes auf der Turrach und Murau/Gestüthof rund 102 Liter/m2, in der Gaal 91 Liter/m2 und an der Messstelle Glein wurden 56 Liter/m2 Niederschlag in 24 Stunden gemessen. Die Feuerwehren Peterdorf, Murau, Katsch an der Mur, Oberwölz, St. Lambrecht, Laßnitz, Scheifling, Unzmarkt, Frauenburg, Oberzeiring, St. Oswald, St. Johann am Tauern, Pöls, Bischoffeld, Kobenz und Seckau mußten zu mehreren Schadstellen ausrücken. An etlichen Stellen wurden Straßen vermurt, zahlreiche überschwemmte Keller galt es auszupumpen. Die Katschtalstraße L 514 wurde an mehreren Stellen vermurt und überflutet, ebenso die B 75 Glattjochstraße war im Bereich Bromach, wo es immer wieder zu Überschwemmungen kommt, nicht passierbar. Die arbeitsintensiven Einsätze der Feuerwehren dauern derzeit noch an.

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Tödlicher Verkehrsunfall in Fohnsdorf

Samstagmittag prallte ein 21-jähriger Motorradlenker aus Fohnsdorf frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einer 16-jährigen L17-Fahrschülerin aus dem Bezirk Murtal. Der 21-Jährige erlitt tödliche Verletzungen.

Der 21-Jährige fuhr um 12.20 Uhr mit seinem Motorrad von Rattenberg kommend in Richtung Fohnsdorf. Er überholte einen Kastenwagen und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Pkw, den er übersehen haben dürfte. Der Motorradlenker erlitt tödliche Verletzungen. Die 16-Jährige, ihre 38-jährige Mutter und ihre 13-jährige Schwester wurden mit leichten Verletzungen in das LKH Judenburg gebracht und ambulant behandelt. Dies war bereits der dritte tödliche Zweirad-Unfall in dieser Woche in der Obersteiermark


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Betrunkener verursacht Frontalen: Drei Verletzte

Freitagabend ereignete sich ein Frontalzusammenstoß eines Pkws mit einem Kleintransporter in Winklern bei Oberwölz. Drei Personen wurden verletzt, der Pkw-Lenker war alkoholisiert.

Gegen 18:00 Uhr lenkte ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Murau seinen Pkw auf der Greimstraße L512 aus Richtung Pöllau/Greim kommend in Richtung Öberwölz. In einer Rechtskurve bei Straßenkilometer 2,1 geriet er laut eigenen Angaben aufgrund zu hoher Fahrgeschwindigkeit links auf die Böschung, lenkte sein Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Kleintransporter, gelenkt von einem 34-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Bei der Kollision wurde der Beifahrer im Kleintransporter, ein 51-Jähriger aus dem Bezirk Murau, im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Oberwölz aus dem Wrack geschnitten werden. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt vom Rettungshubschrauber Christophorus 99 in das LKH Judenburg eingeliefert. Der 51-jährige Beifahrer im Kleintransporter wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Klagenfurt geflogen. Der 34-jährige Lenker des Kleintransporters wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in das LKH Friesach eingeliefert. Ein mit dem 23-jährigen Pkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief positiv und ergab eine mittelgradige Alkoholisierung.

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Alpinunfall am Krügltörl

Eine 58-jährige Wanderin kam Freitagmittag, 4. September 2020, zu Sturz und verletzte sich schwer.

Die 58-Jährige aus dem Bezirk Leoben unternahm gemeinsam mit ihrem Ehemann eine Wanderung vom Schrimpfkogel in Richtung Kerschkern. Im Bereich des Krügltörl verlor sie gegen 12:20 Uhr aus unbekannter Ursache das Gleichgewicht, stürzte und rutschte den Abhang etwas talwärts. Durch den Sturz verletzte sie sich schwer am rechten Bein und konnte nicht mehr selbständig absteigen. Nach Verständigung der Einsatzkräfte wurde die Verletzte vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins UKH Kalwang eingeliefert.


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Kriminalpolizei forschte Stalker aus

Ein 79 Jahre alter Obersteirer hat seit Mai 2017 Hermann Hartleb, Bürgermeister von St. Georgen ob Judenburg, in rund 60 Briefen verleumdet. Der Mann wurde im August schließlich von Kriminalisten ausgeforscht.

Ein 79-Jähriger aus dem Bezirk Murtal versendete postalisch seit Mai 2017 an die 60 Briefe mit unwahren, verächtlichen und beleidigenden Inhalten an den 67-jährigen Kommunalpolitiker aus dem Bezirk Murtal. Der Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Judenburg gelang es nun, den Verdächtigen auszuforschen. Der Verdächtige ist geständig und gab als Motiv „Eifersucht“ wegen einer vermuteten Beziehung, welche sich als haltlos herausstellte, an.

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Zwei Murauer in Einbruchsdiebstahl involviert

Polizisten der Polizeiinspektion Liezen, Kriminaldienstgruppe, klärten einen Einbruchsdiebstahl in Lassing vom Mai 2020 und forschten insgesamt sieben Tatverdächtige aus. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Zehntausend Euro.

Der Geschädigte erkannte in einem Inserat im Internet auf einer Kfz-Verkaufsseite vier Stück Alufelgen, die aus seinem Lagerraum gestohlen worden waren. Diese waren auf einem zum Verkauf angebotenen Pkw montiert. Sogleich verständigte er die Polizei. Nach umfangreichen Ermittlungen forschten die Polizisten den im Bezirk Murau wohnhaften 20-jährigen Verkäufer aus und befragten ihn. Die folgenden Erhebungen ergaben, dass der 20-Jährige diese Alufelgen von einem 27-Jährigen aus dem Bezirk Murtal und dieser zuvor die Alufelgen von einem 31-Jährigen aus dem Bezirk Liezen erworben hatte. Bei seiner Einvernahme war der 31-jährige Tatverdächtige geständig und gab in der Folge drei Mittäter, 24, 25 und 26-Jahre alt, alle aus dem Bezirk Liezen, bekannt. Zudem nannte er auch die angemietete Kfz-Einstellfläche, wo sie das Diebesgut nach der Tat versteckt hatten. Bei der Nachschau wurde der 26-Jährige auf frischer Tat betreten, als er gerade Diebesgut zum Abtransport vorbereitet hatte. Ein Großteil des Diebesgutes wurde sichergestellt. Bei weiteren Ermittlungen wurde ein weiterer Mittäter, ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Liezen, ausgeforscht und bei ihm Diebesgut sichergestellt. Die fünf Beschuldigten zu dem Einbruch waren umfassend geständig. Zwei der Beschuldigten bestritten den Tatverdacht der Hehlerei. Sie werden auf freiem Fuß angezeigt.

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Knittelfelder Gemeinderatssitzung | Ausschüsse gewählt und Referenten bestellt

In der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates am 31. August, wurden unter anderem die Anzahl der Ausschüsse, deren Wirkungsbereich und die Anzahl der Mitglieder festgesetzt, die ReferentInnen bestellt sowie die VertreterInnen der Verbände namhaft gemacht.

Neun Fachausschüsse

In der Steiermärkischen Gemeindeordnung ist verankert, dass Fachausschüsse vom Gemeinderat bestellt werden können. In Knittelfeld sind es neun Fachausschüsse mit jeweils sieben Mitgliedern (5 SPÖ, 1 ÖVP und 1 KPÖ). In dieser Gemeinderatssitzung wurden die Ausschüsse und deren Wirkungsbereich festgelegt sowie die Mitglieder gewählt. In separaten Sitzungen werden am 10. September die einzelnen Fachausschüsse konstituiert, der Obmann, die Obfrau, dessen Stellvertreter sowie ein/e Schriftführer/in gewählt. Die neun Ausschüsse sind:

  • Ausschuss Recht, Finanzen, Wirtschaft und Tourismusangelegenheiten,
  • Ausschuss für Raumplanung, Bauwesen und Liegenschaftsverwaltung,
  • Ausschuss Bildung, Stadtentwicklung, internationale Beziehungen und Lebensqualität, Ausschuss Verkehr, öffentliche Sicherheit und Zivilschutz,
  • Ausschuss Familie, Kinder und Jugend,
  • Ausschuss für Sport und Gesundheit,
  • Ausschuss Kultur und Vereinsangelegenheiten,
  • Ausschuss Umwelt, Klimaschutz und Tierschutzangelegenheiten sowie
  • Ausschuss Soziales, Frauen und Diversität. Themen und Projekte werden im Fachausschuss beraten und besprochen und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Zusätzlich wurden noch der Prüfungsausschuss, die Disziplinarkommission, der Schulausschuss sowie die Personalkommission gewählt.

Referentinnen und Referenten bestellt

Gemäß der Steiermärkischen Gemeindeordnung kann der Gemeinderat einzelne seiner Mitglieder zu ReferentInnen bestellen. Die ReferentInnen haben die Aufgabe, zur Vorbereitung der Entscheidungen des Gemeinderates, des Stadtrates und der Fachausschüsse Vorarbeiten, Erhebungen oder dergleichen durchzuführen. In Knittelfeld sind sechs ReferentInnen bestellt worden: Für den Bereich Sport ist es StR DI (FH) Christian Perschl, für Wirtschaft, 2. Vzbgm. René Jäger, für EU-Angelegenheiten, Frauen und Integration, GRin Deshire Shehu, für Vereinsangelegenheiten, GR Wilfried Sturm, für Jugendangelegenheiten, GR Manuel Trausenegger und für Forst und Landwirtschaft, GR Manfred Wachter.

VertreterInnen in den Verbänden

Auch in diversen Verbänden wurden VertreterInnen des Knittelfelder Gemeinderates gewählt. Zu diesen Verbänden zählen: Abfallwirtschaftsverband Knittelfeld, Abwasserverband Knittelfeld und Umgebung, Wasserverband Aichfeld-Murboden, Sozialhilfeverband Bezirk Murtal und ISGS ehemaliger Bezirk Knittelfeld (Integrierter Sozial- und Gesundheitssprengel). Der Sozialhilfeverband Murtal ist dafür zuständig, Menschen in sozialen schwierigen Situationen durch die Finanzierung der Sozialhilfe, der Behindertenhilfe und der Jugendwohlfahrt im Bezirk Murtal zu unterstützen. Weitere Verbände sind noch der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband, die Tourismuskommission Knittelfeld sowie der Verein Volkshaus Knittelfeld.

Projekt „Haustierrettung Murtal“ – Abschluss einer Fördervereinbarung und Vergabe Projektierungsarbeiten

Das Land Steiermark, Abteilung 13 hat per Mail vom 15. Juli 2020 eine Förderzusage für eine Förderung des Projektes „Haustierrettung Murtal“ übermittelt. Die Stadtgemeinde plant dabei, mit weiteren Gemeinden und jenen Institutionen der Region, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ein regionales Konzept zu erstellen, wie Haustierrettung in der Region Obersteiermark West erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden kann.

Als externe fachliche Begleitung soll die BDO Murtal GmbH beigezogen werden. Dieses regionale Unternehmen im globalen BDO-Netzwerk bietet individuelle Lösungen in den Bereichen Audit, Tax, Advisory und Business Services, Outsourcing und Förderungen.

Die Aufgaben der BDO Murtal sind: Workshop Teilnahme, Eruierung künftiger Kosten einer Haustierrettung Murtal, Erstellen einer Finanzplanung für eine Umsetzung dieser Haustierrettung und Durchführung eines Förder-Checks.

Resolution zur Rettung der ATB Spielberg

In einer Resolution zur Rettung der ATB Spielberg fordert die Stadtgemeine Knittelfeld die Bundesregierung wie auch die Landesregierung des Landes Steiermark auf alle notwendigen Schritte zu setzen, um nicht nur die hunderten Arbeitsplätze zu retten, sondern auch den regionalen Wirtschaftsstandort entsprechend zu stützen sowie alles Notwendige zu tun, um das über Jahrzehnte aufgebaute Know-how im Bereich Elektromotoren nicht an das Ausland zu verlieren. Zudem appelliert die Stadtgemeine an die Aufsichtsräte der ATB als auch an die führenden Mitglieder des Kuratoriums der Austrian Chinese Business Association, ihren Einfluss und ihre Kontakte zum Wohle der Menschen in Spielberg zu nutzen um entweder die Wolong-Gruppe nochmals zum Überdenken ihrer Entscheidung zu bringen, oder auf den Konzern so einzuwirken, dass eine Übernahme mit dem Erhalt der Arbeitsplätze in Spielberg fair möglich ist.

Die Resolution ergeht an die Bundesregierung und an die Landesregierung sowie an alle Nationalratsfraktionen, alle Landtagsfraktionen, alle Bundesratsfraktionen, an den Aufsichtsrat ATB und an das Kuratorium Austrian Chinese Business Association.

Sitzungsplan des Gemeinderates für das 2. Halbjahr 2020

Die Gemeinderatssitzungen im 2. Halbjahr 2020 sollen demgemäß in diesem Sinne am Montag, 28. September und Montag, 14. Dezember 2020 jeweils mit Beginn um 18 Uhr stattfinden.

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Kommissar DNA überführte zwei Rumänen

Die Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Knittelfeld forschte nun zwei Rumänen im Alter von 34 und 46 Jahren aus. Diese stehen im Verdacht, am 4. September 2013 in ein Schmuckgeschäft in Knittelfeld eingebrochen zu haben. Die Höhe der Beute betrug damals mehrere zehntausend Euro.

Die mutmaßlichen Täter brachen gegen 22:00 Uhr die Auslagenscheibe des Geschäftes auf und erbeuteten in weiterer Folge Goldschmuck, hauptsächlich Uhren, Ketten und Ringe. Im Zuge der umfangreichen Erhebungen der Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Knittelfeld wurde eine umfangreiche Spurensicherung durchgeführt. Dabei wurden verwertbare DNA-Spuren vorerst unbekannter Personen sichergestellt. In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und in weiterer Folge mit ausländischen Behörden konnte nun über die DNA-Spuren die Identitäten der beiden Täter geklärt werden. Der 34-Jährige befindet sich auf der Flucht, der 46-Jährige befindet sich in Großbritannien wegen Eigentumsdelikten in Haft. Nach Verbüßung dieser Haft wird der Tatverdächtige nach Österreich ausgeliefert werden. Der Verbleib der Beute ist noch Gegenstand von Erhebungen, nach dem 34.Jährigen wird international gefahndet. 

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