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Gefälschten Impfpass sichergestellt

Bereits am 12. November stellten Polizisten bei Amtshandlungen einen Impfpass in Murau sicher. Der Nachweis war offensichtlich gefälscht.

Murauer Polizisten führten am 12. November 2021, COVID-Kontrollen in diversen Handelsbetrieben durch. Bei der Überprüfung einer 53-jährigen Gewerbeinhaberin, bemerkten die Beamten Unregelmäßigkeiten in ihrem Impfpass. Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen gefälschten Impfpass handeln dürfte. Die Murauerin machte bislang keine Angaben zum Sachverhalt. Auch in Weiz kam es zu einem ähnlichen Vorfall. In beiden Fällen kam es zu Sicherstellungen der Impfpässe. Die Dokumente werden nach Abschluss der Erhebungen dem Landeskriminalamt Steiermark zur genaueren Überprüfung übermittelt. In beiden Fällen werden die Verdächtigen nach Abschluss der Ermittlungen den zuständigen Staatsanwaltschaften wegen Urkundenfälschung angezeigt.

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Nikolausaktion in Knittelfeld

Am 6. Dezember standen in der Büchertauschhütte am Hauptplatz über 180 kleine Nikolaussackerl zur freien Entnahme bereit, welche der Nikolaus persönlich, im Beisein des Bürgermeisters, für die Kinder der Stadtgemeinde Knittelfeld gebracht hatte.

Besonders kreative Köpfe machten beim Nikolaus-Gewinnspiel via Facebook mit und posteten ihre großartigen Basteleien in die Kommentare. Die fünf Gewinnerkinder freuten sich ganz besonders darüber, ihr Nikolaussackerl vom Nikolaus persönlich nach Hause geliefert zu bekommen und dem Nikolaus zuwinken zu können.

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Gemeinsam stark für Kinder

Die Stadtgemeinde Knittelfeld wurde ausgewählt um an der Initiative des Landes Steiermark „Gemeinsam stark für Kinder“ im Zeitraum von 2021 bis 2023 teilzunehmen. Es gilt die Strukturen für die Familien langfristig und nachhaltig so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche chancengerecht aufwachsen können.

„Unser Ziel muss es sein, Kindern alle Wege offen zu halten – trotz unterschiedlicher Startbedingungen! Dafür gilt es die bestmöglichste Unterstützung anzubieten“, so Bürgermeister Harald Bergmann, welcher den Anstoß für die Teilnahme der Stadtgemeinde

Auch die Obfrau des Ausschusses Familie/Kinder/Jugend GRin Regina Biela sieht Familien als zentrales Leitthema der Stadtgemeinde: „Wir setzten dort an, wo es Lücken im Angebot gibt und arbeiten gemeinsam mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren, aus den Bereichen Bildung, Soziales, Gesundheit und Freizeit, daran diese zu schließen.“ Durch die kommunale Koordination werden die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien gut aufeinander abgestimmt und sichtbar gemacht. Die kommunale Koordinatorin und Leiterin des Büros Kinder, Jugend und Familie Daniela Knafl gibt einen Einblick in ihren Aufgabenbereich: „Meine Rolle ist es, einen Überblick über Angebote in der Stadtgemeinde im Bereich Familie zu schaffen. Vieles gibt es schon, manches fehlt. Gemeinsam mit sozialen Einrichtungen und (Bildungs-)Institutionen werden fehlende Angebote erarbeitet und umgesetzt, um eine durchgängige Präventionskette zu schaffen.“

Trotz unterschiedlicher Startbedingungen sollen Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend heranwachsen können. Dabei wird ein präventiver Zugang verfolgt, gegensteuern zu müssen.

Die Gemeinde ist nach dem Familienverband der wichtigste Ort des Zusammenlebens. Deshalb ist es ihre Aufgabe, die Bedürfnisse ihrer Familien ernst zu nehmen und diesen gerecht zu werden. Mit abgestimmten und altersgerechten Angeboten möchte sie den Kindern ein gutes Aufwachsen ermöglichen. Dabei stehen alle Kinder von 0 bis 18 Jahren im Mittelpunkt. Einrichtungen wie Kinderkrippen, Schulen, Beratungsstellen und Vereine begleiten die Kinder und ihre Familien auf diesem Weg.

Alle Angebote für Kinder und Familien vor Ort werden miteinander lückenlos vernetzt und für alle sichtbar gemacht. So können Kinder und Familien von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben rechtzeitig auf alles aufmerksam gemacht werden und sich die Unterstützung holen, die sie gerade brauchen.

Die Gemeinde spannt somit ein Netz wie ein Trampolin, welches allen Kindern den Sprung in ein eigenständiges erwachsenes Leben ermöglicht. Weil wir nur gemeinsam stark für unsere Kinder sind.

Leitziele

 Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen in der Steiermark

 Sichtbarmachung und Verknüpfung sowie Schließung von Lücken bei Angeboten entlang des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen in der Lebenswelt Gemeinde

 Wirkungsvolle Vernetzung und Kooperation der Handelnden im Sozialraum rund um die Familien

 Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Familien sowie von relevanten Einrichtungen

 Strukturelle Verankerung von Prävention in den Gemeinden und Regionen Wirkungen

 Kinder, Jugendliche und ihre Familien werden in den Mittelpunkt gestellt

 Optimale Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und ihre Familien in ihren Lebenswelten

 Verstärkte Sichtbarmachung und Akzeptanz der Angebote

 Stärkung des Miteinanders in der Gemeinde/der Region

 Hauptamtliche Koordination für die Umsetzung der Initiative direkt vor Ort

 Nachhaltige Stärkung zukunftsfähiger und familienfreundlicher Gemeinden sowie Kleinregionen

 Primärprävention von Anfang an!

Konkrete Ziele wurden beim ersten Steuerungsgruppentreffen am 29. September auf Basis einer Ist-Stand Analyse erarbeitet. Beim Akteur*innen Kick Off (mit dem Netzwerk „Jung sein in Knittelfeld“) am 30. November wurden die Ziele diskutiert und nachgeschärft. 25 Personen aus dem Bildungs- und Sozialbereich beteiligten sich daran. Gemeinsam mit Akteur*innen aus unterschiedlichen familienrelevanten Bereichen wurden wird nun in Arbeitsgruppen an der Umsetzung der Zielvorhaben gearbeitet.

Ziele in Knittelfeld (Hauptziel):

Zur Steigerung der Chancengerechtigkeit sollen Maßnahmen gesetzt werden, die an die zentralen Sozialisationsinstanzen (Familie, Betreuungseinrichtungen, Schule) der Kinder anknüpfen.

Erste konkrete Maßnahmen dazu in Knittelfeld bereits in Arbeit:

In Bezug auf dieses Hauptziel wird aktuell in Knittelfeld daran gearbeitet die Stadtbibliothek familienfreundlicher zu gestalten. Dazu soll beispielsweise ein Wickeltisch installiert, mehr Angebote für Familien (speziell für Kleinkinder) gesetzt und eine familienfreundlichere Ausstattung angeschafft werden. Die Stadtbibliothek soll sich als sicherer und zentraler Treffpunkt, als (Klein- )Veranstaltungs- und Vernetzungsort für Familien etablieren. Auf diese Weise soll der (Erfahrungs-)Austausch zwischen den Eltern, das Kennenlernen von Anlaufstellen und Angeboten sowie die frühkindliche Leseförderung unterstützt werden.

Zudem soll es leichter-zugängliche Informationen zu Förderungen für die Schul-, Lehr- und Studienlaufbahn geben. So soll Anfang nächsten Jahres bereits die erste Informationsveranstaltung „Was kostet studieren? Und welche Förderungen kann ich als Student*in beantragen?“ in Kooperation mit dem BG/BRG Knittelfeld stattfinden, bei der sich interessierte „Erstis“ über Fördermöglichkeiten erkundigen können. 

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Lawinenabgang im Triebental

Samstagmittag wurden zwei Personen bei einem Lawinenabgang mitgerissen und teilweise verschüttet. Sie konnten sich selbst befreien, ein 29-Jähriger wurde unbestimmten Grades verletzt 

Eine fünfköpfige Gruppe von Skitourengehern stieg in den Vormittagsstunden vom Triebental in Richtung Sonntagskogel in den Seckauer Tauern auf. Aufgrund der schlechter werdenden Wetterverhältnisse kehrten ein 29-Jähriger und eine 27-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung wieder um.

Bei der anschließenden Abfahrt kam der 29-jährige Skifahrer gegen 12:20 Uhr zu Sturz und dürfte durch die Zusatzbelastung auf der Schneedecke eine Lawine ausgelöst haben. Er wurde von der Lawine ca. 100-150 Meter mitgerissen und teilweise verschüttet. Die 27-Jährige wurde ebenfalls von der Lawine erfasst, konnte aber ihren Lawinenairbag auslösen und wurde deshalb nicht verschüttet.

Der 29-Jährige konnte sich mit Hilfe seiner Begleiter selbst befreien. Die drei anderen Tourengeher hatten ebenfalls umgedreht und waren nachgekommen. Sie waren vom Lawinenabgang aber nicht mehr betroffen. Der 29-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde in weiterer Folge vom Notarzthubschrauber Christophorus 17 in das LKH Kalwang eingeliefert. Die 27-Jährige blieb unverletzt.

Die beteiligten Tourengeher waren für eine Skitour im alpinen Gelände adäquat ausgerüstet, zum Zeitpunkt des Lawinenabganges herrschte Lawinenwarnstufe 2. Am Einsatz waren, neben dem Rettungshubschrauber C17, Kräfte der Alpinen Einsatzgruppen der Bezirke Murtal und Liezen, der Polizeihubschrauber, sowie neun Einsatzkräfte der Bergrettung Hohentauern beteiligt.

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Nach Falschmeldungen: Tatverdächtiger ausgeforscht

Ein vorerst Unbekannter hatte via Sprachnachricht fälschlicherweise behauptet, dass ein Murtaler Polizist (46) nach der 3. Corona-Impfung gestorben sei – tatsächlich hatte er diese gar nicht erhalten. Auch eine zweite frei erfundene Meldung dieser Art brachte der Mann in Umlauf. Murtaler Kriminalisten forschten den 53-jährigen Urheber rasch aus. Er zeigte sich geständig.

Nachdem sich die Falschnachricht über den 46-jährigen Polizisten aus dem Bezirk Murtal am Freitag verbreitet hatte, zog auch eine zweite Sprachnachricht (38 Sek.) desselben Mannes bald via Messenger-Dienste weite Kreise. Dabei gab der Mann an, dass sein Hausarzt und privater Freund seinen Patienten insgesamt 146 Corona-Impfungen verabreicht hätte. Dabei seien 16 Impfschäden aufgetreten. Acht Personen wären danach gestorben. Zudem hätten zwei Personen ein Spenderherz benötigt. Einige Frauen hätten sogar ihre Kinder verloren bzw. seien zur Welt gekommene Kinder schwer behindert gewesen. Der angesprochene Arzt hätte daraufhin seine Praxis geschlossen.

Nachdem auch der betroffene Arzt aus dem Murtal die geäußerten Behauptungen in Abrede stellte, nahmen Polizisten die Ermittlungen auf. Kriminalisten der Polizeiinspektion Knittelfeld forschten in der Folge rasch einen 53-jährigen Murtaler aus. Der Früh-Pensionist zeigte sich bei seiner Einvernahme am Freitagabend geständig, die beiden Sprachnachrichten in Umlauf gebracht zu haben. Er sei sich der Tragweite seiner Nachrichten jedoch nicht bewusst gewesen und habe lediglich auf Internetplattformen geäußerte Nebenwirkungen der Corona-Impfung mit seiner persönlichen Einstellung untermauert. Die aufgenommenen Sprachnachrichten hätte er dann an Dritte weitergeleitet. Schaden hätte er jedoch niemandem wollen. Der 53-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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Alpinunfall auf der Frauenalpe

Freitagnachmittag stürzte eine 54-jährige Skitourengeherin und verletzte sich dabei unbestimmten Grades.

Gegen 15:00 Uhr unternahm die 54-Jährige aus dem Bezirk Murau eine Skitour auf den Gipfel der sogenannten „Frauenalpe“. Bei der Abfahrt dürfte sie vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers zu Sturz gekommen sein. Sie verletzte sich dabei unbestimmten Grades und wurde in weiterer Folge von ihrem Begleiter sowie von sieben Kräften des Bergrettungsdienstes (Ortsstelle Murau) erstversorgt. Anschließend wurde sie vom Rettungshubschrauber Christophorus 14 ins LKH Judenburg gebracht. 

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