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Zwei Verletzte bei Kollision in Scheifling

Dienstagfrüh kam es zu einer Kollision zwischen einem Lkw und einem Pkw. Dabei wurden beide Fahrzeuglenker verletzt.

Gegen 06:05 Uhr war eine 43-Jährige aus Villach mit ihrem Pkw auf der B 317 aus Richtung Scheifling kommend in Fahrtrichtung Perchau am Sattel unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 60-Jähriger aus dem Bezirk Murau mit seinem Klein-Lkw auf dem Dürnbacherweg in Fahrtrichtung B 317. Der 60-Jährige dürfte den Pkw der 43-Jährigen übersehen haben und bog unmittelbar vor der 43-Jährigen in die B 317 ein. Es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wodurch beide Fahrzeuglenker verletzt wurden. Der 60-Jährige wurde im total beschädigten Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Scheifling (zwölf Personen und zwei Fahrzeuge) befreiten den Mann mittels Bergeschere. Nach der Erstversorgung wurde der 60-Jährige mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber C 17 ins UKH Kalwang geflogen. Die 43-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus nach Friesach überstellt. Die B 317 war bis 07:10 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

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Bei Wanderung in Scheifling verletzt

Samstagfrüh kam eine 50-Jährige bei einer Wanderung am Weißeck zu Sturz und verletzte sich. Der Rettungshubschrauber C14 transportierte sie in das LKH-Judenburg. 

Bereits am frühen Morgen wanderte ein Ehepaar (52, 50) aus dem Bezirk Murau auf das Weißeck (1743 Meter). Auf ihrem Retourweg kam die Frau kurz vor 10.00 Uhr aus eigenem Verschulden zu Sturz. Dabei zog sie sich eine Verletzung am Unterarm zu. Der Rettungshubschrauber Christophorus 14 transportierte die Verletzte zur weiteren Behandlung in das LKH-Judenburg.

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Wechsel in der Geschäftsführung des Regionalmanagements Obersteiermark West

Die Geschäftsstelle des Regionalmanagements Obersteiermark West wird neu besetzt. Nach einem intensiven Auswahlprozess inklusive Hearings, wurde die neue Geschäftsführerin Christine Bärnthaler unter zahlreichen BewerberInnen vom Regionalvorstand ausgewählt. Bärnthaler wird Bibiane Puhl, die die Geschäftsführung seit 2008 innehatte, nachfolgen und ihr Dienstverhältnis ab Mai 2021 beginnen. Die neue Regionalmanagerin kann auf der guten Vorarbeit ihrer Vorgängerin aufbauen und übernimmt ein schlagkräftiges Frauenteam mit 6 Mitarbeiterinnen.

Christine Bärnthaler hat nach ihrer Matura eine Lehrausbildung als Reisverkehrskauffrau in Frankfurt am Main absolviert und Erfahrungen in der Tourismusbranche gesammelt. Die mütterlichen steirischen Wurzeln haben sie 1988 in die Steiermark verschlagen, wo sie an der Universität Graz Diplomgeographie & Regionalforschung studierte. Bereits während des Studiums hat sie ehrenamtlich in ländlichen Entwicklungsprojekten gearbeitet, ihre Diplomarbeit schrieb sie über Chancen der Regionalentwicklung für österreichische Naturparks und arbeitete danach beim Dachverband.

Bärnthaler bringt umfassende Berufserfahrung in der Regionalentwicklung mit, sie ist seit über 25 Jahren als Regionalentwicklerin tätig und kennt die Stärken und Herausforderungen der Region Murau Murtal aus ihrer beruflichen Tätigkeit sowie als langjährige Bewohnerin. Sie ist zertifizierte Erwachsenenbildnerin und Lehrbeauftragte und hat sich auch intensiv mit Themen wie Bürgerbeteiligung, Lernende Regionen und Klimaschutz auseinandergesetzt.

Bärnthaler ist quasi eine Rückkehrerin, denn sie lebte von 1998 bis 2015 mit ihrem Mann in der Region Murau Murtal, arbeitete zuerst als Leiterin des Umweltreferats der Stadtgemeinde Judenburg, dann als Regionalleiterin des Bildungsnetzwerks Steiermark für das sie die Bildungsberatung im Oberen Murtal aufbaute und das 1. Steirische Lernfest im Stift St. Lambrecht organisierte. 2005 machte sie sich mit einem Büro für Regionalentwicklung und Coaching selbständig, erst in Judenburg und seit 5 Jahren in Graz. Sie begleitete regionale Innovationsprojekte, arbeitete in mehreren regionalen Leitbildprozessen mit und stellte zahlreiche Förderungen auf wie z.B. für das Regionalmuseum Murtal, die Zirbenlandakademie, die Zirbenausstellung am HIZ, oder die HolzweltbotschafterInnenausbildung. 

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Radverkehrskonzept Region Murau Murtal

Die Region Murau Murtal setzt sich dafür ein, das Potenzial des Radverkehrs noch besser auszuschöpfen, vor allem im Alltag. Speziell für das Freizeit- und Tourismussegment bestehen bereits hoch attraktive und teils stark nachgefragte Radrouten in der Region, die es weiter zu entwickeln gilt. Das Fahrrad soll aus dem Sport- und Freizeitbereich heraus- zudem verstärkt auch in den Alltag hereingeholt werden. Radverkehrsförderung bringt mehr Lebensqualität in den ländlichen Raum, die vor Ort sichtbar und erlebbar ist. Murau Murtal soll fahrradfreundlicher werden – das ist Ziel der Region.

Unter der Federführung des ROW Regionalmanagement Obersteiermark West – in Kooperation mit der Baubezirksleitung Obersteiermark West und der Abteilung 16 des Landes Steiermark – ist man bestrebt, den Radverkehrsanteil sowohl im Alltags- als auch im touristischen bzw. freizeitorientierten Segment in der Region Murau Murtal zu steigern.

Dafür ist ein umfassendes Radverkehrskonzept erarbeitet worden, das sich aus zwei Teilen zusammensetzt, und die Grundlage für weitere Maßnahmen im Bereich regionaler Radmobilität bildet:

  • Konzept für den Alltagsradverkehr
  • Guidelines für den touristischen bzw. freizeitorientierten Radverkehr

Hauptansatzpunkte für beide Teile des Konzeptes sind die Verdichtung von hochqualitativen, durchgängigen und sicheren Radrouten sowie umfassende bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Schaffung positiver Rahmenbedingungen für den Radverkehr entsprechend der Steiermärkischen Radverkehrsstrategie 2025.

Die Region Murau Murtal setzt mit diesem Vorhaben ein starkes Zeichen für die regionale Radmobilität und hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit ihren Gemeinden und regionalen Stakeholdern das größte steirische Radverkehrskonzept, das bisher geschnürt worden ist, erarbeitet.

Radfahren statt Autofahren reduziert lokale Emissionen, spart Platz, Material und Energie und: Es ist auch noch gesund. Österreichweit ist im Schnitt rund die Hälfte aller Fahrten mit dem Auto kürzer als 5 km! Für 5 km brauchen Sie mit dem Fahrrad, bei gemächlichem Tempo, nur 20 Minuten. Mit dem E-Bike ist man noch schneller. Zehn Kilometer radeln jeden Tag ist 40 Minuten Bewegung – eine gesunde tägliche Dosis.

Gemeinden mit hohem Potenzial zur Verlagerung vom Auto auf das Fahrrad weisen eine große Dichte an Bevölkerung einerseits und Arbeitsplätzen, Schulen oder Einkaufsgelegenheiten andererseits auf. Die im Rahmen des Projektes durchgeführte Mobilitätsbefragung zeigt auf: Mehr Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer motiviert, das Rad zu nutzen. Ebenso wurde erhoben, dass je nach räumlicher Lage, das Verlagerungspotenzial vom Auto auf das Fahrrad zwischen 20 und 45 Prozent beträgt. Durchgängige Radverkehrsnetze, richtungsweisende und gut sichtbare Bodenmarkierungen und Beschilderungen sowie überdachte Abstellanlagen sollen dazu anregen, unsere kurzen Alltagswege sicher mit dem Rad zu erledigen. Diese Umsetzungsmaßnahmen sollen in den nächsten Jahren sukzessive vorangetrieben werden. 

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53-jähriger Neumarkter in Steyr verhaftet

Die Polizei fahndete nach einem 53-jährigen Mann aus dem Bezirk Murau. Er steht unter anderem im Verdacht, Familienangehörige gefährlich bedroht zu haben und war seit dem auf der Flucht. Nun konnte er festgenommen werden.

Bereits Mitte Februar 2021 nahmen Polizisten den 53-Jährigen aus dem Bezirk Murau fest, nachdem er dringend tatverdächtig war, Familienangehörige wiederholt gefährlich bedroht zu haben. Vor wenigen Tagen ergriff der offenbar psychisch beeinträchtigte Mann aus einer Krankenanstalt in Graz die Flucht. Seither fahndete die Polizei intensiv nach dem in Kärnten geborenen 53-Jährigen. Gegen ihn besteht aktuell eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Leoben.

Wie die Polizei nun bekannt gab konnte der 53-Jährige in Steyr angehalten und festgenommen werden. Ein Passant hatte ihn aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung erkannt und die Anzeige bei der Polizei erstattet. Er wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.

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13-Jähriger bedrohte und beraubte Trafikantin in Neumarkt

Ein 13-Jähriger bedrohte Dienstagnachmittag eine Trafikantin mit einem Messer und stahl eine Packung Zigaretten. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 17 Uhr betrat der Jugendliche aus dem Bezirk Murau mit einem aus einer Wohngemeinschaft gestohlenen Messer, das er unter seinem Pullover versteckt hatte, eine Trafik. Dort forderte er die Kassiererin auf, ihm eine Packung Zigaretten zu geben. Da sie dieser Aufforderung nicht nachkam, zog der 13-Jährige das Messer unter dem Pullover hervor und verdeutlichte seine Forderung. Schließlich ging er hinter das Verkaufspult, entwendete eine Packung Zigaretten und flüchtete aus dem Geschäft. Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte der Jugendliche wenig später von Polizisten vor dem Haus der Wohngemeinschaft angetroffen werden. Das Messer sowie das Diebesgut konnten sichergestellt werden; ein Motiv für seine Tat konnte der 13-Jährige nicht angeben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.   

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Murauer Brüderpaar als Drogenhändler ausgeforscht

Zwei 18-Jährige und ein 16-Jähriger stehen im Verdacht, zwischen November 2020 und Februar 2021, Marihuana verkauft zu haben. Suchtgiftermittler forschten bislang 13 Abnehmer (Jugendliche im Alter von 16 bis 19) aus. 

Ermittlungen der Suchtgiftgruppen Murau und Hartberg-Fürstenfeld führten zur Ausforschung eines Brüderpaars (16, 18) aus dem Bezirk Murau. Diese sollen gemeinsam mit einem 18-Jährigen aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld Marihuana erworben und gewinnbringend an diverse Abnehmer verkauft haben. Dabei baute das Brüderpaar über soziale Medien ein Netzwerk zu den meist jugendlichen Kunden auf. Erworben haben die Brüder die Drogen für ihre Abnehmer wiederum von einem 18-Jährigen aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete die Festnahme des 18-Jährigen an. Er befindet sich seit dem 18. März 2021 in der Justizanstalt Graz-Jakomini. Kriminalisten der Suchtgiftgruppe Murau führen die weiteren Ermittlungen.

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Arbeitsunfall in Stadl-Predlitz

Freitagnachmittag verletzte sich ein 60-Jähriger bei der Überprüfung einer Dübelanlage unbestimmten Grades.

Gegen 13:30 Uhr beabsichtigte der 60-Jährige aus dem Bezirk Murau gemeinsam mit seiner 53-jährigen Mitarbeiterin den Hydraulikstempel einer vollautomatisierte Dübelanlage auf Ölaustritt zu überprüfen. Da von der Vorderseite kein Ölaustrott festgestellt werden konnte, beabsichtigte der 60-Jährige die Dübelanlage von innen zu prüfen. Dafür dürfte er sich auf eine Metallstrebe auf der Anlage gestellt haben, die sich unmittelbar neben dem Hydraulikstempel befand. Die 53-Jährige dürfte die Anlage aufgrund einer Anweisung eingeschalten haben. In weiterer Folge wurde der 60-Jährige vom Hydraulikstempel erfasst und unbestimmten Grades am Fuß verletzt. Der Mann wurde erstversorgt und vom Roten Kreuz Murau ins Krankenhaus Tamsweg gebracht.

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Gartenhütte abgebrannt

Bei einem Brand Montagfrüh wurde eine Gartenhütte in Sankt Lambrecht vollständig zerstört.

Gegen 1.00 Uhr Früh dürfte der Brand in der vollständig aus Holz bestehenden Gartenhütte ausgebrochen sein. Der Besitzer der Hütte sowie seine Ehefrau, beide aus dem Bezirk Murau, befanden sich zu dem Zeitpunkt im Einfamilienhaus auf dem Grundstück.

Die 46-jährige Ehefrau des Besitzers wachte aufgrund von Knistern und Brandgeruch auf und bemerkte die Flammen. Die Frau alarmierte unverzüglich die Feuerwehr während der 50-jährige Besitzer mit einem Feuerlöscher vergebens versuchte das Feuer zu löschen.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Lambrecht stand die Hütte samt Holzveranda nahezu in Vollbrand. Trotz des schnellen Löscheinsatzes wurde die Gartenhütte samt Inhalt und Veranda durch die Flammen völlig zerstört.

Personen oder Tiere kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Brandursache dürfte laut Bezirks-Brandermittler Wärmeabstrahlung im Bereich der Rauchgasabführung des Einzelofens der Gartenhütte gewesen sein. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

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Zwei Verletzte nach Mofaunfall

Zwei 14-Jährige wurden in Krakaudorf bei einem Verkehrsunfall Freitagnachmittag verletzt.

Eine 52-Jährige aus dem Bezirk Murau fuhr mit ihrem PKW gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Freundin gegen 14:40 auf der L552 aus Krakaudorf kommend in Richtung Krakauebene. Zur selben Zeit fuhr ein 14-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk Murau, mit einem gleichaltrigem Sozius mit einem nicht angemeldeten Mofa und ohne gültigen Führerschein in die entgegengesetzte Richtung.

Nach einer leicht verlaufenden Rechtskurve bei Strkm 4,0, kurz vor dem Ortsgebiet Krakaudorf, kam das Mofa möglicherweise aufgrund von Fahrbahnschäden auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden PKW der 52-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Jugendlichen vom Moped in ein angrenzendes Feld geschleudert. Dabei wurde der Lenker leicht und sein Sozius unbestimmten Grades verletzt. Die PKW- Lenkerin wurde bei dem Unfall durch den Gurt leicht verletzt, ihre Mitfahrerinnen blieben unverletzt. Der Mitfahrer am Moped wurde vom Rettungshubschrauber C14 in das LKH Klagenfurt geflogen, der Mofalenker wurde mit dem ÖRK ins LKH Stolzalpe eingeliefert. Die PKW-Lenkerin nahm keine ärztliche Hilfe in Anspruch.

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Schwerpunktkontrollen in den steirischen Skiregionen

Wie angekündigt, führten steirische Behörden in den beiden Semesterferien-Wochen verstärkte Kontrollen in Skiregionen durch. Nun zieht die Landespolizeidirektion mit über 1.000 kontrollierten Unterkünften sowie mehr als 700 überprüften Personen Bilanz. Insgesamt ahndeten steirische Beamte über 320 Übertretungen – den Großteil davon in den Bezirken Murau und Liezen. 

Aufgrund vermehrter Hinweise und Meldungen, wonach es insbesondere in Skiregionen vermehrt zu Übertretungen diverser Corona-Schutzmaßnahmen kommen soll, führte die steirische Polizei gemeinsam mit den örtlichen Sicherheits- und Gesundheitsbehörden verstärkte Kontrollen in den Semesterferien durch. Dabei standen insbesondere Beherbergungsbetriebe und privat vergebene Unterkünfte in Skiregionen im Fokus der Behörden. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf mögliche Umgehungen von Covid-Verordnungen oder die widmungsfremde Verwendung von Zweitwohnsitzen.

Als Anknüpfungspunkte bei gemeinsamen Kontrollen von Bezirkshauptmannschaft und Polizei dienten meist diverse Hinweise und Mitteilungen oder, wie beispielsweise im Bezirk Murau, auch eine unübliche Dichte an Zweitwohnsitzanmeldungen. „Gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Murau und der Finanzpolizei führten wir allein in den vergangenen beiden Wochen mehrere Schwerpunktaktionen mit insgesamt rund 80 Beamten durch. Dabei erstatteten wir allein in dieser Zeit 239 Anzeigen wegen des Verdachts diverser Übertretungen, beispielsweise nach den Covid-Verordnungen oder dem Meldegesetz“, so der Bezirkspolizeikommandant von Murau, Oberstleutnant Martin Kargl.

Auch im Bezirk Liezen kam es zu insgesamt 75 Anzeigen bei Kontrollen dieser Art. In den restlichen Bezirken waren die festgestellten Übertretungen bei dementsprechenden Kontrollen verschwindend gering. Auch wenn sich viele kontrollierte Beherbergungsbetriebe offenbar an die bestehenden Regelungen halten, so will man vor allem in Murau bis zum Schluss der Skisaison weiterhin ein verstärktes Augenmerk auf Übertretungen dieser Art haben. Schließlich geht es genau darum jene zu schützen, die sich vorbildlich an die bestehenden Regelungen halten.


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Von Dach gestürzt: Lebensgefahr

Ein 55-Jähriger stürzte Samstagnachmittag in Scheifling mehrere Meter vom Dach eines Carports und erlitt schwere Verletzungen. Es besteht Lebensgefahr.

Gegen 13.00 Uhr stieg der 55-Jährige aus dem Bezirk Murau über eine Leiter auf das Blechdach eines Carports, um dieses vom Schnee zu befreien. Als er rund 30 Minuten später wieder vom Dach steigen wollte, rutschte die an der Hausmauer angelehnte Leiter nach unten weg. Der 55-Jährige stürzte daraufhin aus einer Höhe von etwa drei bis vier Metern rücklinks auf den Steinboden. Eine Smartwatch auf seinem Handgelenk alarmierte die Rettungskräfte. Vom Vorfall selbst gab es keine unmittelbaren Zeugen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der 55-Jährige jedoch bereits von seiner Lebensgefährtin und deren Söhnen sowie einem Nachbarn erstversorgt. Ein Notarzt aus Murau führte in der Folge eine Intubation durch, bevor der Mann mit dem Rettungshubschrauber C99 ins Klinikum Klagenfurt geflogen wurde. Aktuellen Informationen der Polizei zufolge dürfte Lebensgefahr bestehen.


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Skiunfall am Kreischberg fordert zwei Schwerverletzte

Samstagmittag kollidierten zwei Skifahrer im Alter von 14 und 24 Jahren. Dabei wurden beide schwer verletzt.

Kurz vor 12.00 Uhr fuhr der 14-jährige Skifahrer aus dem Bezirk Murau auf der sogenannten „Panorama-Umfahrung“ des Skigebietes Kreischberg in Richtung Tal. Als er in der Folge über eine Kuppe auf der präparierten Piste sprang, kollidierte er mit dem 24-jährigen Skifahrer aus Graz. Dieser dürfte die Piste zu diesem Zeitpunkt etwa zehn Meter unterhalb der Kuppe gequert haben. Beide Skifahrer trugen einen Helm, erlitten jedoch schwere Verletzungen aufgrund der Kollision. Sie wurden von Einsatzkräfte der Bergrettung Murau, dem Pistendienst, einem Alpinpolizisten sowie einer zufällig vor Ort anwesenden Krankenschwester medizinisch erstversorgt. Beide wurden vom Notarzthubschrauber C11 ins UKH Klagenfurt geflogen.

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Alkoholisierter Murauer überholte die Polizei rechts

Ein 52-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murau hat Freitagnachmittag auf der Pyhrnautobahn in Traboch vor der Polizei zu flüchten versucht. Erst mehreren Streifen gelang es, den Lenker anzuhalten.

Gegen 16.00 Uhr nahm eine Streife der Fremden und Grenzpolizeilichen Abteilung Leoben die Verfolgung des 52-jährigen Pkw-Lenkers auf, da er die Streife zuvor rechts überholte und mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. In weiterer Folge ignorierte der Fahrzeuglenker mehrfach die Anhaltezeichen der Polizisten, blieb sogar mehrfach auf der Richtungsfahrbahn stehen und entzog sich wiederholt der Anhaltung. Zwei Streifen der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm wurden zur Unterstützung angefordert. Gemeinsam gelang es den Polizeistreifen das Fahrzeug endgültig anzuhalten. Der 52-Jährige verhielt sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv und musste am Fahrzeug fixiert werden. Nachdem sich der Verdächtige beruhigt hatte, führten die Polizisten einen Alkotest durch. Dieser ergab eine mittelgradige Alkoholisierung. Ihm wurde sein Führerschein vorläufig abgenommen, er wird der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht.

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