Montagabend kam es zu einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und zwei entgegenkommenden Pkw. Mit schweren Verletzungen wurde der Motorradlenker in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 18:25 Uhr war ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Motorrad auf der B 115 Eisenbundesstraße in Fahrtrichtung Hieflau unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam es auf Höhe Straßenkilometer 112,40 zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden nach links abbiegenden Pkw, gelenkt von einem 60-jährigen Deutschen. Danach kollidierte der Motorradlenker mit einem hinter dem 60-Jährigen nachfahrenden Pkw, gelenkt von einem 36-Jährigen aus dem Bezirk Liezen. Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C 17 ins LKH Graz geflogen.
Die insgesamt fünf Insassen der beiden involvierten Pkw wurden vom Roten Kreuz versorgt und zur medizinischen Abklärung ins LKH Leoben, eingeliefert.
Im Einsatz standen die Polizei, das Rote Kreuz, der Notarzthubschrauber sowie die Feuerwehr Eisenerz. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.
Montagnacht kam es auf der B75 zu einer Kollision mit einem Hirsch. Eine Pkw-Lenkerin wurde dabei unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 22:33 Uhr kollidierte eine 37-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Murau auf der B75 bei Straßenkilometer 2,700 mit einem Hirsch. Ersten Erhebungen zufolge war die Frau auf der B75 unterwegs, als plötzlich ein Hirsch auf die Fahrbahn gelaufen sein dürfte. Die 37-Jährige konnte eine Kollision nicht mehr verhindern.
Durch die Wucht des Anpralls wurde der Hirsch auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierte dort mit dem Pkw einer 21-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Die 37-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Österreichischen Roten Kreuz in das Krankenhaus Friesach gebracht. Der 21-Jährige dürfte unverletzt geblieben sein.
Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Fahrzeugbergung war die B75 für kurze Zeit für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen brach Samstagnachmittag ein Großbrand aus. Zwei Gebäude sowie mehrere Fahrzeuge gerieten in Brand. Menschen und Tiere wurden nach bisherigem Kenntnisstand nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
Gegen 16:30 Uhr wurden Einsatzkräfte zu dem landwirtschaftlichen Betrieb mit angrenzenden Wirtschaftsgebäuden in Oberdorf gerufen. Beim Eintreffen der Polizei standen ein Wirtschaftsgebäude sowie ein weiteres Gebäude des Hofes bereits in Flammen. Das Feuer hatte sich rasch ausgebreitet. Auch zwei Fahrzeuge, ein Anhänger und ein Dieseltank auf dem Anwesen waren vom Brand betroffen.
Feuerwehren im Großeinsatz
Rund 90 Einsatzkräfte mehrerer umliegender Feuerwehren bekämpften den Großbrand mit insgesamt 22 Fahrzeugen. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz. Das Rote Kreuz war vorsorglich mit zwölf Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Trotz des Ausmaßes des Brandes wurden nach bisherigem Kenntnisstand weder Menschen noch Tiere verletzt. Auch mehrere Polizeistreifen aus dem Bezirk Leoben standen für die Erstmaßnahmen im Einsatz.
Brandursache unklar
Ein Brandermittler des Stadt- und Bezirkspolizeikommandos Leoben nahm noch am Samstagabend erste Erhebungen am Brandort vor. Die Ursache des Feuers konnte vorerst nicht geklärt werden. Weitere Ermittlungen mit Unterstützung durch Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark sollen am Sonntag erfolgen.
Ein angeblicher Pilot brachte eine 50-Jährige über mehrere Monate hinweg dazu, ihm finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 77.000 Euro zukommen zu lassen. Der versprochene Besuch in Österreich blieb ebenso aus wie die Rückzahlung des Geldes. Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor sogenanntem „Love Scam“.
Begonnen hatte der Kontakt bereits im März 2026 mit einer Freundschaftsanfrage auf Facebook. Der bislang unbekannte Täter gab sich als deutsch-amerikanischer Berufspilot aus, der in den USA lebe. Zunächst kommunizierten die beiden über Facebook-Messenger, später über WhatsApp. Dabei entdeckten sie vermeintlich viele Gemeinsamkeiten und der Mann baute über Wochen hinweg zunehmend Vertrauen zur 50-Jährigen auf.
Angeblicher Umzug nach Österreich
Ende April kündigte der vermeintliche Pilot an, zur 50-Jährigen nach Österreich ziehen zu wollen. Vorab sollte ein Paket mit persönlichen Arbeitsunterlagen nach Österreich geschickt werden. Für die angebliche Zustellung und den Zoll wurden jedoch Zahlungen fällig, die der Mann aus unterschiedlichen Gründen nicht selbst leisten könne. Im Vertrauen darauf, das Geld zurückzubekommen, tätigte die Frau mehrere Überweisungen. Selbst als ihre Bank sie auf auffällige Zahlungen und einen möglichen Betrug aufmerksam machte, gelang es dem Täter, den Druck weiter zu erhöhen. Dabei wurde der Frau unter anderem mit einer Festnahme wegen des Verdachts der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gedroht. Daraufhin kaufte sie auch Apple-Geschenkkarten und übermittelte die Gutscheincodes an den Täter.
Am Flughafen Verdacht geschöpft
Im August kündigte der angebliche Pilot schließlich seine Ankunft in Österreich für Anfang September an. Die 50-Jährige fuhr zum Flughafen nach Wien, um ihn abzuholen. Doch der Mann erschien nicht. Stattdessen erhielt sie eine angeblich vom Bundeskriminalamt stammende Nachricht, wonach der Pilot festgenommen worden sei und für seine Freilassung eine Kaution bezahlt werden müsse. Dies machte die Frau misstrauisch, woraufhin sie sich einer Bekannten anvertraute. Sie erkannte den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei. Insgesamt entstand ihr ein finanzieller Schaden von rund 77.000 Euro.
Was ist „Love Scam“?
Beim sogenannten „Love Scam“, auch Liebesbetrug genannt, bauen Kriminelle über das Internet bzw. Social-Media-Plattformen gezielt eine emotionale Beziehung zu ihren Opfern auf. Sie schaffen über Wochen oder Monate Vertrauen und nutzen Gefühle gezielt aus. Häufig geben sich Täter gegenüber Frauen etwa als Ärzte, Piloten, Soldaten oder Mitarbeiter auf Bohrinseln im Ausland aus. Doch auch Männer können Opfer werden. Ihnen gegenüber treten Betrüger beispielsweise als vermeintlich junge, attraktive Frauen auf, die im Ausland leben oder arbeiten. Früher oder später folgen meist Geldforderungen für angebliche Reisen, Notfälle oder andere Schwierigkeiten.
Warnsignale erkennen
Wer auf eine solche Masche hereingefallen ist, muss sich nicht schämen. Die Täter gehen äußerst geschickt vor und nutzen Vertrauen und Gefühle gezielt aus. Vorsicht ist insbesondere geboten, wenn persönliche Treffen immer wieder scheitern, plötzlich Geld verlangt oder mit negativen Konsequenzen gedroht wird. Überweisen Sie kein Geld und übermitteln Sie keine Gutscheincodes oder Ausweisdokumente an Personen, deren Identität Sie nicht zweifelsfrei überprüfen können. Nehmen Sie Warnungen Ihrer Bank, von Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen ernst. Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte keine weiteren Zahlungen leisten, den Kontakt abbrechen, Chats und Zahlungsbelege sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Weitere Informationen und Präventionstipps zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamtes >> Love Scam
Eine Gartenhütte geriet Samstagfrüh in Brand. Das Feuer beschädigte auch eine benachbarte Hütte sowie die umliegende Vegetation. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
Gegen 4:45 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Gartenhüttenbrand im Bereich der Walpurgisstraße in Liesingtal gerufen. Beim Eintreffen der Einstakräfte stand die betroffene Hütte bereits in Vollbrand. Die Feuerwehren St. Michael und St. Stefan ob Leoben waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. In der brennenden sowie in den umliegenden Hütten befanden sich keine Personen. Nach rund einer Stunde konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Gartenhütte wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Zudem wurden eine unmittelbar angrenzende Hütte sowie Sträucher und Bäume beschädigt. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere tausend Euro betragen. Ein Brandermittler des Stadt- und Bezirkspolizeikommandos Leoben nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Diese dauern derzeit noch an.
Ein 62-Jähriger wurde Samstagnachmittag auf seinem Grundstück in Neuberg an der Mürz von einer Schlange gebissen. Der Mann erlitt eine Verletzung an der Hand und wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen 14:00 Uhr war der 62-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag auf seinem Hof unterwegs. Als er in einer Wiese nach einem Gegenstand greifen wollte, dürfte er eine Schlange aufgeschreckt haben. Diese biss ihn in die Hand. Nach Angaben des Mannes dürfte es sich um eine Kreuzotter gehandelt haben. Das Tier entfernte sich unmittelbar nach dem Biss in die umliegende Natur.
Die Hand des 62-Jährigen schwoll im Bereich der Bissstelle an. Der Mann selbst war jedoch ansprechbar und bei Bewusstsein. Dem anfangs alarmierter Rettungshubschrauber konnte noch während des Anflugs Entwarnung gegeben werden. Einsatzkräfte des Roten Kreuzes versorgten den 62-Jährigen vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Abklärung in das LKH Hochsteiermark nach Mürzzuschlag. Lebensgefahr bestand nicht. Auch weitere Personen wurden nicht gefährdet.
Ein 44-Jähriger stürzte Freitagnachmittag bei einer Wanderung im Bereich des Schiedecks ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Gegen 15:40 Uhr war eine Wandergruppe aus vier Personen auf einem markierten Wanderweg im Bereich des Schiedecks unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte ein 44-Jähriger aus Deutschland (Bundesland Thüringen) auf einer steilen Wiese ohne Fremdeinwirkung. In der Folge stürzte er über eine Steilkante und schlug am darunter liegenden Gelände auf. Aufgrund des steilen und unwegsamen Geländes war es seinen Begleitern nicht möglich, zum Verunfallten abzusteigen. Sie setzten sofort einen Notruf ab. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 14 wurde zum Unfallsort entsandt und stellte den Tod des Mannes fest. Die Begleiter wurden vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht und von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Eine 22-Jährige stürzte Freitagvormittag bei einer Wanderung im Bereich Großer Bösenstein ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Die 22-Jährige aus Tschechien war mit ihrem Vater auf dem Wandersteig zwischen dem Großen Bösenstein und dem Sonntagskarspitz unterwegs. Gegen 11:00 Uhr kam sie zu Sturz und stürzte rund 150 Meter über felsdurchsetztes Gelände ab. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen. Sie wurde von der Besatzung eines Polizeihubschraubers geborgen. Der Vater wurde vom Kriseninterventionsteam betreut.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Friesacher Straße (B317) wurden Freitagnachmittag vier Personen zum Teil schwer verletzt.
Gegen 14:40 Uhr fuhr ein 50-Jähriger aus Wien mit seinem Pkw auf der Friesacher Straße (B317) von Scheifling kommend in Richtung Judenburg. Im Bereich Wöll kam er aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einer 37-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Der Pkw des Wieners wurde durch die Wucht des Anpralls wieder auf die rechte Fahrspur zurückgeschleudert und kollidierte dort mit einem Motorrad, gelenkt von einem 23-Jährigen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Der Motorradfahrer kam zu Sturz und wurde schwer verletzt. Auch der 50-Jährige und seine 63-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Ein Elfjähriger, der im Pkw der 37-Jährigen mitgefahren war, erlitt leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst bzw. vom Rettungshubschrauber in Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehren St. Georgen und St. Peter ob Judenburg standen mit insgesamt vier Fahrzeugen und 18 Personen im Einsatz.
Beim Wechseln einer Glühbirne dürfte ein 87-Jähriger Donnerstagfrüh in Neumarkt von einer Leiter gestürzt sein. Dabei erlitt der Mann tödliche Verletzungen.
Die Tochter des 87-Jährigen fand ihren Vater am Donnerstagvormittag leblos in dessen Haus am Boden liegend vor und verständigte die Einsatzkräfte. Alarmierte Rettungskräfte des Roten Kreuzes konnten dem Mann nicht mehr helfen. Er war bereits seinen Verletzungen erlegen. Wie die Ermittlungen ergaben, dürfte der 87-Jährige beim Wechseln einer Glühbirne von einer Leiter gestürzt sein. Eine kriminalpolizeiliche Leichenbeschau ergab, dass der Mann infolge des Sturzes einen Genickbruch erlitten hatte. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht erhoben werden.
Mittwochfrüh kam ein 40-Jähriger mit einem Sattelkraftfahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Felsen. Mit leichten Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Unfallstelle war für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Gegen 3:30 Uhr war ein 40-jähriger moldawischer Staatsangehöriger mit einem Sattelzugfahrzeug samt Sattelanhänger auf der B 78 von Kärnten kommend in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Auf Höhe Straßenkilometer 9,3 kam er aus unbekannter Ursache links von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Sattelzugfahrzeug gegen einen Felsen. Dabei wurde er leicht verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung ins LKH Judenburg eingeliefert.
Beim Sattelzugfahrzeug entstand Totalschaden, der Sattelanhänger wurde leicht beschädigt.
Durch den Unfall trat beim Sattelzugfahrzeug Motoröl sowie Getriebeöl aus. Eine Firma wird mit dem Ausheben und Entsorgen des kontaminierten Erdreichs beauftragt. Die B 78 war im Unfallbereich von 3:30 bis kurz vor 6:00 Uhr gesperrt.
Mit massiv überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Fahrmanövern entzog sich ein Pkw-Lenker Dienstagabend einer Verkehrskontrolle. Polizisten forschten den fahrerflüchtigen Lenker (27) aus. Er wird angezeigt.
Ausgangspunkt des Einsatzes war kurz nach 22:15 Uhr die Meldung über einen mutmaßlich alkoholisierten Fahrzeuglenker im Raum Liezen. Polizisten sichteten den betreffenden Pkw wenig später in Weißenbach bei Liezen und versuchten, den Lenker anzuhalten. Dieser hielt zunächst an, beschleunigte jedoch noch vor Beginn der Kontrolle plötzlich stark und fuhr davon.
Rasant unterwegs
Mit geschätzten 120 bis 130 km/h raste der vorerst unbekannte Lenker in der Folge durch das Ortsgebiet von Weißenbach und anschließend auf die B320 in Richtung Stainach. Dabei dürfte er Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h erreicht haben und führte mehrere riskante Überholmanöver durch. Im Bereich Wörschach bog der Mann schließlich aufgrund einer vor ihm fahrenden Kolonne in das Ortsgebiet ein. Eine unmittelbare und möglichst gefahrenlose Anhaltung war den nachkommenden Polizisten zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht möglich.
Fahrzeug aufgefunden
Polizisten leiteten daraufhin weitere Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen ein. Dabei fanden sie den Pkw noch in der Nacht an der Wohnadresse der Mutter des mutmaßlichen Lenkers im Raum Irdning. Zeugenaussagen führten schließlich zur Ausforschung eines 27-Jährigen aus dem Bezirk Liezen. Der Mann selbst konnte bislang nicht angetroffen werden.
Die Polizeiinspektion Stainach (059133/6357) ermittelt nun wegen des strafrechtlichen Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit und erstattet diesbezüglich Anzeige an die Staatsanwaltschaft Leoben. Die festgestellten Verkehrsübertretungen werden zudem der Bezirkshauptmannschaft Liezen angezeigt.
Ein Einsatz wegen einer Lärmbelästigung führte Montagfrüh zum Einsatz des Einsatzkommandos Cobra. Ein 67-Jähriger hatte zuvor unter Alkoholeinfluss einen Revolver auf einschreitende Polizisten gerichtet und den Abzug betätigt. Die Waffe war ungeladen. Spezialkräfte nahmen den Mann fest.
Gegen 5:50 Uhr wurden Polizisten zu einem Wohnhaus nach Spielberg gerufen, nachdem ein Mann dort lautstark Musik in seiner Parterrewohnung abgespielt und für eine Lärmbelästigung gesorgt hatte. Nachdem mehrfaches Klopfen, Läuten und Rufen an der Wohnungstür erfolglos geblieben war, begaben sich die Polizisten auf die andere Seite des Wohnhauses. Dort forderten sie den 67-Jährigen aus dem Bezirk Murtal über ein offenes Fenster auf, die Musik leiser zu drehen beziehungsweise abzustellen. Dabei bemerkten sie, dass der Mann im Wohnzimmer auf der Couch saß und mit einer Faustfeuerwaffe hantierte.
Waffe auf Polizisten gerichtet
Die Polizisten forderten den 67-Jährigen daraufhin lautstark auf, die Waffe wegzulegen. Stattdessen richtete er den Revolver in Richtung der Einsatzkräfte und betätigte den Abzug. Wie sich herausstellte, war die Waffe zu diesem Zeitpunkt nicht geladen. Die Polizisten zogen sich daraufhin zurück und sicherten das Wohnhaus mit Unterstützung weiterer Polizeistreifen bis zum Eintreffen des Einsatzkommandos Cobra. Spezialkräfte nahmen den 67-Jährigen in der Folge auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in seiner Wohnung fest. Ein nachfolgender Alkotest ergab bei dem Mann eine mittelgradige Alkoholisierung.
Zwei Waffen sichergestellt
Bei einer Durchsuchung der Wohnung stellten Polizisten zwei Faustfeuerwaffen sicher. Eine davon besaß der Mann legal, die zweite dürfte sich hingegen unrechtmäßig in seinem Besitz befunden haben. Gegen den bislang unbescholtenen 67-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Bei seiner mittlerweile erfolgten Einvernahme zeigte sich der Mann grundsätzlich geständig. Er räumte ein, die Waffe unter Alkoholeinfluss auf die Polizisten gerichtet zu haben. Der 67-Jährige wird nach Abschluss der Ermittlungen angezeigt. Er befindet sich über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in der Justizanstalt Leoben in Haft.
Aus bislang unbekannter Ursache ist ein 47-Jähriger mit seinem Pkw am Dienstagabend von der Fahrbahn abgekommen. Er erlitt tödliche Verletzungen.
Kurz vor 20:00 Uhr dürfte der 47-jährige Niederösterreicher mit seinem Pkw auf der B115 von Altenmarkt kommend in Richtung Weyer unterwegs gewesen sein. Aus bislang unbekannter Ursache dürfte er rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Steinmauer geprallt sein.
Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altenmarkt führten erste Reanimationsversuche durch. Es konnte letztlich nur mehr der Tod des Mannes festgestellt werden. Der 47-Jährige war nicht angegurtet.
Die B115 war für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren Altenmarkt und St. Gallen standen mit 36 Kräften im Einsatz.
Er machte das Freilandei in Österreich salonfähig und seine Marke kennt fast jedes Kind: Toni Hubmann aus Glein bei Knittelfeld, der Gründer von „Toni‘s Freilandeier“, ist im Alter von 68 Jahren verstorben. Das teilte seine Familie am Dienstag mit.
Mit Toni Hubmann verliert Österreich einen mutigen visionären Geist, einen unermüdlichen Vorkämpfer für den Tierschutz und einen Mann, der die heimische Landwirtschaft, die Tierhaltung und die Lebensmittelqualität nachhaltig verändert hat. Der Begründer der europaweit beachteten Erfolgsmarke „Toni’s Freilandeier“ verstarb nach einem erfüllten Leben im Alter von 68 Jahren.
Lange bevor „Bio“, „artgerechte Tierhaltung“ und „Tierwohl“ zu gesellschaftlichen Megatrends wurden, erkannte der gebürtige Steirer Toni Hubmann, dass die industrielle Käfighaltung von Nutztieren keine Zukunft hat. Ende der 1980er-Jahre trat er mit einer radikalen Idee an: Den Legehennen ihre Würde und den Auslauf ins Grüne zurückzugeben. „Essen ohne Käfig“ war das Motto seines engagierten Kampfes für tiergerechte Freilandhaltung.
Gegen große Widerstände aus der Agrarpolitik und die anfängliche Skepsis des Marktes und bei seinen Branchenkollegen etablierte er die Freilandhaltung im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel. Mit der von ihm geschaffenen Marke „Toni’s Freilandeier“ bewies Hubmann ein geniales Gespür für Marketing und Konsumentenpsychologie in engster Verbindung mit Tierwohl und klarer Wertehaltung. Er veränderte das Bewusstsein einer ganzen Nation für die Herkunft unserer agrarischen Lebensmittel. Seine Hühnerställe galten zeitweise als die modernsten und artgerechtesten in Europa. Hubmann war ein Pionier, der bewies, dass Wirtschaftlichkeit und Ethik Hand in Hand gehen können. Ein großer Teil der österreichischen Legehennenbranche folgte Schritt für Schritt dem Vorreiter.
Sein Engagement und Wirken für Tierwohl, Nachhaltigkeit und Markenführung wurde vielfach gewürdigt und ausgezeichnet – u.a. mit dem „Goldenen Ei“ (2010 durch die Albert Schweitzer Stiftung und die Organisation Compassion in World Farming), dem „Trigos Austria“-Preis (2012), dem Titel „Superbrand 2015/2016“ oder der Nominierung als „Österreicher des Jahres“ in der Kategorie Unternehmertum (2013, Die Presse).
Mit seiner wiederholten Kritik an der oft starren Agrar(förder)politik oder auch der langen Stallpflicht für Bio-Hühner während der ersten Vogelgrippe-Welle 2005 schuf sich Hubmann aber nicht nur Freunde. Seine klare Haltung belegt jedoch seinen unbeugsamen Willen, notwendige Veränderungen immerfort anzusprechen und mit gutem Beispiel voranzugehen.
Die späteren wirtschaftlichen Turbulenzen und juristischen Auseinandersetzungen rund um sein Unternehmen haben ihn menschlich tief getroffen. Diese Krise schmälert jedoch keinesfalls seine historischen Leistungen. Zudem wird die Marke „Toni’s Freilandeier“ seit 2018 von der REWE Group als „Tonis Freilandeier“ sehr erfolgreich weitergeführt.
Toni Hubmann wird als Pionier der österreichischen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Erinnerung bleiben. Er hatte den Mut, das System der Massentierhaltung herauszufordern und Hand in Hand mit engagierter Wissenschaft und Tierschützern den Beweis zu führen, dass hohe Tierwohlstandards auch wirtschaftlichen Erfolg bringen. Er hat Millionen von Nutztieren ein besseres Leben ermöglicht und den Weg für eine nachhaltigere agrarische Lebensmittelproduktion geebnet. Mit seinem Ableben verliert Österreich einen unermüdlich engagierten und zutiefst visionären Pionier.
Toni Hubmann hinterlässt seine Ehefrau sowie sechs Kinder und fünf Enkelkinder.
Sonntagmittag stürzte ein 61-Jähriger vom Dach eines Carports. Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 11:10 Uhr wollte ein 61-jähriger Grazer seiner Tochter und seinem Schwiegersohn bei der Montage der Dachpaneele ihres Carports helfen. Während sich der Grazer am Dach befand, waren die beiden anderen am Boden mit Vorbereitungsarbeiten für das nächste Paneel beschäftigt. Laut Angaben des Schwiegersohnes dürfte der 61-Jährige vermutlich aus Unachtsamkeit vom Dach gestürzt sein. Die Tochter sowie der Schwiegersohn leisteten Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang.
Nach der Erstversorgung wurde der Grazer mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber C 17 ins UKH Graz geflogen.
Hermann Neubauer & Co Ursula Gaßner mit unglaublich souveräner Meisterleistung / Das Duo krönt sich & den Toyota GR Yaris Rally2 dank Sieg bei der 1000-Hügel-Rallye / Alle Rechenspiele waren am Ende Makulatur und Neubauer holt seinen dritten Titel.
Die „obm Land der 1000 Hügel Rallye“ brachte den mit Hochspannung erwarteten Dreikampf zwischen den Titelkandidaten Hermann Neubauer, Simon Wagner und Michael Lengauer um den Titel des österreichischen Rallye-Staatsmeisters 2026. Dass es am Ende der Salzburger Hermann Neubauer ist, der über seinen insgesamt dritten ORM-Titel jubeln darf, während Co-Pilotin Ursula Gaßner ihren ersten Titel in „großen“ ORM-Wertung holt, ist wohl auch auf die enorme Nervenstärke des Duos zurückzuführen. Hermann Neubauer eröffnete am Freitagnachmittag mit einer Bestzeit auf SP1 und stellte damit von Beginn an klar, dass der Weg zum Titel ausschließlich über ihn führen wird. Auf den folgenden Prüfungen entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen Neubauer und Simon Wagner, während Michael Lengauer recht bald Pech mit einer Strafzeit hatte. Doch je länger die Rallye dauerte, desto klarer wurde, dass es für die Konkurrenz kein wirklich probates Mittel gab, um Neubauer am Weg zu Titel Nummer drei ernsthaft zu gefährden.
Auf der elften Sonderprüfung beendet dann ein Ausritt die Titelhoffnungen von Simon Wagner, auf der letzten SP ereilte dasselbe Schicksal Michael Lengauer, der zu diesem Zeitpunkt ohnehin auf einen Last-Minute-Ausfall von Hermann Neubauer hoffen musste. Doch der Lungauer brachte den Toyota GR Yaris Rally2 mit sechs von vierzehn möglichen Bestzeiten souverän und ohne Schrammen ins Ziel und damit zum ersten Toyota-Meistertitel seit Franz Wittmann mit dem Toyota Corolla WRC im Jahr 2001. Auf der Zielrampe in Krumbach war der Jubel dann selbstredend grenzenlos: „Was soll ich sagen? Dass ich noch einmal Rallye-Staatsmeister werde, daran hätte ich vor ein paar Monaten nicht gedacht. Ich glaube aber, dass da schon auch ein bisschen das Glück der Tüchtigen dabei war. Ich habe mich wirklich extrem penibel und perfekt vorbereitet, das Team ebenso. Max und der ganzen Mannschaft von ZM-Racing gebührt ein riesengroßes Lob, sie haben einen fantastischen Job gemacht, ebenso wie Ursi, für die ich mich besonders freue, dass sie den Beifahrer-Titel hat! Danke an meine Familie, danke an Toyota und an alle, die teilweise schon Jahrzehnte hinter mir stehen und mich immer unterstützen, ohne Euch wäre das niemals möglich gewesen.“ Unisono erleichtert und gerührt war auch Co-Pilotin Ursula Gaßner: „Das war überhaupt nicht der Plan, umso freut mich der Titel. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir verhältnismäßig wenig Seat-Time hatten. Und dass wir, besonders Hermann, diesem enormen Druck nervlich so gut standgehalten haben, das macht mich wirklich stolz!“
Am Sonntag wurden die Feuerwehren Kobenz und Knittelfeld gemeinsam mit der Polizei und dem Roten Kreuz zu einem Motorradunfall auf der S36 alarmiert.
Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der betroffene Bereich umgehend großräumig abgesichert und ein doppelter Brandschutz aufgebaut. Parallel dazu übernahmen die Feuerwehrsanitäter die Erstversorgung des verletzten Motorradfahrers.
Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Motorradfahrer weiter medizinisch versorgt und anschließend vom Roten Kreuz in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte noch die notwendigen Aufräum- und Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle durch. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.
Samstagabendn wurde die Feuerwehr Weißkirchen wir zu einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich keine Personen mehr im Unfallfahrzeug. Nach der Absicherung der Einsatzstelle wurde das verunfallte Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich entfernt. Weiters wurden Trümmerteile sowie in die Fahrbahn ragende Teile beseitigt und ausgetretene Betriebsmittel gebunden. Während der gesamten Arbeiten wurde vorsorglich der Brandschutz sichergestellt.
Nach Abschluss der Arbeiten konnte die Gaberlstraße nach kürzester Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Freitagnachmittag stießen zwei Pkw auf der B320 frontal zusammen. Dabei wurden insgesamt sieben Personen unterschiedlichen Grades verletzt.
Gegen 14:45 Uhr war ein 36-jähriger slowakischer Staatsbürger mit seinem Pkw auf der B320 in Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Im Auto befanden sich auch seine 32-jährige Frau sowie seine drei Kinder im Alter von einem, vier und sechs Jahren. Zur selben Zeit fuhr ein 40-Jähriger aus Oberösterreich mit seinem Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Auf dem Beifahrersitz befand sich seine 36-jährige Frau.
Bei Weißenbach bei Liezen geriet der 36-jährige slowakische Pkw-Lenker mit seinem Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden Fahrzeug des 40-Jährigen.
Bei dem Aufprall wurden sämtliche Insassen verletzt: Die 32-jährige Slowakin erlitt schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mittels Rettungshubschrauber C14 ins LKH Leoben gebracht. Die anderen Unfallbeteiligten wurden jeweils leicht verletzt. Sie wurden in die Krankenhäuser Rottenmann und Leoben gebracht.
Aus bislang unbekannter Ursache gerieten Freitagfrüh im Stadtgebiet von Leoben zehn Mistkübel in Brand. Verletzt wurde niemand.
Wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage wurde eine Polizeistreife gegen 2:30 Uhr zu einem Mistkübelbrand beim Ausgang eines Busbahnhofes, in der Nähe eines Einkaufszentrums, gerufen. Dort angekommen hatten Einsatzkräfte der Feuerwehren Leoben Stadt und Leoben Göss den Kleinbrand bereits gelöscht. Aufgrund der Ermittlungen konnten die Beamten zwischen 3:00 und 5:00 Uhr weitere Kleinbrände von Metallmistkübeln im Stadtgebiet von Leoben (im Bereich Glacispark, Krottendorfergasse, Roseggerstraße und am Radweg Bermenweg) wahrnehmen und löschen.
Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Sachdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Erzherzog Johann Straße, Tel. Nr.: 059 133/6392, erbeten.
Ein 82-Jähriger erlitt Donnerstagnachmittag bei landwirtschaftlichen Arbeiten lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde ins UKH Klagenfurt geflogen.
Gegen 17:30 Uhr war der 82-jährige Landwirt aus dem Bezirk Murau mit seinem Traktor mit Heuarbeiten beschäftigt. Im Zuge dieser Tätigkeit dürften sich Teile eines Weidezaunes im Kreiselwender verheddert haben. Der Landwirt stellte das Arbeitsgerät ab und versuchte den Weidezaun zu entfernen. Der 26-jährige Enkel des Landwirtes wollte seinem Großvater mit der Reparatur helfen, dabei kam der 82-Jährige in den Kreiselwender und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Der 26-Jährige setzte sofort die Rettungskette in Gang. In weiterer Folge wurde 82-jährige Landwirt vom Rettungshubschrauber ins UKH Klagenfurt verbracht. Weitere Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durchgeführt.
Donnerstagmittag stürzte kurz nach dem Start ein motorisierter Tandemparagleiter zu Boden. Dabei wurden der Pilot und seine Passagierin verletzt.
Gegen 11:00 Uhr kam es im Bereich eines Start- bzw. Landeplatzes für Paragleiter zu einem Unfall mit einem motorisierten Tandemparagleiter. Unmittelbar nachdem der Tandemparagleiter im Zuge des Startvorganges abgehoben war, stürzte dieser aus unbekannter Ursache wieder zu Boden und kippte zur Seite. Dabei wurde eine 37-jährige Passagierin aus Deutschland schwer verletzt. Sie wurde nach der Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C 14 ins DKH Schladming eingeliefert.
Der 69-jährige Pilot aus dem Bezirk Liezen wurde leicht verletzt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
In den Mittwoch Nachmittagsstunden wurden die Feuerwehren Weißkirchen und Baierdorf zu einem Traktorbrand nach Schwarzenbach alarmiert.
Bereits bei der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung wahrnehmbar. „Der Traktor stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Umgehend wurde mit der Brandbekämpfung begonnen“, berichtet Einsatzleiter HBI Markus Kogler.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte eine Ausbreitung des Brandes auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurden weitere Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Im Einsatz standen die Feuerwehr Weißkirchen mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften, die Feuerwehr Baierdorf mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften sowie die Polizei.
Nach mehreren Anzeigen über ein Treffen der sogenannten „Roadrunner“-Szene in Liezen am vergangenen Samstag forschten Polizisten einen 20-jährigen Pkw-Lenker aus. Bei einer technischen Überprüfung seines Fahrzeuges stellten Sachverständige mehrere Mängel und Manipulationen fest. Die Kennzeichentafeln wurden abgenommen.
Am vergangenen Samstagabend gingen bei der Polizei mehrere Hinweise auf ein Treffen zahlreicher Fahrzeuge auf einem Supermarktparkplatz in der Richard-Steinhuber-Straße in Liezen ein. In der Folge verbreiteten sich auch Videos in sozialen Medien. Darauf war unter anderem ein schwarzer Pkw bei sogenannten „Burnouts“ und weiteren szenetypischen Fahrmanövern zu sehen. Die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen zur Ausforschung des Lenkers auf.
Gezielte Kontrollen
Bei schwerpunktmäßigen Verkehrskontrollen am heutigen Mittwoch, 26. August 2026, hielten Verkehrspolizisten im Stadtgebiet von Liezen auch jenen Pkw an, der zuvor auf den Videos im Netz zu sehen war. Der 20-jährige Lenker aus dem Bezirk Liezen wurde gemeinsam mit seinem Fahrzeug einer technischen Überprüfung durch einen Sachverständigen unterzogen.
Katalysator ausgebaut
Dabei wurden mehrere leichte und schwere technische Mängel sowie Mängel mit Gefahr im Verzug festgestellt. Zudem stellten die Sachverständigen eine Manipulation an der Abgasanlage fest. Der vorgeschriebene Katalysator war ausgebaut und durch ein leeres Rohr ersetzt worden. Dies führte unter anderem zu Fehlzündungen und erheblicher Lärmentwicklung. Aufgrund der festgestellten Mängel nahmen Polizisten dem 20-Jährigen die Kennzeichentafeln und den Zulassungsschein noch an Ort und Stelle ab.
Mehrere Anzeigen
Gegen den 20-Jährigen werden mehrere verkehrsrechtliche Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz an die Bezirkshauptmannschaft Liezen erstattet. Darüber hinaus laufen Ermittlungen im Zusammenhang mit ausgestellten § 57a-Gutachten („Pickerl“) sowie wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, welche im Rahmen der offenbar willkürlichen Fahrmanöver entstanden sein dürften. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten am Samstag die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Knittelfeld einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Im Rahmen eines abwechslungsreichen Familienfestes präsentierte die Feuerwehr ihre vielfältigen Aufgaben und gab spannende Einblicke in den Einsatzalltag.
Besonders großes Interesse galt den Einsatzübungen, bei denen die Feuerwehrleute ihr Können unter Beweis stellten und anschaulich zeigten, wie im Ernstfall rasch und professionell gehandelt wird. Auch die Einsatzfahrzeuge und die umfangreiche technische Ausrüstung konnten aus nächster Nähe besichtigt werden. Die Mitglieder der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Bergrettung standen dabei für Fragen zur Verfügung und informierten über ihre Arbeit und die verschiedenen Einsatzbereiche.
Auch für die jüngsten Gäste wurde einiges geboten. Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm sorgte für Unterhaltung und ermöglichte es, die Feuerwehr kennenzulernen.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt.
Der Tag der offenen Tür bot damit nicht nur einen interessanten Einblick in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Knittelfeld, sondern machte auch deutlich, wie viel Ausbildung, technisches Wissen und ehrenamtliches Engagement hinter der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr stehen.
Montagmittag erlitt eine 21-Jährige aus dem Bezirk Murtal bei einem Reitunfall in Empersdorf, Bezirk Leibnitz, tödliche Verletzungen.
Die 21-Jährige fiel gegen 12:30 Uhr aus unbekannter Ursache beim Reiten in einer Reithalle von ihrem Pferd und zog sich dabei tödliche Verletzungen hinzu. Die Frau befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls alleine in der Halle. Eine Zeugin fand die Reiterin dort später leblos liegend auf und holte umgehend Hilfe. Eine weitere Zeugin verständigte anschließend die Einsatzkräfte. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod der 21-Jährigen feststellen.
Die Freiwillige Feuerwehr Obdach sowie die Drohneneinheit des Bereichsfeuerwehrverbandes Judenburg – stationiert bei der Feuerwehr Zeltweg - wurden am 21.08.2026 gemeinsam mit der Bergrettung und der Polizei zu einer Suchaktion nach einer 70-jährigen Wanderin alarmiert.
Nach einiger Zeit konnte die vermisste Person glücklicherweise von Passanten aufgefunden werden. Die bereits laufende Suchaktion konnte daraufhin erfolgreich beendet werden.
Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Obdach mit 35 Einsatzkräften sowie die Drohneneinheit mit vier Einsatzkräften. Darüber hinaus waren die Bergrettung mit 20 Einsatzkräften sowie die Polizei an der Suchaktion beteiligt.
Samstagabend verursachte ein 32-Jähriger mit einem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Rennfahrzeug einen Verkehrsunfall. Ein 53-Jähriger wurde dabei schwer verletzt.
Gegen 18:00 Uhr kam es auf einer Gemeindestraße zu einem Verkehrsunfall. Ersten Erhebungen zufolge wurde ein Straßenabschnitt von Teilnehmern einer Geburtstagsfeier ohne entsprechende Genehmigung gesperrt. Auf diesem Abschnitt fuhr ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit einem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Rennfahrzeug mehrmals auf und ab.
Bei einer weiteren Fahrt verlor der 32-Jährige in einer starken Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet auf das Straßenbankett. In weiterer Folge wurde ein 53-Jähriger aus dem Bezirk Graz-Umgebung vom Rennfahrzeug erfasst, gegen ein Holztor gedrückt und schwer verletzt.
Der Verletzte wurde zunächst von anwesenden Gästen und in weiterer Folge von einem First Responder erstversorgt. Nach notärztlicher Versorgung wurde der 53-Jährige vom Rettungshubschrauber C17 in das LKH Graz geflogen.
Ein beim 32-jährigen Fahrzeuglenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Beim 53-Jährigen wurde eine starke Alkoholisierung festgestellt.
Samstagnachmittag kollidierten auf der B317 zwei Pkw. Vier Personen wurden dabei unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 16:25 Uhr war auf der B317 ein 59-jähriger kroatischer Staatsbürger gemeinsam mit seiner Ehefrau und Tochter von Friesach kommend in Fahrtrichtung Neumarkt unterwegs. Auf Höhe des Straßenkilometers 21,2 dürfte der 59-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten sein. In weiterer Folge kollidierte er mit dem entgegenkommenden Pkw eines 64-jährigen deutschen Staatsbürgers.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw des 64-Jährigen in den Straßengraben geschleudert. Das Fahrzeug des 59-Jährigen kam von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Böschung und kam schließlich auf einer Wiese zum Stillstand.
Alle vier Unfallbeteiligten erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden vom Österreichischen Roten Kreuz in das A. ö. Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach gebracht und dort ambulant behandelt.
Im Einsatz standen das Österreichische Rote Kreuz, die Freiwilligen Feuerwehren Dürnstein und Neumarkt mit rund 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen sowie die Polizei. Die B317 war bis etwa 17:10 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Ein mit beiden Fahrzeuglenkern durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Samstagvormittag ereignete sich ein Forstunfall, bei dem ein 43-jähriger rumänischer Forstarbeiter schwer verletzt wurde.
Gegen 09:21 Uhr wurden die Einsatzkräfte wegen eines Forstunfalls in den Ortsteil Possegg gerufen. Beim Eintreffen der Polizei war das Österreichische Rote Kreuz bereits vor Ort und versorgte den schwer verletzten Forstarbeiter. Der Mann klagte über starke Schmerzen im rechten Bein. In weiterer Folge wurde ein Notarzt angefordert, der kurze Zeit später mit dem Rettungshubschrauber C17 am Einsatzort eintraf.
Ersten Erhebungen zufolge befand sich der Unfallort rund fünf Kilometer entfernt und auf einer Seehöhe von etwa 1.170 Metern. Der 43-Jährige war mit Forstarbeiten in steilem Gelände beschäftigt. Dabei dürfte er mit seinem Fuß hängen geblieben und in weiterer Folge gestürzt sein. Aufgrund der exponierten Örtlichkeit brachten Arbeitskollegen den Verletzten den Rettungskräften entgegen.
Der 43-Jährige wurde nach weiterer medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber C17 in das LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, geflogen. Fremdverschulden kann nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.
Samstagfrüh verunglückte ein 23-jähriger Motorradfahrer auf der S6 tödlich.
Gegen 06:29 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Motorradunfall auf der S6 in Fahrtrichtung Klagenfurt gerufen. Ersten Erhebungen zufolge dürfte ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag aus bislang ungeklärter Ursache im dortigen Baustellenbereich in den durch Leitbaken abgesperrten Bereich des zweiten Fahrstreifens geraten sein. In weiterer Folge kollidierte der Motorradfahrer mit einer zur Absicherung aufgestellten Betonleitwand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Motorrad von der Fahrbahn geschleudert. Der 23-Jährige kam im Bereich der Leitschiene zum Liegen.
Der Notarzt des Österreichischen Roten Kreuzes konnte nur mehr den Tod des 23-Jährigen feststellen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Freitag wurde einem 86-Jährigen ein illegal gehaltener Rotfuchs abgenommen. Aufgrund der festgestellten Haltungsbedingungen wurden auch vier Katzen abgenommen.
Gegen 09:00 Uhr erfolgte bei dem 86-Jährigen die Abnahme eines illegal gehaltenen Rotfuchses. Daran beteiligt waren ein Umweltkundiges Organ der Polizei, ein Amtstierarzt, eine Vertreterin der Bezirkshauptmannschaft Leoben sowie eine Tierpflegerin. Bei der Amtshandlung wurde ein verwahrloster und durch Tierkot und Unrat verschmutzter Zustand des Hauses festgestellt sowie mehrere Lebendtierfallen vorgefunden. Aufgrund der Zustände wurden in weiterer Folge auch vier Katzen abgenommen. Bei der Amtshandlung wurden weder Menschen noch Tiere verletzt.
Der amtsbekannte 86-Jährige wird wegen des Verdachts der Tierquälerei angezeigt. Aufgrund eines im Haus aufgehängten Bildes mit eindeutigem nationalsozialistischem Bezug erfolgt zudem eine Anzeige wegen des Verdachts der Wiederbetätigung. Gegen ihn bestehen zudem ein aufrechtes Wildtierhalteverbot sowie ein Waffenverbot.
Freitagnachmittag wurde ein Forstarbeiter von einem Stein getroffen. Er stürzte mehrere Meter ab und erlitt schwere Verletzungen.
Ein 49-jähriger Bosnier war gegen 13:45 Uhr mit Forstarbeiten beschäftigt, als sich oberhalb seines Arbeitsbereiches ein großer Felsbrocken löste. Der Arbeiter wurde von diesem getroffen, stürzte mehrere Meter über das steile und unwegsame Gelände ab und wurde unter dem Felsbrocken eingeklemmt.
Zwei weitere Forstarbeiter setzten einen Notruf ab und befreiten den Mann. Der 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins UKH Graz gebracht.
Die Freiwilligen Feuerwehren Glein und St. Margarethen bei Knittelfeld sowie die Bergrettung Knittelfeld standen im Einsatz.
Der Lieferant Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG informiert über einen Warenrückruf des Produktes „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“.
Der Lieferant Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG ruft aktuell das Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026 öffentlich zurück.
Es wurde Bacillus cereus und dieser kann Auslöser für Magen-/Darmerkrankungen sein. Bei bestimmten Personengruppen (Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem) können ernste Krankheitsverläufe auftreten. Deshalb sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.
Das betroffene Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ wurde bei Lidl Österreich verkauft, kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ des Lieferanten Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026 betroffen. Andere bei Lidl Österreich verkaufte Produkte des Lieferanten Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG sowie weitere Produkte der Marke „Milbona“ sind von dem Rückruf nicht betroffen.
Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die ebenfalls von dem Rückruf betroffen sind, bitten wir Sie, die Information an diese weiterzugeben.
Bei Fragen zum Thema steht der Lidl Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.
Strenges Qualitätsmanagement
Lidl Österreich stellt höchste Anforderungen an die Sicherheit seiner Produkte, die Standards für die firmeninterne Qualitätssicherung sind ausgesprochen hoch. Qualität ist bei Lidl Österreich oberstes Gebot, daher spielt vor allem die Produktsicherheit eine tragende Rolle im Gesamtkonzept und im täglichen Handeln des Qualitätsmanagements.
Montagnachmittag stürzte ein 67-jähriger Motorradfahrer aus Deutschland und wurde schwer verletzt.
Gegen 16:00 Uhr kam ein 67-Jähriger mit seinem Motorrad auf der L514 zu Sturz. Ersten Erhebungen zufolge war der 67-Jährige von Lachtal kommend in Fahrtrichtung Oberzeiring unterwegs. Etwa bei Straßenkilometer 5,0 dürfte der Motorradfahrer aus bisher ungeklärter Ursache ins Rutschen gekommen sein. Er stürzte und rutschte über die Fahrbahn. In weiterer Folge prallte er im Straßengraben gegen einen Durchlass.
Der 67-Jährige wurde schwer verletzt. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er vom Österreichischen Roten Kreuz in das LKH Judenburg gebracht.
Montagvormittag kollidierte ein Pkw-Lenker frontal mit einem Lkw. Der 67-jährige Pkw-Lenker erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Gegen 11:39 Uhr ereignete sich auf der B20, der Seebergstraße ein Verkehrsunfall. Ersten Erhebungen zufolge war ein 61-jähriger Lkw-Lenker aus Tschechien von Gußwerk kommend in Fahrtrichtung Seeberg unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 67-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in die entgegengesetzte Richtung.
Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 67-Jährige die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw mehrfach und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Notarzt nur mehr den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Lkw-Lenker konnte sich selbstständig aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreien. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben, gebracht. Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Die B20 war bis etwa 16:20 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Nach einer groß angelegten Suchaktion konnte ein seit Samstag abgängiger 20-jähriger Wanderer nur mehr tot aufgefunden werden. Die Bergung ist derzeit im Gange.
Am Samstag, 15. August 2026, gegen 4:00 Uhr, begab sich ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Mattersburg (Burgenland) zum Wandern ins Hochschwabgebiet. Da sie ihren Sohn nicht erreichen konnte, erstattete die Mutter Sonntagfrüh, 16. August 2026, die Anzeige. Etwa zwei Stunden später konnte eine Polizeistreife das Fahrzeug des 20-Jährigen auf einem Parkplatz in Seewiesen sichten. Sogleich wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Insgesamt waren etwa 142 Einsatzkräfte verschiedener Einsatzorganisationen sowie zwei Polizeihubschrauber im Einsatz.
Eine Drohne des Roten Kreuzes konnte Sonntagnacht, gegen 21:50 Uhr, den Abgängigen in der Gschirrmauer, auf 1575 Meter Seehöhe, im sehr steilen, felsdurchsetzten Gelände, auffinden. Die Bergung ist derzeit im Gange.
Am Sonntagnachmittag kollidierten in Murau zwei Pkw auf der L546 Stolzalpenstraße frontal miteinander. Ein Lenker war alkoholisiert.
Ein 19-jähriger Murauer fuhr kurz vor 17 Uhr mit seinem Pkw auf der L546 in Richtung Stolzalpe. Der junge Lenker überholte einen Pkw und verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in den Gegenverkehr. Er kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Im zweitbeteiligten Pkw befanden sich die 60-jährige Lenkerin, ihr ebenfalls 60-jähriger Ehegatte sowie die 31-jährige Tochter des Paares. Alle vier Beteiligten erlitten leichte Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung ins Krankenhaus in Friesach überstellt. Der 19-Jährige war alkoholisiert. Er wird angezeigt.
Am 16. August brach gegen 17:55 Uhr ein Brand im Keller eines Einfamilienhauses in der Gemeinde St. Margarethen aus.
Insgesamt 38 Feuerwehrleute der Feuerwehren St. Margarethen und St. Lorenzen standen gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Polizei im Einsatz.
Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz drangen sie in den verrauchten Kellerbereich vor und begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Zusätzlich wurde der betroffene Bereich durch eine Druckbelüftung rauchfrei gehalten.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte den Brand löschen.
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