Am Donnerstag kam es gegen 17:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen bei der Puchfeld-Kreuzung in Scheifling.
Gegen 17:30 kollidierte im Gemeindegebiet von Spielberg ein Fahrzeug mit einem Brückengeländer.
Zwei PKW waren in einen Verkehrsunfall bei der Puchfeld-Kreuzung in Scheifling verwickelt. Die FF Scheifling rückte mit 16 Mann zur Einsatzstelle aus. Unter der Einsatzleitung von HBI David Leitner.
wurden Unfallfahrzeuge von der Straße entfernt und die ausgelaufenen Betriebsmittel gebunden. Zusätzlich standen zwei Polizeistreifen, das Rote Kreuz, welche eine verletzte Person ins Krankenhaus brachte, sowie die Straßenverwaltung zur Verkehrsregelung im Einsatz.
Gegen 17:30 Uhr kam im Gemeindegebiet von Spielberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW-Lenker mit einem Brückengeländer kollidierte.
Insgesamt 32 Kräfte der Feuerwehren Spielberg und Sachendorf sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Polizei waren vor Ort. Während das Rote Kreuz den Lenker medizinisch betreute, sicherten die Feuerwehren gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher.
Anschließend reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn, sodass die Straße nach kurzer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Gerald Stengg von der Feuerwehr Spielberg.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es Mittwochnachmittag zum Brand eines Einfamilienhauses. Das Obergeschoss sowie ein Carport brannten dabei vollständig aus.
Gegen 16:45 Uhr geriet das Wohnhaus in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen der Dachstuhl, das Carport sowie der mit Holz verbaute Eingangsbereich des Hauses bereits in Vollbrand. Durch den umfassenden Löschangriff der Freiwilligen Feuerwehren Fohnsdorf und Judenburg konnte das Feuer gegen 19:15 Uhr schließlich gelöscht werden.
Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Eine erste Beschau sowie die Spurensuche hinsichtlich der Brandursache verliefen vorerst negativ. Aufgrund des unklaren Sachverhaltes sind noch weitere Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache erforderlich.
Bei einem Verkehrsunfall Montagnachmittag wurden in Schöder zwei 60-Jährige schwer verletzt.
Gegen 14:30 Uhr lenkte eine 39-Jährige aus dem Bezirk Murau ihren Pkw auf der L704 vom Kreuzungsbereich mit der L501 weg in Richtung Sölkpass. Hinter ihr fuhr ein 60-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk Linz-Land (OÖ), als seine Sozia fungierte eine 60-Jährige ebenfalls aus dem Bezirk Linz-Land.
Die 39-Jährige wollte mit ihrem Pkw auf den Parkplatz des Friedhofes links einbiegen und hatte ihren Angaben zufolge bereits den Blinker betätigt. Im selben Moment setzte der Motorradfahrer zum Überholen an, sodass es in weiterer Folge zu einem seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge und zum Sturz kam.
Das Motorrad schlitterte über den Parkplatz, durchbrach den Eingangsbereich des Friedhofes und kam schlussendlich an einer Grabeinfassung zum Stillstand. Die beiden Personen am Motorrad wurden gegen die im Eingangsbereich befindliche Friedhofsmauer geschleudert. Der Motorradlenker wurde nach der Erstversorgung (ÖRK u Notarzt) vom C17 in das LKH Klagenfurt geflogen. Seine Sozia wurde in das LKH Tamsweg eingeliefert, die Pkw-Lenkerin blieb unverletzt.
In der Nacht auf Sonntag kam es auf der S36 zu einem Verkehrsunfall mit einem Pkw. Ein 54-jähriger Pkw-Lenker wurde dabei unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 02:45 Uhr wurde die Autobahnpolizei aufgrund einer eCall-Auslösung zu einem Verkehrsunfall auf der S36 bei Straßenkilometer 2,000 gerufen.
Beim Eintreffen der Polizeistreife konnte ein schwer beschädigter Pkw wahrgenommen werden, der quer über beide Fahrstreifen stand. Zudem erstreckte sich ein rund 200 Meter langes Trümmerfeld über die Fahrbahn.
Neben dem Fahrzeug, am Fahrbahnrand, entdeckten die Beamten einen 54-Jährigen aus dem Bezirk Leoben, der über starke Schmerzen klagte. Der Mann wurde umgehend von anwesenden Feuerwehrsanitätern erstversorgt und in weiterer Folge mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Leoben eingeliefert.
Die S36 war in Fahrtrichtung Scheifling von 02:47 Uhr bis etwa 04:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Im Einsatz standen mehrere Freiwillige Feuerwehren (St. Stefan ob Leoben, Kaisersberg und St. Michael), das Österreichische Rote Kreuz, die Autobahnmeisterei Knittelfeld sowie die Polizei.
Samstagnachmittag wurden auf der B145 drei Motorradfahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Drei Führerscheine wurden vorläufig abgenommen, zudem wurde ein Motorrad vorläufig beschlagnahmt.
Gegen 15:59 Uhr führte eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung Geschwindigkeitsmessungen auf der B145 durch. Im Bereich Lessern, in Fahrtrichtung Bad Aussee, nahm die Streife die Nachfahrt von zwei Motorrädern auf, die mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Im Bereich des Lawinentunnels Prügg wurde bei erlaubten 80 km/h sowohl bei einem 49-jährigen tschechischen Staatsbürger, der mit Sozia unterwegs war, als auch bei einem 25-jährigen Motorradlenker aus dem Bezirk Liezen eine Geschwindigkeit von 156 km/h festgestellt.
In weiterer Folge wurde die Zivilstreife, die sich selbst auf dem zweiten Fahrstreifen in einem Überholvorgang befand, von einem dritten Motorradfahrer, einem 26-Jährigen aus dem Bezirk Liezen, überholt. Dabei überfuhr dieser die Sperrlinie und auf die Gegenfahrbahn. Die Polizei nahm die Nachfahrt auf und stellte sowohl beim 26-Jährigen als auch beim 49-Jährigen eine Geschwindigkeit von 188 km/h bei erlaubten 100 km/h fest.
Im Ortsgebiet von Tauplitz konnten alle drei Motorradfahrer angehalten werden. Allen Lenkern wurden die Führerscheine vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde das Motorrad des 26-Jährigen über Anordnung der Behörde vorläufig beschlagnahmt. Insgesamt sind sechs Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft Liezen ergangen.
Freitagabend kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Explosion im Nebengebäude eines Einfamilienhauses. Eine 38-jährigen Frau wurde unbestimmten Grades verletzt
Gegen 21.25 Uhr befand sich eine 38-jährige Frau im Nebengebäude eines Einfamilienhauses, das als Hobby- und Freizeitraum genutzt wird. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einer Raumexplosion. Durch die Detonation wurde das Gebäude stark beschädigt.
Der Frau gelang es, sich selbstständig aus dem Gebäude zu retten. Nachbarn leisteten umgehend Erste Hilfe, entfernten brennende Kleidung und versorgten die Frau bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Nach der Erstversorgung wurde sie mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen.
Die Freiwillige Feuerwehr Donnersbach führte anschließend Kontrollen hinsichtlich möglicher weiterer Brandentwicklungen durch, wobei keine zusätzliche Gefährdung festgestellt werden konnte.
Die Ermittlungen durch Spezialkräfte und Brandermittler zur genauen Ursache der Explosion laufen.
Freitagabend ereignete sich in einem Sägewerk ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 46-jähriger Arbeiter wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 21:05 Uhr wurden Polizeikräfte zu einem Sägewerk beordert, nachdem dort ein schwerer Arbeitsunfall gemeldet worden war. Gleichzeitig wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Roten Kreuzes sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 14 alarmiert.
Beim Eintreffen der Polizeistreifen konnte der schwer verletzte, jedoch ansprechbare 46-Jährige in der Halle „Paketierung“ wahrgenommen werden. Der Mann war mit beiden Beinen in einer Maschine eingeklemmt. Drei Arbeitskollegen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bei dem Verletzten und betreuten ihn psychisch.
Die Freiwilligen Feuerwehren Liezen und Döllach (5 Fahrzeuge und 27 Kräfte) errichtete in weiterer Folge einen Seilzug, um die abgestürzte Maschine zu sichern und anzuheben. Zuvor führte die anwesende Notärztin des C14 medizinische Erstmaßnahmen durch und stabilisierte den Verletzten.
Der Mann konnte in der Folge mittels Seilzugs und hydraulischem Spreizgerät aus seiner Lage befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte mit dem Rettungswagen in das LKH Rottenmann eingeliefert, anschließend erfolgte die Verlegung in das LKH Leoben, wo der 46-Jährige stationär aufgenommen wurde.
Erhebungen zufolge dürfte bei Arbeiten eine Kette aus der Führungsschiene gedrückt worden sein, woraufhin die Maschine zu Boden stürzte, den Mann mitriss und in weiterer Folge einklemmte.
Das Arbeitsinspektorat Leoben wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Weitere Erhebungen zur genauen Unfallursache folgen.
Freitagnachmittag kam es auf der B114a zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern. Ein 32-jähriger Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt.
Gegen 17:48 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei zu einem Verkehrsunfall auf die Triebener Straße, B114a, alarmiert. Neben der Polizei standen die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen ob Judenburg mit drei Fahrzeugen und 15 Kräften, zwei Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 14 im Einsatz.
Zwei Motorradlenker im Alter von 32 und 29 Jahren, beide aus Oberösterreich, waren gemeinsam auf der B114a unterwegs. Sie fuhren hintereinander, als der vorausfahrende 29-Jährige seine Geschwindigkeit verringerte und schließlich anhielt. Der nachfolgende 32-Jährige bemerkte dies offenbar zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte gegen das stehende Motorrad.
Der 32-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C14 in das Universitätsklinikum Graz geflogen. Der 29-jährige Motorradlenker blieb unverletzt. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Die B114a war im Bereich der Unfallstelle von 18:10 Uhr bis 18:53 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
Donnerstagabend kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Jugendlichen. Beide Beteiligten wurden verletzt.
Gegen 19:45 Uhr fuhren zwei 17-Jährige aus dem Bezirk Leoben mit ihren Fahrzeugen entlang der Begleitstraße der A9 aufeinander zu und konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Dabei kam es zur Kollision, bei der beide Fahrzeuglenker verletzt wurden. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um ein Motorrad sowie ein Moped.
Nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz wurden die Jugendlichen in das UKH Kalwang eingeliefert. Laut erster Diagnose erlitt ein Beteiligter Verletzungen unbestimmten Grades am Unterschenkel, der zweite dürfte leichte Verletzungen erlitten haben. Alkomattests verliefen negativ. Im Zuge der Erhebungen stellte sich heraus, dass einer der Beteiligten nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung war. Zudem war das Fahrzeug nicht zum Verkehr zugelassen.
Donnerstagnachmittag kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall mit einem Hoflader. Ein 78-jähriger Mann wurde dabei unter dem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt tödliche Verletzungen.
Der Mann dürfte gegen 15:00 Uhr mit dem Fahrzeug einen angrenzenden Forstweg in Richtung Wald befahren haben, um dort Arbeiten durchzuführen. Aus bislang unbekannter Ursache kippte der Hoflader um, wodurch der Mann unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Einige Minuten danach wurde der Verunfallte von seiner 43-jährigen Tochter aufgefunden. Gemeinsam mit einem Ersthelfer konnte der Mann mittels eines Traktors aus der Zwangslage befreit werden.
Die alarmierten Einsatzkräfte, First Responder sowie die Besatzung des Notarzthubschraubers übernahmen in weiterer Folge die medizinische Versorgung. Der 78-Jährige erlag trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallörtlichkeit seinen schweren Verletzungen. Hinweise auf Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden.
Beamte der Polizeiinspektion St. Marein im Mürztal forschten eine Gruppe von neun jugendlichen Tatverdächtigen aus, die im Dezember 2025 mehrere Gewalt- und Sachdelikte im Bezirk begangen haben sollen.
Die neun männlichen Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren sollen sich teils über Messenger Dienste und soziale Medien verabredet haben, um gezielt Personen zu provozieren, anzugreifen und zu verletzen. Zudem werden ihnen mehrere Sachbeschädigungen zur Last gelegt.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnten 14 Straftaten geklärt werden:
Brutale Angriffe vor Lokalen
Die ersten Vorfälle ereigneten sich in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 2025 vor einem Tanzlokal in St. Marein im Mürztal. Dabei wurden mehrere Personen ohne ersichtlichen Grund attackiert und teils schwer verletzt. Die Täter schlugen ihre Opfer mit Fäusten und traten auf am Boden liegende Personen ein. Auch an den darauffolgenden Wochenenden kam es zu ähnlichen Vorfällen. In der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember 2025 wurde ein Opfer vor einem Café in St. Marein schwer verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Umfangreiche Ermittlungen
Die Polizeiinspektion St. Marein im Mürztal nahm unmittelbar nach den Vorfällen intensive Ermittlungen auf. Bereits in der Nacht des letzten Angriffs konnten erste Tatverdächtige ausgeforscht und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leoben vorläufig festgenommen werden.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden Videoaufnahmen aus Lokalen und von Mobiltelefonen sichergestellt sowie zahlreiche Zeugen einvernommen. Schließlich konnten alle neun Tatverdächtigen ausgeforscht und die Straftaten zugeordnet werden.
Ermittlungen abgeschlossen
Die Ermittlungen erstreckten sich bis April 2026. Durch die umfangreiche und engagierte Ermittlungsarbeit der Beamten konnten sämtliche Straftaten geklärt werden. Die jugendlichen Beschuldigten zeigten sich im Zuge der Einvernahmen weitgehend geständig. Ein konkretes Motiv für die Angriffe konnte nicht festgestellt werden. Die Opfer wurden vielmehr wahllos ausgewählt und ohne ersichtlichen Grund attackiert. Nach aktuellem Ermittlungsstand sind die Beschuldigten seither nicht mehr wegen gleichartiger Straftaten in Erscheinung getreten.
Anerkennung der Leistungen am Tag der Führungskräfte
67 Unteroffiziere des Bundesheeres aus der Steiermark wurden von der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark in das Korps aufgenommen. Sie erhielten über Handschlag des Präsidenten Andreas Matausch eine besondere Münze - dem Nachwuchs wird damit das Leitbild des Korps in ihre Hände gelegt.
Unteroffiziere tragen als Führungskräfte des Heeres eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind Ausbilder und Kommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland. Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner würdigten die erbrachten Leistungen am Tag der Führungskräfte.
Aufgrund der Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark werden Unteroffiziere nach der erfolgreichen Ausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie dem Landeshauptmann und Militärkommandanten in der Steiermark vorgestellt.
Am Freitag wurden die Feuerwehren Pruggern und Michaelerberg um 04:40 Uhr zu einem Brand einer Almhütte in das Sattental alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Angriff mittels HD und C-Rohr unter Atemschutz vorgenommen und 3 Gasflaschen gesichert. Zeitgleich wurde eine über 200 Meter lange Zubringleitung aus dem Sattentalbach aufgebaut. Nach rund 3 Stunden konnte Brand Aus gemeldet werden.
Die Brandursache wird seitens der Polizei ermittelt.
Mittwochnachmittag kam im Baustellenbereich zu einem Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Eine 52-jährige Pkw-Lenkerin erlitt schwere Verletzungen.
Kurz nach 16:00 Uhr ereignete sich auf der A9 Pyhrn Autobahn in Fahrtrichtung Süden im Baustellenbereich auf Höhe Mautern ein schwerer Verkehrsunfall. Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte eine 52-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag zu spät wahrgenommen haben, dass der Verkehr vor ihr zum Stillstand gekommen war. In weiterer Folge kollidierte sie mit dem Pkw vor ihr. Dieser Pkw wurde gegen einen Lkw geschleudert. Die 52-Jährige wurden mit ihrem Pkw gegen die Betonmittelleitwand geschleudert. Sie musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Anschließend wurde sie mit schweren Verletzungen mittels dem Notarzthubschrauber C17 ins LKH Graz geflogen. Der zweite Pkw-Lenker wurde unbestimmten Grades verletzt. Der Lkw-Lenker blieb unverletzt.
Die Autobahn in Fahrtrichtung Süden war für die Dauer des Einsatzes für rund zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.
Am Mittwoch gegen 6:30 Uhr kam es zu einem Brand in einem Sägewerk in St. Margarethen
Aus bisher ungeklärter Ursache brach das Feuer im Bereich der Hackschnitzelanlage aus und griff bereits auf Teile der angrenzenden Trocknungskammer sowie einen Holzstoß über. Durch einen raschen Löschangriffs mit schwerem Atemschutz und dem Einsatz von Hochdruckrohren konnte ein Übergreifen des Feuers auf den restlichen Betrieb verhindert werden.
Einsatzleiter Brandrat Harald Pöchtrager erläuterte, dass zur Sicherstellung der Wasserversorgung für die Löschmaßnahmen eine eigene Zubringleitung vom nahegelegenen Gleinbach durch die Feuerwehr eingerichtet wurde.
Neben den 42 Feuerwehrmännern der Feuerwehren St. Margarethen, St. Lorenzen, Stadt Knittelfeld und Apfelberg waren auch das Rote Kreuz und die Polizei vor Ort im Einsatz.
Mittwochvormittag kam es bei Grabungsarbeiten zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ein 55-jähriger Arbeiter tödlich verletzt wurde. Ein weiterer Arbeiter wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 9:00 Uhr führten Arbeiter in der Lastenstraße Grabungsarbeiten durch. Aus bislang unbekannter Ursache kam es dabei zu einer Verschüttung zweier Arbeiter durch Erdreich. Ein 55-jähriger Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die unverzüglich eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt sowie Einsatzkräfte des Österreichischen Roten Kreuzes verliefen erfolglos. Die Bergung des Leichnams wurde durchgeführt. Der 57-jährige Arbeiter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Angehörigen werden durch ein Kriseninterventionsteam betreut. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Bei einem Verkehrsunfall Montagabend in Krakauhintermühlen wurde ein 65-jähriger Radfahrer von einem Pkw erfasst und getötet.
Der 65-Jährige aus dem Bezirk Murau hielt sich mit dem späteren Unfalllenker in einem Wohnhaus auf. Gegen 23:00 Uhr verließ er das Haus und fuhr mit seinem E-Bike in die Richtung seines Wohnortes los. Kurze Zeit später verließ auch der 36-jährige spätere Unfalllenker, wohnhaft im Bezirk Murau, dieses Haus und fuhr mit seinem Pkw in dieselbe Richtung wie der 65-Jährige.
Auf der L522 im Ortsteil Krakauhintermühlen kam es gegen 23:20 Uhr zu einer Kollision zwischen dem E-Bike und dem nachfolgenden Pkw. Der Pkw-Lenker begann nach dem Zusammenstoß und dem Stehenbleiben mit der Suche nach dem 65-Jährigen und konnte ihn finden. Zudem setzte er einen Rettungsnotruf ab.
Nach dem Eintreffen von Rettung, zwei First Responder sowie in weiterer Folge eines Notarztes wurde das Unfallopfer medizinisch betreut, alle Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete eine Obduktion der Leiche an.
Ein Alkotest beim Pkw-Lenker ergab eine schwere Alkoholisierung, dem Mann wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen. Der 36-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Tamsweg eingeliefert. Er wird wegen fahrlässiger Tötung an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.
Die Angehörigen des 65-Jährigen wurden bei der Überbringung der Todesnachricht vom Kriseninterventionsteam betreut.
Nach der verheerenden Gasexplosion in Leoben am 6. Mai 2026 , wurde von der Polizei ergänzend mitgeteilt, dass ein 56-jähriger lebensgefährlich verletzter Arbeiter aus dem Bezirk Leoben im LKH-Graz seinen Verletzungen erlegen ist. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete eine Obduktion der Leiche an.
In einem Lagercontainer war es zu einem unkontrollierten Austritt von Flüssiggas gekommen. Ursächlich dafür dürfte eine undichte Überwurfmutter an einem Gasdruckregler bei gleichzeitig geöffnetem Flaschenventil gewesen sein.
Sonntagvormittag konnte eine alkoholisierte Geisterfahrerin auf der S6 Semmering Schnellstraße bei Leoben von Polizeistreifen angehalten werden. Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden gefährdet.
Gegen 11:25 Uhr wurden zwei Autobahnstreifen aufgrund eines Geisterfahrers auf die S6 alarmiert. Eine Pkw-Lenkerin war auf der Richtungsfahrbahn Wien entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung St. Michael unterwegs.
Im Bereich einer Kurve kam den Einsatzkräften das Fahrzeug erstmals entgegen. Trotz Blaulicht, Folgetonhorn und mehrfacher Lichtsignale setzte die Lenkerin ihre Fahrt zunächst fort, verringerte jedoch ihre Geschwindigkeit. Kurz darauf gelang es einer weiteren Polizeistreife, den Gegenverkehr anzuhalten und die Schnellstraße vorübergehend zu sperren. In weiterer Folge konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 62-jährige Lenkerin erheblich alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von 3,26 Promille. Laut ihren Angaben hatte sie ihr Fahrzeug im Bereich einer Baustelle aufgrund eines Staus gewendet, um nicht warten zu müssen.
Die Geisterfahrt erstreckte sich über rund acht Kilometer. Insgesamt wurden dabei 16 Personen konkret gefährdet.
Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Sie wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung angezeigt.
Am Sonntagabend gegen 20:15 Uhr kam ein PKW aus bislang unbekannter Ursache von der B114, der Triebener Bundesstrasse ab, überschlug sich und landete am Fahrzeugdach im Bach. Das rote Kreuz sowie die Feuerwehrsanitäter betreuten den Fahrzeuglenker, der glücklicherweise unverletzt blieb. Die Feuerwehr Hohentauern sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte das Abschleppunternehmen bei der Bergung des PKWs.
Ein 32-jähriger Arbeiter stürzte Samstagabend in einen Serviceschacht und erlitt dabei schwere Verletzungen. Der Mann wurde ins Krankenhaus geflogen.
Gegen 19:45 Uhr war ein 32-jähriger rumänischer Facharbeiter bei einer Wohnhausbaustelle in Murau im Innenbereich eines Rohbaus mit Arbeiten beschäftigt. Aufgrund von Regenfällen sowie des undichten Daches war ein bereits verlegter Parkettboden nass geworden. Der Arbeiter brachte daher eine Schutzfolie auf dem Boden an, um diesen abzudecken. Vor dem Betreten des mit Baufolie ausgelegten Bereiches zog der Mann im Freien seine Schuhe aus und betrat den Boden lediglich mit Socken.
Dabei dürfte er auf der nassen Folie ausgerutscht und in weiterer Folge in einen daneben befindlichen, rund fünf Meter tiefen ungesicherten Serviceschacht einer Hackschnitzelheizung gestürzt sein.
Der Unfall wurde von einem Arbeitskollegen beobachtet, welcher umgehend die Rettungskette in Gang setzte. Der 32-Jährige erlitt beim Sturz mehrere Brüche am rechten Bein sowie Verletzungen im Kopfbereich.
Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Verletzte vom Rettungshubschrauber C14 in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Die Feuerwehr Murau führte die Bergung des Mannes mittels Seil, Bergetrage und Leiter durch.
Samstagnachmittag wurden zwei Alpinisten im Bereich des Kreuzkogels bei Admont von einem Gewitter überrascht. Eine 28-jährige Frau erlitt dabei schwere Verletzungen, nachdem ein Blitz in unmittelbarer Nähe eingeschlagen war.
Gegen 11.00 Uhr stiegen ein 29-Jähriger sowie seine 28-jährige Bergkameradin von der Kaiserau über die Klinkehütte und den Admonter Kalbling in Richtung Kreuzkogel auf. Kurz vor Erreichen des Gipfels wurden die beiden gegen 13.15 Uhr von einem plötzlich aufziehenden Gewitter überrascht. Ein Blitz schlug in unmittelbarer Nähe der beiden Alpinisten ein. Die 28-jährige tschechische Staatsbürgerin wurde dadurch zu Boden geschleudert und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Ihr Begleiter setzte daraufhin mittels Mobiltelefon einen Notruf ab.
Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen wurden Bergrettungssanitäter mit einem Polizeihubschrauber zum Einsatzort geflogen. Rund 20 weitere Einsatzkräfte stiegen zu Fuß zum Unfallort auf.
Die schwer verletzte Frau wurde schließlich vom Rettungshubschrauber geborgen und in das LKH Rottenmann geflogen. Der 29-Jährige sowie die eingesetzten Rettungskräfte wurden vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.
Der Mann wurde anschließend ebenfalls zur weiteren Abklärung in das LKH Rottenmann gebracht. Beide Personen wurden stationär aufgenommen.
Samstagnachmittag kam zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Moped und einem Pkw. Drei Personen wurden verletzt, ein 16-Jähriger musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.
Gegen 12.40 Uhr war ein 16-Jähriger mit seinem Moped auf dem sogenannten Altmannweg in Fahrtrichtung L530 unterwegs. Ein 17-jähriger Freund befand sich als Sozius auf dem Fahrzeug.
Zur selben Zeit lenkte eine 23-Jährige ihren Pkw auf der L530 von St. Oswald kommend in Richtung Möderbrugg. Im Kreuzungsbereich Altmannweg/L530 beabsichtigte der 16-Jährige nach links in Richtung St. Oswald einzubiegen.
Dabei dürfte er den von links kommenden Pkw übersehen haben, wodurch es in weiterer Folge zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam.
Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Jugendlichen vom Moped geschleudert. Der 16-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber C17 in das Klinikum Klagenfurt geflogen.
Der 17-Jährige sowie die 23-jährige Pkw-Lenkerin wurden leicht verletzt und vom Roten Kreuz in das LKH Murtal, Standort Judenburg, gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr St. Oswald stand mit zwei Fahrzeugen und 13 Mitgliedern im Einsatz und führte die Absicherung der Unfallstelle durch. Ein bei beiden Fahrzeuglenkern durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Freitagnachmittag brach in einem Kellerabteil eines Mehrparteienhauses ein Brand aus. Durch die starke Rauchentwicklung wurde eine Person unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 14:35 Uhr wurde in Trofaiach Brandalarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte das Stiegenhaus des Mehrparteienhauses aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr betreten werden. Mehrere Bewohner befanden sich bereits im Freien. Eine 39-jährige Bewohnerin war noch in ihrer Wohnung und wurde durch Kräfte der Feuerwehr Trofaiach mit schwerem Atemschutz aus dieser gerettet. Die Frau wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in das LKH Leoben eingeliefert. Auch zwei Katzen und ein Hund wurden lebend aus den Wohnungen gerettet.
Die Brandermittler stellten als Brandausbruchsstelle ein Kellerabteil des Mehrparteienhauses fest. Dort war aus bislang unbekannter Ursache ein originalverpacktes E-Bike in Brand geraten. Weitere Ermittlungen laufen.
Ein 14-Jähriger lenkte Donnerstagabend unbefugt das Fahrzeug seines Vaters und verursachte einen Verkehrsunfall. Sowohl der Lenker als auch sein gleichaltriger Beifahrer wurden dabei leicht verletzt.
Gegen 21:45 Uhr soll der 14-Jährige den Fahrzeugschlüssel des Firmen-Fahrzeuges seines Vaters an sich genommen haben. In der Folge ist er gemeinsam mit einem 14-jährigen Freund im Stadtgebiet von Knittelfeld unterwegs gewesen. Gegen 22:08 Uhr beabsichtigte der Jugendliche, das Fahrzeug auf der L518 (Kärntner Straße) stadtauswärts zu wenden. Bei diesem Manöver ist er mit einem Betonsockel kollidiert, der sich auf einer Grünfläche zwischen dem Gehweg und den Parkplätzen befand.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die vordere Stoßstange des Fahrzeugs abgerissen und die Airbags lösten aus. Beide Jugendlichen erlitten vermutlich leichte Verletzungen. Sanitäter des Roten Kreuzes lieferten die beiden 14-Jährigen zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Judenburg ein. Weitere Sachschäden an fremdem Eigentum entstanden nach aktuellem Stand nicht.
Brandermittler des Landeskriminalamtes Steiermark klärten die Ursache für die schwere Gasexplosion bei einem Firmenareal. Eine undichte Gasflasche in einem Lagercontainer dürfte demnach zur Bildung eines explosionsfähigen Gemisches geführt haben.
Den Erhebungen zufolge dürfte es in einem Lagercontainer zu einem unkontrollierten Austritt von Flüssiggas gekommen sein. Ursächlich dafür dürfte eine undichte Überwurfmutter an einem Gasdruckregler bei gleichzeitig geöffnetem Flaschenventil gewesen sein. Eine bislang noch nicht vollends geklärte externe Zündquelle dürfte schließlich zur Umsetzung des Gas-Luftgemisches geführt haben.
Durch die Wucht der Explosion erlitten zwei Mitarbeiter lebensgefährliche Verletzungen. Sie werden im AKH Wien und im LKH Graz behandelt. Drei weitere Kollegen erlitten schwere Verletzungen, ein Arbeiter wurde leicht verletzt. Sowohl ein technischer Defekt als auch Vorsatz können zum jetzigen Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Die Kriminalisten gehen von einer fahrlässigen Handlung aus. Neben dem Container wurden auch mehrere Firmenfahrzeuge durch Trümmer beschädigt.
Mittwochnacht entzog sich ein alkoholisierter 35-jähriger Pkw-Lenker einer Anhaltung in Sankt Lambrecht und flüchtete. Er kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Beim Fluchtversuch erlitt er leichte Verletzungen.
Eine Polizeistreife wollte gegen 22:15 Uhr im Ortsgebiet von St. Lambrecht einen 35-jährigen Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murau kontrollieren. Mittels Anhaltestab gaben sie ihm ein eindeutiges Anhaltezeichen. Dies missachtete er und flüchtete. Daraufhin nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. Der 35-Jährige fuhr anschließend auf der L 502, durch das Ortsgebiet von Lassnitz bis nach Murau. Bei der etwa 14 Kilometer langen Fahrt fuhr er mit weit überhöhten Geschwindigkeiten auf der Freilandstraße sowie im Ortsgebiet und missachtete das Rotlicht einer Ampel. In Murau bog er dann auf die Frauenalpenstraße ein. Nach etwa drei Kilometern verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Danach sprang er aus dem total beschädigten Fahrzeug und wollte flüchten. Polizisten hinderten ihn daran. Beim Fluchtversuch erlitt er leichte Verletzungen.
Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung. Er gab an, dass er etwas getrunken hätte und seit längerer Zeit keinen Führerschein mehr besitze. Er wird angezeigt.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es Mittwochnachmittag auf einem Firmenareal zu einer Gasexplosion. Fünf Männer und ein Ersthelfer wurden verletzt – zumindest einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei sowie drei Rettungshubschrauber standen im Einsatz. Das Landeskriminalamt ermittelt.
Gegen 17:15 Uhr kam es im Bereich von Baucontainern auf einem Firmengelände zu einer Gasexplosion. Zu diesem Zeitpunkt dürften sich dort mehrere Bauarbeiter aufgehalten haben. Sie waren offenbar gerade dabei, Arbeitsmaschinen und Baumaterialien wegzuräumen, als es aus bislang ungeklärter Ursache zur besagten Explosion mit mehreren Verletzten kam.
Drei Rettungshubschrauber
Besonders schwer dürfte es einen 58-Jährigen aus Wels (OÖ) sowie zwei Männer im Alter von 53 und 56 Jahren aus dem Bezirk Leoben erwischt haben. Während der Bosnier aus Oberösterreich ersten Informationen zufolge lebensbedrohliche Verletzungen erlitt, wurden auch die beiden Männer aus der Steiermark bei der Explosion schwerstens verletzt. Alle drei wurden von Einsatzkräften des Roten Kreuzes medizinisch erstversorgt und in der Folge von den Rettungshubschraubern (C12, C15 und C17) in Krankenhäuser nach Graz bzw. Wien geflogen. Dort werden sie am LKH Graz sowie am AKH Wien intensivmedizinisch betreut.
Drei Leichtverletzte
Auch ein 33-Jähriger aus dem Murtal sowie ein weiterer 53-Jähriger aus dem Bezirk Leoben erlitten bei der Explosion leichte Verletzungen. Sie wurden vom Roten Kreuz ins LKH Murtal nach Judenburg eingeliefert. Zudem verletzte sich ein Arbeiter (47) im Rahmen der Ersten Hilfe-Leistung an der Hand leicht. Er wurde im LKH Leoben ambulant behandelt.
Landeskriminalamt ermittelt
Neben mehrere Polizeistreifen aus dem Bezirk Leoben haben auch Brandermittler des LKA Steiermark noch in den gestrigen Abendstunden die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Gemeinsam mit Tatortbeamten versuchen sie nun die Ursache der Explosion herauszufinden. Auch 36 Einsatzkräfte der Feuerwehren Leoben Stadt und Göss (7 Fahrzeuge) sowie16 Sanitäter vom Roten Kreuz (6 Fahrzeuge) standen im Einsatz.
Die Feuerwehr Weißkirchen wurde am Mittwoch gemeinsam mit der Feuerwehr Baierdorf zu einem Kellerbrand alarmiert.
Die Bewohner wurden durch installierte Rauchwarnmelder auf das Feuer aufmerksam gemacht und konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Bei der Erkundung der Lage stellte sich heraus, dass im Bereich des Heizraums ein Feuer ausgebrochen war.
Unter schwerem Atemschutz wurde die Brandbekämpfung durchgeführt, sodass nach kurzer Zeit „Brand aus“ gegeben werden konnte.
Durch die rasche Alarmierung konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Wohnbereich verhindert werden.
Bei einem Arbeitsunfall wurden Mittwochfrüh zwei Arbeiter unbestimmten Grades verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 6:30 Uhr waren eine 32-Jährige (Bezirk Liezen) und ein 42-Jähriger (Bezirk St. Johann im Pongau) mit Rückbauarbeiten auf der Semmering-Basistunnel-Baustelle beschäftigt. Dabei führten die beiden Be- und Entladearbeiten an einem mehrere hundert Meter in die Tiefe ragenden Förderlift durch. Die Ladefläche dieses Lifts ist im Ausstiegsbereich an der Erdoberfläche mit einer mechanischen Rückhalteklappe gesichert. Als sich diese Klappe öffnete, wurden die Beine der beiden Arbeiter eingeklemmt. Ein 56-Jähriger, der den Förderlift bediente, versuchte seine beiden Arbeitskollegen umgehend zu befreien und die Klappe wieder zu öffnen. Dies gelang jedoch erst nach einigen Sekunden, weshalb die Beine für kurze Zeit unter enormer Last eingeklemmt blieben.
Die 32-Jährige und der 42-Jährige erlitten an den Beinen Verletzungen unbestimmten Grades. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz, dem Samariterbund sowie zwei Notärzten medizinisch erstversorgt. Während die 32-Jährige vom Roten Kreuz ins LKH Wiener Neustadt eingeliefert wurde, musste der 42-Jährige vom Rettungshubschrauber „Christophorus 3“ ins Krankenhaus geflogen werden. Die L117 (Buchauer Straße) musste für die Dauer des Rettungseinsatzes vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Weitere Erhebungen durch das Arbeitsinspektorat sowie die Polizei Mürzzuschlag sind im Gange.
Montagnachmittag ereignete sich unmittelbar vor dem LKH Bruck an der Mur ein Verkehrsunfall, bei dem ein 78-jähriger Mann verletzt wurde. Er verstarb am 5. Mai 2026 im LKH Leoben.
Der Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung hatte zuvor auf einem Parkplatz um Starthilfe für seinen Pkw ersucht. Im Zuge dessen bewegte ein 52-jähriger Taxilenker sein Fahrzeug näher an das Fahrzeug des 78-Jährigen. Dabei kam es zu einer leichten Kollision zwischen den Fahrzeugen, wodurch sich der Pkw des Pensionisten trotz angezogener Handbremse nach hinten bewegte. Der hinter dem Heck stehende 78-Jährige wurde von seinem eigenen Fahrzeug erfasst, zu Boden gestoßen und verletzt.
Nach Erstversorgung im LKH Bruck an der Mur verschlechterte sich sein Zustand rasch. Er wurde in das LKH Leoben überstellt, wo er am nächsten Tag verstarb.
13 Ankerwände zwischen St. Michael und Übelbach werden in Etappen bis 2029 saniert
Um die Autobahn vor Hangrutschungen zu schützen, wurden beim Bau der A 9 Pyhrnautobahn vor allem im Abschnitt zwischen St, Michael und Deutschfeistritz so genannte Ankerwände errichtet. Diese Betonkonstruktionen, die einen Hang durch Anker, also „Felsnägel“, sichern, sind mittlerweile bereits mehr als 45 Jahre alt. 13 dieser Ankerwände werden nun in mehreren Etappen bis 2029 saniert, der Start erfolgt diese Woche mit drei Ankerwänden nördlich von Übelbach auf der Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz. Die Einschränkungen für den Verkehr sind dabei minimal, der Pannenstreifen und der erste Fahrstreifen müssen zur Sicherheit der Bauarbeiter gesperrt werden, zwei Fahrstreifen bleiben somit aber immer befahrbar. Diese erste Phase der Arbeiten dauert bis März 2027. Bis Juni 2029 werden dann schrittweise alle weiteren Ankerwände saniert, wobei zusätzlich zur Betonsanierung auch die Anker (Felsnägel) erneuert werden und im Bereich von zwei Ankerwänden auch Steinschlag-Schutznetze errichtet werden.
Die Gesamtinvestition in die Sicherung dieser wichtigen Stützkonstruktionen beträgt knapp 27 Millionen Euro.
Am Dienstag ereignete sich um 04:08 Uhr bei Eisenerz ein Erdbeben der Magnitude 1,8. Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung
Die Herdtiefe lag bei neun Kilometern. Es wurde von der Bevölkerung auch ausserhalb des Epizentrums (Eisenerzer Ramsau) deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten meint die Seismologin Mag. Fee-Alexandra Rodler von GeoSphere Austria.
Erdbeben melden
Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung. Trotz des modernen Erdbebenmessnetzes von GeoSphere Austria sind Ihre Wahrnehmungsberichte unverzichtbar.
Das engmaschige Erdbebenmessnetz ermöglicht eine genaue Lokalisierung und Bestimmung der Magnitude des Erdbebens. Je nach Bodenbeschaffenheit und Struktur des Untergrundes können die lokalen Auswirkungen eines Erdbebens, wie zum Beispiel Gebäudeschäden, jedoch sehr unterschiedlich sein. Um zu wissen, wie stark sich ein Erdbeben auf Mensch, Infrastruktur und Natur ausgewirkt hat, ersucht die GeoSphere Austria um Ihre Erdbebenmeldung.
Ihre Erdbebenmeldung
Für Ihre Erdbebenmeldung können Sie entweder das Web-Formular oder unsere App QuakeWatch Austria verwenden:
Zum Meldeformular (Geosphere Austria)
Der österreichische Flüssiggaslieferant FLAGA informiert vorsorglich über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung bestimmter Flüssiggasflaschen (Propangas), da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei einzelnen Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge vorliegt.
Sollte eine solche Flasche sehr hohen Temperaturen (Campingurlaub o.ä.) ausgesetzt werden, reagiert das eingebaute Sicherheitsventil bestimmungsgemäß und lässt kontrolliert eine geringe Menge Gas ab. Um jegliches Risiko – insbesondere die Ansammlung von Gas in geschlossenen Räumen – von vornherein auszuschließen, hat sich FLAGA zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen.
Diese Mitteilung betrifft nur Kunden, auf die alle folgenden Punkte zutreffen:
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Ihre Flasche bereits länger als 30 Minuten an einem Gasgerät betrieben haben, ist eine mögliche Überfüllung bereits abgebaut. Sie können die Flasche bedenkenlos wie gewohnt weiterverwenden.
Bei potenziell betroffenen Flaschen sollten folgende einfache Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden:
Sicherheit hat für FLAGA oberste Priorität
Wir haben nach den ersten Hinweisen sofort umfassende Überprüfungen in unseren Lagern durchgeführt. Dennoch überlassen wir bei der Sicherheit unserer Produkte nichts dem Zufall und setzen alles daran, eventuell betroffene Flaschen auszutauschen.
Über Flaga Österreich:
FLAGA, mit Sitz in Wien, versorgt seine Kunden seit mehr als 75 Jahren mit hochqualitativen Flüssiggasprodukten.. Zur Produktpalette gehören Tankgas, Flaschengas sowie Autogas.
Nähere Infos dazu finden Sie unter flaga.at.
Wie berichtet, kam es Mittwochnachmittag, 29. April 2026, in Öblarn zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 89-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zuzog.
Wie nun die Polizei bekannt gab, ist die 89-Jährige am 1. Mai 2026 im LKH Rottenmann verstorben.
Montagfrüh kam es in Kapfenberg zur Explosion eines Gasgrillers. Dabei erlitt ein Mann schwere Brandverletzungen am Oberkörper.
Gegen 06:20 Uhr wurden Polizei, Rettung, Notarzt und Feuerwehr alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete ein 48-jähriger Mann seinen Geräteschuppen, worauf es plötzlich zu einer Stichflamme und in weiterer Folge zu einer Verpuffung des darin befindlichen Gasgrillers kam.
Der Verletzte wurde vom Österreichischen Roten Kreuz erstversorgt und ins LKH Leoben eingeliefert. Die Feuerwehr überprüfte die Unfallstelle auf mögliche Gasrückstände. Die genaue Ursache der Explosion steht derzeit nicht fest und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Die Feuerwehren St. Marein, Feistritz und St. Lorenzen wurden zu einem Brand von Thujen bei einem Einfamilienhaus in St. Marein alarmiert.
Die Hausbesitzer hatten bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte versucht, das Feuer mit einem Feuerlöscher und einem Gartenschlauch zu bekämpfen. Hauptbrandinspektor Peter Hartensteiner erklärte, dass der Brand mittels eines Hochdruckrohres rasch gelöscht werden konnte. Insgesamt standen hierbei 45 Feuerwehrmänner im Einsatz.
Am Sonntag gegen 14:30 Uhr kam es auf der B77, der Gaberlbundesstrasse, zu einem Motorradunfall, bei dem ein Lenker zu Sturz kam und mit einer Leitschiene kollidierte. Der Fahrer wurde dabei unbestimmten Grades verletzt.
Da das Motorrad zwischen dem Boden und der Leitschiene eingeklemmt war, musste es von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit einem Spreizer geborgen und wieder auf die Räder gestellt werden. Die Feuerwehren Großlobming und Kleinlobming waren mit insgesamt 39 Mann im Einsatz.
Wie berichtet, kam es Freitagabend zum Vollbrand eines Wohnhauses. Nun fand die Begehung des Brandobjektes durch einen Bezirksbrandermittler statt.
Nach Angaben des Ehegatten der Eigentümerin wurde am 1. Mai 2026 gegen 18:30 Uhr ein Motorrad-Oldtimer, ca 30 Jahre alt, im angebauten Carport gestartet und kurzfristig unbeaufsichtigt gelassen. Unmittelbar darauf wurde ein Brand im Bereich des Carports und Motorrades wahrgenommen. Erste Löschversuche verliefen erfolglos. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich weitere Fahrzeuge, ein Motorfahrrad und zwei E-Bikes, im Carport. Die Akkus waren nicht im Ladevorgang.
Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Fahrzeuge konnte die konkrete Brandursache nicht festgestellt werden. Der Brandausbruchsbereich wird dem Carport zugeordnet. Das Feuer breitete sich auf das Wohngebäude aus und verursachte einen Großschaden. Das Objekt ist überwiegend nicht mehr bewohnbar.
Bei den „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 24.03.2028 wurde eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Aus diesem Grund ruft SPAR vorsorglich die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem obigen Mindesthaltbarkeitsdatum zurück. Die betroffene Ware mit dem MHD 24.03.2028 wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem MHD 24.03.2028 nicht zu konsumieren. Alle anderen S-BUDGET-Produkte beziehungsweise Ei-Tagliatelle anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren."
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