Ein 63-jähriger Pkw-Lenker wurde Mittwochnachmittag bei einer Frontalkollision auf der Murtal Straße (B96) lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann ins Krankenhaus.
Kurz vor 14:30 Uhr war der 63-Jährige aus dem Bezirk Murau mit seinem Pkw auf der Murtal Straße (B96) von Murau kommend in Richtung Scheifling unterwegs. Im Bereich Frojach geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw einer 61-Jährigen, ebenfalls aus dem Bezirk Murau. Die Frau war gemeinsam mit einer 90-jährigen Beifahrerin unterwegs. Beide dürften bei dem Zusammenstoß lediglich leichte Verletzungen erlitten haben und wurden vom Roten Kreuz in das Krankenhaus des Deutschen Ordens nach Friesach eingeliefert.
Fahrzeuglenker eingeklemmt
Der 63-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber „Christophorus 14“ in das KABEG Klinikum Klagenfurt geflogen.
Ein Alkotest mit der 61-jährigen Pkw-Lenkerin verlief negativ. Zur Feststellung einer möglichen Alkoholisierung des 63-Jährigen ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutabnahme an.
Totalsperre der B69
Die Murtal Straße (B96) war im Bereich der Unfallstelle bis 16:50 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Neben mehreren Polizeistreifen aus Scheifling und Murau standen das Rote Kreuz Murau sowie rund 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Niederwölz und Katsch an der Mur im Einsatz.
Beim Versuch, eine Wiesenfläche abzubrennen, fing Dienstagfrüh eine Hecke Feuer. Ein 64-jähriger Mann erlitt dabei leichte Verbrennungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 07:30 Uhr wurde die Polizei wegen eines Heckenbrandes alarmiert. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 64-jährigen Anwohner. Dieser gab an, dass er beabsichtigt habe, seine Wiesenfläche abzubrennen. Dabei kam das Feuer der angrenzenden Hecke zu nahe, woraufhin diese rasch in Flammen aufging.
Die Freiwilligen Feuerwehren Trieben-Stadt und Trieben-Werk rückten mit rund 20 Einsatzkräften aus und leiteten umgehend die Löscharbeiten ein. Um 08:12 Uhr konnte offiziell „Brand aus“ gemeldet werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus schafften die Einsatzkräfte zu verhindern.
Der 64-Jährige erlitt bei den Löschversuchen leichte Verbrennungen am linken Unterarm sowie im Gesicht. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort durch das Rote Kreuz lieferten die Rettungskräfte den Mann in das LKH Rottenmann ein.
Ein 45-Jähriger kam Sonntagnachmittag mit seinem Fahrrad zu Sturz und wurde schwer verletzt.
Gegen 17:55 Uhr bemerkten Radfahrer im Utschgraben, Richtung Utschmoaralm, ein herrenloses Fahrrad auf einer Forststraße. Rund 20 Meter unterhalb der Forststraße fanden die Radfahrer eine verletzte Person und verständigten die Einsatzkräfte. Der 45-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag war aus eigenem Verschulden zu Sturz gekommen und schwer verletzt worden. Aufgrund der alpinen Lage des Verletzten wurden die Bergrettung Bruck an der Mur sowie die Bergrettung Kapfenberg vom eintreffenden ÖRK zur Rettung des Verletzten hinzugezogen. Der 45-Jährige wurde mittels Seilsicherung von der Bergrettung aus dem steilen Gelände gebracht und vom Notarzt im Rettungswagen weiter versorgt. Anschließend wurde er mit schweren Verletzungen vom ÖRK in das UKH Graz eingeliefert.
Ein Motorradfahrer kam Sonntagnachmittag auf der B114 zu Sturz und schlitterte gegen einen entgegenkommenden Pick Up. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
Gegen 14:00 Uhr fuhr ein 16-Jähriger aus Deutschland mit seinem Motorrad auf der Triebener Straße (B114) aus Richtung Hohentauern kommend in Richtung Trieben. Der Motorradfahrer rutschte in einer Rechtskurve offenbar aufgrund nasser Fahrbahn und nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit aus und kam zu Sturz. Dabei schlitterte er gegen einen entgegenkommenden Pick Up, gelenkt von einem 23-Jährigen aus dem Bezirk Murtal. Der 16-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Bei einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad zog sich ein 54-jähriger Motorradfahrer Samstagnachmittag Verletzungen schwersten Grades zu. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Graz geflogen.
Gegen 11:05 Uhr war ein 34-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag auf der B72 von Krieglach kommend in Fahrtrichtung Ratten unterwegs. In Alpl beabsichtigte er, nach links in eine Nebenstraße einzubiegen. Zur selben Zeit fuhr der 54-jährige Motorradlenker, ebenso aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, in dieselbe Richtung. Er dürfte versucht haben, den vor ihm abbiegenden Pkw zu überholen, woraufhin es im Kreuzungsbereich zur Kollision kam. Der 54-Jährige wurde über die Motorhaube des Pkw geschleudert und blieb mit schwersten Verletzungen liegen.
Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Motorradfahrer vom Rettungshubschrauber Christophorus 16 in das Universitätsklinikum Graz geflogen. Ein beim 34-jährigen Pkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ - beim Motorradfahrer war aufgrund der Verletzungen kein Alkomattest möglich.
Die B 72 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten zwischen 11:36 Uhr und 13:19 Uhr in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Krieglach stand mit vier Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften für die Bergung der beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge im Einsatz.
Freitagvormittag stürzte eine 38-jährige Paragleiterin aus Deutschland kurz nach dem Start im Bereich der Mittelstation der Planai ab. Die Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Kurz nach 10.00 Uhr startete die 38-Jährige mit ihrem Paragleiter im Bereich der Mittelstation der Planai. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen klappte der Gleitschirm der 38-Jährigen unmittelbar nach dem Start in einer Rechtskurve auf einer Seite ein.
In der Folge verlor die Pilotin die Kontrolle über ihren Paragleiter und stürzte aus einer Höhe von rund 15 bis 20 Metern zu Boden.
Ersthelfer – darunter ein zufällig anwesender Arzt – leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Zeitgleich wurden die Alpinpolizei sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und des Rettungshubschraubers alarmiert. Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte konnte die Notärztin des Rettungshubschraubers nur noch den Tod der 38-Jährigen feststellen. Der Leichnam wurde von der Bergrettung Schladming geborgen und von der Staatsanwaltschaft Leoben freigegeben. Ein Kriseninterventionsteam stand im Einsatz.
Freitagfrüh kam ein alkoholisierter 30-Jähriger mit einem Klein-Lkw von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Wassergraben. Mit Verletzungen unbestimmten Grades wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 5:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall nach Tipschern gerufen. Dort waren bereits Ersthelfer vor Ort und führten Erstmaßnahmen durch. Die Feuerwehren Gröbming und St. Martin am Grimming sowie der Notarzthubschrauber vor Ort standen im Einsatz.
Ersten Ermittlungen zufolge war ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit einem Klein-Lkw auf der B 320 Ennstal Bundesstraße aus Richtung Gröbming kommend Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache er rechts von der Fahrbahn ab und setzte seine Fahrt über eine angrenzende Wiese fort. Nach etwa 100 Metern kollidierte das Fahrzeug mit einem Wassergraben, wodurch es sich überschlug und in der Folge auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Der 30-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Nachkommende Fahrzeuglenker setzten die Rettungskette in Gang.
Nach der Erstversorgung wurde der 30-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber C 14 ins DKH Schladming eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
Am Donnerstag ereignete sich um 05:12 Uhr bei Krippau ein Erdbeben der Magnitude 2,0.
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Die Herdtiefe lag bei zwölf Kilometern. Es wurde von der Bevölkerung auch ausserhalb des Epizentrums (Krippau) teils deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten meint die Seismologin Mag. Fee-Alexandra Rodler von GeoSphere Austria.
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Das engmaschige Erdbebenmessnetz ermöglicht eine genaue Lokalisierung und Bestimmung der Magnitude des Erdbebens. Je nach Bodenbeschaffenheit und Struktur des Untergrundes können die lokalen Auswirkungen eines Erdbebens, wie zum Beispiel Gebäudeschäden, jedoch sehr unterschiedlich sein. Um zu wissen, wie stark sich ein Erdbeben auf Mensch, Infrastruktur und Natur ausgewirkt hat, ersucht die GeoSphere Austria um Ihre Erdbebenmeldung.
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Ein 27-Jähriger erlitt bei Forstarbeiten Donnerstagvormittag schwere Verletzungen. Er musste ins Krankenhaus geflogen werden.
Gegen 6:00 Uhr begannen zwei Männer im Alter von 22 und 27 Jahren, beide aus dem Bezirk Liezen, ihre Holzschlägerungsarbeiten im Bereich des Krahsteines. Gegen 8:45 Uhr kam es dann zu jenem Forstunfall, bei dem der 27-Jährige offenbar von einem umfallenden Baum getroffen und schwer verletzt wurde. Der genaue Unfallhergang ist bislang nicht bekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Insgesamt standen innerhalb kurzer Zeit rund 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung, Bergrettung und Polizei für die Erste Hilfe-Maßnahmen im steilen Gelände im Einsatz.
Trotz getragener Schutzkleidung erlitt der 27-jährige Forstarbeiter schwere Verletzungen. Einsatzkräfte brachten den Mann terrestrisch zu einer Forststraße und von dort mit dem Roten Kreuz zum Landeplatz des Rettungshubschraubers. Die Crew des „Christophorus 14“ flog den 27-Jährigen schließlich ins UKH nach Salzburg.
Polizisten forschten eine 51-Jährige aus. Sie steht im Verdacht, gemeinsam mit ihren großteils minderjährigen Kindern Einbruchsdiebstähle verübt zu haben. Die Diebestouren sollen unter anderem eine Art Freizeitbeschäftigung gewesen sein.
Seit rund einem Jahr ermittelt die Polizeiinspektion Stainach gegen die 51-Jährige aus dem Bezirk Liezen. Sie steht im Verdacht, seit 2019 wiederkehrend Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Region verübt zu haben. Dabei kundschaftete sie meist alleine leerstehende Wohn- und Ferienhäuser aus. Gemeinsam mit ihren Kindern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren suchte sie die Orte in der Folge an Wochenenden erneut auf, um sich dort aufzuhalten bzw. diverse Gegenstände zu entwenden. Gestohlene Gegenstände soll die 51-Jährige in der Folge auch auf Flohmärkten verkauft haben.
Hinweis nach Einbruch
Nach dem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Niederhofen (Gemeinde Stainach-Pürgg) im August 2025 geriet die polizeilich bekannte 51-Jährige in den Fokus der Ermittler. Dabei flüchtete die Obersteirerin mit ihrem Pkw und in Begleitung eines Kindes vom Tatort. Polizisten aus Stainach forschten die Tatverdächtige aus. Bis heute zeigt sie sich bei Einvernahmen zu den Tatvorwürfen nicht geständig. Stattdessen gab sie an, dass ihre Kinder lediglich einen dringenden Toilettenbesuch im fremden Haus abhalten mussten.
Mehrere Einbrüche
An den Taten beteiligte Kinder legten jedoch ein umfassendes Geständnis ab und gestanden ein, die Einbrüche gemeinsam mit ihrer Mutter verübt zu haben. Dies legten auch durchgeführte Lokalaugenscheine an Tatorten nahe. Bei einer Hausdurchsuchung stellten Polizisten Cannabis, Kokain sowie mutmaßliches Diebesgut bei der 51-Jährigen sicher. Durch umfassende Ermittlungen konnten Polizisten der Frau zumindest fünf Einbruchsdiebstähle nachweisen. Ermittler gehen jedoch von einer bestimmten Dunkelziffer und einer nicht näher definierbaren Anzahl an bislang nicht angezeigten bzw. bekannten Einbrüchen aus. Die 51-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt, wo sie sich demnächst vor dem Gericht verantworten muss.
Bei einer Frontalkollision zweier Pkw Mittwochnacht wurden beide Fahrzeuglenker verletzt.
Gegen 21:55 Uhr war ein stark alkoholisierter 26-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Pkw auf der B 145 in Tauplitz in Fahrtrichtung Stainach unterwegs. Dieser kam zuerst auf das rechte Straßenbankett, dann wieder auf die Fahrbahn, ehe er auf das linke Straßenbankett geriet. Danach befuhr er etwa 50 Meter lang eine angrenzende Wiese, bevor er wieder auf die Fahrbahn gelangte. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einem 24-jährigen Grazer. Anrainer wurden auf den Unfall aufmerksam, leisteten Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Dabei wurden der 24-Jährige schwer und der 26-Jährige leicht verletzt.
Nach der Erstversorgung wurde der 24-Jährige vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Der 26-Jährige wurde ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung.
Die Feuerwehren Bad Mitterndorf und Tauplitz standen im Einsatz.
Die B 145 war an der Unfallörtlichkeit bis 24:00 Uhr gesperrt.
Wie berichtet, geriet Sonntagnacht ein Wirtschaftsgebäude in Brand. Verletzt wurde niemand. Nun steht die Brandursache fest.
Beamte des Landeskriminalamtes Steiermark konnten nun gemeinsam mit einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung die Brandursache ermitteln.
Der Brand dürfte durch einen technischen Defekt an einer stromführenden Leitung ausgelöst worden sein. Das Wirtschaftsgebäude wurde dadurch schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Bei Heuarbeiten Dienstagabend stürzte ein 63-Jähriger mit seinem Traktor ab und erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
Gegen 17:00 Uhr wollte ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Traktor samt Heuwender auf einer steilen Wiese das Heu umkehren. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte der Traktor ab und überschlug sich mehrmals. Dabei wurde der 63-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert. Durch eine dort montierte Wildkamera wurde der zuständige Aufsichtsjäger auf den Unfall aufmerksam und verständigte die Rettungskräfte.
Nach der Erstversorgung wurde der 63-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber C 14 ins UKH Linz eingeliefert.
Im Einsatz standen die Polizei, Alpinpolizei sowie Polizeidrohne, die Bergrettung Liezen, das Rote Kreuz, die Feuerwehr Liezen sowie der Notarzthubschrauber.
Bei Grabungsarbeiten im Bereich eines Baches in Kapfenberg wurde Montagnachmittag eine Hauptgasleitung beschädigt. Durch den massiven Gasaustritt mussten ein angrenzendes Firmengelände evakuiert und die B20 vorübergehend gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 15:30 Uhr führte ein Bauunternehmen mit einem Bagger Grabungsarbeiten im Nahbereich eines Industriebetriebes durch. Dabei beschädigte der Baggerfahrer eine dort verlaufende Gasleitung, aus der in der Folge Gas ausströmte. Der Arbeiter und seine Kollegen flüchteten umgehend aus dem Gefahrenbereich und verständigten sofort die Mitarbeiter des angrenzenden Werks.
Gefahrenstoffkundige Organe im Einsatz
Ein Verantwortlicher des betroffenen Betriebs leitete unverzüglich die Evakuierung des gesamten Geländes ein und alarmierte die Einsatzkräfte sowie den Gasnotdienst der Energie Steiermark. Den Technikern des Energieversorgers gelang es in weiterer Folge, das Gas abzudrehen. Um sicherzugehen, dass sich keine gefährlichen Gaskonzentrationen in den Objekten gebildet hatten, untersuchten gefahrenstoffkundige Organe der Polizei das Betriebsgebäude mit speziellen Messgeräten. Nachdem keine Rückstände mehr festgestellt werden konnten, gaben die Einsatzkräfte das Gebäude für die Belegschaft wieder frei.
Einsatzkräfte sperrten die Umgebung
Während des unkontrollierten Gasaustrittes musste die B20 für den gesamten Verkehr vorübergehend gesperrt werden. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Kapfenberg-Stadt, die mit drei Fahrzeugen und 15 Kräften vor Ort war, standen insgesamt vier Streifenbesatzungen der Polizei sowie sachkundige Polizisten im Einsatz.
Bereits wenige Minuten nach dem Einrücken vom Wirtschaftsgebäudebrand in St. Marein wurden die Freiwillige Feuerwehren Kobenz und Knittelfeld zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Bei der Kläranlage Kobenz war eine zähflüssige, zunächst unbekannte Flüssigkeit ausgetreten.
Nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde die Lage umgehend erkundet. Aufgrund der vorgefundenen Situation konnte ein Unfall des Bereitschaftsdienstes zunächst nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund wurde die Alarmstufe erhöht und die Feuerwehr Knittelfeld als Gefahrenstoffstützpunkt sowie das Rote Kreuz nachalarmiert.
Mehrere Atemschutztrupps durchsuchten die zugänglichen Bereiche der Anlage nach einer vermissten Person. Glücklicherweise konnte diese kurze Zeit später von der Polizei wohlbehalten aufgefunden werden.
Nach umfangreichen Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Kläranlagenbetrieb konnte festgestellt werden, dass von der ausgetretenen Flüssigkeit keine Gefahr für Mensch oder Umwelt ausging. Anschließend wurde die Schadenslage gemeinsam eingedämmt und die Einsatzstelle gereinigt.
Nach rund drei weiteren Stunden Einsatzdauer konnten die eingesetzten Kräfte wieder einrücken, die Fahrzeuge und Geräte versorgen sowie die Einsatzbereitschaft vollständig wiederherstellen.
Am Sonntag um 22.30 stand ein Wirtschaftgebäude in St. Marein - Feistritz in Vollbrand. Zehn Feuerwehren stehen aktuell im Einsatz.
Die Feuerwehren St. Marein, Feistritz, Kobenz, Seckau, Stadt Knittelfeld, Spielberg, St. Margarethen, St. Lorenzen, St. Stefan ob Leoben und Apfelberg stehen zur Zeit im Einsatz um eine mögliche weitere Brandausbreitung zu verhindern. Insgesamt waren 153 Feuerwehrkräfte im Einsatz.
„Schon während der Anfahrt schlugen uns meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden entgegen“, berichtet Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Peter Hartensteiner. Eine der ersten Maßnahmen der Einsatzkräfte war es, das angrenzende Wohnhaus vor den in Vollbrand stehenden Wirtschaftsgebäuden zu schützen.
Aufgrund des vor Ort begrenzt verfügbaren Löschwassers wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Insgesamt mussten rund 80.000 Liter Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht werden. Zusätzlich wurde eine Zubringleitung verlegt, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Dank ihres raschen und koordinierten Vorgehens konnte das angrenzende Wohnhaus gerettet werden, während das Wirtschaftsgebäude vollständig ausbrannte.
Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.
Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Sonntagnachmittag kam es auf der B317 zu einer Frontalkollision zweier Pkw. Eine 29-Jährige dürfte leicht verletzt worden sein. Die B317 war vorübergehend gesperrt.
Kurz nach 16:00 Uhr fuhr eine 27-jährige Italienerin aus Wien mit ihrem Pkw auf der Friesacher Straße (B317) in Richtung Wien. Am Beifahrersitz befand sich eine 29-jährige Wienerin. Zum selben Zeitpunkt lenkte ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt-Land/Kärnten seinen Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Aus bislang unbekannter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge bei Neumarkt in der Steiermark frontal gegeneinander. Dabei dürfte die 29-jährige Beifahrerin ersten Einschätzungen zufolge leichte Verletzungen erlitten haben. Sie wurde vom Roten Kreuz medizinisch erstversorgt und ins Krankenhaus nach Friesach eingeliefert.
Die B317 musste im Bereich der Unfallstelle bis etwa 17:30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Feuerwehr Neumarkt stand mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz.
Unzureichende Tourenplanung dürfte zwei Wanderer aus Wien Sonntagnachmittag, 19. Juli 2026, in eine alpine Notlage gebracht haben. Alpine Einsatzkräfte retteten das Paar unverletzt.
Nach einer Nächtigung im Schiestlhaus (2.156 m) am Hochschwab beabsichtigte das Paar aus Wien, am Sonntag über das Hochplateau der Aflenzer Staritzen, die Hochweichsel und den sogenannten Gamssteig zu seinem Ausgangspunkt nach Seewiesen zu wandern. Trotz der angekündigten Wetterverschlechterung starteten der 28-Jährige und die 27-Jährige ihre Tour erst gegen 10:00 Uhr.
Unwetter und Orientierungslosigkeit
Gegen 14:30 Uhr erreichte die prognostizierte Unwetterfront den Hochschwab. Starker Regen, heftiger Wind und dichter Nebel erschwerten den beiden Wanderern den weiteren Weg erheblich. Mehrmals wurden sie von Windböen zu Boden gerissen. Aufgrund der schlechten Sicht verloren sie schließlich die Orientierung und setzten einen Notruf ab.
Alpineinsatz gestartet
Die schwierigen Wetterbedingungen ermöglichten nur einen eingeschränkten Notruf, ehe die Verbindung zu den Wanderern abriss. Ein Hubschraubereinsatz war aufgrund der Witterung von vornherein ausgeschlossen. Einsatzkräfte der Bergrettung Turnau und der Alpinpolizei starteten deshalb von der Graualm aus einen bodengebundenen Rettungseinsatz. Gegen 16:30 Uhr konnten sie das Wanderpaar schließlich im alpinen Gelände auffinden und sicher ins Tal begleiten.
Leicht unterkühlt
Beide Personen blieben unverletzt, erlitten jedoch eine leichte Unterkühlung. Lediglich eine der beiden Personen verfügte über entsprechende Regenbekleidung. Eine ärztliche Behandlung lehnten beide Personen ab.
Alpine Einsatzkräfte retteten Samstagnachmittag einen Elfjährigen erschöpft aus einem Klettersteig auf der Aflenzer Bürgeralm. Der Bursche blieb unverletzt. Die Alpinpolizei mahnt zur Vorsicht.
Am gestrigen Samstag unternahm der Elfjährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung gemeinsam mit zwei jeweils 36-jährigen Verwandten eine Tour am sogenannten Bürgeralm-Panoramaklettersteig. Dieser weist nach der österreichischen Klettersteigskala überwiegend den Schwierigkeitsgrad D und damit „sehr schwierige“ Passagen auf. Die sogenannte „Arena-Variante“ führt über einen Überhang und gilt als eine der schwierigsten Klettersteigpassagen Europas. Dieser Abschnitt war nicht geplant. Für den Elfjährigen war es dennoch die erste Tour in einem Klettersteig. Laut Angaben seiner Begleiter hatte er zuvor mehrfach in einer Kletterhalle trainiert.
„körperlich und mental fit“
Ursprünglich hatten die beiden Alpinisten eine einfachere Tour mit dem Elfjährigen geplant. Unmittelbar vor dem schwierigen Abschnitt hätten sie den Klettersteig über einen Notausstieg verlassen wollen. Da sich der Elfjährige zu diesem Zeitpunkt jedoch noch körperlich und mental fit gefühlt haben soll, stimmten die Begleiter einer Fortsetzung der Tour zu.
Kräfte verlassen
Im Bereich einer besonders schwierigen Passage, einer sogenannten D-Stelle, verließen den Elfjährigen schließlich die Kräfte. Er konnte nicht mehr selbstständig weiterklettern und auch seine Klettersteigkarabiner nicht mehr umhängen. Die grundsätzlich gut ausgerüsteten Alpinisten sicherten den Burschen daraufhin fachgerecht am Stahlseil und verständigten den Alpinnotruf. Einsatzkräfte der Bergrettung Aflenz und der Alpinpolizei retteten den Elfjährigen gegen 13:30 Uhr unverletzt aus dem Klettersteig.
Alpinpolizei: Sicherheit beginnt vor der Tour
Die steirische Alpinpolizei erinnert vor allem jetzt im Sommer anlässlich bevorstehender Aktivitäten am Berg neuerlich daran, Touren gewissenhaft vorzubereiten. Eine sorgfältige Tourenplanung, geeignete Ausrüstung und vor allem eine realistische Einschätzung der körperlichen Fähigkeiten sind wesentliche Voraussetzungen für eine sichere Bergtour im Gelände. So lassen sich viele alpine Notlagen bereits im Vorfeld vermeiden.
Bei einem Verkehrsunfall Donnerstagnachmittag in Pichl, erlitt ein betagtes Ehepaar Verletzungen unbestimmten Grades. Die beiden Personen mussten in das LKH Bad Ischl eingeliefert werden.
Gegen 15:20 Uhr lenkte die 78-jährige Lenkerin ihren Pkw auf der B145 in FR Bad Aussee. Im Unfallbereich bog sie von der Bundesstraße in die Gemeindestraße in Richtung Pichl ein, um danach zum Parkplatz eines Diskonters zufahren zu können. Dabei verwechselte sie bei ihrem automatikgetriebenen Fahrzeug laut eigenen Angaben Bremse und Gaspedal. Das Fahrzeug fuhr gerade über eine Böschung und kam in einem Graben schwer beschädigt zum Stillstand.
Seit Oktober 2025 ist eine 86-Jährige abgängig. Die Polizei ersucht nun um eine Öffentlichkeitsfahndung.
Die 86-Jährige ist seit 18. Oktober 2025 von ihrer Wohnadresse in Sankt Lorenzen ob Murau abgängig. Der Sohn erstattete am gleichen Tag die Abgängigkeitsanzeige bei der Polizei. Mehrere großangelegte Suchaktionen verliefen bisher ohne Erfolg. Auch eine Suche durch Cobra Taucher brachte bislang keine Erkenntnis zum Aufenthaltsort der Person.
Nachdem sämtliche Maßnahmen bislang erfolglos verliefen, sucht die Polizei nun auch öffentlich nach der Frau. Ein Unfall wir befürchtet. Ein mittels Gerichtsbeschluss bestellter Abwesenheitskurator stimmt einer Öffentlichkeitsfahndung zu.
Personsbeschreibung:
etwa 158 Zentimeter groß, sehr schlanke Statur, dunkles kurzes Haar, bekleidet war sie mit einem blauen Pullover und einer blauen Hose, einer grünen Strickjacke sowie mit schwarzen Schuhen.
Sachdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Murau, Tel. Nr.: 059 133/6360, erbeten.
Am Dienstag Nachmittag zog eine teils massive Gewitterfront über das gesamte Murtal. Mit Windböen über 70km/h und bis zu 65 Liter Niederschlag waren Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren der Bezirke Murau und Murtal vorprogrammiert.
Entwurzelte Bäume, Brände durch Blitzschläge, vollgelaufene Keller und kleinere Überflutungen waren nur einige Angaben der Notrufe.
Die Freiwillige Feuerwehr Hetzendorf mit dem Einsatzstichwort „Baum über Straße“ in das Ortsgebiet alarmiert. Ein umgestürzter Baum blockierte die Fahrbahn. Die Aufgabe der Einsatzkräfte bestand darin, den Baum zu entfernen und die Verkehrswege wieder freizumachen.
Die Feuerwehren Judenburg und Rothenthurm wurden zu einem Waldbrand in Feeberg vermutlich ausgelöst durch einen Blitzschlag gerufen. Durch das rechtzeitigen Erkennen und den raschen Einsatz konnte eine Ausbreitung verhindert werden.
Die Feuerwehren Knittelfeld, Spielberg, Sachendorf, der Betriebsfeuerwehr ÖBB Knittelfeld sowie Bischoffeld rückten aus, um in den betroffenen Gemeinden zu helfen. Besonders stark betroffen war die Gemeinde Gaal wo bereits auch Sandsäcke vorbereitet wurden, um bei Bedarf Häuser und andere Objekte schnell schützen zu können.
Bei einem Verkehrsunfall auf der B146 erlitt ein 50-jähriger Pkw-Lenker Montagabend Verletzungen unbestimmten Grades. Der Mann war zuvor aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Anhänger eines Lkw geprallt. Ein Alkotest verlief bei ihm positiv.
Gegen 23:40 Uhr war ein 23-jähriger Lkw-Lenker mit einem Sattelzug samt Anhänger auf der B146 in Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Zur selben Zeit lenkte der 50-Jährige aus dem Bezirk Liezen seinen Pkw in die Gegenrichtung. Im Gemeindegebiet von Ardning geriet der Pkw-Lenker plötzlich auf die Gegenfahrbahn und touchierte in der Folge den Anhänger des entgegenkommenden Lastwagens.
Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der 50-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort lieferte das Rote Kreuz den Mann in das LKH Rottenmann ein. Der 23-jährige Lkw-Lenker überstand den Unfall unverletzt.
Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Bei dem im Krankenhaus behandelten Pkw-Lenker wurde ebenfalls ein Alkomattest durchgeführt. Dieser ergab eine leichte Alkoholisierung. Der Mann wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die B146 war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis 01:00 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.
Unglaubliche 45 Jahre gibt es sie nun schon, die Internationale Musikwoche Großlobming – seit 2007 auch St. Marein und 2026 Knittelfeld. Vom unvergesslichen Prof. Albert Kocsis und Prof. Mag. Lore Schrettner mit Liebe und Enthusiasmus ins Leben gerufen sind diese Jahre geprägt von Beständigkeit, Idealismus, Musizierfreunde, hohem künstlerischen Niveau und unvergleichlicher Atmosphäre.
Bedeutende Persönlichkeiten der internationalen Musikszene aus Amerika, Japan, Kanada, Luxemburg, Iran, Spanien, Israel, Korea, Taiwan, Mexiko, Neuseeland, Australien, Ungarn, Italien, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Polen, Slowenien, Kroatien, Albanien, Holland, Schweden, Russland, Georgien, England, Slowakei, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Österreich sind ins kleine Dörfchen Großlobming gekommen und haben hier prägende Akzente gesetzt und diese Eindrücke auch mit nach Hause genommen.
Die hochkarätigen Konzerte finden im Hof des „G´Schlössl´s Murtal“ sowie in den geschichtlich und kulturell bedeutenden und akustisch hervorragenden Pfarrkirchen von Großlobming und St. Marein sowie im Kulturhaus Knittelfeld statt.
Die Unterbringung der Künstler erfolgt in den Beherbergungsbetrieben des Lobmingtales. Geprobt wird in der VS Großlobming.
Dank für diese Möglichkeiten gebührt den Bürgermeistern von Großlobming, St. Marein- Feistritz und Knittelfeld, dem Ehepaar Pußwald, den MitarbeiterInnen der Gemeinden Großlobming, St. Marein-Feistritz und dem Team des Kulturhauses Knittelfeld, den Pfarren von St. Marein und Großlobming, dem „G´Schlössl Murtal“-Team und allen treuen Helferinnen und Helfern sowie den Spendern und Sponsoren.
Die vier sorgfältig ausgewählten Konzerte garantieren auch in diesem Jahr für unvergessliche Konzerterlebnisse und musikalische Höhepunkte.
Auskünfte:
Prof. Mag. Lore Schrettner, Tel. 0664 30 21 553, www.louis-spohr-sinfonietta.at und Gemeinde Großlobming, Tel. 03512 82923, www.lobmingtal.at
Konzertkarten gibt es nur an den Abendkassen
(ab 19 Uhr geöffnet) ! Freie Platzwahl !
Kartenpreise pro Konzert: € 25,-
Schüler € 15,-
Für die Sommerserenade werden Reservierungssesselaufkleber an der Abendkassa ausgegeben. Somit kann man vor dem Konzert das herrliche Ambiente rund um das G´Schlössl Murtal genießen.
In der Nacht auf Montag hatte eine Wanderin auf der Voisthalerhütte am Hochschwab einen medizinischen Notfall. Aufgrund des starken Windes war eine Rettung per Hubschrauber nicht möglich. Die Bergrettung trug die Frau ins Tal.
14 Personen der Bergrettungen Thörl, Kapfenberg und Turnau mussten in der Nacht auf Montag auf den Hochschwab aufsteigen. Gegen 1.10 Uhr hatte eine Frau, die auf der Voisthalerhütte nächtigen wollte, einen medizinischen Notfall erlitten, woraufhin die Einsatzkräfte alarmiert wurden. Aufgrund der starken Windverhältnisse war eine Rettung per Hubschrauber jedoch nicht möglich.
Die Bergretter, unter ihnen befand sich auch ein Bergrettungsarzt, stiegen also mit Sanitäts- und Rettungsmaterial ausgerüstet zur Hütte auf. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Frau von den Einsatzkräften in einer Gebirgstrage bis zur Talstation der Materialseilbahn transportiert. Gegen 6.30 Uhr konnte sie schließlich an einer Forststraße an das Rote Kreuz Bruck-Mürzzuschlag übergeben und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Montagfrüh kam es zu einem Wohnungsbrand mit Todesfolge. Dabei kam eine Person ums Leben. Das LKA ermittelt.
Gegen 4:30 Uhr in der Früh wurden zahlreiche Einsatzkräfte wegen eines Wohnungsbrandes in Kalwang alarmiert. Ein Passant entdeckte das Feuer im ersten Stock des Wohnhauses beim morgendlichen Spaziergang mit dem Hund und wählte den Notruf. Knapp 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mautern, Donawitz und Kalwang sowie fünf Fahrzeuge des Roten Kreuzes standen daraufhin gemeinsam mit der Polizei im Einsatz. Bereits um 4:40 Uhr konnten die eingesetzten Feuerwehren „Brand aus“ melden.
Brandleiche entdeckt
In der betroffenen Wohnung stellten Polizisten in der Folge eine augenscheinliche Brandleiche auf dem verbrannten Sofa fest. Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod der Person feststellen. Beim Verstorbenen dürfte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den 54-jährigen Bewohner der Wohnung handeln. Er hat alleine in der Wohnung gelebt. Weitere Ermittlungen zur Bestätigung seiner Identität sind im Gange. Brandermittler des LKA Steiermark haben die Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Auch Tatortbeamte standen vor Ort für den Zweck der Spurensicherung im Einsatz. Bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte offenes Feuer den Brand in der Wohnung ausgelöst haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten bislang nicht erhoben werden.
Die Landespolizeidirektion Steiermark zeichnete Edwin Benko und Cornelia Forstner mit der Anerkennungsmedaille des Bundesministeriums für Inneres aus. Mit der Auszeichnung würdigt die Polizei ihre langjährigen Verdienste um die Krisenintervention sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark und der steirischen Polizei.
Die feierliche Verleihung fand am Donnerstag, 9. Juli 2026, im Rahmen des Festaktes zum „Tag der Bundespolizei“ im Ehrenhof der Landespolizeidirektion Steiermark in Graz statt. Gemeinsam mit Generalmajor Helmut Richter und Hofrat Alexander Gaisch überreichte Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Anerkennungsmedaillen in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste sowie Führungskräfte der Polizei. „Das Kriseninterventionsteam ist für die Polizei im tagtäglichen Einsatz ein unverzichtbarer Partner. Mit Edwin Benko und Cornelia Forstner würdigen wir stellvertretend rund 400 Menschen in der Steiermark, die mit hoher fachlicher Kompetenz, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Engagement tagtäglich für Menschen in Ausnahmesituationen da sind. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und größter Respekt“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Edwin Benko: Wegbereiter der Krisenintervention
Als Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT) Steiermark prägt Edwin Benko seit vielen Jahren die psychosoziale Akuthilfe im Land entscheidend mit. Mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und besonderem Einfühlungsvermögen entwickelte er gemeinsam mit seinem Team Strukturen und Qualitätsstandards kontinuierlich weiter und begleitete zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für die Aus- und Fortbildung der zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KIT Steiermark ein. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion Steiermark ein, die er über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet hat.
Cornelia Forstner: Koordination mit Kompetenz und Menschlichkeit
Cornelia Forstner ist Leiterin der Koordinationsstelle des Kriseninterventionsteams in der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. In dieser Funktion verantwortet sie die organisatorische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Krisenintervention im Land Steiermark. Mit hoher fachlicher Kompetenz und großem persönlichem Engagement fördert sie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einsatzorganisationen und trägt wesentlich dazu bei, dass Betroffene in akuten Krisensituationen rasch professionelle psychosoziale Unterstützung erhalten. Insbesondere die vertrauensvolle Kooperation zwischen Kriseninterventionsteam und Polizei wurde durch ihr Wirken nachhaltig gestärkt.
KIT: Unverzichtbare Hilfe in Ausnahmesituationen
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark unterstützt Menschen nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen, Gewaltdelikten oder anderen außergewöhnlich belastenden Ereignissen in den ersten Stunden nach dem Geschehen. Die rund 400 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten psychosoziale Akuthilfe, geben Orientierung und stehen Betroffenen in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens zur Seite. Darüber hinaus engagiert sich das Team in der Aus- und Fortbildung sowie in der Weiterentwicklung von Betreuungsstandards. Gerade bei belastenden Einsatzlagen ist die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Krisenintervention ein unverzichtbarer Bestandteil einer professionellen Einsatzbewältigung.
Montagfrüh wurde die FF Kapfenberg-Stadt kurz vor 2 Uhr zu einer Fahrzeugbergung im Bereich Schinitz alarmiert wo ein PKW mitten in der Mürz vorgefunden wurde. Die Insassen konnten sich selbst in Sicherheit bringen.
Ein 16-jähriger L17-Lenker war bei einer nächtlichen Spritztour alleine mit einem BMW in Kapfenberg am Radweg unterwegs. Als er umdrehen wollte, kam er vom Weg ab und rutschte in die Mürz. Das Fahrzeug blieb an einem Felsen im Fluss hängen.
Für die Bergung des PKW begaben sich mehrere Taucher ins Wasser, um das Fahrzeug am Kran zu befestigen und eine Ölsperre beim KW Diemlach in Stellung zu bringen.
Der PKW wurde durch ein Kranfahrzeug aus der Mürz geborgen.
Im Einsatz standen die Feuerwehr Kapfenberg, Wasserdienst Bruck/Kapfenberg, sowie die FF Kindberg als Ölwehrstützpunkt mit rund 30 Mann.
Samstagabend geriet ein 60-jähriger Wanderer in eine alpine Notlage und musste vom Polizeihubschrauber gerettet werden.
Gegen 20:00 Uhr verständigte eine slowakische Staatsangehörige die Einsatzkräfte, nachdem ihr 60-jähriger Wanderpartner, ebenfalls slowakischer Staatsangehöriger, nicht wie vereinbart zum Treffpunkt zurückgekehrt war.
Den Einsatzkräften gelang es in der Folge, den verstiegenen Wanderer telefonisch zu erreichen. Dabei konnte dieser seinen Standort im Bereich des Großen Gnasen (2.461 m) bekannt geben. Aufgrund des exponierten Geländes wurde der Polizeihubschrauber „Libelle“ zur Bergung angefordert.
Der 60-Jährige konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt geborgen und sicher ins Tal geflogen werden.
Samstagmittag kam es im Freibad Kapfenberg zu einem Badeunfall. Ein 71-jähriger Mann musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden wo dieser später verstarb.
Gegen 12:05 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund eines Badeunfalls zu einem Freibad alarmiert. Beim Eintreffen der Polizeistreifen wurde der 71-Jährige bereits von anwesenden Badegästen reanimiert. Die Polizeikräfte unterstützten die Reanimationsmaßnahmen und führten diese in der Folge gemeinsam mit den Rettungskräften des Roten Kreuzes fort.
Nach der weiteren notärztlichen Versorgung konnte der Mann mit instabilem Kreislauf, jedoch wieder vorhandenem Spontankreislauf, in das LKH Bruck an der Mur eingeliefert werden. Wie am Sonntag bekannt wurde, ist der 71-Jährige im Krankenhaus verstorben.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand trieb der Mann laut Zeugenaussagen zumindest eine Minute reglos im Wasser, bevor Badegäste ihn an den Beckenrand brachten und mit der Reanimation begannen.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Badeunfalls sind noch im Gange.
Freitagvormittag geriet ein 50-jähriger Alpinist bei einer Bergtour im Hochschwabgebiet in eine alpine Notlage. Er blieb unverletzt.
Der Mann war allein im Bereich des Festlbeilsteins unterwegs und stieg über den Ostgrat auf. Nach dem Durchsteigen von teilweise felsigem Klettergelände beabsichtigte er, sich über die rund 100 Meter hohe, steile Südwand abzuseilen.
Beim Abziehen seines Kletterseils nach mehreren Abseilvorgängen verhakte sich dieses aufgrund des ungünstigen Seilverlaufs in der Felswand. Der Alpinist konnte das Seil nicht mehr lösen und setzte daraufhin gegen 11:45 Uhr einen Notruf ab.
Die Besatzung eines Polizeihubschraubers führte die Rettung mittels Taubergung durch. Der 50-Jährige wurde unverletzt aus der Felswand gerettet und ins Tal geflogen.
Produktrückruf auf Grund von Salmonellen in SPAR Naturpur by NENI Bio-Hummus natur 125g, Ablaufdatum: 07.07.2026
Beim „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 wurde eine Verunreinigung von Salmonellen der Rohware Tahina festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR den „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 zurück. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert, das Produkt nicht zu konsumieren. Alle anderen SPAR Natur*pur-Produkte beziehungsweise Hummus-Erzeugnisse anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren.
Produktwarnung für den Benning Spannungsmesser Type MM 12
Betroffene Chargennummern:
Aufgrund eines Fehlers im automatischen Gleichspannungsbereichswähler zeigt das Multimeter-Display eine zu niedrige Spannung an. Der Benutzer kann eine Niederspannung annehmen und Hochspannungsteile berühren, die zu einem elektrischen Schlag führen.
Bei einer Schießausbildung des Österreichischen Bundesheeres auf einem Schießplatz kam es Mittwochvormittag zu einem Unfall. Ein 23-jähriger Soldat erlitt bei der Explosion einer Granate schwere Verletzungen an den Händen.
Gegen 11:45 Uhr war eine Gruppe von Berufssoldaten im Rahmen ihrer Ausbildung am Schießplatz. Ein 23-jähriger Soldat aus Klagenfurt war dabei als Ladeschütze an einem Granatwerfer eingeteilt und mit dem Nachladen der scharfen Granaten betraut. Der 23-Jährige dürfte die erste Granate in das Rohr eingeführt und bereits im Begriff gewesen sein, die zweite nachzuladen, noch bevor der erste Schuss tatsächlich ausgelöst worden war. Aufgrund dieses verfrühten Nachladens setzte die erste Granate im Rohr um, wodurch es in der Folge zur folgenschweren Detonation gekommen sein dürfte.
Verletzungen im Gesicht und an den Händen
Der junge Mann erlitt durch die Explosion leichte Verletzungen im Gesicht sowie schwere Verletzungen an den Händen. Anwesende Sanitäter des Bundesheeres übernahmen die sofortige Erstversorgung und lieferten den Schwerverletzten in das LKH Judenburg ein.
Die polizeilichen Erhebungen vor Ort, die Befragung von Augenzeugen sowie die ersten Angaben des Verletzten ergaben keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Seitens des Österreichischen Bundesheeres wurde eine interne Unfallkommission eingerichtet, um den exakten Unfallhergang lückenlos zu rekonstruieren.
Polizisten nahmen eine 43-jährige Pflegerin fest. Sie steht im Verdacht, über Jahre hinweg pflegebedürftige Menschen in Österreich sowie im deutschsprachigen Ausland teils skrupellos bestohlen zu haben. Die Frau befindet sich mittlerweile in Haft.
Nach einem Diebstahl in Eisenerz (Bezirk Leoben) im Mai dieses Jahres wurde die steirische Polizei auf die 43-jährige Tatverdächtige aufmerksam. Die Rumänin war über eine Vermittlungsagentur als 24-Stunden-Pflegerin für einen pflegebedürftigen 75-Jährigen eingesetzt worden. Entgegen der vereinbarten Betreuungsdauer von 28 Tagen hielt sie sich jedoch nur wenige Tage in der Wohnung des Pensionisten auf. In der Nacht auf den 17. Mai 2026 verließ die Frau plötzlich und nach nur vier Tagen die Wohnung. Wie sich später herausstellte, hatte sie zuvor mehrere hundert Euro Bargeld sowie Goldschmuck gestohlen. Zudem löschte sie unbemerkt ein auf dem Mobiltelefon des Pensionisten gespeichertes Foto von sich.
Diebstahlsserie aufgedeckt
Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark ergaben, dass die 43-Jährige zumindest seit 2019 als 24-Stunden-Pflegerin bei verschiedenen Familien in Österreich tätig gewesen sein dürfte. Dabei soll sie gegenüber mehreren Vermittlungsagenturen die Identität einer annähernd gleichaltrigen, bereits verstorbenen Rumänin verwendet haben. Wie die Ermittlungen weiters ergaben, dürfte die ausgezeichnet Deutsch sprechende Frau zwischen Mitte 2022 und ihrer Rückkehr nach Eisenerz auch in Deutschland und der Schweiz Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände aus den Wohnungen und Häusern ihrer pflegebedürftigen Klienten gestohlen haben.
Skrupellose Vorgehensweise
Wie rücksichtslos die 43-Jährige vorgegangen sein dürfte, zeigt ein besonders gravierender Fall. Um nach einem nächtlichen Diebstahl ungestört flüchten zu können, soll sie die Stromversorgung des Notrufsystems eines bettlägerigen Pflegebedürftigen durchtrennt haben. Insgesamt werden der 43-Jährigen in Österreich bislang zumindest acht derartige Diebstähle zur Last gelegt. Obwohl Ermittler von einer durchaus höheren Dunkelziffer ausgehen und einige Diebstähle wohl unbemerkt geblieben sein dürften, beläuft sich der durch die bislang bekannten Straftaten entstandene Schaden auf rund 70.000 Euro.
Festnahme in Ungarn
Nach dem zuletzt bekannt gewordenen Diebstahl in Eisenerz erwirkten Ermittler des LKA Steiermark einen Europäischen Haftbefehl. Ungarische Behörden nahmen die 43-Jährige schließlich im Zuge einer Reisebewegung fest. Nach ihrer Auslieferung nach Österreich verweigerte die Tatverdächtige bislang gegenüber der Polizei die Aussage zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr wurde die Frau in die Justizanstalt Linz eingeliefert und befindet sich dort in Haft. Sie wird wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Diebstahls angezeigt.
Mittwochfrüh gegen 06:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hohentauern und St. Johann am Tauern zu einem Brandeinsatz in einem Fernwärmekraftwerk in der Dorfstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Maschinenraum sowie das Hackschnitzellager in Brand. Umgehend wurden die Feuerwehren Möderbrugg und Trieben zur Unterstützung nachalarmiert. Mehrere Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung vor und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen sowie schließlich vollständig löschen.
Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Mithilfe einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich auf verbliebene Glutnester, um ein erneutes Aufflammen des Brandes auszuschließen.
Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehren Hohentauern, St. Johann am Tauern, Möderbrugg und Trieben mit 26 Einsatzkräften. Weiters waren das Rote Kreuz sowie die Polizei vor Ort.
Am Mittwochnachmittag wurden die FF Baierdorf, Weißkirchen, Zeltweg, Judenburg sowie der Atemschutzstützpunkt der FF Stahl Judenburg zu einem Brand in einem Abfalllager alarmiert.
Schon von weitem sah man gegen 14:15 Uhr dicke Rauchschwaden in Fisching aufsteigen. Bei Ankunft der eingesetzten Feuerwehren stand das Lager bereits in Vollbrand. Erste Löschangriffe mit schwerem Atemschutz erfolgten im Bereich des Brandherds unter gleichzeitigem Aufbau eines Brandschutzes für die angrenzenden Hallen. Zusätzlich wurden noch die Wehren Zeltweg und Judenburg sowie der Atemschutzstützpunkt Stahl Judenburg nachalarmiert. Durch das rasche Eingreifen konnte der Brand eingedämmt und ein Ausbreiten auf weitere Lagerteile verhindert werden. Mit schwerem Gerät wurde im Anschluss das Brandgut zum Nachlöschen aus der Halle geräumt.
Insgesamt standen fünf Wehren mit 12 Fahrzeugen und 54 Mann sowie das Rote Kreuz und die Polizei im Einsatz.
Dienstagnachmittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Gegen 15:55 Uhr ereignete sich auf der L111 ein Verkehrsunfall, an dem drei Pkw beteiligt waren. Ersten Erhebungen zufolge war eine 52-jährige Pkw-Lenkerin auf der L111 in Fahrtrichtung Nordwesten unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache dürfte sie in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dabei touchierte sie zunächst den entgegenkommenden Pkw einer 41-jährigen Salzburgerin. Durch den Anprall wurde deren Fahrzeug um etwa 90 Grad gedreht und kam mittig auf der Fahrbahn zum Stillstand. Im Fahrzeug der 41-Jährigen befanden sich vier weitere Personen.
In weiterer Folge kollidierte die 52-Jährige frontal mit einem nachfolgenden Pkw, der von einem 52-Jährigen aus Graz gelenkt wurde. In dessen Fahrzeug befanden sich drei weitere Personen.
Bei dem Verkehrsunfall wurden sämtliche Unfallbeteiligten verletzt, zum Teil mittelschwer. Eine 48-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung, die sich im Fahrzeug des 52-Jährigen befand, erlitt schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C17 ins UKH-Graz geflogen. Die weiteren Verletzten wurden vom Österreichischen Roten Kreuz in das UKH-Graz sowie in das LKH Leoben, gebracht.
Die L111 war für die Dauer der Rettungs-, Berge- und Aufräumarbeiten bis etwa 17:25 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
Im Einsatz standen mehrere Streifen der Polizei, die Freiwilligen Feuerwehren Tragöß und St. Katharein mit insgesamt 30 Einsatzkräften, das Österreichische Rote Kreuz mit 17 Einsatzkräften einschließlich Notarzt sowie der Rettungshubschrauber C17.
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Ein 31-Jähriger steht im Verdacht, Mobiltelefone, Laptops und Goldbestandteile im Gesamtwert von mehr als 240.000 Euro von seinem Arbeitgeber gestohlen zu haben. Polizisten forschten den Mann aus. Er befindet sich in Haft.
Bereits im März dieses Jahres erstattete ein in der Elektronikbranche tätiges Industrieunternehmen Anzeige bei der Polizei, nachdem ein vorerst unbekannter Täter insgesamt sieben Mobiltelefone des Unternehmens gestohlen hatte. Als eines dieser Geräte wenige Wochen später in einem Handyshop in Kapfenberg auftauchte, stießen Ermittler der Polizeiinspektion Josef-Heißl-Straße in Leoben auf eine 24-jährige Frau aus dem Bezirk Leoben. Sie hatte das gestohlene Mobiltelefon offenbar an den Betreiber des Handyshops verkauft. Zum Vorfall befragt zeigte sie sich jedoch nicht geständig und gab an, ihr Ausweis sei von einer anderen Person missbräuchlich verwendet worden.
Haupttatverdächtiger ausgeforscht
Weitere Ermittlungen führten die Polizisten schließlich auf die Spur eines 31-Jährigen aus dem Bezirk Leoben. Der unter anderem wegen Eigentumsdelikten amtsbekannte Mann war mit der 24-Jährigen liiert und zum Tatzeitpunkt bei der bestohlenen Firma beschäftigt. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der 31-Jährige im Zuge seiner Arbeit Zugriff auf diverse Waren und Materialien des Betriebs. Dabei geriet er in Verdacht, neben den genannten Mobiltelefonen auch Firmenlaptops sowie größere Mengen an Goldbestandteilen gestohlen zu haben. Diese waren für einen Recyclingprozess bestimmt. Der betroffenen Firma entstand dadurch ein Gesamtschaden von mehr als 240.000 Euro.
Mann in U-Haft
Polizisten nahmen den 31-Jährigen über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben fest. Er zeigte sich zu den erhobenen Tatvorwürfen teilweise geständig. Aktuell befindet er sich in der Justizanstalt Leoben in Untersuchungshaft. Seine 24-jährige Freundin wird wegen des Verdachts der Hehlerei und einer möglichen Beitragstäterschaft auf freiem Fuß angezeigt.
Am Dienstag wurden die Feuerwehren Knittelfeld und Kobenz zu einem Verkehrsunfall mit einer vermutlich eingeklemmten Person auf die L518 im Bereich der Autobahnabfahrt Knittelfeld Ost alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehren an der Einsatzstelle waren bereits alle beteiligten Personen aus dem Fahrzeug befreit. Eine verletzte Person wurde vom Roten Kreuz versorgt und anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf das Absichern der Unfallstelle, den Aufbau eines doppelten Brandschutzes sowie die Reinigung der Fahrbahn. Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn bis zum Eintreffen eines Abschleppunternehmens für den Verkehr freigemacht.
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