Montagnachmittag stürzte ein 67-jähriger Motorradfahrer aus Deutschland und wurde schwer verletzt.
Gegen 16:00 Uhr kam ein 67-Jähriger mit seinem Motorrad auf der L514 zu Sturz. Ersten Erhebungen zufolge war der 67-Jährige von Lachtal kommend in Fahrtrichtung Oberzeiring unterwegs. Etwa bei Straßenkilometer 5,0 dürfte der Motorradfahrer aus bisher ungeklärter Ursache ins Rutschen gekommen sein. Er stürzte und rutschte über die Fahrbahn. In weiterer Folge prallte er im Straßengraben gegen einen Durchlass.
Der 67-Jährige wurde schwer verletzt. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er vom Österreichischen Roten Kreuz in das LKH Judenburg gebracht.
Montagvormittag kollidierte ein Pkw-Lenker frontal mit einem Lkw. Der 67-jährige Pkw-Lenker erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Gegen 11:39 Uhr ereignete sich auf der B20, der Seebergstraße ein Verkehrsunfall. Ersten Erhebungen zufolge war ein 61-jähriger Lkw-Lenker aus Tschechien von Gußwerk kommend in Fahrtrichtung Seeberg unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 67-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in die entgegengesetzte Richtung.
Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 67-Jährige die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw mehrfach und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Notarzt nur mehr den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Lkw-Lenker konnte sich selbstständig aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreien. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben, gebracht. Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Die B20 war bis etwa 16:20 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Nach einer groß angelegten Suchaktion konnte ein seit Samstag abgängiger 20-jähriger Wanderer nur mehr tot aufgefunden werden. Die Bergung ist derzeit im Gange.
Am Samstag, 15. August 2026, gegen 4:00 Uhr, begab sich ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Mattersburg (Burgenland) zum Wandern ins Hochschwabgebiet. Da sie ihren Sohn nicht erreichen konnte, erstattete die Mutter Sonntagfrüh, 16. August 2026, die Anzeige. Etwa zwei Stunden später konnte eine Polizeistreife das Fahrzeug des 20-Jährigen auf einem Parkplatz in Seewiesen sichten. Sogleich wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Insgesamt waren etwa 142 Einsatzkräfte verschiedener Einsatzorganisationen sowie zwei Polizeihubschrauber im Einsatz.
Eine Drohne des Roten Kreuzes konnte Sonntagnacht, gegen 21:50 Uhr, den Abgängigen in der Gschirrmauer, auf 1575 Meter Seehöhe, im sehr steilen, felsdurchsetzten Gelände, auffinden. Die Bergung ist derzeit im Gange.
Am Sonntagnachmittag kollidierten in Murau zwei Pkw auf der L546 Stolzalpenstraße frontal miteinander. Ein Lenker war alkoholisiert.
Ein 19-jähriger Murauer fuhr kurz vor 17 Uhr mit seinem Pkw auf der L546 in Richtung Stolzalpe. Der junge Lenker überholte einen Pkw und verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in den Gegenverkehr. Er kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Im zweitbeteiligten Pkw befanden sich die 60-jährige Lenkerin, ihr ebenfalls 60-jähriger Ehegatte sowie die 31-jährige Tochter des Paares. Alle vier Beteiligten erlitten leichte Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung ins Krankenhaus in Friesach überstellt. Der 19-Jährige war alkoholisiert. Er wird angezeigt.
Am 16. August brach gegen 17:55 Uhr ein Brand im Keller eines Einfamilienhauses in der Gemeinde St. Margarethen aus.
Insgesamt 38 Feuerwehrleute der Feuerwehren St. Margarethen und St. Lorenzen standen gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Polizei im Einsatz.
Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz drangen sie in den verrauchten Kellerbereich vor und begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Zusätzlich wurde der betroffene Bereich durch eine Druckbelüftung rauchfrei gehalten.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte den Brand löschen.
Zurzeit läuft im Hochschwabgebiet in der Steiermark eine Suchaktion nach einem 20 Jahre alten Wanderer. Der Burgenländer war von seiner Tour, zu der er offenbar alleine aufgebrochen war, nicht nach Hause gekommen.
Von Seewiesen aus machte sich am Samstag gegen 4 Uhr früh ein 20-jähriger Burgenländer nach derzeitigem Wissensstand alleine auf den Weg ins Hochschwabgebirge auf. Da seine Eltern, wie sonst üblich, weder eine Nachricht noch Bilder von ihm erhielten, machten sie sich Sorgen und alarmierten die Einsatzkräfte.
Seit Sonntagmittag läuft laut Polizei im Hochschwabgebirge eine groß angelegte Suchaktion nach dem jungen Mann. Im Einsatz stehen rund 120 Mitglieder der Bergrettung, Feuerwehr, der Polizei und dem Roten Kreuz. Auch zwei Polizeihubschrauber kreisen im Gebiet.
„Es ist wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, schildert Stefan Schröck von der Bergrettung. Denn: „Wir wissen nur, dass der Abgängige eine Tour im Hochschwabgebiet machen wollte, das Gebiet ist sehr weitläufig.“ Zumindest das Wetter spielt den Suchmannschaften in die Hände: „Die angekündigten Unwetter in der Region sind ausgeblieben und wir können mit den Hubschraubern bis zum Einbruch der Dunkelheit suchen.“ Die anderen Einsatzkräfte suchen sogar noch bis Mitternacht weiter, wird der junge Mann bis dahin nicht gefunden, geht die Suchaktion am Montag weiter.
Die Freiwillige Feuerwehr Zeltweg-Stadt wurde am Freitag gemeinsam mit der Feuerwehr Farrach zu einem Verkehrsunfall auf die S36 gerufen.
Aus bisher unbekannter Ursache kollidierte ein PKW mit der Leitschiene und kam auf der ersten Fahrspur zum Stillstand.
Aufgabe der eingesetzten Kräfte war es, die Unfallstelle abzusichern, den doppelten Brandschutz zu errichten sowie ausgelaufene Betriebsmittel zu binden.
Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz der Autobahnpolizei übergeben und wieder ins Rüsthaus eingerückt werden.
Freitagvormittag kam es nahe der Schießlingalm zu einem Waldbrand. Durch das rasche Eingreifen von Almbesuchern, Freizeitsportlern und Einsatzkräften konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Gegen 10:46 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund einer Rauchentwicklung in einem abgelegenen Waldgebiet nahe der Schießlingalm alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Rauchentwicklung bereits zu einem Brand entwickelt. Betroffen war eine Fläche von etwa 300 m².
Mehrere Almbesucher und Freizeitsportler hatten bereits begonnen, den Brand mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Während die Feuerwehr die Löschleitungen vorbereitete, unterstützten die Einsatzkräfte die anwesenden Personen ebenfalls mit Handfeuerlöschern bei den Löscharbeiten. Im weiteren Verlauf wurden die Brandbekämpfung aus der Luft durch die Polizeihubschrauber „Libelle Sierra“ Steiermark und „Libelle Zulu“ Salzburg unterstützt.
Im Zuge der Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrmänner. Einer der beiden musste zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben gebracht werden.
Durch das rasche Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Brand wurde schließlich gelöscht. Für Samstag sind Kontrollflüge mittels Drohne geplant, um mögliche Glutnester festzustellen.
Insgesamt standen rund 75 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Brandursachenermittlung wurde von den Brandursachenermittlern der Polizei übernommen. Die Ermittlungen laufen.
Am Donnerstag wurde die FF Kobenz zu einem Verkehrsunfall auf einem Supermarktparkplatz in Kobenz alarmiert.
Ein PKW-Lenker touchierte infolge eines medizinischen Notfalls insgesamt vier parkende Fahrzeuge. Die Feuerwehren Kobenz und Knittelfeld sowie Polizei und das Rote Kreuz standen im Einsatz. Während das Team des Roten Kreuzes den Fahrer versorgte, begannen die Feuerwehrkräfte mit den Aufräum- und Bergearbeiten der verunfallten Fahrzeuge.
Der Einsatz war nach rund zwei Stunden für die insgesamt 22 eingesetzten Feuerwehrmänner beendet.
Donnerstagabend kam es in einem Mehrparteienhaus zu einem Wohnungsbrand. 30 Personen mussten vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 18:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund einer Anzeige über wahrgenommenen Rauchgeruch zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte schließlich jene Wohnung lokalisiert werden, in der der Brand ausgebrochen war.
Die Freiwilligen Feuerwehren führten unverzüglich die Brandbekämpfung durch. Parallel dazu wurden insgesamt 30 Personen aus dem Mehrparteienhaus evakuiert, um eine mögliche Gefährdung durch den Brand und die Rauchentwicklung auszuschließen. Die im betroffenen Objekt wohnhafte Partei befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in der Wohnung.
Nach der Meldung „Brand aus“ durch die Feuerwehr begannen die Ermittlungen zur Brandursache. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird als mögliche Ursache ein Defekt an einer elektrischen WC-Anlage angenommen.
Um 20:35 Uhr konnten die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Neben den Polizeikräften standen die Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Göss, Leoben-Stadt, Donawitz und Niklasdorf mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 40 Kräften im Einsatz. Das Österreichische Rote Kreuz war mit sieben Einsatzfahrzeugen und 15 Kräften sowie Notarzt und einem KIT-Team zum Einsatz ausgerückt.
Bei dem Brandereignis wurden keine Personen verletzt.
Donnerstagabend kam eine 23-jährige Motorradlenkerin aus dem Bezirk Murtal zu Sturz und wurde unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 19:50 Uhr kam die Motorradlenkerin auf der L 535, bei Straßenkilometer 2,00 in einer scharfen Linkskurve ohne Fremdeinwirkung rechts von der Fahrbahn ab. Sie stürzte in eine neben der Fahrbahn befindliche Mulde im Bereich eines Wasserdurchlasses und zog sich dabei Verletzungen unbestimmten Grades zu.
Die Frau wurde von den Einsatzkräften geborgen, stabilisiert und anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung in das LKH Judenburg gebracht.
Während des Einsatzes kam es zu vorübergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Verkehrsregelung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Judenburg übernommen.
Donnerstagmittag stürzte ein 55-jähriger deutscher Gleitschirmpilot kurz nach dem Start vom Hauser Kaibling ab und verletzte sich dabei schwer.
Gegen 14:40 Uhr geriet der Mann unmittelbar nach dem Start mit seinem Gleitschirm in Turbulenzen. In der Folge stürzte er aus einer Höhe von etwa 15 Metern auf die Piste und erlitt dabei schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch Einsatzkräfte der Bergrettung Haus wurde er vom Notarzthubschrauber Christophorus 99 in das DKH Schladming eingeliefert.
Donnerstagmittag kam es auf der B320 in Mitterberg-St. Martin zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Rettungsfahrzeug. Fünf Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt.
Gegen 12:20 Uhr bog ein 55-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach (K) mit seinem Pkw von einem Parkplatz kommend in die B320 in Fahrtrichtung Liezen ein. Dabei dürfte er das aus Richtung Osten kommende Rettungsfahrzeug, gelenkt von einem 49-jährigen Mann aus dem Bezirk Liezen, übersehen haben. Der Lenker des Rettungsfahrzeuges konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit der Front des Fahrzeuges mit der linken Seite des Pkw. In weiterer Folge prallte das Rettungsfahrzeug gegen die dort befindliche Leitschiene. Der Pkw wurde über eine Böschung geschleudert und kam anschließend zum Stillstand.
Der 55-jährige Pkw-Lenker sowie seine 59-jährige Beifahrerin erlitten teilweise schwere Verletzungen. Sie wurden mit einem weiteren Rettungsfahrzeug des Österreichischen Roten Kreuzes in das DKH Schladming eingeliefert. Der Lenker des Rettungsfahrzeuges und zwei 20-jährige Beifahrer erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung ebenfalls in das DKH Schladming gebracht.
Ein beim Pkw-Lenker durchgeführter Alkomattest ergab eine starke Alkoholisierung.
Im Einsatz standen neben mehreren Polizeistreifen und dem Notarzthubschrauber Christophorus 99 das Österreichische Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Diemlern, Gröbming und St. Martin mit insgesamt 21 Einsatzkräften.
Die B320 war aufgrund des Unfalles bis etwa 13:35 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Bei einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Lkw kam Mittwochabend eine 60-jährige Pkw-Lenkerin ums Leben. Die Frau geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw.
Kurz nach 18:15 Uhr fuhr die 60-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit ihrem Pkw auf der Murtal Straße (B96) von Katsch an der Mur kommend in Richtung Teufenbach. In einer langgezogenen Rechtskurve bei Frojach geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Lkw, der von einem 34-jährigen Kärntner aus dem Bezirk Spittal an der Drau gelenkt wurde.
Im Fahrzeug eingeklemmt
Durch den wuchtigen Aufprall kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab. Die 60-Jährige wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sofort eingeleitete Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie die notärztliche Versorgung blieben jedoch erfolglos. Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Für die Betreuung der Angehörigen stand ein Kriseninterventionsteam im Einsatz.
Zweistündige Straßensperre
Die B96 war im Bereich der Unfallstelle für rund zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Neben mehreren Polizeistreifen des Bezirkspolizeikommandos Murau standen auch 34 Einsatzkräfte der Feuerwehren Niederwölz und Katsch an der Mur im Einsatz.
Bei einem Überholmanöver kam es Mittwochnachmittag zu einer Kollision zwischen zwei Pkw. Beide Lenker wurden verletzt, an den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Kurz nach 16:15 Uhr fuhr ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem Pkw auf der Triebener Straße (B114) von Thaling kommend in Richtung Katzling. Als er ein vor ihm fahrendes Fahrzeug aus Polen überholen wollte, dürfte der 45-Jährige den entgegenkommenden Pkw eines 33-jährigen Murtalers übersehen haben. In der Folge kam es zu einer wuchtigen Kollision zwischen den beiden Pkw. Dabei wurde das Fahrzeug des 33-Jährigen in eine angrenzende Wiese geschleudert. Der Pkw des 45-Jährigen kam auf dem angrenzenden Radweg zum Stillstand.
Totalschaden an beiden Fahrzeugen
Beide Unfalllenker erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden in das LKH Judenburg eingeliefert. An beiden Pkw entstand Totalschaden. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die B114 war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 17:15 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Für die Aufräumarbeiten standen zudem 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren Götzendorf und Pöls im Einsatz.
Ein 27-Jähriger verletzte sich Mittwochnachmittag bei Heuarbeiten in Ramsau am Dachstein mit einem Traktor schwer.
Gegen 14:00 führte ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Liezen Heuarbeiten auf einem landwirtschaftlich genutzten Grundstück durch. Dabei war ein Traktor mit angehängtem Heuwender im Einsatz. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 27-Jährige in den laufenden Kreiselwender und erlitt schwere Verletzungen. Das Österreichische Rote Kreuz übernahm die medizinische Erstversorgung des Mannes und brachte ihn anschließend in die Klinik Diakonissen Schladming. Neben den Rettungskräften und der Polizei standen auch zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr Ramsau am Dachstein im Einsatz.
Mittwoch Nachmittag wurde die FF Kapfenberg-Stadt zu einem Fahrzeugbrand beim Bahnhof Kapfenberg alarmiert.
Vor Ort stand ein Elektro-PKW in Brand. Unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Um ein mögliches Wiederaufflammen der Fahrzeugbatterie zu verhindern, wurde eine Firma mit ihrem speziellen Container für E-Fahrzeuge zur Einsatzstelle angefordert. Das Fahrzeug wurde darin zur weiteren Kühlung und Überwachung abtransportiert.
Nach rund 90 Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Zwei Polizeihubschrauber unterstützten Dienstagnachmittag bei der Bekämpfung eines Waldbrandes im Bereich der Planai. Das Feuer war in steilem und schwer zugänglichem Gelände ausgebrochen. Feuerwehr, Bergrettung und Polizei standen bis in die Abendstunden im Einsatz.
Kurz vor 14:30 Uhr wurden Einsatzkräfte über einen Waldbrand nahe der Planai in Rohrmoos-Untertal alarmiert. Ein Paragleiter hatte aufsteigenden Rauch im steilen Gelände am Seerieszinken in den Schladminger Tauern entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Die Besatzung eines alarmierten Polizeihubschraubers konnte daraufhin tatsächlich offenes Feuer im absturzgefährdeten Gelände auf etwa 1.700 Metern Seehöhe feststellen. Der Brand dürfte durch einen Blitzschlag ausgelöst worden sein und hatte sich bereits auf eine Fläche von rund 40 Quadratmetern ausgebreitet.
Löschwasser aus der Luft
Zwei Polizeihubschrauber aus Kärnten und der Steiermark brachten Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrmoos-Untertal sowie des Flugdienstes der Feuerwehr Aigen im Ennstal zur Einsatzstelle. Auch Kräfte der Bergrettung Schladming wurden eingeflogen, um die Feuerwehrleute im steilen Gelände mit Seilen zu sichern. Mit speziellen Löschwasserbehältern, sogenannten „Bambi Buckets“, nahmen die beiden Polizeihubschrauber Löschwasser aus Wasserstellen im Bereich der Planai auf und unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft. Bis in die Abendstunden gelang es den Einsatzkräften, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Der Brandeinsatz ist weitgehend abgeschlossen. Vorsorglich finden nach wie vor Kontrollflüge mittels Drohnen zur Überwachung des „Brand aus“ statt.
Eine 45-jährige Frau kam Dienstagabend mit ihrem E-Scooter zu Sturz und erlitt schwere Verletzungen. Die Frau war alkoholisiert.
Gegen 18:30 Uhr beabsichtigte die 45-Jährige, mit ihrem E-Scooter von der Dorfstraße rechts in Richtung Kirchplatz einzubiegen. Bei diesem Abbiegemanöver kam die Frau ohne Fremdbeteiligung zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Nach der Erstversorgung vor Ort brachte das Rote Kreuz die Verunfallte in das Landeskrankenhaus Leoben. Ein dort von der Polizei durchgeführter Alkomattest ergab eine mittelgradige Alkoholisierung der Lenkerin.
Die NÖM AG ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt NÖM Mix Vanille, 180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.08.2026 und das Produkt NÖM Cremix Tiramisu,180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 22.08.2026 zurück, da die Produkte möglicherweise in Spuren das Allergen Pistazie enthalten, welches nicht auf der Verpackung angeführt ist.
Konsumenten mit Pistazien-Allergie werden aufgefordert das Produkt nicht zu konsumieren!
Für Personen ohne Pistazien Allergie ist der Verzehr unbedenklich.
Alle anderen NÖM-Produkte sowie NÖM Mix- und NÖM Cremix Sorten mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos gekauft und konsumiert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist am Deckel der Verpackung jedes einzelnen Produkts abzulesen.
NÖM bittet, alle betroffenen NÖM Mix Vanillejoghurts und NÖM Cremix Tiramisujoghurts mit oben genanntem Mindesthaltbarkeitsdatum zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Die zurückgebrachte Ware wird selbstverständlich auch ohne Vorlage eines Kassenbons ersetzt.
Die Handelspartner wurden bereits informiert und aufgefordert alle betroffenen Produkte sofort aus dem Regal zu nehmen. Die NÖM AG versichert, dass seitens der proaktiven Qualitätssicherung alle Maßnahmen zur Vermeidung solcher Vorfälle getroffen werden.
Bei Fragen steht das Konsumentenservice der NÖM AG unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 800 500 von Mo.-Fr. in der Uhrzeit von 7:00 bis 16:00 sowie unter der Mail-Adresse konsumenten.service@noem.at zur Verfügung.
In einer Wohnung eines Mehrparteienhauses kam es am Dienstag beim Befüllvorgang eines mobilen Sauerstoffgerätes zu einem Austritt von medizinischem Sauerstoff. Verletzt wurde niemand.
Beim Eintreffen der Feuerwehren Knittelfeld und Apfelberg war der Bewohner der Wohnung bereits außerhalb des Gefahrenbereiches..
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz drang der Atemschutztrupp der Feuerwehr Knittelfeld in das zweite Obergeschoss vor und brachte das rund 180 Liter fassende Sauerstoffgerät sicher über das Stiegenhaus ins Freie.
"Es trat eine erhebliche Menge Sauerstoff im Wohnraum aus. Die Feuerwehr brachte den undichten Behälter aufgrund des austretenden tiefkalten Sauerstoffs unter entsprechender Schutzausrüstung ins Freie. Anschließend wurde der Wohnraum belüftet und aufgrund der deutlich erhöhten Sauerstoffkonzentration und der dadurch erhöhten Brandgefahr ein Brandschutz sichergestellt." so der Einsatzleiter, Brandmeister Daniel Schmied von der Stadtfeuerwehr Knittelfeld.
Ein 32-jähriger Grazer kam Montagnachmittag beim Abstieg vom Admonter Haus zu Sturz. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Gegen 15.15 Uhr befand sich der 32-Jährige am Abstieg vom Admonter Haus über den sogenannten „Goassteig“. Dabei dürfte er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz gekommen sein.
Nachdem der Grazer am Abend noch nicht an seinem Ziel angekommen war, alarmierten der Hüttenwirt des Admonter Hauses sowie die Eltern des 32-Jährigen gegen 22.15 Uhr die Einsatzkräfte. Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Suche fand das Hüttenpersonal den Vermissten gegen 23.40 Uhr unterhalb des Steiges leblos auf.
Alpinpolizisten und Einsatzkräfte der Bergrettung begaben sich daraufhin zu Fuß zur Unfallstelle. Zudem wurden zwei Notärzte mit dem Rettungshubschrauber C14 hinzugezogen. Diese konnten nur noch den Tod des 32-Jährigen feststellen.
Der Leichnam wurde anschließend ins Tal gebracht und von der Staatsanwaltschaft Leoben zur Bestattung freigegeben. Die näheren Umstände des Unfallgeschehens sowie die genaue Absturzursache sind Gegenstand weiterer Erhebungen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden. Im Einsatz standen 16 Kräfte des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse, zwei Notärzte des Rettungshubschraubers C14, zwei Alpinpolizisten sowie zwei Polizeistreifen.
Am Sonntagabend kam es gegen 21:15 Uhr im Gemeindegebiet von Spielberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW samt Pferdeanhänger von der Straße abkam und dabei gegen vier Auto prallte die am Ausstellungsgelände eines Autohauses abgestellt waren.
20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Spielberg standen gemeinsam mit der Polizei und einem Tierarzt an der Unfallstelle im Einsatz. Ein Teil der Feuerwehrleute baute einen doppelten Brandschutz auf, während nach Anweisung des Tierarztes die beiden Pferde aus dem Anhänger befreit wurden, berichtet Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Gerald Stengg von der Feuerwehr Spielberg.
Nachdem die Tiere in Sicherheit gebracht waren, begannen die Feuerwehrmänner mit den Aufräumarbeiten und der Bergung der Unfallfahrzeuge. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall weder Mensch oder Tier verletzt.
Am Montag wurde die Freiwillige Feuerwehr Weißkirchen gegen 09:45 Uhr zu einem Zimmerbrand alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte führte Einsatzleiter HBI Markus Kogler umgehend eine Erkundung des betroffenen Bereichs durch. Dabei stellte sich heraus, dass es sich glücklicherweise um einen Kleinbrand auf einem Balkon handelte. Der Brand konnte mittels Kleinlöschgerät rasch gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Beide Feuerwehren standen mit rund 35 Personen im Einsatz. Zusätzlich waren die Polizei sowie das Rote Kreuz mit Notarzt vor Ort.
Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Sonntagfrüh wurden die Feuerwehren Kleinlobming und Großlobming kurz nach 08:30 Uhr zu einer Menschenrettung am Gaberl alarmiert. Eine Person war in einem steilen Waldgebiet gestürzt und konnte das Gelände nicht mehr eigenständig verlassen.
Gemeinsam mit Einsatzkräften des Roten Kreuzes sowie eines Arztes suchten insgesamt 42 Feuerwehrkräften das betroffene Waldstück ab, berichtet Einsatzleiter Wolfgang Kampl von der Feuerwehr Kleinlobming. Nach der Lokalisierung der verletzten Person wurde diese medizinisch versorgt.
Für den Abtransport kam eine Korbtrage zum Einsatz. Die verletzte Person wurde vorsichtig durch das unwegsame Gelände zu einem bereitstehenden Rettungswagen getragen und dort weiterbehandelt.
Ein 63-jähriger Motorradlenker kam Sonntagfrüh auf der B78 bei einem Abbiegemanöver zu Sturz. Seine 59-jährige Beifahrerin erlitt dabei Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Gegen 09:00 Uhr war der 63-Jährige gemeinsam mit seiner 59-jährigen Frau auf dem Motorrad auf der B78 von Obdach kommend in Fahrtrichtung Kärnten unterwegs. Dabei beabsichtigte der Lenker, für eine Pause auf einen dortigen Parkplatz abzubiegen.
Dabei übersah der Mann, dass sich im Bereich der Ausfahrt eine Böschung befand. Das Motorrad kam in der Folge nahezu im Stillstand zu Sturz. Die 59-jährige Beifahrerin stürzte vom Fahrzeug und zog sich dabei eine Verletzung im Bereich der Schulter zu. Der Lenker blieb unverletzt.
Nach der Erstversorgung vor Ort flog der Rettungshubschrauber C11 die Verletzte in das LKH Wolfsberg. Für die Dauer des Hubschraubereinsatzes und der Landung musste die B78 für etwa 45 Minuten für den gesamten Verkehr gesperrt werden.
Eine 19-Jährige wurde Samstagmittag beim Sturz mit einem Mountainbike schwer verletzt.
Die 19-Jährige aus dem Bezirk Murtal fuhr gegen 11:20 Uhr auf der St.-Wolfganger-Straße (L539) talwärts von St. Wolfgang kommend in Richtung Obdach. Bei Straßenkilometer 5,9 kam sie aufgrund eines Schlaglochs zu Sturz und verletzte sich schwer. Sie trug Fahrradkleidung und einen Sturzhelm. Die Frau wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das UKH Graz eingeliefert.
Freitagnachmittag kam ein 26-Jähriger mit einer Arbeitsmaschine von einer Forststraße in Haus im Ennstal ab. Der Mann wurde unbestimmten Grades verletzt.
Kurz vor 14 Uhr wurde eine Polizeistreife über die Landesleitzentrale (LLZ) zu einem Arbeitsunfall im Bereich einer Forststraße alarmiert. Beim Eintreffen der Polizisten wurde der verletzte 26-jährige Fahrzeuglenker bereits vom Roten Kreuz versorgt.
Im Bereich einer Hotelanlage führte der 26-Jährige im Zuge von Bauarbeiten Materialtransporte mit einem Dumper durch. Dabei transportierte er Schotter beziehungsweise Erdmaterial von einem Lagerplatz zur Baustelle. Der Mann hatte diese Tätigkeit bereits den gesamten Tag durchgeführt und zuvor mehrere Fahrten zwischen Lagerplatz und Baustelle absolviert.
Aus bislang unbekannter Ursache kam der 26-Jährige mit dem rechten Hinterreifen des Dumpers von der Forststraße ab. In weiterer Folge überschlug sich die Arbeitsmaschine und kam rund 30 Meter unterhalb der Forststraße auf einem Parkplatz zum Stillstand. Der Lenker konnte die Fahrerkabine noch vor dem Überschlag verlassen.
Das Rote Kreuz brachte den 26-Jährigen zur medizinischen Abklärung in das Krankenhaus Schladming. Der Grad seiner Verletzungen ist derzeit noch unbestimmt.
Ein mit dem 26-Jährigen durchgeführter Alkomattest verlief positiv. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
Am Donnerstag gegen 15:20 Uhr kam es zu einem dramatischen Einsatz in Knittelfeld, als ein dreijähriger Bub in einem verschlossenen Pkw eingeschlossen war.
Trotz mehrerer Öffnungsversuche durch Angehörige konnte das Fahrzeug wegen eines technischen Defektes nicht geöffnet werden, berichtete Einsatzleiter Brandmeister Daniel Schmied.
Um das Kind schnellstmöglich zu befreien, entfernen die Einsatzkräfte schließlich die Seitenscheibe mit einem Federkörner. Das Kind konnte daraufhin wohlauf aus dem Wagen geholt und sofort vom Roten Kreuz versorgt werden.
Mittwochabend war ein Mopedlenker mit einem gestohlenen Kennzeichen unterwegs. Der 47-Jährige war alkoholisiert und hatte keine Lenkberechtigung.
Gegen 19:30 Uhr wurden die Beamten im Gemeindegebiet von Zeltweg auf einen Mopedlenker aufmerksam, da dieser während der Fahrt mit dem Handy hantierte. Im Zuge der darauffolgenden Kontrolle konnten die Polizistinnen und Polizisten feststellen, dass das Kennzeichen am Moped als gestohlen gemeldet war. Außerdem war der Mann alkoholisiert und nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung. Das Kennzeichen wurde sichergestellt. Der 47-Jährige aus dem Bezirk Murtal wird angezeigt.
Hitzewellen fordern Menschenleben und verursachen Schäden in Millionenhöhe – zigtausende Freiwillige trotz massiver gesundheitlicher Belastung im Einsatz.
2026 zählt bereits jetzt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Messungen in Österreich. Während das Rote Kreuz an Hitzetagen mehr medizinische Notfälle versorgt, sind die Feuerwehren durch immer häufiger auftretende Vegetations- und Waldbrände gefordert, die durch mangelndes Löschwasser zusätzlich erschwert werden.
Gemeinsam warnen das Österreichische Rote Kreuz und der Österreichische Bundesfeuerwehrverband mit insgesamt mehr als 435.000 Freiwilligen: Die Folgen von Extremhitze müssen ernst genommen werden, wir alle sind gefordert!
Hitze ist Gesundheits- und Sicherheitsrisiko
Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes: „Hitze kostet jedes Jahr hunderte Menschenleben. Im Rettungsdienst verzeichnen wir an Hitzetagen durchschnittlich 15 Prozent mehr Einsätze, während unsere Kolleginnen und Kollegen in der Pflege in völlig überhitzten Wohnungen arbeiten. Hitze ist nicht nur Baden und Eisschlecken, sondern ernstzunehmende Gesundheitsgefahr! Besonders ältere Menschen, Kinder oder chronisch Kranke sind gefährdet – doch anhaltende Extremtemperaturen sind selbst für gesunde, fitte Menschen eine enorme Belastung. Diese Entwicklungen dürfen wir nicht länger als normal hinnehmen.“
Robert Mayer, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes: „Mehr als 80 Prozent der Wald- und Vegetationsbrände in Österreich werden von Menschen zum Beispiel durch weggeworfene Zigaretten oder Lagerfeuer verursacht. Diese Rücksichtslosigkeit zerstört natürlichen Lebensraum und gefährdet Mensch und Natur. Unsere Einsatzkräfte sind gut auf Waldbrände vorbereitet, dennoch sind diese außergewöhnlichen Einsätze aufgrund der enormen Hitze und der körperlichen Anstrengung besonders belastend. Es wird jedes Jahr herausfordernder. Es muss jetzt gehandelt werden: Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, Maßnahmen zum Klimaschutz und Investitionen in die Katastrophenhilfe.“
Auch Einsatzkräfte leiden unter Hitzebelastung
Die Einsatzorganisationen reagieren bereits jetzt und setzen auf Prävention und Anpassung. So hat das Rote Kreuz etwa Hitzeschutzpläne für den Rettungsdienst und die mobile Pflege entwickelt, die gezielte Maßnahmen bei Hitze festlegen – vom Aufstocken des Materials für Hitze-Notfälle bis zur richtigen Lagerung von Medikamenten bei hohen Temperaturen. Außerdem schaffen Angebote wie die Cooling Center oder die „Team Österreich“-Landkarte der kühlen Orte Abhilfe.
„Hitzeschutz bedeutet auch Schutz für unsere Einsatzkräfte. Sie leisten selbst bei der größten Hitze körperlich anstrengende Hilfe – in Schutzkleidung, überhitzten Wohnungen, ohne Abkühlungsmöglichkeiten. Auch sie brauchen bestmögliche Arbeitsbedingungen, um anderen helfen zu können. Daher regeln unsere Schutzpläne auch konkrete Maßnahmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Dr. Schreiber.
Waldbrand-Früherkennung und Solidarität entscheidend
Bei Waldbränden sind rasches Handeln und eine schlagkräftige Bekämpfung durch speziell trainierte Einsatzkräfte notwendig. Wählen Sie, sollten Sie Rauch oder Feuerschein in Waldnähe wahrnehmen oder vermuten, den kostenlosen Feuerwehr-Notruf 122 besser einmal zu oft als gar nicht. Aufgrund der langen Anfahrtswege gehen wertvolle Minuten verloren, wenn der Brand sehr spät gemeldet wird.
„Einen besonderen Schwerpunkt des Feuerwehrwesens in Österreich legen wir auf ein nationales Fähigkeitsmanagement: Wenn ein Bundesland an seine Grenzen stößt, gibt es Kräfte aus anderen Regionen, die strukturiert und standardisiert mit Mannschaft und Gerätschaften sowie Fahrzeugen unterstützen können. Das funktioniert in Österreich, aber auch außerhalb unserer Grenzen, wenn wir über den EU-Katastrophenschutzmechanismus helfen. In Kürze wird es dafür zusätzlich zu den Waldbrandmodulen aus Niederösterreich und der Steiermark auch ein Österreich-Modul geben, an welchem sich alle neun Bundesländer beteiligen“, so Feuerwehrpräsident Mayer.
„Helfen Sie uns Einsatzorganisationen!“
Die seit Jänner 2026 geltende Hitzeschutzverordnung setzt erste wichtige Schritte beim Hitzeschutz von Arbeitnehmer:innen. „Sie betrifft jedoch weder unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer noch ältere oder pflegebedürftige Menschen“, mahnen Rotes Kreuz und Feuerwehr. „Wir stehen der Politik gerne mit unserer Expertise zur Verfügung und unterstützen mit Vorschlägen zum Schutz der österreichischen Bevölkerung! Extreme Hitze und Waldbrände sind keine Ausnahmen mehr, deshalb müssen wir gemeinsam achtsam sein und an den Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Situation arbeiten.“
Abschließend appellieren beide Organisationen: „Helfen Sie uns Einsatzorganisationen, indem Sie – wenn möglich – bewusst Überanstrengung in der Hitze vermeiden! Bitte schauen Sie bei Extrem-Temperaturen besonders auf sich selbst und kümmern Sie sich um Ihre Mitmenschen. Seien Sie vorsichtig in trockener Wald- und Wiesen-Umgebung, vermeiden Sie selbst kleinste Zündquellen – diese können fatale Brände auslösen!“
Bei Umbauarbeiten in einem holzverarbeitenden Betrieb geriet Montagmittag eine Fassadenkonstruktion in Brand. Verletzte gab es keine, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Gegen 13:30 Uhr führten Arbeiter in einer Anlage des Industriebetriebs Schneidarbeiten mit einem Acetylen-Sauerstoff-Brenner durch, um Stahlträger aus einer bestehenden Konstruktion herauszutrennen. Trotz im Vorfeld getroffener Sicherheitsvorkehrungen – wie dem Benetzen des Nahbereichs mit Wasser – tropfte flüssiger Stahl auf den Boden. Beim Aufprall zerplatzte das Material und entzündete unter einer Holzkonstruktion abgelagerten Holzstaub. In der Folge kam es zu einer Verpuffung. Die dabei entstandene Stichflamme griff rasch auf die darüberliegende Fassadenkonstruktion über und setzte diese in Brand.
Insgesamt fünf Feuerwehren rückten mit zehn Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften an und leiteten umgehend die Löscharbeiten ein. Das Rote Kreuz stand mit zwei Kräften vor Ort in Bereitschaft. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, am Gebäude entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
Am Montag gegen 15:00 Uhr standen Teile eines abgeernteten Feldes sowie mehrere Strohballen in Brand. Aufgrund der trockenen Witterung und des starken Windes breitete sich das Feuer rasch aus, weshalb seitens der Feuerwehr Einsatzleitung Abschnittsalarm ausgelöst und weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine rund 540 Meter lange Zubringerleitung von der Liesing errichtet. Zusätzlich unterstützte ein ortsansässiger Landwirt die Löscharbeiten mit einem 8.000-Liter-Güllefass.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Flugbetrieb am Flugplatz Timmersdorf während des Einsatzes vorübergehend eingestellt werden.
Insgesamt waren rund 4 Hektar Fläche betroffen. Rund 100 Feuerwehr-Einsatzkräfte der Feuerwehren Seiz, Traboch, Timmersdorf, Kammern, Madstein, Mautern, Kalwang, Wald am Schoberpass und St. Stefan ob Leoben standen mit etwa 20 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Gegen 17:30 Uhr konnte schließlich „Brand Aus“ gegeben werden.
Ein 28-Jähriger stürzte Montagvormittag bei Mulcharbeiten mit einem Traktor ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Gegen 11:40 Uhr führte ein 28-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit einem Traktor Mulcharbeiten auf einer steilen Wiese am Hauser Kaibling durch. Dabei fuhr er mit dem Gerät talwärts und kam ins Rutschen. Im Bereich eines Entwässerungsgrabens überschlug sich der Traktor mehrmals und der Lenker wurde aus der Kabine geschleudert. Der 28-Jährige erlitt tödliche Verletzungen
Eine 60-jährige Motorradfahrerin kam Montagfrüh in Lupitsch zu Sturz und wurde schwer verletzt.
Gegen 8:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Salzkammergut Straße (B145) im Bereich Lupitsch gerufen. Eine 60-jährige Motorradfahrerin aus dem Bezirk Liezen war nach einem Überholvorgang aus bislang ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn abgekommen und in weiterer Folge gestürzt. Dabei wurde sie vom Motorrad geschleudert und blieb regungslos im Straßengraben liegen. Die schwer verletzte 60-Jährige wurde nach der notärztlichen Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C14 in das Krankenhaus Vöcklabruck geflogen.
Ab 1. Oktober 2026 gelten für sie grundsätzlich dieselben Regeln wie für Mopeds: Führerschein, Zulassung, Haftpflichtversicherung, Nummerntafel, Helm und Fahrbahnbenützung werden verpflichtend.
Diese sogenannten „E-Mopeds“ (E-Bikes ohne Tretunterstützung) sind derzeit im Straßenverkehr noch Fahrrädern gleichgestellt, sofern weder ihre Bauartgeschwindigkeit 25 km/h noch ihre Nenndauerleistung 250 Watt überschreitet.
Ab 1. Oktober gelten für E-Mopeds aber die gleichen Regeln wie für bis zu 45 km/h schnelle Mopeds, betont der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO. Man braucht also künftig einen Führerschein (mindestens AM), eine Versicherung, eine Nummerntafel, eine regelmäßige § 57a-Begutachtung („Pickerl“), einen Helm und man darf auch nicht mehr auf Radfahranlagen – wie etwa Radwegen – fahren, sondern muss die Straße benutzen.
Für die Betroffenen wird die Zeit bereits langsam knapp, warnt KFV-Direktor Mag. Christian Schimanofsky: „Wer sein E-Moped ab 1. Oktober 2026 weiter nutzen möchte, sollte nicht bis zum Herbst warten. Führerschein, Versicherung, Zulassung, Fahrzeugpapiere und Helm lassen sich nicht immer von heute auf morgen organisieren.“
Welche Voraussetzungen muss man für einen Führerschein der Klasse AM mitbringen?
Mit rund 300 bis 450 Euro sollte man für die Fahrausbildung rechnen. Hinzu kommen 90 Euro für die Behörde (Herstellung, Ausstellung, Versand). Wer bei Ausbildungsbeginn älter als 20 Jahre ist, benötigt auch ein ärztliches Attest (für die Fahrzeugklasse AM kostet ein Attest einheitlich 35 Euro).
Die Anmeldung eines Fahrzeuges erfolgt in einer Zulassungsstelle. In der Regel sind ein amtlicher Lichtbildausweis, der Kaufvertrag für das Fahrzeug oder ein anderer Besitznachweis, eine Versicherungsbestätigung für die Haftpflicht (oder man schließt in der Zulassungsstelle eine Versicherung ab) und die Fahrzeugdokumente (Typenschein, CoC-Papier, Datenauszug aus der Genehmigungsdatenbank oder eine Einzelgenehmigung) notwendig. Für Gebrauchtfahrzeuge braucht man auch ein gültiges §-57a-Prüfgutachten.
Auf öffentlichen Verkehrsflächen darf man danach überhaupt nicht mehr fahren. Bei Zuwiderhandeln drohen Strafen.
Bei einem Kletterunfall am Sturzhahn auf der Tauplitzalm wurden Sonntagvormittag zwei Alpinisten verletzt. Ein dritter Kletterer blieb unverletzt.
Gegen 10.30 Uhr befanden sich drei Kletterer im Alter zwischen 30 und 32 Jahren in einer Seilschaft in der letzten Seillänge einer Kletterroute mit dem Schwierigkeitsgrad 5 bis 6 am 2.028 Meter hohen Sturzhahn. Der 32-jährige Vorsteiger zog sich unmittelbar vor dem Gipfel an einem Felskopf hoch, als sich dieser plötzlich löste. Der Kletterer stürzte rund zehn Meter ins Seil und erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich des Fußgelenks. Der 30-jährige Mittelmann befand sich rund 20 Meter unterhalb im Stand und konnte einem herabfallenden Stein nicht mehr ausweichen. Er wurde im Gesicht getroffen und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der dritte Kletterer, ein ebenfalls 32-Jähriger, blieb unverletzt und setzte den Notruf ab.
Die Bergrettung Tauplitz rückte mit zwölf Einsatzkräften und mehreren Quads zum Unfallort aus. Neben dem Notarzthubschrauber C99 wurde auch der Rettungshubschrauber C14 angefordert. Während der 32-jährige Vorsteiger vom Rettungshubschrauber C14 mittels Winde geborgen wurde, wurde der Mittelmann per Tau vom Rettungshubschrauber C99 aus der Felswand gerettet.
Beide Verletzten wurden in das DKH Schladming geflogen. Der unverletzte Kletterer wurde von der Bergrettung Tauplitz ins Tal begleitet. Zudem brachte die Bergrettung die Ausrüstung der verletzten Alpinisten ins Tal.
Ein 57-jähriger Pkw-Lenker kam Samstagnacht auf der A9 im Bereich einer Baustelle bei Kammern von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Fahrzeug in einen rund zwei Meter tiefen Baustellengraben. Der Mann wurde verletzt.
Gegen 23.35 Uhr war der 57-jährige Staatsangehörige aus Bosnien und Herzegowina auf der A9 in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Laut seinen Angaben fuhr er seit Beginn des Baustellenbereiches auf dem gesperrten Fahrstreifen. Auf Höhe des Straßenkilometers 119,600 geriet der Pkw in einen aufgrund der Bauarbeiten ausgehobenen, rund zwei Meter tiefen Graben. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeistreife hatte sich der Lenker bereits selbst aus dem Fahrzeug befreit und befand sich zu Fuß im Baustellenbereich.
Er erlitt eine Fraktur im Bereich des Unterarms und wurde vom Roten Kreuz in das LKH Leoben eingeliefert. Ein Alkotest verlief negativ.
Für die Bergung des schwer beschädigten Fahrzeugs musste der erste Fahrstreifen für rund eine Stunde gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kammern führte die Bergung des Pkw mithilfe eines Krans durch. Anschließend wurde das Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.
Wie berichtet, wurde ein 63-jähriger Pkw-Lenker Mittwochnachmittag bei einer Frontalkollision auf der Murtal Straße (B96) bei Frojach lebensgefährlich verletzt.
Die Polizei informierte in einer Aussendung dass der 63-jährige Pkw-Lenker am Donnerstag im LKH Klagenfurt verstarb.
Die 61-jährige Pkw-Lenkerin wurde bei dem Unfall leicht, die 90-jährige Beifahrerin schwer verletzt.
Ein 22-Jähriger Rumäne hat am Montagvormittag in Pölstal Bargeld aus der Geldbörse einer Reinigungskraft gestohlen.
Gegen 09:45 Uhr war eine 45-Jährige in einem Gasthaus mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als sie von einem 22-jährigen rumänischen Staatsbürger nach der Toilette gefragt wurde. Nachdem sie ihm den Weg gezeigt hatte und sich anschließend auf die Terrasse begeben hatte, soll der Mann Bargeld aus ihrer am Tresen abgestellten Tasche gestohlen haben.
Als die Frau bemerkte, dass sich der Mann nicht mehr im Gasthaus befand und Bargeld aus ihrer Geldbörse fehlte, stellte sie ihn auf dem Parkplatz zur Rede. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der 22-Jährige gemeinsam mit zwei weiteren rumänischen Staatsbürgern in einem Pkw. Der Tatverdächtige bestritt den Diebstahl.
Fahndung und Ermittlungen erfolgreich
Das Fahrzeug mit den drei rumänischen Staatsbürgern fuhr anschließend davon. Die Frau verständigte die Polizei. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief erfolgreich. Das Fahrzeug konnte angehalten und die drei Personen in weiterer Folge auf einer Polizeiinspektion einvernommen werden. Der 22-Jährige zeigte sich umfassend geständig.
Durch die weiteren Ermittlungen konnten der 22-Jährige sowie ein weiterer Tatverdächtiger im Alter von 30 Jahren auch mit einem Diebstahl in einem Seniorenwohnheim in Verbindung gebracht werden. Darüber hinaus steht der 22-Jährige im Verdacht, mehrere Diebstähle in Deutschland begangen zu haben. Die drei rumänischen Staatsbürger wurden ins Anhaltezentrum Vordernberg eingeliefert. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Straftaten dauern an.
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