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Alle in einem Boot

Neben dem Entstehen eines Motorikparks, einem Waldhörsaal, Ruhestätten und einem Wild- und Kräuterlehrpfades im Murwald wurde am vergangenen Sonntag ein weiteres Highlight rund um den gesunden Lebens(t)raum Judenburg und des Projektes Mur- und Murwald präsentiert.

Die Kick-Off Veranstaltung von Organisator und Projektverantwortlichen Thomas Feier brachte über 50 Personen aus Politik, Sport und Wirtschaft zusammen. Motto und Ziel war es, die Vision von Nutzungsmöglichkeiten für die Naherholung auf dem Wasser in unmittelbarer Stadtnähe zu erklären und in konkrete Formen zu gießen. Die Schönheit unseres Naherholungsgebietes konnte an diesem Tag aus einer völlig neuen Perspektive „erfahren“ werden. Mit mehr als 30 Booten waren die Teilnehmer*innen unterwegs und staunten über die Naturschönheiten, die schon bald der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden sollen.

Neben der 4-fachen Weltmeisterin im Wildwasserrennsport, Uschi Profanter, unterstützen auch die Bootsvereine aus Bruck a. d. Mur und Leoben sowie die „Alpine Freizeitgestaltung“ dieses Event.

Zukünftig ist geplant, einen Bootsverein in Judenburg anzusiedeln. Marcel Janoschek hat sich bereits als Obmann zur Verfügung gestellt und war natürlich ebenfalls dabei. Der Verein will diesen Bereich der Mur mit allen zur Verfügung stehenden (nicht motorisierten) Fortbewegungsmitteln am Wasser nutzen und ein breites Angebot für Freizeitsportler anbieten. Mit Tourismus-Urgestein Hans Köstner als Partner ist es bereits gelungen, einige etablierte Partner mit ins Boot zu holen.

Diese Initiative sieht sich als überparteiliches, regionales Projekt und findet bei allen Verantwortlichen und auch bei den Gemeindevertretern der umliegenden Gemeinden großen Zuspruch.

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Nächtliche Schüsse in Knittelfeld

Ein 29-Jähriger hat Montagabend mit einer Schreckschusspistole im öffentlichen Raum mehrfach geschossen.

Gegen 21:00 Uhr langte die telefonische Anzeige von Anrainern bei der Polizei ein, dass in der Kärntner Straße im Ortsgebiet von Knittelfeld geschossen werde. Polizeistreifen begaben sich einsatzmäßig zum Vorfallsort und konnten dort den 29-Jährigen aus dem Bezirk Murtal antreffen. Bei der Personsdurchsuchung fanden die Beamten eine Schreckschusspistole im Hosenbund des Angehaltenen. Der stark alkoholisierte Mann wurde festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leoben wird der 29-Jährige auf freiem Fuß angezeigt.

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Frau bei Sprengung unbestimmten Grades verletzt

Freitagmittag wurde an einem Steinbruch in Leoben eine kontrollierte und angemeldete Sprengung durchgeführt. Eine 41-Jährige dürfte sich dabei unbestimmten Grades verletzt haben.

Gegen 11:30 Uhr wurde in einem Steinbruch eine kontrollierte und angemeldete Sprengung durchgeführt. Aus bislang unbekannter Ursache dürften dabei Gesteinsbrocken bis in ein angrenzendes Siedlungsgebiet geflogen sein. Zahlreiche Hausfassaden, Dächer und Fahrzeuge dürften dadurch beschädigt worden sein. Eine 41-Jährige aus dem Bezirk Leoben dürfte bei diesem Vorfall von einem von einer Hausfassade abprallendem Stein am Kopf verletzt worden sein. Sie begab sich mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Leoben. Wie und warum es zu diesem extremen Streuflug des Gesteins gekommen ist, muss ebenfalls noch untersucht werden, aber schon in der Vergangenheit kam es in dem Steinbruch immer wieder zu Zwischenfällen. Laut dem Leobener Bürgermeister Kurt Wallner wolle man jetzt sogar den Fortbestand des Steinbruches überdenken.

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Tödlicher Arbeitsunfall in St. Michael

Bei einem Arbeitsunfall mit einem Traktor Samstagabend verunglückte ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Leoben tödlich.

Gegen 18:50 Uhr war der Mann mit dem Pressen von Heuballen auf der Hangwiese am Grundstück seines Sohnes beschäftigt. Laut Angaben des Sohnes wollte sein Vater vom Hang zurück Richtung Anwesen fahren. Dabei geriet das Gespann aus Traktor und Heuballenpresse beim Bergabfahren aus bisher unbekannter Ursache ins Rutschen. In weiterer Folge verlor der 67-Jährige die Kontrolle über den Traktor. Bei einer dort befindlichen Schotterstraße dürfe das Gespann quergestellt haben und kippte. Der Traktor kam auf der Fahrerkabine zum Liegen und klemmte den Mann ein. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Freiwilligen Feuerwehren St. Michael und Kammern bargen das Arbeitsgerät.

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Schwerverletzter verständigte selbst die Polizei 

Bei einem Verkehrsunfall Samstagfrüh wurde ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Leoben schwer verletzt.

Gegen 01:00 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf der B 115a gerufen. Da der Anzeiger keine genauen Angaben zu der Unfallstelle machen konnte – es handelte sich um den Unfalllenker selbst – begaben sich die Beamten auf die Suche. Die Polizisten konnten nach einiger Zeit einen PKW bei einer schwer einsehbaren Stelle wahrnehmen. Bei Straßenkilometer 6,2 lag das Unfallfahrzeug im Bachbett eines Durchlaufes des Vordernbergbaches. Sofort begaben sich die Einsatzkräfte zum Auto. Dort trafen sie den schwer verletzten 27-Jährigen an. Der Verletzte war bei Bewusstsein, konnte aber keine Angaben zum Unfallhergang machen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der 27-jährige Leobener vom Roten Kreuz ins LKH Bruck, verbracht. Eine Beeinträchtigung durch Alkohol konnte ausgeschlossen werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Feuerwehren Sankt Peter-Freienstein, Trofaiach, Leoben Stadt und Leoben Göss waren mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Die B 115a musste bis 03:30 Uhr gesperrt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Lenker in Richtung Leoben gefahren, und bei einer Linkskurve rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Weitere Ermittlungen zum Unfallhergang laufen, teilt die Polizei mit.

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Einsatzorganisationen startklar für die Formel 1

Mit dem „Großen Preis der Steiermark“ (25.-27. Juni 2021) und dem „Großen Preis von Österreich“ (2.-4. Juli 2021) gastiert die Königsklasse des Motorsports im heurigen Jahr erneut an zwei Rennwochenenden im steirischen Murtal. Behörde, Einsatzkräfte und Veranstalter sind bereit.

Nach dem historischen Formel 1-Auftakt auf steirischem Boden im Vorjahr ohne Fans, freut sich das Murtal im heurigen Jahr auf ein Comeback des „Motorsport-Festivals“ in Spielberg. Dabei werden beim „Großen Preis der Steiermark“ bis zu 15.000 Fans live am Red Bull Ring dabei sein können. Möglich macht dies ein Sicherheits- und Präventionskonzept mit fünf voneinander getrennten Zonen zu je 3.000 Besuchern. Ein dementsprechender Bescheid wurde von der Behörde erlassen.

Seitens der Bezirkshauptmannschaft (BH) Murtal als örtliche Veranstaltungs-, Gesundheits-, Verkehrs- und Sicherheitsbehörde ist man bestens vorbereitet: „Für die Abwicklung dieses internationalen Großevents haben wir wieder einen behördlichen Führungsstab eingerichtet. In diesem werden Experten des Gesundheitswesens, Mitarbeiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung sowie Entscheidungsträger der Einsatzorganisationen vertreten sein“, so BH-Stellvertreter und Leiter des Stabes, Peter Plöbst. Auch der Veranstalter selbst ist mit an Bord. „Diese gemeinsame Zusammenarbeit hat sich bestens bewährt und ermöglicht rasche Entscheidungen“, so Plöbst.

Wenn die Motorsport-Welt die Augen nach Österreich richtet, sind auch die Einsatzkräfte wieder gefordert. Gemeinsam wurden bereits im Vorfeld bestehende Einsatzkonzepte überarbeitet und an die aktuelle Lage angepasst. Seitens der steirischen Polizei wird ein eigener polizeilicher Einsatzstab unter der Leitung des Murtaler Bezirkspolizeikommandanten Günther Perger eingerichtet. „Das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzorganisationen rund um derartige Events im Murtal ist bestens erprobt. Wir sind zuversichtlich, in gemeinsamer Zusammenarbeit auch heuer wieder wesentlich zu einer reibungslosen und sicheren Veranstaltung beitragen zu können“, so Perger.

Zahlreiche Polizistinnen und Polizisten in Uniform und Zivil stehen am Boden und in der Luft im Einsatz. Neben Kräften des Bezirkspolizeikommandos Murtal werden unter anderem auch Beamte der Einsatzeinheit, Verkehrspolizisten, Kriminalisten sowie Polizei-Diensthunde aus der gesamten Steiermark unterstützen. Zudem werden zahlreiche Spezialkräfte – wie beispielsweise Experten im Erkennen von Sprengmittel oder das COVID-Kompetenzteam – für Sicherheit im Murtal sorgen. Einheiten des Einsatzkommandos Cobra sowie ein Polizei-Hubschrauber sind ebenso vor Ort.

Auch die Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld sind für die größtmögliche Sicherheit in Sachen Brandschutz auf und neben der Rennstrecke bereit. Bis zu 120 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen und zwei Lösch-Quads der Feuerwehr werden am zweiten Rennwochenende pro 12-Stunden-Schicht bzw. in festgelegten Zonen im Einsatz stehen. Mit den Lösch-Quads ist man auch für schnellstmögliche Einsätze im Gelände gerüstet. Um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, stehen – neben bereits erfolgten COVID-Impfungen – auch regelmäßige Corona-Tests am Programm. Zudem stehen, für den Fall der Fälle, „Backup-Mannschaften“ als Reserve bereit. Weitere Einheiten aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Judenburg und Leoben sind an den Rennwochenenden in erhöhter Einsatzbereitschaft.

Egal ob unmittelbar an der Rennstrecke oder rund um das Gelände – das Österreichische Rote Kreuz, Bezirksstelle Knittelfeld, wird mit bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 20 Fahrzeugen für die Sicherstellung der notärztlichen und sanitätsdienstlichen Versorgung einsatzbereit sein. „Dabei sind auch hinter den Kulissen viele Helfer für die Organisation von Medikamenten, Verbandsmaterial und Gerätschaften gefragt“, weiß Bezirksrettungskommandant Bernd Peer. Im Sinne einer ganzheitlichen Betreuung ist auch für die Versorgung für Bewohnerinnen und Bewohner der Region gesorgt.

Comeback mit Sicherheit – Von 3G bis Ticketfarbe

Die Rückkehr der Motorsportfans zum Red Bull Ring wird von einem umfassenden Sicherheitskonzept begleitet. Bereits für die Anreise ist ein farbliches Verkehrsleitsystem eingerichtet, nachdem erworbenen Tickets bereits im Vorfeld einem fixen Parkplatz zugeordnet sind. Dabei ist die Ticketfarbe für die Anfahrt entscheidend. Für den Zutritt zum Veranstaltungsgelände ist ein gültiger 3G-Nachweis (getestet, geimpft, genesen) erforderlich. Um Wartezeiten vor Ort zu vermeiden wird dringlich empfohlen, bereits mit einem gültigen Testergebnis oder mit dem „Grünen Pass“ anzureisen (die kostenpflichtige Inanspruchnahme von Testmöglichkeiten direkt an den Parkplätzen ist möglich). Die F1-Fanzone bleibt am Steiermark-GP-Wochenende geschlossen.

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Gewerbsmäßiger Diebstahl: Rumäne festgenommen

Polizisten nahmen kürzlich einen 52-jährigen rumänischen Staatsbürger in Judenburg fest. Der Mann beging einen Ladendiebstahl. Bei den Ermittlungen konnten ihm auch weitere Diebstähle nachgewiesen werden.

Gegen 17.40 Uhr nahmen die Beamten den Verdächtigen in Judenburg fest. Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Rumäne für insgesamt neun weitere Ladendiebstähle, Tatzeit 01. Juni bis 14. Juni 2021, verantwortlich ist. Derzeitigen Ermittlungen zufolge dürften sich die Tatorte auf Großkauf- und Drogeriemärkte in Judenburg, Knittelfeld, Leoben und Zeltweg beziehen. Mit den gestohlen Waren (Alkohol, Parfums) bezahlte der Verdächtige eine Prostituierte. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt Leoben an.

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Cannabis-Anlagen in Murau ausgeforscht

Kriminalisten der Polizei forschten einen 43-jährigen Salzburger aus. Der Mann hat im Zeitraum von rund drei Jahren gemeinsam mit seinem 18-jährigen Sohn, zwei Indoor-Cannabis-Anlagen betrieben und Marihuana gewinnbringend verkauft.

Umfangreiche Ermittlungen der Suchtmittelgruppe Murau führten zu den beiden Beschuldigten. Die Cannabis-Anlagen betrieben der Vater und sein Sohn in der gemeinsamen Mietwohnung in Murau. Dabei führten die Produzenten eine Arbeitsteilung durch und unterstützten sich gegenseitig. Das erzeugte Marihuana (mehrere hundert Gramm) wurde teilweise gewinnbringend verkauft. Von den Kriminalisten sichergestelltes Bargeld erhärtet dahingehend den Verdacht des Handels. Auch der 43-Jährige sowie sein 18-jähriger Sohn konsumierten das erzeugte Marihuana. Der Sohn dürfte in Duldung seines Vaters somit zum Konsumenten geworden sein. Beide Beschuldigte werden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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17 jähriger flüchtet mit 90 km/h auf Mofa vor Polizeikontrolle

Ein Motorradpolizist versuchte Dienstagmittag im Ortsgebiet von Hetzendorf den Lenker eines Mofas anzuhalten. Dieser widersetzte sich der Anhaltung und fuhr davon. Im Zuge der Nachfahrt setzte der Mofa-Lenker nicht nur mehrere Verwaltungsübertretungen.

Der Motorradpolizist bemerkte den 17-Jährigen gegen 12.20 Uhr. Im Zuge einer Nachfahrt stellte der Polizist fest, dass das Mofa teilweise eine Geschwindigkeit von zirka 90 km/h aufwies und der Lenker mehrere Verwaltungsübertretungen beging. Eine Anhaltung des Lenkers (ein 17-jähriger Murtaler) war nicht möglich. Er beschleunigte sein Mofa und fuhr in Richtung Fohnsdorf davon. Der Motorradpolizist folgte und stellte bei der Nachfahrt wiederum mehrere Übertretungen (Geschwindigkeit, gefährliche Fahrweise) fest. Darüber hinaus nötigte der Mofa-Lenker weitere Verkehrsteilnehmer zum Abbremsen/Ausweichen und gefährdete sogar eine Frau mit einem Kinderwagen auf einem Gehweg.

Polizisten hielten den Mann schlussendlich an. Bei der Fahrzeug-Lenkerkontrolle wollte der 17-Jährige erneut flüchten. Um eine Festnahme zu vermeiden, ergriffen die Beamten den Mann deshalb am Oberarm, stellten seine Identität fest und befragten ihn zum Sachverhalt. Der 17-Jährige begründete sein Verhalten damit, dass sein Mofa deutlich zu schnell gehen würde. Polizisten überprüften daraufhin mit einem Rolltester die Bauartgeschwindigkeit des Fahrzeuges.

Diese fiel tatsächlich deutlich zu schnell (96 km/h) aus. Die Beamten nahmen daraufhin Kennzeichentafel und Zulassungsschein vorläufig ab. Der 17-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Leoben und der Bezirkshauptmannschaft Murtal angezeigt.

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Kollision mit Traktor in Traboch

Beim Ausfahren aus einem Parkplatz kollidierte eine PKW-Lenkerin mit einem Traktor. Sie musste von der Feuerwehr mittels Bergeschere befreit werden und wurde unbestimmten Grades verletzt.

Gegen 21:40 Uhr wollte eine 45-jährige PKW Lenkerin aus dem Bezirk Leoben vom Parkplatz eines Einkaufsmarktes in die B 113 einbiegen. Dabei übersah sie einen auf der B 113 aus Richtung Norden kommenden Traktor, gelenkt von einem 28-Jährigen aus dem Bezirk Wolfsberg (K). Der Lenker der Zugmaschine versuchte noch auf die Gegenfahrbahn auszuweichen, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern. Die 45-jährige musste aufgrund der schweren Beschädigungen des PKWs mittels Bergeschere von den Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Madstein und Traboch aus dem Wrack befreit werden. Sie wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt vom Roten Kreuz in das UKH Kalwang eingeliefert. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der von der Polizei durchgeführte Alkotest beim 28-jähren Traktor-Lenker verlief negativ. Zur Feststellung einer eventuellen Alkoholisierung der 45-Jährigen wurde eine Blutabnahme veranlasst. Die B 113 war für zwei Stunden für den Verkehr gesperrt.

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Zivilstreife auf S36 mit 204 km/h überholt

Ein 18-jähriger Pkw-Lenker aus Leoben war Samstagnachmittag mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf der S36 unterwegs. Er konnte angehalten werden. 

Gegen 15.30 Uhr war eine zivile Polizeistreife auf der S36 von Zeltweg kommend in Fahrtrichtung St. Michael unterwegs, als sie von einem Pkw mit weit überhöhter Geschwindigkeit überholt wurde. In diesem Abschnitt gilt eine höchst zulässige Geschwindigkeit von 130 km/h. Die Beamten nahmen die Verfolgung des mit 204km/h fahrenden Pkw auf und konnten den Lenker bei der Ausfahrt St. Michael von der Schnellstraße leiten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 18-Jährige seinen Probeführerschein erst seit drei Wochen besitzt. Gegenüber den Beamten gab er an, dass er nach dem Training „schnell“ nach Hause wollte. Er wird an die Behörde angezeigt.

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80-Jähriger bei Wanderung schwer verletzt

Ein 80-Jähriger kam Donnerstagmittag bei einer Wanderung in St. Peter-Freiensteinzu Sturz und verletzte sich schwer.

Der 80-Jährige aus Leoben unternahm alleine eine Wanderung im Bereich Tollinggraben. Gegen 13:05 Uhr kam er aus eigenem Verschulden zu Sturz und verletzte sich im Bereich der Hüfte. Aufgrund der starken Schmerzen konnte er seinen Weg nicht fortsetzen und setzte einen Alpinnotruf (140) ab. Der Mann wurde von Kameraden der Bergrettung Leoben erstversorgt und vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das UKH Graz geflogen.

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Drei Räuber bei Fahndung in Judenburg festgenommen

Ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger haben Samstagvormittag einen 20-Jährigen in dessen Wohnung beraubt. Die beiden Verdächtigen konnten bei einer Alarmfahndung festgenommen werden. Im Zuge der Ermittlungen der Polizei konnte nun auch ein weiter Täter festgenommen werden.

Die beiden Verdächtigen wohnen im Bezirk Murtal, der 17-Jährige ist Österreicher, der 18-Jährige besitzt die syrische Staatsbürgerschaft. Die beiden erlangten über das 20-jährige spätere Opfer im Vorfeld der Tat Kenntnis, dass in der Wohnung eine größere Summe Bargeld aufbewahrt werde. Kurz vor 10:00 Uhr begaben sich die beiden Verdächtigen zur Tatwohnung in die Burggasse. Der 17-Jährige war mit einer Sturmhaube, sein Komplize mit einer Haube und einer FFP-2 Maske maskiert. Zum Brechen eines etwaigen Widerstandes führte der 18-Jährige bei der Tat einen Hammer im Ärmel seiner Jacke mit.

Der 85-Jährige öffnete nach dem Läuten die Türe und wurde vom Syrer sofort zu Boden gestoßen und niedergehalten. Der 17-Jährige begab sich in das Zimmer des noch schlafenden 20-jährigen Enkels und entnahm eine versperrte Handkassa aus dem Schreibtisch. Anschließend flüchtete die Täter aus der Wohnung in ein nahegelegenes Waldstück, wo sie die Kassa aufbrachen und die Beute teilten. In der Zwischenzeit zeigten die Opfer die Tat über Notruf bei der Polizei an. Das Opfer blieb ebenso wie sein 85 Jahre alter Großvater unverletzt. Die Höhe der Beute betrug mehrere tausend Euro.

Im Zuge einer großangelegten Alarmfahndung wurde gegen 10:25 Uhr eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung in der Friedhofgasse auf zwei verdächtige Personen aufmerksam. Die beiden Burschen, es handelte sich um die Tatverdächtigen, flüchteten sofort in Richtung eines Waldes. Die beiden Polizisten sprangen aus dem Dienstfahrzeug und liefen den Flüchtenden nach. Ein Verdächtiger konnte relativ bald eingeholt und festgenommen werden. Er wurde von einem Beamten am Boden fixiert. Der zweite Polizist lief dem anderen Täter nach und konnte diesen nach einem halben Kilometer auf einer Anhöhe im Wald stellen. Bei der Festnahme und der folgenden Personendurchsuchung der beiden Tatverdächtigen konnten die Beute, sowie die mitgeführten Utensilien, der Täter sichergestellt werden. Die beiden geständigen Verdächtigen werden laut Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben nach dem Abschluss der Erhebungen in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.  

Ermittlern des Landeskriminalamtes Steiermark gelang es, nun einen 16-jährigen Beitragstäter auszuforschen und festzunehmen. Er steht im Verdacht, während der Tatausführung durch die Haupttäter, im Nahbereich als Aufpasser fungiert zu haben. Zudem soll er zur Verschleierung der Identität eines Täters mit diesem die Oberbekleidung getauscht haben. Für seine Dienste wurde ihm ein Teil der Beute versprochen. Der 16-Jährige aus dem Bezirk Murtal zeigte sich teilgeständig und wird über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

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Verwahrloste Hundewelpen auf LKW Ladefläche transportiert

Ein 41-jähriger Rumäne hat sieben Hundewelpen in verwahrlostem Zustand auf der Ladefläche eines Lkw transportiert und gefälschte Dokumente für die Tiere mitgeführt. Polizisten nahmen dem Mann die Hunde ab.

Kurz nach 09.00 Uhr wurden Polizisten zu einer Firma gerufen. Ein 41-jähriger Rumäne hatte dort von seinem Lkw Material abgeladen, wobei Mitarbeitern der Firma mitten auf der Ladefläche mehrere Hundewelpen aufgefallen waren. Dabei liefen die insgesamt sieben Siberian-Husky-Welpen (ca. 8-10 Wochen alt) frei auf der mit Hundekot und Urin verschmutzten Lkw-Ladefläche umher, woraufhin Mitarbeiter die Polizei verständigten. Gegenüber den Polizisten gab der 41-Jährige in der Folge an, die Hunde im Auftrag seines Arbeitgebers in einer Stadt im Westen von Rumänien abgeholt zu haben, um diese nach Deutschland zu bringen. Dabei habe er die Welpen – samt Futter, Wasser und Heimtierpässen – von einer unbekannten Person übernommen. Eine erste Überprüfung der europäischen Heimtierpässe ergab, dass es sich um gefälschte Dokumente handeln dürfte. Hinsichtlich des Verdachts der Urkundenfälschung zeigte sich der 41-Jährige jedoch nicht geständig.

Gemeinsam mit einem Veterinär der Bezirkshauptmannschaft Leoben nahmen Polizisten dem 41-Jährigen die sieben Welpen ab. Sie waren stark mit Urin und Kot verunreinigt und dürften bereits etwa elf Stunden lang ohne Auslauf auf der Ladefläche des Lkw ausgeharrt haben. Auch die offenbar gefälschten Dokumente stellte die Beamten sicher. Der 41-Jährige wird wegen des Verdacht der Tierquälerei und der Urkundenfälschung an die Staatsanwaltschaft angezeigt. 

Die abgenommenen Hundewelpen wurden vorerst in ein Tierheim nach Kapfenberg verbracht und in der Folge dem aktiven Tierschutz (Arche Noah) in Graz übergeben.

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Drei Suchtmittelhändler festgenommen

Der Kriminaldienstgruppe Bruck-Mürzzuschlag (Suchtmittelgruppe) gelang es durch monatelange intensive Ermittlungen einen Suchtgifthandel im Bereich der Obersteiermark auszuforschen. Eine Tätergruppe aus den Bezirken Murtal und Bruck-Mürzzuschlag konnte festgenommen werden. 

Bereits seit Juli 2020 steht die angeführte Tätergruppe im Verdacht, verschiede Suchtmittel in großer Menge erworben und im Bereich der Bezirke Bruck-Mürzzuschlag, Leoben und Murtal in Verkehr gesetzt zu haben. Teilweise wurden die Drogen, hauptsächlich Marihuana, Amphetamine und Ecstasy, im „Darknet“ bestellt. Durch die intensiven Ermittlungen konnten drei Haupttäter, ein 21-jähriger Bosnier aus dem Bezirk Murtal sowie ein 24-jähriger Österreicher und ein 22-jähriger Kosovare aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, ausgeforscht werden.

In einer koordinierten Aktion durch Kriminalbeamte der Bezirke Bruck-Mürzzuschlag und Murtal im Zusammenwirken mit dem Landeskriminalamt Steiermark - Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, wurden die drei Männer festgenommen. Die Beschuldigten wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Nach Abschluss der Erhebungen werden die drei Männer wegen Verdacht der Begehung des Verbrechens nach dem Suchtmittelgesetz an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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53-jähriger Neumarkter in Steyr verhaftet

Die Polizei fahndete nach einem 53-jährigen Mann aus dem Bezirk Murau. Er steht unter anderem im Verdacht, Familienangehörige gefährlich bedroht zu haben und war seit dem auf der Flucht. Nun konnte er festgenommen werden.

Bereits Mitte Februar 2021 nahmen Polizisten den 53-Jährigen aus dem Bezirk Murau fest, nachdem er dringend tatverdächtig war, Familienangehörige wiederholt gefährlich bedroht zu haben. Vor wenigen Tagen ergriff der offenbar psychisch beeinträchtigte Mann aus einer Krankenanstalt in Graz die Flucht. Seither fahndete die Polizei intensiv nach dem in Kärnten geborenen 53-Jährigen. Gegen ihn besteht aktuell eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Leoben.

Wie die Polizei nun bekannt gab konnte der 53-Jährige in Steyr angehalten und festgenommen werden. Ein Passant hatte ihn aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung erkannt und die Anzeige bei der Polizei erstattet. Er wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.

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13-Jähriger bedrohte und beraubte Trafikantin in Neumarkt

Ein 13-Jähriger bedrohte Dienstagnachmittag eine Trafikantin mit einem Messer und stahl eine Packung Zigaretten. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 17 Uhr betrat der Jugendliche aus dem Bezirk Murau mit einem aus einer Wohngemeinschaft gestohlenen Messer, das er unter seinem Pullover versteckt hatte, eine Trafik. Dort forderte er die Kassiererin auf, ihm eine Packung Zigaretten zu geben. Da sie dieser Aufforderung nicht nachkam, zog der 13-Jährige das Messer unter dem Pullover hervor und verdeutlichte seine Forderung. Schließlich ging er hinter das Verkaufspult, entwendete eine Packung Zigaretten und flüchtete aus dem Geschäft. Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte der Jugendliche wenig später von Polizisten vor dem Haus der Wohngemeinschaft angetroffen werden. Das Messer sowie das Diebesgut konnten sichergestellt werden; ein Motiv für seine Tat konnte der 13-Jährige nicht angeben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.   

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Bei Polizeikontrolle in Zeltweg geflüchtet

Samstagnacht bemerkte eine Zivilstreife der Polizei ein auf der S 36 auffällig fahrendes Fahrzeug. Beim Versuch den Pkw anzuhalten wendete der Lenker und flüchtete.

Den Polizisten fiel gegen 23.05 Uhr das auf der S 36 im Bereich Knittelfeld (Fahrtrichtung Zeltweg) fahrende Fahrzeug auf. Der Lenker fuhr in Zeltweg West von der Schnellstraße ab und auf der B 77 in Richtung Weißkirchen. Dort kam es zu massiven Geschwindigkeitsübertretungen. Beim Versuch das Fahrzeug anzuhalten, wendete der Fahrzeuglenker und fuhr in Richtung Zeltweg. Bei einem Firmenareal in Zeltweg gelang es den Polizisten das Fahrzeug schlussendlich anzuhalten und einer Fahrzeug-Lenkerkontrolle zu unterziehen. Im Auto befanden zwei Kosovaren (21,22) und ein 21-jähriger Österreicher, alle aus dem Bezirk Murtal. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Lenker keinen gültigen Führerschein besitzt. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass die Begutachtungsplakette abgelaufen, am Fahrzeug zwei verschiedene Kennzeichen montiert und der Pkw nicht zugelassen war. Während der Amtshandlung konnten die Polizisten auch Marihuana-Geruch wahrnehmen. Daraufhin führten die Beamten eine Nachschau im Fahrzeug durch. Dabei stellten sie eine kleinere Menge Cannabis (samt Zubehör) und einen Schlagring sicher. Die Männer werden der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt.

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Einbruchsdiebstahl in Kobenz geklärt

Vorerst unbekannte Täter brachen in der Zeit zwischen 8. und 9. März 2021 in ein Reihenhaus ein. Durch die Tat entstand einer 54-jährigen Frau ein großer Schaden. Kriminalisten gelang es nun den Täter auszuforschen. Der 61-Jährige ist geständig.

Die Kriminaldienstgruppe Knittelfeld führte gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Steiermark umfangreiche Ermittlungen. In weiterer Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Gleisdorf gelang es einen 61-Jährigen aus dem Bezirk Weiz auszuforschen. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete die Festnahme des Tatverdächtigen und eine Hausdurchsuchung an seiner Wohnadresse an. Dabei kamen auch Bargeldspürhunde der Polizeidiensthundeinspektionen Klagenfurt und Leoben zum Einsatz. Bei der Einvernahme des Festgenommenen legte der Mann schlussendlich aufgrund der Beweislage ein umfangreiches Geständnis ab. Demnach verschaffte er sich widerrechtlich den Schlüssel zum Haus und entwendete einen Möbeltresor. Diesen Tresor transportierte er zu seinem Wohnsitz und öffnete ihn dort gewaltsam. Die Ermittler stellten das Diebesgut sicher und folgten es der rechtmäßigen Besitzerin bereits wieder aus. Der Mann wird auf freien Fuß angezeigt.

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