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Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Donnerstagsfrüh kam es im Kreuzungsbereich B116-Autobahnabfahrt S6 in Sankt Michael zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw. Die zwei Lenkerinnen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 09.05 Uhr fuhr eine 30-Jährige aus dem Bezirk Leoben mit ihrem Pkw von Sankt Michael i.O. kommend in Richtung Leoben. Zur selben Zeit fuhr eine 51-jährige Klagenfurterin mit ihrem Pkw von der S6 ab in Richtung (B116) Sankt Michael. Im Bereich des Kreuzungsmittelpunkts kam es dabei aus derzeit ungeklärter Ursache zu einem Frontalzusammenstoß. Einsatzkräfte (Feuerwehr Sankt Michael, Rettung und vier Streifen der Polizei) führten Erstmaßnahmen an der Unfallstelle durch. Die Rettung transportierte die beiden Verletzten in die Krankenhäuser des Leoben und Bruck an der Mur.

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Unabhängiges Gutachten von Asbest-Experten liegt vor

Dipl.-Ing. Dr. techn. Robert Sedlacek konnte seine Arbeiten am von den Gemeinden Fohnsdorf, Judenburg, Knittelfeld, Spielberg und Zeltweg beauftragten Gutachten hinsichtlich einer möglichen Gesundheitsgefährdung (Asbestbelastung) durch die Verhüttung von Gestein aus dem Steinbruch Preg mit Anfang Februar 2021 abschließen. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es zu zeitlichen Verzögerungen, weswegen die Ergebnispräsentation etwa eineinhalb Monate später als ursprünglich angekündigt erfolgt.

Der allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Asbest, Umweltschäden und Umweltchemie zog für seine Expertise die Umweltverträglichkeitserklärung der MINEX Mineral Explorations GmbH von 2014 samt zweier Nachreichungen, die UVP-Genehmigung des Landes Steiermark von 2016 und das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts von 2018 heran. Außerdem beschäftigte er sich eingehend mit der von der „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Aichfeld“ ins Spiel gebrachten Diplomarbeit der Montan-Universität Leoben aus dem Jahr 2014 über den Asbest-Gehalt des Gesteins, das in Zeltweg verarbeitet werden soll. Er prüfte die relevanten Zusammenhänge und verglich diese sowohl mit den geltenden rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Asbest als auch mit den – noch strengeren – Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Fazit

Im Wesentlichen stimmt Dr. Sedlacek in seiner Beurteilung mit jener der für die Genehmigung des Verhüttungswerkes in Zeltweg zuständigen Stellen überein. Darüber hinaus ergaben sich für ihn noch einige Fragen zu den vorgeschriebenen Asbestfaser-Emissionsmessungen und deren Aussagekraft im Hinblick auf den Schutz der Bevölkerung des Aichfeldes. Um etwaigen Verbesserungsbedarf schon frühzeitig erkennen, entsprechend umsetzen und somit ein Gesundheitsrisiko ausschließen zu können, schlägt er eine Statuserhebung der derzeitigen Asbestfaserbelastung im Gebiet rund um das ehemalige ÖDK-Gelände vor. Zudem empfiehlt er, ein verdichtetes Messnetz während der Projekterrichtung und vor allem im ersten Jahr der Inbetriebnahme der Anlage zu errichten.

Aus diesem Grund wurden konkrete Fragen zu den geplanten Asbestfaser-Emissionsmessungen an die MINEX Mineral Explorations GmbH gerichtet; die Beurteilung der Rückmeldung aus zum Teil vertraulichen Unterlagen mit Betriebsgeheimnis fanden anschließend im Gutachten entsprechende Berücksichtigung. 

Ergebnis

Daraus ergibt sich für Dr. Sedlacek, dass bei Einhaltung aller Vorgaben „ein Gefährdungspotential durch Asbestfasern für die umliegende Bevölkerung aus dem Projektbetrieb nicht vorhanden ist“.

Außerdem zeigte sich in der Auswertung der von MINEX neu zur Verfügung gestellten Unterlagen, dass die gutachterliche Empfehlung eines verdichteten Messnetzes hinsichtlich Asbestfaseremissionen vom Unternehmen bereits während des Verfahrens für die ersten beiden Jahre des Realbetriebes zugesagt wurde.

Bewertung der Bürgermeister

Breite Akzeptanz findet das Endergebnis bei den Ortschefs Gernot Lobnig, Hannes Dolleschall, Dipl.-Ing. (FH) Harald Bergmann, Manfred Lenger und Ing. Günter Reichhold. Für sie stand und steht die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner des Aichfeldes stets an erster Stelle und sie bekennen sich daher vollinhaltlich zum Resultat des Gutachtens. Die vom Sachverständigen, der als Spezialist und international anerkannter Experte auf dem Fachgebiet Asbest mit Bezug auf Gesundheitsschutz und Umweltschutz gilt, gewonnenen Erkenntnisse und gezogenen Schlüsse sind aus ihrer Sicht plausibel und nachvollziehbar. Für sie herrscht damit Klarheit darüber, dass unter Einhaltung aller Vorgaben und Auflagen seitens des geplanten Verhüttungswerkes in Zeltweg keine Gefahr für die Bevölkerung des Aichfeldes ausgeht.

Dass es darüber hinaus bereits eine fixe Zusage der MINEX Mineral Explorations GmbH zum vom Gutachter vorgeschlagenen „Asbest-Monitoring“ gibt und dessen Fortsetzung auch in den beiden ersten Jahren des Realbetriebes zugesichert wird, wird seitens der politischen Entscheidungsträger der fünf Gemeinden positiv beurteilt. Dies stellt für sie eine wichtige Schutz- und Vorsichtsmaßnahme dar, um bei etwaigem Verbesserungsbedarf umgehend reagieren und ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung von Anfang an vermeiden zu können.

Dies werden die Bürgermeister ihren Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern auch noch persönlich mitteilen. Ein entsprechendes Informationsschreiben zum Ergebnis und zu den Erkenntnissen aus dem unabhängigen Gutachten wird in den nächsten Tagen in den Haushalten der fünf beteiligten Gemeinden einlangen. 

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Schwere Körperverletzung in Kobenz

Bereits am 5. Februar 2021 kam es auf einem Firmenareal zu einer schweren Körperverletzung. Ein Mann wird verdächtigt, seine Ex-Lebensgefährtin absichtlich mit einem Verladebagger angefahren zu haben. 

Gegen 18.45 Uhr soll es auf einem Firmenareal bei Verladearbeiten zu dem Vorfall gekommen sein. Ein 51-Jähriger soll seine 54-jährige Ex-Lebensgefährtin (beide aus dem Bezirk Murtal) vorsätzlich mit einem Verladebagger angefahren haben. Die Frau (sie erlitt eine schwere Verletzung am linken Fuß) versuchte mit ihrem Mobiltelefon Polizei und Rettung zu verständigen. Der Mann entriss der Verletzten jedoch das Telefon, verbrachte sie zum Büro der Firma und flüchtete. Die Verletzte setzte schließlich mittels E-Mail einen „Notruf“ an die Polizei ab. Die Landesleitzentrale (Polizeinotruf) verständigte daraufhin die Einsatzkräfte. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Verdächtigen blieb vorerst jedoch ergebnislos. Polizisten konnten den Flüchtigen zwei Tage später (7.Februar 2021, 22.25 Uhr) an seinem Wohnort festnehmen. Der Festgenommene, er wurde am 8. Februar 2021 wieder aus der Haft entlassen, ist zum Sachverhalt grundsätzlich geständig. Dass er die Frau absichtlich verletzt haben soll, bestreitet er jedoch. Polizisten nahmen dem 51-Jährigen rechtmäßige in seinem Besitz befindliche Waffen ab und sprachen ein vorläufiges Waffenverbot aus. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat die Ermittlungen wegen absichtlich schwerer Körperverletzung aufgenommen.

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Knittelfelder Gemeinderatssitzung vom 8. Februar 2021

In der Sitzung des Gemeinderates am 8. Februar wurde unter anderem über die Gründung einer Bestattung, eine neue Radroute, Wirtschafts- und Umweltförderungen sowie den Mobilitätszuschuss und vieles mehr abgestimmt.


Bestattung Knittelfeld – Gründung der AURA - Bestattung der Stadt Knittelfeld GmbH

Um in Knittelfeld die kommunale Daseinsvorsorge zu Stärken ist die Gründung einer städtischen Bestattung geplant. Dies würde in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung erfolgen. Der Name soll „AURA – Bestattung der Stadt Knittelfeld GmbH“ lauten. Geplant ist es, die neue Bestattung auf dem Areal des städtischen Friedhofs zu errichten. Damit wären die Bestattung, die Friedhofsverwaltung und das Krematorium vereint. Diese Vernetzung bietet den BürgerInnen die Möglichkeit alle notwendigen Schritte auf einmal zu setzen und Informationen ohne weite Wege zu erhalten.

Umbau der Verabschiedungshalle / Krematorium

Die bestehenden Verabschiedungs- und Aufbahrungsräumlichkeiten werden aufgrund der langjährigen Nutzung einer umfassenden Sanierung unterzogen. Konkret wird sowohl die Aufbahrungshalle mit den Aufbahrungsnischen als auch die Verabschiedungshalle an die zeitgemäßen Anforderungen angepasst. Das umfasst die Erneuerung und Sanierung sämtlicher Oberflächen, den Einbau zusätzlicher Lichtquellen und die Sanierung der technischen Einrichtungen. Auch ist geplant, neben den vorhandenen Aufbahrungsnischen einen weiteren Privatverabschiedungsraum einzurichten.

Beteiligung am „Murtal Sommer Open Air 2021“

Die Stadtgemeinde Knittelfeld wird sich am „Murtal Sommer Open Air 2021“ beteiligen. Neben der Stadtgemeinde Judenburg, der Stadtgemeinde Zeltweg und der Gemeinde Fohnsdorf ist Knittelfeld die vierte Gemeinde, die sich an der Organisation des „Murtal Sommer Open Air 2021“ beteiligt. Coronabedingt musste die Veranstaltung 2020 abgesagt werden. Sie soll nun am 29. und 30. Juli 2021 im Sportzentrum Zeltweg stattfinden.

Neuer Stand am Bauernmarkt: Steinofengebäck und Brot von der Bäckerei Pesl

Ab sofort bietet die Bäckerei Pesl aus Kindberg jeden Dienstag und Samstag ihr Steinofengebäck am Bauernmarkt in Knittelfeld an. Die Bäckerei arbeitet mit steierischen Lieferanten und backt in echter Handarbeit auf alten Steinöfen. Es gibt knackiges Steinofenbrot, BIO Produkte aus steirischen Zutaten, reines Dinkelbrot, Dinkelweckerl, Roggenbrot und reine Roggenweckerl, aber auch die Klassiker wie handgedrehte Striezel,Mohnweckerl und Handkipferl. Zusätzlich bietet die Steinofenbäckerei auch Veganes und Glutenfreies an.

Weitere Radroute auf den Steinplan – Naturfreundeweg Steinplan

Der sogenannte Naturfreundeweg Steinplan führt über Gobernitz (ausgehend vom Gasthaus Neumann) über den Weg 522 (Knittelfeld – Gobernitz – Geierleitengraben – Kote 966 – Brandnerhube – Brandwald – Steinplanhütte) zum Steinplan. Der Grundbesitzer Anton Trettenbrein und die Stadtgemeinde Knittelfeld sind im Zusammenwirken mit der Gemeinde Lobmingtal, bereits vertraglich übereingekommen. Somit ist das Mountainbike-Netz um einen offiziellen Abschnitt erweitert worden.

Projekt „Klimafreundliches Knittelfeld“

Die Stadtgemeinde Knittelfeld ist eine Klimabündnisgemeinde und seit Jahren engagiert im Bereich Klimaschutz und Bewusstseinsbildung. Die Beschlüsse des Gemeinderates 2020 betreffend die Resolutionen „Lokale Agenda 2030“ und „Klimaneutrale Gemeinde“ waren ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Aufbauend auf die Vielzahl von Initiativen in der Vergangenheit soll nun mit Hilfe einer Landesförderung im Zuge des Projektes „Klimafreundliches Knittelfeld“ ein Handlungsleitfaden (Ziele, Maßnahmen und Projekte) mit externer Unterstützung, für die Arbeit der nächsten Jahre erstellt werden.

Einreichung „Plusenergiequartiere“ Ausschreibungsschwerpunkt „Auf dem Weg zu klimaneutralen Städten und Regionen“

Im zweiten geplanten Projekt „Klima.Fit.Knittelfeld“ ist eine Einreichung im Rahmen eines FFG-Calls (Forschungsförderungsgesellschaft) mit dem Titel „Plusenergiequartiere“ im Ausschreibungsschwerpunkt „Auf dem Weg zu klimaneutralen Städten und Regionen“ vorgesehen. Ziel ist eine Konzeptentwicklung zur Erreichung der Klimaneutralität, durch Vorbereitung eines Reallabors. Dabei wird ein Umsetzungs- / Struktur- / Kapazitätsplan inklusive möglichen Finanzierungsoptionen sowie Geschäfts- und Betreibermodellen erarbeitet. Konkret geht es in der aktuellen Phase um eine gemeinsame Einreichung mit den Projektpartnern AIT (Austrian Institute of Technology), der Montanuniversität Leoben, der Energieagentur Obersteiermark West und der Stadtgemeinde Knittelfeld.

Wirtschaftsförderungen

Die Stadtgemeinde Knittelfeld unterstützt neue aber auch bestehende Betriebe mit Wirtschaftsförderungen. Daher wurde ein Antrag auf Rückerstattung der Kommunalsteuer sowie ein Antrag auf einen einmaligen Investitions- und Umbaukostenzuschuss in der Höhe von 420 Euro gestellt.

Förderungen für Biomassefeuerungsanlagen

Noch im Jahr 2020 wurden drei Anträge auf Förderung von Biomassefeuerungsanlagen gestellt. Es ergibt sich eine Fördersumme von 1200 Euro.

Förderungen von Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie

Ebenfalls im Jahr 2020 sind 12 Anträge für Förderungen von Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie eingegangen. Hier ergibt sich insgesamt eine Fördersumme von 4800 Euro.

Förderungen Wärmedämmoffensive

Zum Thema Wärmedämmoffensive gingen im Jahr 2020 drei Anträge ein. Die Summe der Förderungen beläuft sich auf 1100 Euro.

Mobilitätszuschuss für Studierende - Anträge Sommersemester 2020, 2. Teil

Für das Sommersemesters 2020, haben weitere 24 Studierende einen Antrag auf Mobilitätszuschuss gestellt und bewilligt bekommen. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 3600 Euro.

ÖBB Vorteilscard-Jugend - Rückerstattung der Kosten

Die ÖBB Vorteilscard-Jugend gilt für Jugendliche von 15 bis 26 Jahren, kostet 19 Euro, ist ein Jahr ab Ausstellung gültig und berechtigt zu einer 50%igen Ermäßigung auf Fahrten in allen Zügen der ÖBB innerhalb Österreichs. Die Anschaffungskosten werden von der Stadtgemeinde Knittelfeld refundiert, wenn die Jugendlichen mit Hauptwohnsitz in Knittelfeld gemeldet sind und der Kauf der Vorteilscard-Jugend nachgewiesen wird. Im Jahr 2020 haben 23 Jugendliche dieses Angebot in Anspruch genommen. Auch 2021 wird es wieder diese Kostenrückerstattung geben und zusätzlich soll die Reichweite des Angebots ausgeweitet werden.

JUFO Jugendförderung

Die JugendFoundation, kurz JUFO, der Stadtgemeinde Knittelfeld richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 13 und 26 Jahren, die beabsichtigen Projekte für Jugendliche in Knittelfeld umzusetzen. Dabei werden insbesondere gemeinnützige und überparteiliche Projekte unterstützt. Die Entscheidung ob ein Projekt von Seiten der JUFO unterstützt wird und welcher Betrag an die ProjektbetreiberInnen ausgeschüttet wird, obliegt dem Gremium der JUFO, welches sich aus Knittelfelder Kindern, Jugendlichen und GemeinderätInnen zusammensetzen. Die Gesamtsumme der Förderung beläuft sich auf 800 Euro.

Beteiligungsprojekt KinderRat

Bei diesem Beteiligungsprojekt sind Kinder aufgerufen sich an der Stadtentwicklung aktiv zu beteiligen. Es sollen Projekte von und für Kinder geplant und umgesetzt werden. Im KinderRat trifft sich eine offene Gruppe von 5-10 Kindern im Alter von 8-12 Jahren. Für die Treffen gibt es keine fixen Termine, sie werden flexibel je nach Bedarf der zu bearbeitenden Projekte festgelegt.

Mehr Corona-Testmöglichkeiten in Knittelfeld

Alle Parteien haben sich in der gestrigen Gemeinderatssitzung für mehr Teststraßen oder Corona-Testmöglichkeiten ausgesprochen. An möglichen Lösungen wird nun gearbeitet.

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Tankfahrzeug stürzte in Fohnsdorf ab

Beim Anlegen von Schneeketten kam Mittwochnachmittag ein Tankfahrzeug ins Rutschen und stürzte über eine Böschung. Der LKW-Fahrer wurde leicht verletzt. 

Gegen 13.50 Uhr fuhr der 38-jährige LKW-Lenker aus dem Bezirk Leoben mit seinem Tankfahrzeug vom Ortszentrum Fohnsdorf kommend die Gemeindestraße Gstättnerweg hinauf. Bei der Zufahrt über die unbefestigte, steile und kurvenreiche Straße geriet der LKW aufgrund der vereisten und schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen und blieb in einem steilen Abschnitt hängen. Beim Versuch, die Schneeketten anzulegen, geriet der LKW wieder ins Rutschen. Er schlitterte rückwärts, kam von der Fahrbahn ab, stürzte etwa zehn Meter über eine steile Böschung und kam schließlich am Dach liegend zum Stillstand. Der 38-Jährige konnte sich durch einen Sprung vom Fahrzeug retten und erlitt lediglich leichte Verletzungen. Das beladene Heizöl verblieb im unversehrten Tank und wird von einer Firma fachgerecht abgepumpt. Die Feuerwehren Fohnsdorf und Judenburg standen im Einsatz. 

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Alkoholisierter Murauer überholte die Polizei rechts

Ein 52-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murau hat Freitagnachmittag auf der Pyhrnautobahn in Traboch vor der Polizei zu flüchten versucht. Erst mehreren Streifen gelang es, den Lenker anzuhalten.

Gegen 16.00 Uhr nahm eine Streife der Fremden und Grenzpolizeilichen Abteilung Leoben die Verfolgung des 52-jährigen Pkw-Lenkers auf, da er die Streife zuvor rechts überholte und mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. In weiterer Folge ignorierte der Fahrzeuglenker mehrfach die Anhaltezeichen der Polizisten, blieb sogar mehrfach auf der Richtungsfahrbahn stehen und entzog sich wiederholt der Anhaltung. Zwei Streifen der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm wurden zur Unterstützung angefordert. Gemeinsam gelang es den Polizeistreifen das Fahrzeug endgültig anzuhalten. Der 52-Jährige verhielt sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv und musste am Fahrzeug fixiert werden. Nachdem sich der Verdächtige beruhigt hatte, führten die Polizisten einen Alkotest durch. Dieser ergab eine mittelgradige Alkoholisierung. Ihm wurde sein Führerschein vorläufig abgenommen, er wird der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht.

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ÖBB Rail & Drive gibt in Knittelfeld Gas

Die ÖBB bauen das Rail & Drive Angebot in ganz Österreich kontinuierlich aus. Auch in Knittelfeld steht das Service den Kundinnen und Kunden ab sofort zur Verfügung. Baustadtrat Erwin Schabhüttl traf Prok. Alexander Klug, den Leiter des ÖBB Fuhrparkmanagements, am Rail & Drive Standort in Knittelfeld.

Mit Jahresbeginn ging auf dem Bahnhof Knittelfeld ein neuer Rail-& Drive-Standort in Betrieb. Neben einem VW Polo, einem VW Golf, einem VW Golf Variant, kann auch ein VW Caddy von den Kundinnen und Kunden gebucht werden. Als besonderes Service wird am Bahnhof Knittelfeld auch die Führerscheinüberprüfung und die Ausgabe der Kundenkarte durchgeführt. Der Bahnhof Knittelfeld ist bereits der sechste Rail & Drive Standort in der Steiermark. So können Kundinnen und Kunden auch in Graz, Leoben, Selzthal, Schladming und in Stainach- Irdning flexibel Fahrzeuge buchen.

Die Vorteile von ÖBB Rail&Drive

Durch die Möglichkeit an Bahnhöfen einen Pkw für die letzten Kilometer buchen zu können, wird Bahnfahren eindeutig attraktiver:

  • eine flexible Kombination aus Reisen mit Bahn & Auto;
  • Standorte in ganz Österreich;
  • verschiedene Fahrzeugtypen je nach Bedarf;
  • faire Preise abhängig von Ihrer individuellen Nutzung (Mietdauer und Distanz);
  • jederzeitige Abholung und Rückgabe des Fahrzeugs;
  • telefonische Unterstützung rund um die Uhr.
  • Einfache Registrierung

Um den Service von ÖBB Rail & Drive zu nutzen, können sich die Kundinnen und Kunden ganz einfach online auf www.railanddrive.at registrieren. Direkt im Anschluss kann bereits ein Fahrzeug gebucht werden. Bevor es das erste Mal losgeht, müssen die Nutzerinnen und Nutzer einmalig ihre Anmeldung an einer ÖBB Rail & Drive Vertriebsstelle abschließen, den Führerschein vorlegen und ihre Kundenkarte abholen. Die Abrechnung der Fahrten erfolgt auf Grundlage eines gestaffelten Zeit- und Kilometertarifs.

Fahrguthaben mit ÖBB Österreichcard oder ÖBB Vorteilcard

Kundinnen und Kunden, die im Besitz einer ÖBB Österreichcard oder einer ÖBB Vorteilscard sind, erhalten bei Registrierung ein Fahrguthaben bis zu 60 Euro. Mitglieder von ÖAMTC bzw. ARBÖ und Jahreskarten-Besitzerinnen und -Besitzer der Wiener Linien erhalten ebenfalls ein Guthaben bei der Registrierung.

Weitere Informationen zu den einzelnen Standorten, der Registrierung sowie der Buchung erhalten Sie unter www.railanddrive.at.

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Frontaler fordert zwei Verletzte

Donnerstagfrüh kam es in Schardorf zu einer Frontalkollision zweier Pkw. Dabei wurden beide Fahrzeuglenker unbestimmten Grades verletzt.

Laut Angaben eines Zeugen war gegen 05:40 Uhr ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Pkw in Edling auf der L 116 in Fahrtrichtung Seiz unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 26-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk Leoben, mit seinem Pkw in die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Aus unbekannter Ursache kam es zu einer Frontalkollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Durch die Wucht des Anpralles wurde der Pkw des 26-Jährigen auf die angrenzende Wiese geschleudert und der 26-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt. Unfallzeugen verständigten die Einsatzkräfte. Einsatzkräfte der Feuerwehren Trofaiach, Hafning und Gai befreiten den 26-Jährigen aus dem Fahrzeug. Beide Fahrzeuglenker erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung wurden der 26-Jährige vom Rettungshubschrauber ins LKH Bruck an der Mur und der 47-Jährige vom Roten Kreuz ins Unfallkrankenhaus Kalwang eingeliefert. Die L 116 war an der Unfallörtlichkeit bis 07:30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

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Gewerbsmäßiger Betrüger festgenommen

Kriminalisten der Polizeiinspektion Sankt Michael in Obersteiermark forschten einen 31-jährigen Betrüger aus. Er soll Freunde und Geschäftspersonen im Zeitraum Oktober 2019 bis September 2020 um einige hunderttausend Euro betrogen haben. Der Mann wurde nun festgenommen.

Kriminalisten der Polizeiinspektion Sankt Michael in Obersteiermark wurden auf den 31-jährigen Niederösterreicher aufmerksam, da ein Geschädigter aus dem Bezirk Leoben auf ihn hereingefallen ist. Unter dem betrügerischen Vorwand, eine Erbschaft oder eine Auszahlung aus seinem Treuhandkonto zu erhalten, lockte er von seinen Freunden Geld heraus. In anderen Fällen täuschte er Geschäftspersonen vor, seinen Pkw verkaufen zu wollen. In allen Fällen wurde das an ihn geliehene Bargeld oder getätigte Anzahlungsbeträge an die Geschädigten jedoch nicht retourbezahlt. Umfangreiche Ermittlungen führten die Kriminalisten auf derzeit insgesamt sieben Geschädigte aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Die Schadensumme beträgt einige hunderttausend Euro. Die Staatsanwaltschaft Leoben trat die Ermittlungen an die zuständige Staatsanwaltschaft Wien ab. Der Verdächtige (welcher bereits wegen Betrug vorbestraft ist) wurde nun über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen. Er befindet sich derzeit in der Justizanstalt Wien-Donaustadt.

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75. Österreichische Staats-, Junioren- und Nachwuchsmeisterschaften

Gold im Doppelpack für Murtaler Schwimmerinnen Pia Fessl und Linda Paier!

Zum Auftakt der 75. Österreichischen Meisterschaften erkämpften sich Pia Fessl (Jahrgang 2006, ATUS Knittelfeld) mit der Zeit von 1:15,63 und Linda Paier (Jahrgang 2005, SV Leoben) mit 1:14,84 jeweils den Meistertitel über 100m Brust (50m Langbahn) in ihrer Wertungsklasse. Beide Schwimmerinnen sind Mitglieder des Nachwuchskaders des Österreichischen Schwimmverbandes. „Diese Goldmedaille ist für mich etwas ganz Besonderes, aber auch die neue persönliche Bestleistung, die trotz Covid-19 und den damit verbundenen besonderen Trainingsbedingungen möglich wurde. Vielen Dank an meine Trainer Dirk Lange und Martin Paul-Fessl!“, freut sich Pia Fessl, die heuer nach 4 Jahren NMS Lindenallee in das RLZ für Schwimmen der Oberstufe des BG&BRG Knittelfeld wechselt.

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Suchaktion in den Eisenerzer Alpen

Samstagabend gerieten zwei Männer bei einer Skitour in den Eisenerzer Alpen in eine alpine Notlage.

Der 31-jährige Grazer und der 32-Jährige aus dem Bezirk Weiz starteten gegen 10:30 Uhr ihre Tour ausgehend von der Eisenerzer Ramsau auf das hohe Wildfeld in den Eisenerzer Alpen. Bei der Abfahrt wählten sie eine Route, welche bei einem steil abfallenden Wasserfall endete. Die Männer konnten in diesem Bereich keinen weiteren Weg in Richtung Tal mehr ausfindig machen. Nach Einbruch der Dunkelheit entschieden die Männer in einem dort befindlichen Hochsitz zu übernachten.  Die Lebensgefährtin des 31-Jährigen konnte die Männer telefonisch nicht erreichen und alarmierte gegen 19:00 Uhr die Einsatzkräfte. Bei einer groß angelegten Suchaktion, bei der 64 Einsatzkräfte der Bergrettung Leoben und Eisenerz, sechs Feuerwehrleute, sowie drei Polizisten im Einsatz waren, konnten die Männer gegen 23:15 Uhr unverletzt aufgefunden werden. Die Bergrettung verbrachte die Männer in weiterer Folge zum Ausgangspunkt der Tour.

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Verkehrsunfall in Kraubath

Samstagnachmittag ereignete sich auf der L 518 ein Verkehrsunfall bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Gegen 16:30 Uhr fuhr ein 30-jähriger Mann aus dem Bezirk Leoben mit einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine ohne Führerkabine auf der Murtal Begleitstraße. Zur selben Zeit lenkte eine 84-jährige Frau ihren PKW auf der L 518 in dieselbe Richtung. Bei Straßenkilometer 5,8 fuhr die Frau aus dem Bezirk Murtal der Arbeitsmaschine hinten auf. Durch die Wucht des Aufpralles schleuderte es den 30-Jährigen von seiner Arbeitsmaschine auf die Straße. Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung brachte das Rote Kreuz den Verletzten in das LKH Bruck an der Mur. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins LKH Judenburg gebracht. Die 84-Jährige hat die Arbeitsmaschine, welche zum Unfallzeitpunkt nicht beleuchtet war, vermutlich übersehen und fuhr deshalb hinten auf.

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Tödlicher Sturz in Scheifling

Ein 45-Jähriger stürzte in der Nacht auf Montag aus ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Er erlitt tödliche Verletzungen.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand - so die Polizei - dürfte sich der Mann aus dem Bezirk Murau bei einem Anwesen eines Bekannten aufgehalten haben. Gegen 23.30 Uhr verließ er dieses und machte sich alleine auf dem Weg nach Hause. Dabei stürzte er aus derzeit ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Der leblose Mann wurde von engen Angehörigen am Montag gegen Mittag gefunden. Einsatzkräfte (Polizei, Notarzt, Gemeindearzt) konnten nur noch den Tod des Mannes bestätigen. Eine über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben durchgeführte Obduktion ergab schwere Verletzungen im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers. Diese dürfte sich der auf tragischer Weise Verunglückte im Zuge seines Sturzes gegen einen über das Bachbett verlaufenden Betonschweller zugezogen haben. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

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Murauer Cannabisproduzent festgenommen

Ein 41-Jähriger steht im Verdacht, in den vergangenen Monaten eine große Menge Cannabis zum Weiterverkauf hergestellt zu haben. Er wurde in die Justizanstalt eingeliefert.

Gegen den 41-jährigen Murauer wurden Ermittlungen eingeleitet, da er im Verdacht steht, auf einem gepachteten landwirtschaftlichen Anwesen eine größere Menge Hanf angepflanzt und geerntet zu haben. Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung am 30. Oktober 2020 wurden etwa 15 Kilogramm Cannabisblüten sowie rund sieben Kilogramm Cannabisblätter sichergestellt. Der Tatverdächtige gab an, das Cannabis für den offiziellen CBD (Cannabidiol) - Handel hergestellt zu haben. Eine von einem Gerichtsgutachter durchgeführte Analyse ergab, dass die sichergestellten Pflanzenteile den erlaubten THC (Tetrahydrocannabinol) - Grenzwert massiv überschritten hatten. Der 41-Jährige steht im Verdacht, von der Grenzwertüberschreitung gewusst und das Cannabis trotzdem produziert zu haben. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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Einbruchsdiebstähle in Kapfenberg

Unbekannte Täter brachen in der Nacht zum 3. Juni 2020 in mehrere Gebäude ein und stahlen diverse Fahrräder sowie diverses Werkzeug. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Zwischen 2. Juni, 18.00 Uhr und 3.Juni, 10.00 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter in mehrere Objekte ein. Von diversen Fahrrädern (Mountainbikes, Hybridfahrräder) bis hin zu diversem Werkzeug (Bohrwerkzeuge, Stichsägen, Winkelschleifer usw.) stahlen die Täter Gegenstände im Wert von mehreren tausenden Euro. Kriminalisten gelang es nun Fotos einer Wildkamera sicherzustellen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben werden diese Fotos zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Polizeiinspektion Kapfenberg ersucht, zweckdienliche Hinweise, welche der Aufklärung dienen, unter +43 59 133 / 6203 bekannt zu geben.

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Weitere Tatverdächtige ausgeforscht

Wie berichtet, nahmen Polizisten bereits Mitte Februar in Judenburg zwei Tatverdächtige nach einem Ladendiebstahl fest. Sie standen im Verdacht, gewerbsmäßig Werkzeuge aus Baumärkten in drei Bundesländern gestohlen zu haben. Nun forschten Ermittler weitere Tatorte und 41 weitere Tatverdächtige aus.

Die beiden 32 und 25 Jahre alten Georgier aus Kärnten waren am 13. Februar 2020 im Rahmen einer Fahndung von Beamten der Autobahnpolizei Gleinalm auf der Flucht im Bereich der Murtaler Schnellstraße (S36) festgenommen worden. Dabei hatten die beiden Männer aus dem Bezirk Klagenfurt und Umgebung noch vor der Anhaltung zuvor gestohlene Akku-Schrauber aus dem Fluchtfahrzeug geworfen.

In Zusammenarbeit mit diversen Polizeidienststellen konnten Murtaler Polizisten in der Folge insgesamt elf Tatorte in der Steiermark, Kärnten sowie in Niederösterreich ermitteln. Dabei stahlen die Männer offenbar gewerbsmäßig und zum Teil „auf Bestellung“ hochwertige Elektrowerkzeuge aus Baumärkten sowie Diskont-Filialen, um diese im Internet zu verkaufen. Die gestohlenen Werkzeuge boten die Tatverdächtigen auf einem Social-Media-Marktplatz etwa um die Hälfe des üblichen Preises bzw. ohne Verpackung zum Verkauf an. 41 Abnehmer konnten nun nach monatelanger Ermittlungen ausgeforscht werden. Sie werden betreffend des Verdachts der Hehlerei an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. Insgesamt 17 Werkzeuge sowie dazugehörige Akkus konnten sichergestellt werden.

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„Plädoyer eines Märtyrers“ – eine Groteske

Lesung mit Werner Anzenberger alias Peter Veran

In der literarischer Groteske von Peter Veran muss sich Engelbert Dollfuß vor Gericht, der Geschichte und den Lesern rechtfertigen. Auf die vielen Anklagepunkte wie vielfacher Mord, schwere Körperverletzung, Folter, Hochverrat, Landfriedensbruch, Erpressung, tausendfache Freiheitsentziehung, Raub, Diebstahl und Amtsmissbrauch, muss der im Juli 1934 von Nationalsozialisten ermordete und später zum Märtyrer stilisierte Ex-Diktator eine Antwort finden.

Peter Veran ist das Pseudonym für den in Leoben geborenen Juristen und Historiker Werner Anzenberger. Er gilt als Experte für Austrofaschismus und hat zu diesem Thema schon zahlreiche Publikationen veröffentlicht.

Die Lesung findet am Mittwoch, dem 21. Oktober in der Stadtbibliothek Knittelfeld statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ersuchen wir um verbindliche Anmeldung unter: Tel. 05 7799 4500

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Cobra Einsatz in Judenburg

Freitagvormittag bedrohte ein 22-Jähriger seine ehemalige Lebensgefährtin via sozialer Medien mit dem Tod. Der Mann wurde festgenommen.

Eine 22-jährige Murtalerin erstattete bei der Polizei die Anzeige, dass ihr ehemaliger Lebensgefährte sie via Facebook mit dem Tod bedroht hätte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Festnahme des 22-jährigen, polizeilich bekannten Murtalers angeordnet. Die Festnahme des Mannes erfolgte in weiterer Folge durch das Einsatzkommando Cobra. In der Wohnung des 22-Jährigen fanden Polizisten außerdem eine Schreckschusspistole und stellten diese sicher, ein vorläufiges Waffenverbot wurde gegen den Mann ausgesprochen. Der Murtaler wird nach Abschluss der Erhebungen in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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Bei Mountainbike-Tour verstorben

Ein 50-jähriger Mountainbiker brach Montagmittag in Lobmingtal plötzlich zusammen und starb nach einem medizinischen Notfall.

Gegen 12.20 Uhr fuhr der 50-Jährige aus dem Bezirk Leoben gemeinsam mit seiner Frau entlang der Mountainbike-Strecke „Murtalblick“. Auf Höhe der Kreuzung mit der Zufahrt zur sogenannten „Nussbolderhütte“ brach der 50-Jährige bergwärts fahrend plötzlich aufgrund eines medizinischen Notfalls zusammen. Reanimationsmaßnahmen vom Roten Kreuz sowie einem Notarzt blieben erfolglos. Der Mann verstarb noch an Ort und Stelle.

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Zwei Lenker in St. Lorenzen bei Knittelfeld verletzt

Aus noch gänzlich ungeklärter Ursache kamen Sonntagnachmittag ein 58-jähriger Radfahrer und ein 81-jähriger Motorrad-Lenker zu Sturz. Beide wurden unbestimmten Grades verletzt.

Kurz vor 16.00 Uhr wurden Polizisten auf die Murtal Begleitstraße (L518) gerufen, nachdem dort offenbar ein Rennrad-Fahrer (58) aus dem Bezirk Leoben und ein 81 jähriger Motorrad-Lenker aus dem Murtal zu Sturz kamen. Polizisten fanden die beiden Männer in der Wiese bzw. auf der Straße liegend bewusstlos vor. Der 81-Jährige wurde vom Roten Kreuz ins LKH Judenburg, eingeliefert. Der 58-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber C12 ins LKH Graz geflogen. Beide trugen einen Helm. Der Unfallhergang ist bislang zur Gänze unbekannt. Nachdem Alkotests aufgrund der erlittenen Verletzungen nicht möglich waren, wurde eine Blutabnahme angeordnet. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

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