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Kind trennte sich in Oberwölz Finger ab

Am späten Dienstag Nachmittag verletzte sich ein Zwölfjähriger bei landwirtschaftlichen Arbeiten seines Vaters schwer. Der Rettungshubschrauber transportierte das Kind mit einem abgetrennten Finger in das LKH-Klagenfurt.

Wie erst heute bekannt wurde, führte der Vater (51) gegen 17.30 Uhr Arbeiten auf dem landwirtschaftlichen Anwesen durch. Dabei transportierte er mit einem Hof-Lader Heuballen. Sein Sohn (12) befand sich auf der Ladegabel und hielt sich im Bereich des Drehgelenks fest. Als der Vater einen Siloballen ablud, übersah er aus Unachtsamkeit, dass sich sein Sohn an der Ladegabel festhielt. Durch die Drehbewegung des Gelenks wurde dem Buben der rechte kleine Finger abgetrennt. Einsatzkräfte (Rettung Murau und Feuerwehr Oberwölz) führten notwendige Erstmaßnahmen durch. Der Rettungshubschrauber C14 transportierte den Buben in das LKH-Klagenfurt.

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Lawinenabgang am Greim mit tödlichem Ausgang

Eine 57-Jährige wurde bei einem Lawinenabgang Freitagmittag in Sankt Peter am Kammersberg getötet.

Die 57-Jährige aus dem Bezirk Murau unternahm gemeinsam mit ihrem 58 Jahre alten Ehemann eine Skitour im Bereich Greim/Hangler Öfen. Gegen 13:00 Uhr wurden die beiden von einer Lawine erfasst und verschüttet. Der Mann konnte sich befreien und setzte telefonisch die Rettungskette in Gang. Die Frau konnte von der Besatzung des Polizeihubschraubers nur mehr tot geborgen werden, ihr leicht verletzter Ehemann wurde vom Rettungshubschrauber in das LKH Judenburg geflogen. 

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Neue Polizei Inspektionskommandanten im Bezirk Murau

Mit 1. Jänner 2021 übernahmen zwei Polizisten die Funktion als Inspektionskommandant in Stadl an der Mur und Schöder

Der Murauer Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Martin Kargl ernannte Kontrollinspektor Wolfgang Auftischen und Kontrollinspektor Hans-Horst Rüssmann zu neuen Inspektionskommandanten.

Im Jahre 1989 entschied sich Kontrollinspektor Wolfgang Autischer für eine Karriere im Bundesdienst. Nach seiner Grundausbildung im Jahre 1991 war er an den Gendarmerieposten Unzmarkt, Neumarkt und Murau tätig. 1999 entschied er sich für die Ausbildung zum dienstführenden Beamten. Nun wurde Autischer zum Inspektionskommandanten der PI Stadl an der Mur ernannt, auf der er seit 2019 tätig ist.

Kontrollinspektor Hans Horst Ressmann trat 1981 in den Bundesdienst ein. Im Jahre 2000 entschied er sich für die Ausbildung zum dienstführenden Beamten. Nach dieser Ausbildung war er auf mehreren Dienststellen tätig. Mit November 2010 trat er seinen Dienst als 1. Stellvertreter des Inspektionskommandanten und Leiter des Sachbereichs Verkehr auf der PI Schöder an. Nun übernahm er die Leitung dieser Dienststelle. 

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Sechsjähriger nach Suchaktion am Kreischberg aufgefunden

Am Montagnachmittag verirrte sich ein sechsjähriger Skifahrer bei der Abfahrt im Skigebiet Kreischberg. Ein Jäger fand den leicht unterkühlten Buben. 

Gegen 15.00 Uhr war eine 43-jährige Linzerin, gemeinsam mit ihren vier Kindern und einem 80-Jährigen aus dem Bezirk Murau, am Kreischberg Skifahren. Bei der Abfahrt auf der Piste Nummer 18, trennte sich die Gruppe und der sechsjährige fuhr alleine die Piste Nummer 12 (Safariland) weiter. Da er am Ende der Piste nicht ankam, verständigten seine Begleiter um 15.50 Uhr das Liftpersonal welches umgehend eine Suchaktion einleitete. Einsatzkräfte (Pistendienst, Bergrettung, Polizei) suchten vorerst mit einem Skidoo nach dem sechsjährigen und standen gegen 16.25 Uhr kurz vor der Entscheidung, eine groß angelegte Suchaktion auszulösen. In diesem Moment erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass ein Jäger den Buben im sogenannten Lorenzergraben am Straßenrand hockend aufgefunden und zur Talstation gebracht hatte. Erhebungen ergaben, dass sich der Bub bei der Abfahrt am Ende der Piste aus ungeklärter Ursache zu weit nach rechts gehalten hatte. Er fuhr dann über Güterwege weiter talwärts und ging anschließend (bei minus 12 Grad) noch zirka drei Kilometer zu Fuß in Richtung Tal. Der sechsjährige wurde leicht unterkühlt aber unverletzt an seine Mutter übergeben.

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Alkoholisierter überholt und verursacht Unfall

Ein alkoholisierter 29-jähriger Pkw-Lenker kollidierte Mittwochnachmittag in Neumarkt bei einem Überholmanöver mit dem Pkw eines 56-Jährigen. Dabei erlitt der 56-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 15.10 Uhr fuhr der 56-Jährige aus dem Bezirk Murau mit einem Pkw auf der B317 in Richtung Neumarkt. Zu selben Zeit fuhr der 29-Jährige, ebenso aus dem Bezirk Murau, mit einem über 300 PS starken Pkw (Audi SQ5 TDI) auf derselben Straße von Kärnten kommend ebenso in Richtung Neumarkt. Kurz vor dem Ortsgebiet St. Marein bei Neumarkt überholte der 29-Jährige mehrere Fahrzeuge. Als ein Fahrzeug entgegenkam, musste er nach rechts ausweichen, um einen Kollision zu vermeiden. Dabei fuhr er dem vor ihm fahrenden 56-Jährigen auf. Der 56-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und von der Rettung ins Krankenhaus nach Friesach eingeliefert. Der 29-Jährige selbst blieb unverletzt. Bei ihm wurde eine schwere Alkoholisierung festgestellt, woraufhin ihm Polizisten vorläufig den Führerschein abnahmen. An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in unbekannter Höhe. Der 29-Jährige wird angezeigt. 

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Corona Massentests: 0,4 Prozent positiv

1Von den 1,25 Millionen Einwohnern der Steiermark hatten sich rund 250.000 Steirer angemeldet und der Testung unterzogen. Rund 17.000 Murtaler kamen zum Test.

Die Region Murau & Murtal konnte bei 17.000 Testungen 55 positive Tests finden. Davon waren 40 Personen im Murtal und 15 Personen in Murau positiv getestet worden.

Wie Harald Eitner von der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung am Samstag berichtete, wurden 248.000 Untersuchungen durchgeführt. 0,4 Prozent oder 1000 Personen davon waren positiv. Diese mussten allesamt noch von PCR-Tests bestätigt werden. Insgesamt standen in der Steiermark 187 Teststationen und knapp 780 Spuren bereit. Etwa 8.000 Menschen helfen bei der Abwicklung und der Organisation. Manche Testwillige am Samstag bis zu 15 Minuten warten, für die meisten war der Besuch der Teststraße nach wenigen Minuten wieder zu Ende. 

Ein Erfolg seien die Massentestungen hingegen aus organisatorischer Sicht gewesen, so Eitner. „Ein ganz großes Dankeschön an die Gemeinden, die Bürgermeister, die Gemeindebediensteten, und die Freiwilligen. Eitner räumte aber auch einige Schönheitsfehler ein. Etwa Probleme bei der telefonischen Anmeldung, abgewickelt durch ein vom Land beauftragtes Call-Center. Es war relativ schwierig dieses Service mit dem I-Tool des Bundes zu verlinken.“ Ein weiteres Problem: Getestete mussten zum Teil bis zu drei Stunden warten, bis sie ihr Ergebnis via SMS zugestellt bekamen.

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87-jähriger verwechselte Pedale. Schwer verletzt

Ein 87-jähriger Fahrzeuglenker kam Montagnachmittag  in Krakau mit seinem Pkw von der Straße ab und verletzte sich unbestimmten Grades. 

Gegen 14.20 Uhr lenkte der 87-Jährige aus dem Bezirk Murau seinen Pkw auf der Gemeindestraße talwärts und dürfte in einer Rechtskurve das Gas- und Bremspedal verwechselt haben. Er kam daraufhin links von der Straße ab und durchbrach eine hölzerne Leitschiene. Danach stieß er gegen einen Verkehrsspiegel und stürzte etwa zwölf Meter im freien Fall in Richtung eines Wohnhauses. Der Pkw prallte mit der Fahrerseite gegen die Hausmauer und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Ersthelfer befreiten den Mann aus dem Fahrzeug und versorgten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der 87-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Die Feuerwehren Krakaudorf und Ranten waren mit insgesamt 34 Personen und drei Fahrzeugen im Einsatz und führten die Bergung des total beschädigten Unfallfahrzeuges durch.

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Tödlicher Sturz in Scheifling

Ein 45-Jähriger stürzte in der Nacht auf Montag aus ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Er erlitt tödliche Verletzungen.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand - so die Polizei - dürfte sich der Mann aus dem Bezirk Murau bei einem Anwesen eines Bekannten aufgehalten haben. Gegen 23.30 Uhr verließ er dieses und machte sich alleine auf dem Weg nach Hause. Dabei stürzte er aus derzeit ungeklärter Ursache drei Meter tief in ein Bachbett. Der leblose Mann wurde von engen Angehörigen am Montag gegen Mittag gefunden. Einsatzkräfte (Polizei, Notarzt, Gemeindearzt) konnten nur noch den Tod des Mannes bestätigen. Eine über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben durchgeführte Obduktion ergab schwere Verletzungen im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers. Diese dürfte sich der auf tragischer Weise Verunglückte im Zuge seines Sturzes gegen einen über das Bachbett verlaufenden Betonschweller zugezogen haben. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

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Forstunfall in St. Georgen am Kreischberg

Am Dienstagvormittag kam es am Ochsenberg auf 1300 Meter Seehöhe zu einem Forstunfall. Ein 48-Jähriger wurde unbestimmten Grades verletzt.

Der 48-Jährige aus dem Bezirk Murau war gegen 08.30 Uhr am Ochsenberg auf 1300 Meter Seehöhe mit Forstarbeiten beschäftigt. Dabei durchtrennte er mit seiner Motorsäge einen drei Meter langen Baumstamm. Da dieser vermutlich unter Spannung stand, schwenkte der Baumstamm aus und traf den Arbeiter am Körper. Ein anwesender Arbeitskollege eilte zur Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Der Forstarbeiter wurde vom Rettungshubschrauber per Seil geborgen und in das Krankenhaus Klagenfurt transportiert.

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Bei Unfall schwer verletzt

Eine 36-jährige Frau kam Samstagnachmittag mit ihrem Pkw in Scheifling von der Straße ab und verletzte sich schwer. Ihre mitfahrende Tochter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 13.00 Uhr lenkte die 36-Jährige aus dem Bezirk Murau ihren Pkw auf der B317 aus Richtung Scheifling kommend in Fahrtrichtung Perchau am Sattel. Auf der Rückbank befand sich ihre siebenjährige Tochter angegurtet in einem Kindersitz. Im Bereich einer leichten Rechtskurve kam die Lenkerin auf der regennassen Straße aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen betonierten Wasserdurchlass. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf einer angrenzenden Wiese auf den Rädern zum Stillstand. Die 36-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus Friesach gebracht. Die siebenjährige Tochter konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

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Vernetzungstreffen der regionalen BBO

Regionale VertreterInnen trafen sich zum Austausch – mit dem Ziel, die regionale Vernetzung im Bereich der Bildungs- und Berufsorientierung in der Region Murau Murtal zu verbessern.

Organisiert von der regionalen BBO-Koordinatorin der ROW Regionalmanagement Obersteiermark West GmbH, Sonja Wölfl, kamen regionale BBO-TrägerInnen und Stakeholder (wie GemeindevertreterInnen, die als sehr wichtige Partner im Bereich der BBO gelten) zusammen, um sich über regionale Angebote im Bereich der BBO auszutauschen.

Nach einer Vorstellung der Tätigkeiten einer Koordination für Bildung und Berufsorientierung betonte Frau Wölfl die gemeinsame Zielsetzung der BBO: Die Bürgerinnen und Bürger der Region Murau Murtal sollen über Weiterbildungsangebote sowie Angebote zur beruflichen Um- und Neuorientierung informiert werden. Grundsätzlich soll dadurch eine selbstbestimmte Berufswahl ermöglicht werden.

Frau LAbg. Manuela Khom, Landtagspräsidentin und Vorsitzende des Region Murau Murtal, verwies in ihren Grußworten auf die Wichtigkeit und den Zugang von Bildungsangeboten. Wir haben sehr gute Weiterbildungsträger in unserer starken Region, welche auch mittels Förderungen interessante, individuelle Angebote und durch spezielle Bildungsberatungsangebote auf Personen zugeschnittene Weiterbildungspakete anbieten können.

Die TeilnehmerInnen der Vernetzungstreffen kamen aus verschiedensten Arbeitsbereichen und beteiligten sich am regen Austausch zur Weiterentwicklung in der Region. Zudem gab es einen aufschlussreichen Input seitens Styria Vitalis, welche geförderte Angebote, wie Nachbarschaftshilfe, Gesunder Kindergarten, gesundes Essen in Betreuungseinrichtungen und viele weitere Angebote vorstellte.

Auf der Homepage der starken Region Murau Murtal https://starkes-murau-murtal.at/bildung/ findet sich eine erste Übersicht über regionale AnbieterInnen. Zudem finden sich regionale Angebote auf der Bildungsplattform des Weiterbildungsnavi (https://erwachsenenbildung- steiermark.at/).

Zum Abschluss bedankte sich die Koordinatorin Frau Wölfl bei den KooperationspartnerInnen für die gute Zusammenarbeit. Als Ergebnisse der Vernetzungstreffen können sich viele neue Initiativen sowie neue Schnittstellen in unserer Arbeit sehen lassen. Es braucht Unterstützung aus einer starken Region, um gute Ergebnisse am Ende des Tages erreichen zu können.

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Tödlicher Kajakunfall in Teufenbach-Katsch

Ein 66-Jähriger kam Montagnachmittag bei einem Kajakunfall ums Leben. Die sofortige Hilfe von Begleitern und Einsatzkräften blieb ohne Erfolg.

Gemeinsam mit zwei Verwandten unternahm der 66-Jährige aus Klagenfurt am Montag eine Kajaktour entlang der Mur. Die drei Kärntner waren jeweils mit einem eigenen Kajak von Murau nach Judenburg unterwegs gewesen. Gegen 15.10 Uhr verlor der 66-Jährige schließlich auf Höhe Frojach aufgrund der Strömung die Kontrolle über sein Kajak, wobei sich dieses querstellte und der Mann aus dem schaukelnden Paddelboot ins Wasser fiel. Nachdem sich der 66-Jährige trotz Schwimmweste nicht mehr ausreichend selbst helfen konnte, kam ihm sein Begleiter (41) sofort zur Hilfe und zog ihn wieder ins Kajak. Als der Helfer das kleine Boot schließlich zum Ufer steuerte, erlitt der 66-Jähige plötzlich noch im Kajak einen Herzkreislauf-Stillstand. Auch der Bruder des 66-Jährigen leistete umgehend Erste Hilfe und begann sofort mit der Reanimation des Mannes. Währenddessen alarmierte der 41-Jährige die Rettungskräfte und wies diese ein. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettung sowie ein Notarzt brachten den 66-Jährigen über die Uferböschung und setzten die Reanimationsmaßnahmen fort. Diese musste in der Folge jedoch erfolglos beendet werden. Der 66-Jährige verstarb laut Arzt noch an Ort und Stelle an den Folgen seines Herzkreislauf-Versagens. Angehörige wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. 

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Wieder unzählige Einsätze nach Unwetter

Es will kein Ende nehmen und wieder mussten die Feuerwehren in Murau und im Murtal zu etlichen Einsätzen nach einem Unwetter ausrücken.

Ein heftiges Unwetter über zog am Sonntagnachmittag über das Obere Murtal. Dabei wurden an den Landesmessstellen des Hydrografischen Dienstes auf der Turrach und Murau/Gestüthof rund 102 Liter/m2, in der Gaal 91 Liter/m2 und an der Messstelle Glein wurden 56 Liter/m2 Niederschlag in 24 Stunden gemessen. Die Feuerwehren Peterdorf, Murau, Katsch an der Mur, Oberwölz, St. Lambrecht, Laßnitz, Scheifling, Unzmarkt, Frauenburg, Oberzeiring, St. Oswald, St. Johann am Tauern, Pöls, Bischoffeld, Kobenz und Seckau mußten zu mehreren Schadstellen ausrücken. An etlichen Stellen wurden Straßen vermurt, zahlreiche überschwemmte Keller galt es auszupumpen. Die Katschtalstraße L 514 wurde an mehreren Stellen vermurt und überflutet, ebenso die B 75 Glattjochstraße war im Bereich Bromach, wo es immer wieder zu Überschwemmungen kommt, nicht passierbar. Die arbeitsintensiven Einsätze der Feuerwehren dauern derzeit noch an.

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Betrunkener verursacht Frontalen: Drei Verletzte

Freitagabend ereignete sich ein Frontalzusammenstoß eines Pkws mit einem Kleintransporter in Winklern bei Oberwölz. Drei Personen wurden verletzt, der Pkw-Lenker war alkoholisiert.

Gegen 18:00 Uhr lenkte ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Murau seinen Pkw auf der Greimstraße L512 aus Richtung Pöllau/Greim kommend in Richtung Öberwölz. In einer Rechtskurve bei Straßenkilometer 2,1 geriet er laut eigenen Angaben aufgrund zu hoher Fahrgeschwindigkeit links auf die Böschung, lenkte sein Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Kleintransporter, gelenkt von einem 34-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Bei der Kollision wurde der Beifahrer im Kleintransporter, ein 51-Jähriger aus dem Bezirk Murau, im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Oberwölz aus dem Wrack geschnitten werden. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt vom Rettungshubschrauber Christophorus 99 in das LKH Judenburg eingeliefert. Der 51-jährige Beifahrer im Kleintransporter wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Klagenfurt geflogen. Der 34-jährige Lenker des Kleintransporters wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in das LKH Friesach eingeliefert. Ein mit dem 23-jährigen Pkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief positiv und ergab eine mittelgradige Alkoholisierung.

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Zwei Murauer in Einbruchsdiebstahl involviert

Polizisten der Polizeiinspektion Liezen, Kriminaldienstgruppe, klärten einen Einbruchsdiebstahl in Lassing vom Mai 2020 und forschten insgesamt sieben Tatverdächtige aus. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Zehntausend Euro.

Der Geschädigte erkannte in einem Inserat im Internet auf einer Kfz-Verkaufsseite vier Stück Alufelgen, die aus seinem Lagerraum gestohlen worden waren. Diese waren auf einem zum Verkauf angebotenen Pkw montiert. Sogleich verständigte er die Polizei. Nach umfangreichen Ermittlungen forschten die Polizisten den im Bezirk Murau wohnhaften 20-jährigen Verkäufer aus und befragten ihn. Die folgenden Erhebungen ergaben, dass der 20-Jährige diese Alufelgen von einem 27-Jährigen aus dem Bezirk Murtal und dieser zuvor die Alufelgen von einem 31-Jährigen aus dem Bezirk Liezen erworben hatte. Bei seiner Einvernahme war der 31-jährige Tatverdächtige geständig und gab in der Folge drei Mittäter, 24, 25 und 26-Jahre alt, alle aus dem Bezirk Liezen, bekannt. Zudem nannte er auch die angemietete Kfz-Einstellfläche, wo sie das Diebesgut nach der Tat versteckt hatten. Bei der Nachschau wurde der 26-Jährige auf frischer Tat betreten, als er gerade Diebesgut zum Abtransport vorbereitet hatte. Ein Großteil des Diebesgutes wurde sichergestellt. Bei weiteren Ermittlungen wurde ein weiterer Mittäter, ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Liezen, ausgeforscht und bei ihm Diebesgut sichergestellt. Die fünf Beschuldigten zu dem Einbruch waren umfassend geständig. Zwei der Beschuldigten bestritten den Tatverdacht der Hehlerei. Sie werden auf freiem Fuß angezeigt.

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