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LWD Steiermark: Große Lawinengefahr zu den Feiertagen

Große Lawinengefahr zu den Feiertagen

Gefahrenbeurteilung

Oberhalb von etwa 1800 m herrscht noch große Lawinengefahr. Durch die Neuschneemengen und den Sturm der vergangenen Tage haben sich sowohl im kammnahen als auch kammfernen Gelände in sämtlichen Expositionen umfangreiche, störanfällige Triebschneeablagerungen gebildet. Die Gefahrenstellen befinden sich hinter Geländekanten, in windgeschützten Rinnen und Mulden sowie bis in Waldbereiche und sind aufgrund der schlechten Sicht und der umfangreichen Ablagerungen schwer zu erkennen. Lawinen können besonders in hohen Lagen groß werden. Mit der Erwärmung im Tagesverlauf können in hohen Lagen auch noch vereinzelt spontane Lawinen abgehen.

Zudem besteht eine ausgeprägte Gefahr von Gleitschneelawinen. Diese können zu jeder Tageszeit in allen Expositionen aus sehr steilen Wald- bzw. Grashängen sowie auf glattem Felsuntergrund spontan abgehen. Bereiche unterhalb von Gleitschneerissen meiden!

In mittleren und tieferen Lagen destabilisieren Regeneintrag und Erwärmung die Schneedecke. Aus steilen Waldbereichen und Böschungen können kleine Nassschneelawinen spontan abgehen und exponierte Verkehrswege gefährden.

Schneedeckenaufbau

Die enormen Triebschneemengen der vergangenen Tage lagern in windgeschützen Bereichen meist auf einer verharschten Altschneedecke. Die Verbindung zum Altschnee ist meist gut, schattseitig wurde der frische Triebschnee jedoch auf einer lockeren Schneedecke abgelegt. Desweiteren befinden sich störanfällige Schwachschichten innerhalb des frischen Triebschneepakets. Durch vorübergehende Erwärmung und Regeneintrag wurde die Schneedecke in der vergangenen Nacht bis auf etwa 1700 m angefeuchtet. Das Schneedeckenfundament ist bis in mittlere Lagen feucht bzw. nass, was zu einem anhaltenden Gleitschneeproblem führt. Durch weiteren Regeneintrag verliert die Schneedecke in tiefen Lagen zunehmend an Festigkeit.

Wetter

Über Nacht kommt im Nordstau noch etwas Neuschnee hinzu, vom Dachstein über die nördlichen Niederen Tauern bis zu den Mürzsteger Alpen sind noch etwa 10 cm Neuschnee möglich. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1200 m. Andernorts sind die Niederschlagsmengen über Nacht gering, vormittags lässt der Niederschlag dann auch im Nordstau nach. Im Laufe des Sonntagnachmittags werden deutlich wärmere Luftmassen herantransportiert, die Nullgradgrenze steigt bis zum Abend auf 2200 bis 2500 m, alpensüdseitig sogar noch höher. Unergiebige Niederschläge, die vor allem im Nordstau nachmittags noch auftreten können, werden zunehmend auch in höheren Lagen in leichten Regen übergehen. Der Wind weht über Nacht noch orkanartig aus NW, mit der Drehung auf eine westliche Höhenströmung lässt der Wind erst untertags langsam nach, weht aber besonders im Nordalpenbereich weiterhin stürmisch mit Spitzen um 80 km/h, in der Früh auch noch bis 100 km/h.

Tendenz

Am Christtag gibt es im gesamten Bergland wieder mehr Sonnenschein und es wird sehr mild. In 2000 m sind Temperaturen um 6 Grad zu erwarten. Der Wind weht zumindest in der ersten Tageshälfte noch kräftig und lässt dann weiter nach. Mit der Erwärmung setzt sich die Schneedecke und Schwachschichten im Triebschnee werden weiter abgebaut. Die Lawinengefahr geht zurück, die Gleit- und Nassschneeproblematik dominieren. 

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ÖBRD: Erfolgreiche alpine Suchaktion am Zwölferköpfel

Erfolgreiche alpine Suchaktion am Zwölferköpfel

Samstagnachmittag kam es am Zwölferköpfel in Wald am Schoberpaß zu einer Suchaktion nach einer vermissten Skitourengeherin. Diese wurde unverletzt gefunden.

Eine 46-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz war mit ihren zwei Begleitern zu einer Skitour auf den Zwölferköpfel unterwegs. Die 46-Jährige konnte nicht mit ihren Begleitern mithalten und diese setzten alleine die Tour in Richtung des Gipfels fort. Nach der Rückkehr der Begleiter konnte die 46-Jährige nicht am Ausgangspunkt angetroffen werden. Eine Suche in unmittelbarer Nähe verlief ergebnislos.

Ein ehemaliger Gastwirt wurde ebenfalls von den Begleitern informiert. Dieser verständigte um 15.00 Uhr den Bergnotruf 140 und die Landeswarnzentrale Steiermark löste einen Sucheinsatz aus. Polizisten der Alpinen Einsatzgruppe Hochsteiermark konnten die Schwester der Vermissten erreichen. Diese konnte mittels einer technischen Möglichkeit am Mobiltelefon den Aufenthaltsort der 46-Jährigen näher bestimmen.

Um 18.20 Uhr konnte die Vermisste in der Nähe des Ortungspunktes unterkühlt, jedoch unverletzt, aufgefunden werden. Sie wurde mit einem Spezialfahrzeug zum Ausgangspunkt der Tour zurückgebracht.

Am Einsatz waren die Bergrettungen Mautern, Leoben, Trofaiach und Vordernberg mit 34 Kräften und einer Hundestaffel, die Freiwilligen Feuerwehren Wald am Schoberpaß, Mautern und Hafning mit acht Kräften und die Alpinpolizei Hochsteiermark mit drei Polizisten eingesetzt.  

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Energie Steiermark: Sturm brachte Überschwemmungen, Unfälle  und Stromausfälle

Sturm brachte Überschwemmungen, Unfälle und Stromausfälle

Erneut trafen heftige Windböen die Steiermark und sorgten auch am Samstag wieder für zahlreiche Probleme in der Steiermark. 3000 Haushalte waren ohne Strom. Bäume fielen auf Stromleitungen und mit dem Regen kam es zu zahlreichen Überschwemmungen.

Die Einsätze rissen für die Feuerwehren den ganzen Tag nicht ab. Vor allem im Raum Liezen gab es etliche Überschwemmungen. „Am Samstagvormittag machte den Einsatzkräften auch noch das Tauwetter einen Strich durch die Rechnung. Die rasche Schneeschmelze sorgte für überflutete Verkehrswege, Kläranlagen und etwa zwei Dutzend Keller“, berichtet Christoph Schlüsselmayer vom Bereichsfeuerwehrkommando Liezen.

Im Murtal ein ähnliches Bild. Zuerst kam es zum einem Verkehrsunfall auf der S36 zwischen einem PKW und einem Streuwagen. Danach mussten die Feuerwehren St. Marein, Spielberg, Kleinlobming und Kobenz zu Fahrzeugbergungen und umgestürzten Bäumen ausrücken. In den Abendstunden musste die Feuerwehr Knittelfeld zu einem Wassereintritt ein einem Mehrfamilienwohnhaus ausrücken. Durch den Dauerregen drang auch in einem Seniorenwohnheim Wasser ins Gebäude ein.

Umstürzende Bäume haben schwere Schäden an Stromleitungen vor allem in waldreichem und bergigem Gebiet gesorgt.
"Derzeit 3000 Haushalte betroffen, 146 Trafostationen außer Betrieb. Die Wiederherstellung der Versorgung läuft auf Hochtouren, Einsatztrupps aus dem Süden des Landes zur Verstärkung vor Ort. Unsere mehr als 100 MonteurInnen sind mit widrigsten Wetterbedingungen und hohen Schneemengen in den Bergen konfrontiert. Dennoch gehen die Energienetze Steiermark derzeit von einer Behebung der meisten Schäden im Laufe des heutigen Tages aus." heißt es von der Energie Steiermark

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Facebook - Feuerwehr Traboch- Timmersdorf: Friedenslicht aus Bethlehem

Friedenslicht aus Bethlehem

Die Feuerwehrjugend ladet auch dieses Jahr wieder zum FRIEDENSLICHT aus Bethlehem.

Von 8:00 bis 12:00 Uhr im RÜSTHAUS in TIMMERSDORF, bei Tee oder Glühwein.

Mit dem Weitergeben des Friedenslichtes wollen wir ein kleines Stück dazu beitragen, die Welt zu einem Ort zu machen, an dem alle Menschen in Frieden miteinander leben können.

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KS: Tödlicher Verkehrsunfall in Krieglach

Tödlicher Verkehrsunfall in Krieglach

Sonntagnachmittag wurde ein 93-jähriger Fußgänger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag bei einer Kollision mit einem Pkw tödlich verletzt. 

Gegen 15:20 Uhr lenkte ein 68-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag seinen PKW im Ortsgebiet von Freßnitz auf einer Gemeindestraße in Richtung Grazer Straße L135. Als er über eine dortige Fahrbahnkuppe fuhr, wurde er laut seinen eigenen Angaben für einen kurzen Moment von der tiefstehenden Sonne geblendet und erfasste im selben Moment eine zu Fuß die Fahrbahn querende männliche Person. Der Fußgeher wurde zu Boden gestoßen und trotz sofort eingeleiteter Erste Hilfe Maßnahmen durch Zeugen sowie notärztlicher Reanimationsmaßnahmen verstarb er noch an der Unfallstelle.

Nach Rücksprache mit dem Journaldienst der Staatsanwaltschaft Leoben ordnete dieser die Beschlagnahme des beteiligten Pkw zur Untersuchung durch einen Sachverständigen sowie des Leichnams zum Zwecke einer gerichtsmedizinischen Obduktion an. Ein mit dem Pkw-Lenker durchgeführter Alkomattest verlief negativ.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Freßnitz, 15 Kräfte, waren das Rote Kreuz mit Notarzt sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 12 im Einsatz. 

Die Eisenhammerstraße war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer von ca. drei Stunden gesperrt. Die angrenzende L135 musste zum Zwecke der Einweisung des Notarzthubschraubers für ca. eine Stunde gesperrt werden.

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KS: Landesweite Verkehrsschwerpunktkontrollen

Landesweite Verkehrsschwerpunktkontrollen

Am Freitag führte die steirische Polizei unter der Leitung der Landesverkehrsabteilung (LVA) Steiermark, Verkehrsschwerpunktkontrollen durch. 
Resümee: 615 Verwaltungsanzeigen, 193 Organmandate, 31 Alkoholanzeigen.

Bei der von der LVA geleiteten Schwerpunktkontrolle wurden insgesamt 615 Anzeigen und 193 Organmandate ausgestellt. Rund 90 Polizist*innen führten die intensiven Kontrollen, im gesamten steirischen Straßennetz durch.

Einsatzleiter Oberst Kurt Lassnig dazu: „Statistisch gesehen ereignen sich im Monat Dezember die meisten Alkoholunfälle mit Personenschaden. Im Dezember 2022 waren dies fast 14 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden. Ursache dafür ist der erhöhte Alkoholkonsum bei Weihnachtsfeiern und Christkindlmärkten. Um diese Unfälle einzudämmen haben wir uns entschlossen im Monat Dezember verkehrspolizeiliche Schwerpunktaktionen mit dem Hauptaugenmerk auf Alkoholkontrollen im Straßenverkehr durchzuführen. Die dabei festgestellten Alkoholübertretungen zeigen, dass unsere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich sind. Ziel ist es das Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu erhöhen und die Alkoholunfälle durch eine deutlich spür- und wahrnehmbare Kontrolltätigkeit der Verkehrspolizei zu senken“.

Geschwindigkeit und Alkohol

Bei 1908 durchgeführten Alko-Vortests kam es in 47 Fällen zu einem Alko-Test. 18 Personen musste dabei der Führerschein vorläufig abgenommen werden. Weitere 13 Personen lenkten ihr Fahrzeug mit bzw. mehr als 0,5 Promille. Sie werden angezeigt. Insgesamt wurden 615 Übertretungen angezeigt. Ein Großteil davon wegen überhöhter Geschwindigkeit (480). Die Nichtverwendung des Sicherheitsgurtes, Telefonieren am Steuer und sonstigen Übertretungen inkludiert. 

193 ausgestellte Organmandate sind ebenso zum Großteil (101) auf Geschwindigkeitsübertretungen zurückzuführen. Die Nichtverwendung des Sicherheitsgurtes (10), Telefonieren am Steuer (14) und sonstigen Übertretungen (68) zählen zusammengefasst dazu.

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KS: 90-Jährige Opfer eines Raubüberfalles in Leoben

90-Jährige Opfer eines Raubüberfalles in Leoben

Freitagabend überfiel ein bislang unbekannter Täter eine 90-Jährige aus dem Bezirk Leoben. Der Täter ist flüchtig.

Kurz vor 18.00 Uhr wurde die 90-Jährige vor einem Mehrparteienhaus von einem unbekannten Mann angesprochen. Unmittelbar danach bedrohte der Mann die 90-Jährige und forderte die Herausgabe ihrer Handtasche. Die Frau händigte ihre Handtasche aus. Der Täter ergriff die Flucht und konnte bislang nicht gefasst werden. Die 90-Jährige wurde bei dem Überfall nicht verletzt, sie erlitt jedoch einen Schock. Die Ermittlungen werden von den Kriminalisten in Leoben fortgesetzt.

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ÖAMTC: Schwerer Arbeitsunfall in Leoben

Schwerer Arbeitsunfall in Leoben

Freitagmittag verletzte sich ein Arbeiter in einem stahlerzeugenden Betrieb schwer. 

Gegen 12.15 Uhr ging ein 49-jähriger aus dem Bezirk Leoben während des Abgießens von flüssigem Stahl an einem Behälter vorbei. Dabei erlitt er durch die austretende Schlacke und die Strahlungswärme Verbrennungen zweiten und dritten Grades an den Beinen.

Arbeitskollegen bemerkten den Unfall und setzten die Rettungskette in Gang. Die Erstversorgung des 49-jährigen erfolgte durch das Österreichischen Roten Kreuz. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde er anschließend von der Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 17 in das Landeskrankenhaus Graz eingeliefert. Eine entsprechende Schutzbekleidung wurde vom 49-Jährigen getragen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

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Facebook - Kraft. Das Murtal: Obersteiermark als MINT-Region ausgezeichnet

Obersteiermark als MINT-Region ausgezeichnet

Wir gratulieren sehr herzlich.

Die Koordinationsstelle der neuen „MINT-Region Obersteiermark“ ist an der Montanuniversität Leoben angesiedelt und mit Mag. Julia Mayerhofer-Lillie steht eine verlässliche und kompetente Person zur Erreichung der gesteckten Ziele zur Verfügung.

Mehr Informationen unter:

https://www.mint-regionen.at/

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KS/Sujet: Diebstahl von Baugeräten in St. Michael

Diebstahl von Baugeräten in St. Michael

Polizisten klärten Freitagnachmittag unmittelbar nach dem Diebstahl von Baugeräten die Straftat auf. Der Wert der sichergestellten Beute beträgt mehrere tausend Euro. 

Gegen 16:30 Uhr führte eine Streife der Autobahnpolizei Gleinalm Streifendienst im Bereich des Knoten St. Michael durch. Auf Höhe der Rampe B bemerkten sie einen Kleintransporter mit kroatischem Kennzeichen, der im gesperrten Baustellenbereich des Knoten St. Michael stand. Der Lenker des Fahrzeuges war gerade dabei, wieder in den Knoten St. Michael einzufahren. Im Zuge der durchgeführten Lenker- und Fahrzeugkontrolle wurde unter anderem der Laderaum des Fahrzeuges kontrolliert. Im Laderaum befanden sich ein Aufreißzahn, eine Baggerlöffelschaufel und ein hydraulischer Baggermeißel.

Bei den weiteren Erhebungen und aufgrund der vorgefundenen Spurenlage im Schnee konnte festgestellt werden, dass die drei Kroaten (38,36 und 32) im Bereich der Baustelle des Knoten St. Michael die Baugeräte von einem abgestellten Anhänger einer Baufirma in ihren Klein-LKW geladen hatte. Die drei geständigen Kroaten wurden einvernommen und werden aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt.  

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Foodwatch: Preisaufschlag von über 260 Prozent für Schokolade in Weihnachtsverpackung

Preisaufschlag von über 260 Prozent für Schokolade in Weihnachtsverpackung

foodwatch Österreich hat die Preise für Naschereien in der Weihnachtsverpackung mit ihrem alltäglichen Pendant verglichen. Das Ergebnis: Zahlreiche Produkte sind in der Weihnachtsverpackung um ein Vielfaches teurer. Der Spitzenreiter im foodwatch Check ist Raffaello: Das Kokos-Mandel-Konfekt in der Stern-Verpackung ist – auf 100 Gramm gerechnet – um 261 Prozent teurer als die Raffaellos in der normalen Packung. Ebenfalls deutlich teurer im Weihnachtsgewand sind Ferrero Rocher, Ferrero Küsschen oder Mon Cheri. Deutlich günstiger ist hingegen der weihnachtliche Multipack von Toffifee im Vergleich zur Alltagspackung.

„Die massiven Preissteigerungen für dieselben Süßigkeiten im Weihnachts-Outfit sind schlicht nicht nachvollziehbar und besonders in Zeiten der allgemeinen Teuerung inakzeptabel”, kritisieren die beiden Leiterinnen von foodwatch Österreich, Lisa Kernegger und Heidi Porstner.

Besonders ärgerlich: Konsumenten haben bei der Weihnachts-Edition oft nicht die Möglichkeit, die Preise direkt mit den alltäglichen Varianten zu vergleichen. Einerseits stehen die Naschereien in Weihnachtsverpackung im Supermarkt oft weit entfernt von den regulären Süßwaren-Regalen. So ist ein direkter Vergleich der Grundpreise auf 100 Gramm oder ein Kilo gerechnet nicht möglich. Andererseits wird bei den großen Aufstellern in den Supermärkten nicht immer der Grundpreis angegeben. In diesen Fällen ist es für Konsumenten ohne Taschenrechner unmöglich, den massiven Preisaufschlag zu durchschauen.

Lisa Kernegger und Heidi Porstner abschließend: „Enorme Preisaufschläge für Weihnachtsverpackungen sind unfair. Um Konsumenten einen besseren Durchblick zu verschaffen, muss der Vergleichspreis zu herkömmlichen Varianten an den Weihnachtsaufstellern angegeben werden.”

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Rotraud Priesner // Montage: foodwatch/Ronald Talasz: Voting zum „Werbeschmäh des Jahres 2023“ geht ins Finale

Voting zum „Werbeschmäh des Jahres 2023“ geht ins Finale

Noch bis 10. Dezember können Konsumenten auf www.foodwatch.at für die dreisteste Werbemasche abstimmen

Die foodwatch Wahl zum „Werbeschmäh des Jahres 2023“ geht ins Finale. Noch 5 Tage können Konsument*innen auf der Voting-Plattform von foodwatch Österreich die ärgerlichste Werbemasche der Lebensmittelbranche wählen. Das Voting findet heure zum 2. Mal statt. Mit der Prämierung zum „Werbeschmäh des Jahres“ will foodwatch aufzeigen, wie Konsument*innen durch Marketing-Maßnahmen der Lebensmittelindustrie immer wieder in die Irre geführt werden. Die Hersteller werden von der NGO direkt mit den Kritikpunkten konfrontiert. Dem Gewinner wird das Team von foodwatch Österreich am 14. Dezember persönlich die Negativ-Auszeichnung übergeben.

5 dreiste Werbemaschen stehen zur Abstimmung

Ins Rennen um den Titel „Werbeschmäh des Jahres 2023“ gehen: das Bad Ischler Nudelsalz, das Eskimo Cremissimo Vanille Eis, das Heinz Tomaten Ketchup, der More Nutrition 2 Kalorien Ölspray und der San Lucar Mango Maracuja Smoothie. Jedes dieser Produkte war in diesem Jahr auch schon „Werbeschmäh des Monats“.

Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:

Bad Ischler Nudelsalz - normales Salz in Drops Form zum Luxuspreis: Perfekt gesalzenes Nudelwasser durch Bad Ischler Nudelsalz? Das behauptet zumindest der Hersteller. Darüber lässt sich streiten. Gesalzen ist jedenfalls der Preis. Das Bad Ischler Nudelsalz ist dabei nichts anderes als herkömmliches Speisesalz in Drops Form gepresst. Doch es kostet rund 12 Mal mehr als das lose Bad Ischler Salz im Packerl.

Eskimo Cremissimo Vanille Eis - besteht zur Hälfte aus Luft: Bei diesem Vanille-Eis wird die Eismasse mit einer ganzen Menge kalter Luft aufgeschlagen. Das ist bei Industrie-Eis zwar nichts Ungewöhnliches. Doch bei Eskimo Cremissimo Vanille, dem angeblich beliebtesten Eis Österreichs, ist das besonders ärgerlich. Die eigentliche Eismasse macht nämlich nur die Hälfte in der Packung aus. Die andere Hälfte ist – Luft.

Heinz Tomaten Ketchup - täuscht mit grünem Etikett Nachhaltigkeit vor: Das Heinz Tomaten Ketchup lockt umweltbewusste Konsument*innen mit dem Hinweis „100% Recyclable Bottle". Der grüne Schriftzug soll das Produkt wohl zusätzlich nachhaltig erscheinen lassen. Die Realität: Beim Heinz Ketchup handelt es sich um ganz normales Tomaten Ketchup in einer Plastikflasche. Die ist recycelbar - wie viele andere Ketchupflaschen auch.

More Nutrition 2 Kalorien-Ölspray - hat genauso viel Kalorien wie jedes andere Rapsöl: Mit dem „2 Kalorien Ölspray“ kann man angeblich Kalorien sparen – so wirbt More Nutrition für das raffinierte Rapsöl in der Sprühflasche. Tatsächlich enthält das „2 Kalorien Ölspray“ genau so viel Kalorien wie herkömmliches Rapsöl aus dem Supermarkt. Der Trick: Auf die 2 Kalorien kommt nur, wer den Anweisungen des Herstellers genau folgt: „Eine viertel Sekunde sprühen“. More Nutrition verlangt dafür stolze 30 € pro Liter.

San Lucar Smoothie „Mango Maracuja“ - enthält hauptsächlich Apfel: Der Smoothie lockt mit leuchtenden Mangos und Maracujas auf dem Etikett. Erst der Blick in die kleingedruckte Zutatenliste entlarvt, was wirklich drinsteckt: fast 70 Prozent Apfel in Form von Apfelsaft aus Apfelsaftkonzentrat und Apfelpüree, dazu etwas Mangopüree und ein Schuss Maracujasaft. Weder auf dem Bild auf der Vorderseite noch im Produktnamen findet sich ein Hinweis auf die Äpfel.

Im Lebensmittelbereich liegt einiges im Argen: überzogene Preise, Etikettenschwindel und irreführende Werbeversprechen erschweren uns Konsument*innen das Einkaufen. Sowohl das EU-Lebensmittelrecht als auch das österreichische Lebensmittelrecht besagen: Konsument*innen dürfen weder durch Werbung noch durch die Aufmachung von Produkten in die Irre geführt werden. Die Realität sieht anders aus. Deshalb kürt foodwatch regelmäßig den „Werbeschmäh des Monats“.

Über foodwatch Österreich:

foodwatch Österreich deckt Missstände rund um die Vermarktung von Lebensmitteln auf, macht Menschen darauf aufmerksam, konfrontiert Unternehmen mit den Kritikpunkten und fordert sie auf, die Produkte konsument*innenfreundlicher zu gestalten.

Als unabhängige, spendenfinanzierte NGO geht foodwatch keine Kooperationen mit Unternehmen oder politischen Institutionen ein. So kann die NGO unabhängig und glaubwürdig Missstände aufzeigen und frei agieren.

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LK: Bäuerliche Spezialitäten zum Weihnachtsfest schenken

Bäuerliche Spezialitäten zum Weihnachtsfest schenken

Direktvermarkter bieten große Auswahl an Geschenkideen

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür und damit auch zahlreiche Feste im Kreise der Familie, wo köstliche Speisen und Getränke nicht fehlen dürfen. Wer auf Regionalität und Nachhaltigkeit achten möchte, kauft die Zutaten für den Weihnachts- und Silvesterschmaus am besten direkt bei der Bäuerin bzw. beim Bauern. Das schützt nicht nur das Klima, sondern kommt auch den nachhaltig wirtschaftenden Höfen in Österreich und somit einer vitalen, attraktiven Landschaft entgegen.

Regional ist genial

"Die österreichischen Direktvermarktungsbetriebe bieten eine große Vielfalt an hochwertigen Lebensmitteln, die sich durch hervorragenden Geschmack, Frische und höchste Qualität auszeichnen. Ebenso erzeugen sie einzigartige Spezialitäten, hochwertige Handwerksprodukte sowie viele weitere Geschenkideen, bei denen Qualität und Nachhaltigkeit großgeschrieben werden. Durch die kurzen Transportwege und den schonenden Ressourceneinsatz tragen die Betriebe nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern schaffen auch einen Mehrwert für die gesamte Gesellschaft. Regional ist genial", erklärt Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich.

"Die über 1.700 'Gutes vom Bauernhof'-Betriebe bieten vom Festtagsbraten über Süßspeisen bis hin zu Getränken erstklassige Produkte aus eigener Erzeugung. Die besten Zutaten für Kekse, Stollen und Striezel gibt es auch direkt bei den heimischen Bauernfamilien. Die Marke 'Gutes vom Bauernhof' steht dabei für höchste Qualität aus Österreich. Durch die umfassende Transparenz ist bei jedem Produkt klar, wo die Rohstoffe gewachsen, geerntet und verarbeitet worden sind. Regionalität steht dabei an oberster Stelle“, so Karl Grabmayr, Obmann des Verbandes bäuerlicher Direktvermarkter Österreich - Gutes vom Bauernhof".

Direktvermarkterbetriebe in der Nähe finden

Egal, ob im Hofladen, am Bauernmarkt oder per Online-Shop: Heimische Qualitätsprodukte kann man mit wenigen Klicks bestellen oder regional einkaufen. Zahlreiche Direktvermarkter:innen in den einzelnen Regionen sowie Märkte und Bauernläden sind auf der Website www.gutesvombauernhof.at zusammengefasst. Mithilfe der App „Schmankerl-Navi“ sind zudem viele Hofläden, Märkte, Bauernregale im Supermarkt und Ab-Hof-Verkäufe in der Nähe auf einer übersichtlichen Karte zu finden.

Eine umfassende Übersicht über Rezepte passend zum Weihnachtsfest bietet außerdem die Webseite "Regionale Rezepte". Dies ist eine Sammlung traditioneller und moderner Gerichte, die von den heimischen Seminarbäuerinnen zur Verfügung gestellt wird. Das Bratl in der Rein, der knusprige Karpfen auf Mostkrautfleckerl und Weihnachtsmuffins machen beispielsweise sofort Lust, diese nachzukochen oder zu backen. Viele weitere Rezepte sind unter www.regionale-rezepte.at zu finden.

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ATM Recyclingsystems GmbH erweitert: Neue Arbeitsplätze und Innovationszentrum

ATM Recyclingsystems GmbH kündigt eine bedeutende Expansion an, die nicht nur die regionale Wirtschaft stärkt, sondern auch den Weg für Innovationen im Recyclingbereich ebnet.

Das Unternehmen, spezialisiert auf die Herstellung von Schrottrecycling Maschienen, hat mit dem Bau eines neuen 2.000 Quadratmeter großen Zubaus begonnen. Dieser Schritt unterstreicht ATM's Engagement in Forschung und Entwicklung, da der Zubau auch ein Test- und Kompetenzzentrum umfasst, das sich der Entwicklung neuer Recyclingtechnologien widmet. Mit der Erweiterung der Produktionsfläche reagiert die Firma auf die gestiegene Nachfrage nach nachhaltiger Entsorgungstechnik und setzt gleichzeitig einen starken Akzent in der regionalen Wirtschaftsförderung.

Zur Unterstützung des Ausbaus und Betriebs des neuen Zentrums plant ATM Recyclingsystems die Schaffung von 10 neuen Arbeitsstellen. Die Investitionssumme für das ambitionierte Projekt beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro, was die Bedeutung des Vorhabens für das Unternehmen und die Region unterstreicht.

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LPD: Alle Polizeidienststellen mit Defibrillatoren ausgestattet

Alle Polizeidienststellen mit Defibrillatoren ausgestattet

Das Projekt „Mobile Defibrillatoren“ wurde nun abgeschlossen. Insgesamt befinden sich somit 164 Geräte bei der Steirischen Polizei im Einsatz.

Das Projekt „Mobile Defibrillatoren der LPD Steiermark“ hat zum Ziel, das Überleben von Personen, die einen Atem-Kreislauf-Stillstand erlitten haben, mittels einer durchgeführten Reanimation oder Früh-Defibrillation zu ermöglichen bzw. die Chancen dafür zu verbessern. Aufgrund der Tatsache, dass „rund-um-die-Uhr“ Streifendienste im Bereich der LPD Steiermark unterwegs sind, ergibt sich der Vorteil, dass ein geeigneter Streifendienst entsprechend schnell bei einem Reanimationseinsatz ist, um die Erstmaßnahmen bis zum Einschreiten des Rettungsdienstes unverzüglich durchführen zu können. Vor allem in Bezug auf Atem-Kreislauf-Stillstände können hier Minuten entscheidend für das Überleben einer kritisch erkrankten Person sein.

Die Auslieferung der Geräte wurde nun abgeschlossen. Das heißt, mindestens ein Gerät pro Polizei-Dienststelle (bei größeren Dienststellen zwei) steht für den Einsatz in Streifenfahrzeugen zur Verfügung. Insgesamt wurden 164 Geräte an die Dienststellen ausgegeben. Damit einhergehend waren auch umfangreiche Schulungen der Exekutivbediensteten durchzuführen, die ebenfalls abgeschlossen sind.

Projektstart 2015

Begonnen wurde das Projekt 2015 in Graz mit einer Erweiterung 2019 auf den Bezirk Südoststeiermark. Zahlreiche Einsätze der Defibrillatoren waren inzwischen zu verzeichnen, bei denen die Polizei derart reanimierte Patientinnen und Patienten an die Rettungskräfte zur weiteren Versorgung übergeben konnten. Auch beispielsweise am 7. September 2023: Ein 67-jähriger Grazer erlitt gegen 05:00 Uhr am Park & Ride-Parkplatz in Webling einen offensichtlichen Kreislaufkollaps. Weder Atmung noch Puls waren feststellbar. Eine Polizeistreife war rasch vor Ort und konnte durch den Einsatz des mitgeführten Defibrillators die Vitalfunktionen des Mannes wieder herstellen, so dass ein Transport durch die Rettung ins Krankenhaus möglich war.

Landespolizeidirektor Gerald Ortner dazu: „Polizistinnen und Polizisten können tagtäglich mit Einsätzen konfrontiert werden, bei denen sie Erste Hilfe leisten müssen. Oftmals sind unsere Kräfte vor anderen Einsatzorganisationen vor Ort und müssen schnell agieren. Es freut mich daher sehr, dass wir dieses Projekt in der Steiermark nun flächendeckend umsetzen konnten. Durch die Projektumsetzung unterstützen wir unsere Beamtinnen und Beamten und geben ihnen mehr Handlungssicherheit für ein rasches, koordiniertes und beHERZtes Handeln.“

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KS: Sozialleistungsbetrug in Trofaiach aufgedeckt

Sozialleistungsbetrug in Trofaiach aufgedeckt

Seit mehreren Jahren bezogen ein 64-jährige Kroate und seine Ehefrau unrechtmäßig Sozialleistungen. Das Ehepaar wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. 

Nachdem Beamte der Polizeiinspektion Trofaiach seit mehreren Monaten hinweg Erhebungen gegen den 64-Jährigen geführt haben, konnten dem Paar nun Sozialleistungsbetrugstaten nachgewiesen werden. Der 64-Jährige und seine 49-jährige Ehefrau (ebenfalls aus Kroatien) bezogen Sozialleistungen, obwohl sie sich den Großteil des Jahres in Kroatien aufhielten. Es entstand ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Ebenfalls versuchten die zwei Tatverdächtigen um weitere Sozialleistungen anzusuchen. Aufgrund der durchgeführten Ermittlungen der Beamten der Polizeiinspektion Trofaiach konnte eine Auszahlung unterbunden und ein weiterer Schaden somit verhindert werden.

Beide zeigten sich geständig und wurden bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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GeoSphere Austria: Leichtes Erdbeben bei Vordernberg

Leichtes Erdbeben bei Vordernberg

Ein leichtes Erdbeben hat sich am Sonntag um 8:10 Uhr im Raum Vordernberg ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Leoben verspürt. Berichte über Schäden an Gebäuden habe es nicht gegeben und seien bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Laut GeoSphere Austria, ehemals Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), bebte um 8:10 Uhr die Erde im Raum Hirnalm. Die Magnitude wurde mit 1,8 angegeben und die Herdtiefe lag bei 2 Kilometer. Schäden sind keine bekannt.

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Energie Steiermark: Der Schneefall hat die Steiermark fest im Griff

Der Schneefall hat die Steiermark fest im Griff

Tausende Haushalte sind aktuell ohne Strom. In der gesamten Steiermark kommt es aktuell immer wieder zu punktuellen Verkehrssperren – überwiegend aufgrund von Bäumen, die auf die Fahrbahn stürzten.

Durch die Schneelast sind etliche Stromleitungen gekappt und Trafostrationen ausgefallen. Allein im Murtal waren zuletzt rund zehntausend Haushalte ohne Strom.Quer durch die Steiermark und in sämtlichen Bezirken kommt es aktuell immer wieder zu kurzfristigen Verkehrssperren aufgrund von umgestürzten Bäumen, hängen gebliebenen Fahrzeugen oder beschädigten Stromleitungen. Besonders stark betroffen war bislang der Bezirk Liezen. Hier standen seit den Nachtstunden rund 300 Einsatzkräfte unterschiedlicher Feuerwehren bei etwa 50 Einsatzalarmierungen im Einsatz. In Maria Lankowitz (Bez. Voitsberg) stürzte gegen Mittag ein Baum auf ein Fahrzeug, verletzt wurde dabei jedoch niemand.

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KK: Als Arzt und Ingenieur ausgegeben 

Als Arzt und Ingenieur ausgegeben 

Ein 34-Jähriger hat durch gefälschte Dokumente eine Anstellung als Arzt im LKH Knittelfeld erwirkt. Auch beim Österreichischen Bundesheer dürfte er sich als Arzt ausgegeben haben. Der Mann wird angezeigt.

Bereits im April 2023 dürfte der 34-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag eine Promotionsurkunde einer österreichischen medizinischen Fakultät sowie ein Reifeprüfungszeugnis einer höheren Schule gefälscht haben. Mit diesen Falsifikaten bewarb sich der Mann bei der Ärztekammer um eine Anstellung als Arzt. Dort wurde die Fälschung nicht erkannt, weshalb Anfang Juni 2023 eine Anstellung als Arzt in Basisausbildung im LKH Knittelfeld erfolgte. Der Verdächtige war tatsächlich insgesamt sechs Tage im LKH im Dienst, durfte jedoch laut Auskunft des Krankenhausbetreibers keine selbständigen Tätigkeiten – ohne Aufsicht eines erfahrenen Mediziners – an Patienten vornehmen. Allerdings hätte es bei einem Notfall auch vorkommen können, dass der 34-Jährige selbständige Untersuchungen an Patienten inklusive notwendiger medizinischer Entscheidungen vornehmen hätte müssen. Ein tatsächlicher Schaden an Patienten war nicht eingetreten.

Verdachtsmomente

Der 34-Jährige war zuvor bereits seit einiger Zeit als Rettungssanitäter aktiv, wurde von ehemaligen Sanitäter-Kollegen im Krankenhaus als Arzt wahrgenommen und erweckte deshalb den Verdacht einer strafbaren Handlung. Diese Verdachtsmomente teilten die Rettungssanitäter ihren Vorgesetzten mit, die die Information umgehend an den Krankenhausbetreiber weitergaben. Eine interne Überprüfung ergab die Tatsache, dass der 34-Jährige niemals ein Medizinstudium abgeschlossen hatte. Er wurde umgehend gekündigt.

Versuch als Militärarzt aufzutreten

Der 34-Jährige war zudem als Milizsoldat (Sanitäter) tätig und legte die gefälschte Promotionsurkunde dem Personalbüro des ÖBH vor. Nach Kündigung im Krankenhaus begab sich der 34-Jährige in seiner Milizuniform mit Offiziersdistinktionen und einem Arzt-Funktionsabzeichen in die Kaserne St. Michael in Obersteiermark. Dort tätigen Offizieren fiel die vermeintliche Beförderung des Mannes auf und eine sofortige Überprüfung bestätigte die fälschlichen Angaben des Verdächtigen.

Kein Ingenieurstitel

Beamte des Landeskriminalamtes (Außenstelle Niklasdorf) nahmen die Erhebungen gegen den 34-Jährigen auf. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Verdächtige zudem bereits seit 2020 als Absolvent einer höheren Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft mit der Qualifikationsbezeichnung „Ingenieur“ ausgab und diesen Titel auch in amtlichen Schriftstücken angab. Er hatte diese Schule niemals besucht.

Angemerkt wird, dass der Verdächtige weder seitens des Krankenhausbetreibers noch seitens des ÖBH ein Gehalt im Hinblick auf seine vorgetäuschten Qualifikationen bezogen hatte. Es entstand somit kein finanzieller Schaden. 

Der Verdächtige zeigte sich bei seiner Vernehmung hinsichtlich der Urkundenfälschung geständig, bestritt jedoch einen Bereicherungsvorsatz. Er gab an, dem Druck seitens der Verwandtschaft auf eine erfolgreiche Berufsausbildung nicht standgehalten zu haben. Der Mann wird auf freiem Fuß angezeigt.

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Facebook - Feuerwehr St. Michael: Adventstand bei der Feuerwehr St. Michael!<br>

Adventstand bei der Feuerwehr St. Michael!

Feierliche Adventssonntage mit der Freiwilligen Feuerwehr

Die Feuerwehr St. Michael lädt Sie herzlich ein, erstmalig einen Adventstand zu besuchen, der an jedem Adventssonntag für ein gemütliches Beisammensein sorgt. Kommen Sie zwischen 9 Uhr und 13 Uhr vorbei und genießen Sie die vorweihnachtliche Stimmung bei uns.

Termine und Programm:

Zusätzlich zu der warmen Atmosphäre sorgt die Feuerwehr St. Michael für Ihr leibliches Wohl. Lassen Sie sich von den kulinarischen Angeboten verwöhnen und genießen sie die Austellungsstücke von Aussteller Harrer Michael, bekannt als Huiz Mugi.

Ein Fest für die ganze Familie:

Nutzen Sie die Chance, das Rüsthaus und die Fahrzeuge zu erkunden. Für Kinder ist dies eine wunderbare Gelegenheit, um in die Welt der Feuerwehr hineinzuschnuppern. Vielleicht entdecken sie dabei ihre Begeisterung für diesen wichtigen Beruf. Der Nachwuchs ist in der Feuerwehr immer willkommen!

Als besonderes Highlight am 4. Adventssonntag steht zusätzlich das Friedenslicht zur Abholung bereit. Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie zudem die Feuerwehrjugend, da der Erlös der Veranstaltung diesem guten Zweck zufließt.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Kameradinnen und Kameraden der FF St. Michael!

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ASFINAG: Klebevignette 2024 ab 22. November erhältlich

Klebevignette 2024 ab 22. November erhältlich

„Alte“ Jahres-Vignette in Purpur noch bis 31. Jänner 2024 gültig – 70 Prozent aller Jahres-Vignetten bereits digital

Ab Mittwoch, 22. November gibt es die Klebevignette 2024 in Sonnengelb an 6.000 Vertriebsstellen im In- und Ausland zu kaufen. Alternativ gibt es seit 13. November die neue Digitale Vignette bereits im ASFINAG Mautshop und über die kostenlose ASFINAG App sowie bei Mautstellen, ÖAMTC, ARBÖ und ADAC und an ausgewählten Tankstellen und Trafiken. 

Wichtig dabei: Die „alte“ Klebevignette in Purpur ist noch bis 31. Jänner 2024 gültig – mit 1. Februar 2024 muss die Vignette in Sonnengelb geklebt sein oder alternativ die Digitale Vignette vorliegen. „Wir bieten unseren Kunden die freie Wahl ihrer Produkte. Egal, ob klicken oder picken – wichtig ist, sich rechtzeitig die Vignette zu besorgen. So spart man sich Terminstress und Unannehmlichkeiten. Deswegen gibt es die Vignette digital rund um die Uhr im Mautshop und in der App, bei unseren Partnern und darüber hinaus eben auch die Klebevignette an den Vertriebsstellen“, so ASFINAG-Geschäftsführerin Claudia Eder. 


Jahres-Vignette maximal 14 Monate gültig

Kunden können wie gewohnt zwischen Digitaler Vignette und Klebevariante frei wählen. Der Preis ist in beiden Optionen derselbe – genauso die jeweiligen Modelle wie 10-Tages, 2-Monats- und Jahres-Vignette. Aber Achtung: Obwohl die Klebevignette in Sonnengelb bereits ab 22. November erhältlich ist, beginnt die Gültigkeit erst mit 1. Dezember 2023. Dasselbe gilt auch für die Digitale Vignette 2024. Die Jahres-Vignette ist maximal 14 Monate gültig – also in diesem Fall bis 31. Jänner 2025. 

70 Prozent aller Jahres-Vignetten mittlerweile digital 

70 Prozent aller Jahres-Vignetten sind bereits digital – auch die Digitalen Jahres-Vignetten können an ausgesuchten Vertriebsstellen erworben werden. Wichtig dabei: Kunden müssen die Konsumentenschutzfrist bei Online-Käufen beachten. Denn: Gemäß der Europäischen Richtlinie für Konsumentenschutz können Kunden vom Online-Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung zurücktreten – die Digitale Vignette ist deshalb erst 18 Tage nach dem Kauf gültig.

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GeoSphere Austria: Erneut leichtes Erdbeben in St. Michael

Erneut leichtes Erdbeben in St. Michael

Ein leichtes Erdbeben hat sich am Samstag um 7:09 Uhr im Raum St. Michael ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Leoben und Kraubath teils deutlich verspürt. Berichte über Schäden an Gebäuden habe es nicht gegeben und seien bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Laut GeoSphere Austria, ehemals Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), bebte um 7:09 Uhr die Erde im Raum Vorderlainsach. Die Magnitude wurde mit 2,3 angegeben und die Herdtiefe lag bei 5 Kilometer. Schäden sind keine bekannt.

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Facebook - Regionaljournal Steiermark: Sicherheitsaufruf an die Bürger

Sicherheitsaufruf an die Bürger

Aufmerksamkeit ist gefordert!

Halte deine Augen und Ohren für dich und deine Nachbarn offen! Wenn du verdächtige Wahrnehmungen machst, zögere nicht und wende dich unter 133 an die Polizei.

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KS: Rumänische Ladendiebe festgenommen

Rumänische Ladendiebe festgenommen

Polizisten nahmen Mittwochnachmittag in Mürzzuschlag zwei Männer (25, 37) fest. Sie stehen im Verdacht, zwölf hochpreisige Parfums im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen zu haben.

Der 37-Jährige steht im Verdacht, gegen 15:20 Uhr, in einem Drogeriemarkt in Krieglach zwölf Parfums, vermutlich mithilfe eines präparierten T-Shirts, gestohlen zu haben. Ohne die Ware zu bezahlen verließ er anschließend das Geschäft. Mitarbeiter bemerkten dies und verständigten die Polizei.

Kurz darauf wurden der 37-Jährige und sein 25-jähriger Komplize vor einem Drogeriemarkt in Mürzzuschlag festgenommen.

Die beiden Tatverdächtigen aus Rumänien waren nicht geständig. Sie wurden in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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APA/HARALD SCHNEIDER: Neues ORF-Gebührenmodell ab 2024: Wer bezahlt, wieviel und warum

Neues ORF-Gebührenmodell ab 2024: Wer bezahlt, wieviel und warum

Ab dem Jahr 2024 tritt die neue ORF-Gebühr in Kraft. Sie gilt für jeden Haushalt in Österreich, es sei denn, man ist von den Gebühren befreit. Je nach Bundesland belaufen sich die Gebühren auf monatlich zwischen 15,30 und 20,30 Euro.

Die jährliche Zahlungserinnerung gibt es nicht mehr nur für ORF-Nutzer: Jeder österreichische Haushalt muss die neue Gebühr entrichten, mit Ausnahme der bereits bestehenden Befreiungsgruppen. Die Höhe der Gebühr variiert je nach Bundesland und kann für GIS-Zahler sogar niedriger ausfallen. Wer die Gebühr nicht zahlt, muss mit Sanktionen durch ein Inkasso-Büro rechnen.

Was ändert sich für GIS-Zahler?

Für Haushalte, die bereits die GIS-Gebühr zahlen, ändert sich wenig. Die Höhe der neuen Gebühr kann sogar geringer ausfallen als die bisherige. Bei Nichtzahlung wird jedoch ein Inkasso-Büro beauftragt und die Kosten hierfür müssen ebenfalls vom Zahler getragen werden.

Die neue ORF-Gebühr: Wie hoch ist sie?

Die Höhe der Gebühr hängt vom Bundesland ab. In fünf Bundesländern, Vorarlberg, Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg (vorerst nur für 2024) und Wien, beträgt die Gebühr im Jahr 2024 "nur" 15,30 Euro pro Monat. In Tirol werden es 18,56 Euro, in Kärnten 19,48 Euro, in der Steiermark 20,09 Euro und im Burgenland 20,30 Euro pro Monat. Wer muss die Gebühr zahlen? Grundsätzlich jeder, aber es gibt einige Ausnahmen.

Wer ist von der Gebührenpflicht ausgenommen?

Die neue Gebühr tritt am 1. Januar 2024 in Kraft. Die Zahlungsweise ändert sich für bestehende GIS-Zahler nicht. Wer noch nicht angemeldet ist, sollte dies online tun, um zusätzlichen Gebühren sollte zu vermeiden. Die Gebühr muss innerhalb der ersten 14 Tage des neuen Jahres entrichtet werden.

Welche Auswirkungen hat die neue ORF-Abgabe?

Für bereits GIS-bezahlende Haushalte verändern sich nur wenige Dinge und die meisten zahlen sogar weniger als vorher. Haushalte, die zuvor noch keine GIS-Abgabe gezahlt haben und nicht befreit sind, müssen ab 2024 eine zusätzliche Gebühr zwischen 15,30 und 20,30 Euro pro Monat einkalkulieren.

Bei Befreiung von der Gebühr aufgrund bestimmter Umstände, beispielsweise durch den Bezug bestimmter Sozialleistungen, besteht kein Bedarf für einen neuen Antrag. Die Gebührenbefreiung gilt dann sowohl für den ORF-Beitrag als auch für die Landesabgabe.

Wie lange hat man Zeit, die ORF-Gebühr zu bezahlen?

Die Gebühr muss innerhalb der ersten 14 Tage nach Erhalt der Zahlungsaufforderung beglichen werden. Bei Nichteinhaltung this Frist wird eine Strafe in Höhe der jährlichen ORF-Gebühr fällig.

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Eichholzer: Kuh war auf der S36 unterwegs

Kuh war auf der S36 unterwegs

Dienstagnachmittag lief eine Kuh auf der Murtalschnellstraße bei Feistritz herum, beschädigte mehrere Fahrzeuge und musste in weiterer Folge erschossen werden. 

Gegen 14:10 Uhr sollte eine Kuh im Zuge eines Tiertransportes auf einem Parkplatz umgeladen werden. Beim Umladevorgang sprang die Kuh plötzlich über die halb geöffnete Rampe aus dem Fahrzeug und lief davon. In weiterer Folge lief das Tier über die Autobahnauffahrt auf die S 36 und konnte trotz Einsatz mehrerer Polizeistreifen und eines anwesenden Tierarztes nicht beruhigt, eingefangen oder von der Autobahn getrieben werden. Nachdem die Kuh bereits mehrere Fahrzeuge beschädigt hatte und durch das aggressive Verhalten des ca. 600 kg schweren Tieres Gefahr im Verzug bestand, musste das Vieh von einem inzwischen eingetroffenen Jäger erschossen werden. Die S36 war aufgrund dieses Einsatzes bis 15:45 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.

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FF/Zeiler: Alkohol und Drogen. Tödlicher Verkehrsunfall in Knittelfeld

Alkohol und Drogen. Tödlicher Verkehrsunfall in Knittelfeld

Bei einem Verkehrsunfall Montagabend wurde ein 17-Jähriger getötet. Vier weitere junge Personen im verunfallten Pkw wurden zum Teil schwer verletzt. Polizei ermittelte dass Alkohol und Suchtgift im konsumiert wurde.

Kurz nach 19:00 Uhr lenkte ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Leoben seinen Pkw auf der Landesstraße L504 von der Landesstraße 518 kommend in Richtung Leobner Straße. In einer Rechtkurve verlor der Jugendliche vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der regennassen Fahrbahn ab. Nachdem sich das Fahrzeug mehrmals überschlagen hatte, kam es wieder auf der Fahrbahn zum Stillstand. Der 17-Jährige dürfte nicht angegurtet gewesen sein.

Folgende im Pkw mitfahrende Personen wurden verletzt: Eine 21-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag schwer, ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Weiz unbestimmten Grades, ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Leoben unbestimmten Grades und ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag schwer. Diese Personen wurden von der Rettung in das LKH Judenburg eingeliefert.

Aufgrund der Erstbefragungen der Mitfahrer des Unfallwagens konnte erhoben werden, dass sowohl der Lenker als auch die Mitfahrer vor Antritt der Fahrt Alkohol und Suchtgift in Form von Marihuana konsumiert haben dürften. Die Staatsanwaltschaft Leoben gab den Leichnam zur Bestattung frei. Die L504 war bis kurz vor 22:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.  

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Helmut Lunghammer: 14 Skigebiete mit Steirischem Pistengütesiegel ausgezeichnet

14 Skigebiete mit Steirischem Pistengütesiegel ausgezeichnet

Fachgruppenobmann Fabrice Girardoni gratulierte den ausgezeichneten 14 Skizona-Anbietern für ihre Verpflichtung zu höchster Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

In diesem Jahr wurden 14 Skigebiete mit dem begehrten Siegel geehrt, darunter zwei Erstverleihungen und eine Reihe etablierter beliebter Skigebiete, die regelmäßig strengen Überprüfungen unterzogen werden.

Zum ersten Mal dabei

Erstplatzierte in diesem Jahr ist die Skiliftgemeinschaft Schöder, die sich besonders für Kinder engagiert. Ebenso neu ist die Rieseralm Obdach, ein Familienskigebiet, dass abseits des Skifahrens zahlreiche Winterfreizeitaktivitäten bietet.

Sicher auf der Piste

Das Skigebiet Obdach erhielt die Auszeichnung zum zweiten Mal, ebenso wie das Skigebiet Kaiserau mit seinem vielfältigen Anfängerangebot. Die Skiarena Präbichl und das Skigebiet Hohentauern wurden bereits zum siebten Mal ausgezeichnet.

Qualität und Nachhaltigkeit für den Wintersport

Fabrice Girardoni, Obmann der steirischen Seilbahnbetriebe, betont die Attraktivität der Steiermark als Wintersportdestination und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl unterstreicht die Bedeutung der Steiermark als traditionelle Wintersportdestination und lobt die Vielfalt und Qualität des Angebots.

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ASFiNAG: Digitale Vignette 2024: Neue Angebote und Verkaufsstart

Digitale Vignette 2024: Neue Angebote und Verkaufsstart

Die Digitale Vignette für 2024 ist ab jetzt erhältlich. Mit neuen Angeboten wie der 1-Tages-Vignette und unveränderten Preisen bringt ASFINAG Flexibilität und Erschwinglichkeit für die Fahrzeugbesitzer.

Ab dem 13. November 2023 können Fahrzeugbesitzer die Vignette für das Jahr 2024 im ASFINAG Mautshop, in der kostenlosen ASFINAG-App sowie bei ausgewählten Partnern wie den Mautstellen, ÖAMTC, ARBÖ und ADAC erwerben. Die Digitale Jahres-Vignette ist jedoch erst ab dem 1. Dezember 2023 gültig.

Neuheiten für Pkw-Fahrer

Die ASFINAG hat eine 1-Tages-Vignette eingeführt, die für Pkw zum Preis von 8,60 Euro und für Motorräder zum Preis von 3,40 Euro erhältlich ist. Sie kann schon heute online gekauft werden, aber ihre Nutzung ist erst ab dem 1. Dezember möglich. Wichtig ist, dass die 1-Tages-Vignette ausschließlich digital erhältlich und bei Online-Kauf sofort gültig ist.

Gültigkeitszeitraum

  • Die 1-Tages-Vignette und die 10-Tages-Vignette sind bei Online-Kauf sofort gültig.
  • Die Geltungsdauer der Kurzzeit-Vignetten kann beim Online-Kauf festgelegt werden, jedoch mit einem Mindestgültigkeitsdatum ab dem 1. Dezember 2023.

Wichtige Hinweise für Digitalkäufe

Um sicherzustellen, dass die Digitale Jahres-Vignette ab dem 1. Dezember 2023 gültig ist, müssen Kunden diese bis spätestens 13. November online erwerben. Dies ist aufgrund der gesetzlichen Konsumentenschutzfrist erforderlich.

Preisanpassungen und Preisstabilität

Die Preise der Vignetten bleiben insgesamt stabil. Die 10-Tages-Vignette kostet nun 11,50 Euro und die 2-Monats-Vignette 28,90 Euro. Der Preis der Jahres-Vignette bleibt mit 96,40 Euro unverändert. Mit der Digitalisierung der Vignetten erhalten Nutzer mehr Flexibilität und können die Vignetten direkt nach dem Kauf einsetzen.

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GeoSphere Austria: Leichtes Erdbeben in St. Michael

Leichtes Erdbeben in St. Michael

Ein leichtes Erdbeben hat sich am Sonntag um 7:11 Uhr im Raum St. Michael ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Leoben verspürt. Berichte über Schäden an Gebäuden habe es nicht gegeben und seien bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Laut GeoSphere Austria, ehemals Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), bebte um 7:11 Uhr die Erde im Raum Vorderlainsach. Die Magnitude wurde mit 2,0 angegeben und die Herdtiefe lag bei 8 Kilometer. Schäden sind keine bekannt.

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