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80-Jähriger bei Wanderung schwer verletzt

Ein 80-Jähriger kam Donnerstagmittag bei einer Wanderung in St. Peter-Freiensteinzu Sturz und verletzte sich schwer.

Der 80-Jährige aus Leoben unternahm alleine eine Wanderung im Bereich Tollinggraben. Gegen 13:05 Uhr kam er aus eigenem Verschulden zu Sturz und verletzte sich im Bereich der Hüfte. Aufgrund der starken Schmerzen konnte er seinen Weg nicht fortsetzen und setzte einen Alpinnotruf (140) ab. Der Mann wurde von Kameraden der Bergrettung Leoben erstversorgt und vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das UKH Graz geflogen.

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Drei Räuber bei Fahndung in Judenburg festgenommen

Ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger haben Samstagvormittag einen 20-Jährigen in dessen Wohnung beraubt. Die beiden Verdächtigen konnten bei einer Alarmfahndung festgenommen werden. Im Zuge der Ermittlungen der Polizei konnte nun auch ein weiter Täter festgenommen werden.

Die beiden Verdächtigen wohnen im Bezirk Murtal, der 17-Jährige ist Österreicher, der 18-Jährige besitzt die syrische Staatsbürgerschaft. Die beiden erlangten über das 20-jährige spätere Opfer im Vorfeld der Tat Kenntnis, dass in der Wohnung eine größere Summe Bargeld aufbewahrt werde. Kurz vor 10:00 Uhr begaben sich die beiden Verdächtigen zur Tatwohnung in die Burggasse. Der 17-Jährige war mit einer Sturmhaube, sein Komplize mit einer Haube und einer FFP-2 Maske maskiert. Zum Brechen eines etwaigen Widerstandes führte der 18-Jährige bei der Tat einen Hammer im Ärmel seiner Jacke mit.

Der 85-Jährige öffnete nach dem Läuten die Türe und wurde vom Syrer sofort zu Boden gestoßen und niedergehalten. Der 17-Jährige begab sich in das Zimmer des noch schlafenden 20-jährigen Enkels und entnahm eine versperrte Handkassa aus dem Schreibtisch. Anschließend flüchtete die Täter aus der Wohnung in ein nahegelegenes Waldstück, wo sie die Kassa aufbrachen und die Beute teilten. In der Zwischenzeit zeigten die Opfer die Tat über Notruf bei der Polizei an. Das Opfer blieb ebenso wie sein 85 Jahre alter Großvater unverletzt. Die Höhe der Beute betrug mehrere tausend Euro.

Im Zuge einer großangelegten Alarmfahndung wurde gegen 10:25 Uhr eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung in der Friedhofgasse auf zwei verdächtige Personen aufmerksam. Die beiden Burschen, es handelte sich um die Tatverdächtigen, flüchteten sofort in Richtung eines Waldes. Die beiden Polizisten sprangen aus dem Dienstfahrzeug und liefen den Flüchtenden nach. Ein Verdächtiger konnte relativ bald eingeholt und festgenommen werden. Er wurde von einem Beamten am Boden fixiert. Der zweite Polizist lief dem anderen Täter nach und konnte diesen nach einem halben Kilometer auf einer Anhöhe im Wald stellen. Bei der Festnahme und der folgenden Personendurchsuchung der beiden Tatverdächtigen konnten die Beute, sowie die mitgeführten Utensilien, der Täter sichergestellt werden. Die beiden geständigen Verdächtigen werden laut Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben nach dem Abschluss der Erhebungen in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.  

Ermittlern des Landeskriminalamtes Steiermark gelang es, nun einen 16-jährigen Beitragstäter auszuforschen und festzunehmen. Er steht im Verdacht, während der Tatausführung durch die Haupttäter, im Nahbereich als Aufpasser fungiert zu haben. Zudem soll er zur Verschleierung der Identität eines Täters mit diesem die Oberbekleidung getauscht haben. Für seine Dienste wurde ihm ein Teil der Beute versprochen. Der 16-Jährige aus dem Bezirk Murtal zeigte sich teilgeständig und wird über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

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Verwahrloste Hundewelpen auf LKW Ladefläche transportiert

Ein 41-jähriger Rumäne hat sieben Hundewelpen in verwahrlostem Zustand auf der Ladefläche eines Lkw transportiert und gefälschte Dokumente für die Tiere mitgeführt. Polizisten nahmen dem Mann die Hunde ab.

Kurz nach 09.00 Uhr wurden Polizisten zu einer Firma gerufen. Ein 41-jähriger Rumäne hatte dort von seinem Lkw Material abgeladen, wobei Mitarbeitern der Firma mitten auf der Ladefläche mehrere Hundewelpen aufgefallen waren. Dabei liefen die insgesamt sieben Siberian-Husky-Welpen (ca. 8-10 Wochen alt) frei auf der mit Hundekot und Urin verschmutzten Lkw-Ladefläche umher, woraufhin Mitarbeiter die Polizei verständigten. Gegenüber den Polizisten gab der 41-Jährige in der Folge an, die Hunde im Auftrag seines Arbeitgebers in einer Stadt im Westen von Rumänien abgeholt zu haben, um diese nach Deutschland zu bringen. Dabei habe er die Welpen – samt Futter, Wasser und Heimtierpässen – von einer unbekannten Person übernommen. Eine erste Überprüfung der europäischen Heimtierpässe ergab, dass es sich um gefälschte Dokumente handeln dürfte. Hinsichtlich des Verdachts der Urkundenfälschung zeigte sich der 41-Jährige jedoch nicht geständig.

Gemeinsam mit einem Veterinär der Bezirkshauptmannschaft Leoben nahmen Polizisten dem 41-Jährigen die sieben Welpen ab. Sie waren stark mit Urin und Kot verunreinigt und dürften bereits etwa elf Stunden lang ohne Auslauf auf der Ladefläche des Lkw ausgeharrt haben. Auch die offenbar gefälschten Dokumente stellte die Beamten sicher. Der 41-Jährige wird wegen des Verdacht der Tierquälerei und der Urkundenfälschung an die Staatsanwaltschaft angezeigt. 

Die abgenommenen Hundewelpen wurden vorerst in ein Tierheim nach Kapfenberg verbracht und in der Folge dem aktiven Tierschutz (Arche Noah) in Graz übergeben.

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Drei Suchtmittelhändler festgenommen

Der Kriminaldienstgruppe Bruck-Mürzzuschlag (Suchtmittelgruppe) gelang es durch monatelange intensive Ermittlungen einen Suchtgifthandel im Bereich der Obersteiermark auszuforschen. Eine Tätergruppe aus den Bezirken Murtal und Bruck-Mürzzuschlag konnte festgenommen werden. 

Bereits seit Juli 2020 steht die angeführte Tätergruppe im Verdacht, verschiede Suchtmittel in großer Menge erworben und im Bereich der Bezirke Bruck-Mürzzuschlag, Leoben und Murtal in Verkehr gesetzt zu haben. Teilweise wurden die Drogen, hauptsächlich Marihuana, Amphetamine und Ecstasy, im „Darknet“ bestellt. Durch die intensiven Ermittlungen konnten drei Haupttäter, ein 21-jähriger Bosnier aus dem Bezirk Murtal sowie ein 24-jähriger Österreicher und ein 22-jähriger Kosovare aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, ausgeforscht werden.

In einer koordinierten Aktion durch Kriminalbeamte der Bezirke Bruck-Mürzzuschlag und Murtal im Zusammenwirken mit dem Landeskriminalamt Steiermark - Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, wurden die drei Männer festgenommen. Die Beschuldigten wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Nach Abschluss der Erhebungen werden die drei Männer wegen Verdacht der Begehung des Verbrechens nach dem Suchtmittelgesetz an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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53-jähriger Neumarkter in Steyr verhaftet

Die Polizei fahndete nach einem 53-jährigen Mann aus dem Bezirk Murau. Er steht unter anderem im Verdacht, Familienangehörige gefährlich bedroht zu haben und war seit dem auf der Flucht. Nun konnte er festgenommen werden.

Bereits Mitte Februar 2021 nahmen Polizisten den 53-Jährigen aus dem Bezirk Murau fest, nachdem er dringend tatverdächtig war, Familienangehörige wiederholt gefährlich bedroht zu haben. Vor wenigen Tagen ergriff der offenbar psychisch beeinträchtigte Mann aus einer Krankenanstalt in Graz die Flucht. Seither fahndete die Polizei intensiv nach dem in Kärnten geborenen 53-Jährigen. Gegen ihn besteht aktuell eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Leoben.

Wie die Polizei nun bekannt gab konnte der 53-Jährige in Steyr angehalten und festgenommen werden. Ein Passant hatte ihn aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung erkannt und die Anzeige bei der Polizei erstattet. Er wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.

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13-Jähriger bedrohte und beraubte Trafikantin in Neumarkt

Ein 13-Jähriger bedrohte Dienstagnachmittag eine Trafikantin mit einem Messer und stahl eine Packung Zigaretten. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 17 Uhr betrat der Jugendliche aus dem Bezirk Murau mit einem aus einer Wohngemeinschaft gestohlenen Messer, das er unter seinem Pullover versteckt hatte, eine Trafik. Dort forderte er die Kassiererin auf, ihm eine Packung Zigaretten zu geben. Da sie dieser Aufforderung nicht nachkam, zog der 13-Jährige das Messer unter dem Pullover hervor und verdeutlichte seine Forderung. Schließlich ging er hinter das Verkaufspult, entwendete eine Packung Zigaretten und flüchtete aus dem Geschäft. Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte der Jugendliche wenig später von Polizisten vor dem Haus der Wohngemeinschaft angetroffen werden. Das Messer sowie das Diebesgut konnten sichergestellt werden; ein Motiv für seine Tat konnte der 13-Jährige nicht angeben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.   

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Bei Polizeikontrolle in Zeltweg geflüchtet

Samstagnacht bemerkte eine Zivilstreife der Polizei ein auf der S 36 auffällig fahrendes Fahrzeug. Beim Versuch den Pkw anzuhalten wendete der Lenker und flüchtete.

Den Polizisten fiel gegen 23.05 Uhr das auf der S 36 im Bereich Knittelfeld (Fahrtrichtung Zeltweg) fahrende Fahrzeug auf. Der Lenker fuhr in Zeltweg West von der Schnellstraße ab und auf der B 77 in Richtung Weißkirchen. Dort kam es zu massiven Geschwindigkeitsübertretungen. Beim Versuch das Fahrzeug anzuhalten, wendete der Fahrzeuglenker und fuhr in Richtung Zeltweg. Bei einem Firmenareal in Zeltweg gelang es den Polizisten das Fahrzeug schlussendlich anzuhalten und einer Fahrzeug-Lenkerkontrolle zu unterziehen. Im Auto befanden zwei Kosovaren (21,22) und ein 21-jähriger Österreicher, alle aus dem Bezirk Murtal. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Lenker keinen gültigen Führerschein besitzt. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass die Begutachtungsplakette abgelaufen, am Fahrzeug zwei verschiedene Kennzeichen montiert und der Pkw nicht zugelassen war. Während der Amtshandlung konnten die Polizisten auch Marihuana-Geruch wahrnehmen. Daraufhin führten die Beamten eine Nachschau im Fahrzeug durch. Dabei stellten sie eine kleinere Menge Cannabis (samt Zubehör) und einen Schlagring sicher. Die Männer werden der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt.

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Einbruchsdiebstahl in Kobenz geklärt

Vorerst unbekannte Täter brachen in der Zeit zwischen 8. und 9. März 2021 in ein Reihenhaus ein. Durch die Tat entstand einer 54-jährigen Frau ein großer Schaden. Kriminalisten gelang es nun den Täter auszuforschen. Der 61-Jährige ist geständig.

Die Kriminaldienstgruppe Knittelfeld führte gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Steiermark umfangreiche Ermittlungen. In weiterer Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Gleisdorf gelang es einen 61-Jährigen aus dem Bezirk Weiz auszuforschen. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete die Festnahme des Tatverdächtigen und eine Hausdurchsuchung an seiner Wohnadresse an. Dabei kamen auch Bargeldspürhunde der Polizeidiensthundeinspektionen Klagenfurt und Leoben zum Einsatz. Bei der Einvernahme des Festgenommenen legte der Mann schlussendlich aufgrund der Beweislage ein umfangreiches Geständnis ab. Demnach verschaffte er sich widerrechtlich den Schlüssel zum Haus und entwendete einen Möbeltresor. Diesen Tresor transportierte er zu seinem Wohnsitz und öffnete ihn dort gewaltsam. Die Ermittler stellten das Diebesgut sicher und folgten es der rechtmäßigen Besitzerin bereits wieder aus. Der Mann wird auf freien Fuß angezeigt.

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Studentenparty in Leoben aufgelöst

Polizeikräfte lösten Samstagfrüh eine Coronaparty von zwölf Personen auf.

Gegen 01:20 Uhr erstattete eine, bis dato unbekannte, Person über Notruf bei der Polizei die Anzeige, dass in einem Studentenheim in Leitendorf gerade gefeiert werde. Beim Eintreffen der Streife befanden sich zwölf Personen in einer, zwischen 15-20 Quadratmeter großen, Gemeinschaftsküche. Dabei wurde weder ein Mundschutz getragen noch die geforderten Abstände eingehalten. Da sich die Feiernden nicht ausweisen konnten und sie auch angaben, sich gegenseitig nicht zu kennen, wurden zwei weitere Polizeistreifen zugezogen. Die Party wurde nach der Identitätsfeststellung aufgelöst, die jungen Menschen Anfang 20, Männer und Frauen verschiedener Nationalitäten, wurden zu ihren Wohneinheiten begleitet. Insgesamt werden 24 Anzeigen nach den Corona-Maßnahmengesetzen erstattet.   

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Steuerberatungskanzlei ECA nun auch in Knittelfeld

Seit Anfang März gibt es in Knittelfeld eine Filiale der Steuerberatungskanzlei ECA am Knittelfelder Hauptplatz. Bürgermeister Harald Bergmann besuchte die beiden Geschäftsführerinnen Mag.a Anita Pfnadschek und Sonja Haingartner, PMBA.

Im Jahr 2008 übernahmen Anita Pfnadschek und Sonja Haingartner eine Steuerberatungskanzlei in Leoben. Das Unternehmen wuchs und nun war es an der Zeit eine Filiale im Murtal zu eröffnen. Die Wahl fiel auf Knittelfeld, da eine große Anzahl an KlientInnen aus dem oberen Murtal ist und Sonja Haingartner im Aichfeld ihren Wohnsitz hat. Für die beiden Damen ist die Nähe zu ihren KundInnen das Wichtigste, denn gerade in Coronazeiten ist der persönliche Kontakt, trotz der Beschränkungen, notwendig. Erfahrung, Innovation, Kompetenz und Dynamik, das sind die Schlagwörter mit denen die Kanzlei beschrieben werden kann. Haingartner und Pfnadschek sind mit ihrem Team mehr als nur Steuerberater. Sie sind Berater und Zukunftscoach in allen Bereichen der Steuer-, Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für Klein- und Mittelbetriebe. Derzeit arbeiten 20 MitarbeiterInnen auf nahezu 550m2 Bürofläche, in Knittelfeld sind vier Personen tätig. Die Leistungen des Unternehmens sind: Steuerberatung, Jahresabschlusserstellung, Personalverrechnung, Buchhaltung, Arbeitnehmerveranlagungen, Betriebswirtschaftliche Beratung, Umgründungen, Betriebsprüfungen oder Prüfungen lohnabhängiger Abgaben sowie Beratung und Vertretung in finanzstrafrechtlichen Angelegenheiten.

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Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Donnerstagsfrüh kam es im Kreuzungsbereich B116-Autobahnabfahrt S6 in Sankt Michael zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw. Die zwei Lenkerinnen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 09.05 Uhr fuhr eine 30-Jährige aus dem Bezirk Leoben mit ihrem Pkw von Sankt Michael i.O. kommend in Richtung Leoben. Zur selben Zeit fuhr eine 51-jährige Klagenfurterin mit ihrem Pkw von der S6 ab in Richtung (B116) Sankt Michael. Im Bereich des Kreuzungsmittelpunkts kam es dabei aus derzeit ungeklärter Ursache zu einem Frontalzusammenstoß. Einsatzkräfte (Feuerwehr Sankt Michael, Rettung und vier Streifen der Polizei) führten Erstmaßnahmen an der Unfallstelle durch. Die Rettung transportierte die beiden Verletzten in die Krankenhäuser des Leoben und Bruck an der Mur.

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Unabhängiges Gutachten von Asbest-Experten liegt vor

Dipl.-Ing. Dr. techn. Robert Sedlacek konnte seine Arbeiten am von den Gemeinden Fohnsdorf, Judenburg, Knittelfeld, Spielberg und Zeltweg beauftragten Gutachten hinsichtlich einer möglichen Gesundheitsgefährdung (Asbestbelastung) durch die Verhüttung von Gestein aus dem Steinbruch Preg mit Anfang Februar 2021 abschließen. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es zu zeitlichen Verzögerungen, weswegen die Ergebnispräsentation etwa eineinhalb Monate später als ursprünglich angekündigt erfolgt.

Der allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Asbest, Umweltschäden und Umweltchemie zog für seine Expertise die Umweltverträglichkeitserklärung der MINEX Mineral Explorations GmbH von 2014 samt zweier Nachreichungen, die UVP-Genehmigung des Landes Steiermark von 2016 und das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts von 2018 heran. Außerdem beschäftigte er sich eingehend mit der von der „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Aichfeld“ ins Spiel gebrachten Diplomarbeit der Montan-Universität Leoben aus dem Jahr 2014 über den Asbest-Gehalt des Gesteins, das in Zeltweg verarbeitet werden soll. Er prüfte die relevanten Zusammenhänge und verglich diese sowohl mit den geltenden rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Asbest als auch mit den – noch strengeren – Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Fazit

Im Wesentlichen stimmt Dr. Sedlacek in seiner Beurteilung mit jener der für die Genehmigung des Verhüttungswerkes in Zeltweg zuständigen Stellen überein. Darüber hinaus ergaben sich für ihn noch einige Fragen zu den vorgeschriebenen Asbestfaser-Emissionsmessungen und deren Aussagekraft im Hinblick auf den Schutz der Bevölkerung des Aichfeldes. Um etwaigen Verbesserungsbedarf schon frühzeitig erkennen, entsprechend umsetzen und somit ein Gesundheitsrisiko ausschließen zu können, schlägt er eine Statuserhebung der derzeitigen Asbestfaserbelastung im Gebiet rund um das ehemalige ÖDK-Gelände vor. Zudem empfiehlt er, ein verdichtetes Messnetz während der Projekterrichtung und vor allem im ersten Jahr der Inbetriebnahme der Anlage zu errichten.

Aus diesem Grund wurden konkrete Fragen zu den geplanten Asbestfaser-Emissionsmessungen an die MINEX Mineral Explorations GmbH gerichtet; die Beurteilung der Rückmeldung aus zum Teil vertraulichen Unterlagen mit Betriebsgeheimnis fanden anschließend im Gutachten entsprechende Berücksichtigung. 

Ergebnis

Daraus ergibt sich für Dr. Sedlacek, dass bei Einhaltung aller Vorgaben „ein Gefährdungspotential durch Asbestfasern für die umliegende Bevölkerung aus dem Projektbetrieb nicht vorhanden ist“.

Außerdem zeigte sich in der Auswertung der von MINEX neu zur Verfügung gestellten Unterlagen, dass die gutachterliche Empfehlung eines verdichteten Messnetzes hinsichtlich Asbestfaseremissionen vom Unternehmen bereits während des Verfahrens für die ersten beiden Jahre des Realbetriebes zugesagt wurde.

Bewertung der Bürgermeister

Breite Akzeptanz findet das Endergebnis bei den Ortschefs Gernot Lobnig, Hannes Dolleschall, Dipl.-Ing. (FH) Harald Bergmann, Manfred Lenger und Ing. Günter Reichhold. Für sie stand und steht die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner des Aichfeldes stets an erster Stelle und sie bekennen sich daher vollinhaltlich zum Resultat des Gutachtens. Die vom Sachverständigen, der als Spezialist und international anerkannter Experte auf dem Fachgebiet Asbest mit Bezug auf Gesundheitsschutz und Umweltschutz gilt, gewonnenen Erkenntnisse und gezogenen Schlüsse sind aus ihrer Sicht plausibel und nachvollziehbar. Für sie herrscht damit Klarheit darüber, dass unter Einhaltung aller Vorgaben und Auflagen seitens des geplanten Verhüttungswerkes in Zeltweg keine Gefahr für die Bevölkerung des Aichfeldes ausgeht.

Dass es darüber hinaus bereits eine fixe Zusage der MINEX Mineral Explorations GmbH zum vom Gutachter vorgeschlagenen „Asbest-Monitoring“ gibt und dessen Fortsetzung auch in den beiden ersten Jahren des Realbetriebes zugesichert wird, wird seitens der politischen Entscheidungsträger der fünf Gemeinden positiv beurteilt. Dies stellt für sie eine wichtige Schutz- und Vorsichtsmaßnahme dar, um bei etwaigem Verbesserungsbedarf umgehend reagieren und ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung von Anfang an vermeiden zu können.

Dies werden die Bürgermeister ihren Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern auch noch persönlich mitteilen. Ein entsprechendes Informationsschreiben zum Ergebnis und zu den Erkenntnissen aus dem unabhängigen Gutachten wird in den nächsten Tagen in den Haushalten der fünf beteiligten Gemeinden einlangen. 

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Schwere Körperverletzung in Kobenz

Bereits am 5. Februar 2021 kam es auf einem Firmenareal zu einer schweren Körperverletzung. Ein Mann wird verdächtigt, seine Ex-Lebensgefährtin absichtlich mit einem Verladebagger angefahren zu haben. 

Gegen 18.45 Uhr soll es auf einem Firmenareal bei Verladearbeiten zu dem Vorfall gekommen sein. Ein 51-Jähriger soll seine 54-jährige Ex-Lebensgefährtin (beide aus dem Bezirk Murtal) vorsätzlich mit einem Verladebagger angefahren haben. Die Frau (sie erlitt eine schwere Verletzung am linken Fuß) versuchte mit ihrem Mobiltelefon Polizei und Rettung zu verständigen. Der Mann entriss der Verletzten jedoch das Telefon, verbrachte sie zum Büro der Firma und flüchtete. Die Verletzte setzte schließlich mittels E-Mail einen „Notruf“ an die Polizei ab. Die Landesleitzentrale (Polizeinotruf) verständigte daraufhin die Einsatzkräfte. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Verdächtigen blieb vorerst jedoch ergebnislos. Polizisten konnten den Flüchtigen zwei Tage später (7.Februar 2021, 22.25 Uhr) an seinem Wohnort festnehmen. Der Festgenommene, er wurde am 8. Februar 2021 wieder aus der Haft entlassen, ist zum Sachverhalt grundsätzlich geständig. Dass er die Frau absichtlich verletzt haben soll, bestreitet er jedoch. Polizisten nahmen dem 51-Jährigen rechtmäßige in seinem Besitz befindliche Waffen ab und sprachen ein vorläufiges Waffenverbot aus. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat die Ermittlungen wegen absichtlich schwerer Körperverletzung aufgenommen.

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Knittelfelder Gemeinderatssitzung vom 8. Februar 2021

In der Sitzung des Gemeinderates am 8. Februar wurde unter anderem über die Gründung einer Bestattung, eine neue Radroute, Wirtschafts- und Umweltförderungen sowie den Mobilitätszuschuss und vieles mehr abgestimmt.


Bestattung Knittelfeld – Gründung der AURA - Bestattung der Stadt Knittelfeld GmbH

Um in Knittelfeld die kommunale Daseinsvorsorge zu Stärken ist die Gründung einer städtischen Bestattung geplant. Dies würde in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung erfolgen. Der Name soll „AURA – Bestattung der Stadt Knittelfeld GmbH“ lauten. Geplant ist es, die neue Bestattung auf dem Areal des städtischen Friedhofs zu errichten. Damit wären die Bestattung, die Friedhofsverwaltung und das Krematorium vereint. Diese Vernetzung bietet den BürgerInnen die Möglichkeit alle notwendigen Schritte auf einmal zu setzen und Informationen ohne weite Wege zu erhalten.

Umbau der Verabschiedungshalle / Krematorium

Die bestehenden Verabschiedungs- und Aufbahrungsräumlichkeiten werden aufgrund der langjährigen Nutzung einer umfassenden Sanierung unterzogen. Konkret wird sowohl die Aufbahrungshalle mit den Aufbahrungsnischen als auch die Verabschiedungshalle an die zeitgemäßen Anforderungen angepasst. Das umfasst die Erneuerung und Sanierung sämtlicher Oberflächen, den Einbau zusätzlicher Lichtquellen und die Sanierung der technischen Einrichtungen. Auch ist geplant, neben den vorhandenen Aufbahrungsnischen einen weiteren Privatverabschiedungsraum einzurichten.

Beteiligung am „Murtal Sommer Open Air 2021“

Die Stadtgemeinde Knittelfeld wird sich am „Murtal Sommer Open Air 2021“ beteiligen. Neben der Stadtgemeinde Judenburg, der Stadtgemeinde Zeltweg und der Gemeinde Fohnsdorf ist Knittelfeld die vierte Gemeinde, die sich an der Organisation des „Murtal Sommer Open Air 2021“ beteiligt. Coronabedingt musste die Veranstaltung 2020 abgesagt werden. Sie soll nun am 29. und 30. Juli 2021 im Sportzentrum Zeltweg stattfinden.

Neuer Stand am Bauernmarkt: Steinofengebäck und Brot von der Bäckerei Pesl

Ab sofort bietet die Bäckerei Pesl aus Kindberg jeden Dienstag und Samstag ihr Steinofengebäck am Bauernmarkt in Knittelfeld an. Die Bäckerei arbeitet mit steierischen Lieferanten und backt in echter Handarbeit auf alten Steinöfen. Es gibt knackiges Steinofenbrot, BIO Produkte aus steirischen Zutaten, reines Dinkelbrot, Dinkelweckerl, Roggenbrot und reine Roggenweckerl, aber auch die Klassiker wie handgedrehte Striezel,Mohnweckerl und Handkipferl. Zusätzlich bietet die Steinofenbäckerei auch Veganes und Glutenfreies an.

Weitere Radroute auf den Steinplan – Naturfreundeweg Steinplan

Der sogenannte Naturfreundeweg Steinplan führt über Gobernitz (ausgehend vom Gasthaus Neumann) über den Weg 522 (Knittelfeld – Gobernitz – Geierleitengraben – Kote 966 – Brandnerhube – Brandwald – Steinplanhütte) zum Steinplan. Der Grundbesitzer Anton Trettenbrein und die Stadtgemeinde Knittelfeld sind im Zusammenwirken mit der Gemeinde Lobmingtal, bereits vertraglich übereingekommen. Somit ist das Mountainbike-Netz um einen offiziellen Abschnitt erweitert worden.

Projekt „Klimafreundliches Knittelfeld“

Die Stadtgemeinde Knittelfeld ist eine Klimabündnisgemeinde und seit Jahren engagiert im Bereich Klimaschutz und Bewusstseinsbildung. Die Beschlüsse des Gemeinderates 2020 betreffend die Resolutionen „Lokale Agenda 2030“ und „Klimaneutrale Gemeinde“ waren ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Aufbauend auf die Vielzahl von Initiativen in der Vergangenheit soll nun mit Hilfe einer Landesförderung im Zuge des Projektes „Klimafreundliches Knittelfeld“ ein Handlungsleitfaden (Ziele, Maßnahmen und Projekte) mit externer Unterstützung, für die Arbeit der nächsten Jahre erstellt werden.

Einreichung „Plusenergiequartiere“ Ausschreibungsschwerpunkt „Auf dem Weg zu klimaneutralen Städten und Regionen“

Im zweiten geplanten Projekt „Klima.Fit.Knittelfeld“ ist eine Einreichung im Rahmen eines FFG-Calls (Forschungsförderungsgesellschaft) mit dem Titel „Plusenergiequartiere“ im Ausschreibungsschwerpunkt „Auf dem Weg zu klimaneutralen Städten und Regionen“ vorgesehen. Ziel ist eine Konzeptentwicklung zur Erreichung der Klimaneutralität, durch Vorbereitung eines Reallabors. Dabei wird ein Umsetzungs- / Struktur- / Kapazitätsplan inklusive möglichen Finanzierungsoptionen sowie Geschäfts- und Betreibermodellen erarbeitet. Konkret geht es in der aktuellen Phase um eine gemeinsame Einreichung mit den Projektpartnern AIT (Austrian Institute of Technology), der Montanuniversität Leoben, der Energieagentur Obersteiermark West und der Stadtgemeinde Knittelfeld.

Wirtschaftsförderungen

Die Stadtgemeinde Knittelfeld unterstützt neue aber auch bestehende Betriebe mit Wirtschaftsförderungen. Daher wurde ein Antrag auf Rückerstattung der Kommunalsteuer sowie ein Antrag auf einen einmaligen Investitions- und Umbaukostenzuschuss in der Höhe von 420 Euro gestellt.

Förderungen für Biomassefeuerungsanlagen

Noch im Jahr 2020 wurden drei Anträge auf Förderung von Biomassefeuerungsanlagen gestellt. Es ergibt sich eine Fördersumme von 1200 Euro.

Förderungen von Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie

Ebenfalls im Jahr 2020 sind 12 Anträge für Förderungen von Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie eingegangen. Hier ergibt sich insgesamt eine Fördersumme von 4800 Euro.

Förderungen Wärmedämmoffensive

Zum Thema Wärmedämmoffensive gingen im Jahr 2020 drei Anträge ein. Die Summe der Förderungen beläuft sich auf 1100 Euro.

Mobilitätszuschuss für Studierende - Anträge Sommersemester 2020, 2. Teil

Für das Sommersemesters 2020, haben weitere 24 Studierende einen Antrag auf Mobilitätszuschuss gestellt und bewilligt bekommen. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 3600 Euro.

ÖBB Vorteilscard-Jugend - Rückerstattung der Kosten

Die ÖBB Vorteilscard-Jugend gilt für Jugendliche von 15 bis 26 Jahren, kostet 19 Euro, ist ein Jahr ab Ausstellung gültig und berechtigt zu einer 50%igen Ermäßigung auf Fahrten in allen Zügen der ÖBB innerhalb Österreichs. Die Anschaffungskosten werden von der Stadtgemeinde Knittelfeld refundiert, wenn die Jugendlichen mit Hauptwohnsitz in Knittelfeld gemeldet sind und der Kauf der Vorteilscard-Jugend nachgewiesen wird. Im Jahr 2020 haben 23 Jugendliche dieses Angebot in Anspruch genommen. Auch 2021 wird es wieder diese Kostenrückerstattung geben und zusätzlich soll die Reichweite des Angebots ausgeweitet werden.

JUFO Jugendförderung

Die JugendFoundation, kurz JUFO, der Stadtgemeinde Knittelfeld richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 13 und 26 Jahren, die beabsichtigen Projekte für Jugendliche in Knittelfeld umzusetzen. Dabei werden insbesondere gemeinnützige und überparteiliche Projekte unterstützt. Die Entscheidung ob ein Projekt von Seiten der JUFO unterstützt wird und welcher Betrag an die ProjektbetreiberInnen ausgeschüttet wird, obliegt dem Gremium der JUFO, welches sich aus Knittelfelder Kindern, Jugendlichen und GemeinderätInnen zusammensetzen. Die Gesamtsumme der Förderung beläuft sich auf 800 Euro.

Beteiligungsprojekt KinderRat

Bei diesem Beteiligungsprojekt sind Kinder aufgerufen sich an der Stadtentwicklung aktiv zu beteiligen. Es sollen Projekte von und für Kinder geplant und umgesetzt werden. Im KinderRat trifft sich eine offene Gruppe von 5-10 Kindern im Alter von 8-12 Jahren. Für die Treffen gibt es keine fixen Termine, sie werden flexibel je nach Bedarf der zu bearbeitenden Projekte festgelegt.

Mehr Corona-Testmöglichkeiten in Knittelfeld

Alle Parteien haben sich in der gestrigen Gemeinderatssitzung für mehr Teststraßen oder Corona-Testmöglichkeiten ausgesprochen. An möglichen Lösungen wird nun gearbeitet.

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Tankfahrzeug stürzte in Fohnsdorf ab

Beim Anlegen von Schneeketten kam Mittwochnachmittag ein Tankfahrzeug ins Rutschen und stürzte über eine Böschung. Der LKW-Fahrer wurde leicht verletzt. 

Gegen 13.50 Uhr fuhr der 38-jährige LKW-Lenker aus dem Bezirk Leoben mit seinem Tankfahrzeug vom Ortszentrum Fohnsdorf kommend die Gemeindestraße Gstättnerweg hinauf. Bei der Zufahrt über die unbefestigte, steile und kurvenreiche Straße geriet der LKW aufgrund der vereisten und schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen und blieb in einem steilen Abschnitt hängen. Beim Versuch, die Schneeketten anzulegen, geriet der LKW wieder ins Rutschen. Er schlitterte rückwärts, kam von der Fahrbahn ab, stürzte etwa zehn Meter über eine steile Böschung und kam schließlich am Dach liegend zum Stillstand. Der 38-Jährige konnte sich durch einen Sprung vom Fahrzeug retten und erlitt lediglich leichte Verletzungen. Das beladene Heizöl verblieb im unversehrten Tank und wird von einer Firma fachgerecht abgepumpt. Die Feuerwehren Fohnsdorf und Judenburg standen im Einsatz. 

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Alkoholisierter Murauer überholte die Polizei rechts

Ein 52-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murau hat Freitagnachmittag auf der Pyhrnautobahn in Traboch vor der Polizei zu flüchten versucht. Erst mehreren Streifen gelang es, den Lenker anzuhalten.

Gegen 16.00 Uhr nahm eine Streife der Fremden und Grenzpolizeilichen Abteilung Leoben die Verfolgung des 52-jährigen Pkw-Lenkers auf, da er die Streife zuvor rechts überholte und mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. In weiterer Folge ignorierte der Fahrzeuglenker mehrfach die Anhaltezeichen der Polizisten, blieb sogar mehrfach auf der Richtungsfahrbahn stehen und entzog sich wiederholt der Anhaltung. Zwei Streifen der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm wurden zur Unterstützung angefordert. Gemeinsam gelang es den Polizeistreifen das Fahrzeug endgültig anzuhalten. Der 52-Jährige verhielt sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv und musste am Fahrzeug fixiert werden. Nachdem sich der Verdächtige beruhigt hatte, führten die Polizisten einen Alkotest durch. Dieser ergab eine mittelgradige Alkoholisierung. Ihm wurde sein Führerschein vorläufig abgenommen, er wird der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht.

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ÖBB Rail & Drive gibt in Knittelfeld Gas

Die ÖBB bauen das Rail & Drive Angebot in ganz Österreich kontinuierlich aus. Auch in Knittelfeld steht das Service den Kundinnen und Kunden ab sofort zur Verfügung. Baustadtrat Erwin Schabhüttl traf Prok. Alexander Klug, den Leiter des ÖBB Fuhrparkmanagements, am Rail & Drive Standort in Knittelfeld.

Mit Jahresbeginn ging auf dem Bahnhof Knittelfeld ein neuer Rail-& Drive-Standort in Betrieb. Neben einem VW Polo, einem VW Golf, einem VW Golf Variant, kann auch ein VW Caddy von den Kundinnen und Kunden gebucht werden. Als besonderes Service wird am Bahnhof Knittelfeld auch die Führerscheinüberprüfung und die Ausgabe der Kundenkarte durchgeführt. Der Bahnhof Knittelfeld ist bereits der sechste Rail & Drive Standort in der Steiermark. So können Kundinnen und Kunden auch in Graz, Leoben, Selzthal, Schladming und in Stainach- Irdning flexibel Fahrzeuge buchen.

Die Vorteile von ÖBB Rail&Drive

Durch die Möglichkeit an Bahnhöfen einen Pkw für die letzten Kilometer buchen zu können, wird Bahnfahren eindeutig attraktiver:

  • eine flexible Kombination aus Reisen mit Bahn & Auto;
  • Standorte in ganz Österreich;
  • verschiedene Fahrzeugtypen je nach Bedarf;
  • faire Preise abhängig von Ihrer individuellen Nutzung (Mietdauer und Distanz);
  • jederzeitige Abholung und Rückgabe des Fahrzeugs;
  • telefonische Unterstützung rund um die Uhr.
  • Einfache Registrierung

Um den Service von ÖBB Rail & Drive zu nutzen, können sich die Kundinnen und Kunden ganz einfach online auf www.railanddrive.at registrieren. Direkt im Anschluss kann bereits ein Fahrzeug gebucht werden. Bevor es das erste Mal losgeht, müssen die Nutzerinnen und Nutzer einmalig ihre Anmeldung an einer ÖBB Rail & Drive Vertriebsstelle abschließen, den Führerschein vorlegen und ihre Kundenkarte abholen. Die Abrechnung der Fahrten erfolgt auf Grundlage eines gestaffelten Zeit- und Kilometertarifs.

Fahrguthaben mit ÖBB Österreichcard oder ÖBB Vorteilcard

Kundinnen und Kunden, die im Besitz einer ÖBB Österreichcard oder einer ÖBB Vorteilscard sind, erhalten bei Registrierung ein Fahrguthaben bis zu 60 Euro. Mitglieder von ÖAMTC bzw. ARBÖ und Jahreskarten-Besitzerinnen und -Besitzer der Wiener Linien erhalten ebenfalls ein Guthaben bei der Registrierung.

Weitere Informationen zu den einzelnen Standorten, der Registrierung sowie der Buchung erhalten Sie unter www.railanddrive.at.

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Frontaler fordert zwei Verletzte

Donnerstagfrüh kam es in Schardorf zu einer Frontalkollision zweier Pkw. Dabei wurden beide Fahrzeuglenker unbestimmten Grades verletzt.

Laut Angaben eines Zeugen war gegen 05:40 Uhr ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Pkw in Edling auf der L 116 in Fahrtrichtung Seiz unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 26-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk Leoben, mit seinem Pkw in die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Aus unbekannter Ursache kam es zu einer Frontalkollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Durch die Wucht des Anpralles wurde der Pkw des 26-Jährigen auf die angrenzende Wiese geschleudert und der 26-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt. Unfallzeugen verständigten die Einsatzkräfte. Einsatzkräfte der Feuerwehren Trofaiach, Hafning und Gai befreiten den 26-Jährigen aus dem Fahrzeug. Beide Fahrzeuglenker erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung wurden der 26-Jährige vom Rettungshubschrauber ins LKH Bruck an der Mur und der 47-Jährige vom Roten Kreuz ins Unfallkrankenhaus Kalwang eingeliefert. Die L 116 war an der Unfallörtlichkeit bis 07:30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

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Gewerbsmäßiger Betrüger festgenommen

Kriminalisten der Polizeiinspektion Sankt Michael in Obersteiermark forschten einen 31-jährigen Betrüger aus. Er soll Freunde und Geschäftspersonen im Zeitraum Oktober 2019 bis September 2020 um einige hunderttausend Euro betrogen haben. Der Mann wurde nun festgenommen.

Kriminalisten der Polizeiinspektion Sankt Michael in Obersteiermark wurden auf den 31-jährigen Niederösterreicher aufmerksam, da ein Geschädigter aus dem Bezirk Leoben auf ihn hereingefallen ist. Unter dem betrügerischen Vorwand, eine Erbschaft oder eine Auszahlung aus seinem Treuhandkonto zu erhalten, lockte er von seinen Freunden Geld heraus. In anderen Fällen täuschte er Geschäftspersonen vor, seinen Pkw verkaufen zu wollen. In allen Fällen wurde das an ihn geliehene Bargeld oder getätigte Anzahlungsbeträge an die Geschädigten jedoch nicht retourbezahlt. Umfangreiche Ermittlungen führten die Kriminalisten auf derzeit insgesamt sieben Geschädigte aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Die Schadensumme beträgt einige hunderttausend Euro. Die Staatsanwaltschaft Leoben trat die Ermittlungen an die zuständige Staatsanwaltschaft Wien ab. Der Verdächtige (welcher bereits wegen Betrug vorbestraft ist) wurde nun über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen. Er befindet sich derzeit in der Justizanstalt Wien-Donaustadt.

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75. Österreichische Staats-, Junioren- und Nachwuchsmeisterschaften

Gold im Doppelpack für Murtaler Schwimmerinnen Pia Fessl und Linda Paier!

Zum Auftakt der 75. Österreichischen Meisterschaften erkämpften sich Pia Fessl (Jahrgang 2006, ATUS Knittelfeld) mit der Zeit von 1:15,63 und Linda Paier (Jahrgang 2005, SV Leoben) mit 1:14,84 jeweils den Meistertitel über 100m Brust (50m Langbahn) in ihrer Wertungsklasse. Beide Schwimmerinnen sind Mitglieder des Nachwuchskaders des Österreichischen Schwimmverbandes. „Diese Goldmedaille ist für mich etwas ganz Besonderes, aber auch die neue persönliche Bestleistung, die trotz Covid-19 und den damit verbundenen besonderen Trainingsbedingungen möglich wurde. Vielen Dank an meine Trainer Dirk Lange und Martin Paul-Fessl!“, freut sich Pia Fessl, die heuer nach 4 Jahren NMS Lindenallee in das RLZ für Schwimmen der Oberstufe des BG&BRG Knittelfeld wechselt.

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