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TRUPPENÜBUNGSPLATZ MIT HERZ

Beim jüngsten Partnerschaftstreffen wurde das Herz der Stadt Judenburg an Oberst Manfred Hofer überreicht. Im Gegenzug wurden die Partnergemeinden Judenburg und Ob- dach als »Partner des Bundesheeres« ausgezeichnet.

Gelebte Partnerschaft

Die Partnerschaft des Truppenübungsplatzes Seetaler Alpen mit der Stadtgemeinde Judenburg und Obdach wird vom Verteidigungsministerium stets als positives Bei- spiel genannt und Vorbild für andere Übungsplätze. Ein militärischer Übungsplatz inmitten eines Naherholungsgebietes ist einzigartig in Europa. Dass diese eigent- lich grundverschiedenen Ansätze bestens in Einklang gebracht werden und sogar als positiv für alle Beteiligten angesehen werden, darf durchaus als größter Verdienst dieser langjährigen Partnerschaft gewertet werden. Die Begegnung von Militär- und Zivilgesellschaft auf Augenhöhe, die gegenseitige Unterstützung und der laufende Informationsaustausch sind die wichtigsten Säulen dieser Zusammenarbeit.

Der Truppenübungsplatz Seetaler Alpen

Der TÜPL hat einige Alleinstellungsmerkmale. Aus militärischer Sicht ist die alpine Höhenlage samt Infrastruktur ziemlich einzigartig, deshalb ist die Kaserne auch meist ausgebucht. Trotz eingeschränktem Betrieb aufgrund der Pandemie waren im Vorjahr 25.600 Nächtigungen zu verbuchen (in normalen Jahren annähernd das Doppelte). Der Truppenübungsplatz ist damit der größte Beherbergungsbetrieb der Region. Die »Gäste« kommen dabei großteils aus Österreich, der Anteil an inter- nationalen Truppen beträgt mittlerweile bereits 25%. Dieser Wert könnte aufgrund der Nachfrage locker erhöht werden. Laut Oberst Hofer sind diese 25% jedoch das selbstauferlegte Maximum. Hier werden die schöne Umgebung und die Akzeptanz in der Bevölkerung ganz klar vor wirtschaftliche Interessen gestellt, denn man sollte nicht vergessen, dass gerade internationale Truppen meist mit einem riesigen Auf- gebot an schwerem Gerät in die Region kommen und damit beispielsweise auch für mehr Verkehr sorgen. Die Verantwortlichen sind sich also ihrer Verantwortung be- wusst und es wird dementsprechend viel Wert auf die Akzeptanz in der Bevölkerung gelegt.

Das Impfmanagement während der Pandemie hat viel positive Presse gebracht. Mindestens genauso wichtig sind aber spezielle Angebote für die Bevölkerung. Die Unterstützung der Anrainer, die Straßenräumung der Schmelzstraße, die Nutzbar- machung der Hohen Ranach als Mountainbike- Skitouren und Wandergebiet (seit kurzem auch mit öffentlichem WC) oder das beliebte »Vereinsschießen« können hier als positive Beispiele genannt werden. In diesem Zusammenhang gab es bei diesem Treffen auch gute Nachrichten in Sachen Standortsicherung, denn auch für 2022 wird fleißig investiert und weitere Angebote geschaffen. Aus militärischer Sicht steht dabei die weitere Modernisierung der Schießanlage auf der Agenda. Für die Bevölkerung ist die Unterstützung der Ge- meinde Obdach beim Bau einer neuen Zufahrtsstraße auf die Schmelz interessant.

Ausgezeichnete Partnerschaft

Aufgrund der COVID-Situation waren auch keine Partnerschaftstreffen möglich. Beim ersten gemeinsamen Zusammentreffen überreichte Oberst Manfred Hofer im Namen der Bundesministerin Mag.a Klaudia Tanner die Auszeichnung »Partner des Bundesheeres« an Bürgermeister Hannes Dolleschall sowie den Obdacher Vizebür- germeister Peter Pirker.

Nachgeholt wurde auch eine bereits im Judenburger Gemeinderat beschlossene Wertschätzung für Oberst Manfred Hofer. In Dankbarer Würdigung des großartigen Engagements im Dienste seiner Mitmenschen verlieh Bürgermeister Hannes Dolle- schall das HERZ DER STADT JUDENBURG an den TÜPL-Kommandanten.

Vor 10 Jahren wurde Manfred Hofer zum Kommandanten bestellt. Damals kursierten sogar Gerüchte über eine Schließung des TÜPL. Davon ist heute keine Rede mehr, denn was Oberst Hofer und die Bediensteten am Truppenübungsplatz in den vergan- genen Jahren umgesetzt und erreicht haben, lässt sich wirklich sehen.

Auch die anwesenden Mitglieder des Stadt- und Gemeinderates lobten allesamt die wohl einzigartige Vorzeige-Partnerschaft von Militär- und Zivilgesellschaft.

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Neue Kinderbetreuungseinrichtung eingeweiht

Am Freitag wurde die neue Kinderbetreuungseinrichtung in der Knittelfelder Gaaler Straße 12b offiziell eröffnet und eingeweiht. Bürgermeister Harald Bergmann konnte im Beisein von Stadt- und GemeinderätInnen, Kinder, Eltern, Betreuerinnen sowie Vertreter der Kages, der Volkshilfe und der Wohnbaugruppe Ennstal begrüßen.

Ein sicherer Hafen für Kinder

„IN TUTUM“ heißt sicherer Hafen. „Die neue Kinderbetreuungseinrichtung, in der rund 50 Mädchen und Buben betreut werden, ist ein sicherer Hafen für Kinder von 0 bis 6 Jahren“, so Bürgermeister Harald Bergmann bei seiner Eröffnungsrede. „Was in Knittelfeld noch fehlte, war eine Kinderkrippe. Mit diesem Projekt konnten wir den Bedarf an einer Kinderkrippe gemeinsam mit einem Kindergarten abdecken. Zusammen mit der Kages, der Volkshilfe und der Wohnbaugruppe Ennstal wurde die Einrichtung in 10-monatiger Bauzeit errichtet“. Die Gemeinde ist Betreiber, die Volkshilfe Betriebsführer und die SG Ennstal, Erhalter.

Moderner Flachbau

Vorstandsdirektor, Ing. Wolfram Sacherer von der Wohnbaugruppe Ennstal berichtete über das Objekt. Das Grundstück befindet sich hinter dem Landespflegezentrum in unmittelbarer Nähe zum LKH. Auf 600m² Nutzfläche gibt es drei Gruppenräume für je eine ganztägige und eine halbtägige Kinderkrippe sowie für eine Kindergartengruppe. Ruheräume, Turnraum, Therapieraum, Küche, Personalraum, Büro und diverse Nebenräume ergänzen das Raumkonzept. Die Gruppenräume sind barrierefrei und mittels direkter Ausgänge mit dem Garten verbunden. 1.200m² Außenflächen sind es insgesamt mit Spielgarten. 

Gelungene Eröffnungsfeier

Die Einrichtung ging bereits heuer im September in Betrieb. Neben den Reden von Bürgermeister Harald Bergmann, Wolfram Sacherer und der Leiterin des Fachbereiches Sozialzentren der Volkshilfe Steiermark, Mag.a Genovefa Kocher-Schruf, segnete Pfarrer Rudi Rappel das Gebäude. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Harmonikaduo Hans Rinner und Kerstin Schaffer, sowie mit einem Liedchen „Bei uns wird gefeiert“, gesungen von den Kindern, in Gitarrenbegleitung von Einrichtungsleiterin Tamara Webersink.

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Interview mit Andreas Forcher

3-facher Torschütze für die Murtal Lions

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Verkehrsunfall in Hohentauern

Samstagmittag ereignete sich auf der B 114, der Triebener Straße, in Hohentauern ein Verkehrsunfall bei dem ein 31-jähriger PKW-Lenker verletzt wurde.

Gegen 12.20 Uhr lenkte ein 20-jähriger Niederösterreicher seinen PKW von Hohentauern kommend in Richtung Trieben. In einer Rechtskurve brach auf der nassen Fahrbahn das Heck seines Fahrzeuges aus, und er wollte durch Gegenlenken korrigieren. Dabei geriet er aber auf die Gegenfahrbahn und kollidierte in weiterer Folge frontal mit dem entgegenkommenden PKW eines 31-jähren Lenkers aus Liezen. Der zweitbeteiligte Lenker wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Spital eingeliefert. Ein Alkotest verlief bei beiden Lenkern negativ, an beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die B 114 war eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt, die Freiwillige Feuerwehr Hohentauern war mit zwei Fahrzeugen und mit neun Kräften an der Unfallstelle.

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Weinzettl und Rudle sind "Voll abgefahren"

Das Traumpaar der österreichischen Kabarettszene kommt zur Steiermarkpremiere des neuen Programms am 22. Oktober nach Spielberg.

Auf die geniale Idee, die Menschen in ihrem Wohnmobil bei ihren Reisen via Social Media mitzunehmen, folgte gleich ein Kabarettprogramm. Bei ihren Reisen wurden nicht nur die Campingplätze erkundet sondern vor allem die Schönheit und Vielfältigkeit von Österreich wunderbar mit viel Witz und Charme in Szene gesetzt. Auch die Region Murtal wurde bei Kaiserwetter besucht und der Wipfelwanderweg in der Rachau schweisstreibend dokumentiert. Das Murtal hat da sozusagen einen Beitrag dazu geleistet, denn Insider behaupten dass hier auf den herrlichen Campingplätzen entlang der Mur viel am neuen Programm geschrieben, gefeilt und geprobt wurde.

Voll abgefahren ist kein Zustand zweier angeheiterter Teenager oder ein peinliches Outfit von zwei Ü50igern. Aber es ist ein Überlebensprinzip von zwei Ü50gern, die sich benehmen wie Teenager. Weinzettl & Rudle sind einfach mal raus. Und nein, dazu gibts keine Interviews oder konzilianten Worte. Aus ist aus. Abgefahren, ist abgefahren. Der Zug ist weg. Bleibt ihr, wo ihr seid, aber die beiden Künstler haben mal genug von offiziellen Auftritten, Interviews und Kameras. Weinzettl und Rudle sind voll abgefahren im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ein oneway Ticket, soll heißen, es gibt keinen Weg zurück. Nie mehr. Sie sind weg. Einfach weg.

Aber wohin sind sie? Wo haben sie ihr Lager aufgeschlagen? Gibt es ein Paradies in Österreich? Reicht das Zelt unter dem Himmelszelt, damit man als Paar glücklich ist? Wieviele Dinge benötigt der Mensch, um zu leben? Reicht ein Gemüsegarten wirklich aus, um sich durchzubringen? Und noch wichtiger: Muss es der eigene sein? Was machen zwei Künstler, die monatelang weder Publikum, noch Bühne hatten? Ganz simpel: Sie gewöhnen sich daran und noch schlimmer, sie mögen es.

Doch wie lange können sie sich hinter Zucchinipflanzen oder im Maisfeld ohne WLAN, verstecken? Wie lange kann man ohne Handyempfang überleben? Der Mann kann zwar oft in den Himmel schauen, aber wie lange kann man(n) ohne Sky leben? Wie lange will die Frau lieber unter dem Sternenzelt schlafen, als im 5 Sterne Hotel? Irgendwann müssen sich beide der Frage stellen: Haben Wünsche ein Ablaufdatum? Und wann stellt man ein Mobiltelefon vom Flugmodus wieder auf mobile Daten um? Gibt es eine heile Welt, wenn man sich einfach nur Mühe gibt? Weinzettl und Rudle haben die Antwort...

Nein, echt jetzt! Sie glauben doch nicht, dass die beiden das hier jetzt verraten. Die zwei sind voll abgefahren. Sie sollten die beiden jetzt wohl besser suchen. Irgendwo in Ihrer Nähe könnten Sie sein. Schauen Sie mal in Ihrem Gemüsegarten nach...

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Produktrückruf: ADVENTURIDGE Kinder-Rückentrage

HOFER und sein Lieferant S.A. Sport-Import GmbH rufen den Artikel „Kinder-Rückentrage“, Artikel-Nr. 804707 zurück.

Der Artikel „Kinder-Rückentrage“ des Lieferanten S.A. Sport-Import GmbH wird aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes durch den Lieferanten S.A. Sport-Import GmbH und die HOFER KG zurückgerufen. In einzelnen Fällen besteht die Gefahr, dass eine Kunststoffscheibe der Tragekonstruktion bricht, wodurch sich die Befestigung der Schultergurte lösen können. Aus diesem Grund darf das Produkt nicht weiterverwendet werden. Das Produkt war ab 29.04.2021 in Österreich in allen Filialen der HOFER KG erhältlich. Der Verkauf des Produktes wurde sofort nach Bekanntwerden gestoppt. Das Produkt kann in allen HOFER Filialen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung vom Erzeuger, Hersteller oder Vertreiber verursacht worden ist.

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Arbeiten unter Spannung: Spezialausbildung im Schulungszentrum Fohnsdorf

In bestimmten Bereichen der Niederspannungsversorgung ist das Arbeiten unter Spannung erforderlich. Um diese Tätigkeiten durchführen zu dürfen bedarf es einer Spezialausbildung mit Befähigungsnachweis, die im Schulungszentrum Fohnsdorf angeboten wird.

Eine spezielle Vorschrift ermöglicht das Arbeiten unter Spannung unter dem Aspekt, dass Leben und Gesundheit an erster Stelle stehen. „Den TeilnehmerInnen werden bei dieser Ausbildung die notwendigen Kenntnisse der erforderlichen Vorschriften in Theorie und Praxis vermittelt“, erklärt SZF-Elektrotechniktrainer Ing. Rainer Veit. Das Seminar richtet sich an Arbeitgeber/innen oder deren Elektrofachkräfte, Anlagenverantwortliche, Arbeitsverantwortliche, Fachkräfte aus dem EVU-Bereich, Elektrofachkräfte, die schon oder zukünftig Arbeiten unter Spannung planen, organisieren und durchführen, und sieht auch praktische Übungen vor. Neben einer Wiederholung der elektrotechnischen Grundbegriffe sowie der Gerätetechnik von Niederspannungs-Schaltgeräte wird auch speziell auf Gefahrenkunde und rechtliche Aspekte eingegangen. „Ganz wichtig ist auch die Organisation und Verantwortung von Anlagenverantwortlichen, Arbeitsverantwortlichen und der Elektrofachkraft“, so Veit weiter.

Dieser Tage schloss die letzte Gruppe von insgesamt 12 Mitarbeitern der Stadtwerke Judenburg die Ausbildung erfolgreich ab, die alle fünf Jahre erneuert werden muss. Der den Teilnehmern nach positivem Abschluss des Seminars ausgestellte Befähigungsnachweis dokumentiert die für diese Genehmigung erforderlichen theoretischen und praktischen Kenntnisse.

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