Logo Regionaljournal

Der gebürtige Knittelfelder Markus Hirtler war wieder als „Ermi-Oma“ zu Gast im Kulturhaus Knittelfeld.

Nachdem die Stadt Knittelfeld den Kulturauftrag  in der Obersteiermark bestens erfüllt, stand nun Kabarett auf der „kulturellen Speisekarte“ des Kulturhauses.
Wie jedes Jahr, war auch heuer wieder die „Ermi-Oma“ zu Gast in ihrer Heimatstadt Knittelfeld.
Mit ihrem neuen Programm „Ärger-Therapie“ einem sogenannten  Eigenverantwortungsgefühlförderungsprogramm sorgte die „alte Dame“ in einem restlos ausverkauften Kulturhaus für Lachstürme beim Publikum.
Wie war das eigentlich, als die Ermi-Oma noch zuhause gewohnt hat? Warum soll die Ermi-Oma eigentlich ins Altenheim? All diese Fragen rund um die Familie und der „Schwierigtochter“ wurden an diesem Abend ausführlichst besprochen. Das Ergebnis war ein humorvoller Abend für das Publikum.

Statistik: 4579 Views

Überschuss beträgt mehr als eine halbe Million Euro

Der Trend aus dem Vorjahr setzt sich fort: Auch für 2014 fällt der Rechnungsabschluss der Stadtgemeinde Zeltweg äußerst positiv aus.

Aus dem am 26. März 2015 vom Gemeinderat beschlossenen Rechenwerk geht hervor, dass die Stadtgemeinde für das Jahr 2014 einen Soll-Überschuss im ordentlichen Haushalt in der Höhe von € 564.481,76 erzielen konnte. Entscheidend dabei ist, dass darin kein einziger Cent aus den Einnahmen der Wasser-, Kanal- und Müllgebühren enthalten ist. Vielmehr wurden in diesen Bereichen entsprechende zweckgebundene Rücklagen für notwendige Vorhaben gebildet.

Zuwachs im Kassenbestand

Aber nicht nur im ordentlichen Haushalt wurde ein Plus erwirtschaftet. Der anfängliche Kassenbestand der Stadtgemeinde von + € 646.564,70 am 01. Jänner 2014 konnte bis zum 31. Dezember 2014 sogar auf einen positiven Wert von € 958.219,260 gesteigert werden. Besonders bemerkenswert ist zudem die Tatsache, dass das Girokonto der Stadtgemeinde im gesamten Haushaltsjahr kein einziges Mal ins Minus rutschte.

Haushaltsführung im steten Aufwärtstrend

Des weiteren gelang es, in der laufenden Gebarung – beim sogenannten öffentlichen Sparen – einen Überschuss in Höhe von € 1.954.304,58 zu erwirtschaften und durch die konsequente Umsetzung der seit der Gebarungsprüfung durch die Aufsichtsbehörde getroffenen Maßnahmen zur Eintreibung offener Forderungen konnten zudem die schließlichen Einnahmenreste deutlich reduziert werden.

Zunahme bei Rücklagenbildung

Überdies ist die Stadtgemeinde Zeltweg ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Bildung von Rücklagen nicht nur im Bereich der Daseinsvorsorge nachgekommen, sondern hat auch eine allgemeine Haushaltsrücklage gebildet. Insgesamt kam es bei der Höhe der Rücklagen von Jahresbeginn bis zum Jahresende 2014 zur beachtlichen Steigerung von € 888.452,09 auf € 1.473.500,79.

Projekte realisiert – trotz Sparkurs

Obwohl der Kurs der Budtgetkonsolidierung das gesamte vergangene Jahr über strikt eingehalten wurde, gelang es dennoch, zahlreiche für die Stadtgemeinde und ihre Bürger wichtige und notwendige Projekte erfolgreich umzusetzen. Erwähnt seien an dieser Stelle als Beispiele die Sanierung des Kindergartens in der Hauptstraße, die Dachsanierung beim Volksheim, die Sanierungsoffensive bei den Gemeindestraßen sowie die Ortsverschönerung durch den Ankauf von attraktiven Blumenampeln. All das konnte ohne die Aufnahme von Darlehen bewerkstelligt werden; im Gegenteil, der Verschuldungsgrad wurde von 0,98 % auf 0,66% sogar neuerlich reduziert. „Dies ist ein starkes Zeichen dafür, dass der von uns eingeschlagene Weg der Budgetkonsolidierung richtig und wichtig zugleich war. Die Zahlen sprechen für sich; jetzt haben wir die Möglichkeit, die Früchte der harten Arbeit der letzten Jahre zu ernten“, zeigt sich der Zeltweger Bürgermeister Hermann Dullnig in einer ersten Stellungnahme sehr zufrieden mit dem erzielten Ergebnis. Dennoch sei Vorsicht angebracht: „Die finanziellen Möglichkeiten für Gemeinden in den nächsten Jahren werden sich aus heutiger Sicht alles andere als rosig entwickeln. Nur wenn wir unseren Kurs des Sparens beibehalten und weiterhin mit Umsicht und Vorausschau planen, wird uns auch in Zukunft gestalterischer Spielraum bleiben“, so der Bürgermeister abschließend.
Der Rechnungsabschluss 2014 der Stadtgemeinde Zeltweg wird in Kürze auf der Internetplattform www.offenerhaushalt.at veröffentlicht werden, was ihn mit den Budgets anderer Städte und Gemeinden vergleichbar macht. Basierend auf den bisherigen Daten wurden die Zeltweger Gemeindefinanzen dort erst unlängst mit der Note „Gut“ bewertet.
Statistik: 5648 Views

Einhundert Jahre Dipl. Ing. Eduard Steidl

Am 05.März 2015 war es soweit. Eduard Steidl – im wahrsten Sinne des Wortes – Urgestein des Lions Club Judenburg-Knittelfeld - feierte bei Didi Köck mit all seinen Verwandten und Bekannten und natürlich mit einer Abordnung unserer Lions-Freunde seinen runden Geburtstag.

1915 geboren – zwei Jahre vor der Gründung der internationalen Lions-Bewegung - trat er 1958 unserem Club bei, der ein Jahr zuvor als drittältester Club der Steiermark gegründet worden ist. Seit 1958 ist Edi – wie er liebevoll von seinen Clubfreunden genannt wird- ein engagiertes und von uns allen hochgeschätztes Mitglied und er ist nach wie vor eine tragende Säule unserer Bewegung. Ohne Edi hätte unser Club nicht diese Kontinuität und sein Erfahrungsschatz ist für uns unentbehrlich.
Lieber Edi – wir alle verneigen uns vor dir- wir alle sagen dir danke – danke für deinen Einsatz und all die Zeit und Arbeit, die du unserem Club zur Verfügung gestellt hast. Und lieber Edi- wir wünschen dir noch viele Jahre und viele gemeinsame Treffen mit uns.
Für uns bist du nicht nur ein Lions Urgestein, nein du bist uns ein wertvoller Freund geworden - du lebst unser Motto „we serve“ – du bist für uns der Melvin Jones des Murtals.

Wir ziehen vor dir den Hut – vor allem die jüngeren unter uns eifern dir nach – und du bist für uns Vorbild und gleichzeitig ein Motivator unserer Lions Bewegung, dass sie in unserer Region weiterhin für unsere Mitmenschen blühen und gedeihen kann.

Hochachtungsvoll und mit den besten Geburtstagswünschen verbunden, freuen wir uns alle auf ein baldiges Wiedersehen

Der Präsident, der Sekretär , der gesamte Vorstand und alle Mitglieder unseres Clubs sagen: „Lieber Edi, danke, dass es dich gibt!“

„Man kann erst viel erreichen, wenn man anfängt, etwas für andere zu tun."
(Melvin Jones)
Statistik: 7463 Views

Auftakt Murtal-Campus

Ins Leben gerufen wurde diese Plattform von Christina Mandl (Unternehmensberaterin aus Fohnsdorf), Andrea Hartleben (Balance Kinesiologin) sowie Fritz Mayer, Geschäftsführer des MT-Hotels.

Ziel ist es, die besten Köpfe in diesem Netzwerk zu bündeln und aktuell und bedarfsorientiert, Fortbildungen und Veranstaltungen anzubieten.
Ausschlaggebend für den Standort war nicht zuletzt die M-Rast, die seit nunmehr 9 Jahren eine Erfolgsgeschichte ist.
Christina Mandl und Fritz Mayer sind beide auch Partner im Industrie-Image-Projekt „Kraft.Das Murtal“ und durch den engen Kontakt mit den Mitgliedsbetrieben erhoffen sich die Initiatoren doch einiges an Potential für Aufträge.
Zielgruppen des Angebotes im Rahmen des „Murtal Campus“ sind MitarbeiterInnen von Kraft-Betrieben aber auch darüber hinaus von Institutionen wie dem Tourismus und auch Privatpersonen sollen durch interessante Veranstaltungen und Präsentationen dazu animiert werden, im MT-Hotel Gast zu sein.
Andrea Hartleben ist mit ihrem Angebot im Kinesiolgie-Bereich für all jene da, die Blockaden sowie Stressreaktionen abbauen, Potenziale fördern und das Wohlergehen, die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern möchten.
Weiterführende erhalten Sie gerne bei Frau Dr. Christina Mandl unter office@cm-consulting.at sowie Tel.: +43 664 333 2552. In Kürze wird das aktuelle Seminarprogramm auch unter www.mt-hotel.at zum Download bereitstehen.
Statistik: 3657 Views

Heimatvertrieben, heimwehkrank, traumatisiert und traurig

Die Hetze gegen Flüchtlinge nimmt vielerorts bedenkliche Formen an. Geht man der Sache vorurteilslos auf den Grund, wird die gesamte Tragik der Menschen, die bei uns Hilfe suchen, sichtbar.

Angst bestimmt ihr Leben: Sie waren monatelang auf der Flucht und wissen nicht, wie es ihren Familien geht. Sie sind mit Vorurteilen konfrontiert und oft unerwünscht: Das Flüchtlingsdasein ist aber kein Honigschlecken. Wei im Zusammenhang mit Flüchtlingen - hauptsächlich durch Unwissenheit – oft Unsicherheit verbreitet werde, wurde zu einem Pressegespräch eingeladen: Für das Steirische Hilfswerk haben sich der Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes, Karl Lechner, sowie Monika Fuchs und Grete Gruber im Haus von Kurt Nemetz in Judenburg, der ebenfalls im Hilfswerk aktiv ist, , um Aufklärung bemüht. „Es dürften viele Anschuldigungen und Befürchtungen auch auf das Konto der bevorstehenden Wahlen gehen“, vermuten die „Hilfswerkler“.

Zynismus, Geschichtsvergessenheit und Angst vor Überfremdung

Ein Plakat, vor einer Flüchtlingsunterkunft angebracht, rät Verzweifelten: „Bitte weiterflüchten“. Es sei an Zynismus kaum zu überbieten, so die Hilfswerk-Mitarbeiter. Es zeuge einerseits von erschütternder Vergesslichkeit. Denn viele würden offenbar verdrängen, dass ihre eigenen Eltern oder Großeltern eingewandert seien. In Judenburg sind das laut dem Historiker Dr. Franz Bachmann immerhin rund 1800 Personen. Leicht hatten es die Zufluchtssuchenden aber auch damals nicht. Ein mittlerweile eingeschworener Judenburger berichtete, dass er seinerzeit zu hören bekommen hat: „Verschwindet, Gsindel!“. Besonders Fremdenfeindliche sollen damals sogar die Hunde von den Ketten gelassen haben, wenn sich Flüchtlinge ihrem Heim näherten. Dennoch ist die Integration gelungen.
Bei dem Pressegespräch erzählten einige aus Syrien und Ägypten geflüchteten Männer, wie gefährlich ihre Flucht war: „Wir waren zwei Monate unterwegs. Zunächst in einem Schlauchboot, das für 20 Personen zugelassen und mit 60 Personen besetzt war. Danach haben wir uns vorwiegend durch die Wälder geschlagen“, so der erschütternde Bericht eines Flüchtlings. Frauen und Kinder hätten diese Strapazen nicht überlebt. Das erkläre auch, warum vorwiegend Männer nach Österreich kommen - und warum sie über ein Mobiltelefon verfügen. Denn es sei die einzige Möglichkeit, mit ihrer Familie Kontakt zu halten. Ihre eigenen Telefone wurden ihnen abgenommen. Alle bis dahin geführten Anrufe würden nämlich kontrolliert. Und es dauere etwa sechs Monate, bis die Handys zurückgegeben werden. Elternhaus, Sprache, Gerüche, das in der Kindheit geprägte Gefühl der Zugehörigkeit, all das sei aus ihrem Leben verschwunden.
Nach gelungener Flucht sind die Heimwehkranken auf sich gestellt, auf das Mitgefühl und Mitleid der Gastgeber angewiesen. „Wir suchen in Österreich Sicherheit und Frieden“, sagen die Flüchtlinge. Sie verstünden, „wenn die Österreicher sagen, dass wir nichts arbeiten und dafür vom Staat Geld bekommen. Wir sind aber gern bereit, etwas für Österreich zu tun“. Ein Flüchtling arbeitet bereits im Judenburger Vinci-Markt, andere sind im Rahmen des Erlaubten aktiv. Alle lernen eifrig Deutsch. Die Hilfswerk-Mitarbeiter unterstützen sie, wo immer es möglich ist, auch bei behördlichen Angelegenheiten, Arztbesuchen und dergleichen.

Schuhe werden gebraucht

In der Region Knittelfeld sind 139, in der Region Judenburg 234 Flüchtlinge untergebracht. Jeder Asylwerber erhält 150 Euro monatlich, womit die Ernährung und die Hygieneartikel bezahlt werden müssen. Dreimal jährlich gibt es ein Bekleidungsgeld in der Höhe von 50 Euro, für Kinder werden 200 Euro im Jahr ausbezahlt. Migranten verlassen ihr Land mehr oder weniger freiwillig, Flüchtling verlassen ihre Heimat unfreiwillig. Nach Zulassung zu einer Prüfung werden die Flüchtlinge zu Asylwerbern und haben Anspruch auf die Grundversorgung. Die Genfer Flüchtlingskonvention legt im Artikel 1 fest, wer als Flüchtling gilt. Die in Österreich Hilfe suchen, gehören eindeutig dazu. Erst nach dem zuerkannten Status können sie ihre Familien auf eigene Kosten zu sich holen.
„Wir waren in einigen Schulen und haben nach unserer Schilderung, warum und wie wir geflüchtet sind, die vorgefertigte Meinung der Schüler revidieren können“, erzählten die Flüchtlinge. Sie seien gern bereit, diese Aktion in Schulen, in denen man an ihrem Leben interessiert ist, zu wiederholen.
Jetzt, im Winter, hätten es die Flüchtlinge besonders schwer, so die Hilfswerk-Mitarbeiter. Sie haben kaum Geld zur Verfügung und dürfen keiner Arbeit nachgehen. „Sie kochen gerne und mit Leidenschaft“, berichtete Grete Gruber. Den ganzen Tag nur zu warten, bis es Abend wird und in Gedanken in der Heimat zu sein, sei schwer. Sich durch Spaziergänge abzulenken, ist nicht möglich, denn momentan fehlt es an winterfestem Schuhwerk. Auch im Vinzishop hat man keine Herrenschuhe auf Lager. Hilfe wäre daher dringend nötig.
Statistik: 8454 Views

Eigene Stärken erkennen

Das war das Thema des Workshops im Bildungstreff Oberes Murtal.

Bin ich im richtigen Beruf oder am falschen Platz? Ist dieser Job wirklich der richtige für mich? Ist es das, was ich ein Leben lang machen will? Nütze ich auch wirklich meine Fähigkeiten und Talente? All das – und noch viel mehr – lässt sich mit einem Stärkenprofil herausfinden. Der Einsatz bei diesem Spiel sind Fähigkeiten. Der Gewinn ist, die richtige Aufgabe für den richtigen Menschen zu finden.

Kürzlich wurde im Bildungstreff Oberes Murtal der innovative Kompetenzcheck für russischsprachige Personen durchgeführt. Denn Bildungsberaterin Andrea Hartleben weiß aus Erfahrung, wie wichtig es ist, eigene Stärken zu erkennen, um sie im weiteren Lebensverlauf richtig einsetzen zu können.

Mittels des Einsatzes von 64 Kompetenzkarten reflektierten fünf Frauen russischer Muttersprache, wo ihre Stärken, Begabungen und Interessen liegen und in welcher Berufsbranche sich ihre Potenziale bündeln. Für manche Frauen barg das Ergebnis ein Aha-Erlebnis, für die anderen war es eine Bestätigung, dass sie sich bereits auf dem richtigen Weg befinden.
Der Kompetenzcheck wurde erstmals in der Muttersprache der Frauen durchgeführt. Obwohl alle Frauen gut Deutsch sprechen, war bei manchen Begriffen die Einsetzung der Muttersprache von großem Vorteil. Demnächst sind solche Kompetenzchecks auch mit türkisch- und rumänischsprachigen Personen geplant.

Die Teilnahme ist kostenlos!
Alle Infos gibt’s unter Tel. +43 664 8346175 oder andrea.hartleben@eb-stmk.at.
Statistik: 8734 Views

Radikale Gemeindezusammenlegung zu einer Großstadt

Die Gemeindestruktur-Reform war im Aichfeld anscheinend nicht rigoros genug: Eine Aichfeldstadt, bestehend aus allen Gemeinden des Bezirkes Murtal, findet immer mehr Befürworter.

Die Abwanderung aus dem Murtal, vor allem nach Graz und Graz-Umgebung, stimmt bedenklich. Norbert Steinwidder, Obmann der Wirtschaftskammer Murtal, ist beispielsweise ein Befürworter der Aichfeldstadt: „Allzu viele Optionen haben wir nicht. Überlegungen, worin die Überlebenschancen des Bezirkes Murtal liegen, haben nicht nur bei mir dazu geführt, dass ich für eine Zusammenführung aller Gemeinden zu einer Stadt bin.“ Auch Nationalratsabgeordneter Fritz Grillitsch hat schon mehrmals wissen lassen, dass er ebenfalls dieser Ansicht ist.

Fakten und Zahlen

In Graz und Graz-Umgebung leben derzeit rund 420.000 Menschen. „Die Aichfeldstadt könnte dabei zwar nicht mithalten, sie hätte 74.000 Bewohner, aber viel Platz“, so Steinwidder. Er argumentiert mit Fakten, die gegen die Zuzugsgemeinden Graz und Graz-Umgebung und für die Aichfeldstadt sprechen sollen: „Umwelttechnisch ist eine weiterer Bevölkerungszuwachs in das Grazer Feld kaum noch zu verkraften. Eine Aichfeldstadt würde dieses Gebiet hingegen entlasten und das Murtal nach einigen noch zu berücksichtigenden Maßnahmen attraktiver machen.“ Es sei jedoch selbstverständlich, dass alle Orte ihre Identität und Ortskerne beibehalten, so Steinwidder. Als Beispiele führt er an: „Judenburg als Sternenstadt, Fohnsdorf als Bergbaustadt, Spielberg als Formel 1-Stadt, Zeltweg als Flugstadt, Knittelfeld als Eisenbahnerstadt.“
Der Murtaler Wirtschaftskammerobmann zählt als Vorteile auf: „Zusammenlegung von Verwaltung, Konzentration kultureller Veranstaltungen, Schaffung von Bildungszentren - und dabei besonders die Etablierung einer Universität-, infrastrukturelle Maßnahmen und konzentrierte Förderung von Betriebsansiedlungen.“ Die „Top 6“, also ein Zusammenschluss der Gemeinden Fohnsdorf, Judenburg, Zeltweg, Spielberg, Knittelfeld und Pöls, sei ein zaghafter erster Schritt in die richtige Richtung gewesen, meint Steinwidder.

Forderungen der Wirtschaftskammer

Norbert Steinwidder legt außerdem einen Katalog zur Verbesserung der Innenstädte vor. Blättert man darin, liest man von der Belebung der Stadtkerne. Dies könne nicht dem Handel und den Gewerbezentren überlassen bleiben: Die ganzheitliche Betrachtung müsse Wohnen, Freizeit, Kunst und Kultur einbeziehen. Eine Förderung von Leerstandsobjekten wird ebenfalls gefordert. Strafsteuern bei Leerständen werden dagegen strikt abgelehnt, die Gründung von Hausbesitzerverbänden allerdings befürwortet.
Vorgeschlagen und gefordert werdeh in dem Katalog auch eine Sanierungsoffensive zur Belebung der Ortskerne sowie eine Innenstadtinitiative Gemeinnütziger Wohnbaugenossenschaften. Und in der Förderaktion „Lebendige Zentren“ will man gemischt genützten Gebäuden neues Leben einhauchen. Als förderungswürdig werden von der Kammer die Nahversorung sowie die Mobilität und die Anpassung der Infrastruktur angesehen. Was die Bebauungsvorschriften betrifft, verlangt man, dass sie mit dem rechten Augenmaß angewendet werden sollen.

Mit all dem ausgestattet, könnte man Großstadtflair in die Aichfeldstadt bringen. „Möglicherweise dreht sich der Wind und die Bewohner von Graz und Graz Umgebung, aber auch aus anderen Gegenden und Ländern siedeln sich in der neuen Stadt an“, hofft Steinwidder. Dass die Aichfelder gern bleiben werden, setzt er voraus.
Statistik: 4011 Views

Kerzenlicht in, Feuerschein vor der Therme: Schwimmen im Licht der Kerzen und des Mondes

Immer mehr Gäste zieht es in die Fohnsdorfer Therme Aqualux: Im Jänner dieses Jahres waren es um zehn Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Die Therme „Aqualux“ ist, gemessen an den Besucherzahlen, die größte Touristenattraktion Fohnsdorfs. „Die Gäste kommen aus Ungarn, Deutschland, aus der ganzen Steiermark – vornehmlich aus dem Grazer Raum – und aus Kärnten zu uns. Und was mich besonders freut: Immer mehr Fohnsdorfer und Murtaler entdecken unsere Therme“, so „Aqualux-Direktor Christian Schautzer. Die Besucherzahlen unterstreichen seine Angaben: Im Jahr 2013 zählte man 138.000 Thermenbesucher, im Vorjahr waren es 143.000. Schautzer spricht von einer „stabilen Auslastung“. Abgesehen von den noch relativ neuen Attraktionen im Freigelände, locken der Direktor und sein Team permanent mit Veranstaltungen, die Besucher in die Therme ziehen.

Gesund, romantisch, lustig

An jedem Mittwoch im Jänner kann man ab 18 Uhr an Entspannungsyoga teilnehmen. Schautzer: „Es ist noch nicht zu spät, ein Einstieg zahlt sich auch jetzt aus. Jede Entspannungsyoga-Stunde ist nämlich kostbar.“ Damit meint der Direktor aber keineswegs die Kosten, der Wohlfühlkurs ist nämlich im Preis der Abendkarte enthalten.
Wer „Fit in den Frühling“ kommen will, erfährt jeden Dienstag im Februar ab 17.30 Uhr, wie er es anstellen muss, um sich rundum gut zu fühlen. Auch für diesem Kurs istkein Cent zu berappen, sondern er ist eine weitere „All Inclusiv-Attraktion“, die im Eintrittskartenpreis enthalten ist. Romantisch wird es am 4. Februar. Die Vollmondnacht zelebriert man in der Therme nämlich mit einem Moonlight-Schwimmen: Kerzenlicht in und Feuerschein vor der Therme sollen für zusätzliche Entspannung sorgen. „In den Energieferien haben wir täglich bis 22 Uhr offen“, lädt Schautzer außerdem ein, Freizeit während dieser schulfreien Woche in der Therme zu verbringen.
Statistik: 4958 Views

Best of Christmas Songs

Eine Sammlung an Weihnachtsliedern gefunden auf Youtube©.

Pentatonix - Little Drummer Boy
http://www.youtube.com/watch?v=qJ_MGWio-vc 

?Queen - Thank God it's Christmas?
http://www.youtube.com/watch?v=5r8bZCXdVNA

Band aid 1984 - Do they know it's Christmas
http://www.youtube.com/watch?v=EkP2LkWc6lc

?Wham! - Last Christmas?
http://www.youtube.com/watch?v=TC4hztitRcw

?Melanie Thornton - Wonderful Dream?
http://www.youtube.com/watch?v=YiBoWNo6xDs

Chris Rea Driving Home For Christmas
http://www.youtube.com/watch?v=czhZbqpyBm8

?Mariah Carey - All I Want For Christmas Is You?
http://www.youtube.com/watch?v=yXQViqx6GMY

?Elton John Step Into Christmas?
http://www.youtube.com/watch?v=9Fjik78LapA

?Paul McCartney - Wonderful Christmas Time?
http://www.youtube.com/watch?v=V9BZDpni56Y

?Shakin' Stevens - Merry Christmas Everyone?
http://www.youtube.com/watch?v=ZeyHl1tQeaQ

?John Lennon - Happy Xmas (War Is Over)?

http://www.youtube.com/watch?v=yN4Uu0OlmTg

Jose Feliciano Feliz navidad
http://www.youtube.com/watch?v=bJSjXLcTKWw

?Boney M. - Little Drummer Boy?
http://www.youtube.com/watch?v=bPBvSBRaLfo

?Sarah Connor - Christmas In My Heart?
http://www.youtube.com/watch?v=n9MF9P7pAqs
Statistik: 6632 Views

Jahresabschlussfeier und Mitarbeiterehrung

Das Schulungszentrum Fohnsdorf ist die perfekte „Drehscheibe“ zwischen Qualifizierung, interessierten Betrieben und motivierten Jobsuchenden.

Auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schulungszentrum Fohnsdorf, wie bei der kürzlich stattgefundenen Jahresabschlussfeier mit Stolz festgestellt werden konnte. „Wir qualifizieren Fachkräfte für die Wirtschaft. Damit uns dies auch gut gelingt, bieten wir ein umfassendes Angebot an unseren Standorten in Fohnsdorf und Fürstenfeld für unsere AusbildungsteilnehmerInnen aus der gesamten Steiermark“, so SZF-Geschäftsführer Mag. Edmund Müller.
In den vergangenen Monaten wurde das Qualifizierungsangebot im SZF neu strukturiert. Nun gibt es fünf Kompetenzbereiche – Metalltechnik, Elektrotechnik, Holz- und Bautechnik, Tourismus und Office – was einen klaren Überblick über das vielfältige Angebot des Hauses ermöglicht. Die hohen Vermittlungsquoten werden immer wieder von externen Stellen bestätigt und machen das Schulungszentrum Fohnsdorf zu einer der erfolgreichsten österreichischen Bildungseinrichtungen. „Unsere umfassenden Angebote in den Kompetenzbereichen unterstützen mit sichtbarem Erfolg den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Gut ausgebildete Menschen finden viel leichter wieder einen Job“, so Müller.
Im kommenden Jahr gibt es in der Fohnsdorfer Bildungseinrichtung einen Grund zu Feiern. Das Schulungszentrum Fohnsdorf begeht sein 40-jähriges Jubiläum. Am 22. September 1975 wurde das Haus offiziell eröffnet mit der klaren Vorgabe, Menschen zu qualifizieren und auf die Arbeitswelt vorzubereiten. „Unser Haus ist in den vergangenen vierzig Jahren dieser Aufgabe mehr als gerecht geworden“. All dies sei, sagte der SZF-Geschäftsführer, nur durch hoch motivierte und bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Viele von ihnen halten der Firma schon jahrzehntelang die Treue. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier nahm die Führungscrew des SZF mit Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Gradwohl und Geschäftsführer Mag. Edmund Müller sowie Betriebsratsvorsitzenden Karl-Heinz Freigassner die Ehrung für insgesamt vierundzwanzig langjährige SZF- MitarbeiterInnen vor. Es sei in der heutigen, schnelllebigen Zeit durchaus nicht mehr selbstverständlich, dass Mitarbeiter über Jahrzehnte hinweg einem Unternehmen die Treue halten, so die Verantwortlichen. Für eine zehnjährige Treue zum Schulungszentrum Fohnsdorf wurden Melitta Hammer, Manuela Macheiner, Markus Neuper, Sabine Poier, Uwe Rottensteiner, Marina Rumpold, Kerstin Wurzer und Erwin Zach ausgezeichnet, während Eva Bleikolb, Wolfgang Leiner, Sigrid Liebminger, Andreas Peinhopf, Claudia Wilding und Verena Zöhrer bereits seit fünfzehn Jahren dem Haus die Treue halten. Zu den SZF-„Spitzenreitern“ mit einer 20-jährigen Unternehmenszugehörigkeit zählen Petra Breitler, Günter Hansmann, Franz Staubmann und Erwin Stolzer sowie Gerhard Cresnar, Elisabeth Kraner, Alfred Lesser, Michael Ruckhofer und Gerhard Zuber mit 25 Jahren Unternehmenstreue. Ein besonderer Dank wurde Gerhard Rössler zuteil, der bereits seit 30 Jahren im Schulungszentrum Fohnsdorf beschäftigt ist.
Statistik: 7392 Views

4.500.000 verkaufte Oststeirische 8 Städte-Gutscheine

Gute Ideen setzen sich immer durch und werden zu Erfolgsstories die ihresgleichen suchen. So auch der Oststeirische 8 Städte-Gutscheine, der seit seinem ersten Erscheinen vor neun Jahren genau 4.500.000-Mal verkauft wurde und den Beschenkten 4,5 Millionen-Mal große Freude bereitete.

Vor allem zu Weihnachten erfreut sich der Gutschein großer Beliebtheit. Verpackt in einem schönen Geschenksetui (gratis beim Kauf eines Gutscheines) ist er das ideale Geschenk. In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird ein passendes Geschenk für seine Lieben zu finden, bietet der Oststeirische 8 Städte-Gutschein die ideale Lösung.

Der Gutschein kann bei ca. 1.000 Geschäften in den 8 Städten Bad Radkersburg, Fehring, Feldbach, Friedberg, Fürstenfeld, Gleisdorf, Hartberg und Weiz eingelöst werden. Da ist für jeden das „richtige“ Geschäft dabei. Von A wie Apotheke bis Z wie Zoofachgeschäft.

Nicht nur in der Familie und unter Freunden, sondern auch als Weihnachtsgeschenk für die Mitarbeiter ist der 8 Städte-Gutschein die perfekte Lösung (da steuerlich absetzbar).

4.500.000 verkaufte Oststeirische 8 Städte-Gutscheine sind ein großartiger Erfolg für die Oststeirische Städtekooperation.

4,5 Mio. verkaufte Gutscheine bedeuten € 45 Millionen zusätzlichen Umsatz für die Unternehmen der oststeirischen Städte und daher hat der Oststeirische 8 Städte-Gutschein einen großen Anteil an der Kaufkraftbindung in der gesamten Oststeiermark und unterstützt somit an die 6.000 oststeirische Arbeitsplätze.

Dieser einzigartige Erfolg konnte nur durch eine hervorragende Zusammenarbeit der Oststeirischen Städtekooperation mit den oststeirischen Banken zustande kommen. Neben den Verkaufsstellen bei den einzelnen Stadtgemeinden und Tourismusverbänden unterstützen 34 Bankgeschäftsstellen die Oststeirische Städtekooperation tatkräftig und kostenfrei beim Gutscheinverkauf.

Daher gilt der Dank der Oststeirischen Städtekooperation nicht allein nur den KäuferInnen des Gutscheines, sondern im großen Maße natürlich auch all jenen, die zum Gelingen dieses Projektes in den letzten 11 Jahren beigetragen haben und auch weiterhin gemeinsam für eine positive Entwicklung der Oststeiermark in der Zukunft zusammenarbeiten.
Statistik: 8805 Views

Spielbergin veröffentlicht Buch

Die Sozialarbeiterin und gebürtige Spielbergerin Simone Hinterecker, veröffentlicht, gemeinsam mit zwei KollegInnen (der St. Pöltenerin Ingrid Müller und dem Wiener Frederic Moes) ein populärwissenschaftliches Fachbuch für den Sozial Bereich. Begonnen hat dieses Projekt als Masterthese an der FH St. Pölten, an der die AutorInnen 2013 ihren Masterabschluss in Soziale Arbeit gemacht haben. Im Oktober diesen Jahres wurde das Projekt mit dem Wissenschaftspreis der Arbeiterkammer Niederösterreich ausgezeichnet.

Erscheinen wird das Buch beim Wiener Verlag newacademicpress unter dem Titel „Hilfe, ich bin Helfer! “ - über Risiken und Nebenwirkungen in der Sozialen Arbeit. Das Erscheinungsdatum ist im Jänner 2015, bereits jetzt können Vorbestellungen getätigt werden.

Kurze Zusammenfassung

„Risiko- und systemisches Case Management“, „Kritische Situation, Gefahr und Risiko in der Sozialarbeit“, „Fehlerkultur“ …, all das sagt ihnen nichts? Klingt trocken und fad? Dann sollten Sie „Hilfe, ich bin Helfer!“ lesen. Den AutorInnen ist mit diesem Buch eine humorvolle Einführung in die praktische und theoretische Soziale Arbeit gelungen. Mit Witz und Charme stolpert der Protagonist, Kurt Guttman, Sozialarbeiter am Jugendamt, von einem (sozialen) Fettnäpfchen ins nächste. Nebenbei werden Lesern und Leserinnen theoretische Hintergründe leicht verständlich und unterhaltsam dargeboten. Dieses Buch ist für Laien genauso interessant wie für professionelle Helfer und Helferinnen, und zeigt die Fallen und Tücken auf, in die man als „Helfer“ allzu leicht stolpern kann. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen sind eben auch nur Menschen! „Hilfe, ich bin Helfer“ ist auch ein guter Leitfaden bei der Selbstbefragung: Will ich SozialarbeiterIn werden, liegt mir das wirklich?

Paperback, ca. 100 Seiten
ISBN 978-3-99036-006-4

Sie können die AutorInnen gerne via facebook kontaktieren oder persönlich unter simone_hinterecker@gmx.at sowie 0699/11977780

Vorbestellungen für Privatpersonen
über die ISBN in jeder Buchhandlung

Vorbestellungen für Buchhandlungen und Bibliotheken
http://www.newacademicpress.com
Statistik: 7228 Views

smartflower macht Sonnenstrom mobil

Aufstellen, auf Knopfdruck entfalten und Sonnenenergie nutzen – das kann die neue Photovoltaikanklage, die im Einfahrtsbereich des Schulungszentrum Fohnsdorf installiert wurde.

Ziel der Entwickler von smartflower war ein System, das genügend Strom für einen durchschnittlichen Haushalt liefert und darüber hinaus mobil ist. Dabei sollte es nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch sein und die Blicke auf sich ziehen. Herausgekommen ist das weltweit erste All-in-One Plug & Play Photovoltaik-System, das neben seinem außergewöhnlichen Design mit intelligenter High-End-Technik aufwartet. „Im Rahmen unseres Solarparkes auf dem Dach des SZF sind wir auf dieses neue System gestoßen, das erst seit wenigen Monaten am Markt ist“, sagt Projektleiter Rainer Veit. Das neue System ist funktional, ästhetisch und zieht seither alle Blicke auf sich. „Damit haben wir die neueste Technologie im Bereich Sonnenenergie, die wir perfekt in den Unterricht integrieren können“, so Rainer Veit.

smartflower wird als Komplettsystem geliefert und ist fest mit dem Untergrund verschraubt. Mit einem Knopfdruck öffnet sich das Gehäuse und die rund 18 m2 große Solarfläche entfaltet sich und wendet sich automatisch der Sonne zu. Sobald die Sonne untergeht, faltet smartflower ihren Modulfächer in eine Sicherheitsposition. Die Installations- und Anschlussarbeiten wurden im Rahmen eines Projektes, das von TeilnehmerInnen des Kompetenzbereiches Elektrotechnik umgesetzt worden ist, durchgeführt. „Ein besonderer Schwerpunkt unserer Ausbildung im Elektrotechnikbereich sind auch alternative Energieformen, wie etwa Photovoltaik, wo es auch zukünftig gute Berufsmöglichkeiten geben wird. Mit unseren neuen Inhalten qualifizieren wir die Fachkräfte bestmöglich für die Wirtschaft“, bestätigt SZF-Geschäftsführer Mag. Edmund Müller.
Statistik: 5194 Views

Hirschbirne trifft Schafnase

Am Freitag, 7. November 2014, 10-17 Uhr, präsentieren die Steirischen Naturparke in der Grazer Herrengasse (vor dem Landhaus) die größte Ausstellung alter Obstsorten in der Steiermark:

Während der Intensiv-Obstbau in der Steiermark mit Preisverfall und Pflanzenschutz kämpft, widmen sich die Steirischen Naturparke den „Streuobst-Wiesen“ mit Obst-Raritäten, die zusehends in Vergessenheit geraten: zum Beispiel Ananasrenette, Purpurroter Cousinot, Steirische Schafnase, Hirschbirne, Berner Rosenapfel oder Lavanttaler Bananenapfel. Unglaubliche 2.000 Apfelsorten gab es ursprünglich in der Steiermark. Jede dieser völlig ungespritzten Sorten hat ihre „Bestimmung“: zum Gleich-auf-Essen, für den Most, für Dörrfrüchte, zum Strudel oder zum Schnapsbrennen. Die steirischen Naturparke bringen rund 180 Apfel- und Birnensorten in die Herrengasse, ausgewähltes Streuobst kann auch verkostet werden. Dazu servieren die Naturparke Kostproben wie Apfelbrot, warmes Apfelragout, Apfel Chutney, Mehlspeisen, Marmeladen, Imkerei-Spezialitäten, aber auch verschiedene Essigsorten, und frischgepressten Apfelsaft. Veranstaltet wird die „Apfel- und Birnenschau“ von „Naturparke Steiermark“ unter fachlicher Betreuung durch die Pomologen von OIKOS – Institut für angewandte Ökologie & Grundlagenforschung (Gleisdorf). Wie entsteht eigentlich eine Essig-Mutter? Wie wird Obst veredelt? Worin besteht der ökologische Wert der Streuobstwiesen? Wo bekomme ich junge Bäume von alten Sorten? All diese Fragen beantworten an diesem Tag die BiologInnen und Naturpark-FührerInnen der Steirischen Naturparke, die als wertvolle Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt in der Steiermark leisten. Weitere Infos zur Streuobstausstellung finden Sie unter
http://www.naturparke-steiermark.at/de/Veranstaltungen/Hirschbirne_trifft_Schafnase
Statistik: 7699 Views

In der Hypo wurden Bankkunden zu Gästen

„Kostbares und köstliches für Kunden“: Die Hypo-Filiale in Judenburg war am Weltspartag Treffpunkt für Generationen, Geldeinleger und Geldgeber.

Der Buchstabe „K“ dominierte am Weltspartag: Kostbar und köstlich war nämlich das Verwöhnprogramm, das man sich für die Besucher ausgedacht hatte. „Es geht uns bei der Bewirtung zwar schon um die Wertschöpfung, aber auch darum, unseren Kunden das Beste zu bieten. Und das ist unbestritten alles, was die Region zu bieten hat“, so der Leiter der Judenburger Hypo-Filiale, Dir. Bernd Messner. Mit den Gästen wurde daher auf die gute Zusammenarbeit angestoßen und sie konnten sich - sozusagen als „Unterlage“ – mit Feinheiten aus der Umgebung stärken. Außer der delikaten Bewirtung hatten die Gastgeber jedoch für Kinder und Erwachsene noch weitere Präsente vorbereitet: Kinogutscheine, Märchen-Malbücher oder Sparbüchsen in Form eines Sparbuchs aus Holz, hergestellt von Menschen mit Behinderung, wurden Einlegern überreicht. Weil der Weltspartag das Geldinstitut alle Jahre wieder zu einem außergewöhnlichen Treffpunkt für Sparer und Bankangestellte macht, setzte man auch auf Wohlklang rund um den Kassenschalter: Die Musikgruppe „Extainable“ unterhielt die Gäste, die sich immer wieder in anderen Formationen an den runden Tischen in der Halle formierten und offensichtlich inmitten all des Geldes gut unterhalten haben.
Statistik: 6551 Views

Große Flaggenparade vor dem Nationalfeiertag

Im Vorfeld des Nationalfeiertages wird seit 1983 die "Gemeinsame Große Flaggenparade der Einsatzorganisationen am Grazer Hauptplatz gefeiert.

Zur diesjährigen Flaggenparade heute Abend (24.10.2014) konnte Militärkommandant Heinz Zöllner neben den Abordnungen der steirischen Einsatzorganisationen auch die Landeshauptleute Franz Voves und Hermann Schützenhöfer, die Grazer Vizebürgermeisterin Martina Schröck und Gemeinderat Peter Piffl-Per?evi? in Vertretung des Grazer Bürgermeisters Siegfried Nagl sowie Landesamtsdirektor Helmut Hirt begrüßen.

Landeshauptmann Franz Voves unterstrich in seiner Festrede die Bedeutung der Einsatzorganisationen und insbesondere des Bundesheeres in Katastrophen- und Krisenfällen: „In einer Zeit in der klimabedingte Katastrophen schon beinahe zum Alltag gehören, in der kriegerische Auseinandersetzungen am Rande Europas die mediale Berichterstattung beherrschen und in der das Schreckgespenst des Terrors über uns allen wie ein Damoklesschwert schwebt, brauchen wir Sie, meine Damen und Herren aller Einsatzorganisationen, mehr denn je. Wir brauchen auch ein Österreichisches Bundesheer, das über die Kompetenz verfügt, unserer Bevölkerung Schutz und Hilfe zu bieten. Nur in dieser Gemeinsamkeit werden wir in der Lage sein, die kommenden Herausforderungen im Interesse unserer Bevölkerung zu meistern." Voves mahnte in diesem Zusammenhang auch die Bereitschaft der Bundesregierung ein, sich mit der dringend notwendigen Nachbeschaffung des spätestens 2020 auslaufenden Hubschraubermodells "Alouette" auseinanderzusetzen. Spontanen Applaus der Zuseher erhielt Voves für die Zusicherung, alles in seiner Macht stehende zu tun, um sich im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz im November für den Weiterbestand der Militärmusik einzusetzen.

In Vertretung für alle steirischen Einsatzorganisationen sprach diesmal Werner Weinhofer, Präsident des Roten Kreuzes Steiermark: "Unser Dank gilt all jenen, die unsere Landesfahnen hochhalten, wenn es am schwierigsten ist: im Katastrophenfall. Für die Einsatzorganisationen gibt es keinen Dienstschluss, sie sind immer da, wenn jemand Hilfe braucht."

Gemeinderat Peter Piffl-Per?evi? betonte: "Mit der Flaggenparade zeigen wir, dass es eine der wichtigsten Aufgaben des Staates ist, für den Schutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Aber Staat könnte das nicht alleine schaffen, es braucht das Zusammenspiel mit den Einsatzorganisationen".
Statistik: 7730 Views

Peter Gabriel am 23. November in der Grazer Stadthalle

PETER GABRIEL ERSTMALS IN GRAZ! Peter Gabriel is „Back to Front“

Nach dem umjubelten Herbstkonzert vor über 10.000 Fans kommt Peter Gabriel nochmals für zwei weitere Konzerte nach Österreich: am 23. November in die Grazer Stadthalle, und am 24. November in die Salzburg-Arena. Was die „Back to Front“-Tour für Fans zu einem ganz besonderen Event werden lässt: Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums seines legendären Erfolgsalbums „So“ (eigentlich müsste man vom 27. Jahrestag sprechen, das 25er-Jubiläum war bereits 2012, aber so lange zieht sich die Tour aufgrund des großen Erfolges schon hin) trommelte der Vollblutmusiker kurzentschlossen die Band von damals zusammen – und feiert so seinen großen Welterfolg auf ganz spezielle Weise: einer Tournee mit all den Original-Hits – und in der Originalbesetzung von 1987 – mit David Rhodes an der Gitarre, am Bass Tony Levin, am Keyboard David Sancious und am Schlagzeug Manu Katché. Und selbstverständlich werden alle Originalhits – von „Sledgehammer“ bis „Don´t give up“ in Graz und Salzburg zu hören sein. Beginn: 20.00 Uhr Exklusiver Fanclub-Presale ab sofort ausschließlich über http://www.petergabriel.com/live
Allgemeiner Kartenvorverkauf zentral über oeticket, 01/96096 bzw. http://www.oeticket.com,
sowie bei allen bekannten regionalen Vorverkaufsstellen
Statistik: 4156 Views

Winterurlaub in Kärnten

Egal ob Anfänger, Könner oder Wiedereinsteiger: In den Kärntner Skigebieten kommt jeder auf seine Kosten. Österreichs südlichstes Bundesland in den Alpen lädt zum Skifahren auf sicheren, breiten und präparierten Pisten ein.  
Zudem herrscht hier ein mildes, schneereiches Winterklima und die Sonne scheint um 100 Stunden mehr als in anderen Skidestinationen westlich des Alpenhauptkammes. Mit stimmungsvollen Hüttenabenden, köstlicher Kärntner Alpen-Adria-Küche, alpiner Tradition und entspannender Winterwellness werden in Kärnten Winterträume wahr. 
All das findet abseits des Massentourismus und mit südlicher Gelassenheit statt. Saisonopenings der Kärntner Skigebiete

Im heurigen Winter warten mehr als 850 Pistenkilometer darauf, entdeckt zu werden; Individuelle Winterglücksmomente warten nicht nur auf sondern auch abseits der Pisten.Der Kärntner Winter steht für eine breite Palette an Wintervergnügen. Die Skigebiete – manche von ihnen reichen bis auf 3000 Meter Seehöhe, andere hingegen begeistern als Familiendestination – sorgen dafür, dass jeder seine Traumpiste findet.

Wintersaisonopenings in den Kärntner Skigebieten 

  • Mölltaler Gletscher durchgehend in Betrieb 

  • 29. November Katschberg www.katschi.at
  • Ende November Turracher Höhe www.turracherhoehe.at
  • 05. Dezember Grossglockner/Heiligenblut www.heiligenblut.at
  • 05. Dezember Nassfeld www.nassfeld.at
  • 05. Dezember Gerlitzen www.gerlitzen.com
Statistik: 7651 Views

Europaeus Award: Einsatz für ein geeintes Europa

Laudatio für Europahaus Klagenfurt

Traditioneller Höhepunkt des CEE-Wirtschaftsforums, welches seit 2006 in Velden stattfindet, ist die Verleihung des "Europaeus-Award". Mit ihm werden Persönlichkeiten und Institutionen auszeichnet, die Brückenbauer im europäischen Einigungsprozess waren und sind. Gestern, Donnerstag, wurden im Casineum in Velden das Europahaus Klagenfurt, vertreten durch Europahaus-Vorsitzenden Nikolaus Lanner, und der ehemalige Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, Franz Pacher, ausgezeichnet. Die Auszeichnungen überreichte Europareferent Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Christian Benger bzw. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Kaiser hielt die Laudatio für das Europahaus und Medienmanager Hans Gasser für den ehemaligen Kärntner Wirtschaftskammerpräsidenten.

In seiner Laudatio skizzierte der Landeshauptmann den Werdegang und den Einsatz des Europahauses für die europäische Idee und die Bildungsarbeit. „Kärnten darf stolz sein, so ein Haus und eine Institution zu haben. Und es gibt kaum jemand Würdigeren, diesen Preis zu empfangen. Der Award gebührt gleichermaßen all jenen, die sich um das Europahaus Klagenfurt und um die europäische Idee verdient gemacht haben“, so Kaiser.

Alle acht Vorsitzenden seit seiner Gründung im Jahre 1965, seine zwei Geschäftsführer (Mathilde Sabitzer, Manfred Wallner) und die Mitglieder seien Brückenbauer im europäischen Einigungsprozess gewesen, seien hinter dem Europahaus und dem europäischen Gedanken gestanden und hätten sich für ihn aktiv eingesetzt. Das Europahaus baue und baut diese Brücken tagtäglich nach Brüssel und zu unseren Nachbarländern.

Stellvertretend nannte der Landeshauptmann Walter Juritsch (Vorsitzender 1987- 1998), die Geschäftsführer Sabitzer und Wallner und den derzeitigen Vorsitzenden Nikolaus Lanner. „Diese Leute brachten das Haus weiter, entwickelten es weiter bewahrten seine Werte auch nach dem EU-Beitritt und vollzogen einen Schulterschluss mit den Schulen. Kärnten, Österreich und Europa brauchen Persönlichkeiten wie Lanner“, so der EU-Referent.

Gasser, Laudator für Franz Pacher, skizierte seinen „Freund“ als weltoffenen, fremdinteressierten Menschen. „Sein weltoffenes Engagement und Wirken, seine Forcierung der Internationalisierung und seine Neupositionierung gegenüber den Nachbarn Slowenien sind nur einige seiner vielen Eigenschaften. Er zitierte zudem einen Zeitungsartikel der Kleinen Zeitung aus dem Jahr 2009 in dem dieser als „Präsident mit ‚Anback‘, glühender Europäer und Vorbild und Verfechter für kleine Betriebseinheiten“ beschrieben wurde.

Der Europaeus wurde nach 2009 und 2011 das dritte Mal vergeben. Der Preisverleihung wohnten auch der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, Richard Schenk, der amtsführende Präsident des Landesschulrates, Rudi Altersberger, und der Gouverneur der Region Swerdlowsk, Evgeniy Kuyvashev, u.v.m. bei.
Statistik: 8228 Views

Flüchtlings- und Asylproblematik: Bund, Länder und Gemeinden sollen an einem Strang ziehen

Neue Strukturen bei Flüchtlingsandrang notwendig

Nach der Flüchtlingsreferentenkonferenz in der Gemeinde Techelsberg machten Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrätin Martina Berthold aus Salzburg gestern, in einer Pressekonferenz deutlich, dass die sich zuspitzende Asylsituation dringend und gemeinsam gelöst werden müsse. Bei Flüchtlingsspitzen, wie es derzeit der Fall sei, brauche es rasch Reservekapazitäten. In den letzten fünf Wochen seien 3.200 Asylanträge gestellt worden.

Daher wurde gestern eine Neustrukturierung der Grundversorgung seitens der Ministerin präsentiert, die Details sollen in einer weiteren Konferenz am 19. Oktober geklärt werden. Es gehe darum, die Unzufriedenheit, die es derzeit auf allen Seiten gebe, abzubauen, die Kapazitäten der Unterbringungen seien schon dieses Wochenende erreicht, sagte Mikl-Leitner. Sie will künftig neben der derzeitigen Suche nach Übergangsquartieren die gleichsam automatische Erfüllung der Quoten und die Erstprüfung in den Ländern durchführen und insbesondere die Gemeinden als neue Ebene stärker miteinbeziehen, wozu es demnächst Verhandlungen geben soll. Täglich gebe es 100 bis 130 Asylanträge, daher seien Quartiere dringend notwendig. In einer noch zu klärenden Weise sollte die Gemeindeebene stärker in die Pflicht genommen werden, war man sich grundsätzlich auch einig.
Nun habe die Tagung gezeigt, dass sich alle der hohen Verantwortung bewusst seien, die Probleme im Flüchtlings- und Asylbereich nur gemeinsam und abgestimmt bewältigen zu können. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, Bund, Länder und Gemeinden“, so Kaiser, der all jenen Gemeinden dankt, die hier vorbildhaft agieren. Ziel sei es, die Auseinandersetzung über offene Fragen gemeinsam voranzubringen, um eine Einigung für die Landeshauptleute-Konferenz am 18. November zu bekommen. Bei dieser LH-Konferenz sollten klare und deutliche Schritte gesetzt werden, denn das Gesamtkonzept soll laut Ministerin bis Juli 2015 umgesetzt werden. Einig sei man sich auch, dass die interne Kommunikation zwischen Ländern, Bund und Gemeinden intensiviert werden müsse. Denn es gehe darum, Menschen, die Hilfe brauchen, diese auch in der humanitären Qualität zu gewähren. Es brauche menschenwürdige Zustände und eine entsprechende Betreuung, so Kaiser. 


Statistik: 9329 Views