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PODIUM FÜR DAS GRT GRASSER RACING TEAM IN MISANO

Das GRT Grasser Racing Team konnte sich dieses Wochenende beim sechsten Lauf der Blancpain GT Series auf dem Misano World Circuit über einen Podestplatz freuen.

Das Auto mit der Startnummer 63 war am Freitag aufgrund eines Problems im Freien Training nur für fünf Runden auf der Strecke. Keiner der Fahrer hatte daher ausreichend Zeit im Auto. Christian Engelhart brachte den Lamborghini Huracán GT3 bis zum Fahrerwechsel von Startposition 9 auf Rang fünf nach vorne. Nach einem perfekten Boxenstopp brachte Mirko Bortolotti einen fabelhaften dritten Platz ins Ziel. Im Sonntagsrennen hatte das Duo der #63 Pech - ein Reifenschaden verhinderte eine bessere Platzierung als Rang 18.

Verdienter Rang vier am Samstag nach einer starken Leistung von Andrea Caldarelli und Ezequiel Perez Companc. Am Sonntag hatte das Team allerdings zu kämpfen. Das Auto mit der #19 hatte zwei Reifenschäden und daher war nur Rang 20 möglich.
Aufgrund technischer Probleme schieden Franck Perera und Loris Hezemans im Auto #82 am Samstag aus. Das zweite Rennen nahm das Duo nach einem perfekten zweiten Qualifying von Rang zwei auf. Nach einer Berührung mit der #88 musste Franck Perera aufgrund eines Reifenschadens an die Box kommen, was das Team ein mögliches Podium kostete. Nach 37 Runden kam das Auto auf Platz sieben liegend ins Ziel und konnte noch wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln.
Nun ist es an der Zeit, sich auf ein Großereignis vorzubereiten: das 24-Stunden-Rennen von Spa! Der Langstreckenklassiker findet auf der historischen Strecke von Spa-Francorchamps vom 26. bis 29. Juli statt. Zuvor gibt es am 3. Juli einen offiziellen Testtag.


Lamborghini Huracán GT3 #63 (Mirko Bortolotti, Christian Engelhart)
1. Rennen: 3rd (1:34.552), 37 Runden
2. Rennen: 18th (1:34.921), 37 Runden

Mirko Bortolotti: "Es war ein positives Wochenende. Wir sind im ersten Rennen als Dritte aufs Podest gefahren. Es war ein ziemlich gutes Rennen und wir haben eine starke Leistung gezeigt. Das zweite Rennen habe ich von Startplatz vier aufgenommen und diese Position gehalten. Leider hatte ich gegen Ende meines Stints einen Reifenschaden und damit war unser Rennen praktisch gelaufen. Wenn man bedenkt, dass ich im Freien Training am Freitag überhaupt nicht gefahren bin, war meine Runde in Q2 gut. Leider konnte ich die gute Startposition im Rennen nicht in ein Top-Ergebnis ummünzen."

Christian Engelhart: "Mit unserem Podestplatz im ersten Rennen bin ich natürlich sehr zufrieden. Leider war das zweite Rennen enttäuschend, denn wir befanden uns in aussichtsreicher Position für ein weiteres Podium. Wir hatten einen Reifenschaden und konnten daher nicht ums Podium kämpfen. Nun müssen wir uns auf die Vorbereitung für die 24 Stunden von Spa konzentrieren."

Lamborghini Huracán GT3 #82 (Franck Perera, Loris Hezemans)
1. Rennen: DNF (1:34.223), 28 Runden
2. Rennen: 7th (1:34.960), 38 Runden

Franck Perera: "Für uns war es ein sehr unglückliches Wochenende. Gestern haben wir um Platz sechs gekämpft, als technische Probleme aufgetreten sind. Heute bin ich von Platz zwei gestartet und habe den Kampf an der Spitze genossen. Mies ging dann an mir vorbei und ich war Dritter. Wir hatten einen tollen Zweikampf. Ich war etwas schneller als er, bis mich Marciello in der #88 touchierte. Der darauffolgende Reifenschaden hat uns Zeit gekostet und so wurden wir nur Siebte."

Lamborghini Huracán GT3 #19 (Andrea Caldarelli, Ezequiel Perez Companc)
1. Rennen: 4th (1:34.437), 37 Runden
2. Rennen: 20th (1:35.331), 36 Runden

Andrea Caldarelli: "Leider hatten wir an diesem Wochenende zwei Reifenschäden. Insgesamt war es mit Platz vier im ersten Rennen jedoch ein positives Wochenende. Obwohl wir hier nicht getestet haben, war das Podium gestern in Reichweite."

Ezequiel Perez Companc: "Das Rennen war für uns ziemlich knifflig. Wir hatten während Andreas Stint im zweiten Rennen einen Reifenschaden, der uns zurückgeworfen hat. Kurz bevor sich das Boxenstoppfenster geöffnet hat, hatten wir einen weiteren Reifenschaden. Als ich ins Auto stieg, lagen wir schon zwei Runden zurück. Daher konnten wir nicht ums Podium kämpfen."

Gottfried Grasser, der Teambesitzer: "Der erste Renntag war sehr gut und wir waren ziemlich zufrieden. Die Plätze drei und vier waren ein tolles Ergebnis für das Team. Im Verlauf des gesamten Wochenendes waren wir ziemlich happy mit der Performance all unserer Autos. Am zweiten Tag hatten wir leider ein paar Reifenschäden, weil wir ein sehr aggressives Setup nutzen mussten, um gleichauf mit den anderen Autos zu sein. Da müssen wir in Zukunft vielleicht nachbessern. Leider war Tag zwei ein wenig enttäuschend, weil so viele Dinge einen Einfluss hatten. Weder unsere Fahrer noch das Team haben Fehler gemacht und bei der Boxenstopp-Performance waren wir das zweitstärkste Team. Es war insgesamt eine großartige Leistung der Truppe, aber mit zwei Reifenschäden war das Glück nicht auf unserer Seite. Außerdem wurde das #82 Auto unverschuldet in einen Unfall verwickelt, was die Jungs ein mögliches Podium gekostet hat. Aber das ist Teil des Spiels. Wenn das nicht passiert wäre, hätten wir ein weiteres Auto an die Spitze bringen können. Wir freuen uns jetzt auf den kommenden Test in Spa. Dort können wir an vielen Dingen arbeiten, um uns für das große Rennen vorzubereiten. Wir sind alle sehr motiviert und wir wissen, dass wir nicht weit weg sind. Das sorgt für eine Extra-Portion an Motivation. Ich war an diesem Wochenende wirklich sehr stolz auf das Team und insgesamt bin ich sehr zufrieden."

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11. Kindergipfel fand in Knittelfeld statt

Zwischen Fairness und Gleichheit, 11 Städte und 130 Kinder aus der gesamten Steiermark

„Das ist ungerecht, das ist gemein!“ Worte von Kindern. Kinder erkennen und erfahren in ihrem täglichen Leben oft Ungleichheiten. Wie werden sie selbst, wie werden andere behandelt? Was kann ich tun? Und was ist wichtig, um gut zusammenleben zu können? 

All diese Fragen wurden beim Kindergipfel diskutiert und Lösungen gefunden. Mobbing hat dabei keine Chance. Kinder zählen auf Fairness, Unterstützung und Zusammenarbeit.

Der Kindergipfel fand bereits zum elften Mal statt. Dieses Jahr lud der Kinderrat von Knittelfeld seine Kollegen und Kolleginnen aus der ganzen Steiermark ein, um einen Austausch über die Arbeit der Kinder in ihren jeweiligen Gemeinden zu ermöglichen.

„Ich finde es großartig, dass ihr heute alle hier seid,“ begrüßte der Bürgermeister von Knittelfeld, Gerald Schmid die 130 Kinder.

Beim Kindergipfel kommen Spaß und das einander Kennenlernen nie zu kurz. Im Fokus liegen die Kinderrechte und die Wertschätzung für die Arbeit in einem Kindergemeinderat oder Kinderparlament.

Heuer war besonders das Recht auf Gleichheit, Solidarität und der respektvolle Umgang miteinander im Mittelpunkt. Die Kinder konnten sich einen von zehn Workshops auswählen. Von Theater, Collagen, Postkarten, Poetryslam bis hin zu Bewegungs-Parcours war für jedes Kind etwas dabei. Es wurde sogar ein eigenes Kinderredaktionsteam gegründet. Die Präsentation der Ergebnisse gab es am Nachmittag, jeder und jede bekamen einen Einblick in die anderen Workshops.

Diese Chance nahm auch Landesrätin Ursula Lackner wahr und bedankte sich bei den Kindern: „Ich finde es beeindruckend was ihr leistet und wie ihr euch auch für andere einsetzt, vielen Dank dafür.“

„Kinder wollen gehört werden, Kinder haben Wichtiges zu sagen, sie wollen, dass wir alle gut miteinander umgehen und niemanden ausgrenzen“, meint Daniela Köck, Geschäftsführerin von beteiligung.st „all das macht Kinderbeteiligung aus.“ 

Begleitet und organisiert wurde das große steirische Gipfeltreffen von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung in Zusammenarbeit mit dem Kinderrat und der Stadtgemeinde Knittelfeld. Ein Dankeschön ergeht an die Obersteirische Molkerei, Imkermeister Franz Sattler und an Transgourmet Spielberg, welche den Kindergipfel mit der einen oder anderen Köstlichkeit unterstützten.

Aus diesen Städten kamen die Räte: Bruck an der Mur, Feldkirchen, Graz, Kapfenberg, Knittelfeld, Krieglach, Lebring, Leoben, Mürzzuschlag, Raaba-Grambach, Weiz.

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Spatenstich für Radwege an der L 503 und L 518

Im Jahr 2016 wurde zwischen der Projekt Spielberg GmbH, Gemeinden und dem Land Steiermark ein Vertrag über die Errichtung, Durchführung und Erhaltung von Geh- und Radwegen in der Region Murtal abgeschlossen. Mit der Umsetzung von insgesamt sechs Projekten und einer Gesamtsumme von rund vier Millionen Euro steht ein massiver Ausbau der Radinfrastruktur und damit eine weitere Attraktivierung des Radverkehrs rund um den Red Bull Ring auf dem Plan, so Verkehrslandesrat Anton Lang anlässlich der heutigen Spatenstiche für die Projekte „GRW Flatschach-Rattenberg“ an der L 503, Rattenbergerstraße und „GRW Hofer – M-Rast Teil 1“ an der L 518, Murtal Begleitstraße.

Nachdem im letzten Jahr bereits zwei Vorhaben („Kobenz-Knittelfeld“ und „Maßweg/Spielberg/Sachendorf“) umgesetzt wurden, startet nun der Bau eines 2,2 Kilometer langen Geh- und Radweges an der Rattenbergerstraße von km 5,8 bis km 8,0. Der Geh- und Radweg wird links im Sinne der Kilometrierung mit einer Breite von zweieinhalb Meter verlaufen, wobei auf einen etwaigen zukünftigen Ausbau der L 503 Rücksicht genommen wurde und bereits notwendige Grundstücke abgelöst wurden.

Landesrat Lang dazu: „Die Kosten für den Radweg in der Höhe von rund 500.000 Euro werden von den Gemeinden Spielberg und Fohnsdorf, der Projekt Spielberg GmbH und dem Land Steiermark finanziert.“
Für die beiden betroffenen Gemeinden Fohnsdorf und Spielberg ist die Neuerrichtung ein äußerst positives Signal, wie Bürgermeister Gernot Lobnig aus Fohnsdorf erklärt: „Beispielhaft ist für mich die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden, dem Projekt Spielberg aber auch den betroffenen GrundstücksbesitzerInnen. Ein klares Zeichen: Wenn alle an einem Strang ziehen, wird Großartiges möglich. RingbesucherInnen, TouristInnen und nicht zuletzt unsere BewohnerInnen werden sich gleichermaßen über diese sichere und ökologisch wertvolle Angebotserweiterung erfreuen können.“

Welche Bedeutung diese Investition für die Region hat, fasst Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar zusammen: „Der Red Bull Ring ist das größte Veranstaltungsareal in der Steiermark. Für uns als Region ist das hervorragend, jedoch muss auch die Sicherheit beim An- und Abreisen gewährleistet sein. Mit diesem Lückenschluss ist eine verkehrssichere Regelung der Besucher und der Bevölkerung, die mit dem Rad anreisen, möglich. Deshalb will ich mich beim Land Steiermark, den Gemeinden, der Projekt Spielberg GmbH und den Grundstücksbesitzern sehr herzlich bedanken.“

Das zweite gestartete Projekt steht ebenfalls im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Vertrag und betrifft das Vorhaben „GRW Hofer – M-Rast Teil 1“ in der Gemeinde Zeltweg. Entlang der L 518, Murtal Begleitstraße, wird rechtsseitig ein Geh- und Radweg mit einer Länge von 575 m neu errichtet (km. 30,055 – km. 30,630).

Bedingt durch die örtlichen Gegebenheiten wird in diesem Bauabschnitt eine Stützkonstruktion als bewehrte Erde ausgeführt, um den neuen Radweg entlang der L 518 führen zu können.
„Auch hier werden die Gesamtkosten von rund 250.000 Euro unter den Projektpartner, bestehend aus der Gemeinde Zeltweg, der Projekt Spielberg GmbH und dem Land Steiermark, getragen. Es freut mich persönlich wirklich, dass durch alle Beteiligten so ein Investitionsschub im Bereich der Radmobilität in der Region Murtal möglich ist“, hält Landesrat Lang fest.

Die Projekt Spielberg GmbH erläutert: „Für den Red Bull Ring und uns als Betreiber ist es vor allem bei Veranstaltungen enorm wichtig, dass unsere Besucher – allen voran jene aus der Region, aber auch radfahrbegeisterte Gäste – problemlos mit dem Fahrrad anreisen können. Die Radweg- Projekte zwischen Rattenberg und Flatschach sowie der Lückenschluss zwischen Zeltweg und Aichdorf sind ein wesentlicher Beitrag dazu, das Radwegenetz rund um den Red Bull Ring nicht nur zu schließen und zu verdichten, sondern überhaupt ein attraktives Angebot an alle Fahrradfahrer. Direkt am Ring finden Radler speziell gekennzeichnete Parkplätze inklusive Absperrvorrichtung und haben so einen viel kürzeren Fußweg als all jene, die mit dem PKW zu uns kommen.“

Helmut Slamanig von der Baubezirksleitung Obersteiermark West, der beide Projekte leitet, hält abschließend fest: „Natürlich wurde die Bauzeit so gewählt, dass vor dem heurigen Formel 1 Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli beide Radwege in Betrieb gehen. Für nächstes Jahr ist dann noch die Umsetzung der Projekte ,Zusammenschluss Fohnsdorf-Flatschach‘ und ,Judenburg- Fohnsdorf‘ vorgesehen.“ 

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Stadtgemeinde Knittelfeld für Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet

Die Stadtgemeinde Knittelfeld wurde für ihre vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit vom Land Steiermark und vom Steirischen Volksbildungswerk mit dem 2. Platz in der Kategorie "pro Jugend aktive Stadt" ausgezeichnet.

Das Steirische Volksbildungswerk hebt mit seinem Gemeindewettbewerb jedes Jahr aufs Neue Gemeinden, Märkte und Städte hervor, die dem jeweiligen Wettbewerbsthema auf besondere Weise gerecht werden. Aus 71 Einreichungen wurden jene prämiert, deren Engagement für Kinder und Jugend besonders groß ist. Bereits 2015 wurde Knittelfeld zur kinder- und jugendfreundlichsten Gemeinde der Steiermark ausgezeichnet. Die Stadt hat das Büro Kinder, Jugend und Familie in die Bereiche Kinder („Little Knittel“) und Jugend („zone4u“) aufgeteilt. Es gibt den Kindergemeinderat und für die Jugend den „FREI.Rat“. Beides sind Schwerpunkte mit nachhaltigem Budget und beide Einrichtungen sollen dauerhaft bestehen und sich aktiv in die Gemeindepolitik einbringen. Das Jahresprogramm der Gemeinde wird gemeinsam mit Kids erarbeitet. Ziele sind unter anderem die kommunalen Prozesse erlebbar zu machen, junge Menschen verstärkt zur Mitsprache und Mitarbeit einzuladen, eine jugendgerechte Freizeitgestaltung anzubieten, die aktive Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Jugendlichen und der gleichberechtigte Dialog zwischen Erwachsenen und jungen Menschen.

Gemeinsame Projekte mit Kindern und Jugendlichen

Das Büro für Kinder, Jugend und Familie organisiert auch regelmäßig Projekte und Events gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen. Vergangenes Jahr wurden 83 Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Die wichtigsten waren: Spielplatzbeteiligungstreffen, Bau einer Kräuterschnecke am Spielplatz, Projekt „Auch das ist Kultur“, Schulinfomesse, Lehrlingsinformationstag, Ausflüge mit dem Jugendzentrum, Bau eines Hochbeets am Spielplatz, Verkehrssicherheitstraining, Workshops und Vorträge im Rahmen von „Jung sein in Knittelfeld“, Kostenerstattung der ÖBB-Vorteilscard an Jugendliche aus Knittelfeld und viele andere. Ein wichtiger Punkt zur Stärkung der Jugend ist das Netzwerk „Jung sein in Knittelfeld“. Es besteht aus 20 Trägerorganisationen, Vereinen und Behörden, die mit Kindern arbeiten. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen früher zu erkennen und darauf schneller zu reagieren. Für all das Engagement konnten Bürgermeister Gerald Schmid, Gemeinderätin Regina Biela sowie die beiden Mitarbeiterinnen des Büros Kinder, Jugend und Familie, Amra Haller und Birgit Moosbrugger von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, LH-Stv. Michael Schickhofer und dem Präsidenten des Steirischen Volksbildungswerkes Franz Majcen den Preis entgegennehmen.

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Knittelfeld ist eine sichere Stadt

Das ist die Kernaussage von Chefinspektor Matthias Schlacher von der Polizeiinspektion Knittelfeld. In einer Pressekonferenz berichteten Bürgermeister DI (FH) Gerald Schmid, GR Klaus Wallner sowie Vertreter der Polizeiinspektion Knittelfeld über die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt. GF Heribert Uhl vom Zivilschutzverband Steiermark sprach über die Aktivitäten der Institution und kündigte das Bundesfinale der Kindersicherheitsolympiade „Safety Tour“ für Knittelfeld an.

Auszeichnungen beim Infrastrukturwettbewerb

„Gleich zu Beginn des Jahres konnten wir uns über zwei Prämierungen freuen“, so der Bürgermeister. Knittelfeld wurde beim Infrastrukturwettbewerb in Wien als zweitsicherste Gemeinde Österreichs ausgezeichnet. In der Kategorie Grundversorgung gab es den dritten Platz. Bei dem Wettbewerb ging es um die Infrastruktursicherheit in den Bereichen Gebäude, Grundversorgung wie Trinkwasser, Freizeitanlagen und vieles mehr. GR Klaus Wallner hat die Unterlagen eingereicht. Als Sicherheitsreferent ist er Ansprechpartner in Sicherheitsfragen bei Veranstaltungen sowie in und um die Betriebe der Stadtgemeinde. Wallner ist ständig in Verbindung mit den Blaulichtorganisationen, wie der Polizei, die die Stadtgemeinde in ihren Anliegen tatkräftig unterstützt.

„Gemeinsam.Sicher im Murtal“

Unter dem Motto „Gemeinsam.Sicher im Murtal“ setzt die Polizei des Murtals mit einem Sicherheitskonzept, bei der auch die Bevölkerung miteingebunden werden soll, auf ein Miteinander. Im Zuge des Konzepts wurden Unterführungen und Schulen neu beleuchtet. Auch ein Taschenalarm wurde bei einer Veranstaltung an die Bevölkerung verteilt. „Die Zusammenarbeit mit der Polizei funktioniert äußerst gut. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für eine verbesserte Sicherheitslage“, so Wallner. Gruppeninspektor Kurt Maitz ist seitens der Polizei Sicherheitsbeauftragter des Projektes „Gemeinsam.Sicher im Murtal“ und in dieser Funktion auch Ansprechpartner für die Bevölkerung.

Verbrechen sind stark zurückgegangen

Knittelfeld war in den 80er Jahren das Chicago der Steiermark. Waren es damals noch über 2000 Verbrechen im Jahr, so sank die Zahl im Jahr 2016 auf 871 Delikte in diesem Bereich. „Für 2017 sind die Daten vom Innenministerium noch nicht freigegeben, soviel ist schon zu sagen, dass im Vorjahr noch weniger Verbrechen stattfanden“, berichtete Inspektor Schlacher. Das subjektive Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung ist ein anderes, als die Zahlen und Daten ergeben. „Meldungen, die in sozialen Netzwerken verbreitet werden, sind oft falsch und verunsichern so die Bevölkerung“, ergänzt der Exekutivbeamte. Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Alkoholbeteiligung ist zurückgegangen. Kontrollen und Bewusstseinsbildung haben unter anderem dazu geführt.

Sicherheitspersonal im öffentlichen Raum

Die Polizei kann nicht überall sein und alle Bereiche abdecken. Deshalb arbeitet die Stadtgemeinde seit zwei Jahren mit Fachkräften einer Securityfirma zusammen. Das Sicherheitspersonal patrouilliert in den Sommermonaten täglich im Schwimmbad, im Sportzentrum sowie temporär auch im Stadtpark und in der Au. Diese Initiative hat der Stadtgemeinde viele positive Rückmeldungen eingebracht.

Schulwegsicherheit und Verkehrserziehung für Kinder

Für die Schulwegssicherheit wird in Knittelfeld einiges getan: Es gibt Gehsteigkennzeichnungen, Schulwegpolizei, Geschwindigkeitsmessungen mittels Display und Plakataktionen. Mit zahlreichen Maßnahmen wie Verkehrssicherheitstraining, Verkehrserziehung in den Schulen und Infofoldern werden die VolksschülerInnen aufgeklärt, wie man sich im Straßenverkehr zu verhalten hat. Die Maßnahmen werden von der Polizei und der Stadtgemeinde durchgeführt.

Überprüfungen der Spielplätze und Freizeitanlagen

Die Bauhofmitarbeiter reinigen und kontrollieren wöchentlich die Kinderspielplätze. Es wird überprüft, ob Beschädigungen vorliegen oder ob die Funktionalität beeinträchtigt ist. Einmal im Jahr findet eine TÜV-Überprüfung statt. „Mit diesen Maßnahmen werden wir den strengen Sicherheitsanforderungen gerecht und können den hohen Standard und die Qualität der Anlagen gewährleisten“, so GR Klaus Wallner, der für diesen Bereich auch zuständig ist.

Brandschutzmaßnahmen in Schulen

Die Stadtgemeinde investiert heuer 600.000 Euro in Brandschutzmaßnahmen der Pflichtschulen. Als vorbeugende Maßnahmen werden unter anderem die Fluchtwege verbessert und dem Stand der Technik angepasst. Brand- und Rauchabschnitte werden gebildet sowie die bestehenden Öffnungen der Brandabschnitte geschlossen. Dazu kommen Rauchabzugsöffnungen in den Stiegenhäusern, Brandrauchentlüftungen, Brandfrüherkennungssysteme und die Adaptierung von Blitzschutzanlagen. Die Notbeleuchtungen werden erweitert. Die Löschwasserversorgung wird den gegenwärtigen Anforderungen angepasst. All das wird in den kommenden drei Jahren umgesetzt und kostet insgesamt 2,3 Millionen Euro.

Rauchmelder in Gemeindewohnungen

„Brandaktuell“, so Klaus Wallner, ist das Vorhaben der Stadtgemeinde alle Gemeindewohnungen mit Brand- bzw. Rauchmeldern auszustatten. Gespräche mit Bauträgern und Genossenschaften hat es auch schon gegeben, damit auch diese zumindest in den Kinderzimmern der Wohnungen Rauchmelder installieren. Auch von Förderungen spricht man.
Geplante Videoüberwachung
Trotz sinkender Delikte kommt es immer wieder zu Vandalismus. Öffentliche WC-Anlagen werden zerstört, Wände beschmiert und verschmutzt und einiges mehr. Deshalb möchte die Stadtgemeinde bei den öffentlichen WC-Anlagen und im Durchgang zum Parkhaus eine Videoüberwachung anbringen. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen müssen geprüft werden und ein Datenschutzbeauftragter ist zu ernennen. Auch die Kosten für die Kameraüberwachung werden ermittelt.

„Kinder-Sicherheitsolympiade“ in Knittelfeld

„Das Bundesfinale der Kinder-Sicherheitsolympiade „Safety-Tour“ findet am 19. Juni im Knittelfelder Sportstadion statt, zu der auch die Bevölkerung herzlich eingeladen ist“, so Heribert Uhl. Die besten Volksschulklassen aus den Landesbewerben nehmen daran teil.
Die „Kinder-Sicherheitsolympiade“ ist ein Teamwettbewerb für Volksschüler der 3. und 4. Klassen. Es stehen bei jeder Veranstaltung mehrere Klassenbewerbe und Spiele auf dem Programm, in deren Rahmen die Kinder nicht nur ihr vorhandenes Sicherheitswissen testen, sondern auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. Im Vordergrund steht durch Spiel und Spaß bewusst Selbstschutz zu lernen. Steiermarkweit werden so rund 4500 Kinder pro Jahr mit dem Thema Sicherheit vertraut gemacht.

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Harald Hartl - ein erfolgreicher Buchautor


Der Thriller DAS GRAUEN IN MEINEM KOPF hat bereits in der Vergangenheit als eBook beste Rezessionen erhalten. Ab sofort gibt es das Werk des Spielberger Autors Harald Hartl auch als Printbuch. Erhältlich ist das spannungsgeladene Werk bei Amazon oder direkt vom Autor – wenn erwünscht, mit persönlicher Widmung. 

Nähere Infos zum Buch und Kontaktaufnahme mit dem Autor unter: www.harald-hartl.at (Bücher eBooks/Kontakt).

Harald Hartl hat sich in den vergangenen zehn Jahren sehr erfolgreich in der heimischen Autorenszene etabliert. Vor vier Jahren begab er sich auf die Suche nach Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, die es gestatten sollten, ganz persönliche Einblicke in ihr Leben – mit einer Beeinträchtigung etwa, oder als betreuende Angehörige, aber auch nach einem folgeschweren Unfall, einem Burnout oder gar mit einer Diagnose einer möglichen schweren Krankheit – öffentlich zu machen.

Das sehr beeindruckende Buch mit dem Titel UND DAS LEBEN FÜHRT REGIE erscheint Anfang März in der edition keiper. Die erste Buchpräsentation findet am 2. März direkt beim Verlag in Graz statt.

Zitat des Autors: „Die Zusammenkünfte mit all diesen Menschen und deren beeindruckenden Schilderungen haben so einiges in meiner Denkweise verändert.“

Weitere Informationen:

www.harald-hartl.at

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Die Kriminalprävention. Vorsorge ist besser als Nachsicht.

Sicherheit ist ein wichtiges Grundbedürfnis der Menschen. Auch im Bereich der Öffentlichen Sicherheit gilt der Grundsatz: Vorsorge ist besser als Nachsicht. Die Kriminalprävention hilft den Bürgerinnen und Bürgern mit kompetenter Beratung dabei, ihre Sicherheit aktiv mit zu gestalten und dadurch das subjektive Sicherheitsgefühl zu heben.

Im Landeskriminalamt Steiermark ist ein eigener Assistenzbereich eingerichtet, der sich ausschließlich mit Kriminalprävention beschäftigt. Eine Beamtin und drei Beamte arbeiten nach dem Prinzip, das man aus der Gesundheitspolitik kennt: „Vorsorge ist besser als heilen.“ Zusätzlich zu den Bediensteten des Landeskriminalamtes sind auch zahlreiche Polizistinnen und Polizisten in allen Bezirken der Steiermark zu Themen der Kriminalprävention umfassend geschult und können ihr Wissen der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Ihre Aufgabe ist es, Personen – ob jung oder alt – über den vorbeugenden Schutz, hauptsächlich in folgenden Bereichen, zu beraten und zu informieren: Eigentumsprävention, Gewaltprävention, Gewalt in der Privatsphäre, Jugenddeliktsprävention und Sexualdeliktsprävention. Im Jahr 2017 wurden in der Steiermark bei rund 2.800 Veranstaltungen etwa 35.000 Personen beraten. Für 2018 sind Schwerpunkte beim Thema „Cybercrime“, also Prävention gegen Internetkriminalität in allen möglichen Formen, geplant. 

Die Kriminalprävention mit der Zielgruppe Jugendliche wurde in den letzten Jahren laufend weiterentwickelt. Die Jugendpräventionsmaßnahmen sind in einem Gesamtkonzept namens „Under18“ zusammengefasst und unterteilen sich in folgende Programme:

-          „All Right – Alles was Recht ist!“, mit Inhalt: Strafmündigkeit, Gewalt, Zivilcourage und Konfliktkultur

-          „Click & Check“: Internetgefahren und –phänomene für Jugendliche von 10 bis 18 und

-          „Look@your.Life“: Sucht und Gewaltprävention.

Die Kolleginnen und Kollegen der Präventionsarbeit sind beinahe täglich an verschiedenen Schulen in der gesamten Steiermark unterwegs und halten Workshops in Klassen ab. Neben diesen Workshops in den Klassen werden Lehrerfortbildungen und Elternabende zu den oben angeführten Programmen angeboten. Durch den Mehrebenenansatz (Schüler – Eltern – Lehrer) sollen alle Altersgruppen über Gefahren informiert und sensibilisiert werden, wodurch ein besseres Sozialgefüge und Miteinander in der Gesellschaft erreicht werden soll.

In der Eigentumsprävention werden Informationsveranstaltungen im Bereich des Werteschutzes in Wohnungen, Häusern und Geschäften und im Speziellen Schwachstellenanalysen vor Ort im Beisein der Interessenten angeboten. Die Vorträge beziehen sich auf Themen für Senioren, Mitarbeiter- bzw. Geschäftsleiterschulungen von Betrieben und Geschäften, Sicherheit im öffentlichen Raum, Deeskalation, Betrug, Ladendiebstahl und Raubvorbeugung.

Der Leiter des Assistenzbereiches Kriminalprävention beim Landeskriminalamt Steiermark, Chefinspektor Christian Sallmutter: „Sollten Sie den Wunsch nach einer kriminalpolizeilichen Beratung haben, wenden Sie sich an ihre zuständige Polizeidienststelle. Dort kann ein solches Beratungsgespräch mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen vermittelt werden. Alle Präventionsmaßnahmen der Polizei sind kostenlos.“

Zahlreiche Tipps, Infomaterial und Flyer zu kriminalpräventiven Themen finden Sie auf den Internetseiten des Bundeskriminalamtes unter:

www.bundeskriminalamt.at  (Menüpunkt: Prävention & Opferhilfe 

Ein Video zum Thema Kriminalprävention finden Sie auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/LandespolizeidirektionSteiermark/videos/416188845485778/

 

 

 

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Knittelfeld - Projekte und Vorhaben für 2018

2018 werden die zwei größten Projekte des Stadtentwicklungsprozesses umgesetzt.

Infrastrukturwettbewerb - Knittelfeld ist zweitsicherste Gemeinde

Gleich zu Jahresbeginn sorgte der von der Wiener Zeitung und dem TÜV-Austria ins Leben gerufene Infrastruktur-Wettbewerb bei der Stadtgemeinde Knittelfeld für große Freude. Knittelfeld hat den Silver-Award beim Gesamtplatz und den dritten Platz in der Kategorie „Grundversorgung“ erreicht.
Die Stadtgemeinde hat zahlreiche Maßnahmen gesetzt, die zu erhöhtem Schutz in den Bereichen Verkehr, Schulweg, Überwachung und Infrastruktur geführt haben. Zum Beispiel: Die jährliche TÜV-Überprüfung der Spielplätze, Schulwegsicherung, Verkehrserziehung für Kinder, Geschwindigkeitsüberwachungen, technische Überprüfungen an Gebäuden, Überwachung von Kanal und Trinkwasser und vieles mehr. Seit 2015 gibt es einen eigenen Sicherheitsreferenten, Gemeinderat Klaus Wallner. Er ist ständig in Verbindung mit den Blaulichtorganisationen, wie der Polizei, die die Gemeinde in deren Anliegen unterstützen. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Aber nicht nur das, auch in die Sicherheit kommunaler Gebäude, in Sport- und Freizeitanlagen, der Infrastruktur, bei Veranstaltungen sowie der Trinkwasserversorgung wird viel investiert. Alleine in die Brandschutzmaßnahmen für Schulen fließen heuer rund 600.000 Euro.

Neuer Hauptplatz – Spatenstich im Frühjahr

Im vorigen Jahr ging die Detailplanung über die Bühne. Gespräche mit Stakeholdergruppen wie Handel, Wirtschaft und Gastronomie sowie den Knittelfelder Behindertenverbänden fanden statt. Deren Vertreter brachten ihre Vorstellungen ein. In weiterer Folge konnten die Mitglieder des Gemeinderates bei einer Klausur die Schienenmöblierung, die Oberflächengestaltung des Platzes und den Standort für den neuen Kiosk bestimmen. All das floss in die Entwurfsplanung ein, die mit 16. Jänner 2018 abgeschlossen wurde.
Nun folgen die Ausschreibungsphase, Angebotseinholung, Beschluss im Gemeinderat und die Auftragsvergabe. Der Spatenstich soll im Frühjahr sein. Während der Umbauarbeiten ist der Hauptplatz befahrbar.

Haus der Vereine – aktueller Stand, Eröffnung 1. Mai

Innenwände wurden entfernt, die Stahlkonstruktion für den Proberaum der Stadtkapelle angebracht. In Kürze kann man dann die Großzügigkeit des Raumes sehen. Derzeit wird der Lift eingebaut. Nach den Elektroarbeiten beginnen die Estrich- und Verputzarbeiten. Die Ausbauarbeiten werden laut Planung bis voraussichtlich März andauern. Die Fertigstellung ist dann für April geplant, eröffnet soll am 1. Mai mit einem Fest werden. Die Bauarbeiten wurden bzw. werden überwiegend von heimischen Firmen durchgeführt.

Eröffnung Jugendzentrum, geplanter Termin: 1. Juni

Auch im „Haus der Vereine“ angesiedelt ist das neue Jugendzentrum. Dies wird im Wohntrakt des ehemaligen Bezirksgerichts untergebracht. In den Räumlichkeiten können Jugendliche ihre Freizeit in den Nachmittagsstunden bis in den frühen Abend verbringen. Wie auch schon jetzt, ist das Jugendzentrum betreut. Die geplante Eröffnung ist für 1. Juni angedacht. Auch dazu gibt es ein Fest.

Neuer Kinderspielplatz in der Industriestraße

Das Büro Kinder, Jugend und Familie ist für die Planung von Spielplätzen zuständig. Heuer wird ein zusätzlicher 450m2 großer Kleinkinderspielplatz in der Industriestraße gebaut. Das Planungstreffen, wo AnrainerInnen sowie Kinder und Eltern ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden anbringen können, fand bereits statt. Gebaut wird im Frühjahr, vor Schulbeginn wird er dann fertig.

Straßen- und Kanalbauprojekte

Um eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Kärntner Straße zu erreichen, ist es sinnvoll, die derzeitige Situation der L518 im östlichen Bereich zu verändern. Zu- u. Abfahrten zu den Handelsbetrieben werden verringert. Es sollte deshalb die Errichtung einer richtungsgebundenen Begleitstraße, beginnend bei der Fa. Moßhammer und endend bei der Uniqa-Versicherung, umgesetzt werden. Weiters werden in der Burgfriedgasse-Badgasse und in der Schützengasse Straßenbauarbeiten durchgeführt.
Bei den Kanalbauprojekten handelt es sich um jene am Hauptplatz, im westlichen Teil der Genossenschaftsgasse, in der Schützengasse und bei der Kreuzung Schmittstraße/Esperantostraße.

Veranstaltungen

Für 2018 sind auch einige Veranstaltungen geplant. Der Faschingsumzug ist heuer wieder in Knittelfeld. Vor Ostern findet die traditionelle Fahrradbörse statt. Sie geht am 17. März über die Bühne. Am 26. Mai sind die Seniorinnen und Senioren eingeladen, beim 3. Knittelfelder Blütenpracht-Seniorenball das Tanzbein zu schwingen. Am 23. Juni lädt der Bienenzuchtverein Knittelfeld zum Honigfest am Hauptplatz ein. Am 9. Juni findet die Kreative Stadt statt. Ganz in Weiß, ist wieder das Motto bei der White Night im Knittelfelder Schwimmbad. Der Termin steht noch nicht fest. 2018 steht ganz im Zeichen des Jubiläums „150 Jahre Kronprinz-Rudolf-Bahn“. Dazu wird es zwei Ausstellungen und einen Vortrag geben. Am Freitag, 13. April findet um 19 Uhr die Vernissage der Sonderausstellung „150 Jahre Kronprinz Rudolf-Bahn“ von Dietmar Rauter statt. Festlichkeiten zum Jubiläum sind für 19. bis 21. Oktober geplant. Fest steht jedenfalls schon der Diavortrag „150 Jahre Kronprinz Rudolf-Bahn“ von Dietmar Rauter am 19. Oktober im Großen Saal des Kulturhauses. Die Stadtarchivare gestalten zum Eisenbahnjubiläum eine Ausstellung im Rathaus. Diese wird am 5. Oktober eröffnet.

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Knitterfelder Stadtentwicklungskonzept greift

2018 werden die zwei größten Projekte des Stadtentwicklungsprozesses umgesetzt. Die Neugestaltung des Hauptplatzes und das „Haus der Vereine“. Zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen sowie Veranstaltungen runden das intensive Arbeitsprogramm ab. Die Investitionen der Gemeinde belaufen sich auf 4 bis 5 Millionen Euro im Jahr. Das Land Steiermark unterstützt finanziell die Zukunftsprojekte. „Unser Stadtentwicklungskonzept greift – Knittelfeld wird zunehmend attraktiver für Unternehmen “, so Bgm. Gerald Schmid. Finanzstadtrat Harald Bergmann ergänzt: „Wir nehmen unsere Verantwortung als Wirtschaftsmotor der Region ernst und investieren in Zukunftsprojekte, Davon profitieren nicht nur Knittelfelder Bürgerinnen und Bürger sondern die gesamte Region.

Umgesetzte Projekte 2017

Gleich zu Beginn des Jahres fand der Architektenwettbewerb für die Gestaltung der Innenstadt statt. Die Bewertungskommission, der auch Vertreter aller politischen Fraktionen angehörten, einigte sich auf das Projekt des Architekturbüros freiland Umweltconsulting ZT-Gmbh. Auch die Planung für das „Haus der Vereine“ fand zeitgleich statt, im Herbst war der Spatenstich. Ein weiteres Großprojekt steht in den Startlöchern. Die ÖBB investiert 15 Mio. Euro in den Ausbau derÖBB-Lehrwerkstätte. Auch dafür wurde der Startschuss gegeben. Insgesamt wurden im vorigen Jahr rund 40 Millionen Euro an Investitionen angekündigt, die Unternehmen in den nächsten Jahren in den Standort Knittelfeld investieren wollen. Die Stadt konnte 15 Neueröffnungen im Bereich Handel, Gastronomie und Dienstleistung verzeichnen. Zwei neue Ärzte (Dermatologe und Innere Medizin) eröffneten ihre Praxis. Und eine E-Tankstelle wurde in der Turnergasse in Betrieb genommen. Mit zahlreichen Veranstaltungen (Fackellauf, Bauernmarktfest, Public Viewing, Perchtenlauf) wurde die Innenstadtbelebung vorangetrieben. Dafür und für das geplante Hauptplatzprojekt wurde die Stadtgemeinde beim Gemeindewettbewerb mit dem 2. Platz ausgezeichnet. 

Im Gemeinderat wurden von 235 Beschlüssen, 198 einstimmig und 37 mehrheitlich gefasst. Unter den zahlreichen Maßnahmen waren folgende Projekte:

  • Straßenbau 700.000 Euro
  • Hochwasserschutz 115.000 Euro
  • Kanalisation 430.000 Euro
  • Schulen/Kindergärten 118.000 Euro
  • Sportstadion + Schwimmbad 170.000 Euro
  • Kommunale Gebäude 405.000 Euro
  • Gemeindewohnungen 200.000 Euro
  • Förderungen vergeben                         187.000 Euro (Vereine, Umweltschutz, Wirtschaft)
  • Neuer Spielplatz  18.000 Euro (Landschacher Siedlung)
  • Funcourt-Anlage 170.000 Euro

Energiekostenzuschuss für MindestpensionistInnen eingeführt, Mobilitätszuschuss für Studierende eingeführt 

Budget für das Jahr 2018

Ordentlicher Haushalt

  • Einnahmen 32.659.300 Euro
  • Ausgaben 32.432.300 Euro
  • Überschuss      227.000 Euro

Außerordentlicher Haushalt:           

  • 6.254.300 Euro 

Projekte und Vorhaben für 2018

Infrastrukturwettbewerb – Knittelfeld ist zweitsicherste Gemeinde

Gleich zu Jahresbeginn sorgte der von der Wiener Zeitung und dem TÜV-Austria ins Leben gerufene Infrastruktur-Wettbewerb bei der Stadtgemeinde Knittelfeld für große Freude. Knittelfeld hat den Silver-Award beim Gesamtplatz und den dritten Platz in der Kategorie „Grundversorgung“ erreicht.

Die Stadtgemeinde hat zahlreiche Maßnahmen gesetzt, die zu erhöhtem Schutz in den Bereichen Verkehr, Schulweg, Überwachung und Infrastruktur geführt haben. Zum Beispiel: Die jährliche TÜV-Überprüfung der Spielplätze, Schulwegsicherung, Verkehrserziehung für Kinder, Geschwindigkeitsüberwachungen, technische Überprüfungen an Gebäuden, Überwachung von Kanal und Trinkwasser und vieles mehr. Seit 2015 gibt es einen eigenen Sicherheitsreferenten, Gemeinderat Klaus Wallner. Er ist ständig in Verbindung mit den Blaulichtorganisationen, wie der Polizei, die die Gemeinde in deren Anliegen unterstützen. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Aber nicht nur das, auch in die Sicherheit kommunaler Gebäude, in Sport- und Freizeitanlagen, der Infrastruktur, bei Veranstaltungen sowie der Trinkwasserversorgung wird viel investiert. Alleine in die Brandschutzmaßnahmen für Schulen fließen heuer rund 600.000 Euro.

Neuer Hauptplatz – Spatenstich im Frühjahr

Im vorigen Jahr ging die Detailplanung über die Bühne. Gespräche mit Stakeholdergruppen wie Handel, Wirtschaft und Gastronomie sowie den Knittelfelder Behindertenverbänden fanden statt. Deren Vertreter brachten ihre Vorstellungen ein. In weiterer Folge konnten die Mitglieder des Gemeinderates bei einer Klausur die Schienenmöblierung, die Oberflächengestaltung des Platzes und den Standort für den neuen Kiosk bestimmen. All das floss in die Entwurfsplanung ein, die mit 16. Jänner 2018 abgeschlossen wurde.

Nun folgen die Ausschreibungsphase, Angebotseinholung, Beschluss im Gemeinderat und die Auftragsvergabe. Der Spatenstich soll im Frühjahr sein. Während der Umbauarbeiten ist der Hauptplatz befahrbar.

Haus der Vereine – aktueller Stand, Eröffnung 1. Mai

Innenwände wurden entfernt, die Stahlkonstruktion für den Proberaum der Stadtkapelle angebracht. In Kürze kann man dann die Großzügigkeit des Raumes sehen. Derzeit wird der Lift eingebaut. Nach den Elektroarbeiten beginnen die Estrich- und Verputzarbeiten. Die Ausbauarbeiten werden laut Planung bis voraussichtlich März andauern. Die Fertigstellung ist dann für April geplant, eröffnet soll am 1. Mai mit einem Fest werden. Die Bauarbeiten wurden bzw. werden überwiegend von heimischen Firmen durchgeführt.

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Es hat sich ausgefaulenzt

Nicht erst einmal hat man Geschichten gehört, dass Schlepper vor allem im nordafrikanischen und arabischen Raum gezielt Werbung mit dem österreichischen Sozialsystem machen. So würde dort jeder nicht nur ein Haus und Geld zum Leben, auch eine Krankenversorgung und unzählige andere Vergünstigungen bekommen. Das Paradies auf Erden also, wo all jene, denen es nicht einmal nachts vom Arbeiten träumt, ihre neue Heimat sehen. Dieses fragwürdige „touristische Bewerben“ unseres Heimatlandes führte dazu, dass gemeinsam mit Deutschland und Schweden gezielt jene europäischen Länder mit den attraktivsten Sozialsystemen von illegalen Zuwanderern ausgesucht wurden.

Und die Mindestsicherung befeuerte diesen Glauben auch noch in der Praxis: Vierstellige Beträge für Familien mit Kindern aus Herkunftsländern, wo das durchschnittliche Monatseinkommen nur zwei- bis dreihundert Euro beträgt. Und das auch noch fürs Nichtstun! Klingt doch wirklich nach einem „Paradies Österreich“. Jede Alleinerzieherin, jeder österreichische Kleinverdiener, jeder Mindestpensionist, der 40 oder mehr Jahre gearbeitet hat, fühlt sich durch diese Entwicklung nicht nur verhöhnt, sondern schlicht und einfach ausgenutzt. Zurecht!

Denn diese soziale Ungerechtigkeit, diese Treffunsicherheit in unserem Sozialsystem gilt es besser heute als morgen zu beseitigen. Illegal Zugewanderte auch noch mit Geldleistungen zu überhäufen, während Österreicher immer weniger das Auskommen mit ihrem Einkommen finden, ist schier eine Farce. Darum war die Deckelung der Mindestsicherung für Asylwerber ein erster wichtiger Schritt. Die soziale Hängematte darf für Personen, die in unser Sozialsystem zuwandern wollen, nicht weiter zum Faulenzen zur Verfügung stehen.

Das Leistungsprinzip muss wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und wer Steuern zahlt, auch eine Entlastung erfahren. Eine erste Entlastung für Familien mit Kindern ist der Familienbonus Plus, der bis zu 1.500 Euro Steuererleichterung pro Jahr bringt. Natürlich dürfen aber auch die Wenigverdiener, die gar keine Steuern zahlen, weil ihr Einkommen zu gering ist, nicht durch den Rost fallen. Dazu wird von Nöten sein, die Absetzbeträge zu erhöhen: Damit auch wirklich allen, die Leistung bringen und arbeiten gehen, mehr zum Leben bleibt!

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Spannung pur bei der Rallye Liezen

Zumindest am ersten Tag der 4. ŠKODA RALLYE LIEZEN war – bis vor dem finalen Zuschauer-Rundkurs in der Liezener Innenstadt – gegen Raimund Baumschlager kein Kraut gewachsen: Der oberösterreichische WRC-Pilot drückte der Freitags-Etappe bis inklusive SP 4 seinen Stempel auf, gewann alle vier Sonderprüfungen und stellt seinen VW Polo R WRC – vorbehaltlich der Ergebnisse am Rundkurs – voraussichtlich auch als Führender zur Nachtruhe in den Parc Ferme. „Ich bin wirklich zufrieden“, so Raimund Baumschlager: „Nach all den Problemen, die wir in diesem Jahr schon hatten, war das heute eine Erleichterung. Erstmals passt alles ziemlich gut zusammen, auch die Reifenwahl war perfekt. Ich hoffe natürlich, dass es morgen so weitergeht.“ Der Einzige, der sich für den langen Samstag in Schlagdistanz halten konnte, war der Meisterschaftsführende Hermann Neubauer. Der Salzburger liegt mit seinem Ford Fiesta WRC nach vier von insgesamt 13 Sonderprüfungen 12,5 Sekunden hinter Baumschlager: „Ich bin mit mir selber überhaupt nicht zufrieden, war auf den ersten beiden Prüfungen zwei Mal in der Wiese. Das hat viel Zeit gekostet. Der zweite Durchgang war wieder okay, man sieht jetzt halt auch, dass Raimund das Potential seines Autos immer besser nutzen kann. Aber morgen ist ein langer Tag und die Prüfungen kommen mir entgegen, noch ist es nicht vorbei!“ Gerwald Grössing (Ford Fiesta WRC), der Niederösterreicher mit steirischen Wurzeln, fuhr heute am Rundkurs in Treglwang an seinem Elternhaus vorbei, doch trotz voller Motivation ist sein Zeitrückstand mit 37,9 Sekunden bereits relativ groß: „Ich wollte heute nichts riskieren, lediglich die erste Prüfung war etwas zu verhalten. Sonst bin ich happy, nach dem Pech der letzten Rallyes möchte ich wieder eine Zielankunft.“

In der „Tour European Rally“ gibt es einen wahren Ausfall-Reigen: Nicht weniger als fünf Teams mussten bereits vorzeitig die Segel streichen, aus österreichischer Sicht fällt dabei vor allem Luca Waldherr (Opel Adam R2) ins Auge. Aber auch die beiden holländischen Mitsubishi-Piloten Henk Bakkens (Mitsubishi Evo) und Jim van den Heuvel sind bereits draußen, ebenso der Deutsche Hermann Gaßner (Toyota GT86 CS-3) und der Rumäne Filip Alexandru (Renault Clio RS R3T). Unbeeindruckt davon zeigt sich der Belgier Bernd Casier (Ford Fiesta R5), er führt nach wie vor, wenngleich auch äußerst knapp, 2,6 Sekunden vor dem Italiener Giandomenico Basso (Hyundai i20 R5) und dem Tschechen Jaroslav Orsak (Ford Fiesta R5 EVO). Bernd Casier: „An sich ist es okay, allerdings verlieren wir beim zweiten Durchgang auf den Prüfungen viel zu viel Zeit. Ich weiß nicht warum.“

Die beiden härtesten Verfolger der drei WRCs sind zwei ŠKODA-Piloten: Veranstalter und Lokalmatador Andreas Aigner liegt mit 51,2 Sekunden Rückstand auf Gesamtrang vier, der deutsche Youngster Dominik Dinkel (wie Aigner mit einem ŠKODA Fabia R5 unterwegs) ist Sechster, ihm fehlen nur 2,6 Sekunden auf Aigner. Während Dinkel zufrieden ist („ich fahre kontrolliert am Limit, alles okay“) hadert Aigner mit dem Grip: „Ich habe kein Gefühl für das Auto und bin nur am Rutschen. Mir bleibt nur die Hoffnung, dass es morgen bei anderen Bedingungen besser wird.“ Nach seinem verhaltenen Start kam Niki Mayr Melnhof (Ford Fiesta R5) wieder etwas besser in Schwung, er ist gesamt Achter, hatte allerdings von Beginn an zusätzlich mit Technik-Troubles zu kämpfen: „Nach ein paar Metern auf der ersten SP ist uns der Schalthebel gebrochen, die Motorleistung stimmt nicht und zwischendurch gab’s dann auch noch ein Problem mit der Handbremse. Mein WRC-Ausrutscher ist kein Thema, allerdings muss ich mich erst auf meinen neuen Beifahrer einstellen.“ Rang zehn und elf halten die nächsten ŠKODA Fabia R5 Piloten, namentlich Christian Schuberth-Mrlik und Allrad-Debütant Andreas Kainer, letzterer hat als Elfter 1:36,9 Minuten Rückstand auf den Führenden Raimund Baumschlager.

In der 2WD-Wertung führt nach wie vor Michael Kogler (Citroen DS3 R3T). Er fährt, wie er sagt, „seine“ Rallye, ganz ohne Gedanken an den Titelkampf mit dem abwesenden Daniel Wolliner: „Ich habe es dieses Jahr schon zu oft verbissen versucht, jetzt fahre ich entspannt und mache mir keinen Druck. Das scheint zu funktionieren, zumal mein neuer Beifahrer Andre Kachel zwar ein Weltklasse-Mann ist, wir uns aber natürlich auch erst aneinander gewöhnen müssen.“ Erster Verfolger ist Julian Wagner (Opel Adam R2), der Oberösterreicher liegt nur acht Sekunden zurück und will auf der zweiten Etappe angreifen: „Morgen geht die Rallye erst richtig los, heute war bloß das Durchkommen wichtig.“ Drittbester „Zweiradler“ ist der Belgier Joachim Wagemans (Peugeot 208 R2), Vierter der Italiener Luca Rossetti im Toyota GT86 CS-R3, die beiden führen somit auch in der „TER“ 2WD-Wertung.

Zwischenstand 4. ŠKODA RALLYE LIEZEN nach SP 4:
1. Raimund Baumschlager/Pirmin Winklhofer, VW Polo R WRC, 25:33.6 Min.
2. Hermann Neubauer/Bernhard Ettel, Ford Fiesta RS WRC, + 12,5 Sek.
3. Gerwald Grössing/Christina Ettel, Ford Fiesta WRC, + 37.9
4. Andreas Aigner/Ilka Minor, Škoda Fabia R5, + 51.2
5. Dominik Dinkel/Christina Kohl, Škoda Fabia R5, + 53.8
6. Bernd Casier/Pieter Vyncke, Ford Fiesta R5, + 58.6
7. Giandomenico Basso/Lorenzo Granai, Hyundai I20 R5, + 1:01.2
8. Niki Mayr-Melnhof/Daniel Foissner, Ford Fiesta R5, + 1:08.0
9. Jaroslav Orsák/David Šmeidler, Ford Fiesta R5 EVO, + 1:18.5
10. Christian Schuberth-Mrlik/Jasmin Kramer, Škoda Fabia R5, + 1:21.9

 

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Amtseinführung des neuen steirischen Landespolizeidirektors Gerald Ortner

Mit einem großen Festakt wurde Gerald Ortner heute offiziell in sein Amt als Landespolizeidirektor eingeführt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren bei der Fahnen- und Dekretübergabe anwesend.  

Innenminister Mag.  Wolfgang Sobotka bedankte sich bei Ortners Vorgänger, HR Mag. Josef Klamminger, für seinen jahrelangen Einsatz als Leiter der steirischen Polizei in einer Zeit vieler Herausforderungen. Dem neuen Landespolizeidirektor wünschte der Ressortchef alles Gute für seine neue Aufgabe und gibt ihm aufrichtige Worte mit auf den Weg: „Führen heißt nicht nur anordnen, sondern auch begeistern. Die Menschen müssen mit einem gehen.“ Weiters betonte Sobotka die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Landespolizeidirektion, die auf eine lange Tradition zurückblickt und wies daraufhin, dass der Landespolizeidirektor daher immer auch im Einvernehmen mit dem Land ausgewählt wird.  

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer dankte in seinen Grußworten ebenfalls dem scheidenden Landespolizeidirektor, der 17 Jahre lang Verantwortung für die steirische Polizei getragen hat: „Insbesondere die letzten Jahre waren von großen Herausforderungen geprägt und ich danke Josef Klamminger für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren.“ Schützenhöfer verwies auch auf die große Bedeutung der Polizei und zeigte sich über die Investitionen in die Sicherheit erfreut. 

Er betonte in seinen Worten auch die Dankbarkeit gegenüber allen Polizistinnen und Polizisten, die tagtäglich für die Sicherheit der Steiermark ihren Dienst versehen. Dem neuen Landespolizeidirektor Gerald Ortner bot der Landeshauptmann weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Landesregierung an und wünschte ihm Glück und Erfolg, denn „die Polizei ist ein unverzichtbarer und unersetzlicher Teil unserer Gesellschaft.“

Ortner selbst machte in seiner Antrittsrede die Ziele für die Zukunft der steirischen Polizei deutlich: „Es gibt einige Themenfelder, die einer besonderen Aufmerksamkeit und speziellen Bearbeitung bedürfen und derer ich mich als Landespolizeidirektor selbstverständlich und gerne annehme. Dazu zählen auch der Ausbau und die Ausbildung des Personals, aber auch die Förderung und Weiterbildung der Polizistinnen und Polizisten, damit diese auch weiterhin auf zukünftige Situationen professionell und lösungsorientiert reagieren können. Auch der Gesundheitsprävention werden wir ein erhöhtes Augenmerk schenken.“

Wesentlich ist für den neuen Landespolizeidirektor aber auch die Einbindung der steirischen Bevölkerung und aller Organisationen, die sich für die Sicherheit in der Steiermark engagieren. Die Initiative GEMEINSAM.SICHER sieht er daher als zukunftsweisend für die Polizei.

Abschließend erklärte der neue Landespolizeidirektor: „Die Rahmenbedingungen der polizeilichen Tätigkeit befinden sich in einem stetigen Wandel. Daher ist es wichtig für uns als Polizei, am Puls der Zeit zu bleiben und bestehende Traditionen mit neuen zu verbinden. Auch in Zukunft wollen wir lösungsorientiert und konstruktiv gemeinsam erarbeitete Ziele erreichen. Gemeinsam werden wir den Weg einer modernen Polizei gehen. Packen wir es gemeinsam an.“

 

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Das war die Moto GP 2017

Vom 11. Bis zum 13. August fand in Spielberg der Moto GP statt. Ein großartiges Rennwochenende geht zu Ende, die Bilanzen der Einsatzorganisationen sind positiv.

Polizei:

Seitens der Polizei wird eine positive Bilanz gezogen. Es wurden unter anderem einige Diebstähle, Lärmerregungen und kleinere Suchtmittelanzeigen bearbeitet. Die Fans verhielten sich weitgehend friedlich.
Die Anreise der Fans verlief planmäßig, alle Parkplätze waren trotz der Unwetter und Regenfälle der letzten Zeit in einem einwandfreien Zustand. Alleine am heutigen Renntag wurden in der Zeit zwischen 07:00 Uhr 11:00 Uhr über 3000 Fahrzeuge pro Stunde auf den Parklätzen untergebracht. Das ergibt eine heutige Fahrzeugzahl von 13000 Fahrzeugen auf den Parkplätzen. Umgerechnet ergäbe diese Zahl eine Autoschlange von 65 Kilometern.

Der Einsatzkommandant Oberstleutnant Mag. Günther Perger MA betont, dass die Zusammenarbeit aller eingesetzten Polizeieinheiten, zum Teil auch aus anderen Bundesländern, perfekt funktioniert habe. Die Polizistinnen und Polizisten hätten mit vollstem Einsatz ihren Dienst verrichtet.
Der Landespolizeidirektor Hofrat Mag. Gerald Ortner besuchte die Veranstaltung am Renntag und sprach den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten ebenfalls seinen besonderen Dank aus. Anerkennung zollte Hofrat Ortner drei Polizisten einer Kärntner Einsatzeinheit. Die drei Beamten retteten Samstagfrüh auf einem Campingplatz in Flatschach einem 63-jährigen Niederösterreicher das Leben. Der Mann war nach einem Herzinfarkt ohne Vitalfunktionen zusammengebrochen. Die Polizisten reanimierten den Mann über zehn Minuten lang bis zum Eintreffen des Notarztes. Der Zustand des 63-Jährigen ist stabil.

„Es erfüllt mich mit höchstem Stolz zu sehen, dass abseits der polizeilichen Regelaufgaben Polizisten für unsere Mitmenschen da sind und dadurch ein Menschleben retten konnten. Ich bedanke mich herzlichst bei den Kärntner Kollegen und wünsche dem Betroffenen baldige Besserung.“

Ressortchef, Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka, machte sich ebenfalls persönlich vor Ort ein Bild des Einsatzes und besuchte den polizeilichen wie behördlichen Einsatzstab und die Rennstrecke. In einer Pressekonferenz vor Ort bedankte sich Sobotka bei den eingesetzten Kräften und lobte die gute Zusammenarbeit der Polizei mit den weiteren Einsatzorganisationen: „ Die Veranstaltung war perfekt geplant und wurde vorbildlich umgesetzt. Gerade in solch herausfordernden Zeiten wie diesen ist das Aufrechterhalten der Sicherheit in unserem Land von größter Wichtigkeit. Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung bietet zudem auch die Möglichkeit, die Polizei mit all ihren Facetten darzustellen. Damit möchten wir auch junge Menschen ermuntern diesen vielseitigen Beruf zu ergreifen.

Behörde:

Seitens der behördlichen Einsatzleitung sprach der stellvertretende Bezirkshauptmann des Bezirkes Murtal, Mag Peter Plöbst allen Einsatzorganisationen seinen Dank für die gute Zusammenarbeit aus und erklärte: „ Der Moto GP 2017 war eine friedliche und positiv gestimmte Veranstaltung. Die Veranstaltungstage verliefen ohne nennenswerte Vorkommnisse. Wir sehen den geplanten weiteren Veranstaltungen, so auch dem Rolling Stones Konzert im September 2017, mit Freude entgegen. „

Rotes Kreuz:

Insgesamt führte das Rote Kreuz an den Veranstaltungstagen 484 Versorgungen durch. Dabei wurden am Veranstaltungsgelände 156 Transporte durchgeführt und davon 49 Personen in Spitäler gebracht. Heuer sorgten vor allem Insektenstiche für zahlreiche Einsätze, da oft allergische Reaktionen auftraten. Überwiegend wurden aber kleinere Verletzungen sowie Kreislaufprobleme versorgt.

Feuerwehr:

Besonders gefordert, waren diesmal die Feuerwehren, die für dieses Megaevent für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung eingeteilt waren. Bis zur letzten Minute hin versuchten Feuerwehren die Unwetterschäden unter anderem rund um den Red Bull Ring zu beseitigen. Beispielsweise musste das rund 20 Millionen Liter fassende Überlaufbecken vor der Haupteinfahrt und Unterführungen zum Ring mittels Tauchpumpen leergepumpt werden.
"Überdimensionierte Lagerfeuer, technische Hilfeleistungen, Unterstützung für das Rote Kreuz und Wassertransporte waren nur ein weiterer Bruchteil der Einsätze, die es während des langen Wochenendes abzuarbeiten galt", so der Gesamteinsatzleiter Oberbrandrat Erwin Grangl. In Zahlen ausgedrückt, wurden die Feuerwehren zu 56 Einsätzen alarmiert.

Bestens bewährt haben sich die drei eingesetzten Löschquads während des Rennwochenendes. "Freiwilligkeit, Einsatzerfahrung und gute Ausbildung von den 180 eingesetzten Feuerwehrmännern trug zum guten Gelingen der Veranstaltung "Moto GP" aus Sicht der Feuerwehr bei", betonte Knittelfelds Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Erwin Grangl am Ende dieses Megaevents.

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ADAC GT Masters 2017

Dem Publikum wurde von 9. – 11. Juni 2017 bei den ADAC GT Masters ein Programm der Extraklasse geboten. Neben den ADAC GT Masters gaben sich 5 weitere Serien am Red Bull Ring die Ehre.

Freitag: Der Star des Wochenendes heißt Lucas Auer. Der junge Tiroler ging beim Gaststart am Red Bull Ring in einem Mercedes AMG GT3 von Mücke Motorsport an den Start. Somit lastete auf dem erfolgreichen DTM Piloten von Anfang an viel Druck. Im zweiten Training war klar: Auer fand sich schnell im neuem Wagen zurecht. Dies unterstrich er mit einer Bestzeit im zweiten Freien Training.

Samstag: Der Morgen am Red Bull Ring begann mit leichtem Regen, jedoch kamen mit dem ersten Qualyfying des ADAC GT Masters auch die ersten Sonnenstrahlen durch. Die „Roller“ Corvette vom Duo Gounon/Keilwitz sicherte sich den ersten Platz vor dem „Neuling“ Lucas Auer und Sebastian Asch im AMG GT3. Für das Heimteam „GRT Grasser Racing“, lief es nicht nach Plan. Die beiden Lamborghini Huracan GT3 von Gottfried Grasser kamen nicht über die Plätze P13 und P29 hinaus.

Den Sieg in Rennen 1 sicherte sich die C7 Corvette von Gounon/Keilweitz. Mit einem guten Start konnten sie sich vor dem Team von Peter Mücke im Mercedes AMG GT3 durchsetzen. Dicht auf den Fersen von Auer/Asch war die Corvette vom Duo Barth/Hackländer. Nach der ersten Safety Car Phase, änderte sich an den Führungspositionen zunächst nichts. Erst der Pflichtboxenstopp brachte die Wende: Der Mercedes von Mücke Motorsport wurde kurz vor der Boxenausfahrt von der C7 Corvette von RWT Racing überholt. Somit lautete der Zwischenstand: Doppelführung für Corvette, dahinter ein Mercedes. 20 Minuten vor Rennende kam es zu einem spektakulären Crash nahe der Boxenmauer. Alex MacDowall buxierte den Porsche GT3 in die Barrikaden. Die Folge war eine sehr lange Safety Car Phase, welche vom Österreicher Philipp Eng perfekt genutzt wurde. Nach dem Restart schnappte er sich in seinem Schnitzer BMW Sebastian Asch im Mercedes und lag somit auf Platz 3. Das Grasser Racing Team kam nicht über P18 hinaus. Der zweite Lamborghini mit Bortolotti/Companc schied kurz vor Schluss, nach einer Kollision mit einem Audi R8, aufgrund einer kaputten Aufhängung und ausgerissener Antriebswelle aus.

Sonntag:

Am Sonntag machte das Grasser Racing Team die beiden vorherigen Tage vergessen. Christian Engelhart fuhr im grünen Lamborghini die Bestzeit im Qualyfying. Dahinter landete Maximilian Götz im Mercedes auf P2 und Sebastian Asch pilotierte den „Pink Panther“ von Mücke auf P6 hinter dem Schnitzer BMW von Collard/Eng.

Rennen 2 startete wie das Qualyfying endete: Christian Engelhart, der die Pole Position innehatte, erwischte einen perfekten Start und konnte den ersten Platz verteidigen. Er setzte sich von Runde zu Runde immer weiter von seinen Verfolgern ab. Als er das Auto zu Rennmitte an seinen Partner Rolf Ineichen übergab, betrug der Vorsprung zur Konkurrenz schon über 7 Sekunden. Nach 41 Runden sah der Schweizer die Zielflagge und somit konnte das Grasser Racing Team einen Heimsieg feiern.

Nach spannenden Positionskämpfen schnappte sich schlussendlich „Luggi“ Auer den 2.Platz. Der österreichische DTM Pilot war die Überraschung des Rennwochenendes und krönte seine Leistung im 2.Rennen mit einem Podestplatz.  Das Podium komplettierte das Duo Gounon/Keilwitz in der Corvette. Nach einer fulminanten Aufholjagd und einem spannenden Kampf um Platz 3 mit dem Mercedes AMG von Assenheimer/Götz, hatten sie am Ende die Nase vorn.

Das gesamte Rennwochenende über wurde den knapp 10.000 Fans ein wahres Motorsportspektakel geboten. Nicht nur die „Liga der Supersportwagen“, wie die ADAC GT Masters auch genannt werden, sondern auch die übrigen Rennserien hatten es in sich: ADAC Formel 4, TCR Germany, GT4 Europameisterschaft und der Porsche Carrera Cup bestritten unter besten Bedingungen ihre Wertungsläufe am Spielberg. In all diesen Serien haben sich die Fahrer spannende Rennen und Positionskämpfe geliefert. Es war ein Event für die ganze Familie, und da der Rennsonntag zugleich Vatertag war, wurde den Vätern rund um den Red Bull Ring alles geboten, was das Männerherz begehrt. Es war ein gelungenes und ausgiebiges Rennwochende in Spielberg.

 

Autor: Alexander Kogler

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Zielentschlossene FPÖ lud zum Bürgertreff mit Norbert Hofer

Wie nicht anders zu erwarten, waren es die Probleme, welche der Bevölkerung unter den Nägel brennen, sie besorgt macht und Tag für Tag für jede Menge Diskussionsstoff sorgen, über die vor einigen Tagen, in einer von der FPÖ organisierten Pressekonferenz gesprochen wurde. Nationalratsabgeordneter Wolfgang Zanger und seine junge Kollegin, Landtagsabgeordnete Liane Moitzi, luden Vertreter der Medien in das Fohnsdorfer „FahrAktivZentrum“ um eben viele dieser brisanten Themen anzusprechen bzw. ihre persönliche sowie jene Haltung der Freiheitlichen Partei, dazu kund zu tun.

Zanger nahm sich kein Blatt vor den Mund und skizzierte die aktuelle bundes-, landes-, aber auch regionalpolitische Lage aus der Sicht der FPÖ. „Die Schwäche dieser Regierung habe sich bereits in den letzten Jahren und Monaten im Plenum des Nationalrates gezeigt. Ich setze mich persönlich seit mittlerweile 11 Jahren im Wiener Parlament für die Bedürfnisse, Sorgen, Probleme und Ängste unserer Bevölkerung aber auch gegen unzählige Missstände in unserem Land ein. So dünne und ergebnislose Nationalratssitzungen wie in den letzten Monaten, habe ich jedoch noch nie erlebt. Unserer Regierung fehlt definitiv die Glaubhaftigkeit und scheinbar auch die Motivation einer konstruktiven Veränderung und das sehe ich als Verrat am Volk“, so NR Wolfgang Zanger.

Er erklärte aber auch in aller Deutlichkeit, dass es in der Freiheitlichen Partei ein derartiges Hick-hack wie etwa in der ÖVP nicht gebe. „Gerade die ÖVP ist viel zu sehr mit sich selbst, mit ihren Personalfragen aber auch mit ihren Bünden beschäftigt, woraus meiner Meinung nach auch das Grundübel der Volkspartei her rühre“, so Zanger.

Im Rahmen dieses Pressegespräches wurden aber auch die Gedanken der FPÖ zum vielfach diskutierten Thema Aichfeldstadt kundgetan. „Wir kennen die Meinung der Bevölkerung dazu noch nicht gut genug und stehen diesem Thema derzeit wohl eher kritisch gegenüber. Wir werden uns jedoch ganz genau und gründlich mit diesem Thema beschäftigen und alle daraus resultierenden Vor- und Nachteile ergründen“, so Wolfgang Zanger.

Landtagsabgeordnete Liane Moitzi wiederum berichtete, dass die Freiheitlichen künftig noch stärker auf junge Menschen setzen möchten und diese auch noch stärker in die Politik mit einbeziehen werden. „Unmengen an Problemen werden von unserer derzeitigen Regierung bestenfalls verwaltet aber mit konsequenter Sicherheit nicht gelöst“, so Liane Moitzi gegenüber der Presse. Konkret angesprochen wurden von ihr Themen wie die Begleiterscheinungen im Zuge der massiven Asyl- und Migrantenbewegungen, das erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung, der weitere Anstieg der Straftaten in unserem gesamten Bundesgebiet sowie die zum Teil erschreckenden Übergriffe und Zustände in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Der „gefährlichste Mann Europas“ erntete jede Menge Applaus

Im Anschluss an dieses Pressegespräch fand im Arbeiterheim Fohnsdorf der Freiheitliche Bürgertreff mit Norbert Hofer statt. Gut und gerne 300 Besucher warteten gespannt auf die Statements des Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer.

Auf sympathische Art und Weise erklärte Hofer, dass die FPÖ direkte Demokratie in und für Österreich umsetzen wolle. Für seine Anschauungen und seine Meinung zur derzeitigen politischen Lage im Land, erntete der 3. Nationalratspräsident Norbert Hofer oftmaligen Applaus von den interessierten Zuhörern. Von der humorvollen und wenig ernst zu nehmenden Seite sieht Hofer die journalistische Aussage des „Time“-Magazins welches ihn im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfes als den „gefährlichsten Mann“ Europas bezeichnet hat. Wörtlich meinte er allerdings: „Für all jene Bremser, Blockierer, und jene die Österreich verraten, ist die FPÖ gefährlich und ein Dorn im Auge. Ich freue mich schon jetzt auf die bevorstehende Nationalratswahl, denn das Fass ist nicht mehr kurz vor dem Überlaufen, es ist bereits am Kochen und die Bevölkerung wird es sich nicht mehr gefallen lassen, von der Politik nicht erst genommen zu werden“.

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Wolfgang Zanger über die Machtdebatte in der FPÖ

Seit Norbert Hofer als freiheitlicher Kandidat für die Bundespräsidentenwahl herausragende Erfolge erzielt hat, wollen vor allem Journalisten und FPÖ-Gegner immer wieder eine erfundene „Machtdebatte“ innerhalb der freiheitlichen Partei vom Zaun brechen. Alles Unsinn: Faktum ist, dass Heinz-Christian Strache die Partei vor über zehn Jahren an einem ihrer Tiefpunkte übernommen und zu einer funktionierenden, großen und zukunftsorientierten Institution mit Mitspracherecht auf allen politischen Ebenen ausgebaut hat.

Unter HC Strache ist die FPÖ auf eine Stufe mit den ehemaligen Großparteien SPÖ und ÖVP aufgestiegen, was sich beispielsweise am Landtagswahlergebnis in der Steiermark vor zwei Jahren eindrucksvoll gezeigt hat. Die Zeit, in der SPÖ und ÖVP absolute Mehrheiten vertreten haben, ist vorbei: Die Freiheitliche Partei ist mit einem inländerfreundlichen und nachhaltigen Parteiprogramm nach wie vor auf dem Vormarsch.

Warum sollte es nun also Diskussionen um die Parteiführung geben? Im Gegenteil: HC Strache wird nach wie vor von der geeinten Partei getragen. Da können auch ein paar mutwillige „Gerüchte-Säer“ nichts anrichten, die einen parteiinternen Zwist oder gar einen Machtkampf heraufbeschwören wollen, um die Freiheitlichen so auf ihrem Vormarsch zu schwächen. Das wird aber nicht gelingen!

Norbert Hofer hält von all diesen „Nummer 1 Diskussionen“ rein gar nichts und äußert sich darum auch nur mehr sehr selten dazu. Er wäre ein Bundespräsident mit Herz und Verstand für Österreich gewesen, aus der Mitte der Gesellschaft und hätte die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung wohl besser nachvollziehen können, als ein Universitätsprofessor, der sein Leben lang nie mit Problemen von Durchschnittsverdienern oder Menschen an und unter der Armutsgrenze konfrontiert wurde. Dennoch: Der Wähler hat entschieden und so bleibt Norbert Hofer dritter Nationalratspräsident. Und HC Strache Bundesparteiobmann und die Nummer 1 in der FPÖ. Egal, welche Unwahrheiten oder Ammenmärchen auch in Zukunft über eine mögliche Ablöse an der Spitze der freiheitlichen Partei erzählt werden mögen.

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Wolfgang Zanger: Was ich von einer Armlänge Abstand halte - Teil 3

„Aber ich begann schon in der vergangenen Woche, etwas abzuschweifen. Ich als „mittel-junge Frau“ soll also nun eine Armlänge Abstand halten. Ich soll mich also entsprechend kleiden, damit keiner der gesellschaftlich-bereichernden Muslime auf die Idee kommt, er könne sich an mir und anderen Frauen bedienen wie an einem „All you can eat“-Buffet. Ich soll also gewisse Plätze meiden, weil man da einfach nicht hingeht. In Österreich? Vermeintlich einem der sichersten Länder der Welt und meiner Heimat? Darf ich nicht mehr hingehen, wie, wann und wohin ich möchte? Naja, dürfen schon, nur wenn dann was passiert, ist man halt selbst schuld…. Spätestens jetzt muss man erkennen, dass die Dinge nicht so liefen und laufen, wie sie sollten.

Warum aber ärgere ich mich über dieses frauenfeindliche Verhalten so sehr? Weil ich eine Alice-Schwarzer-Feministin bin? Oh Gott (hier als religionsneutraler Begriff verwendet), nein! Ich fühle mich weder als Feministin, noch als Frauenrechtlerin und verabscheue aus Gründen der Unlesbarkeit und der Zeitverschwendung das Gendern, Binnen-I’s oder auch Unterstriche, um geschlechtsneutrale Personen miteinzubinden… (ja, mit solchen Problemen beschäftigen sich sogar Universitäten). Ich bin Bürger und nicht Bürgerin, ich bin Mensch und nicht Menschin und ich bin auch Steirer und nicht Steirerin. Jeder, der sieht oder hört, dass ich diese Worte von mir gebe kann sich ausmalen, dass ich ohnehin die weibliche Form davon bin. Da kann ich mir das „in“ doch schenken. Übrigens: Die kroatische und andere slawische Sprachen verzichten auf diese sprachliche Feinheit. Dort ist eine Frau umgangssprachlich auch schnell mal „Lehrer“, „Anwalt“ oder „Professor“.

Aber ich schweife schon wieder ab. Denn was mich wirklich verärgert ist der Umstand, dass ich mir (als Frau und mehrfache Akademikerin) von einem ungebildeten jungen Mann, der wohl nicht einmal seiner Muttersprache in Wort und Schrift mächtig ist, der Schulen oder gar Universitäten nur von außen kennt, für den Messer und Gabel unnötige Werkzeuge des Adels sind und der außer seinem Asylantrag wohl noch kein einziges Buch oder Dokument in seinem Leben gelesen hat, sagen lassen soll, dass ICH mich IHM unterzuordnen habe. Weil er an einer bestimmten Körperstelle um ein paar Zentimeter mehr misst, als ich als Frau. Mich als Frau als „Hure“ oder „Schlampe“ bezeichnen zu lassen, weil ich im Sommer Kleider trage, ständig mit dem Gedanken, dass mir gegenüber (intellektuelle) Analphabeten und völlige Bildungsverweigerer stehen, die sich anmaßen, sich in MEINER Heimat so zu benehmen: Das macht mich wütend, manchmal – mit Blick auf die Zukunft und auf die Gründung einer eigenen Familie – aber auch ängstlich.“

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Die Würfel sind gefallen!

6 Seiten hat ein Würfel - 6 Teilnehmerinnen haben den Kurs für Regions- und Tourismusmanagement abgeschlossen und verstärken in Zukunft das Team der Regionsbotschafter in der Holzwelt Murau. Die „Neuen“ präsentieren sich und die Region an Hand eines Holzwürfels.

"Ich werde ab März 2017 als Holzweltbotschafterin arbeiten." Voller Stolz erzählen die 6 Damen von ihren Zukunftsplänen und neuen beruflichen Herausforderungen. Und in der Holzwelt Murau ist die außergewöhnliche Berufsbezeichnung den Einwohnern bekannt, bereits seit vielen Jahren ein Begriff. HolzweltbotschafterInnen begleiten Gäste und Einheimische nicht nur zu den Highlights der Region. Sie wissen um verborgene Schätze und kennen geheime „Platzerl“ im Bezirk Murau. Es ist inzwischen kein Geheimtipp mehr, eine Erlebnistour in der Holzwelt zu buchen. Kompetenz und Engagement der HolzweltbotschafterInnen haben sich weit über die Grenzen des Bezirkes herumgesprochen.

Nach Ausbildungen in den Jahren 2004 und 2011 bereiten sich seit Juni 2016 wiederum Teilnehmerinnen auf ihren spannenden und abwechslungsreichen Einsatz in der Holzwelt vor. Der Kurs „Regions- und Tourismusmanagement“ fand in Murau statt, ist ein Förderprojekt vom Land Steiermark über die Leaderregion Holzwelt Murau in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Zu den Schwerpunkten der Ausbildung zählten die Geschichte des Bezirkes Murau, Reisebegleitung sowie der Erwerb von unternehmerischen Fähigkeiten. Das Wissen wird auch gleich in der Praxis angewendet. Alle Damen haben im Unterricht neue Ideen erarbeitet und Angebote entwickelt.

Gabi Novak aus Neumarkt bietet wöchentlich begleitete Busfahrten im Naturpark und historische Spaziergänge in ihrem Heimatort an. Da können sich Gäste auf informative und „Sinn-volle“ Touren freuen. Die Museumsbegleiterin aus der Schule der Sinne weiß aus Erfahrung, alle 5 Sinne der Gäste anzusprechen.

Eintauchen in die Natur und ihre Schönheiten kann man mit Bergwanderführerin Susanne Feuchter aus Predlitz. Bei ihren Touren sind die Gäste der Natur und Kultur auf der Spur und gewinnen mit Achtsamkeit und Aufmerksamkeit ein neues Bewusstsein für sich selbst und die Umwelt.

Beim Projekt „Holz – Stadt – Wald“ greift Gudrun Schneider aus St.Lambrecht auf ihre Erfahrung als Natur- und Landschaftsführerin zurück. Im Rahmen eines wöchentlichen Waldspaziergangs am Murauer Frauenhain zeigt sie in den Sommerferien kleinen und großen Gästen, wie spannend das Lesen im großen Buch der Natur ist.  

"Alle reden vom Holz, wer redet vom Wald?" nennt Christl Plank aus Oberwölz ihr Projekt. Die pensionierte Tierärztin gibt gern Wissen aus ihrem außergewöhnlichen Erfahrungsschatz weiter und weiht in die Funktionen und Geheimnisse des Waldes ein. Vielfalt ist ihr dabei ein Anliegen. Individuell angepasste Spaziergänge mit Gästen aller Altersgruppen sind bei Christl über die Holzwelt buchbar.

Marianne Reichl aus der Perchau betreut und begleitet Reisende auf Bustouren im Bezirk. Geschichte ist ihr Steckenpferd und als ehemalige Bezirksbäuerin weiß sie viele interessante Details über die Landwirtschaft im Bezirk Murau und vom bäuerlichen Leben einst und heute. Marianne hat bereits konkrete Anfragen für ihr Projekt erhalten.

Die Naturjuwele der Region stellt Elisabeth Schitter aus St.Georgen am Kreischberg in den Mittelpunkt ihres Projektes. Sie plant individuelle Touren zu den besonderen „Platzerln“ im Bezirk. Dabei nutzt sie ihre Erfahrungen als Naturpark- und Bergwanderführerin. Die Natur in all ihren Zeichen bewusst wahrzunehmen, zu kombinieren und zu verstehen – ein Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird.

Alle HolzweltbotschafterInnen können die bestehenden neun Tourenangebote der Holzwelt professionell begleiten oder ganz nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen den Aufenthalt der Gäste gestalten. Egal ob der Schwerpunkt des Aufenthaltes Natur und Holz, Kultur und Geschichte, Energie und Wirtschaft oder die Kulinarik ist, mit kompetenter Begleitung wird er zum unvergesslichen Holzwelt-Erlebnis.

 

 

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Geldverschwendungs-Maschine Sozialstaat

Das, was Österreich seit jeher ausgezeichnet hat, wird schon seit Jahren von vielen Zuwanderern schamlos ausgenützt: Der Sozialstaat wird immer mehr zur Melkkuh für integrationsunwillige Ausländer. So zeigt eine aktuelle Anfragebeantwortung des SPÖ-Sozialministers, dass alleine im Monat September 2016 über 24 Millionen Euro (!) für arbeitslose Ausländer aufgewandt wurden. Insgesamt haben knapp 124.000 Nicht-Österreicher keinen Job – aber knapp ein Viertel all dieser Personen, für die der österreichische Staat Unsummen an Steuergeld in die Hand nimmt, hatte nicht einmal seinen Hauptwohnsitz in unserer Heimat gemeldet…

Hier sprechen wir allerdings „nur“ vom Arbeitslosengeld: Die noch abzuführenden Sozialversicherungsbeiträge sind hier noch nicht mitgerechnet. Zuwanderung ist also auch rechnerisch keine Chance oder Bereicherung für unseren Arbeitsmarkt, wie linke Gutmenschen immer wieder gern argumentieren, sondern kostet uns unzählige Millionen Euro, die wir für wichtige Maßnahmen in unserer Heimat um einiges besser gebrauchen könnten.

Beispielsweise werden die Mindestpensionen seit Jahren nur so verschwindend gering erhöht, dass die Inflation die wenigen Euros frisst. Außerdem wird das Leben in Österreich immer teurer und viele Familien finden trotz harter Arbeit und Fleiß immer weniger das Auslangen mit ihrem Einkommen. Aber auch Verdiener mit kleineren Löhnen müssen sich kopfschüttelnd immer öfter fragen, warum Asylwerber in der Grundversorgung ein ähnliches oder oft gar ein höheres Monatseinkommen haben.

In Wien etwa wurden im Dezember fast 6.000 Fremde grundversorgt: Nicht nur mit Wohnung und Lebensmittel, sondern auch mit umfassenden Gesundheitsleistungen und zahlreichen anderen „Zuckerln“. Fremde ist hierbei ein Ausdruck für jene Asylwerber, deren Verfahren negativ abgeschlossen wurde – die in Österreich also kein Asyl erhalten, weil sie in Wahrheit keinen Asylgrund vorweisen können. Anstelle diese Personen des Landes zu verweisen und entsprechende Rückführungsabkommen mit ihren Herkunftsstaaten abzuschließen, lassen SPÖ und ÖVP solche Personen einfach weiterhin am Sozialstaat teilhaben. Eine derartig unkontrollierte und verantwortungslose Handhabe mit unserem Sozialstaat lässt diesen nicht als Auffangnetz für Schutz- und Hilfsbedürftige, sondern als reine Geldverschwendungs-Maschine erscheinen.

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Zu Fuß durch die steirische Heimat

1.000 km auf den schönsten Pilgerwegen. Eine Film und Foto Show von Verena & Andreas Jeitler

Grüne Wiesen, glasklare Seen, atemberaubende Landschaften. Die Steiermark fasziniert mit einer beeindruckenden Natur. Mit einem großen Wegenetz an verschiedenen Pilgerwegen bietet die Steiermark dazu reichliche Möglichkeiten, das Land kennen zu lernen. Zwischen Ost- oder Weststeiermark, Mur- und Mürztal sowie die Obersteiermark, durch all diese Regionen gehen diese Wege.
Über ein Jahr folgten die beiden steirischen Filmemacher und Fotografen Verena & Andreas Jeitler den 13 schönsten Pilgerwegen der Steiermark, um diese kostbaren Schätze mit ihren Film & Fotokameras einzufangen. Über 1.000 km legten sie dabei zu Fuß zurück, welche sie in ihrer neuen Film & Fotoreportage vorstellen werden und dazu noch Einblicke geben, in ihre wunderschöne steirische Heimat.

Termin:
Film & Foto Show von Verena & Andreas Jeitler „Zu Fuß durch die steirische Heimat – 1.000 km auf den schönsten Pilgerwegen“ am Di., 7. März 2017 um 19.30 Uhr im Kulturhaus Knittelfeld.

Karten:
Kulturamt Knittelfeld, 03512 / 86621

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