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Steirische Dichter des Mittelalters twittern in die Welt hinaus

Fünf Steirer aus dem Hoch- und Spätmittelalter sind in den kommenden eineinhalb Jahren die Stars der neuen Ausstellung im Steiermärkischen Landesarchiv: Die Politiker Ulrich von Liechtenstein, Herrand von Wildon und Hugo von Montfort sowie die Geistlichen Philipp von Seitz und Andreas Kurzmann machten sich in ihrer Zeit nämlich auch als Literaten einen Namen. Ulrich von Liechtenstein verdankt die Nachwelt gar den allerersten deutschsprachigen Roman in Ich-Form.

„#Dichterleben - mittelalterliche tweets aus der Steiermark“ heißt die Ausstellung, die heute Abend (19.5.2016) feierlich eröffnet wurde. „Wir haben hier die größte mittelalterliche Autorenversammlung der Steiermark, ein echter Dichterwettstreit aus der Vergangenheit“, berichtet Literaturwissenschafter Wernfried Hofmeister von der Karl-Franzens-Universität Graz. Gemeinsam mit der Germanistin Ylva Schwinghammer sowie Archivar und Historiker Gernot Obersteiner, dem interimistischen Leiter des Landesarchivs, hat Hofmeister die Ausstellung, die bis Ende Oktober 2017 läuft, gestaltet.

Die Ausstellung holt mittelalterliche Literatur hinter dem Vorhang hervor und verknüpft diese mit den modernen Medien: So hat jeder der fünf Dichter seinen eigenen Twitter-Kanal, über den Kurznachrichtendienst erreichen die Botschaften des steirischen Mittelalters die ganze Welt, auch auf Facebook sind die fünf Autoren präsent. Die literarischen Mitteilungen aus der Zeit des Minnesangs und des ausgehenden Rittertums sind dabei durchaus vielfältig: Von religiösen Themen über Lebensweisheiten, politische Reflexionen oder Liebeslyrik bis zu Fabeln reicht das Spektrum der Autoren. Die Botschaften muten dabei durchaus aktuell an: „Profil zeigen, Mut zur eigenen Meinung, Sprache und Sprachbilder bewusst einsetzen, Treue, Moral, Loyalität – all das sind Motive der Autoren“, erzählen die Ausstellungsmacher. Neben den – übersetzten – mittelhochdeutschen Texten der Autoren sind in der Schau auch mittelalterliche Originalhandschriften zu sehen. Der Historiker Obersteiner hat zudem das landesgeschichtliche Umfeld aufgearbeitet, in dem die Politiker-Literaten – Hugo von Montfort war sogar Landeshauptmann – ihr Wirken entfalteten.

Für Obersteiner rundet die neue Ausstellung das vielfältige Ausstellungsprogramm der letzten Jahre im Landesarchiv perfekt ab. „Nach Themen wie zuletzt der Geschichte der Fotografie in der Steiermark oder zuvor Propaganda im Ersten Weltkrieg öffnen wir nun unsere Räumlichkeiten für die erste literaturhistorische Ausstellung, die uns in die Steiermark des Mittelalters führt“, freut sich der interimistische Leiter des Landesarchivs. „Die Ausstellung ist auch als Zusammenführung dessen zu sehen, was bei den Steirischen Literaturpfaden des Mittelalters in den vergangenen Jahren an Schätzen aus dem Mittelalter gehoben und in den öffentlichen Raum getragen wurde“, sagt Schwinghammer, die für die Pfade maßgeblich verantwortlich zeichnet. Die acht Pfade in Admont, Bruck an der Mur, Neuberg an der Mürz, Seckau, Stattegg, Unzmarkt-Frauenburg, Vorau und Wildon wurden im Jahr 2012 eröffnet und schaffen als dauerhafte Institutionen Bewusstsein für das literarische Gedächtnis der Steiermark. 
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Fuß im Fokus

Am 19. und 20. Mai 2016 fand das 1. Fußsymposium unter dem Titel „Fuß im Fokus“ am LKH-Stolzalpe statt.
Schwerpunkt des Symposiums waren wichtige Themen in der Fußchirurgie mit all ihren komplexen Vor,- Mittel- und Rückfußdeformitäten, welche in ihrem Ausmaß oft unterschätzt werden.
Dank der Unterstützung durch die hochkarätigen Vortragenden aus den Reihen der „Österreichischen Fußgesellschaft“ und durch die Firma Arthrex, wurde den knapp 50 teilnehmenden Ärzten aus ganz Österreich und Deutschland die Möglichkeit geboten, sich in diesem Thema zu vertiefen.
Es werden ständig neue Techniken entwickelt oder bereits etablierte verbessert, berichtete der Leiter des Symposiums, Dr. Michael Schubert, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie.
Im Rahmen der Veranstaltung macht auch ein „Operationssaal auf Rädern“ am LKH Stolzalpe Station. Die Teilnehmer können in dem zwölf Meter langen amerikanischen Truck neue Operationstechniken an Humanpräparaten ausprobieren und erlernen.
Ständige Fortbildungen sind die Grundlage für die exzellente Ausbildung der Ärzte am LKH-Stolzalpe, um so die Versorgung unserer Patienten auf hohem Niveau zu gewährleisten, so die ärztliche Leiterin des LKH, Frau Prim. Dr. Walpurga Lick-Schiffer.
Oberstes Ziel in der Fußchirurgie  ist es, Patienten so schnell wie möglich wieder fit für ihren Alltag zu machen: neben dem raschen Wiedererlangen einer besseren Gehfähigkeit spielt aber auch die Rückkehr zum Sport oder den gewohnten Freizeitaktivitäten eine große Rolle, so Dr. Michael Schubert, Leiter der Fußambulanz am LKH. Zu den Fotos
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Vorwärts in die Zukunft!

Michael Traussnigg arbeitet mit Virtual Reality. Der Murtaler 3D-Artist erklärt was das ist und verrät wer davon profitieren kann.

Stellen Sie sich vor, sie wollen umziehen und besichtigen mehrere Wohnungen: Das nimmt in den meisten Fällen einige Zeit in Anspruch, oft sind Häuser auch noch gar nicht gebaut. Eine Technologie soll es nun ermöglichen all das schnell, unkompliziert und real zu erleben – egal von wo aus. Die Technik die dahinter steckt nennt sich Virtual Reality, kurz VR. Der Nutzer taucht in eine digital erstellte Umgebung ein und hat dabei das Gefühl der physischen Präsenz am fiktiven Ort. Beispielsweise kann man durch die Wohnungen gehen, von einem Raum zum nächsten, von Stufe zu Stufe. Was der Interessent für die „virtuell reale“ Besichtigung tun muss? Brille tragen!

Brauchen wir das?

Die Datenbrille im Gesicht und ein Stick für die Interaktion mit der Umwelt in den Händen – das sind also die Werkzeuge der nahen Zukunft. Gebastelt wird von Entwicklern und Forschern in aller Welt schon lange daran, doch erst jetzt sind Kernkomponenten wie Displays, Chips und Sensoren klein und dennoch leistungsstark genug, um glaubhafte virtuelle Welten zu berechnen. Wenn Unternehmen wie Google, Facebook, Disney und Samsung Milliarden investieren, weiß man, dass der Siegeszug von Virtual Reality vorgezeichnet ist. 2016 kommen die heiß erwarteten VR-Geräte von HTC (Vive), Oculus/Facebook (Rift) und im Spätherbst die VR-Brille für Sonys PlayStation auf den Markt.

Chance für die Wirtschaft

Einer der ersten, die sich eine HTC Vive Datenbrille bestellt haben, ist der Murtaler VR-Pionier Michael Traussnigg: „Die Kombination aus 3D-Visualisierung und Virtual Reality bietet unglaubliche Möglichkeiten, egal ob für Immobilienmakler, Maschinenbauer oder Autoverkäufer. Das Konzept, wie auch die Marktumstände sprechen für eine rasante und erfolgreiche Entwicklung von VR.“ Eine erste Stufe wird sein, es Unternehmen zu ermöglichen, ihre Produkte auf Messen mittels Virtueller Realität den Interessenten zu präsentieren. Dort können dann nicht nur Häuser „begangen“, auch Maschinen gestartet und Produkte „ausprobiert“ werden – alles mit einem Grad der digitalen Realität erlebbar, wie man es bisher nicht kannte.

Experiment mit der Zukunft

In kaum einem Bereich gilt die Regel „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ mehr als in der virtuellen Realität. „Das muss man gesehen haben, das kann man nicht beschreiben“, erzählt Traussnigg von den ersten Tests. Die virtuelle Realität ist faszinierend und bietet unendlich viele Möglichkeiten, die heute noch gar nicht vorhersehbar sind. Es ist nicht verwegen zu sagen Michael Traussnigg experimentiert mit der Zukunft. Der eloquente Steirer spezialisiert sich seit vielen Jahren auf 3D-Visualisierung: „Visualisierungen können mehr als bloß schöne Bilder sein, nämlich ein hilfreiches Instrument. 3D-Grafiken helfen bei der Ideenfindung, Produktgestaltung, Öffentlichkeitsarbeit und im Verkauf.“ Die virtuelle Realität macht jene Visualisierungen noch einmal um ein vielfaches erlebbarer, natürlich auch mit einem Mehraufwand in der 3D-Gestaltung. Um diese Technologie ausschöpfen zu können, braucht es Profis wie Michael Traussnigg, die sich intensiv und über lange Zeit damit beschäftigen - davon profitieren seine Kunden.

Mehr über die Möglichkeiten von Visualisierungen und die Fortschritte der Virtual Reality finden Sie auf http://www.traussnigg.net 

Standort Steiermark: Enzersdorfer Weg 14, 8761 Pöls
Standort Niederösterreich: Am Sonnenhang 27, 2572 Kaumberg
Telefon: +43 699 17 58 88 01 E-Mail: michael@traussnigg.net

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Saisoneröffnung im Puchmuseum

Leihgeber und Freunde des Judenburger Puch Museums fanden sich am Palmsonntag im Museum am Murtaler Platz ein, um gemeinsam die Saison zu eröffnen. Stadtpfarrer Martin Trummler spendete den Segen, sowohl für die ausgestellten Fahrzeuge als auch für all jene, die auf zwei und vier Rädern auf den Straßen durch die Landschaft düsen.

Unter den Gästen durfte auch Bürgermeister Hannes Dolleschall begrüßt werden, der sich bei Mitarbeiter Mario - die gute Seele des Hauses - für die perfekten Vorbereitungsarbeiten bedankte.

Dieses Saison-Opening ist im Judenburger Puch Museum bereits zur schönen Tradition geworden. Man trifft sich, tauscht sich aus und erfreut sich natürlich an den ausgestellten Gustostückerln. Die ehrwürdigen Hallen wurden auf Hochglanz poliert, neue Bilder zieren die Wände und so mancher "Neuer" unter den guten alten Stücken darf bewundert werden. Kurator Fritz Glöckner und Stadtmarketing-Chef Heinz Mitteregger sind auch stets umtriebig unterwegs um so manches Lieblingsstück ins Haus zu holen.

Die Ausstellung ist ab sofort wieder von Mittwoch bis Sonntag plus Feiertag von 9:00 bis 17:00 Uhr durchgehend geöffnet, in den steirischen Schulferien stehen die Türen täglich offen.

Alle Infos findet man auf: 
http://www.puchmuseum.at
http://www.facebook.com/puchmuseum.judenburg

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GRT Grasser Racing Team Dritte bei 12 Stunden von Mugello

Ein dramatisches Wochenende endete für das Grasser Racing Team erfolgreich: Beim 12-Stunden-Rennen im italienischen Mugello standen Rolf und Marc Ineichen, Adrian Amsturz und Christian Engelhardt am Ende als Dritte auf dem Podium. Vor ihnen lagen nur der siegreichen Renault mit der Startnummer 333 von Luc Braams, Max Braams, Nicky Pastorelli und Miguel Ramos und der Hofor Mercedes mit Michael Kroll, Chantal Kroll, Roland Eggimann, Kenneth Heyer und Christiaan Frankenhout. „Wir sind super happy, dass wir das noch geschafft haben“, freute sich Teamchef Gottfried Grasser. „Es war ein extrem hartes Rennen, mit all dem, was passiert ist. Unsere Fahrer haben wirklich alles gegeben!“

Christian Engelhardt hatte für die Grasser-Truppe bereits die Pole-Position herausgefahren, Rolf Ineichen, der Startfahrer, war dann auch zunächst vorne geblieben, doch nicht für lange: „Schon nach 20 Runden hat uns ein Ferrari umgedreht“, so Grasser. Doch es sollte noch dramatischer werden. „Beim zweiten Stopp stand dann wegen eines defekten Benzinventils plötzlich unser Tank in Flammen. Dabei wurde leider auch unser Tankmann Benny verletzt. Das hat für uns natürlich dieses ganze Rennen überschattet.“ Außerdem bedeutete der Zwischenfall den Absturz auf Rang Neun am Freitag Abend, dem Ende der ersten, vierstündigen Rennetappe.

Doch nach dem Restart am zweiten Tag lief es erst einmal deutlich besser für die vier Fahrer im Grasser-Lamborghini. Der Speed passte von Anfang an, dazu bekam jetzt auch der ein oder andere der Konkurrenten Probleme. Als der lange führende Audi mit der Nummer 14 etwas über eine Stunde vor Rennende wegen Getriebeproblemen auf der Strecke stehen blieb, löste das nicht nur einen spektakulären Crash mit zwei nachfolgenden Fahrzeugen aus, sondern bedeutete auch endgültig Rang drei für das Grasser-Auto, „obwohl wir ja zwischendurch auch noch einmal einen Reifenschaden wegstecken mussten.“

Für alle im Team war es vor allem angesichts der Ereignisse des Vortags ein ganz besonderer Erfolg: „Die Gedanken an den Tankunfall sind schon die ganze Zeit mitgefahren“, gab Marc Ineichen zu. „Das war insgesamt ein ziemlicher Nervenkrimi, ob wir es aufs Podium schaffen oder nicht. Aber wir haben alle einen guten Job gemacht, obwohl das Glück an diesem Wochenende nicht auf unserer Seite war.“ Sein Bruder Rolf Ineichen freute sich über den gemeinsamen Kampfgeist: „Was für ein turbulentes Rennen! Ich hatte ja einen sehr guten Start, aber ab dem ersten Drittel ging es mit dem Pech los. Nach vier Stunden waren wir nicht da wo ich hin wollte. Am zweiten Tag haben wir alles gegeben, um das Podium gekämpft - und das ist uns gelungen! Der dritte Platz konnte nur durch sehr gute Teamarbeit und einer optimalen Strategie erreicht werden.“

Christian Engelhardt war ein bisschen stolz, bei seinem ersten Start für Grasser Racing „gleich die Pole Position herausgefahren und dann trotz der schwierigen Umstände gleich auf dem Podium gestanden zu haben.“ Adrian Amsturz gab sich freilich nachdenklich: „Wir hatten so viele Höhen und Tiefen in diesem Rennen. Mir wäre es lieber gewesen, wir wären nur Vierte geworden und Benny wäre hier...“ Darin sind sich sowieso alle einig – Fahrer und Teamchef: „Dieser Pokal ist für Benny. Ihm gelten alle unsere besten Wünsche. Wir hoffen, dass er bald wieder ganz gesund ist.“
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Ausstellung "Kostümbilderbücher" eröffnet

Gestern Abend wurde in der Steiermärkischen Landesbibliothek die Ausstellung „Kostümbilderbücher" der renommierten steirischen Kostümbildnerin Michaela Mayer-Michnay eröffnet. Die Ausstellung zeigt neben Kostümbilderbüchern auch Skizzenbücher mit Kostümentwürfen aus den Jahren 2001 bis 2011 von Inszenierungen am Jugendtheater Next Liberty, an der Oper und am Schauspielhaus Graz sowie an der Komischen Oper Berlin und an der Oper Leipzig. Die Schau gewährt einen Einblick in die Arbeiten der Textilkünstlerin und liefert auch ein anschauliches Bild der Kostümbildnerin. „In den Ausstellungsräumen der Landesbibliothek wird ein Schatz gezeigt, der Wimpernschlag einer großen Künstlerin", so Michael Schilhan, Intendant des Grazer Kinder- und Jugendtheaters Next Liberty in seiner Laudatio. Die Leiterin der Landesbibliothek Katharina Kocher-Lichem zum Grund für die Ausstellung: „Es ist uns ein Anliegen, die Welt des Buches in all ihren Facetten zu zeigen. Daher machen wir regelmäßig Ausstellungen, entweder mit Büchern aus unseren Beständen oder wir bieten Künstlerinnen und Künstlern und ihren Zugängen zum ‚Buch? Raum. Michaela Mayer-Michnays Künstlerbilderbücher sind nicht nur einzigartige Objekte, sondern auch bühnengeschichtliche Dokumente." Michaela Mayer-Michnay stammt aus einer Grazer Künstlerfamilie - die Mutter ist Malerin, der Vater Bildhauer. Sie selbst studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. 1977 gehörte sie zum ersten Jahrgang der Absolventen für Bühnenbild. Nach ihrem Erstengagement in Solothurn in der Schweiz und Arbeiten in Innsbruck, Karlsruhe und Zürich, kehrte sie 1980 nach Graz zurück, wo sie am Grazer Schauspielhaus an legendären Produktionen wie Kurt Josef Schildknechts „Faust-Inszenierung" oder 1985 an der Umsetzung von Günther Brus opulenten Bildwelten für Gerhard Roths „Erinnerungen an die Menschheit" mitwirkte. Über 122 Ausstattungen verantwortete sie wie etwa für „My Fair Lady", die 2016 erneut an der Oper Graz zu sehen ist. Weiters arbeitete sie für den „steirischen herbst" und die „styriarte" und Gastspiele führten sie nach Bremen, an das Wiener Volkstheater und in die Josefstadt, ans Schauspielhaus Düsseldorf, nach Saarbrücken und zum Lehár-Festival in Bad Ischl. In den 1990er-Jahren begann ihre Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny. Für etliche seiner legendären Operninszenierungen entwarf sie die Kostüme, unter anderem für Produktionen in Berlin, Wien, Basel, Antwerpen, Leipzig und Tokyo. Die Ausstellung „Kostümbilderbücher" kann bis zum 26. April von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek, Kalchberggasse 2, 8010 Graz bei freiem Eintritt besichtigt werden. Für Fragen steht Christine Wiesenhofer unter 0316/877-4661 gerne zur Verfügung.
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Österreichisches Bildungssystem und Einstieg in die Berufswelt

Zur Infoveranstaltung „Österreichisches Bildungssystem und Einstieg in die Berufswelt“ lud kürzlich der Bildungstreff Oberes Murtal in Kooperation mit AMS Knittelfled arabischsprachige Personen ein. Über 40 TeilnehmerInnen kamen in den Bildungstreff, um sich informieren zu lassen!
Immer mehr Personen aus anderen Ländern kommen ins Murtal, zurzeit überwiegend aus dem arabischsprachigen Raum. Je früher die Menschen über die Lebensumstände, Bildungsangebote und den Arbeitsmarkt in Österreich informiert werden, desto schneller können sie in Österreich Fuß fassen.
Sabine Felfer-Sitzenfrey vom AMS Knittelfeld informierte die TeilnehmerInnen über den Aufbau des österreichischen Bildungssystems, Dienstleistungen vom AMS und Voraussetzungen für den Einstieg in die Arbeitswelt. Ihr Appell an alle war, dass man möglichst schnell die Sprache lernen muss, auch im Selbststudium, damit man Chancen auf Kurse und weiterführende Unterstützung beim AMS hat.
Im Anschluss hatten die TeilnehmerInnen viele Fragen, besonders zur Anerkennung von Abschlüssen, die sie bereits in ihren Herkunftsländern erworben haben. Für all diese Fragen ist Ali Ocak vom Verein Zebra, der jeden Donnerstag im Bildungstreff MigrantInnen zu Bildungsfragen berät, die richtige Ansprechperson. Irina Ehgartner, MA
Bildungstreff Oberes Murtal
Wickenburgstrasse 8, 8750 Judenburg
Tel.: 03572 46 0 79 oder 0676 4332146
E-Mail: irina.ehgartner@eb-stmk.at
www.bildungstreff.at

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Steirische Vereinskultur und damit verbundene Lebenswerke ausgezeichnet

Der Vereinskultur des Jahres widmete sich der diesjährige Gemeindewettbewerb „Zukunftsgemeinde Steiermark?. Aus den 72 Einreichungen wurden von einer Fachjury die Siegerinnen und Sieger gekürt und im Rahmen der heutigen (25.2.2016) Prämierungsfeier in der Aula der Alten Universität von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer ausgezeichnet.

Anlässlich der Prämierung betonte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Beim diesjährigen Gemeindewettbewerb gab es so viele Teilnehmer wie noch nie. Dies ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Vereine in der Steiermark leben. Das Ehrenamt und die vielen tausenden steirischen Freiwilligen sind unersetzbar. In den Vereinen wird das Fundament der Gemeinschaft gelegt. Daher danke ich allen Mitwirkenden sehr herzlich und bin überaus stolz, dass es diese Vereinskultur und damit Gemeinschaftskultur in der Steiermark gibt.?

Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer hob die wichtige Rolle der steirischen Vereine hervor: „Mit den Vereinen bewahren wir unsere Wurzeln und Traditionen, sie tragen generell entscheidend dazu bei, das soziale Netz in unserem Land enger zu knüpfen. Eigeninteressen werden in der ehrenamtlichen Arbeit oft hintangestellt und das Gemeinwohl bzw. das Miteinander hervorgehoben. Somit bedanke ich mich bei den vielen ehrenamtlich tätigen Funktionärinnen und Funktionären für ihr Engagement und wünsche all jenen, die in den steirischen Vereinen eine Heimat gefunden haben, weiterhin viel Freude.“

Vergeben wurden Preise in fünf verschiedenen Kategorien: Im Bereich „Dörfer der gelebten Vereinskultur? gingen die Preise an Aich/Ideenbörse Dorferneuerung (Liezen), Pernegg an der Mur/Pernegger Nachhaltigkeitslauf (Bruck-Mürzzuschlag), Hengsberg/Gruppe Kultur Hengsberg (Leibnitz) und St. Kathrein am Offenegg/St. Vereiner (Weiz). Bei den „Märkten der gelebten Vereinskultur? konnten sich Gleinstätten/Zeggern (Leibnitz), Kammern im Liesingtal (Leoben) und Deutschfeistritz (Graz-Umgebung) und bei den „Städten der gelebten Vereinskultur? Murau/Theaterrunde Murau, Voitsberg und Weiz über die Auszeichnungen freuen. Ehrenpreise für besondere Leistungen um die steirische Vereinskultur bekamen die Arbeitsgemeinschaft Volkstanz Steiermark, der Landestrachtenverband Steiermark und das Sänger- und Musikantentreffen (Verein SUMT). Für ihre Lebenswerke wurden Kurt Jungwirth (Graz), Christine Knittelfelder (Südoststeiermark) und Monika und Alois Schneeberger (Leoben) geehrt.
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Einladung zum Workshop am Internationalen Frauentag

Potenziale erkennen - Persönlichkeit entwickeln - Ziele definieren

Internationaler Frauentag
Einladung zum Workshop
Potenziale erkennen - Persönlichkeit entwickeln - Ziele definieren Dienstag, 8. März 2016, 8:30 – 12:30 Uhr
AMS BIZ-Knittelfeld,
Hans-Resel-Gasse 17
8720 Knittelfeld VERANSTALTER
AMS BIZ-Knittelfeld für die Bezirke Murtal und Murau (Sabine Felfer-Sitzenfrey, B.A.) und Bildungsberatung Steiermark -Bildungstreff Oberes Murtal (Ing. in Andrea Hartleben) ZIELGRUPPEN
Interessierte Frauen INHALTE
1) Skill Card´s: Bin ich im richtigen Beruf oder am falschen Platz? Ist dieser Job wirklich der richtige für mich? Ist es das, was ich ein Leben langmachen will? Nütze ich auch wirklich meine Fähigkeiten und Talente? All das – und noch viel mehr – lässt sich mit einem Stärkenprofil spielerisch herausfinden.
2) FotoInteressensTest:
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Mit dem Fotointeressensprofil können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen: Entdeckungsreise (Interessenabklärung), Arbeitsbereiche, die mich ansprechen, Berufe im Dreierpack (Berufsvergleich), Berufswahl unter Zeitdruck; Wie wähle ich meinen Traumberuf aus?
3) AIST-Testung: Allgemeiner Strukturinteressenstest    

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Der Ball der Eleganz

Der heimliche Opernball des Murtals.

Mitten im närrischen Faschingstreiben mit all seinen lustigen, bunten und skurrilen Kostümen, gibt es alljährlich den Ball der Musik in St. Margarethen. Der heimliche Opernball im Murtal hörte man schon vereinzelt munkeln. Aber ganz ohne Skandale versteht sich, denn der Vergleich zum Wiener Original bezieht sich nur auf die eleganten Kleider der Besucher die nur an diesem einen Abend das Mobiliar verlassen darf. Auch das wurde eben gemunkelt. Die beeindruckende Polonaise wurde zur Familiensache erklärt und von Hemma Stabler und ihren beiden bezaubernden Töchtern Magdalena und Katharina einstudiert. Für richtige Stimmung und Atemlosigkeit am Tanzparkett des Mehrzwecksaales St. Margarethen sorgten „Van Zirben“  die rechtzeitig zur Mitternachtseinlage von den „Blues Brothers“ abgelöst wurden. Mit bunten Regenschirmen - zum vorherrschenden Winter passend – wurde „Singin' in the Rain und Raindrops are falling on my head“ original und live von Pfarrer Lukas gesungen. Wer dabei mit Applaus einer gelungen Mitternachtseinlage Beifall zollte hat aber die Rechnung ohne den Jungmusiker und Jungmusikerinnen der Kapelle gemacht. Sophie Steiner studierte wieder eine perfekte Einlage mit der hochmusikalischen Musikerjugend ein. Nachdem ein Ende der Ballnacht nicht in Sicht war wurde diese noch bei bester Stimmung bis in den frühen Morgen durchtanzt. Ganz ohne Skandale, verlorenen Orden oder zerrupften Tischschmuck.
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Coaching fürs Leben

Claudia Hochsteger: Eine Frau - beruflich und privat erfolgreich. Doch sie war auch mit den negativen Seiten des Lebens konfrontiert. Jetzt hilft sie anderen.

Vergangenes Jahr eröffnete Hochsteger ihre Praxis in Apfelberg. Unmittelbarer Nachbar ist Ehemann und Allgemeinmediziner Dr. Michael Hochsteger – vormals Kudernatsch. Während der eine – in den meisten Fällen – kranke Menschen behandelt, geht es bei der Lebens- und Sozialberaterin Hochsteger um die Verhinderung von Krankheitsfällen. Die Themenfelder der Beratung reichen von Entscheidungsfindung und Kommunikationsproblemen bis hin zu Trennungen und Todesfällen.

Ein weiteres Themenfeld, das nicht unerwähnt bleiben sollte ist die Sexualberatung. „Nach wissenschaftlichen Untersuchungen sind die meisten sexuellen Probleme psychischer Natur und haben keine physiologischen Ursachen“, so Hochsteger. Die Sexualberatung kann daher ein geeignetes Mittel zur Lösung sexueller Schwierigkeiten sein. Wichtig ist in all jenen – meist doch intimen Problemfeldern die Diskretion. Claudia Hochsteger beruhigt: „Als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin bin ich der Verschwiegenheit verpflichtet – aber das sollte sowieso selbstverständlich sein!“

Dieses breite Themenspektrum zeigt, dass eine kleinere oder größere Lebenskrise jeden betreffen kann. Während einerseits private Probleme gelöst werden, sind es auch Unternehmen die auf eine Beratung vertrauen. Dabei setzt die Lebens- und Sozialberatung auf Supervision - eine professionelle Beratungsmethode für den beruflichen Bereich. Claudia Hochsteger, die diplomierte Supervisorin unterstützt Einzelpersonen, Firmen, Teams oder Organisationen dabei, schwierige und herausfordernde Situationen im Berufsalltag und in der Wirtschaft kompetent zu meistern. Anlassbezogen werden einzelne Entscheidungshilfen gegeben; Aufgaben, Rollen und Funktionen geklärt und gleichzeitig Mobbing und Burn-out vorgebeugt.
Eine Fähigkeit, die in allen Sinn- und Lebenskrisen von Bedeutung ist, ist Resilienz. Dieser Begriff meint die Widerstandsfähigkeit eines Menschen gegenüber Stress, traumatischer Erlebnisse, zudem auch die positive Entwicklung eines Kindes trotz negativer Faktoren wie Armut oder Gewalt.

Kann man Resilienz lernen, Frau Hochsteger? „Einige sind von Natur aus widerstandsfähiger, im Volksmund sind das die ‚Stehaufmandln‘.“ Andere wiederum müssen sich damit beschäftigen: „So wie das körperliche Immunsystem gestärkt werden kann, so kann man auch die Faktoren für Resilienz verbessern.“ Über die stetige Persönlichkeitsentwicklung kann auch diese Fähigkeit gestärkt werden.

Auch Claudia Hochsteger – nebenbei in der Wirtschaftskammer und als Bewährungshelferin tätig - scheint ein „Stehaufweibl“ geworden zu sein. Aus einer eigenen Krankheit heraus, schöpfte Sie Lebenskraft und scheint fest im Leben zu stehen. Neben den drei Kindern, macht die im Ennstal geborene, vor allem ihre Freude an der Arbeit dafür verantwortlich.

Die Lebensberatung wirkt.

Termin mit Claudia Hochsteger telefonisch vereinbaren: +43 676 69 02 303

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Schulungszentrum Fohnsdorf ist am Puls der Zeit!

Innovative Projekte und engagierte MitarbeiterInnen sind maßgebend für den langfristigen Erfolg des Schulungszentrum Fohnsdorf.

Rückblick gehalten wurde vor kurzer Zeit im Schulungszentrum Fohnsdorf im Rahmen einer traditionellen Mitarbeiterveranstaltung. Das abgelaufene Jahr war natürlich geprägt von verschiedenen Schwerpunkten im Rahmen des 40 - Jahr Jubiläums – das Haus wurde bereits 1975 eröffnet. Aber auch im Hintergrund wurde an wichtigen strategischen Projekten gearbeitet. Eine ganz wichtige Umstellung war etwa die Änderung der Einstiegsmodalitäten für TeilnehmerInnen. War früher bei Eignung ein rascher Einstieg in eine Maßnahme möglich, müssen sich nun TeilnehmerInnen für eine Ausbildung im Haus bewerben. „Unser Ziel ist es, dass möglichst viele unserer TeilnehmerInnen nach der Ausbildung rasch einen Arbeitsplatz finden, wir orientieren uns an der Anforderungen der Wirtschaft“, so SZF-Geschäftsführer Mag. Edmund Müller. Die hohe Qualität des Hauses hat sich auch darin gezeigt, dass das SZF vom international tätigen Konzern MAGNA mit Qualifizierungsmaßnahmen beauftragt worden ist.

All dies sei, sagte der SZF-Geschäftsführer, nur durch hoch motivierte und bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Viele von ihnen halten der Firma schon jahrzehntelang die Treue. Im Rahmen dieser Veranstaltung nahm die Führungscrew des SZF mit Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Gradwohl und Geschäftsführer Mag. Edmund Müller sowie Betriebsratsvorsitzenden Karl-Heinz Freigassner die Ehrung für insgesamt zwanzig langjährige SZF- MitarbeiterInnen vor. Für eine fünfzehnjährige Treue zum Schulungszentrum Fohnsdorf wurden Anita Hatz, Susanne Kratochwil, Gerald Hirner, Helga Heinzl, Maria Meier, Edeltraud Bachmaier, Christine Lex, Wolfgang Szombath, Martin Rath und Simone Kogler ausgezeichnet, während Hemma Jarec, Anton Irregger, Robert Schwab, Klaus Dieter Schwarz, Erwin Baumgartner, Wolfgang Modre und Rainer Veit bereits seit zwanzig Jahren dem Haus die Treue halten. Zu den SZF-„Spitzenreitern“ mit einer 25-jährigen Unternehmenszugehörigkeit zählen Margarethe Fischer und Dieter Gruber. Ein besonderer Dank wurde Harold Liebminger zuteil, der bereits seit 30 Jahren im Schulungszentrum Fohnsdorf beschäftigt ist.
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Es weihnachtet bei Vogl+Co. Knittelfeld

"Weihnachtlich glänzet der Twingo"

All jenen, denen der Wald heuer noch zu wenig "glänzet" - im Autohaus Vogl+Co Knittelfeld können Sie sich jetzt schon auf das Christkind einstimmen und den "süssen" Twingo oder eines der anderen hübschen (für die Mädchen) oder coolen (für die Jungs) Autos vielleicht gerade noch rechtzeitig auf Ihren Wunschzettel schreiben. Wäre doch mal etwas anderes, so ein Christbaum wie er bei Uwe Nestler und seinem Team zu finden ist. Im Notfall einfach mal ganz lieb Mama und Papa fragen. Wenn man im Jahr 2015 nicht so brav war, dass das Christkind ein Auto "springen" lässt, macht das in diesem Fall auch nichts. Wie bereits bekannt sein sollte, legt das Vogl+Co Knittelfeld Team besonders viel Wert auf Service und ist auch zwischen den Feiertagen für Sie und Ihre "alte Perle" gerne da! Uwe und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch, danken allen Kunden- und Geschäftsfreunden für die Treue und angenehme Zusammenarbeit und wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes Neues Jahr 2016!

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Kulinarischer Adventkalender - Genussreicher Advent bei „Burger and more"

Ob groß oder klein: Jeder liebt es, einen Adventskalender zu bekommen. Noch besser wird's natürlich, wenn alles auch noch selbst gemacht ist. Von 01.12 – 24.12. gibt’s deshalb in der Arena bei Burger & more jeden Tag extra für SIE eine frische, hausgemachte Überraschungsspeise.

Das Beste daran: diese leckeren Speisen, durch die Sie sich im Advent durchschlemmen können, stehen dann im neuen Jahr auf der neuen Speisekarte! Also „auf die Plätze, fertig, schlemmen“, um fürs neue Jahr Ihr Lieblingsessen herauszufinden! Wir alles kennen es. Shoppen, bis wir vor Hunger und Durst beinahe umfallen. Das Hetzen von Geschäft zu Geschäft um all die Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Bei Burger and more gibt es rasche Abhilfe! Mit den großen, „männertauglichen“ Portionen, bekommen wir innerhalb kurzer Zeit auch unseren absoluten „Wunschburger“ vom lieben Team serviert. Die Hanyecz´s bieten selbstverständlich auch alle Speisen zum Mitnehmen an, wenn man sich vom Einkaufen müde, lieber daheim kulinarisch verwöhnen möchte (03572/42240 oder 0676/3709309) Wer noch keine Idee für seine Weihnachtsfeier hat: bei Burger and more finden leicht bis zu 50 Personen Platz. Nachdem „übers Reden die Leute zusammenkommen“, erfüllt das Team gerne Ihre Wünsche – von ausgewählten Speisen bis hin zu Buffett z.B. in Form von liebevoll zubereitetem Fingerfood. Apropos liebevoll: die Liebe zur Arbeit steckt bei Agnes, der Chefin des Hauses, im Detail und spürt man, sobald man im oberen Stock ankommt. Sowie das Lokal weihnachtlich, hübsch dekoriert, sind auch die Burger & Co. nicht nur wahnsinnig lecker, sondern auch noch was fürs Auge. Also nichts wie hin, dem Bauch und den Augen Gutes tun und den Adventstress für ein paar Minuten bei „Speis und Trank“ einfach ausblenden.

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Lebensarten – unglaublich viele schöne Dinge, Schokoladenglück pur & ein bisschen Seelenbalsam

Außergewöhnliche Wohn-und Geschenkideen für sich selbst und Ihre Liebsten

Stellen Sie sich vor: in Zeltweg, in der Bundesstraße 24, zwischen Hofer und den anderen ansässigen Geschäften, ein kleines bisschen versteckt, ist es möglich einen Schatz zu finden! Wenn man den Laden von Lebensarten das erste Mal betritt, fühlt sich das ungefähr so an, wie es sich für ein kleines Kind anfühlen muss, wenn es zum ersten Mal den Christbaum mit all seinen Lichtern sieht. Man kommt erstmal aus dem Staunen kaum raus. Hat man es dann geschafft, ist es sicher ratsam, ein bisschen Zeit im Gepäck zu haben. Oder auch nicht. Immerhin wird man von Silke Wastian und Ihrem Team gerne beraten und findet so ganz sicher das perfekte Geschenk für seine Liebsten oder aber auch ganz vieles für sich selbst. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass Lebensarten wie eine kleine Wohnung aufgebaut ist. Accessoires, Dekostücke, Geschenkideen und vieles vieles mehr für Frühstücksecke, Küche, Wohnzimmer, Badezimmer,… . Sogar ein entzückendes „Kinderzimmer“, mit superflauschigen Babydecken! Man entdeckt Dinge, die man uuuuuunbedingt haben muss (!!!), obwohl man bis dahin noch nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Sowas passiert nicht so oft, in der heutigen Zeit der Massenware. Da hebt sich Frau Wastian mit Ihrem Lädchen und Ihrem Team Gott sei Dank ab. Dass Ihre Kunden das schätzen, merkt man daran, dass viele von ihnen schon zu Freunden wurden und dass manche davon weite Wege auf sich nehmen! Logisch, geht es beim Lebensarten-Team immerhin um Service und Freundlichkeit und manchmal sogar um´s Seelenbalsam tanken! Das geht vor Ort auch mit Schokoladenglück pur, der Marke Berger - im Murtal einzigartig hier erhältlich. Dass Mitarbeiter das Kapital einer Firma sind, spricht sich auch schön langsam herum. Deshalb nutzen immer mehr Firmenchefs die Möglichkeit Ihre Mitarbeiter mit individuellen und besonders liebevoll verpackten Geschenken, eine Freude zu machen. Sowas nennt man dann „Wertschätzung“. Eine schöne Idee in der heutigen Zeit. Sollte IHR Chef Sie also um Rat fragen, hier ist die Lösung! Diese sogenannte „Wertschätzung“ ist übrigens mitunter ein Grund, warum das außergewöhnliche Lädchen nächstes Jahr seinen 10. Geburtstag feiert! Frau Wastian, lebt und liebt Ihr Geschäft. Das merkt man wenn sie von Ihrer Familie erzählt, sieht man im Umgang mit Ihren 3 Damen, und hört man sogar im Umgang mit Lieferanten und Mitbewerbern. Ganz spannend ist es ja, wo sich die Chefin des Lädchens in 5 Jahren sieht – nämlich immer noch in ihrem Lädchen – gesund und zufrieden und salopp gesagt „rund laufend“, ihre Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffend. Sympathisch nicht wahr? ;-) Seit dieser Woche weihnachtet es schon ein bisschen im Lädchen. Also mein Tipp am Rande: nichts wie hin und sich die schönsten Stücke sichern. Dann leuchten sicher auch die Augen der Großen mal wieder unter dem Christbaum. http://www.lebensarten.at Öffnungszeiten MO - FR: 9 - 12 Uhr und 15 - 18 Uhr / SA: 9 - 12 Uhr
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Die fortgespülte Menschlichkeit

„Gewöhnlich ist ein Leichnam ein stummes, unansehnliches Ding. Es gibt aber Leichen, die lauter reden als Posaunen und heller leuchten als Fackeln.“ – Rosa Luxemburg

Der leblose Körper eines syrischen Flüchtlingskindes, ertrunken auf der illegalen Überfahrt vom türkischen Bodrum zur griechischen Insel Kos, ausgespuckt vom Meer wie Plastikmüll oder Muschelschalen. Ein kleines Kind, äußerlich so unversehrt, dass man es aufheben, ihm über den Kopf streicheln und ihm zurufen möchte: „Geh spielen, bau dir eine Burg aus Sand, kleiner Mann!“
Das Foto des kleinen Aylan (3) aus Kobane ist zum Symbol geworden für die Flüchtlingskrise, die Europa spaltet. Es ist das Zeugnis einer Tragödie. Aber kann das schreckliche Schicksal des Kindes auch etwas Gutes bewirken? Kann das eindringliche Foto sogar die Welt verbessern? Es gab in jeder Krise, jedem Konflikt Bilder, die etwas schafften, was Demonstrationen, Politikerreden und Todeszahlen nicht vermochten: das Herz und das Gewissen der Menschen zu berühren. Durchzudringen durch Gleichgültigkeit, Angst, Ablehnung, Überforderung. Die so stark waren, dass politische und wirtschaftliche Interessen vorübergehend in den Hintergrund rückten. Bilder, bei denen Wegschauen einem Verrat an der Menschlichkeit glich. Vielleicht hat sich Angela Merkel beim Anblick dieses Fotos an ihre evangelischen Tugenden erinnert, stammt sie doch aus einer evangelischen Familie und ihr Vater war Pfarrer im damals ostdeutschen Templin. Angela Merkel im Originalzitat:
„Was sich zur Zeit in Europa abspielt ist keine Naturkatastrophe. Aber wir erleben viele katastrophale Situationen und unfassbares Gräuel. Gräueltaten, die man gar nicht fassen kann, die unsere Vorstellungskraft übersteigen, wie in Österreich”. Und vielleicht kamen ihr die Worte Jesu in den Sinn als er sagte: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“ In der Hoffnung auf eine bessere Welt, in der die Liebe das Sagen hat
Heimo Korber
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Karim El-Gawhary und Mathilde Schwabeneder lesen im Knittelfelder Kulturhaus

Die bekannten ORF-Korrespondenten Karim El-Gawhary und Mathilde Schwabeneder lesen am Sonntag, 20. September 2015, um 19 Uhr aus ihrem aktuellen Buch „Auf der Flucht: Reportagen von beiden Seiten des Mittelmeers“, im Knittelfelder Kulturhaus, Gaaler Straße 4. Eintritt ist 10 Euro.

Die Menschen fliehen vor Krieg und Terror aus Syrien und dem Irak sowie vor der Armut in Afrika. Viele Millionen sind es. Allein in der libanesischen Bekaa-Ebene leben über 200.000 Menschen in notdürftig mit Planen abgedeckten Verschlägen. „Ich habe mein Baby bei Schnee und Eis zur Welt gebracht und in der Kälte ist es dann gestorben“, erzählt etwa Fatma.

Manche wagen den lebensgefährlichen Weg durch die Wüste und über das Meer. „Das Schlimmste“, sagt Dembo aus Gambia, „war die Fahrt durch die Sahara.“ Eine Flasche Wasser musste für eine Woche reichen. Hinzu kam die peinigende Angst, auf dem vollgepferchten Pick-up zu sterben. Für Schlepper sind Flüchtlinge ein gutes Geschäft. Sie bringen „mehr Geld als Drogen“, brüstet sich ein Drahtzieher der römischen „Mafia-Capitale“. Nur wenige schaffen es in sichere Staaten – wie die menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen gelingen kann, zeigt das letzte Kapitel des Buches.

All das und vieles mehr gibt es in dem aktuellen Buch zu lesen, El-Gawhary und Schwabeneder bringen bei ihrem Vortrag Auszüge daraus. Kartenvorverkauf gibt es in der Stadtbibliothek Knittelfeld und in der Buchhandlung Steinbergerhof.


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Knittelfelder Feuerwehrjugend zeigte bei Leistungsbewerb ganz groß auf

Am Samstag, dem 4. Juli 2015 fanden in St. Stefan ob Leoben der Jugendleistungsbewerb und das Jugendbewerbsspiel der Bereichsfeuerwehrverbände Leoben, Knittelfeld, Judenburg und Murau statt. Über 300 Burschen und Mädchen kämpften bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Hindernisstrecke und beim Staffellauf am Sportplatz St. Stefan ob Leoben um die begehrten Urkunden, Abzeichen und Pokale.

Neben Spiel, Sport und Spaß im dafür bestens geeigneten Murwaldareal in St. Stefan ob Leoben standen an diesem Tag bei den Jugendlichen der vier Feuerwehrbereiche und Gästegruppen vor allem der Jugendleistungsbewerb und das Jugendbewerbsspiel in Silber und Bronze im Vordergrund.
Bei all diesem Bewerben lernen die Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren bereits, unter Zeitdruck die richtigen Handgriffe für den späteren Löscheinsatz als Feuerwehrmänner/frauen zu tätigen sowie das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe. Nach wochenlanger Vorbereitungszeit waren Wassergraben, Kriechtunnel, das Verlegen einer C-Schlauchleitung ohne einen Drall, Kenntnis der Gerätschaften, Knotenkunde sowie ein Staffellauf für die meisten Teilnehmer kein Problem. Die Feuerwehrjugend der Stadtfeuerwehr zeigte auch bei diesem Leistungsbewerb wieder ganz groß auf. Nach den intensiven Übungen durch den Jugendbeauftragten Löschmeister Christian Illmaier sowie Löschmeister Thomas Leitner und Hauptfeuerwehrmann Roland Leitold konnte ein sehenswertes Ergebnis errungen werden. Ergebnisse Bereich Knittelfeld:
Leistungsbewerb:
Bronze: 1. Feistritz-Rachau-Seckau-St. Lorenzen-St. Margarethen, 2. Großlobming, 3. Stadt Knittelfeld. Silber: 1. Stadt Knittelfeld, 2. Feistritz-Rachau-Seckau-St. Lorenzen-St. Margarethen, 3. Großlobming. Bewerbsspiel:
Bronze: 1. Großlobming3, 2. Großlobming1, 3. Stadt Knittelfeld. Silber:1. Apfelberg, 2. Stadt Knittelfeld.
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Herzlich Willkommen beim St. Lambrechter Orgelsommer

Einladung zum ersten Konzert des St.Lambrechter Orgelsommers am 20.06.2015 um 19:30 Uhr

Eine Reihe von vier Konzerten bietet die Gelegenheit, die beeindruckende Westenfelder-Orgel in der Stiftskirche in all ihren Facetten zu erleben. Das Instrument von höchster Qualität besticht durch außergewöhnlichen Farbenreichtum und Klangsinn, der sich auf einzigartige Weise mit der Akustik der gotischen Kirche verbindet. Zwei Soloabende international renommierter Organisten werden von zwei Konzerten umrahmt, in denen zum „Atem“ der Orgel auch der menschliche Atem tritt: Saxophon, Klarinette und Flöte werden den Orgelklang bereichern, ergänzen und kontrastieren. Im zweiten Solokonzert wird auch die menschliche Stimme mit der Orgel alternieren. Beschlossen wird die Reihe von einer Orgelführung, bei der Sie das Instrument Orgel im Allgemeinen und die St. Lambrechter Westenfelder-Orgel im Speziellen näher kennen lernen können. Die Termine: 20.06.2015, 19:30
Wolfgang Fleischhacker, Klarinette und Saxophon
Manfred Novak, Orgel,
11.07.2015, 19:30 Pieter van Dijk, Orgel
15.08.2015, 19:30 Peter Planyavsky, Orgel
Mitwirkend: Grazer Choralschola,
Leitung: Franz Karl Praßl
19.09.2015, 19:30 Hansgeorg Schmeiser, Flöte
Manfred Novak, Orgel
in Kooperation mit den Steirischen Stifts- und Schlosskonzerten
20.09.2015, 16:00 Manfred Novak, Orgelführung an der Westenfelder-Orgel Alle Veranstaltungen finden in der Stiftskirche St. Lambrecht,
8813 St. Lambrecht, bei freiem Eintritt statt. 
Sie werden um eine angemessene Spende ersucht.
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Formula Unas Teambuilding am Red Bull Ring

Seit Ende April stehen sie fest: 50 Formula Unas, die beim „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2015“ mit ihrer char- manten Art in typisch österreichischen Dirndln zum Blickfang des internationalen Publikums werden. Von 19. bis 21. Juni stehen sie in Spielberg dem gesamten Fahrerfeld sprichwörtlich zur Seite und tragen die Vielfalt der regionalen Traditi- on in alle Welt hinaus. Die jungen feschen Damen stammen aus allen neun Bundesländern sowie aus Deutschland und stellten am Freitag und Samstag bei einem Teambuilding am Red Bull Ring erstmals gemeinsam unter Beweis, dass sie das Zeug zur Formula Una haben.

In wenigen Wochen ist es wieder soweit: Die Motorsport-Welt blickt beim „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2015“ nach Spielberg in die Steiermark. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und seit Ende April steht eine ganz besondere Gruppe junger Damen fest, die das Motorsport-Festival des Jahres in typisch österreichischer Tracht charmant begleitet: 50 Formula Unas aus allen Bundesländern und aus Deutschland. Die Qual der Wahl hatte die Jury mit Dr. Monika Primas (Steirisches Heimatwerk) sowie den Toro-Rosso-Piloten Max Verstappen und Carlos Sainz. Zudem galt es für die Bewerbe- rinnen bei einem Online Voting möglichst viele Stimmen zu ergattern. Alleine für die Top-50 Formula Unas voteten insge- samt 34.000 Fans. Die Siegerinnen sind hier zu sehen: www.projekt-spielberg.com/de/formulaunas/winner.

Erster Einsatz am Red Bull Ring. Die Grid Girls „made in Austria" haben sich gegen mehr als 1.000 Bewerberinnen durch- gesetzt und stellten dieses Wochenende am Red Bull Ring in Spielberg beim „Formula Unas Teambuilding" erstmals ge- meinsam unter Beweis, dass sie zu Recht ausgewählt wurden, um die Königsklasse von 19. bis 21. Juni in der Steiermark zu präsentieren und einem internationalen Publikum zu zeigen, dass die Formel 1 in keinem anderen Land, als in Österreich zu Gast ist. Neben einer Besichtigung der Rennstrecke, die während des „Formula 1 Großer Preis von Österreich" zu ihrem Einsatzgebiet wird, lebten die Mädels bei einer Buggy Experience ihre Leidenschaft für Motorsport aus. Außerdem schlüpf- ten sie bei der finalen Anprobe in ihre fertiggestellten, maßgeschneiderten Dirndln, mit denen sie in wenigen Wochen ihren großen Auftritt am Red Bull Ring haben und standen bei einem ausführlichen Foto-Shooting vor der Kamera. „Wir hatten an diesen beiden Tagen richtig viel Spaß. Das Areal des Red Bull Ring ist traumhaft und wir freuen uns alle schon total auf das Formel-1-Wochenende“, strahlte Anna-Margaretha Fellner aus Vöcklamarkt (OÖ) mit ihren neuen Kolleginnen.

Jedem Rennstall sein eigenes Dirndl.
Ausgestattet werden alle Formula Unas vom Steirischen Heimatwerk. Jeder Renn- stall wird während des gesamten GP-Wochenendes in Spielberg von vier Grid Girls in einem eigenen Dirndl-Modell präsen- tiert, die allesamt handgemacht sind und den original steirischen Trachten entsprechen. Dr. Monika Primas koordinierte die Anprobe am Red Bull Ring höchstpersönlich: „Beim Anblick all dieser jungen dynamischen Damen bin ich überzeugt, dass wir auch heuer wieder eine ausgezeichnete Wahl getroffen haben. In den erfrischenden Heimatwerk-Dirndln werden sie an der Rennstrecke auf sympathische Art und Weise die Vielfalt und Lebendigkeit der steirischen Lebensart präsentieren." Neben den Piloten werden vor allem die Fans von 19. bis 21. Juni vor Ort auf den Rängen von den typisch österreichischen Hinguckern begeistert sein. Zu den Aufgaben der Formula Unas zählt es, die Fahnen für ihre Teams hochzuhalten, bei der Siegerehrung zu assistieren und die steirische Gastfreundschaft engagiert zu unterstreichen.
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