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Osterbilanz der steirischen Polizei

Anlässlich der Osterfeiertage 2021 zieht die steirische Polizei Bilanz über die Kontrolltätigkeiten des vergangenen Wochenendes. Neben der Kontrolle von Covid-Bestimmungen im öffentlichen Raum stand vor allem der Straßenverkehr im Fokus der steirischen Exekutive. Allein bei Schwerpunktkontrollen am gestrigen Ostermontag stellten Verkehrspolizisten der Landesverkehrsabteilung (LVA) auf der A9 innerhalb nur weniger Stunden über 250 Geschwindigkeitsübertretungen fest.

Im Rahmen der Überwachung des Osterreiseverkehrs führten Polizisten der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm am Ostermontag schwerpunktmäßige Lasermessung im Baustellenbereich der A9 Pyhrn-Autobahn, Höhe Übelbach, durch. Dabei stellten die Beamten innerhalb nur weniger Stunden insgesamt 252 Geschwindigkeitsübertretungen fest. Bei 24 Fahrzeuglenkern kam es zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen (über 51 km/h), welche voraussichtlich mit dem Entzug der Lenkberechtigung durch die Behörde enden werden. Ein Lenker wurde überhaupt mit einer Geschwindigkeit von 169 km/h (erlaubt 80 km/h) gemessen. Sämtliche Übertretungen werden der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung angezeigt.

Verkehrsstatistik Ostern 2021

Im gesamten Bundesland ahndete die steirische Polizei am vergangenen Osterwochenende (Fr-Mo) insgesamt 4.839 Geschwindigkeitsübertretungen. Im Vergleich zum sehr niedrigen Vorjahresniveau (coronabedingter Rückgang des Verkehrsaufkommens von bis zu 60%) entspricht das einem Plus von 2.041 festgestellten Übertretungen (2020: 2.798). 22 Lenker wurden wegen Alkohol am Steuer angezeigt, zehn Mal nahmen Polizisten an Ort und Stelle den Führerschein ab. Insgesamt kam es auf steirischen Straßen zu 26 Verkehrsunfällen mit Personenschaden, wobei 22 Menschen verletzt und ein Mann (44) bei einem Frontalzusammenstoß in Anger bei Weiz getötet wurde.

Covid-Statistik Ostern 2021

Auch im Bereich der Covid-Bestimmung führten steirische Beamten über die Osterfeiertage Kontrollen durch. Dabei wurden im gesamten Bundesland 431 Übertretungen in der Zeit von 1. bis 5. April 2021 festgestellt (353 Anzeigen, 78 Organmandate). Bisher sind keine nennenswerten Zwischenfälle aus den steirischen Bezirken bekannt.

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Lkw-Lenker alkoholisiert und 49 Verwaltungsübertretungen

Montagvormittag zogen Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm einen alkoholisierten Lkw-Lenker auf einem Autobahnparkplatz bei Kammern aus dem Verkehr.

Gegen 10:00 Uhr nahmen Polizisten der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm auf dem Parkplatz bei Kammern einen vorschriftswidrig abgestellten Lkw wahr. Der 59-jährige Lenker des Fahrzeugs wurde daraufhin von den Polizisten kontrolliert. Ein Alkoholtest ergab eine Alkoholisierung von 0,40 mg/l (0,8 Promille). Zudem wurde die Fahrerkarte aus dem digitalen Kontrollgerät ausgewertet. Insgesamt zeigten sich dabei 49 Verwaltungsübertretungen. Dem Lenker wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung eingehoben.

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Wanderer am Zirbitzkogel mit Polizeihubschrauber gerettet

Zwei Wanderer gerieten am Mittwoch im Bereich des Zirbitzkogels in eine alpine Notlage. Die Crew des Polizeihubschraubers brachte die Beiden in Sicherheit. 

Die beiden Grazer, eine Frau (31) und ein Mann (29) begaben sich um 10.00 Uhr auf die Wanderung in Richtung Kreiskogel. Dort angekommen gingen sie Richtung Zirbitzkogel weiter, gerieten dabei in den tiefen weichen Schnee und verloren die Steigmarkierungen. Nach rund drei Stunden setzten die Beiden aufgrund ihrer Erschöpfung einen Notruf ab. Die Crew des Polizeihubschraubers (Flugeinsatzstelle Graz) sichtete die in Not geratenen im alpinen Gelände und rettete sie mit einem variablen Tau. Die Personen blieben unverletzt und traten eigenständig ihre Heimreise an. 

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13-Jähriger bedrohte und beraubte Trafikantin in Neumarkt

Ein 13-Jähriger bedrohte Dienstagnachmittag eine Trafikantin mit einem Messer und stahl eine Packung Zigaretten. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 17 Uhr betrat der Jugendliche aus dem Bezirk Murau mit einem aus einer Wohngemeinschaft gestohlenen Messer, das er unter seinem Pullover versteckt hatte, eine Trafik. Dort forderte er die Kassiererin auf, ihm eine Packung Zigaretten zu geben. Da sie dieser Aufforderung nicht nachkam, zog der 13-Jährige das Messer unter dem Pullover hervor und verdeutlichte seine Forderung. Schließlich ging er hinter das Verkaufspult, entwendete eine Packung Zigaretten und flüchtete aus dem Geschäft. Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte der Jugendliche wenig später von Polizisten vor dem Haus der Wohngemeinschaft angetroffen werden. Das Messer sowie das Diebesgut konnten sichergestellt werden; ein Motiv für seine Tat konnte der 13-Jährige nicht angeben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.   

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Böschungsbrand in Spielberg

Dienstagnachmittag geriet ein Waldstück nahe des Red Bull Rings in Brand. Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.

Gegen 14.20 Uhr geriet im Nahbereich des Red Bull Rings ein Waldstück in Brand. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass ein Funkenflug bei Schweißarbeiten entlang der Rennstrecke den Brand ausgelöst haben könnte. Durch die vorherrschende Trockenheit des Bodens breitete sich das Feuer rasch auf etwa 300 m² aus. Die Feuerwehren Spielberg, Flatschach und Sachendorf standen mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 33 Personen im Einsatz und konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen.

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Gemeinde Knittelfeld öffnet Servicestelle 50+

Unabhängig von ländlichen oder städtischen Regionen sind ältere Menschen immer stärker von Einsamkeit betroffen. Im Rahmen des Projekts ZUSAMMENBRINGEN! wurden in Zusammenarbeit mit ZEBRA, interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum, Knittelfelder und Knittelfelderinnen über 60 Jahre zum Angebot und Teilhabemöglichkeiten in der Gemeinde befragt. Rund 400 Personen nahmen an der postalischen Befragung teil. Gelebte Bürgerbeteiligung ist Bürgermeister Harald Bergmann ein großes Anliegen: "Die demographische Entwicklung ist ein Thema an dem wir nicht vorbeikommen. Dazu sind älter werdende Menschen ExpertInnen, die durch die Befragung zu Wort kommen konnten. Die Ergebnisse Aufschluss über die Lebenswirklichkeit und sind hilfreich für unsere Arbeit. "

Ein oft genanntes Anliegen der Senioren und Seniorinnen - eine eigene Anlaufstelle für ältere Menschen. "Dieses Anliegen wird nun ab Mai 2021 umgesetzt", freut sich Harald Bergmann. Damit älteren Menschen ein möglichst einfacher Zugang zu den Angeboten ermöglicht wird, wird es im Knittelfelder Rathaus die Servicestelle Generation 50+ geben. Sie ist im Mai wöchentlich dienstags von 09:00 bis 12:00 Uhr und mittwochs von 14:00 bis 16:00 geöffnet. Bereits ab April gibt es unter 0664/800 47 222 telefonische Auskünfte und Informationen (dienstags 09:00 bis 14:00 Uhr und mittwochs 13:00 bis 16:00 Uhr). Informationen und Unterstützung zu Angeboten in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Natur, Lebenswelt, Sport, Freizeit, Kultur, Ehrenamt und vieles mehr warten auf Interessierte. "Gerne nehmen wir auch Anliegen und Ideen zu Projekten entgegen", erklärt Ansprechperson Birgit Moosbrugger.

Auch konkrete Vorhaben sind, abhängig von der Corona-Situation, bereits geplant. So soll beispielsweise eine Ehrenamtmesse stattfinden bei der Vereine oder Menschen ihre Fähigkeiten präsentieren können. Auch ein Generationentreffen bei dem sich Jugendliche und ältere Menschen austauschen können ist geplant. Stadtspaziergänge und gemeinsame Unternehmungen sollen das Angebot abrunden.

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Bei Polizeikontrolle in Zeltweg geflüchtet

Samstagnacht bemerkte eine Zivilstreife der Polizei ein auf der S 36 auffällig fahrendes Fahrzeug. Beim Versuch den Pkw anzuhalten wendete der Lenker und flüchtete.

Den Polizisten fiel gegen 23.05 Uhr das auf der S 36 im Bereich Knittelfeld (Fahrtrichtung Zeltweg) fahrende Fahrzeug auf. Der Lenker fuhr in Zeltweg West von der Schnellstraße ab und auf der B 77 in Richtung Weißkirchen. Dort kam es zu massiven Geschwindigkeitsübertretungen. Beim Versuch das Fahrzeug anzuhalten, wendete der Fahrzeuglenker und fuhr in Richtung Zeltweg. Bei einem Firmenareal in Zeltweg gelang es den Polizisten das Fahrzeug schlussendlich anzuhalten und einer Fahrzeug-Lenkerkontrolle zu unterziehen. Im Auto befanden zwei Kosovaren (21,22) und ein 21-jähriger Österreicher, alle aus dem Bezirk Murtal. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Lenker keinen gültigen Führerschein besitzt. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass die Begutachtungsplakette abgelaufen, am Fahrzeug zwei verschiedene Kennzeichen montiert und der Pkw nicht zugelassen war. Während der Amtshandlung konnten die Polizisten auch Marihuana-Geruch wahrnehmen. Daraufhin führten die Beamten eine Nachschau im Fahrzeug durch. Dabei stellten sie eine kleinere Menge Cannabis (samt Zubehör) und einen Schlagring sicher. Die Männer werden der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt.

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Arbeitsunfall in Weißkirchen

Ein 30-Jähriger wurde Freitagnachmittag bei Arbeiten mit einer Kreissäge schwer verletzt. 

Gegen 17.30 Uhr führte der Mann aus dem Bezirk Murtal in einem Sägewerk auf einer Arbeitsmaschine Kapparbeiten bei Fichtenbrettern durch. Dabei dürfte der 30-Jährige aus Unachtsamkeit mit dem linken Handrücken in die Arbeitsmaschine geraten sein und sich dabei schwere Verletzungen zugefügt haben. Der Mann wurde nach der medizinischen Erstversorgung von der Rettung vorerst in das LKH Judenburg gebracht, in weiterer Folge mit dem C17 zum LKH Graz geflogen.

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Ein Alpinausbildungskurs der besonderen Art

Am Donnerstag schlossen acht Polizeibeamtinnen und Beamte, darunter drei Beamte aus dem Murtal, erfolgreich ihre Alpin- bzw. Hochalpinausbildungen ab.

 „Aktuelle Statistiken zeigen, dass die Zahl der Alpinunfälle gerade in Zeiten der Pandemie zugenommen hat. Umso erfreulicher ist es, dass die steirische Alpinpolizei nun wieder Unterstützung für ihre wichtige Tätigkeit erhält“, freut sich Landespolizeidirektor Gerald Ortner. Insgesamt acht Polizistinnen und Polizisten schlossen nun ihre Alpinausbildungen ab, zwei davon erhielten die Qualifikation zum Polizei-Hochalpinisten. „Die Ausbildung erfolgte aufgrund der pandemischen Lage unter besonderen Bedingungen. Zudem fand sie zeitlich verzögert statt“, erklärte der Leiter der steirischen Alpinpolizei, Oberstleutnant Siegmund Schnabl.

Die Covid-Lage im März 2020 hatte die Absage des geplanten Alpinausbildungskurses notwendig gemacht. Dadurch haben sich Verzögerungen in den einzelnen Ausbildungsabschnitten ergeben. Die jungen Polizistinnen und Polizisten waren dadurch bisher nicht berechtigt, an Alpineinsätzen teilzunehmen oder abseits des organisierten Schiraumes Erhebungen durchzuführen. Unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen konnte den acht Personen nun der erfolgreiche Abschluss ihrer Ausbildung ermöglicht werden. Zu diesen Sicherheitsmaßnahmen zählte beispielsweise die Testung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor und nach dem Kurs.

Nach unter Beweisstellung ihres praktischen Könnens und theoretischen Wissens, konnte allen Kursteilnehmerinnen und –teilnehmern die alpinen Qualifikationen überreicht werden.

Nicht nur aufgrund von Corona handelte es sich heuer um einen Ausbildungskurs der besonderen Art. Auch das Wetter sorgte für schwierige Bedingungen. Schneefall und Sturm waren die täglichen Begleiter. Letztlich erreichte die Lawinenlage am Dachstein und in den Nordalpen des Ennstals die Stufe 4 auf der fünfteiligen Gefahrenskala. Um das gesamte Spektrum der Ausbildungsinhalte vermitteln zu können, war es notwendig zwei „Führungstouren“ auf die Südabdachung der Hohen Tauern – Gensgitsch (2279 m) und Preber (2.740 m) – zu verlegen. Dort war die Lawinenlage weniger angespannt.

Zudem durfte sich die Gruppe über einen spannenden Vortrag von Mag. Martin Heissenberger der Staatsanwaltschaft Graz freuen. Er referierte über die Zusammenarbeit der Alpinpolizei mit der StA. Außerdem hat er sich dem gesamten Ausbildungskurs unterzogen und auch die kommissionelle Abschlussprüfung mit Bravour bestanden.

Qualifikation zum Polizei-Alpinistin zum Polizei-Alpinisten:

Obstlt Daniel HUBER BA MA LPD Stmk EA design. Kursleiter

AbtInsp Anita WEIKL PI Zeltweg AEG Murtal

BezInsp Martin WOHLESER PI Neumarkt AEG Murtal

BezInsp Manuel KONRAD PI Bad Aussee AEG Liezen

RevInsp Christoph EUGEN PI Knittelfeld AEG Murtal

Asp Florian LENGER PI Kapfenberg AEG Hochsteiermark

Qualifikation zum Polizei-Hochalpinisten:

BezInsp Andreas DI JANISCH BSC PI Erzherzog-Johann Straße

AEG Hochsteiermark

Insp Rene DENGG PI Niklasdorf AEG Hochsteiermark

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SchülerInnen überbrachten poetischen Frühlingsgruß

Mit einem kleinen Frühlingsgruß und selbst geschriebenen Briefen überraschten Gemeinderätin Edith Pirker, SchülerInnen und Professorinnen der ersten Klassen sowie der provisorische Leiter des Knittelfelder Gymnasiums die SeniorInnen des SeneCura Sozialzentrums Knittelfeld.

Die Idee zum Briefe schreiben hatte Christina Brandl, Deutschprofessorin am Gymnasium. Sie animierte die ersten Klassen Briefe an SeniorInnen zu schreiben. Rund 60 handgeschriebene Werke mit jeweils einem Frühlingsgedicht, persönlichen Grußworten und verziert mit getrockneten Blumen überreichten die SchülerInnen Sem und Lisa stellvertretend für die ersten Klassen. Die Mädchen und Buben würden sich sehr freuen, wenn die älteren Menschen zurückschreiben und so daraus die eine oder andere Brieffreundschaft entstehen könnte. Hausleiterin Michaela Ladinig nahm die schön verzierten Kuverts samt Inhalt sowie die Frühlingsblumen, die Gemeinderätin Edith Pirker überreichte, dankend entgegen. Ladinig verteilte diese im Haus an die Bewohnerinnen und Bewohner. Eine kleine Geste, aber mit großer Wirkung, darüber freuten sich auch die im Heim lebenden Eleonore Krammer und Maria Dissauer.

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Lawinenabgang am Gamskogel

Im Bereich des Gamskogels in Gaal kam es Donnerstagmittag, 25. März 2021, zu einem Lawinenabgang. Personen wurden nicht verletzt.

Gemeinsam mit zwei weiteren Skitourengehern unternahm ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Murtal eine Tour auf den Gamskogel in den Seckauer Alpen. Gegen 11.20 Uhr befanden sich die drei Tourengeher auf dem Südhang in rund 2.240 Metern Höhe, als sich plötzlich über die gesamte Bergflanke ein Schneebrett löste. Die Gruppe wurde nicht von dem Schneebrett erfasst, alle blieben unverletzt. Der 44-Jährige verständigte darauf die Landesleitzentrale der Polizei vom Lawinenabgang. Der Vorfallort wurde von der Besatzung eines Polizeihubschraubers in Augenschein genommen. Die Erhebungen ergaben, dass keine weiteren Personen zu Schaden gekommen waren.

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Murauer Brüderpaar als Drogenhändler ausgeforscht

Zwei 18-Jährige und ein 16-Jähriger stehen im Verdacht, zwischen November 2020 und Februar 2021, Marihuana verkauft zu haben. Suchtgiftermittler forschten bislang 13 Abnehmer (Jugendliche im Alter von 16 bis 19) aus. 

Ermittlungen der Suchtgiftgruppen Murau und Hartberg-Fürstenfeld führten zur Ausforschung eines Brüderpaars (16, 18) aus dem Bezirk Murau. Diese sollen gemeinsam mit einem 18-Jährigen aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld Marihuana erworben und gewinnbringend an diverse Abnehmer verkauft haben. Dabei baute das Brüderpaar über soziale Medien ein Netzwerk zu den meist jugendlichen Kunden auf. Erworben haben die Brüder die Drogen für ihre Abnehmer wiederum von einem 18-Jährigen aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete die Festnahme des 18-Jährigen an. Er befindet sich seit dem 18. März 2021 in der Justizanstalt Graz-Jakomini. Kriminalisten der Suchtgiftgruppe Murau führen die weiteren Ermittlungen.

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Apfelberger „Amphibienwiege“ wird saniert

Bevor in der „Amphibienwiege“ wieder das volle Leben beginnt, wurde das Kleinbiotop besichtigt und auf durchzuführende Maßnahmen geprüft. Die Obfrau des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Tierschutzangelegenheiten, Vizebürgermeisterin Martina Stummer sowie Stadtgärtnermeister Berthold Knapp waren vor Ort, um etwaige Schäden zu sichten.

Der Steg zu einem der Biotope ist desolat und gehört erneuert. Teile sind abgemorscht und Bretter locker. Auch die Bäume werden auf Totholz geprüft, denn herabfallende Äste können zu Verletzungen führen, wenn sich Menschen dort aufhalten. Weiters plant man Nistkästen für Vögel anzubringen. Die Amphibienwiege ist an der L504 gelegen und eine Oase der Ruhe für kleine und große Naturliebhaber. Sinn der drei Biotope ist die Erhaltung und Entwicklung von Amphibienlaichgewässern. Teichmolche und Frösche teilen sich hier ihren Lebensraum mit vielen Vogelarten, manchmal kann man im Sommer auch eine Ringelnatter beobachten. Der Naturschutzbund, der auch einen Teil des Geländes betreut, hat ein Häuschen errichtet. Dort findet man Informationen über die im Biotop lebenden Tiere. Eine Sitzgelegenheit lädt zum Verweilen ein.

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Ratgeber für HundebesitzerInnen erstellt

Die Stadtgemeinde Knittelfeld hat einen Ratgeber für HundebesitzerInnen und alle, die es noch werden wollen, erstellt. Bürgermeister Harald Bergmann und die Obfrau des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Tierschutzangelegenheiten, Vzbgm.in Martina Stummer haben das Werk präsentiert.

Für viele Menschen bereichert ein Hund das Leben. Er ist Freund, Helfer und ein Teil der Familie. Doch ein Tier zu besitzen, heißt auch, Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur vor der Anschaffung eines Vierbeiners gilt es einiges zu beachten, sondern auch während der Haltung.

Gebündelte Informationen auf 16 Seiten

In dem Flyer sind auf 16 Seiten alle relevanten Informationen kompakt zusammengefasst. Angefangen von den gesetzlichen Rahmenbedingungen wo das Halten von Hunden geregelt ist. Über die An- und Abmeldung des Tieres und alles, was dazu noch gebraucht wird, wie Hundekundenachweis, Kennzeichnungsnummer und Haftpflichtversicherung. Bis hin zu Infos über Tierärzte, Tierheim, Hundeschulen, Hundebetreuung, Futterhandel sowie Hundesalons. Ein Hund kostet Geld, neben Futter und anderen Ausgaben ist jährlich eine Hundeabgabe zu entrichten. Darunter fällt wie hoch die Hundesteuer ist, für welchen Hund gezahlt werden muss und welche von Abgaben befreit sind.

Auch beim „Gassi gehen“ sind einige Richtlinien zu befolgen. Es gibt im gesamten Stadtgebiet Hundekotsackerlautomaten, eine Hundewiese ist in Planung. Ebenso ist die Leinenpflicht zu beachten.

„Für ein entspanntes Zusammenleben von Mensch und Tier sind gewisse Richtlinien zu befolgen, diese haben wir in dem Leitfaden veröffentlicht, so Martina Stummer, die Initiatorin des Werks. Der Folder wird an alle Knittelfelder HundebesitzerInnen, deren Hund angemeldet ist, versendet. Er liegt zudem im Bürgerbüro auf, ist kostenlos und wird bei einer Hundeanmeldung dem Besitzer oder der Besitzerin mitgegeben.

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Betrügerischer Welpenhandel

Eine bislang unbekannte Frau steht im Verdacht, in betrügerischer Absicht über das Internet mit Hundewelpen gehandelt zu haben. Als sie Samstagnachmittag in Seiersberg gegenüber Interessenten plötzlich einen anderen Hund als angeboten verkaufen wollte, wurde Anzeige erstattet. Die Ermittlungen laufen.

Innerhalb von kurzen Zeitabständen vereinbarte die bislang unbekannte Frau im Süden von Graz Übergabetermine mit gleich drei unterschiedlichen Familien aus Wien. Die Frau hatte zuvor über ein Internetportal einen angeblich wenige Monate alten Terrier-Mischling zum Verkauf angeboten. In der Folge trat sie unter unterschiedlichen Namen und mit verschiedenen Wertkarten-Nummern via Messenger-Dienst mit den Interessenten in Kontakt. Am frühen Samstagnachmittag sollte es dann zur Übergabe des inserierten Hundes und einer „Schutzgebühr“ in der Höhe von 350 Euro kommen. Dabei reiste die Frau mit einem hellblauen Klein-Pkw (Fiat 500, bosnische Zulassung) zum Treffen an. Statt den im Internet angebotenen Welpen, hatte die Frau jedoch lediglich einen bereits älteren Mischling dabei. Aufgrund des Verdachts der betrügerischen Handlung, alarmierten die Interessenten in der Folge die Polizei. 

Die Ermittlungen zur Tatverdächtigen laufen. Zeugen bzw. weitere mögliche Opfer werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Seiersberg unter 059133/6130 melden.

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Arbeitsunfall in Stadl-Predlitz

Freitagnachmittag verletzte sich ein 60-Jähriger bei der Überprüfung einer Dübelanlage unbestimmten Grades.

Gegen 13:30 Uhr beabsichtigte der 60-Jährige aus dem Bezirk Murau gemeinsam mit seiner 53-jährigen Mitarbeiterin den Hydraulikstempel einer vollautomatisierte Dübelanlage auf Ölaustritt zu überprüfen. Da von der Vorderseite kein Ölaustrott festgestellt werden konnte, beabsichtigte der 60-Jährige die Dübelanlage von innen zu prüfen. Dafür dürfte er sich auf eine Metallstrebe auf der Anlage gestellt haben, die sich unmittelbar neben dem Hydraulikstempel befand. Die 53-Jährige dürfte die Anlage aufgrund einer Anweisung eingeschalten haben. In weiterer Folge wurde der 60-Jährige vom Hydraulikstempel erfasst und unbestimmten Grades am Fuß verletzt. Der Mann wurde erstversorgt und vom Roten Kreuz Murau ins Krankenhaus Tamsweg gebracht.

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Neue Nistkästen für Singvögel

Die Stadtgärtnerei Knittelfeld kümmert sich nicht nur aufwendig um die gesamten Parkanlagen, sondern auch um ihre zahlreichen tierischen BewohnerInnen. Bereits im Frühjahr 2019 wurden Nistkästen für Singvögel in den einzelnen Parkanlagen verteilt. Zu den 35 bestehenden kommen nun 18 neue Nistkästen hinzu. Die Häuschen wurden von engagierten Mitarbeitern des Städtischen Bauhofs gezimmert. 1. Vzbgm.in Martina Stummer und Elisabeth Burböck von der Städtischen Gärtnerei, freuten sich über die neuen Nistkästen.

Die Nistkästen aus dem vergangenen Jahr wurden gut angenommen. Wie sich bei der letzten Reinigung zeigte, waren fast alle mit Moos, Federn, feinen Gräsern und weichem Nistmaterial gefüllt. Ziel ist, den Vögeln in den Parkanlagen und Alleen einen ganzheitlichen Lebensraum zu bieten. Wichtig ist dabei eine ausgewogene Aufteilung zwischen Bäumen und Sträuchern um möglichst viele Tiere anzulocken. Dort finden sie Schutz und bis hinein in den Spätsommer Nahrung in Form von Beeren. Viele Vögel sind wichtige Schädlingsbekämpfer, denn sie vertilgen allerlei schädliche Insekten, inklusive der lästigen Stechmücken. Meisen zum Beispiel fressen große Mengen von Baumschädlingen. Eine erfolgreiche Gelegenheit, Vögel an einen Ort zu gewöhnen, ist die Winterfütterung. Die Stadtgärtnerei hat neben den Nistkästen auch Futterstationen aufgestellt, die sie mit Sonnenblumenkerne und ungesalzenen Erdnüsse befüllt.

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Der große steirische Frühjahrsputz 2021

Seit 2008 wird mit großartigem Erfolg jährlich eine landesweite Landschaftsreinigungsaktion unter Beteiligung der steirischen Bevölkerung durchgeführt. Dieses Jahr wird die Aktion in der Zeit vom 14. April bis 29. Mai auch in Judenburg abgehalten.

Pandemiebedingt wird darauf hingewiesen, nicht in größeren Gruppen mitzumachen, Handschuhe oder Greifzangen zu verwenden und alle Sicherheitsbestimmungen einzuhalten.

Im Umweltreferat der Stadtgemeinde Judenburg erhalten Sie die Säcke zur Sammlung. Die gefüllten Säcke können bei den Altstoffsammelinseln abgestellt werden.

Wenn es ihnen möglich ist, bitten wir um ein Foto von Ihrer Aktion! Gerne auch posten, uns markieren oder den Hashtag #stadtfrühjahrsputz verwenden, damit wir es teilen können!

Weitere Infos finden Sie unter „Steirischer Frühjahrsputz“ auf Facebook. Die Anmeldung kann beim Land Steiermark, (unter https://www.verwaltung.steiermark.at/anmeldung/...) oder im Umweltreferat der Stadtgemeinde Judenburg (Helfried Kreiter, E-Mail: h.kreiter@judenburg.at, Tel.: 06767875171) erfolgen.

STADT - FRÜHJAHRSPUTZ - Eine Initiative der Stadtgemeinde Judenburg und des Stadt-Ateliers Judenburg.

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Padel-Tennis-Court wird errichtet

Im Knittelfelder Sportzentrum wird derzeit bei der Tennisanlage ein Padel-Tennis- Court errichtet. Bürgermeister Harald Bergmann, Sportreferent, StR Christian Perschl sowie Referatsleiter für Schule, Sport und Gesundheit, Wolfgang Mühlthaler besichtigten die Baustelle.

Padel-Tennis ist ein Freiluftsport. Es handelt sich dabei um einen dynamischen Racket-Sport, abgeleitet vom Tennis. Ursprünglich kommt die Sportart aus Mexiko, in Spanien und Argentinien ist sie schon weit verbreitet. Mittlerweile üben über zehn Millionen Aktive diese Sportart aus. Gespielt wird auf einen Court, 20 mal 10 Meter, dieser ist von Glasscheiben und einem Gitter an der Seite umrandet. Mit einem Schläger, der aussieht wie ein größerer Tischtennisschläger mit Löchern, wird im Doppel mit einem normalen Tennisball gespielt.

Die Bauarbeiten sind bereits voll im Gange, der Platz wo der Court aufgestellt wird, bekommt eine Asphaltdecke. Dann werden die Gitter und Glasscheiben montiert, nach oben hin ist der Court offen. Betrieben soll die Anlage über die ATUS-Tennissektion werden, ähnlich wie bei den Tennisplätzen. Das Spielen kostet etwas, die Preisgestaltung ist noch im Gange. Eröffnet soll am 1. Mai werden.

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