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Edelmetall für Schwimmverein ATUS Knittelfeld

Vom ATUS Knittelfeld konnten sich zwei Mädchen und sechs Burschen für die Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften vom 12. -14.3. in der Grazer Auster qualifizieren. In den Monaten der Vorbereitung setzte das Trainerduo Thomas Bernhard und Martin Paul-Fessl coronabedingt auf qualitativ hochwertiges Trockentraining. Erst in den letzten Wochen vor dem Wettkampf erhielten die Kaderathleten unter Einhaltung eines strengen Covid-19 Sicherheitskonzptes die Genehmigung seitens des Ministeriums, des Verbandes und der Stadtgemeinden Graz und Knittelfeld, Wassertraining zu absolvieren. Umso erfreulicher die Ausbeute von drei Bronzemedaillen! Bronze für Pia Fessl (U:15) über 100m Brust (1:14,20) und 200m Brust (2:42,11) sowie für Fabian Hussinger (U:13) über 200m Rücken 2:32,26. Beachtlich auch Fabians gute Zeit von 10:10,36 (5. Platz) über 800m Freistil. Top Ten Platzierungen des Knittelfelder Teams erreichten Patrick Steiner (6. Platz, 800m Freistil), Matteo Seybal (9. Platz, 400m Freistil) und Lena Gradisnik (9. Platz, 100m Rücken). Mit ihren Leistungen knapp außerhalb der Top Ten durften aber auch Yannick Seybal, Matteo Hussinger und Jonas Rainer durchaus zufrieden sein, schließlich waren ja nur die Besten der Besten für die Österreichischen Meisterschaften zugelassen.  

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Gartenhütte abgebrannt

Bei einem Brand Montagfrüh wurde eine Gartenhütte in Sankt Lambrecht vollständig zerstört.

Gegen 1.00 Uhr Früh dürfte der Brand in der vollständig aus Holz bestehenden Gartenhütte ausgebrochen sein. Der Besitzer der Hütte sowie seine Ehefrau, beide aus dem Bezirk Murau, befanden sich zu dem Zeitpunkt im Einfamilienhaus auf dem Grundstück.

Die 46-jährige Ehefrau des Besitzers wachte aufgrund von Knistern und Brandgeruch auf und bemerkte die Flammen. Die Frau alarmierte unverzüglich die Feuerwehr während der 50-jährige Besitzer mit einem Feuerlöscher vergebens versuchte das Feuer zu löschen.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Lambrecht stand die Hütte samt Holzveranda nahezu in Vollbrand. Trotz des schnellen Löscheinsatzes wurde die Gartenhütte samt Inhalt und Veranda durch die Flammen völlig zerstört.

Personen oder Tiere kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Brandursache dürfte laut Bezirks-Brandermittler Wärmeabstrahlung im Bereich der Rauchgasabführung des Einzelofens der Gartenhütte gewesen sein. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

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Einbruchsdiebstahl in Kobenz geklärt

Vorerst unbekannte Täter brachen in der Zeit zwischen 8. und 9. März 2021 in ein Reihenhaus ein. Durch die Tat entstand einer 54-jährigen Frau ein großer Schaden. Kriminalisten gelang es nun den Täter auszuforschen. Der 61-Jährige ist geständig.

Die Kriminaldienstgruppe Knittelfeld führte gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Steiermark umfangreiche Ermittlungen. In weiterer Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Gleisdorf gelang es einen 61-Jährigen aus dem Bezirk Weiz auszuforschen. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete die Festnahme des Tatverdächtigen und eine Hausdurchsuchung an seiner Wohnadresse an. Dabei kamen auch Bargeldspürhunde der Polizeidiensthundeinspektionen Klagenfurt und Leoben zum Einsatz. Bei der Einvernahme des Festgenommenen legte der Mann schlussendlich aufgrund der Beweislage ein umfangreiches Geständnis ab. Demnach verschaffte er sich widerrechtlich den Schlüssel zum Haus und entwendete einen Möbeltresor. Diesen Tresor transportierte er zu seinem Wohnsitz und öffnete ihn dort gewaltsam. Die Ermittler stellten das Diebesgut sicher und folgten es der rechtmäßigen Besitzerin bereits wieder aus. Der Mann wird auf freien Fuß angezeigt.

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Studentenparty in Leoben aufgelöst

Polizeikräfte lösten Samstagfrüh eine Coronaparty von zwölf Personen auf.

Gegen 01:20 Uhr erstattete eine, bis dato unbekannte, Person über Notruf bei der Polizei die Anzeige, dass in einem Studentenheim in Leitendorf gerade gefeiert werde. Beim Eintreffen der Streife befanden sich zwölf Personen in einer, zwischen 15-20 Quadratmeter großen, Gemeinschaftsküche. Dabei wurde weder ein Mundschutz getragen noch die geforderten Abstände eingehalten. Da sich die Feiernden nicht ausweisen konnten und sie auch angaben, sich gegenseitig nicht zu kennen, wurden zwei weitere Polizeistreifen zugezogen. Die Party wurde nach der Identitätsfeststellung aufgelöst, die jungen Menschen Anfang 20, Männer und Frauen verschiedener Nationalitäten, wurden zu ihren Wohneinheiten begleitet. Insgesamt werden 24 Anzeigen nach den Corona-Maßnahmengesetzen erstattet.   

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Zwei Verletzte nach Mofaunfall

Zwei 14-Jährige wurden in Krakaudorf bei einem Verkehrsunfall Freitagnachmittag verletzt.

Eine 52-Jährige aus dem Bezirk Murau fuhr mit ihrem PKW gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Freundin gegen 14:40 auf der L552 aus Krakaudorf kommend in Richtung Krakauebene. Zur selben Zeit fuhr ein 14-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk Murau, mit einem gleichaltrigem Sozius mit einem nicht angemeldeten Mofa und ohne gültigen Führerschein in die entgegengesetzte Richtung.

Nach einer leicht verlaufenden Rechtskurve bei Strkm 4,0, kurz vor dem Ortsgebiet Krakaudorf, kam das Mofa möglicherweise aufgrund von Fahrbahnschäden auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden PKW der 52-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Jugendlichen vom Moped in ein angrenzendes Feld geschleudert. Dabei wurde der Lenker leicht und sein Sozius unbestimmten Grades verletzt. Die PKW- Lenkerin wurde bei dem Unfall durch den Gurt leicht verletzt, ihre Mitfahrerinnen blieben unverletzt. Der Mitfahrer am Moped wurde vom Rettungshubschrauber C14 in das LKH Klagenfurt geflogen, der Mofalenker wurde mit dem ÖRK ins LKH Stolzalpe eingeliefert. Die PKW-Lenkerin nahm keine ärztliche Hilfe in Anspruch.

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Stricken für den guten Zweck

„Stricken für Kids“ übergab Geld an den Verein Freunde des Apfelberger Adventsingens

Kürzlich überreichten der Bürgermeister DI (FH) Harald Bergmann und die Verantwortlichen des Projektes „Stricken für Kids“, StR. a.D. Heidi Krainz-Papst und die Leiterin der Stadtbibliothek Christine Wilczynski, die Einnahmen aus dem Vorjahr dem Vereinsobmann Franz Waldauer und dem Kassier Augustin Kargl. Das schwierige Corona-Jahr hat auch vor diesem Projekt nicht Halt gemacht und das Verkaufen von Socken und anderen gestrickten Produkten war öffentlich nicht mehr erlaubt. So wurden andere kreative Ideen geboren und durch den Verkauf von selbstgenähten Mund-Nasen-Schutzmasken im März des Vorjahres, wurde jedoch ein erheblicher Betrag eingenommen. Das Geld wird vom Verein ausschließlich für Knittelfelder Kinder verwendet, um notwendige Therapien auch in diesem Jahr sicherzustellen.

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Mit Bachblüten und Mentalem Training zu mehr Lebensfreude

Mit Bachblüten und Mentalem Training Menschen zu mehr Gesundheit, Glück und Wohlbefinden zu verhelfen, darauf hat sich Silvia Meier in der Anton-Regner-Straße 2 spezialisiert. GRin Anica Lassnig besuchte sie.

In Zeiten, in denen die Anforderungen an uns selbst und andere immer höher werden, kann jeder von uns mitunter aus der Balance geraten. Gerade jetzt – vor allem bedingt durch die Corona-Krise – stoßen viele an ihre Grenzen. Durch Home-Schooling sind oft sowohl die Kinder als auch die Eltern überfordert und gereizt, durch Einschränkungen der sozialen Kontakte fühlen sich viele Menschen noch einsamer und immer häufiger machen sich depressive Verstimmungen oder große Traurigkeit bemerkbar. Viele werden begleitet von Sorgen vor der Krankheit oder dem Verlust der eigenen Existenz.

Ständige Ängste und Sorgen können früher oder später zu Gedankenkreisen, zu Ein- oder Durchschlafstörungen, extremer Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Verspannungen, Magen-Darmbeschwerden, erhöhter Pulsfrequenz sowie Beklemmungsgefühlen führen. Die Bach-Blüten-Therapie gehört zu den alternativen naturheilkundlichen Verfahren und wurde vom englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) entwickelt. Er sah die Ursache von Krankheit als eine Folge von Disharmonie zwischen Körper und Seele – ausgelöst durch negative Gemütszustände wie Sorgen, Ängste, Unzufriedenheit, Ungeduld oder Traurigkeit. Die Bach-Blüten-Therapie basiert auf der Idee, dass die gebundene Energie von 38 unterschiedlichen Blüten eine regulierende Wirkung auf psychische Zustände des Menschen habe.

In Kombination mit dem Mentalen Training ist bei Silvia Meier zu erfahren, wie man einem positiven Lebensgefühl näherkommt. Das alles natürlich, sanft und nebenwirkungsfrei!

Silvia Meier

Bachblüten-Beratung/Mentaltraining/Burnout-Prävention

Tel.: +43 699 18124002 | Web: silvia-meier.at | E-Mail: office@silvia-meier.at

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Steuerberatungskanzlei ECA nun auch in Knittelfeld

Seit Anfang März gibt es in Knittelfeld eine Filiale der Steuerberatungskanzlei ECA am Knittelfelder Hauptplatz. Bürgermeister Harald Bergmann besuchte die beiden Geschäftsführerinnen Mag.a Anita Pfnadschek und Sonja Haingartner, PMBA.

Im Jahr 2008 übernahmen Anita Pfnadschek und Sonja Haingartner eine Steuerberatungskanzlei in Leoben. Das Unternehmen wuchs und nun war es an der Zeit eine Filiale im Murtal zu eröffnen. Die Wahl fiel auf Knittelfeld, da eine große Anzahl an KlientInnen aus dem oberen Murtal ist und Sonja Haingartner im Aichfeld ihren Wohnsitz hat. Für die beiden Damen ist die Nähe zu ihren KundInnen das Wichtigste, denn gerade in Coronazeiten ist der persönliche Kontakt, trotz der Beschränkungen, notwendig. Erfahrung, Innovation, Kompetenz und Dynamik, das sind die Schlagwörter mit denen die Kanzlei beschrieben werden kann. Haingartner und Pfnadschek sind mit ihrem Team mehr als nur Steuerberater. Sie sind Berater und Zukunftscoach in allen Bereichen der Steuer-, Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für Klein- und Mittelbetriebe. Derzeit arbeiten 20 MitarbeiterInnen auf nahezu 550m2 Bürofläche, in Knittelfeld sind vier Personen tätig. Die Leistungen des Unternehmens sind: Steuerberatung, Jahresabschlusserstellung, Personalverrechnung, Buchhaltung, Arbeitnehmerveranlagungen, Betriebswirtschaftliche Beratung, Umgründungen, Betriebsprüfungen oder Prüfungen lohnabhängiger Abgaben sowie Beratung und Vertretung in finanzstrafrechtlichen Angelegenheiten.

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Neues Nest für Störche

Im Vorjahr wurden vom Schornstein der Roseggerschule zwei Storchenbabys in letzter Minute gerettet. Bürgermeister Harald Bergmann versprach damals einen neuen Storchenhorst anfertigen zu lassen. Nun wurde dieser montiert.

Zurück zum Juni vorigen Jahres. Ein Storchenpaar hatte zwei Junge die nur ein paar Tage alt waren. Das Storchenweibchen verletzte sich und konnte nicht mehr fliegen. Der Storchenvater versorgte zwar die Jungen, aber sobald er auf Futtersuche war, waren die Jungtiere der Gefahr ausgesetzt von Raubvögeln gefressen zu werden. Zudem war das Storchennest vom Regen völlig durchnässt, was den Storchenbabys auch noch zusetzte. Die Tiere wurden gerettet und in die Storchenstation nach Tillmitsch gebracht. Nun wurde ein aus Stahl verzinkter Korb mit einem Durchmesser von 1,2 Metern am Schornstein angebracht. Die Knittelfelder Feuerwehr montierte das Gerüst im Beisein von den Vertretern des Storchenvereins Tillmitsch, Karin Schwimmer und Helmut Rosenthaler. Auch der Storchenbeauftragte des Bezirks Murtal, Heinrich Luber sowie der Ornithologe, Bruno Pichler, überwachten den Vorgang. Von Seiten der Stadtgemeinde Knittelfeld war die Obfrau des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Tierschutzangelegenheiten, Vizebürgermeisterin Martina Stummer, anwesend. Sie kleidete vor der Montage zusammen mit SchülerInnen der Roseggerschule unter Anleitung das Gerüst mit Weidenzweige und Heu aus. Jetzt kann bei Regen und Nässe das Wasser gut abrinnen. Das Nest ist also für ein neues Storchenpaar gerichtet. Man wartet nur noch auf den Einzug der Tiere. Übrigens die Jungen vom Vorjahr haben sich so gut entwickelt, dass sie nach Afrika fliegen konnten. Und die verletzte Storchenmama mit dem Namen „Knitti“ hat ihr Dasein als Gehegestorch in Tillmitsch gefunden. Ende gut – alles gut.

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Neue Psychologische Praxis in Apfelberg

Mag.a Susanne Wolfsberger eröffnete ihre Psychologische Praxis in der ehemaligen Bürgerservicestelle Apfelberg. Somit wird die einstige Servicestelle bereits wieder gut genutzt. Bürgermeister Harald Bergmann besuchte die gebürtige Knittelfelderin in ihrer Praxis.

Susanne Wolfsberger ist Klinische und Gesundheitspsychologin. Sie bietet psychologische Behandlung, Beratung, sowie Coaching und Supervision an. Das Behandlungsfeld reicht von Kindern über Jugendliche bis hin zu Erwachsenen. Ziel ist, Menschen in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen und während einer psychologischen Behandlung die KlientInnen zu begleiten, ihr seelisches Leiden zu lindern und ihre psychische Gesundheit zu fördern. Dabei wird natürlich auf die individuellen Bedürfnisse der PatienInnen eingegangen. Wolfsberger schöpft aus ihrer „Schatzkiste“ an Gesprächsmethoden, Tools und Erfahrungen, die sie sich im Laufe ihrer Ausbildungen und beruflichen Weiterbildungen in klinischer Hypnose, energetischer Psychologie, Psychotraumatologie und Lerncoaching u.v.m. angeeignet hat. Das sind unter anderem aufmerksamkeitsfokussierte, kognitive Methoden, Klopftechniken, Entspannungs-, Achtsamkeits- und Körperwahrnehmungsübungen. Die Psychologin versucht, stets den Menschen in seiner Ganzheit und seinem Lebensumfeld wahrzunehmen und herauszufiltern, was im Moment gerade gebraucht wird. Die klinische Hypnose ist besonders effektiv bei der Behandlung verschiedenster Bereiche: zum Beispiel Ängste, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen, Erschöpfungszustände, Burnout, Stress, Gewichts- und Schlafprobleme, Leistungsblockaden sowie Selbstwertstärkung. Die Methode des „Klopfens“ ist eine angeleitete Selbstbehandlungsmethode aus der energetischen Psychologie. Sie hilft, emotionalen Stress zu reduzieren.

Psychologische Praxis Mag.a Susanne Wolfsberger Maigoldplatz 1/EG re./12, 8720 Knittelfeld Telefonnummer: +43 664 7515 1087

E-Mail: praxis@susannewolfsberger.at

Internet: www.susannewolfsberger.at

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Neu: Orientalische Lebensmittel in der Bahnstraße

Jafar Jahed hat Mitte Februar ein Lebensmittelgeschäft in der Bahnstraße 21 – 23 eröffnet. Dort bekommt man persische, arabische, türkische und indische Lebensmittel. Bürgermeister Harald Bergmann und Stadtrat Erwin Schabhüttl besuchten den Laden.

„City Markt“ heißt das Geschäft, indem Jafar Jahed viele Spezialitäten anbietet. Vom frischem Obst und Gemüse, über Frischfleisch bis hin zu Getrocknetes und Tiefgefrorenes. Der gebürtige Iraner lebt seit 18 Jahren in Österreich und hat schon davor ein Geschäft betrieben. Nun möchte er den KnittelfelderInnen Lebensmittel aus dem orientalischen Raum nahebringen. Wer die orientalische Küche liebt oder Gerichte ausprobieren möchte, der ist mit seinem Einkauf bei Jahed richtig. Im Sortiment zu finden sind: Milchprodukte, Wurst, eingelegtes Gemüse, Honig, Reis, Bohnen, Nudeln, Kaffee, Tee, Süßes, Salziges, Konserven und vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich um in die fremdländische Küche einzutauchen.

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Älteres Ehepaar bei Wohnungsbrand ums Leben gekommen.

Ein älteres Ehepaar ist Freitagfrüh bei einem Brand in seiner Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Judenburg ums Leben gekommen. Brand wurde vermutlich durch eine Zigarette ausgelöst.

Wie Feuerwehr-Einsatzkommandant Armin Eder der Austria Presse Agentur bestätigte, kam für die beiden Bewohner jede Hilfe zu spät. Die 76-jährige Frau und der 79-jährigen Mann dürfte in der massiv verqualmten Wohnung wohl eine Rauchgasvergiftung erlitten haben. Die Polizei ermittelt allerdings noch die genaue Ursache, hieß es Freitagvormittag. Das Landeskriminalamt Steiermark übernahm die Ermittlungen. Die Stadtfeuerwehr Judenburg war gegen 6.40 Uhr alarmiert worden, weil Nachbarn der Rauch aufgefallen war. Die Tür zur Wohnung war allerdings versperrt, sagte Eder. Es hat niemand auf das Klopfen der Einsatzkräfte reagiert. Daher wurde die Tür aufgebrochen. „Wir haben dann eine Person tot im Bett gefunden, die andere lag im Bereich der Toilette.“ Das Feuer war rasch gelöscht, es dürfte sich um einen Glimmbrand gehandelt haben, so Eder. Die weiteren Bewohner des Hauses, das in der Früh evakuiert werden musste, konnten gegen 9 Uhr wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Stadtfeuerwehr Judenburg und die Feuerwehr Hetzendorf waren mit 16 Kräften im Einsatz.

Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen. Gemeinsam mit einem Sachverständigen der Landessstelle für Brandverhütung konnte folgende Ursache ausgemacht werden: Der Brand ist im Schlafzimmer ausgebrochen. Vermutlich dürfte der unsachgemäße Umgang mit einer Zigarette einen Glimmbrand ausgelöst haben.

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Pragleiterin in Unzmarkt-Frauenburg abgestürzt

Eine 36-jährige Pilotin blieb Sonntagvormittag mit ihrem Paragleiter in einer Baumkrone hängen. Die Frau hatte viel Glück im Unglück und blieb unverletzt.

Gegen 11.15 Uhr startete die 36-Jährige aus dem Bezirk Murtal im Rahmen eines Ausbildungsfluges zum Pilotenschein fürs Paragleiten mit ihrem Fluggerät auf einer Wiese am Rittersberg. Kurz nach dem Abflug bemerkte die Frau, dass ihr Funkgerät nicht aktiviert war und sie somit keinen Kontakt zu ihrem Fluglehrer hatte. Als sie versuchte, dieses einzuschalten, kam sie von der geplanten Flugrichtung ab und blieb in einem Waldstück in einer Baumkrone hängen. Ein Bergretter sowie ein Holzarbeiter konnten die Frau nach einer Stunde unverletzt aus einer Höhe von rund 20 Metern abseilen. 

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Tagfahrlicht reicht bei Nebel nicht

ÖAMTC rät zur Vorsicht. Unbeleuchtetes Fahrzeugheck stellt Unfallrisiko bei schlechter Sicht dar 

Nebel und trübes Wetter halten sich in einigen Teilen Österreichs hartnäckig und schränken die Sicht erheblich ein. Für Autofahrer bedeutet das: Aufpassen und Licht manuell einschalten. "Seit einigen Jahren sind alle Neufahrzeuge mit automatischem Tagfahrlicht ausgestattet. Das kann einen bei schlechter Sicht in falscher Sicherheit wiegen, denn dabei bleibt das Heck unbeleuchtet – eine gefährliche Situation", warnt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

Viele Autos verfügen zwar über automatische Abblendlichtaktivierung, diese reagiert aber nur dann gut, wenn es deutlich finsterer wird, also z. B. bei Dämmerung oder bei der Einfahrt in einen Tunnel. "Bei Nebel messen die Lichtsensoren mitunter ausreichend Helligkeit, die schlechte Sicht erfordert aber Abblendlicht – dann muss der Fahrzeuglenker aktiv zum Lichtschalter greifen", erklärt der ÖAMTC-Experte.

Der richtige Einsatz der Nebelschlussleuchte

Bei Nebel kann auch der Einsatz von Nebelschlussleuchte und -scheinwerfer sinnvoll sein. Doch Vorsicht: Während die nach vorne gerichteten Breitstrahler oder Nebelscheinwerfer nach Bedarf jederzeit aktiviert und deaktiviert werden dürfen, gibt es für die Nebelschlussleuchte genau definierte Einsatzbestimmungen. "Sie darf nur bei Sichtbehinderungen durch Regen, Schneefall, Nebel und dergleichen aktiviert werden, um für den Nachfolgeverkehr aus größerer Entfernung erkennbar zu sein. Schließt der Nachfolgeverkehr auf, muss die Nebelschlussleuchte unbedingt ausgeschaltet werden, um den Hintermann nicht zu blenden", stellt Kerbl klar. Eine Verwendungspflicht gibt es nicht. Vergisst man allerdings bei guter Sicht, die Nebelschlussleuchte abzuschalten und blendet den Nachfolgeverkehr, kann eine Verwaltungsstrafe von theoretisch bis zu 5.000 Euro die Folge sein.

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Schifahrer übersah gespanntes Stahlseil

Ein 48-jähriger Schifahrer erlitt Freitagnachmittag bei einem Schiunfall im Schigebiet Lachtal lebensgefährliche Verletzungen.

Der 48-Jährige aus Graz war gegen 17:15 Uhr vom Gipfel des Berges „Hohen Zinken“ auf der dortigen Piste talwärts unterwegs. Bei der Talfahrt übersah er ein dort für die Pistenpräparation gespanntes Stahlseil und kam in der Folge zu Sturz. Zwei Freunde bemerkten den Unfall und leisteten vor Ort Erste Hilfe. Der Verunfallte wurde mittels Rettungshubschrauber ins LKH Graz gebracht. Er wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt.


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91-Jährigen betäubt und bestohlen

Ein 91-Jähriger wurde am 15. Februar 2021 in seinem Einfamilienhaus in Pöls von unbekannten Tätern betäubt und anschließend bestohlen. Das Landeskriminalamt Steiermark sucht nach Zeugen.

Bereits am 15. Februar 2021 hat sich der Raub zugetragen. In den Mittagsstunden, zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr, bekam ein alleinstehender Pensionist Besuch von einer weiblichen Person (ausländischer Herkunft). Die Frau war dem 91-Jährigen bereits bekannt, da sie im Sommer 2019 gemeinsam mit einer männlichen Begleitung, einige Male Gartenarbeiten und dergleichen für den Pensionisten durchgeführt hatte. Unter dem Vorwand sich aufwärmen zu dürfen, ließ der Pensionist die Frau in sein Haus. Bei der Konsumation einer Tasse Kaffee und eines Glases Wein dürfte die Verdächtige dem Pensionisten eine unbekannte Substanz verabreicht und ihn somit betäubt haben. 

Das Einfamilienhaus wurde daraufhin von Unbekannten durchsucht, Laden aufgebrochen und Gegenstände (Bargeld, Schmuck) gestohlen. Der Pensionist wachte erst in den Abendstunden in seinem Schlafzimmer liegend auf und verständigte via Rufhilfe-Armband den Rettungsnotruf. Das ÖRK transportierte den Mann in das LKH Knittelfeld wo er für einige Tage stationär aufgenommen wurde. Erst bei seiner Krankenhausentlassung (19.02.2021) und im Gespräch mit seinem Sohn, konnte ein strafrechtlicher Verdacht erweckt werden. Dieser Verdacht wurde bei einer Nachschau im Haus bestätigt und der Polizei angezeigt.

Täterbeschreibung:

Frau: Zirka 25 Jahre alt, schmächtig, schlanke Statur, schulterlange bzw. etwas längere schwarze Haare, blasses Gesicht, zirka 150 cm groß, Ohrringe. Die Frau spricht gebrochen Deutsch und gibt sich als „Anna“ aus.

Mann (Sommer 2019):

Zirka 180 cm groß, schlanke Figur, bräunliche kurze Haare

Das Landeskriminalamt Steiermark (Ermittlungsbereich Raub) ersucht um zweckdienliche Hinweise.

Zeugen, welche die Verdächtige im Raum Pöls gesehen haben, werden ersucht, sich beim Landeskriminalamt Steiermark unter +4359133-60-3333zu melden.

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Iglo Broccoli gewinnt den Negativ-Preis, die „KONSUM-Ente“

Für das Jahr 2020 geht dieser Negativpreis an Iglo. Der Hersteller, der in seiner Kommunikation die Herkunft seines Gemüses eng mit dem Marchfeld verknüpft, sorgte mit seinem tiefgefrorenen Broccoli aus Ecuador für den größten Unmut.

Auf den weiteren Plätzen folgten Kelly’s Pom-Bär („Mogelpackung“) und Rio Mare Thunfisch Natur (unerwarteter Zusatz von Aromen). Ein ausführliches Ranking der ärgerlichsten Lebensmittel des Jahres 2020 sowie die Stellungnahmen der Hersteller gibt es ab sofort auf www.konsument.at und ab 25. Februar im Testmagazin KONSUMENT. Rund 6.000 Konsumentinnen und Konsumenten haben sich an der Abstimmung zum ärgerlichsten Lebensmittel des Jahres 2020 aufwww.lebensmittel-check.at beteiligt.

Das Projekt Lebensmittel-Check wurde 2010 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) ins Leben gerufen. „Dabei war und ist es uns besonders wichtig, dass Konsumentinnen und Konsumenten nicht nur ein Informationsangebot erhalten, sondern aktiv einen Beitrag zu größerer Transparenz im Lebensmittelbereich leisten können“, erläutert Mag. (FH) Wolfgang Hermann, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation. „Wer sich durch die Aufmachung, Kennzeichnung oder die Werbung eines Produktes in die Irre geführt sieht, kann dieses auf der Plattform Lebensmittel-Check melden und so direkt eine Prüfung durch den VKI veranlassen.“

Dieses Angebot wurde in den vergangenen Jahren verstärkt angenommen: Waren es 2018 noch rund 200 Beschwerden, stieg die Zahl der Meldungen 2019 bereits auf 445. Im vergangenen Jahr erhöhte sich diese Zahl nochmals auf 535. Alle Konsumentenbeschwerden, die der VKI erhält, werden sorgfältig von der Fachabteilung geprüft. Ergibt die Prüfung keine rechtlichen Verstöße, aber dennoch Klärungsbedarf, erhält der Hersteller Gelegenheit zur Stellungnahme, bevor eine Produktbesprechung auf www.lebensmittel-check.at veröffentlicht wird. Nimmt der Hersteller in weiterer Folge Verbesserungen am Produkt vor, wird ebenfalls darüber berichtet.

Sowohl für 2020 als auch in der Gesamt-Rückschau zeigt sich, dass die Aufmachung und Verpackung von Produkten (Stichwort „Mogelpackungen“) am häufigsten kritisiert wurden, gefolgt von der Zusammensetzung der Produkte. „Auffällig war im vergangenen Jahr, dass die Frage der regionalen Herkunft von Lebensmitteln wesentlich an Bedeutung gewinnt“, so VKI-Projektleiterin Nina Siegenthaler. „Wir haben nicht nur anhand der Zahl der Meldungen, sondern auch im Rahmen der Abstimmung zur KONSUMENT-Ente 2020 bemerkt, dass es dahingehend eine zunehmend größere Sensibilität gibt.“

Die 5 ärgerlichsten Lebensmittel 2020 im Überblick

KONSUM-Ente – Platz 1: Iglo Broccoli

Iglo bewirbt seine Gemüseprodukte auf der Homepage als „Erntefrisches Gemüse von iglo – natürlich aus dem Marchfeld“. Dieser Herkunftsnachweis ist auch auf zahlreichen Iglo-Tiefkühlprodukten zu finden. Auf der Verpackung des tiefgekühlten Broccolis war zwar nur der Hinweis „Erntefrisch vom Feld tiefgefroren“ aufgedruckt. Was ein genauer Blick auf die Herkunftsangabe offenbarte, sorgte bei zahlreichen Konsumentinnen und Konsumenten dennoch für Unmut: Das Gemüse stammte aus Ecuador. Auch wenn Iglo dieses Tiefkühlprodukt formal korrekt ausgezeichnet hat: Die Erwartungshaltung vieler Konsumentinnen und Konsumenten ist vor dem Hintergrund der Markenerzählung des Unternehmens ganz klar eine andere.

Platz 2 – Kelly’s Pom-Bär

Kelly’s Pom-Bär wird in einem Beutel mit Luftpolster verkauft. Bei derartigen Packungen lässt sich von außen kaum abschätzen, wie viel (oder wenig) Produkt sie enthalten. Dass die Verpackung von Kelly’s Pom-Bär letztlich nur zur Hälfte gefüllt ist, empfanden zahlreiche Konsumentinnen und Konsumenten als „Mogelpackung“. Das Unternehmen argumentiert, dass der Luftpolster für die Frische und Unversehrtheit des Produktes sorge. Ein Blick auf andere Hersteller zeigt jedoch, dass man auch mit weniger Luft in der Verpackung unbeschädigte Produkte in den Handel bringen kann.

Platz 3 – Rio Mare Thunfisch Natur

Wer eine Dose Thunfisch Natur kauft, geht in der Regel wohl davon aus, ungewürzten Thunfisch in eigener Lake zu erhalten – und sonst nichts weiter. Das trifft bei vielen Produkten, die mit „Natur“ oder „Naturell“ werben, auch zu. Dass dem „Thunfisch Natur“ von Rio Mare laut Zutatenliste Sellerie- und Zwiebelaroma zugesetzt wurde, empfanden zahlreiche Konsumentinnen und Konsumenten als unangenehme Überraschung und sorgte für den dritten Platz im Ranking.

Platz 4 – Vollkraft Klare Suppe

Vollkraft Klare Suppe aus kontrolliert biologischem Anbau wirbt auf der Packung mit dem Hinweis „nach Hildegard von Bingen“. Umso mehr überraschte es Konsumentinnen und Konsumenten, dass sich an zweiter Stelle der Zutatenliste Palmfett als eine der Hauptzutaten fand. Es darf zu Recht bezweifelt werden, dass diese Zutat vor rund 1.000 Jahren in mittelalterlichen Klöstern gebräuchlich war.

Platz 5 – Fruchtgummi Beauty Sweeties

Die Verpackung der zuckerfreien Fruchtgummi-Häschen Beauty Sweeties wirbt in großer Schrift mit Zusätzen wie „zuckerfrei“, „vegan“ und „Coenzym Q10“. Wesentlich kleiner gehalten wurde dagegen folgender sachdienlicher Hinweis: „Naschen in Maßen – kann bei übermäßigem Verzehr (ab ca. 5 Häschen) abführend wirken.“ Dass diese Warnung ernst genommen werden sollte, zeigen Beschwerden von Konsumenten, die dem VKI von Bauchkrämpfen, Blähungen und Übelkeit nach dem Verzehr von nur wenigen Häschen berichteten. Grund des Übels: Zwecks Kalorienreduktion wurden als Zuckerersatz mehrwertige Alkohole (Zuckeralkohole) verwendet, die besagte Wirkung entfalten können.

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