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Landwirt in Murau von Kalb verletzt

Bei einem Unfall auf einem landwirtschaftlichen Gehöft wurde in Sonnberg am Donnerstagvormittag ein 33-Jähriger schwer verletzt. Er musste vom Rettungshubschrauber in das LKH Klagenfurt geflogen werden.

Der 33-jährige Landwirt wollte gegen 10:30 Uhr zwei Jungrinder aus seinem Stall auf eine angrenzende Weidefläche treiben. Beim Stallausgang schlug ein, rund 300 Kilogramm schweres, Kalb mit den Hufen aus und traf den Landwirt im Bauchbereich. Der Mann setzte seine Arbeit aber noch rund eine Stunde lang fort. Da die Schmerzen im Bauchbereich aber immer stärker wurden, verständigte die Lebensgefährtin des Unfallopfers die Rettung. Der Christophorus C11 brachte den schwer Verletzten ins LKH Klagenfurt.

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UOGStmk: 59 Unteroffiziere für die Steiermark

59 Unteroffiziere für die Steiermark

Anerkennung der Leistungen am Tag der Führungskräfte

59 Unteroffiziere des Bundesheeres aus der Steiermark wurden von der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark in das Korps aufgenommen. Sie erhielten über Handschlag des Präsidenten Andreas Matausch eine besondere Münze - dem Nachwuchs wird damit das Leitbild des Korps in ihre Hände gelegt.

Unteroffiziere tragen als Führungskräfte des Heeres eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind Ausbilder und Kommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Militärkommandant Heinz Zöllner würdigten die erbrachten Leistungen am Tag der Führungskräfte in der Grazer Burg.

Aufgrund der Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark werden Unteroffiziere nach der erfolgreichen Ausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie dem Landeshauptmann und Militärkommandanten in der Steiermark vorgestellt.

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Polizist von Hund gebissen

Beim Einfangen eines entlaufenen Hundes auf der Autobahn wurde ein Polizist (30) Samstagvormittag gebissen und verletzt.

In den Vormittagsstunden war eine Streife der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm im Bereich der Mautstelle Gleinalm mit routinemäßigen Verkehrskontrollen beschäftigt. Dabei machten gegen 10:30 Uhr mehrere Verkehrsteilnehmer auf einen offenbar entlaufenen Hund aufmerksam. Dieser irrte auf Höhe Rastplatz Ortnerhof auf der A9 Pyhrn Autobahn in Fahrtrichtung Linz umher.

Um mögliche Verkehrsunfälle sowie etwaige Schäden für Mensch und Tier zu vermeiden, nahmen die Autobahnpolizisten sofort die Suche nach dem Hund auf. Nachdem die Beamten diesen schließlich rasch zwischen einer Leitschiene und einer Lärmschutzwand sichten konnten, veranlassten sie über die Tunnelwarte umgehend eine Geschwindigkeitsbeschränkung im Gleinalmtunnel sowie eine Totalsperre in Richtung Linz. Mit Unterstützung von Passanten bzw. stehen gebliebenen Verkehrsteilnehmern und mit Leckerlis „bewaffnet“ versuchten die Polizisten schließlich den Hund einzufangen. Als die Helfer ihn schließlich eingekreist hatten, versuchte das Tier auf die Gegenfahrbahn zu flüchten. Dabei ergriff ihn der Polizist, wobei er vom Hund mehrfach in die Hand gebissen wurde. Gemeinsam mit Passanten hielt der 30-Jährige den Hund dann bis zum Eintreffen des Besitzers fest. Der durchreisende Kroate (66) aus Deutschland konnte den dreieinhalb Jahre alten „Shiba Inu“ letztlich wieder sichern und ihm sein Halsband anlegen. Wie die Ermittlungen ergaben, war der Hund kurz zuvor bei einer Pause am Rastplatz ausgekommen. Der Polizist erlitt mehrere kleine Fleischwunden an der rechten Hand und wurde vom Roten Kreuz ins UKH Kalwang gebracht. Er konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung bereits wieder verlassen.

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Alpinunfall im Klettersteig endete dank Rettungskräfte glimpflich

Als am Samstag gegen Mittag ein Bergsportler beim Aufstieg auf den Berg Hochblaser im Klettersteig Krämpfe im rechten Arm bekam, musste dieser vom Polizeihubschrauber mittels Seilbergung aus der Wand gerettet werden. Der Mann blieb unverletzt.

Gegen 12 Uhr starteten der 37 Jahre alte in Graz lebende Mann mit seiner 41 Jahre alten ebenfalls in Graz wohnhaften weiblichen Begleitung eine Bergtour auf den Hochblaser. Ihr Ziel war die Besteigung des Berges durch den „Kaiser Franz Joseph“ Klettersteig in der Schwierigkeitsstufe „D“. Der Mann bekam während des Aufstiegs Krämpfe im rechten Arm und sah sich trotz längerer Pause nicht in der Lage den Berg zu besteigen. Darauf entschieden sich die beiden Bergsportler den Abstieg über den Klettersteig anzutreten, jedoch erschien auch dieser aufgrund starker Krämpfe nicht möglich. Der Bergsteiger verständigte gegen 16:12 Uhr via 140 den Notruf, worauf die Rettungskette (Bergrettung Eisenerz, Alpine Einsatzgruppe Hochsteiermark und Polizeihubschrauber) in Gang gesetzt wurde.

Die beiden Bergsportler konnten schließlich mittels Seilbergung aus der Wand gerettet und sicher in das Tal verbracht werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

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Quadunfall in Obdach

Samstagabend verunfallte ein 32-Jähriger mit seinem Quad. Der Mann wurde mit Verdacht auf Schädel-Hirntrauma in das LKH Graz verbracht.

Gegen 19:40 Uhr ereignete sich auf der L539 ein schwerer Verkehrsunfall mit Eigenverletzer. Der aus Mönchegg stammende Lenker kam von der Fahrbahn ab und stürzte über die Böschung in die Wiese. Hierbei überschlug sich das Quad-Fahrzeug mehrmals und der Lenker erlitt schwere Kopfverletzungen. Anschließend wurde dieser mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirntrauma in das LKH Graz verbracht.

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FF Spielberg: Trümmerfeld auf der S36. SUV fuhr LKW auf

Trümmerfeld auf der S36. SUV fuhr LKW auf

Zu einem schwerem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Spielberg gemeinsam mit der Freiwillige Feuerwehr Zeltweg Stadt in den Freitag Nachtstunden alarmiert. Auf der S36 Murtal-Schnellstraße kollidierte aus bisher unbekannter Ursache ein PKW mit einem LKW. Verletzt wurde dabei niemand.

Beim Eintreffen der beiden Feuerwehren fand der Einsatzleiter ein Trümmerfeld vor. Die beiden verunfallten Fahrzeuge standen mehrere Meter entfernt. Nach dem Absichern der Unfallstelle und dem Aufbau des doppelten Brandschutzes begannen die eingesetzten Kameraden mit dem Entfernen der Trümmerteile von der Fahrbahn. Das Fahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen von der Fahrbahn entfernt. Nach einer Einsatzzeit von 2 Stunden konnten die beiden Feuerwehren wieder ins Rüsthaus einrücken.

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Streit unter Jugendlichen endete mit Bauchstich

Dienstagabend kam es in Knittelfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen. Ein 17-Jähriger versetzte einem 15-Jährigen dabei einen Stich mit einem Messer in den Bauch. Der 15-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 21.00 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen. Die Gruppen der 15- bis 17-Jährigen waren einander unbekannt. Im Zuge der Auseinandersetzung versetzte ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Murau einem 15-Jährigen der gegnerischen Gruppe einen Stich mit einem Messer in den Bauchbereich. Der im Bezirk Murtal wohnhafte Syrer erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades und wurde im LKH Judenburg stationär aufgenommen.

Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später in einem Lehrlingsheim angetroffen und festgenommen werden. Die einschreitenden Beamten stellten bei dem 17-Jährigen das als Tatwaffe verwendete Messer sicher. Die Ursache und der Tathergang sind noch Gegenstände laufender Ermittlungen.

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FF Zeiler: Kreuzungsunfall fordert Schwerverletzte

Kreuzungsunfall fordert Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Sankt Marein-Feistritz Mittwochnachmittag wurde eine 46-Jährige schwer verletzt.

Die 46-Jährige aus dem Bezirk Murtal fuhr mit ihrem PKW von der S36 kommend auf die L518 ab. Unmittelbar nach der Abfahrt von der Schnellstraße kam es aus bisher noch ungeklärter Ursache zum seitlichen Zusammenstoß mit einem herannahenden LKW, gelenkt von einem 44-Jährigen, ebenfalls aus dem Bezirk Murtal. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die 46-Jährige vom Rettungshubschrauber in das LKH Judenburg, geflogen. Der Lkw-Lenker blieb unverletzt.

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Graffiti an Kirchenmauer. Täter ausgeforscht

Wie berichtet, besprühten vorerst unbekannte Täter in der Nacht auf Freitag, 6. Mai 2022, eine Kirchenmauer in Mautern . Die Tatverdächtigen konnten nun ausgeforscht werden.

Aufgrund von sachdienlichen Hinweisen forschten Beamte ein amtsbekanntes Brüderpaar (21, 27) aus dem Bezirk Leoben aus. Die Männer zeigten sich geständig und werden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt.

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ZAMG: Drei kleine Erdstösse im Raum Unzmarkt / St. Peter

Drei kleine Erdstösse im Raum Unzmarkt / St. Peter

Mittwoch und Donnerstag ereigneten sich drei kleinere Erdbeben im Wöllgraben und im Möschitzgraben

Mittwoch um 15:04 und um 16:54 Uhr MESZ sowie am Donnerstag um 1:06 zitterte die Erde zwischen St. Peter ob Judenburg und Unzmarkt. Die Magnitude wird dabei mit 1,0 bis 1,8 und die Bebenherdtiefe von sieben bis zehn Kilometer von der ZAMG angegeben. Die Epizentren lagen im Wöllgraben und Möschitzgraben und wurden von einigen Personen teils deutlich verspürt, teilt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik mit. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten.

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Polizei: Graffiti an Kirchenmauer

Graffiti an Kirchenmauer

Mautern in Steiermark, Bezirk Leoben. – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag besprühten unbekannte Täter die Außenfassade einer Pfarrkirche mit Graffiti.

Eine schwere Sachbeschädigung begingen unbekannte Täter letzte Nacht an einer Kirchenmauer. Dabei sprühten sie unter anderem religionsfeindliche Wortlaute und nationalsozialistische Symbole in verschiedenen Farben auf die Außenfassade der Pfarrkirche.

Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Mautern in Steiermark unter 059 133 – 6300 100.

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Helmut Schretter: Paldesa Moden eröffnete exquisite Modeboutique in Knittelfeld

Paldesa Moden eröffnete exquisite Modeboutique in Knittelfeld

Seit 5. Mai begrüßt „Paldesa Moden“ in der Knittelfelder Innenstadt, in der Herrengasse 17, alle Damen im 85 Quadratmeter großen Fashionstore mit hochwertiger und leistbarer Designerware.

Egal ob figurbetont oder curvy bietet Monika Schretter, die Inhaberin des neuen Fashionparadieses „Paldesa Moden“ in der Knittelfelder Innenstadt für alle Frauen trendige Mode, Outfits und Accessoires an. „In unserer Boutique finden stilbewusste Kundinnen Kleidung aus hochwertigen Stoffen und Materialien, frisch aus den Modemetropolen“, so beschreibt die Unternehmerin Monika Schretter das Konzept der neuen High- Fashion- Boutique. „Außerdem ist es mir besonders wichtig, Mode für alle Frauen anzubieten. Jede soll in unserer Boutique, die ein einzigartiger Mix aus klassisch und ausgefallen ist, fündig werden und sich daheim noch lange über die vielen Einzelstücke freuen.“ Auch für die Zukunft ist einiges geplant, so die Boutique-Besitzerin Frau Schretter: „Ich bin ständig auf der Suche nach den neuesten Trends, die en vogue sind, und bald wird es auch österreichische Designs im Store geben, mehr verrate ich dazu aber noch nicht.“

Zahlreiche Eröffnungsangebote und individuelles Beratungserlebnis

In der liebevoll renovierten Geschäftsfläche des rund 400 Jahre alten Hauses wartet ab sofort ein Modeerlebnis der Extraklasse mit individueller Beratung. „Ich kann es kaum erwarten, meine Kundinnen begrüßen zu dürfen. Natürlich warten unschlagbare Eröffnungsangebote und ein Gläschen Sekt für jeden, der uns besucht“, freut sich die Inhaberin Monika Schretter. Generell wird der Fokus bei „Paldesa Moden“ auf Beratung und Individualität liegen. „Wir haben eine Loungeecke, dort kann man sich inspirieren lassen und plaudern, ein Gläschen Sekt oder ein Kaffee wird dabei natürlich nicht fehlen“, so die flippe Geschäftsfrau. „Der Einkauf soll ein Erlebnis sein und dafür werden wir uns Zeit nehmen.“

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr.: 09.00 – 18.00 Uhr / Sa.: 09.00 – 15.00 Uhr 

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Feuerwehr: Kollision bei Überholvorgang auf der A9

Kollision bei Überholvorgang auf der A9

Beim Zusammenstoß zweier Pkw auf der Pyhrnautobahn bei Mautern wurden Mittwochvormittag fünf Personen verletzt.

Gegen 10:20 Uhr fuhr ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land mit seinem Pkw auf der Pyhrnautobahn A9 aus Richtung Linz kommend in Richtung Graz. Bei Mautern verlor er bei einem Überholvorgang aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit dem vor ihm fahrenden Pkw, gelenkt von einem ebenfalls 67-Jährigen aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, der Pkw des Oberösterreichers durchschlug die Leitschiene und kam auf einer Begleitstraße zum Stillstand. Der Lenker und seine 66-jährige Beifahrerin wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Lenker aus der Oststeiermark sowie seine beiden Beifahrerinnen (68 und 77 Jahre alt) wurden ebenfalls verletzt. Alle Beteiligten erlitten Verletzungen unbestimmten Grades (waren ansprechbar) und wurden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Die verletzte Oberösterreicherin musste mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Kalwang gebracht werden. Eine Umleitung der Autobahn in Fahrtrichtung Graz musste eingerichtet werden und wurde zum Teil um 12:00 Uhr bzw. zur Gänze wieder um 17:40 Uhr freigegeben. Die Feuerwehren Mautern, Kammern und Seiz standen mit sieben Fahrzeugen und 24 Personen im Einsatz.

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Weiterer Ermittlungserfolg gegen Rumänenbande

Wie bereits berichtet kam es am 19. April 2022 zur Festnahme von drei rumänischen Staatsbürgern. Den Männern werden Einbruchsdiebstähle in Italien zur Last gelegtNun gelang es dem Landeskriminalamt Steiermark (LKA) weitere Straftaten nachzuweisen.

Laufende Ermittlungen bestätigten den Verdacht, dass die Festgenommenen (22, 22, 23) auch weitere Straftat verübt haben könnten. In enger Zusammenarbeit mit dem Polizeikooperationszentrum Thörl-Maglern und italienischen Behörden konnten nun weitere Einbruchsdiebstähle in Italien nachgewiesen werden.

Schadenssumme beträgt nunmehr mehr als ‪200.000‬ Euro

„Diese nachgewiesenen Einbrüche haben sich in Cividale und Trevisio ereignet. Gestohlen wurden dabei nicht nur diverse Baumaschinen, sondern auch vier Kleintransporter“, so der führende Ermittler des LKA, Ermittlungsbereich Diebstahl.

Der Ermittler führt aus, dass den festgenommenen Rumänen insgesamt fünf Einbruchsdiebstähle und sieben Fahrzeugdiebstähle zur Last gelegt werden. Die Festgenommenen befinden sich nach wie vor in der Justizanstalt Graz-Jakomini. Die Staatsanwaltschaft Graz prüft ein Auslieferungsverfahren nach Italien.

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Über 30 Jahre ohne Führerschein unterwegs

Polizisten führten am Sonntagvormittag in Scheifling einen Verkehrsschwerpunkt durch. Dabei kontrollierten sie auf der B 317 einen 49-jährigen Pkw-Lenker. Der Kärntner besitzt seit mehr als 30 Jahren keinen Führerschein.

Verkehrspolizisten führten gegen 11.00 Uhr, in Scheifling Fahrzeug-Lenkerkontrollen durch. Dabei kontrollierten sie auch den in Villach wohnhaften Mann. Laut seinen eigenen Angaben würde er bereits seit mehr als 30 Jahren ohne Führerschein Kraftfahrzeuge lenken. Nun, kurz vor seinem 50.Geburtstag, möchte er sich aber der Führerscheinprüfung stellen. Der Villacher wird der Bezirkshauptmannschaft Murau angezeigt.

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Zeiler: Tödlicher Verkehrsunfall in Spielberg

Tödlicher Verkehrsunfall in Spielberg

Bei einem Verkehrsunfall Montagfrüh erlitt ein 43-jähriger Pkw-Lenker tödliche Verletzungen.

Gegen 04:30 Uhr war der 43-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit seinem Pkw auf der L 545 von Süden kommend in Richtung Kreuzungsbereich mit der L 503 unterwegs. Aus unbekannter Ursache kam er unmittelbar vor der Kreuzung von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen im Kreuzungsbereich stehenden Baum. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.

Einsatzkräfte der Feuerwehren Spielberg und Sachendorf befreiten den Mann aus dem total beschädigten Fahrzeug.

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„Love scam“ 31-jährige Rumänin in Haft

Über die Dauer eines Jahres knüpfte eine 31-jährige Rumänin Kontakte mit Männern mittleren Alters und es gelang ihr dadurch sich einen fünfstelligen Eurobetrag zu beschaffen.

Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminialdienstgruppe gegen eine erfolgreiche „Love-Scam“-Betrügerin konnte nun eine 31-jährige rumänische Staatsangehörige ausgeforscht und festgenommen werden. Sie nutzte für die Betrugshandlungen ihre Kontakte aus der Rotlichtszene und versprach Männern mittleren Alters die „große Liebe“. Sie führte auch zeitgleich mehrere Beziehungen und wohnte teilweise auch bei den Männern. Für angeblich erkrankte Angehörige und vorgegebene Anwaltskosten erschlich sie sich von „ihren Männern“ finanzielle Unterstützung. Insgesamt verschaffte sie sich auf diese Weise einen hohen fünfstelligen Eurobetrag. Zum Zeitpunkt der Ermittlungen war die 31-Jährige nicht in Österreich aufhältig und es wurde ein EU-Haftbefehl erwirkt. Die rumänischen Behörden konnten die Frau schließlich festnehmen und sie wurde in weiterer Folge nach Österreich ausgeliefert. Bei der Einvernahme durch die Kriminaldienstgruppe zeigte sie sich teilweise geständig und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.

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Müller: Montanuniversität Leoben gewinnt den Houskapreis 2022 All Stars.

Montanuniversität Leoben gewinnt den Houskapreis 2022 All Stars.

B&C Privatstiftung vergab Sonderpreis für Forschungsprojekte mit Fokus auf wirtschaftliche Weiterentwicklung. Sieg für Stefan Pogatscher von der Montanuniversität Leoben und Clemens Zierhofer von der Universität Innsbruck ex aequo

Der Houskapreis 2022 All Stars, der Forschungspreis der B&C Privatstiftung, wurde am Donnerstag im Rahmen einer festlichen Zeremonie verliehen. Mit diesem Sonderpreis wurden heuer jene Forschungsprojekte ausgezeichnet, die bereits für den Houskapreis nominiert waren und seither die größte Weiterentwicklung erreichen konnten. Erstmals gab es zwei erste Plätze: Stefan Pogatscher, Professor an der Montanuniversität Leoben, und Clemens Zierhofer, Professor an der Universität Innsbruck, erhielten ex aequo den Forschungspreis der B&C Privatstiftung. Beide Erstplatzierten erhalten Forschungs- bzw. Investitionsgutscheine in Höhe von je 150.000 Euro.

Vor rund 300 Gästen aus Wirtschaft und Forschung prämierte die B&C Privatstiftung im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 28. April 2022 nunmehr zum 17. Mal Österreichs Top-Forschungsleistungen. Mit dem Sonderpreis Houskapreis 2022 All Stars legte die B&C besonderes Augenmerk auf die wirtschaftliche Fortentwicklung bereits prämierter Projekte. Heuer setzte es eine besondere Überraschung: Zwei Projekte errangen ex aequo den ersten Platz. Aus diesem Grund erhöhte die B&C sogar die Gesamtdotierung um 90.000 Euro, um beide erste Plätze mit je 150.000 Euro ausstatten zu können. Der Preis wurde im Jahr 2005 mit dem Ziel ins Leben gerufen, wirtschaftsrelevante Forschung zu fördern und damit zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich beizutragen.

Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung: „Die Prämierten zeichnen sich nicht nur durch herausragende Forschungsexzellenz aus, sondern bewiesen auch Mut zum Unternehmertum, was die zahlreichen Spin-offs belegen. Genau dieses Ziel, die Förderung des österreichischen Unternehmertums, bezwecken wir mit unserem Forschungspreis. Den Gewinnern des Houskapreises 2022 All Stars gratuliere ich sehr herzlich und bedanke mich bei all den Forschenden, die eingereicht haben.“ Mariella Schurz, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung: „Besonders erfreulich ist, dass die Projekte, die vor Jahren beim Houskapreis eingereicht wurden, sich am Markt durchwegs gut etablieren und sogar neue Standards setzen konnten.“

Sieg für Stefan Pogatscher von der Montanuniversität Leoben und Clemens Zierhofer von der Universität Innsbruck ex aequo

Aus den fünf nominierten Einreichungen für den Houskapreis 2022 All Stars ging der erste Platz ex aequo an zwei Nominierte: Stefan Pogatscher von der Montanuniversität Leoben für seine Errungenschaften im Bereich der Härtungskinetik von Aluminium und Clemens Zierhofer von der Universität Innsbruck für die Entwicklung von Innenohr-Implantaten, sogenannte Cochlea-Implantate, für hörbeeinträchtigte Menschen. Beide Wissenschafter erhalten Forschungs- oder Investitions- Gutscheine im Wert von je 150.000 Euro.

Das Forschungsteam rund um Stefan Pogatscher, Professor für Metallurgie von nachhaltigen Leichtmetalllegierungen an der Montanuniversität Leoben, hat einen Weg gefunden, Aluminium-Legierungen unter Beibehaltung einer hohen Festigkeit leichter verformbar zu machen. Dafür erhielt der Wissenschafter bereits im Jahr 2016 den Houskapreis. Kommerziell erfolgreich umgesetzt wurden die daraus entwickelten Methoden und Legierungen vom österreichischen Aluminiumkonzern AMAG Austria Metall AG. „Der Houskapreis hat meine Forschungslaufbahn bereits positiv beeinflusst und ermöglicht, noch intensiver an der Thematik zu arbeiten. Der All Stars-Sonderpreis ist die Krönung meiner bisherigen Leistungen und eine zusätzliche Bestätigung, dass ich zum wirtschaftlichen Erfolg meines Unternehmenspartners, der AMAG, beitragen konnte“, freute sich Pogatscher über den Houskapreis All Stars-Sieg.

Ebenso mit dem ersten Platz prämiert wurde Clemens Zierhofer, Leiter des Instituts für Mechatronik an der Universität Innsbruck, der im Jahr 2012 mit der Entwicklung des Cochlea-Implantats den 3. Platz erreichen konnte. Er und sein Team entwickelten gemeinsam mit dem Industriepartner MED-EL Innenohr-Hörsysteme weiter und mittlerweile werden damit etwa 20.000 Menschen jährlich in 134 Ländern versorgt. Zierhofer über seinen Gewinn und die Bedeutung von Forschungsförderungen: „Der Houskapreis 2022 All Stars ehrt mich sehr und ist eine zusätzliche Motivation für das gesamte Team, unsere Forschung weiter voranzutreiben. Errungenschaften haben mehr Chancen auf marktwirtschaftlichen Erfolg, wenn sie gesellschaftlich relevant sind. Aus meiner Sicht wäre es daher vernünftig, bei Förderungen den Fokus auf solche Themen zu legen.“

Houska-Talk: Markus Hengstschläger fordert mehr Mut, Neuland zu betreten

Der vielfach ausgezeichnete und international anerkannte Genetiker und Autor Markus Hengstschläger war diesjähriger Houska-Talk-Gast bei der Preisverleihung. Er sprach mit den nominierten Wissenschaftern zum Thema „Von der Idee auf den Markt“ über Mut, Chancen, Hürden und Erfolge auf dem Weg zum wirtschaftlichen Durchbruch ihrer Forschungsarbeit. Er selbst betonte die Attraktivität des Forschungsstandorts Österreich, jedoch stelle er auch eine Wissenschaftsskepsis in Österreich fest. „Es muss alles dafür getan werden, dass der Mut, Neuland zu betreten, gefördert wird. Wir sollten uns beispielsweise Gedanken über die Fehlerkultur in Österreich machen. Und wir sollten in Bildung und Ausbildung mehr auf die Förderung von Schnittflächenkompetenz zwischen Wissenschaft und Wirtschaft legen“, so Hengstschläger.

Vorschau: Houskapreis 2023 mit dritter Kategorie und Gesamtdotierung von 750.000 Euro

Der Forschungspreis der B&C Privatstiftung geht im kommenden Jahr mit einer Neuerung in die 18. Runde: Der Houskapreis 2023 wird neben den beiden Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ um eine dritte Kategorie erweitert – jene der „außeruniversitären Forschung“. Damit einhergehend erhöht die B&C-Gruppe auch die Gesamtdotierung deutlich von 500.000 auf 750.000 Euro. Die Einreichfrist für Forschende an Hochschulen, KMU und außeruniversitären Einrichtungen startet am 1. September 2022

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LPD Stmk/Hellinger: Neue Polizistinnen und Polizisten für die Steiermark 

Neue Polizistinnen und Polizisten für die Steiermark 

105 Frauen und Männer wurden am 28. April 2022 in St. Peter am Kammersberg ausgemustert. Ab dem 1. Mai 2022 unterstützen sie unsere erfahrenen Kolleginnen und Kollegen im Außendienst. 

"Polizistinnen und Polizisten leisten einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Menschen in Österreich – es freut mich, dass sich junge Frauen und Männer entscheiden, für diese Sicherheit, die nicht selbstverständlich ist, ihren Beitrag zu leisten", sagte Landespolizeidirektor Gerald Ortner bei der Ausmusterungsfeier in St. Peter am Kammersberg. 31 Damen und 74 Herren durften sich über ihren erfolgreichen Kursabschluss am Bildungszentrum der Sicherheitsakademie des Innenministeriums freuen. Sie werden künftig – gemeinsam mit ihren erfahrenen Kolleginnen und Kollegen - für die Sicherheit der Menschen in der Steiermark sorgen."Ich danke Ihnen, dass Sie sich für diesen Beruf entschieden haben und heiße Sie in der großen Polizeifamilie willkommen", ergänzte der Landespolizeidirektor.

Der größte Teil der Absolventinnen und Absolventen wird mit 1. Mai 2022 auf verschiedene Dienststellen in der Stadt Graz und den Bezirken Leoben sowie Leibnitz versetzt. Hinzugezählt werden hier auch jene Damen und Herren, die für fremdenpolizeiliche Agenden zum Beispiel in Spielfeld zuständig sein werden. Auch die Landesverkehrsabteilung erhält neue Kräfte.

Die Personaloffensive konnte trotz Pandemie auch in den letzten zwei Jahren weitergeführt werden. Derzeit befinden sich weitere 380 Personen in der Steiermark in Grundausbildung. „Uns ist es ein großes Anliegen, genau diesen Weg auch in den nächsten Jahren weiterführen zu lassen“, so der Chef der steirischen Polizei.

Die Polizeigrundausbildung dauert zwei Jahre und setzt sich aus theoretischen Abschnitten und Praxisphasen zusammen. In der theoretischen Ausbildung stehen unter anderem Persönlichkeitsbildung, Menschenrechte, die Vermittlung von Rechtsmaterien, Handlungs- und Einsatztraining, Kriminalistik sowie Kommunikation im Mittelpunkt. „Das Niveau ist im internationalen Vergleich ein sehr hohes. Darauf können wir stolz sein. Unsere Schülerinnen und Schüler werden zwei Jahre lang akribisch auf ihren neuen verantwortungsvollen Beruf vorbereitet“, erklärt der Leiter der Sicherheitsakademie Norbert Leitner.

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Einbruch in Kellerabteile in Knittelfeld und Spielberg

Wie erst heute bekannt wurde brachen unbekannte Täter zwischen 21. April und 22. April 2022 in vier Mehrparteienhäusern mehrere Kellerabteile auf. Sie stahlen insgesamt acht Fahrräder, davon zwei E-Bikes, im Wert von mehreren Tausend Euro.

Zwischen 20:00 Uhr und 14:25 Uhr brachen die Unbekannten mehrere Kellerabteile auf und sägten danach die teilweise an den Fahrrädern angebrachten Fahrradschlösser ab. Zudem wurden auch Fahrräder, die im Stiegenhaus bzw. in einem Fahrradständer abgestellt waren, gestohlen. Auch hier wurden die Fahrradschlösser abgesägt.

Sachdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Knittelfeld, Tel. Nr. ‪059 133‬/6310, erbeten.

Präventionstipps der Polizei:

  • Notieren Sie Ihre Fahrraddaten in einem Fahrradpass! Halten Sie die Rahmennummer unbedingt fest.
  • Stellen sie die Fahrräder nach Möglichkeit immer in einem versperrbaren Raum ab.
  • Befestigen Sie Ihr Fahrrad im Freien nach Möglichkeit an einen fix verankerten Gegenstand. An stark frequentierten Plätzen und bei Dunkelheit stellen Sie es an hell erleuchteten Plätzen ab.
  • Aber: Stellen Sie Ihr Rad nicht immer am gleichen Platz ab.
  • Lassen Sie keine wertvollen Gegenstände in einer Gepäckstasche oder am Gepäcksträger zurück.
  • Nehmen Sie Werkzeuge aus der Satteltasche. Diese könnten von Gelegenheitsdieben verwendet werden.
  • Nehmen Sie teure Komponenten, wie den Fahrradcomputer usw. immer ab.
  • Verwenden Sie Bügelschlösser ab 12 Millimeter Rohrstärke oder Panzerkabelschlösser. Nicht empfehlenswert sind dünne Spiralkabel und Zahlenschlösser.

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Feuerwehr: Brand eines Wirtschaftsgebäudes: 75-Jähriger verstorben

Brand eines Wirtschaftsgebäudes: 75-Jähriger verstorben

Montagnachmittag geriet in Sankt Peter-Freienstein aus bislang unbekannter Ursache, ein Kuhstall in Brand. Ein 75-jähriger Nachbar, der beim Retten von Tieren helfen wollte, kam dabei ums Leben. 

Gegen 15.55 Uhr bemerkten mehrere Polizeistreifen aufgrund starker Rauchschwaden einen Brand eines Wirtschaftsgebäudes. Beim Eintreffen der Polizisten auf dem landwirtschaftlichen Anwesen wurden diese bereits von zwei Ersthelfern um Hilfe gebeten, um einen bewusstlosen Mann aus dem Nahbereich des brennenden Stalles zu bringen. Gemeinsam brachten sie den 75-Jährigen aus der Gefahrenzone und übernahmen bis zum Eintreffen des Notarztes medizinische Erstmaßnahmen. Trotz aller Bemühungen des Arztes um das Leben des 75-Jährigen, verstarb dieser aufgrund eines medizinischen Notfalles noch beim Anwesen. Ein 42-jähriger Helfer wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von der Rettung vorsorglich in das LKH Leoben gebracht. 

Mehrere Feuerwehren standen mit 50 Personen im Einsatz und konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht. Das Rote Kreuz, ein Notarzt-Team sowie mehrere Polizeistreifen standen ebenso im Einsatz. 55 Kühe sowie zehn Kälber konnten unversehrt aus dem Stall gebracht werden. Ermittlungen zur Brandursache werden vom Landeskriminalamt bzw. von Sachverständigen durchgeführt.

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Türke stach 19-Jähriger in den Rücken

Sonntagfrüh stach in Zeltweg ein Mann (27) mit einem Messer auf eine 19-Jährige ein. Die Frau erlitt eine schwere Stichverletzung am Rücken. Das Landeskriminalamt Steiermark ermittelt.

Gegen 6 Uhr früh kam es in einem Einfamilienhaus zu einem heftigen Streit zwischen mehreren anwesenden Personen. Darunter befand sich auch die 19-jährige Murtalerin und ein türkischer Bekannter. Der Mann verließ anschließend die Örtlichkeit. Er kam jedoch kurze Zeit darauf mit einem Küchenmesser zur Wohnadresse zurück. Dabei geriet der 27-Jährige mit seiner Bekannten in eine persönliche Auseinandersetzung. Er drohte ihr daraufhin mit dem Umbringen und stach mit dem zirka 20 cm langen Messer in Richtung der Frau. Die 19-Jährige wich der Attacke aus, erlitt aber dennoch eine schwere Stichverletzung am Rücken. Die Frau wurde ins LKH Judenburg eingeliefert. Polizisten nahmen den 27-jährigen Tatverdächtigen fest. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete die Einholung eines medizinischen Sachverständigengutachtens, eine Blutabnahme, sowie die weiterführenden Ermittlungen an. Das Landeskriminalamt Steiermark, Ermittlungsbereich Leib/Leben führt diese zur Stunde durch. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Verdächtige in die Justizanstalt Leoben überstellt werden.

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LPD Stmk/Gimpel: Gratulation zum 100. Geburtstag

Gratulation zum 100. Geburtstag

Es ist ein ganz besonderer Geburtstag, den der Knittelfelder Abteilungsinspektor in Ruhe Peter Wipfler am 25.April 2022 feiern durfte. Er wurde 100 Jahre alt. Die steirische Exekutive gratuliert ihm von Herzen und wünscht noch viele weitere schöne Lebensjahre. 

Fast 40 Jahre lang war Peter Wipfler als Gendarm im damaligen Bezirk Knittelfeld im Einsatz. Er trat 1946 unmittelbar nach dem Krieg in den Gendarmeriedienst ein. Seine Karriere begann er zunächst in Gratwein, ehe er in den Bezirk Knittelfeld wechselte. Dort verrichtete er auf verschiedenen Gendarmerieposten seinen Dienst. 1962 ließ er sich zum dienstführenden Beamten ausbilden und wurde später zunächst stellvertretender Kommandant und anschließend Kommandant des Gendarmeriepostens in Knittelfeld. 

"Abteilungsinspektor in Ruhe Wipfler kann auf eine aufregende und erfüllte Dienstzeit bei der Bundesgendarmerie zurückblicken. Viele Jahrzehnte war er in der Steiermark für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz", sagte Landespolizeidirektor Gerald Ortner, der ihm persönlich zum Geburtstag gratulierte. "Die Landespolizeidirektor gratuliert dem Kollegen recht herzlich zu diesem besonderen Geburtstag und wünscht ihm in Zeiten wie diesen natürlich vor allem eines: Viel Gesundheit und viele weitere schöne Lebensjahre", ergänzt der Chef der steirischen Polizei. Ein Ständchen der Polizeimusik Steiermark durfte bei diesem Anlass ebenso nicht fehlen.

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Einbrecher festgenommen

Zwei 30-jährige Georgier stehen im Verdacht, mehrere Einbruchsdiebstähle begangen zu haben. Bei einem Einbruchsversuch Samstagabend wurden sie festgenommen. 

Die beiden Georgier gingen immer nach demselben Schema vor. Sie legten jeweils in Baumärkten tagsüber hochpreisige Werkzeuge wie Kettensägen, Lasermessgeräte und Akkubohrmaschinen in einen Einkaufswagen und versteckten diesen Wagen in umzäunten Freilagern (Gartenabteilung) der Baumärkte. Am 23. April ereigneten sich in Stainz, Deutschlandsberg und Eibiswald drei solcher Vorbereitungshandlungen, welche von aufmerksamen Angestellten zur Anzeige gebracht wurden.

Zum Zwecke der Observation forderte die Polizeiinspektion Deutschlandsberg die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, kurz EGS, des Landeskriminalamtes Steiermark zur Unterstützung an. Kräfte der EGS nahmen die beiden Georgier am Samstag gegen 21:30 Uhr in Deutschlandsberg fest, nachdem sie beim dortigen Baumarkt das vorbereitete Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro abholen wollten. 

Im Zuge der Erhebungen stießen die Polizisten auf zwei weitere gleichgelagerte Vorbereitungshandlungen in St. Pölten (NÖ). Nach dem Vorhalt aller Tathandlungen zeigten sich die Georgier geständig. Die mutmaßlichen Täter gaben an, lediglich auf der Durchreise zu sein, sie waren mit einem Pkw mit polnischem Kennzeichen unterwegs.

Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete an, die beiden Tatverdächtigen nach dem Abschluss der Erhebungen in die Justizanstalt Graz-Jakomini einzuliefern. Da mit hoher Wahrscheinlichkeit von weiteren Tatorten mit einem überörtlichen Vorgehen der beiden 30-Jährigen auszugehen ist, werden die weiteren Erhebungen ab sofort vom Landeskriminalamt Steiermark geführt. 

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Schwer alkoholisierter Lkw-Lenker wurde aus dem Verkehr gezogen

Polizisten zogen Freitagnachmittag in Scheifling einen schwer alkoholisierten ausländischen 36-jährigen Lkw-Lenker aus dem Verkehr.

Ein unbeteiligter Verkehrsteilnehmer erstattete gegen 17:30 Uhr bei der Polizei die Anzeige, dass ein Lkw sehr unsicher auf der B96 unterwegs sei. Zwei Polizeistreifen konnten das verdächtige Fahrzeug vor einem Geschäft wahrnehmen, der Lkw-Lenker war gerade mit Ladetätigkeiten beschäftigt. Er gab an, zuvor von Judenburg nach Scheifling gefahren zu sein. Ein Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung, eine Führerscheinabnahme war die Folge. Ebenso war das Fahrzeug beschädigt und wies somit schwere Mängel auf. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der 36-Jährige wird nach der Einhebung einer Sicherheitsleistung an die Bezirkshauptmannschaft Murau angezeigt werden.  

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Telefonbetrüger brachten Knittelfelderin um ihr Erspartes

Bislang unbekannte Täter verleiteten eine 64-Jährige Knittelfelderin mit Gewinnversprechungen wiederholt zu Vorauszahlungen durch Krypto-Währung. Der Schaden beträgt mehrere Zehntausend Euro.

Im Zeitraum von September 2020 bis April 2022 kontaktierten die unbekannten Täter ihr Opfer mehrmals telefonisch. Unter dem Vorwand, bei einem Gewinnspiel gewonnen zu haben, verleiteten sie die Frau, zwecks angeblicher Vorauszahlungen für die Gewinnausschüttung, zum Kauf von Kryptowährung-Bons und in weiterer Folge zur telefonischen Durchgabe der Aufladecodes.

Die unbekannten Täter hielten den Kontakt ständig aufrecht, kontaktierten das Opfer in regelmäßigen Abständen und nannten dabei immer wieder verschiedenste Vorwände, weshalb das Geld nicht ausbezahlt werden könne. Dadurch wurde das Opfer in den letzten 2 Jahren mehrmals zum Kauf und der Weitergabe von Wertbons verleitet. Das Geld wurde zu einem geringen Teil selbst finanziert, zum Teil von Familienmitgliedern und Bekannten ausgeliehen.

Präventionstipps der Kriminalpolizei

  • Beenden so derartige Telefonate sofort und erstatten sie Anzeige
  • Schützen Sie ihre eigene Identität. Sämtliche von Ihnen bekannt gegebenen persönlichen Daten, erleichtern dem Täter sein Vorhaben.
  • Die Täter beeinflussen ihrer Opfer und nutzen Gutgläubigkeit skrupellos aus, um an ihr Geld zu gelangen. 
  • Überweisen sie keinesfalls Geld und geben sie nie Wertbons an Unbekannte weiter
  • Lösen sie keine Schecks ein oder leiten sie keine Briefe oder Päckchen für Unbekannte weiter
  • Seien sie misstrauisch bei unglaublichen Angeboten oder Versprechungen
  • Kontaktieren sie Familienmitglieder oder Freunde im Verdachtsfall
  • Scheuen Sie sich nicht eine Anzeige zu erstatten.
  • Sollten Sie bereits Opfer einer derartigen Betrugshandlung geworden sein, erstatten Sie unbedingt Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.

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ZAMG: Erdbeben im Tragößtal

Erdbeben im Tragößtal

Am Freitag, den 22. April 2022, ereignete sich nachmittags um 15:32 Uhr MESZ nördlich von Leoben in der Steiermark ein Erdbeben der Magnitude 2,6. Das Epizentrum lag westlich von St. Katharein im Tragößtal und wurde von einigen Personen teils deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten.

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Foto Freisinger/ Armin Russold: Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Im Zuge ihrer Teilnahme am "Österreichischen Bergbautag 2022" besuchte Bundesministerin Elisabeth Köstinger auch die Forschungseinrichtungen der Montanuniversität Leoben, die sich mit der Pyrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff beschäftigen. Angesiedelt sind diese Aktivitäten im "Resources Innovation Center" (RIC) der Montanuniversität Leoben, dem Ministerin Köstinger eine Förderung von drei Millionen Euro zusagte.

"Bereits seit dem Jahr 2020 entwickelt die Montanuniversität Leoben im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit den namhaften Industriepartnern voestalpine Stahl, Primetals Technologies Austria, Wien Energie und RAG Austria (als Industrie-Projektkoordinator) vielversprechende, zukunftsweisende Wasser- und Kohlenstoff-Technologien, durch die es möglich sein wird, Wasser- und Kohlenstoff CO2-neutral aus einer Hand zu gewinnen", erklärte der Rektor der Montanuniversität Leoben, Magnifizenz Wilfried Eichlseder, in seinem Eingangsstatement.

"Durch die Anwendung verschiedener Pyrolyse-Verfahren wird der Rohstoff Methan (Erdgas) emissionsfrei in Wasser- und Kohlenstoff zerlegt. Auf diesem Wege erhält man einerseits den speicherbaren und klimaneutralen Energieträger Wasserstoff und andererseits den wichtigen und derzeit knappen Rohstoff Kohlenstoff", erklärte Univ.-Prof. Dr. Peter Moser, der als Vizerektor der Montanuniversität Leoben das Projekt im Rahmen des Resources Innovation Center (RIC) Leoben koordiniert und vorantreibt. "Diese Zukunftstechnologie vereint die Ziele Dekarbonisierung, Transformation von und zu Energieträgern sowie die Erzeugung von kritischen Rohstoffen. Der aus der Pyrolyse gewonnene hochwertige Kohlenstoff hat das Potenzial, vielfältige nachhaltige Technologien erst zu ermöglichen und zu revolutionieren", so Moser.

BM Elisabeth Köstinger zeigte sich von den mannigfaltigen Forschungsaktivitäten der Montanuniversität beeindruckt: "Krisensicherheit verlangt Rohstoffe. Nicht alle Rohstoffe sind überall unendlich verfügbar, daher ist das Resources Innovation Center (RIC) der Montanuniversität Leoben eine wichtige Institution, die wir mit drei Millionen Euro in ihrer Arbeit unterstützen. Schon heute wird hier daran geforscht, auf zukünftige Herausforderungen wissenschaftliche Antworten in Form von Innovationen zu finden", so Köstinger.

Univ.-Prof. Dr. Helmut Antrekowitsch, der den interessierten Medienvertreter*innen auch die Versuchsaggregate für die Pyrolyse präsentierte, ergänzte: "Die Metallbad-Pyrolyse von Methan stellt im Vergleich zu alternativen Technologien eine energetisch günstige Möglichkeit zur Herstellung von großen Mengen an Wasserstoff für die Industrie dar, bei der zusätzlich elementarer Kohlenstoff als hochwertiges Produkt anfällt, welcher beispielsweise in der Landwirtschaft oder Baustoffindustrie zum Einsatz kommen kann", unterstrich Antrekowitsch.

Kohlenstoff

Kohlenstoff gilt als extrem wertvoller industrieller Rohstoff für die nachhaltige Produktion von Baustrukturen, Batterien, Computerchips, Kohlenstofffasern und für die Herstellung carbonbasierter Strukturen und Materialien, die in zahlreichen Branchen wie der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, Sport- und Freizeitbranche oder Hightechindustrie angewandt werden. Eine z. B. in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnende Modifikation von Kohlenstoff ist Graphen – der zweidimensionale Zukunftswerkstoff. Er ist ultradünn, leicht, stabil und leitend, seine Anwendungsmöglichkeiten sind praktisch unendlich. Darüber hinaus findet Kohlenstoff Verwendung in Lithium-Ionen-Batterien, kann als Wasserstoffspeicher eingesetzt werden oder findet sich in der Wasser-, Boden- und Luftaufbereitung als Schlüsselstoff wieder.

Wasserstoff

Der parallel gewonnene Wasserstoff ist analog zu Kohlenstoff klimaneutral und flexibel in vielen verschiedenen Sektoren, unter anderem als wichtiger Energieträger und Reduktionsmittel zur Erreichung der Klimaziele, einsetzbar. Darüber hinaus kann Wasserstoff in vorhandenen Lagerstätten saisonal in großen Mengen gespeichert, umweltfreundlich in bestehenden Gasleitungen nach Kundenbedarf transportiert werden und erhöht dadurch die Versorgungssicherheit.

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Osterfeuer: Was heuer erlaubt ist

Erstmals seit drei Jahren werden heuer am Osterwochenende wieder in großem Stil Brauchtumsfeuer stattfinden. Erlaubt sind Osterfeuer ausschließlich in der Zeit vom Karsamstag, 15.00 Uhr, bis Ostersonntag, 3.00 Uhr, aber nicht überall.

Seit 2020 gab es pandemiebedingt keine Osterfeuer und heute erwartet die Feuerwehr wieder flächendeckend Brauchtumsfeuer, wenngleich es seit 2011 strenge Regelungen gibt, die in der Brauchtumsverordnung des Landes Steiermark festgelegt sind und in der Luftreinhalteverordnung. In der Landeshauptstadt Graz sind Brauchtumsfeuer ganzjährig verboten. In einzelnen Gemeinden in den Bezirken Graz Umgebung, Leibnitz oder Südoststeiermark ist nur ein Osterfeuer pro Gemeinde erlaubt. Um die Schadstoffproduktion möglichst gering zu halten, dürfen ausschließlich trockene Pflanzenreste verwendet werden. „Was man keinesfalls verwenden darf sind Abfälle. Was auch nicht ins Osterfeuer gehört, ist frischer Strauchschnitt oder altes Laub oder feuchtes Holz – man sollte trockenes Holz verwenden, um das Osterfeuer möglichst rauchfrei zu gestalten“, sagt Thomas Pongratz vom Referat Luftreinhaltung des Landes. Um das Feuer überschaubar zu halten, empfehlen die Feuerwehren, keine übergroßen Feuerstellen anzuhäufen. Zu Bäumen müssen mindestens 40 Meter und zu Häusern 50 Meter Sicherheitsabstand eingehalten werden. Es dürfen keine Brandbeschleuniger eingesetzt werden, und bei starkem Wind darf das Feuer nicht entzündet werden. Auch wenn nur die Meldung bei der Bezirksverwaltungsbehörde verpflichtend ist, bittet die Feuerwehr um freiwillige Meldung, um Fehlalarme zu vermeiden und im Notfall schnell reagieren zu können.

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Polizei verstärkt Verkehrskontrollen zu Ostern

Zum ersten Mal seit Beginn der CoV-Pandemie wird zu Ostern auf den steirischen Straßen wohl wieder so viel los sein wie zuletzt 2019. Die Polizei wappnet sich und wird vor allem Tempo- und Alkoholkontrollen durchführen.

Die Exekutive hat sich auf das „Comeback des Osterreiseverkehrs“ eingestellt, sagt Heimo Kohlbacher von der Landespolizeidirektion Steiermark: „Wir werden hier Personal insofern rekrutieren, dass wir die Streifendienste verstärken, aber auch in Form von Alkohol-Planquadraten werden hier die jeweiligen Bezirke oder Städte Schwerpunkte setzen.“

Aktion scharf, wie immer zu Ostern – diesmal wohl aber wieder besonders wichtig, nachdem es 2020 und 2021 zu Ostern jedes Jahr fast um die Hälfte weniger Zwischenfälle als 2019 – im letzten Jahr vor der Pandemie – gab: „Wir gehen davon aus, dass es heuer im Vergleich zu den letzten Jahren natürlich mehr Frequenz geben wird, im öffentlichen genauso wie im privaten Bereich, und natürlich ist insofern hier Sicherheit geboten, dass wir auch heuer personell darauf regieren werden“, sagt Kohlbacher.

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