Trofaiacher Polizisten nahmen im August 2022 einen 19-jährigen Ungarn fest. Der Mann wurde bei einem Einbruchsdiebstahl auf frischer Tat betreten. Zwei weiteren Tätern gelang damals die Flucht. Akribische Ermittlungen führten zu weiteren Festnahmen. Insgesamt 31 Einbruchsdiebstähle in unterschiedlichen steirischen Bezirken und dem Burgenland konnten somit geklärt werden.
Der 19-Jährige konnte im August 2022 in Trofaiach auf frischer Tat festgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei gestohlene E-Bikes im Täterfahrzeug verstaut und für den Abtransport vorbereitet. Monatelang führten Kriminalisten von der Polizeiinspektion Trofaiach akribische Ermittlungen zu den auf der Flucht befindlichen Tätern. Diese führten schlussendlich zu zwei männlichen (29, 38) und einer weiblichen (26) ungarischen Tatverdächtigen.
Festnahmen | Verurteilung
Ein Tatverdächtiger (38) konnte im Jänner 2023 in Ungarn festgenommen werden. Der Mann befindet sich aktuell wegen in Ungarn begangener Delikte in Haft. Die 26-jährige Tatverdächtige wurde im Februar 2023 ebenfalls in Ungarn festgenommen. Sie wurde mittlerweile nach Österreich ausgeliefert. Die Festnahme des 29-jährigen Tatverdächtigen erfolgte Mitte Mai 2023 an der Grenze zu Ungarn. Die 26- als auch der 29-Jährige befinden sich aktuell in der Justizanstalt Graz-Jakomini.
Der 19-Jährige ist wieder auf freiem Fuß. Das Landesgericht Graz hat ihn bereits zu einer Haftstrafe verurteilt. Diese hat er mittlerweile verbüßt.
Ermittlungserkenntnisse
„Die Ermittlungen sind für uns somit abgeschlossen. Insgesamt konnten wir 31 Einbruchsdiebstähle mit einer Schadenssumme von mehreren zehntausend Euro klären“, so ein Trofaiacher Kriminalist. Aktiv war die Tätergruppe in den Sommermonaten Juli und August. Eingebrochen wurde in den Bezirken Leoben, Bruck-Mürzzuschlag, Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark, Graz-Umgebung, Weiz, Stadt Graz und Neusiedl am See. Die Täter reisten für die Straftaten jeweils aus ihrem Heimatland nach Österreich. Dabei hatten es die Tatverdächtigen vorwiegend auf E-Bikes, verwahrt in Carports abgesehen. Das Diebesgut wurde im Pkw nach Ungarn transportiert und dort gewinnbringend verkauft.
Unter dem Jahresthema „connect.create.care – Kunst, KI und Schule zwischen Pixel, Pinsel & Poesie“ veranstaltete die HLW Fohnsdorf am 30.4.2026 erstmals einen schulinternen Kunstwettbewerb im Rahmen von projecteuropa. Das Projekt wurde von Mag. Jasmin Morak initiiert und organisiert.
Von Jänner bis Ende April setzten sich die Schüler:innen intensiv mit kreativen Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz auseinander – sowohl als künstlerisches Werkzeug als auch als gesellschaftlich relevantes Thema. Insgesamt präsentierten sechs Klassen 14 kreative Werke, die den Einfluss von KI auf Kunst, Alltag, Schule und Gesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
Die gezeigten Arbeiten zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt an Medien und Ausdrucksformen aus: Bildkompositionen, Collagen, Songs, Dokumentationen, Trailer sowie Mockumentaries. Dabei verbinden die Schüler:innen künstlerische Gestaltung mit digitalen Techniken und reflektieren kritisch Chancen, Grenzen und ethische Fragen rund um KI.
Zu den vier ausgezeichneten Projekten zählen:
Die Bewertung erfolgte durch eine Jury, der unter anderem die regionale Künstlerin Gudrun Kindler angehörte, sowie durch Lehrpersonen und Schüler:innen mittels Online-Abstimmung.
Am Ende des Wettbewerbs wurden die oben erwähnten Siegergruppen ausgezeichnet, die sich über einen schulfreien Tag freuen dürfen. Darüber hinaus wurden die prämierten Projekte für die bundesweite Einreichung bei projecteuropa eingereicht und haben dort die Chance, ein Preisgeld von bis zu 1.000 Euro für ihre Klasse zu gewinnen.
Der Kunstwettbewerb erwies sich als voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie junge Menschen sich kreativ, kritisch und verantwortungsbewusst mit der Rolle Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen – an der Schnittstelle von künstlerischem Ausdruck, digitaler Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung.