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Lebenslust füllte den roten Saal in Spielberg

Nach all den Covid Lockdowns und damit verbundenen Terminverschiebungen war nun endlich die Bühne für "Lebenslust"

Die lang ersehnte Prämiere für die Band „Lebenslust“ ging am Freitagabend über die Spielberger Bühne und das gleich vor einem ausverkauften Haus. Der in Spielberg lebende und bis weit über die Bezirksgrenzen hinaus aus seiner langjährigen Tätigkeit als ehemaliger Chefredakteur bekannte Musiker und Songwriter Michael Heger (Gesang, Akustikgitarre, E-Gitarre, Keyboards, Trompete), gründete nach einem schweren Schicksalsschlag auf dem steinigen Weg zurück ins Leben, gemeinsam mit den beiden Sängerinnen, Gitarristinnen und Songwriterinnen, „Sue“ Susanne Steinkellner und „Lila“ Anita Wolfgruber diese Band. Mittlerweile ist die Band „Lebenslust“ zu einer 6-köpfigen Musikerfamilie heran- und zusammengewachsen. Mit „Charly“-Karl Frewein (Musikalische Gesamtleitung) Robert Schönfelder (Bass) und Manfred Pölzl (Schlagzeug) wurde „Lebenslust“ nun mit weiteren hervorragenden Musikern besetzt.

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„Film ab!“  -  volles Haus bei der Vorführung des Socialspots Regular Fit!

Unter großem Applaus wurde am 17. September 2021 der Socialspot Regular Fit im Dieselkino Fohnsdorf präsentiert. Nach der ersten Anspannung, als es hieß „Film ab!“, genossen die Jugendlichen des Workshops sichtlich den Beifall. Der Saal war bis auf den letzten Platz gebucht!

Entstanden ist der Socialspot im Rahmen des Ferienprogramms (Jugendsommer) der Stadtgemeinde Knittelfeld bei einem Filmworkshop von beteiligung.st. Die Jugendlichen entschieden sich für einen für sie wichtigen Inhalt, zu dem sie unter der künstlerischen Anleitung von Tobias Steiner den Socialspot zum Thema Toleranz erarbeiteten. Der in Knittelfeld aufgewachsene Tobias Steiner hat die Crew souverän und mit vollem Engagement angeleitet. 

Für all ihre Arbeit wurden die Teilnehmer:innen bei der Premiere belohnt. Beim Making of bekamen die Zuschauer:innen einen guten Einblick, wie sich die Arbeit der Jugendlichen hinter den Kulissen gestaltete. Das Resultat kann sich sehen lassen!

Daniela Köck (GF beteiligung.st): „Wir geben Jugendlichen die Möglichkeit über gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren und schlussendlich Verantwortung für ihr Filmprojekt mitzutragen. Was jungen Menschen wichtig ist, zeigt der Film. Am besten macht sich jede/jeder selbst ein Bild, auf youtube. Als Fachstelle finden wir es besonders wichtig, im Team kreativ zu sein und Jugendlichen ein Medium zu geben, um sich auszudrücken.“

Tobias Steiner: „Gemeinsam Filme zu machen, der Jugend ein Medium zu geben, das ist nicht nur Unterhaltungsprogramm, das ist Zukunftsgestaltung. Als ehemaliger Workshop-Teilnehmer verstehe ich was es bedeutet sich von der Magie des Films anstecken zu lassen. Bei mir hat es etwas bewirkt. Genau das brauchen wir: Eine Jugend, die sich ausprobieren kann, sich entwickelt und für sich selbst entscheidet, was für sie gut ist und was nicht. Filme zu machen ist ein Teil der Arbeit. Der zweite Teil ist es, das Werk zu zeigen, eine Botschaft unter Menschen zu bringen. Das ist am Freitag bei der Premiere auf jeden Fall gelungen.“

Von der zeitintensiven Ideenfindung bis zum fertigen Dreh waren es nur zwei Wochen, in denen die Jugendlichen sich intensiv einbringen konnten: Alle Aufgaben, angefangen vom gemeinsamen Drehbuchschreiben, Drehorte suchen, das visuelle Konzept entwickeln und alles, was noch zur Drehplanung gehört, wurden von den Jugendlichen mit Unterstützung von Tobias Steiner durchgeführt. Gedreht wurde an Motiven in Knittelfeld. Auch am Set bekleideten die Teilnehmenden alle Positionen selbst – ob Regieassistenz, Kamera, Ton, Beleuchtung, Ausstattung oder Maske. 

Zu sehen ist der Socialspot und das Making of über den beteiligungST YouTube-Kanal www.youtube.com/user/beteiligungST/.

Durchgeführt von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Bürger:innenbeteiligung

Gefördert wird das Projekt vom Land Steiermark, Ressort Bildung, Gesundheit, Gesellschaft und Pflege in Kooperation mit der Stadtgemeinde Knittelfeld.

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A1 PopUp-Store eröffnet

Bürgermeister Harald Bergmann, Stadtrat Erwin Schabhüttl und IGK-Obmann, Jörg Opitz statteten dem neuen A1 PopUp-Store einen Besuch ab. Ein PopUp-Store ist ein schnell aufbaubares Einzelhandelsgeschäft.

Digitalisierung ist in aller Munde! Gerade dann, wenn man von zu Hause arbeiten muss oder seine sozialen Kontakte eher virtuell pflegt, ist stabiles, verlässliches Internet ein Muss. Oftmals sieht man sich aber nicht heraus, bei all den Angeboten und Möglichkeiten. Ist ein Festnetz-Internet Tarif besser als ein NetCube? Wie schnell muss mein Internetanschluss sein, damit ich von Zuhause aus arbeiten kann? Damit diese Fragen jetzt auch persönlich besprochen werden können, hat A1, Österreichs Kommunikations-Marktführer, am Hauptplatz einen PopUp-Store eröffnet. Zwei A1 Internet-Experten, Michael Fromm und Artur Schefer, helfen dort Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr bei diesen und allen anderen Fragen rund um Internet, TV, Handy oder Smart Home weiter. Aber auch aktuelle Angebote, wie A1 Mesh WLAN, mit dem man WLAN-Empfang bis in den letzten Winkel seines Hauses bekommt, sind im A1 PopUp-Store erhältlich.

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Initiative zur Unterstützung der Knittelfelder Wirtschaft

Die Stadtgemeinde Knittelfeld möchte in diesen wegen Corona wirtschaftlich schwierigen Zeiten in enger Kooperation mit dem Tourismusverband Knittelfeld und der IGK (Verein „Einkaufsstadt Knittelfeld“) ihren Wirtschaftsbetrieben aktiv unter die Arme greifen.

Gemeinsam mit dem IGK-Obmann Jörg Opitz und dem Obmann des Tourismusverbandes Knittelfeld, Mario Krenn, hat Bürgermeister Harald Bergmann dazu ein Maßnahmenpaket erstellt, das in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt wird. „Jeder ausgegebene Euro stärkt unsere lokale Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und verhindert leere Auslagen in unserer Stadt“, so der Stadtchef.

Kostenloses Parken im Innenstadtbereich

Für KundInnen gibt es seit 14. April bis auf Weiteres die Möglichkeit, eineinhalb Stunden gratis zu parken. Das gilt für den gesamten Innenstadtbereich (Hauptplatz, Herrengasse, Frauengasse, Kirchengasse, Turnergasse, Theodor-Körner-Gasse, Kapuzinerplatz und Bahnstraße) sowie bei den Parkplätzen bei der Landwirtschaftskammer in der Marktgasse und am Parkplatz bei der Post. Die dabei benötigten Parkuhren werden in den Innenstadtbetrieben und im Tourismusbüro ausgegeben.

Direkte Unterstützung

Budgetmittel, die für Veranstaltungen reserviert waren, werden jetzt für die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen umgeschichtet und stehen so der Knittelfelder Wirtschaft zur Verfügung. All jenen Betrieben, die Mieter der Stadtgemeinde sind, wird, bis sie wieder geöffnet haben, die Miete erlassen. Dem Aufruf der Stadtgemeinde, Nasen- Mundschutzmasken zu nähen, sind bereits einige Knittelfelder Betriebe gefolgt. Diese Masken werden dann seitens der Stadtgemeinde an Kindergärten, etc. verteilt.

Servicehotline

Eine dieser Maßnahmen ist die Einrichtung einer Service-Hotline bei der Stadtgemeinde für Knittelfelder Unternehmen. Bürgermeister Harald Bergmann liegt besonders am Herzen, dass sich Betriebe, die Unterstützung in verschiedenen Bereichen benötigen, hier melden können. Dort sollen sie rasch und kostenlos Hilfestellungen bekommen. Tel.: 0664/80047230. Die Hotline ist seit 14. April in Betrieb.

Gewinnspiel „Unser Knittelfeld – Gewinne 100 x 100 Euro!“

Ein Gewinnspiel mit dem Motto „Unser Knittelfeld“ startet ebenfalls am 14. April. Allen KundInnen, die ab diesem Zeitpunkt zu einem Mindestbetrag von 30 Euro in den Knittelfelder Betrieben einkaufen, ist es möglich, daran teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es insgesamt 100 Stück 100 Euro-Gutscheine in Form der Knittelfelder Einkaufsmünzen. Jeweils am Monatsende werden die 20 GewinnerInnen bei einer Ziehung ausgewählt und präsentiert. Die einzelnen Rechnungen (Rechnungsdatum ab 14. April 2020) können auf der Website www.unser-knittelfeld.at hochgeladen, an die Knittelfelder Tourismus-WhatsApp-Nummer 0664/995 19 943 übermittelt oder persönlich mit dem ausgefüllten Teilnahmeformular im Büro des Tourismusverbandes (Mo. – Fr., 9 –12 Uhr) abgegeben werden. Das Gewinnspiel ist für fünf Monate angesetzt, der erste Verlosung ist Ende Mai.

Gutscheinaktion

Zusätzlich ist eine Gutscheinaktion seitens der IGK mit Aktionen der Knittelfelder Wirtschaftsbetriebe in Planung, die als Sonderbeilage des Magazins Aichfeld Plus an jeden Haushalt übermittelt wird. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten müssen wir gebündelt Aktionen umsetzen, um so gestärkt aus der Krise herauszugehen“, so IGK-Obmann Jörg Opitz. Die Gutscheinaktion geht bis 30. September.

Der Tourismusverband Knittelfeld mit dem neuen Obmann Mario Krenn übernimmt mit seinem Büro eine begleitende Plakataktion dieser gemeinsamen Initiative. Das Tourismusbüro dient auch als Anlaufstelle für Rückmeldungen beim Gewinnspiel. Zusätzlich gibt es schon Ideen für weitere Veranstaltungen nach Corona, die Schwung in die Knittelfelder Innenstadt bringen werden.

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„Zeltweg Mobil“ - Erweiterung um Lebensmittel- und Medikamenten- Zustelldienst

Zur Unterstützung gefährdeter Bevölkerungsgruppen bei der Lebensmittel- und Medikamentenbeschaffung wird in Zeltweg für die kommenden Wochen über die Stadtgemeinde ein eigener Zustelldienst eingerichtet werden.

Die Stadtgemeinde Zeltweg bietet allen Zeltwegerinnen und Zeltwegern, die aufgrund von Alter oder Vorerkrankung zu den Corona-Risikogruppen zählen und angehalten sind, die Kontakte mit anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren, ab Dienstag, 17. März 2020, bis auf Weiteres einen kostenlosen Lebensmittel-Zustelldienst über das Bürgerservice-Projekt „Zeltweg Mobil“ an.

All jenen, die nicht in der Lage sind, selbst Lebensmittel einzukaufen, wird unter der Stadtgemeinde-Nummer 03577/22521-154 von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 bis 10.00 Uhr und unter der Bekanntgabe ihres Namens und ihrer Adresse die Möglichkeit geboten, Bestellungen aufzugeben. Die Bezahlung des Einkaufs kann entweder direkt bei Lieferung in bar oder im Nachhinein mittels Erlagscheins erfolgen.

Auch an einer Unterstützung bei der Zustellung von Medikamenten für gefährdete Personengruppen wird intensiv gearbeitet. Diese Möglichkeit soll ebenfalls ab Dienstag, 17. März 2020 zur Verfügung stehen.

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Bürgermeisterwechsel in Knittelfeld

Gerald Schmid übergibt noch heuer an Harald Bergmann.

Nach 25 Jahren aktiv im Gemeinderat, 10 Jahren Abgeordneter und nun schon fast 6 Jahren als Bürgermeister, verkündete der Knittelfelder Bürgermeister Gerald Schmid, dass er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt mit Ende November dieses Jahres zurücklegen wird. Bürgermeister Gerald Schmid: „Gesundheit geht vor und lässt sich im Gegensatz zu den Projekten der Stadt nicht planen. Mein Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern, welche mir in all den Jahren so zahlreich ihr Vertrauen geschenkt haben. Gemeinsam ist es uns gelungen, vieles für unsere Stadtgemeinde voranzubringen. Ich gehe in Dankbarkeit, Zuversicht und dem Wissen, alle von mir angekündigten Versprechungen vor der Wahl und vieles mehr erfolgreich mit meinem Team umgesetzt zu haben. Die Bilanz stimmt“.

Schmid bedankte sich zugleich auch bei allen Gemeinderatsfraktionen für die über weite Strecken konstruktive Zusammenarbeit der letzten Jahre. 

Rücktritt in der SPÖ-Vorstandssitzung überraschend bekannt gegeben 

Bürgermeister Gerald Schmid gab seine Entscheidung in einer Sitzung des SPÖ Vorstandes heute Abend bekannt. Mit großem Bedauern nahm der Vorstand der SPÖ Knittelfeld seinen Schritt zur Kenntnis und sprach dem scheidenden Bürgermeister höchste Anerkennung für sein persönliches Engagement für die Stadt Knittelfeld aus. Sein Amt als Bürgermeister wird Schmid in der Gemeinderatssitzung am 9. Dezember 2019 formal zurücklegen. 

In der Vorstandssitzung schlug Schmid Finanz- und Sportstadtrat Harald Bergmann als seinen Nachfolger vor. Schmid: Uns beide verbindet die Zukunft von Knittelfeld. Harald Bergmann war bislang einer meiner wichtigsten Mitstreiter, zugleich führender Kopf der Stadtentwicklung und in Bezug auf die umgesetzten Leitprojekte des Stadtentwicklungsprozesses ‘Zukunft gestalten‘. Mit Harald Bergmann haben wir das große Glück, eine junge, kompetente, politisch talentierte und dynamische Persönlichkeit für die Führung zur Verfügung zu haben. Harald hat jene Visionen und Ideen, die für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt wichtig sein werden. Zugleich verfügt er über eine breite 

Erfahrung in der Kommunalpolitik. Ich bin mir sicher, dass er der richtige Mann an der Spitze der Stadtgemeinde ist!“ 

Bürgermeisterneuwahl am 9. Dezember 2019

Nach kurzer Beratung sprach der Vorstand der SPÖ Knittelfeld Harald Bergmann einstimmig das Vertrauen aus und designierte Harald Bergmann zum neuen Bürgermeisterkandidaten der SPÖ Knittelfeld. Die Nachfolge von Gerald Schmid als Bürgermeister soll Bergmann noch in diesem Jahr antreten. Die SPÖ Knittelfeld wird ihn in der Gemeinderatssitzung am 9. Dezember 2019 den anderen Fraktionen als neuen Bürgermeister zur Wahl vorschlagen.

Bürgermeisterkandidat Harald Bergmann: klare Zukunftsentscheidung für Knittelfeld

In einer ersten Reaktion wünschte der 42-jährige Harald Bergmann dem scheidenden Bürgermeister das Beste für seine Gesundheit und bedankte sich für seine Verdienste um die Stadtgemeinde Knittelfeld. Er kündigte an, dass er den von Schmid eingeschlagenen, überaus erfolgreichen Weg für Knittelfeld fortsetzen wolle. Harald Bergmann: „Der Rücktritt des Bürgermeisters so kurz vor der Wahl ist natürlich eine große Herausforderung für uns als SPÖ, aber natürlich auch für mich als neuen Spitzenkandidaten. Aber wir haben schon bisher sämtliche Projekte für die Zukunft unserer Stadt als Team gemeinsam umgesetzt und werden dieses gemeinsame Arbeiten unter meiner Führung auch fortsetzen! Denn es geht um die Zukunft unserer und meiner Stadt und ich möchte diesen gemeinsamen Weg mit allen anderen Gemeinderatsfraktionen weitergehen. Ganz in diesem Sinne werde ich die nächsten Tage und Wochen vor der Gemeinderatssitzung im Dezember dafür nutzen, Zukunfts-Gespräche mit allen Parteien, aber auch mit den wesentlichen Verantwortungsträgern in unserer Stadt, zu führen.“

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Wander- und Erlebnisausstellung in Knittelfeld

Die Ausstellung „Felix und Maira“ ist eine Wander- und Erlebnisausstellung zum Angreifen und Mitmachen. Sie besteht aus insgesamt 17 Roll-ups und behandelt aktuelle Themen wie Klimawandel, Energiesparen und die Zerstörung der Regenwälder. Sie ist noch bis 7. November im Rathaus der Stadtgemeinde Knittelfeld im Foyer des 2. Stockes zu besichtigen.

Referentin Anna Maria Maul vom Klimabündnis erklärte aktuelle Themen wie Klimawandel, Energiesparen und Zerstörung der Regenwälder auf leicht verständliche Art und Weise. Es wird auch der globale Zusammenhang zwischen Österreich und dem Amazonasgebiet dargestellt. Weitere Schwerpunkte sind: Klima und Atmosphäre, Energie verwenden statt verschwenden und Amazonien. Die Ausstellung gibt neue Denkanstöße, zeigt Lösungsmöglichkeiten auf und motiviert die SchülerInnen zu umweltgerechtem Handeln. Über all das konnte sich die Klasse der 3c des BG/BRG Knittelfeld mit Professorin Mag.a Marion Auckenthaler informieren. Auch schauten die Geschäftsführerin des Abfallwirtschaftsverbandes Ing.in Katharina Moritz sowie Stadtrat Erwin Schabhüttl, GRin Anica Lassnig und GRin Martina Stummer vorbei.

Der Treibhauseffekt ist die Hauptursache für die bereits merkbare Klimaveränderung. Er wird durch die Anreicherung von Treibhausgasen in der Atmosphäre, z. B. Kohlenstoffdioxid und Methan, verstärkt. Aufgrund dieser globalen Zusammenhänge entstand zum Schutz des Weltklimas das Klimabündnis. Es ist eine weltweite Partnerschaft und bietet interessante Informationen und Projekte zum Klimaschutz. Mehr als 1600 Städte und Gemeinden sowie Bildungseinrichtungen und Betriebe in Europa sowie die indigenen Völker des Amazonas- Regenwaldgebietes bilden diese Partnerschaft. Man setzt dabei auf Aufklärung der Bevölkerung, besonders in Kindergärten und Schulen.

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Königliche Leichtathleten feierten in Graz

Die Zehnkämpfer des ATUS-Knittelfeld zeigten starke Leistungen.

Bekanntlich werden die Zehnkämpfer auch als die „Könige der Leichtathletik“ bezeichnet, nachdem sie aufgrund der verschiedensten Disziplinen im Lauf-, Sprung- und Wurfbereich eigentlich alles beherrschen müssen. Auch die jüngeren unter ihnen mussten ihr Können beim Kinderzehnkampf in all diesen Bereichen unter Beweis stellen.

Mit dabei in Graz waren diesmal sechs Knittelfelder-ATUS-Leichtathletinnen und –athleten, die sich der Herausforderung stellten. Silvan und Marisa Stoxreiter, Paul und Carolina Maier, Nils Cifrain und Lisa Haingartner absolvierten die 10 verschiedenen Disziplinen mit Bravour. In der Endabrechnung der einzelnen Altersklassen konnten sich alle Knittelfelder jeweils unter den besten Fünf ihrer Klassen platzieren. Carolina Maier erreichte dabei Platz 5, Nils Cifrain schrammte mit Platz 4 knapp am Podest vorbei. Auf Platz 3 ließ sich Paul Maier feiern, Silvan und Marisa Stoxreiter standen jeweils auf der zweithöchsten Treppe und als „Königin“ – als Siegerin – durfte sich Lisa Haingartner (unter anderem; tolle 1,90m im Stabhochsprung und 4,28m im Weitsprung) feiern lassen.

Nach den hervorragenden Leistungen der älteren ATUS-Leichtathletinnen bei den Österreichischen Meisterschaften war auch dies wieder ein Ausrufezeichen der Jüngsten, die bestätigten, dass die Leichtathletik in Knittelfeld durchaus herzeigbar ist. Interessierte Kinder und Schüler sind jederzeit herzlich zu einem Probetraining eingeladen!

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Knittelfelder Kindersommer geht in die Endrunde

Bevor es aber soweit ist, wurden noch einige interessante Besuche durchgeführt. Veranstaltet vom Büro Kinder, Jugend und Familie konnten die Kinder hinter die Kulissen der Polizei schauen sowie alles über Edelsteine und Zirben erfahren.

Besuch bei Edelsteine Krampl

Welche Edelsteine gibt es? Was kann man aus ihnen herstellen? Und wie wird Schmuck daraus? All diese Fragen wurden in der Weißkirchner Firma Edelsteine Krampl beantwortet. Nach einer Führung durch Werkstätte und Ausstellung konnten die Kinder jeweils ein individuelles Glücksteinarmband herstellen, das als Andenken mit nach Hause genommen werden durfte.

Besuch beim Pflanzenhof Frewein

Wie riecht eine Zirbe? Wie sieht sie aus? Woran erkennt man einen Zirbenbaum? Antworten auf dieses Fragen bekamen die Kinder am Pflanzenhof Frewein. Damit die Kleinen auch wissen wie Zirbe schmeckt, haben sie den leckeren Zirbensaft verkostet. Bei der Anfertigung eines Zirben-Holzanhängers konnten die Mädchen und Buben ihre Kreativität ausleben.

Besuch bei der Polizei

Ein Fixtermin im Kindersommer ist der Besuch bei der Polizei. Die Kinder erfahren dabei wie bei der Polizei gearbeitet wird. Und für viele ist das ein aufregender Tag. Denn es wurden Fingerabdrücke genommen, eine kugelsichere Weste anprobiert und ins „Röhrchen“ geblasen. Die PolizistInnen erklärten ihren Beruf und gaben interessante Einblicke in deren Arbeitsalltag.

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Platz zwei für das GRT Grasser Racing am Nürburgring

Platz zwei für das GRT Grasser Racing Team beim vierten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem berühmten Nürburgring. 


Im gleißenden Licht der Sonne begann das Rennen am Samstag auf dem Nürburgring mit einem rasanten Start. Mirko Bortolotti, der sich das Auto mit Andrea Caldarelli teilt, hatte sich zuvor für den neunten Startplatz qualifiziert. Dank einer ausgezeichneten ersten Rennhälfte verbesserte er sich bis auf den vierten Platz.

Caldarelli knüpfte nach dem Fahrerwechsel nahtlos an Bortolottis Leistung an und führte das Team zu Platz drei im ersten Rennen. Und es ging noch weiter nach oben: Am späten Samstagabend erhielt der #25 Audi eine nachträgliche 30-Sekunden-Strafe wegen eines Frühstarts - dadurch rückten Caldarelli/Bortolotti im Auto mit der Startnummer #63 sogar bis auf die zweite Position vor! Im zweiten Rennen gelang dem Duo eine Aufholjagd vom 20. bis auf den 15. Platz.

Der Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung ging diesmal an Rolf Ineichen und Christian Engelhart im Auto mit der Nummer #82. Für den Schweizer war es bereits der dritte wohlverdiente Sieg in dieser Wertung. Der Weg im ersten Rennen war schon beim Start vorgezeichnet: Vom 23. Startplatz ging es schließlich bis auf die zehnte Position nach vorne. Im Rennen am Sonntag startete Engelhart von Platz 23 und hielt diese Position. Nach dem Fahrertausch fuhr Ineichen einen großartigen zweiten Stint, doch letztendlich musste sich das #82 Auto mit dem 33. Platz begnügen.

Beim Schwesterauto mit der Startnummer 19 lief es im Samstagsrennen ganz anders. Companc lieferte im ersten Stint eine herausragende Leistung ab und verbesserte sich vom elften bis auf den sechsten Platz. Im zweiten Stint kämpfte Perera zeitweise um einen Platz auf dem Podium, bis er nach einer Kollision mit dem #20 Mercedes bis auf den 24. Platz zurückfiel. Unglücklicherweise kam das Duo heute im zweiten Rennen auf dem Nürburgring nicht über P22 hinaus.

Das GRT Grasser Racing Team hat nun 64 Punkte auf dem Konto und kämpft weiter um die Meisterschaft in der Teamwertung. Weiter geht die Reise nach Zandvoort (Niederlande) zum nächsten Rennwochenende des ADAC GT Masters vom 18. bis 19. August.

Lamborghini Huracán GT3 (ORANGE1 by GRT Grasser) #63 (Mirko Bortolotti, Andrea Caldarelli)
1. Rennen: 2nd (1:28.559), 39 Runden
2. Rennen: 15th (1:28.359), 41 Runden

Mirko Bortolotti: "Ich bin stolz auf unsere Leistungen an diesem Wochenende. Wir haben einen fantastischen Podestplatz im ersten Rennen eingefahren, obwohl wir im Vergleich zur Konkurrenz viel weniger Pace hatten. Außerdem ist mir eine großartige erste Runde gelungen, in der ich mich vom neunten bis auf den vierten Platz verbessert habe. Wir haben das Bestmögliche herausgeholt. Im zweiten Rennen war dann nicht mehr als P15 drin."

Andrea Caldarelli: "Das erste Rennen lief ziemlich gut. Wir sind von Platz neun gestartet - mehr war einfach nicht drin - und dann Zweiter geworden. Während des Boxenstopps haben wir ein wenig Zeit verloren, aber letztendlich konnten wir wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren. Heute war es schwieriger, vor allem das zweite Qualifying war nicht einfach für uns. Im Rennen selbst lief es recht gut und uns sind keine Fehler unterlaufen. Ich denke, dass wir heute das Maximum herausgeholt haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Rennen in Zandvoort und ich bin sicher, dass wir es dort wieder bis aufs Podium schaffen werden."

Lamborghini Huracán GT3 #82 (Rolf Ineichen, Christian Engelhart)
1. Rennen: 10th (1:28.785), 39 Runden
2. Rennen: 33rd (1:28.025), 39 Runden

Christian Engelhart: "Das war kein einfaches Wochenende für uns. Am gesamten Rennwochenende waren wir nicht konkurrenzfähig genug. Wir haben immer noch etwas zu viel Gewicht im Auto und ich hatte in beiden Qualifying-Sessions Probleme. Es war ein kleines Wunder, dass wir es als Zehnter in die Punkteränge geschafft haben. Das zweite Rennen begann unglücklich, als sich in der ersten Runde vor uns ein Auto auf der Strecke drehte. Ich musste aufs Gras ausweichen, um einen Kontakt zu vermeiden. Schade, denn mein Start war sehr gut gewesen. Das hat mich natürlich einige Positionen gekostet. So hatte ich bis zum Ende Schwierigkeiten. Also kein einfaches Wochenende, aber wir freuen uns schon auf die nächsten Rennen. Ich hoffe, dass wir dann viel konkurrenzfähiger sein werden."

Lamborghini Huracán GT3 #19 (Ezequiel Perez Companc, Franck Perera)
1. Rennen: 24th (1:28.328), 29 Runden
2. Rennen: 22nd (1:27.824), 39 Runden

Franck Perera: "Vom Wochenende bin ich relativ enttäuscht. Aber wir haben eine sehr ordentliche Performance an den Tag gelegt; vor allem Perez, er macht große Fortschritte. Deshalb freuen wir uns schon auf die nächsten Rennen."

Ezequiel Perez Companc: "Ein hartes Wochenende. Im ersten Rennen hatten wir den zweiten Platz vor Augen, doch wegen eines Unfalls mit einem anderen Auto war das leider nicht möglich. Darüber sind wir schon etwas enttäuscht. Heute in Rennen 2 waren das Auto und die Pace gut - vielen Dank ans Team für die tolle Arbeit!"

Gottfried Grasser, Teambesitzer: "Das erste Rennen war gut, und unser zweiter Platz eine schöne Belohnung für unsere harte Arbeit. Mit Blick auf die Performance hatten wir Schwierigkeiten im Qualifying, aber wir haben das Maximum aus unseren Autos herausgeholt. Bessere Plätze wären nicht möglich gewesen. All unsere Fahrer haben sehr gute Arbeit geleistet. Die Plätze zwei und zehn sind gute Ergebnisse, die uns wertvolle Punkte eingebracht haben. Im zweiten Qualifying hatten wir Pech. Als die roten Flaggen geschwenkt wurden, befanden sich unsere drei Autos gerade auf der Strecke. So wurden unsere Rundenzeiten gestrichen und in der zweiten Qualifying-Session fehlte es dann etwas an Performance. Deshalb standen wir in der Startaufstellung nicht weiter vorne. Im zweiten Rennen haben die Jungs so hart wie möglich gekämpft. Letztendlich war das Rennergebnis aber eine Folge des durchwachsenen Qualifyings. Wir geben jetzt weiter Vollgas, schließlich befinden wir uns mitten im Kampf um die Top-Drei in der Meisterschaft."

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Wenn das Zuhause g’scheit wird

Die Temperatur im Wohnzimmer am Heimweg regeln, ihre Beleuchtung von der Ferne aus steuern und die Bilder der Überwachskamera via Handy-App ansehen – all das ist smartes Wohnen heute.

„Hier ist die Zukunft“, Meisterinstallateur Andreas Schneider aus St. Lambrecht verbaut seit Jahren smarte Geräte - die Nachfrage steigt. „Das Energiesparen wird einem leichtgemacht.“

Wie funktioniert’s?
Mit Smartphone-App oder am PC kann die Temperatur im ganzen Haus überwacht werden. „Die Thermostate sind drahtlos mit einem Hauptregler verbunden.“ Auf diesen Hauptregler kann dann von der Ferne aus zugegriffen werden, in jedem Raum wird die Temperatur nach Wunsch angepasst – von unterwegs oder von der Couch aus.

„Das Thermostat erkennt außerdem, wann gelüftet wird und schaltet automatisch die Heizung ab.“ Insgesamt soll mit diesen smarten Helfern bis zu 30 % Energie eingespart werden.

Andreas Schneider ist Partner der Marktführer im Bereich „Smart Home“, unter anderem kooperiert der Murauer mit dem deutschen Heizungstechnik-Unternehmen Herz. Genauere Informationen zu den smarten Energiesparmethoden gibt es unter +43 664 225 46 58.

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Musical Mix in der VS Fohnsdorf

Heuer drehte sich in der Volksschule Fohnsdorf alles um Kreativität und ihre verschiedenen Ausdrucksformen.

Im Zuge eines Theater- und Musicalworkshops Ende Juni 2018, mit dem bekannten Schauspieler, Musicaldarsteller und Schriftsteller Norbert Holoubek und dem Sänger Sankil Jones studierten die Schüler der Volksschule Fohnsdorf gemeinsam mit ihren Lehrerinnen ein Musicalstück ein. Das besondere an diesem Workshop war, dass wirklich jedes einzelne Kind, eine für sich persönliche Rolle zugeteilt bekam.

Der Erfolg konnte sich sehen lassen und die Regentropfen, Mäuse, der gestiefelte Kater, das Aschenputtel, die Zwerge, die Hofnarren, die Prinzessin Johanna von Stiefel und all die anderen Figuren aus der Grimm´schen Märchenwelt, inklusive eines lebenden Theatervorhanges rissen das brechend volle Arbeiterheim in Fohnsdorf zu Lachstürmen, Szenenapplaus und Tränen der Rührung hin.

Theaterspielen dient nicht nur dazu andere zu unterhalten, sondern unterstützt die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Teamfähigkeit.

Das Resultat dieser spannenden und kreativen Woche durften die begeisterten Zuseher bei der Premiere am 29. Juni 2018 im Arbeiterheim Fohnsdorf bestaunen. Zur berauschenden Aufführung konnten der Elternverein der VS Fohsndorf über 500 Gäste begrüßen, welche von den Leistungen der Kinder verzaubert wurden und es diesen mit "Standing Ovations" dankten. Im Anschluss gab es natürlich eine gebührende Premierenfeier mit selbstgemachten Köstlichkeiten der Eltern der Kinder der VS Fohnsdorf. Für die 4. Klassen war es ein besonderer Abschied von ihrer Volksschulzeit.

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PODIUM FÜR DAS GRT GRASSER RACING TEAM IN MISANO

Das GRT Grasser Racing Team konnte sich dieses Wochenende beim sechsten Lauf der Blancpain GT Series auf dem Misano World Circuit über einen Podestplatz freuen.

Das Auto mit der Startnummer 63 war am Freitag aufgrund eines Problems im Freien Training nur für fünf Runden auf der Strecke. Keiner der Fahrer hatte daher ausreichend Zeit im Auto. Christian Engelhart brachte den Lamborghini Huracán GT3 bis zum Fahrerwechsel von Startposition 9 auf Rang fünf nach vorne. Nach einem perfekten Boxenstopp brachte Mirko Bortolotti einen fabelhaften dritten Platz ins Ziel. Im Sonntagsrennen hatte das Duo der #63 Pech - ein Reifenschaden verhinderte eine bessere Platzierung als Rang 18.

Verdienter Rang vier am Samstag nach einer starken Leistung von Andrea Caldarelli und Ezequiel Perez Companc. Am Sonntag hatte das Team allerdings zu kämpfen. Das Auto mit der #19 hatte zwei Reifenschäden und daher war nur Rang 20 möglich.
Aufgrund technischer Probleme schieden Franck Perera und Loris Hezemans im Auto #82 am Samstag aus. Das zweite Rennen nahm das Duo nach einem perfekten zweiten Qualifying von Rang zwei auf. Nach einer Berührung mit der #88 musste Franck Perera aufgrund eines Reifenschadens an die Box kommen, was das Team ein mögliches Podium kostete. Nach 37 Runden kam das Auto auf Platz sieben liegend ins Ziel und konnte noch wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln.
Nun ist es an der Zeit, sich auf ein Großereignis vorzubereiten: das 24-Stunden-Rennen von Spa! Der Langstreckenklassiker findet auf der historischen Strecke von Spa-Francorchamps vom 26. bis 29. Juli statt. Zuvor gibt es am 3. Juli einen offiziellen Testtag.


Lamborghini Huracán GT3 #63 (Mirko Bortolotti, Christian Engelhart)
1. Rennen: 3rd (1:34.552), 37 Runden
2. Rennen: 18th (1:34.921), 37 Runden

Mirko Bortolotti: "Es war ein positives Wochenende. Wir sind im ersten Rennen als Dritte aufs Podest gefahren. Es war ein ziemlich gutes Rennen und wir haben eine starke Leistung gezeigt. Das zweite Rennen habe ich von Startplatz vier aufgenommen und diese Position gehalten. Leider hatte ich gegen Ende meines Stints einen Reifenschaden und damit war unser Rennen praktisch gelaufen. Wenn man bedenkt, dass ich im Freien Training am Freitag überhaupt nicht gefahren bin, war meine Runde in Q2 gut. Leider konnte ich die gute Startposition im Rennen nicht in ein Top-Ergebnis ummünzen."

Christian Engelhart: "Mit unserem Podestplatz im ersten Rennen bin ich natürlich sehr zufrieden. Leider war das zweite Rennen enttäuschend, denn wir befanden uns in aussichtsreicher Position für ein weiteres Podium. Wir hatten einen Reifenschaden und konnten daher nicht ums Podium kämpfen. Nun müssen wir uns auf die Vorbereitung für die 24 Stunden von Spa konzentrieren."

Lamborghini Huracán GT3 #82 (Franck Perera, Loris Hezemans)
1. Rennen: DNF (1:34.223), 28 Runden
2. Rennen: 7th (1:34.960), 38 Runden

Franck Perera: "Für uns war es ein sehr unglückliches Wochenende. Gestern haben wir um Platz sechs gekämpft, als technische Probleme aufgetreten sind. Heute bin ich von Platz zwei gestartet und habe den Kampf an der Spitze genossen. Mies ging dann an mir vorbei und ich war Dritter. Wir hatten einen tollen Zweikampf. Ich war etwas schneller als er, bis mich Marciello in der #88 touchierte. Der darauffolgende Reifenschaden hat uns Zeit gekostet und so wurden wir nur Siebte."

Lamborghini Huracán GT3 #19 (Andrea Caldarelli, Ezequiel Perez Companc)
1. Rennen: 4th (1:34.437), 37 Runden
2. Rennen: 20th (1:35.331), 36 Runden

Andrea Caldarelli: "Leider hatten wir an diesem Wochenende zwei Reifenschäden. Insgesamt war es mit Platz vier im ersten Rennen jedoch ein positives Wochenende. Obwohl wir hier nicht getestet haben, war das Podium gestern in Reichweite."

Ezequiel Perez Companc: "Das Rennen war für uns ziemlich knifflig. Wir hatten während Andreas Stint im zweiten Rennen einen Reifenschaden, der uns zurückgeworfen hat. Kurz bevor sich das Boxenstoppfenster geöffnet hat, hatten wir einen weiteren Reifenschaden. Als ich ins Auto stieg, lagen wir schon zwei Runden zurück. Daher konnten wir nicht ums Podium kämpfen."

Gottfried Grasser, der Teambesitzer: "Der erste Renntag war sehr gut und wir waren ziemlich zufrieden. Die Plätze drei und vier waren ein tolles Ergebnis für das Team. Im Verlauf des gesamten Wochenendes waren wir ziemlich happy mit der Performance all unserer Autos. Am zweiten Tag hatten wir leider ein paar Reifenschäden, weil wir ein sehr aggressives Setup nutzen mussten, um gleichauf mit den anderen Autos zu sein. Da müssen wir in Zukunft vielleicht nachbessern. Leider war Tag zwei ein wenig enttäuschend, weil so viele Dinge einen Einfluss hatten. Weder unsere Fahrer noch das Team haben Fehler gemacht und bei der Boxenstopp-Performance waren wir das zweitstärkste Team. Es war insgesamt eine großartige Leistung der Truppe, aber mit zwei Reifenschäden war das Glück nicht auf unserer Seite. Außerdem wurde das #82 Auto unverschuldet in einen Unfall verwickelt, was die Jungs ein mögliches Podium gekostet hat. Aber das ist Teil des Spiels. Wenn das nicht passiert wäre, hätten wir ein weiteres Auto an die Spitze bringen können. Wir freuen uns jetzt auf den kommenden Test in Spa. Dort können wir an vielen Dingen arbeiten, um uns für das große Rennen vorzubereiten. Wir sind alle sehr motiviert und wir wissen, dass wir nicht weit weg sind. Das sorgt für eine Extra-Portion an Motivation. Ich war an diesem Wochenende wirklich sehr stolz auf das Team und insgesamt bin ich sehr zufrieden."

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11. Kindergipfel fand in Knittelfeld statt

Zwischen Fairness und Gleichheit, 11 Städte und 130 Kinder aus der gesamten Steiermark

„Das ist ungerecht, das ist gemein!“ Worte von Kindern. Kinder erkennen und erfahren in ihrem täglichen Leben oft Ungleichheiten. Wie werden sie selbst, wie werden andere behandelt? Was kann ich tun? Und was ist wichtig, um gut zusammenleben zu können? 

All diese Fragen wurden beim Kindergipfel diskutiert und Lösungen gefunden. Mobbing hat dabei keine Chance. Kinder zählen auf Fairness, Unterstützung und Zusammenarbeit.

Der Kindergipfel fand bereits zum elften Mal statt. Dieses Jahr lud der Kinderrat von Knittelfeld seine Kollegen und Kolleginnen aus der ganzen Steiermark ein, um einen Austausch über die Arbeit der Kinder in ihren jeweiligen Gemeinden zu ermöglichen.

„Ich finde es großartig, dass ihr heute alle hier seid,“ begrüßte der Bürgermeister von Knittelfeld, Gerald Schmid die 130 Kinder.

Beim Kindergipfel kommen Spaß und das einander Kennenlernen nie zu kurz. Im Fokus liegen die Kinderrechte und die Wertschätzung für die Arbeit in einem Kindergemeinderat oder Kinderparlament.

Heuer war besonders das Recht auf Gleichheit, Solidarität und der respektvolle Umgang miteinander im Mittelpunkt. Die Kinder konnten sich einen von zehn Workshops auswählen. Von Theater, Collagen, Postkarten, Poetryslam bis hin zu Bewegungs-Parcours war für jedes Kind etwas dabei. Es wurde sogar ein eigenes Kinderredaktionsteam gegründet. Die Präsentation der Ergebnisse gab es am Nachmittag, jeder und jede bekamen einen Einblick in die anderen Workshops.

Diese Chance nahm auch Landesrätin Ursula Lackner wahr und bedankte sich bei den Kindern: „Ich finde es beeindruckend was ihr leistet und wie ihr euch auch für andere einsetzt, vielen Dank dafür.“

„Kinder wollen gehört werden, Kinder haben Wichtiges zu sagen, sie wollen, dass wir alle gut miteinander umgehen und niemanden ausgrenzen“, meint Daniela Köck, Geschäftsführerin von beteiligung.st „all das macht Kinderbeteiligung aus.“ 

Begleitet und organisiert wurde das große steirische Gipfeltreffen von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung in Zusammenarbeit mit dem Kinderrat und der Stadtgemeinde Knittelfeld. Ein Dankeschön ergeht an die Obersteirische Molkerei, Imkermeister Franz Sattler und an Transgourmet Spielberg, welche den Kindergipfel mit der einen oder anderen Köstlichkeit unterstützten.

Aus diesen Städten kamen die Räte: Bruck an der Mur, Feldkirchen, Graz, Kapfenberg, Knittelfeld, Krieglach, Lebring, Leoben, Mürzzuschlag, Raaba-Grambach, Weiz.

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Spatenstich für Radwege an der L 503 und L 518

Im Jahr 2016 wurde zwischen der Projekt Spielberg GmbH, Gemeinden und dem Land Steiermark ein Vertrag über die Errichtung, Durchführung und Erhaltung von Geh- und Radwegen in der Region Murtal abgeschlossen. Mit der Umsetzung von insgesamt sechs Projekten und einer Gesamtsumme von rund vier Millionen Euro steht ein massiver Ausbau der Radinfrastruktur und damit eine weitere Attraktivierung des Radverkehrs rund um den Red Bull Ring auf dem Plan, so Verkehrslandesrat Anton Lang anlässlich der heutigen Spatenstiche für die Projekte „GRW Flatschach-Rattenberg“ an der L 503, Rattenbergerstraße und „GRW Hofer – M-Rast Teil 1“ an der L 518, Murtal Begleitstraße.

Nachdem im letzten Jahr bereits zwei Vorhaben („Kobenz-Knittelfeld“ und „Maßweg/Spielberg/Sachendorf“) umgesetzt wurden, startet nun der Bau eines 2,2 Kilometer langen Geh- und Radweges an der Rattenbergerstraße von km 5,8 bis km 8,0. Der Geh- und Radweg wird links im Sinne der Kilometrierung mit einer Breite von zweieinhalb Meter verlaufen, wobei auf einen etwaigen zukünftigen Ausbau der L 503 Rücksicht genommen wurde und bereits notwendige Grundstücke abgelöst wurden.

Landesrat Lang dazu: „Die Kosten für den Radweg in der Höhe von rund 500.000 Euro werden von den Gemeinden Spielberg und Fohnsdorf, der Projekt Spielberg GmbH und dem Land Steiermark finanziert.“
Für die beiden betroffenen Gemeinden Fohnsdorf und Spielberg ist die Neuerrichtung ein äußerst positives Signal, wie Bürgermeister Gernot Lobnig aus Fohnsdorf erklärt: „Beispielhaft ist für mich die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden, dem Projekt Spielberg aber auch den betroffenen GrundstücksbesitzerInnen. Ein klares Zeichen: Wenn alle an einem Strang ziehen, wird Großartiges möglich. RingbesucherInnen, TouristInnen und nicht zuletzt unsere BewohnerInnen werden sich gleichermaßen über diese sichere und ökologisch wertvolle Angebotserweiterung erfreuen können.“

Welche Bedeutung diese Investition für die Region hat, fasst Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar zusammen: „Der Red Bull Ring ist das größte Veranstaltungsareal in der Steiermark. Für uns als Region ist das hervorragend, jedoch muss auch die Sicherheit beim An- und Abreisen gewährleistet sein. Mit diesem Lückenschluss ist eine verkehrssichere Regelung der Besucher und der Bevölkerung, die mit dem Rad anreisen, möglich. Deshalb will ich mich beim Land Steiermark, den Gemeinden, der Projekt Spielberg GmbH und den Grundstücksbesitzern sehr herzlich bedanken.“

Das zweite gestartete Projekt steht ebenfalls im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Vertrag und betrifft das Vorhaben „GRW Hofer – M-Rast Teil 1“ in der Gemeinde Zeltweg. Entlang der L 518, Murtal Begleitstraße, wird rechtsseitig ein Geh- und Radweg mit einer Länge von 575 m neu errichtet (km. 30,055 – km. 30,630).

Bedingt durch die örtlichen Gegebenheiten wird in diesem Bauabschnitt eine Stützkonstruktion als bewehrte Erde ausgeführt, um den neuen Radweg entlang der L 518 führen zu können.
„Auch hier werden die Gesamtkosten von rund 250.000 Euro unter den Projektpartner, bestehend aus der Gemeinde Zeltweg, der Projekt Spielberg GmbH und dem Land Steiermark, getragen. Es freut mich persönlich wirklich, dass durch alle Beteiligten so ein Investitionsschub im Bereich der Radmobilität in der Region Murtal möglich ist“, hält Landesrat Lang fest.

Die Projekt Spielberg GmbH erläutert: „Für den Red Bull Ring und uns als Betreiber ist es vor allem bei Veranstaltungen enorm wichtig, dass unsere Besucher – allen voran jene aus der Region, aber auch radfahrbegeisterte Gäste – problemlos mit dem Fahrrad anreisen können. Die Radweg- Projekte zwischen Rattenberg und Flatschach sowie der Lückenschluss zwischen Zeltweg und Aichdorf sind ein wesentlicher Beitrag dazu, das Radwegenetz rund um den Red Bull Ring nicht nur zu schließen und zu verdichten, sondern überhaupt ein attraktives Angebot an alle Fahrradfahrer. Direkt am Ring finden Radler speziell gekennzeichnete Parkplätze inklusive Absperrvorrichtung und haben so einen viel kürzeren Fußweg als all jene, die mit dem PKW zu uns kommen.“

Helmut Slamanig von der Baubezirksleitung Obersteiermark West, der beide Projekte leitet, hält abschließend fest: „Natürlich wurde die Bauzeit so gewählt, dass vor dem heurigen Formel 1 Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli beide Radwege in Betrieb gehen. Für nächstes Jahr ist dann noch die Umsetzung der Projekte ,Zusammenschluss Fohnsdorf-Flatschach‘ und ,Judenburg- Fohnsdorf‘ vorgesehen.“ 

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Stadtgemeinde Knittelfeld für Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet

Die Stadtgemeinde Knittelfeld wurde für ihre vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit vom Land Steiermark und vom Steirischen Volksbildungswerk mit dem 2. Platz in der Kategorie "pro Jugend aktive Stadt" ausgezeichnet.

Das Steirische Volksbildungswerk hebt mit seinem Gemeindewettbewerb jedes Jahr aufs Neue Gemeinden, Märkte und Städte hervor, die dem jeweiligen Wettbewerbsthema auf besondere Weise gerecht werden. Aus 71 Einreichungen wurden jene prämiert, deren Engagement für Kinder und Jugend besonders groß ist. Bereits 2015 wurde Knittelfeld zur kinder- und jugendfreundlichsten Gemeinde der Steiermark ausgezeichnet. Die Stadt hat das Büro Kinder, Jugend und Familie in die Bereiche Kinder („Little Knittel“) und Jugend („zone4u“) aufgeteilt. Es gibt den Kindergemeinderat und für die Jugend den „FREI.Rat“. Beides sind Schwerpunkte mit nachhaltigem Budget und beide Einrichtungen sollen dauerhaft bestehen und sich aktiv in die Gemeindepolitik einbringen. Das Jahresprogramm der Gemeinde wird gemeinsam mit Kids erarbeitet. Ziele sind unter anderem die kommunalen Prozesse erlebbar zu machen, junge Menschen verstärkt zur Mitsprache und Mitarbeit einzuladen, eine jugendgerechte Freizeitgestaltung anzubieten, die aktive Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Jugendlichen und der gleichberechtigte Dialog zwischen Erwachsenen und jungen Menschen.

Gemeinsame Projekte mit Kindern und Jugendlichen

Das Büro für Kinder, Jugend und Familie organisiert auch regelmäßig Projekte und Events gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen. Vergangenes Jahr wurden 83 Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Die wichtigsten waren: Spielplatzbeteiligungstreffen, Bau einer Kräuterschnecke am Spielplatz, Projekt „Auch das ist Kultur“, Schulinfomesse, Lehrlingsinformationstag, Ausflüge mit dem Jugendzentrum, Bau eines Hochbeets am Spielplatz, Verkehrssicherheitstraining, Workshops und Vorträge im Rahmen von „Jung sein in Knittelfeld“, Kostenerstattung der ÖBB-Vorteilscard an Jugendliche aus Knittelfeld und viele andere. Ein wichtiger Punkt zur Stärkung der Jugend ist das Netzwerk „Jung sein in Knittelfeld“. Es besteht aus 20 Trägerorganisationen, Vereinen und Behörden, die mit Kindern arbeiten. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen früher zu erkennen und darauf schneller zu reagieren. Für all das Engagement konnten Bürgermeister Gerald Schmid, Gemeinderätin Regina Biela sowie die beiden Mitarbeiterinnen des Büros Kinder, Jugend und Familie, Amra Haller und Birgit Moosbrugger von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, LH-Stv. Michael Schickhofer und dem Präsidenten des Steirischen Volksbildungswerkes Franz Majcen den Preis entgegennehmen.

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Knittelfeld ist eine sichere Stadt

Das ist die Kernaussage von Chefinspektor Matthias Schlacher von der Polizeiinspektion Knittelfeld. In einer Pressekonferenz berichteten Bürgermeister DI (FH) Gerald Schmid, GR Klaus Wallner sowie Vertreter der Polizeiinspektion Knittelfeld über die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt. GF Heribert Uhl vom Zivilschutzverband Steiermark sprach über die Aktivitäten der Institution und kündigte das Bundesfinale der Kindersicherheitsolympiade „Safety Tour“ für Knittelfeld an.

Auszeichnungen beim Infrastrukturwettbewerb

„Gleich zu Beginn des Jahres konnten wir uns über zwei Prämierungen freuen“, so der Bürgermeister. Knittelfeld wurde beim Infrastrukturwettbewerb in Wien als zweitsicherste Gemeinde Österreichs ausgezeichnet. In der Kategorie Grundversorgung gab es den dritten Platz. Bei dem Wettbewerb ging es um die Infrastruktursicherheit in den Bereichen Gebäude, Grundversorgung wie Trinkwasser, Freizeitanlagen und vieles mehr. GR Klaus Wallner hat die Unterlagen eingereicht. Als Sicherheitsreferent ist er Ansprechpartner in Sicherheitsfragen bei Veranstaltungen sowie in und um die Betriebe der Stadtgemeinde. Wallner ist ständig in Verbindung mit den Blaulichtorganisationen, wie der Polizei, die die Stadtgemeinde in ihren Anliegen tatkräftig unterstützt.

„Gemeinsam.Sicher im Murtal“

Unter dem Motto „Gemeinsam.Sicher im Murtal“ setzt die Polizei des Murtals mit einem Sicherheitskonzept, bei der auch die Bevölkerung miteingebunden werden soll, auf ein Miteinander. Im Zuge des Konzepts wurden Unterführungen und Schulen neu beleuchtet. Auch ein Taschenalarm wurde bei einer Veranstaltung an die Bevölkerung verteilt. „Die Zusammenarbeit mit der Polizei funktioniert äußerst gut. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für eine verbesserte Sicherheitslage“, so Wallner. Gruppeninspektor Kurt Maitz ist seitens der Polizei Sicherheitsbeauftragter des Projektes „Gemeinsam.Sicher im Murtal“ und in dieser Funktion auch Ansprechpartner für die Bevölkerung.

Verbrechen sind stark zurückgegangen

Knittelfeld war in den 80er Jahren das Chicago der Steiermark. Waren es damals noch über 2000 Verbrechen im Jahr, so sank die Zahl im Jahr 2016 auf 871 Delikte in diesem Bereich. „Für 2017 sind die Daten vom Innenministerium noch nicht freigegeben, soviel ist schon zu sagen, dass im Vorjahr noch weniger Verbrechen stattfanden“, berichtete Inspektor Schlacher. Das subjektive Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung ist ein anderes, als die Zahlen und Daten ergeben. „Meldungen, die in sozialen Netzwerken verbreitet werden, sind oft falsch und verunsichern so die Bevölkerung“, ergänzt der Exekutivbeamte. Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Alkoholbeteiligung ist zurückgegangen. Kontrollen und Bewusstseinsbildung haben unter anderem dazu geführt.

Sicherheitspersonal im öffentlichen Raum

Die Polizei kann nicht überall sein und alle Bereiche abdecken. Deshalb arbeitet die Stadtgemeinde seit zwei Jahren mit Fachkräften einer Securityfirma zusammen. Das Sicherheitspersonal patrouilliert in den Sommermonaten täglich im Schwimmbad, im Sportzentrum sowie temporär auch im Stadtpark und in der Au. Diese Initiative hat der Stadtgemeinde viele positive Rückmeldungen eingebracht.

Schulwegsicherheit und Verkehrserziehung für Kinder

Für die Schulwegssicherheit wird in Knittelfeld einiges getan: Es gibt Gehsteigkennzeichnungen, Schulwegpolizei, Geschwindigkeitsmessungen mittels Display und Plakataktionen. Mit zahlreichen Maßnahmen wie Verkehrssicherheitstraining, Verkehrserziehung in den Schulen und Infofoldern werden die VolksschülerInnen aufgeklärt, wie man sich im Straßenverkehr zu verhalten hat. Die Maßnahmen werden von der Polizei und der Stadtgemeinde durchgeführt.

Überprüfungen der Spielplätze und Freizeitanlagen

Die Bauhofmitarbeiter reinigen und kontrollieren wöchentlich die Kinderspielplätze. Es wird überprüft, ob Beschädigungen vorliegen oder ob die Funktionalität beeinträchtigt ist. Einmal im Jahr findet eine TÜV-Überprüfung statt. „Mit diesen Maßnahmen werden wir den strengen Sicherheitsanforderungen gerecht und können den hohen Standard und die Qualität der Anlagen gewährleisten“, so GR Klaus Wallner, der für diesen Bereich auch zuständig ist.

Brandschutzmaßnahmen in Schulen

Die Stadtgemeinde investiert heuer 600.000 Euro in Brandschutzmaßnahmen der Pflichtschulen. Als vorbeugende Maßnahmen werden unter anderem die Fluchtwege verbessert und dem Stand der Technik angepasst. Brand- und Rauchabschnitte werden gebildet sowie die bestehenden Öffnungen der Brandabschnitte geschlossen. Dazu kommen Rauchabzugsöffnungen in den Stiegenhäusern, Brandrauchentlüftungen, Brandfrüherkennungssysteme und die Adaptierung von Blitzschutzanlagen. Die Notbeleuchtungen werden erweitert. Die Löschwasserversorgung wird den gegenwärtigen Anforderungen angepasst. All das wird in den kommenden drei Jahren umgesetzt und kostet insgesamt 2,3 Millionen Euro.

Rauchmelder in Gemeindewohnungen

„Brandaktuell“, so Klaus Wallner, ist das Vorhaben der Stadtgemeinde alle Gemeindewohnungen mit Brand- bzw. Rauchmeldern auszustatten. Gespräche mit Bauträgern und Genossenschaften hat es auch schon gegeben, damit auch diese zumindest in den Kinderzimmern der Wohnungen Rauchmelder installieren. Auch von Förderungen spricht man.
Geplante Videoüberwachung
Trotz sinkender Delikte kommt es immer wieder zu Vandalismus. Öffentliche WC-Anlagen werden zerstört, Wände beschmiert und verschmutzt und einiges mehr. Deshalb möchte die Stadtgemeinde bei den öffentlichen WC-Anlagen und im Durchgang zum Parkhaus eine Videoüberwachung anbringen. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen müssen geprüft werden und ein Datenschutzbeauftragter ist zu ernennen. Auch die Kosten für die Kameraüberwachung werden ermittelt.

„Kinder-Sicherheitsolympiade“ in Knittelfeld

„Das Bundesfinale der Kinder-Sicherheitsolympiade „Safety-Tour“ findet am 19. Juni im Knittelfelder Sportstadion statt, zu der auch die Bevölkerung herzlich eingeladen ist“, so Heribert Uhl. Die besten Volksschulklassen aus den Landesbewerben nehmen daran teil.
Die „Kinder-Sicherheitsolympiade“ ist ein Teamwettbewerb für Volksschüler der 3. und 4. Klassen. Es stehen bei jeder Veranstaltung mehrere Klassenbewerbe und Spiele auf dem Programm, in deren Rahmen die Kinder nicht nur ihr vorhandenes Sicherheitswissen testen, sondern auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. Im Vordergrund steht durch Spiel und Spaß bewusst Selbstschutz zu lernen. Steiermarkweit werden so rund 4500 Kinder pro Jahr mit dem Thema Sicherheit vertraut gemacht.

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Harald Hartl - ein erfolgreicher Buchautor


Der Thriller DAS GRAUEN IN MEINEM KOPF hat bereits in der Vergangenheit als eBook beste Rezessionen erhalten. Ab sofort gibt es das Werk des Spielberger Autors Harald Hartl auch als Printbuch. Erhältlich ist das spannungsgeladene Werk bei Amazon oder direkt vom Autor – wenn erwünscht, mit persönlicher Widmung. 

Nähere Infos zum Buch und Kontaktaufnahme mit dem Autor unter: www.harald-hartl.at (Bücher eBooks/Kontakt).

Harald Hartl hat sich in den vergangenen zehn Jahren sehr erfolgreich in der heimischen Autorenszene etabliert. Vor vier Jahren begab er sich auf die Suche nach Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, die es gestatten sollten, ganz persönliche Einblicke in ihr Leben – mit einer Beeinträchtigung etwa, oder als betreuende Angehörige, aber auch nach einem folgeschweren Unfall, einem Burnout oder gar mit einer Diagnose einer möglichen schweren Krankheit – öffentlich zu machen.

Das sehr beeindruckende Buch mit dem Titel UND DAS LEBEN FÜHRT REGIE erscheint Anfang März in der edition keiper. Die erste Buchpräsentation findet am 2. März direkt beim Verlag in Graz statt.

Zitat des Autors: „Die Zusammenkünfte mit all diesen Menschen und deren beeindruckenden Schilderungen haben so einiges in meiner Denkweise verändert.“

Weitere Informationen:

www.harald-hartl.at

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Die Kriminalprävention. Vorsorge ist besser als Nachsicht.

Sicherheit ist ein wichtiges Grundbedürfnis der Menschen. Auch im Bereich der Öffentlichen Sicherheit gilt der Grundsatz: Vorsorge ist besser als Nachsicht. Die Kriminalprävention hilft den Bürgerinnen und Bürgern mit kompetenter Beratung dabei, ihre Sicherheit aktiv mit zu gestalten und dadurch das subjektive Sicherheitsgefühl zu heben.

Im Landeskriminalamt Steiermark ist ein eigener Assistenzbereich eingerichtet, der sich ausschließlich mit Kriminalprävention beschäftigt. Eine Beamtin und drei Beamte arbeiten nach dem Prinzip, das man aus der Gesundheitspolitik kennt: „Vorsorge ist besser als heilen.“ Zusätzlich zu den Bediensteten des Landeskriminalamtes sind auch zahlreiche Polizistinnen und Polizisten in allen Bezirken der Steiermark zu Themen der Kriminalprävention umfassend geschult und können ihr Wissen der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Ihre Aufgabe ist es, Personen – ob jung oder alt – über den vorbeugenden Schutz, hauptsächlich in folgenden Bereichen, zu beraten und zu informieren: Eigentumsprävention, Gewaltprävention, Gewalt in der Privatsphäre, Jugenddeliktsprävention und Sexualdeliktsprävention. Im Jahr 2017 wurden in der Steiermark bei rund 2.800 Veranstaltungen etwa 35.000 Personen beraten. Für 2018 sind Schwerpunkte beim Thema „Cybercrime“, also Prävention gegen Internetkriminalität in allen möglichen Formen, geplant. 

Die Kriminalprävention mit der Zielgruppe Jugendliche wurde in den letzten Jahren laufend weiterentwickelt. Die Jugendpräventionsmaßnahmen sind in einem Gesamtkonzept namens „Under18“ zusammengefasst und unterteilen sich in folgende Programme:

-          „All Right – Alles was Recht ist!“, mit Inhalt: Strafmündigkeit, Gewalt, Zivilcourage und Konfliktkultur

-          „Click & Check“: Internetgefahren und –phänomene für Jugendliche von 10 bis 18 und

-          „Look@your.Life“: Sucht und Gewaltprävention.

Die Kolleginnen und Kollegen der Präventionsarbeit sind beinahe täglich an verschiedenen Schulen in der gesamten Steiermark unterwegs und halten Workshops in Klassen ab. Neben diesen Workshops in den Klassen werden Lehrerfortbildungen und Elternabende zu den oben angeführten Programmen angeboten. Durch den Mehrebenenansatz (Schüler – Eltern – Lehrer) sollen alle Altersgruppen über Gefahren informiert und sensibilisiert werden, wodurch ein besseres Sozialgefüge und Miteinander in der Gesellschaft erreicht werden soll.

In der Eigentumsprävention werden Informationsveranstaltungen im Bereich des Werteschutzes in Wohnungen, Häusern und Geschäften und im Speziellen Schwachstellenanalysen vor Ort im Beisein der Interessenten angeboten. Die Vorträge beziehen sich auf Themen für Senioren, Mitarbeiter- bzw. Geschäftsleiterschulungen von Betrieben und Geschäften, Sicherheit im öffentlichen Raum, Deeskalation, Betrug, Ladendiebstahl und Raubvorbeugung.

Der Leiter des Assistenzbereiches Kriminalprävention beim Landeskriminalamt Steiermark, Chefinspektor Christian Sallmutter: „Sollten Sie den Wunsch nach einer kriminalpolizeilichen Beratung haben, wenden Sie sich an ihre zuständige Polizeidienststelle. Dort kann ein solches Beratungsgespräch mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen vermittelt werden. Alle Präventionsmaßnahmen der Polizei sind kostenlos.“

Zahlreiche Tipps, Infomaterial und Flyer zu kriminalpräventiven Themen finden Sie auf den Internetseiten des Bundeskriminalamtes unter:

www.bundeskriminalamt.at  (Menüpunkt: Prävention & Opferhilfe 

Ein Video zum Thema Kriminalprävention finden Sie auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/LandespolizeidirektionSteiermark/videos/416188845485778/

 

 

 

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Knittelfeld - Projekte und Vorhaben für 2018

2018 werden die zwei größten Projekte des Stadtentwicklungsprozesses umgesetzt.

Infrastrukturwettbewerb - Knittelfeld ist zweitsicherste Gemeinde

Gleich zu Jahresbeginn sorgte der von der Wiener Zeitung und dem TÜV-Austria ins Leben gerufene Infrastruktur-Wettbewerb bei der Stadtgemeinde Knittelfeld für große Freude. Knittelfeld hat den Silver-Award beim Gesamtplatz und den dritten Platz in der Kategorie „Grundversorgung“ erreicht.
Die Stadtgemeinde hat zahlreiche Maßnahmen gesetzt, die zu erhöhtem Schutz in den Bereichen Verkehr, Schulweg, Überwachung und Infrastruktur geführt haben. Zum Beispiel: Die jährliche TÜV-Überprüfung der Spielplätze, Schulwegsicherung, Verkehrserziehung für Kinder, Geschwindigkeitsüberwachungen, technische Überprüfungen an Gebäuden, Überwachung von Kanal und Trinkwasser und vieles mehr. Seit 2015 gibt es einen eigenen Sicherheitsreferenten, Gemeinderat Klaus Wallner. Er ist ständig in Verbindung mit den Blaulichtorganisationen, wie der Polizei, die die Gemeinde in deren Anliegen unterstützen. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Aber nicht nur das, auch in die Sicherheit kommunaler Gebäude, in Sport- und Freizeitanlagen, der Infrastruktur, bei Veranstaltungen sowie der Trinkwasserversorgung wird viel investiert. Alleine in die Brandschutzmaßnahmen für Schulen fließen heuer rund 600.000 Euro.

Neuer Hauptplatz – Spatenstich im Frühjahr

Im vorigen Jahr ging die Detailplanung über die Bühne. Gespräche mit Stakeholdergruppen wie Handel, Wirtschaft und Gastronomie sowie den Knittelfelder Behindertenverbänden fanden statt. Deren Vertreter brachten ihre Vorstellungen ein. In weiterer Folge konnten die Mitglieder des Gemeinderates bei einer Klausur die Schienenmöblierung, die Oberflächengestaltung des Platzes und den Standort für den neuen Kiosk bestimmen. All das floss in die Entwurfsplanung ein, die mit 16. Jänner 2018 abgeschlossen wurde.
Nun folgen die Ausschreibungsphase, Angebotseinholung, Beschluss im Gemeinderat und die Auftragsvergabe. Der Spatenstich soll im Frühjahr sein. Während der Umbauarbeiten ist der Hauptplatz befahrbar.

Haus der Vereine – aktueller Stand, Eröffnung 1. Mai

Innenwände wurden entfernt, die Stahlkonstruktion für den Proberaum der Stadtkapelle angebracht. In Kürze kann man dann die Großzügigkeit des Raumes sehen. Derzeit wird der Lift eingebaut. Nach den Elektroarbeiten beginnen die Estrich- und Verputzarbeiten. Die Ausbauarbeiten werden laut Planung bis voraussichtlich März andauern. Die Fertigstellung ist dann für April geplant, eröffnet soll am 1. Mai mit einem Fest werden. Die Bauarbeiten wurden bzw. werden überwiegend von heimischen Firmen durchgeführt.

Eröffnung Jugendzentrum, geplanter Termin: 1. Juni

Auch im „Haus der Vereine“ angesiedelt ist das neue Jugendzentrum. Dies wird im Wohntrakt des ehemaligen Bezirksgerichts untergebracht. In den Räumlichkeiten können Jugendliche ihre Freizeit in den Nachmittagsstunden bis in den frühen Abend verbringen. Wie auch schon jetzt, ist das Jugendzentrum betreut. Die geplante Eröffnung ist für 1. Juni angedacht. Auch dazu gibt es ein Fest.

Neuer Kinderspielplatz in der Industriestraße

Das Büro Kinder, Jugend und Familie ist für die Planung von Spielplätzen zuständig. Heuer wird ein zusätzlicher 450m2 großer Kleinkinderspielplatz in der Industriestraße gebaut. Das Planungstreffen, wo AnrainerInnen sowie Kinder und Eltern ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden anbringen können, fand bereits statt. Gebaut wird im Frühjahr, vor Schulbeginn wird er dann fertig.

Straßen- und Kanalbauprojekte

Um eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Kärntner Straße zu erreichen, ist es sinnvoll, die derzeitige Situation der L518 im östlichen Bereich zu verändern. Zu- u. Abfahrten zu den Handelsbetrieben werden verringert. Es sollte deshalb die Errichtung einer richtungsgebundenen Begleitstraße, beginnend bei der Fa. Moßhammer und endend bei der Uniqa-Versicherung, umgesetzt werden. Weiters werden in der Burgfriedgasse-Badgasse und in der Schützengasse Straßenbauarbeiten durchgeführt.
Bei den Kanalbauprojekten handelt es sich um jene am Hauptplatz, im westlichen Teil der Genossenschaftsgasse, in der Schützengasse und bei der Kreuzung Schmittstraße/Esperantostraße.

Veranstaltungen

Für 2018 sind auch einige Veranstaltungen geplant. Der Faschingsumzug ist heuer wieder in Knittelfeld. Vor Ostern findet die traditionelle Fahrradbörse statt. Sie geht am 17. März über die Bühne. Am 26. Mai sind die Seniorinnen und Senioren eingeladen, beim 3. Knittelfelder Blütenpracht-Seniorenball das Tanzbein zu schwingen. Am 23. Juni lädt der Bienenzuchtverein Knittelfeld zum Honigfest am Hauptplatz ein. Am 9. Juni findet die Kreative Stadt statt. Ganz in Weiß, ist wieder das Motto bei der White Night im Knittelfelder Schwimmbad. Der Termin steht noch nicht fest. 2018 steht ganz im Zeichen des Jubiläums „150 Jahre Kronprinz-Rudolf-Bahn“. Dazu wird es zwei Ausstellungen und einen Vortrag geben. Am Freitag, 13. April findet um 19 Uhr die Vernissage der Sonderausstellung „150 Jahre Kronprinz Rudolf-Bahn“ von Dietmar Rauter statt. Festlichkeiten zum Jubiläum sind für 19. bis 21. Oktober geplant. Fest steht jedenfalls schon der Diavortrag „150 Jahre Kronprinz Rudolf-Bahn“ von Dietmar Rauter am 19. Oktober im Großen Saal des Kulturhauses. Die Stadtarchivare gestalten zum Eisenbahnjubiläum eine Ausstellung im Rathaus. Diese wird am 5. Oktober eröffnet.

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Knitterfelder Stadtentwicklungskonzept greift

2018 werden die zwei größten Projekte des Stadtentwicklungsprozesses umgesetzt. Die Neugestaltung des Hauptplatzes und das „Haus der Vereine“. Zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen sowie Veranstaltungen runden das intensive Arbeitsprogramm ab. Die Investitionen der Gemeinde belaufen sich auf 4 bis 5 Millionen Euro im Jahr. Das Land Steiermark unterstützt finanziell die Zukunftsprojekte. „Unser Stadtentwicklungskonzept greift – Knittelfeld wird zunehmend attraktiver für Unternehmen “, so Bgm. Gerald Schmid. Finanzstadtrat Harald Bergmann ergänzt: „Wir nehmen unsere Verantwortung als Wirtschaftsmotor der Region ernst und investieren in Zukunftsprojekte, Davon profitieren nicht nur Knittelfelder Bürgerinnen und Bürger sondern die gesamte Region.

Umgesetzte Projekte 2017

Gleich zu Beginn des Jahres fand der Architektenwettbewerb für die Gestaltung der Innenstadt statt. Die Bewertungskommission, der auch Vertreter aller politischen Fraktionen angehörten, einigte sich auf das Projekt des Architekturbüros freiland Umweltconsulting ZT-Gmbh. Auch die Planung für das „Haus der Vereine“ fand zeitgleich statt, im Herbst war der Spatenstich. Ein weiteres Großprojekt steht in den Startlöchern. Die ÖBB investiert 15 Mio. Euro in den Ausbau derÖBB-Lehrwerkstätte. Auch dafür wurde der Startschuss gegeben. Insgesamt wurden im vorigen Jahr rund 40 Millionen Euro an Investitionen angekündigt, die Unternehmen in den nächsten Jahren in den Standort Knittelfeld investieren wollen. Die Stadt konnte 15 Neueröffnungen im Bereich Handel, Gastronomie und Dienstleistung verzeichnen. Zwei neue Ärzte (Dermatologe und Innere Medizin) eröffneten ihre Praxis. Und eine E-Tankstelle wurde in der Turnergasse in Betrieb genommen. Mit zahlreichen Veranstaltungen (Fackellauf, Bauernmarktfest, Public Viewing, Perchtenlauf) wurde die Innenstadtbelebung vorangetrieben. Dafür und für das geplante Hauptplatzprojekt wurde die Stadtgemeinde beim Gemeindewettbewerb mit dem 2. Platz ausgezeichnet. 

Im Gemeinderat wurden von 235 Beschlüssen, 198 einstimmig und 37 mehrheitlich gefasst. Unter den zahlreichen Maßnahmen waren folgende Projekte:

  • Straßenbau 700.000 Euro
  • Hochwasserschutz 115.000 Euro
  • Kanalisation 430.000 Euro
  • Schulen/Kindergärten 118.000 Euro
  • Sportstadion + Schwimmbad 170.000 Euro
  • Kommunale Gebäude 405.000 Euro
  • Gemeindewohnungen 200.000 Euro
  • Förderungen vergeben                         187.000 Euro (Vereine, Umweltschutz, Wirtschaft)
  • Neuer Spielplatz  18.000 Euro (Landschacher Siedlung)
  • Funcourt-Anlage 170.000 Euro

Energiekostenzuschuss für MindestpensionistInnen eingeführt, Mobilitätszuschuss für Studierende eingeführt 

Budget für das Jahr 2018

Ordentlicher Haushalt

  • Einnahmen 32.659.300 Euro
  • Ausgaben 32.432.300 Euro
  • Überschuss      227.000 Euro

Außerordentlicher Haushalt:           

  • 6.254.300 Euro 

Projekte und Vorhaben für 2018

Infrastrukturwettbewerb – Knittelfeld ist zweitsicherste Gemeinde

Gleich zu Jahresbeginn sorgte der von der Wiener Zeitung und dem TÜV-Austria ins Leben gerufene Infrastruktur-Wettbewerb bei der Stadtgemeinde Knittelfeld für große Freude. Knittelfeld hat den Silver-Award beim Gesamtplatz und den dritten Platz in der Kategorie „Grundversorgung“ erreicht.

Die Stadtgemeinde hat zahlreiche Maßnahmen gesetzt, die zu erhöhtem Schutz in den Bereichen Verkehr, Schulweg, Überwachung und Infrastruktur geführt haben. Zum Beispiel: Die jährliche TÜV-Überprüfung der Spielplätze, Schulwegsicherung, Verkehrserziehung für Kinder, Geschwindigkeitsüberwachungen, technische Überprüfungen an Gebäuden, Überwachung von Kanal und Trinkwasser und vieles mehr. Seit 2015 gibt es einen eigenen Sicherheitsreferenten, Gemeinderat Klaus Wallner. Er ist ständig in Verbindung mit den Blaulichtorganisationen, wie der Polizei, die die Gemeinde in deren Anliegen unterstützen. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Aber nicht nur das, auch in die Sicherheit kommunaler Gebäude, in Sport- und Freizeitanlagen, der Infrastruktur, bei Veranstaltungen sowie der Trinkwasserversorgung wird viel investiert. Alleine in die Brandschutzmaßnahmen für Schulen fließen heuer rund 600.000 Euro.

Neuer Hauptplatz – Spatenstich im Frühjahr

Im vorigen Jahr ging die Detailplanung über die Bühne. Gespräche mit Stakeholdergruppen wie Handel, Wirtschaft und Gastronomie sowie den Knittelfelder Behindertenverbänden fanden statt. Deren Vertreter brachten ihre Vorstellungen ein. In weiterer Folge konnten die Mitglieder des Gemeinderates bei einer Klausur die Schienenmöblierung, die Oberflächengestaltung des Platzes und den Standort für den neuen Kiosk bestimmen. All das floss in die Entwurfsplanung ein, die mit 16. Jänner 2018 abgeschlossen wurde.

Nun folgen die Ausschreibungsphase, Angebotseinholung, Beschluss im Gemeinderat und die Auftragsvergabe. Der Spatenstich soll im Frühjahr sein. Während der Umbauarbeiten ist der Hauptplatz befahrbar.

Haus der Vereine – aktueller Stand, Eröffnung 1. Mai

Innenwände wurden entfernt, die Stahlkonstruktion für den Proberaum der Stadtkapelle angebracht. In Kürze kann man dann die Großzügigkeit des Raumes sehen. Derzeit wird der Lift eingebaut. Nach den Elektroarbeiten beginnen die Estrich- und Verputzarbeiten. Die Ausbauarbeiten werden laut Planung bis voraussichtlich März andauern. Die Fertigstellung ist dann für April geplant, eröffnet soll am 1. Mai mit einem Fest werden. Die Bauarbeiten wurden bzw. werden überwiegend von heimischen Firmen durchgeführt.

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