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KS: Alle Corona Maßnahmen enden mit 30. Juni

Alle Corona Maßnahmen enden mit 30. Juni

Die Regierung hat am Mittwoch im Ministerrat das Ende aller CoV-Maßnahmen nach drei Jahren beschlossen. Ab 30. Juni soll Österreich wieder in den „Normalbetrieb“ zurückkehren.

In vulnerablen Bereichen wie Spitälern und Pflegeheimen besteht derzeit noch Maskenpflicht aber diese soll mit 30. April enden, ebenso die Risikogruppenfreistellung. Auch sämtliche Krisenstäbe und Gremien sollen aufgelöst werden. Mit 30. Juni plant das Gesundheitsministerium das Ende der Sonderbestimmungen. SARS-CoV-2 ist dann keine meldepflichtige Krankheit mehr, es endet damit auch die derzeit noch gültige Verkehrsbeschränkung für positiv getestete Menschen.

Aktuell müssen Infizierte zwar nicht mehr in Quarantäne, sind aber zum Tragen einer FFP2-Maske in Innenräumen und auch im Freien bei engem Kontakt mit anderen Menschen verpflichtet. Auch nach dem Ende der Meldepflicht soll es in Österreich aber einen Überblick über den Verlauf der Pandemie geben, teilte die Regierung mit.

Erreicht werden soll das durch einen „Mix“ der Auswertung des Abwassers aus bundesweit 48 Kläranlagen und der Analyse von PCR-Proben. Das Abwassermonitoring wurde dabei so ausgebaut, dass laut Gesundheitsministerium deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung abgedeckt wird.

Um Impfungen, Tests und die Abgabe von Covid-19-Medikamenten in die regulären Strukturen des Gesundheitssystems zu überführen, sind Gespräche mit den Bundesländern und der Sozialversicherung nötig. Medikamente werden von der Krankenkasse bezahlt, bei Impfungen sollen die Kosten zwischen Bund, Ländern und Krankenkassen geteilt werden. Ziel ist es, dass die Impfung und die Medikamente gratis bleiben. Auch die Tests sollen für Menschen mit Symptomen wie bisher gratis zur Verfügung stehen.

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IG Milch: IG Milch: Missglückter Marketinggag der Berglandmilch

IG Milch: Missglückter Marketinggag der Berglandmilch

Das Vorgehen der größten Genossenschaftsmolkerei Österreichs ist für tausende Milchbäuerinnen und Milchbauern vollkommen unverständlich.

„Als Marktführer in den Medien eine Preissenkung für Butter um 6 % anzukündigen und gleichzeitig den Milchpreis für alle Erzeugerbetriebe um mehr als 3,5 % zu senken ist für uns nicht mehr zu erklären“, so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

„Während die KonsumentInnen bei einer Butterpreissenkung fast nichts in der Geldbörse spüren, wird bei den Milchviehbetrieben bitter notwendige Wertschöpfung durch solche unnötigen Aktionen vernichtet.“

Der statistische Durchschnittsverbrauch pro Person bei Butter liegt in Österreich bei 5,3 kg (Quelle AMA-Marketing GmbH), was beim derzeitigen Preis Kosten von einem Euro pro Woche oder 15 Cent pro Tag bedeutet. Die Ersparnis bei 6 % Preissenkung wären dann 6 Cent je Woche oder circa ein Cent pro Tag!

Der Einkommensverlust für einen durchschnittlichen Vollerwerbsbetrieb (250.000 kg/Jahr Quelle IG-Milch) beträgt jedoch 5.650 Euro im Jahr.

„Dies ist besonders bitter für die vielen fleißigen Bäuerinnen und Bauern die sieben Tage die Woche jahrein jahraus die Kühe melken und versorgen, dass die längst notwendigen Investitionen nach einer langen Tiefpreisphase nun wieder verschoben werden müssen.“

Die enormen Preissteigerungen bei Energie treffen besonders die energieaufwendige Milchproduktion. Dass gerade der Butterpreis immer wieder für emotionale Preisdebatten herhalten muss, ist angesichts der Verhältnismäßigkeiten unverständlich und erschwert eine sachliche Diskussion.

Besonders enttäuschend ist auch das Verhalten von Landwirtschaftskammer und Bauernbund, die keinen konstruktiven Beitrag bei diesen unverständlichen Aktionen der Berglandmilch und der unsachlichen medialen Butterpreis-Diskussion leisten.

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FF Kapfenberg: Mann bei Wohnungsbrand lebensbedrohlich verletzt

Mann bei Wohnungsbrand lebensbedrohlich verletzt

Beim Brand in einer Wohnung Samstagabend in Kapfenberg wurde ein 56-Jähriger lebensbedrohlich verletzt. Seine beiden Katzen konnten unverletzt gerettet werden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand dürfte der 56-Jährige in seiner Wohnung im zehnten Stock in einem Mehrparteienhaus mit einer brennenden Zigarette auf seinem Sofa eingeschlafen sein. Dadurch kam es gegen 21:30 Uhr zu einem Brand mit sehr starker Rauchentwicklung. Eine Brandmeldeanlage alarmierte die Feuerwehr. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kapfenberg (Stadt, Hafendorf und Diemlach) standen mit sieben Fahrzeugen und 49 Personen im Einsatz und konnten den Brand rasch löschen. Der 56-Jährige wurde aus der Wohnung gerettet und mit lebensgefährlichen Verletzungen (Rauchgasvergiftung) in das LKH nach Bruck an der Mur eingeliefert. Zwei in der Wohnung gefundene Katzen wurden von der Feuerwehr gerettet, vom Roten Kreuz mit Sauerstoff versorgt und wurden anschließend von einer Nachbarin zur Pflege übernommen. Die gesamte Wohnung wurde durch Rauchgasniederschläge stark verschmutzt, die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Andere Wohnungen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

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Privat: Obduktion ergab dutzende Stichverletzungen 

Obduktion ergab dutzende Stichverletzungen 

Update zum Mordfall in Mürzzuschlag.

Wie berichtet war es Dienstagnachmittag in Mürzzuschlag in einem Wohnhaus zu einer Gewalttat gekommen, bei der eine 34-Jährige tödliche Verletzungen erlitten hatte.

Die von der Staatsanwaltschaft Leoben angeordnete und in der Gerichtsmedizin durchgeführte Obduktion ergab, dass die Frau an mehreren Dutzend Stich- und Schnittverletzungen vorwiegend im Kopf- und Halsbereich verstorben ist. 

Am Tatort wurde der Griff eines Küchenmessers mit abgebrochener Klinge vorgefunden. Ob es sich um die Tatwaffe handelt, wird erst eine genaue Spurenauswertung zeigen. Nach der Klinge des Messers wurde heute im Umfeld des Tatortes gesucht, diese konnte jedoch bislang nicht aufgefunden werden.

Weitere Einvernahmen des Tatverdächtigen und anderer Auskunftspersonen werden von den Kriminalisten noch geführt.

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LPD/Sujet: Mordalarm in Mürzzuschlag<strong> </strong>

Mordalarm in Mürzzuschlag 

Eine 34-Jährige wurde Dienstagnachmittag im Keller ihres Wohnhauses mit massiven Verletzungen aufgefunden. Trotz sofort eingeleiteter Notfallmaßnahmen konnte nur mehr der Tod der Frau festgestellt werden. Ein 33-Jähriger und ein 44-Jähriger Afghane wurden festgenommen.

Gegen 16:20 Uhr langte in der Rettungsleitstelle ein Notruf ein, dass es in einem Mehrparteienhaus im Keller zu einem heftigen Streit zwischen einem Mann und einer Frau gekommen und die Frau möglicherweise verletzt sei. Die Rettungskräfte und eine Polizeistreife begaben sich sofort zum Vorfallsort und fanden im Keller eine blutüberströmte Frau. Sie wies massive Verletzungen auf. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte ein Notarzt nur mehr den Tod der Österreicherin feststellen. Dringend tatverdächtig ist der Lebensgefährte des 34-jährigen Opfers, ein 33-jähriger Österreicher. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Ein weiterer Verdächtiger, ein 44-jähriger Afghane, der im selben Haus wohnhaft ist, wurde ebenfalls festgenommen, da nicht auszuschließen war, dass auch er mit der Tat in Verbindung steht.

Derzeit laufen die Spurensicherung und die Einvernahmen der Tatverdächtigen. Der genaue Tathergang sowie die sozialen Verbindungen zwischen dem Opfer und den Tatverdächtigen sind noch Gegenstand intensiver Erhebungen.

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KS: Ein Verletzter nach Unfall mit Heeres LKW

Ein Verletzter nach Unfall mit Heeres LKW

Mittwochabend verunfallte in Stadl-Predlitz ein Lkw mit vier Insassen. Dabei wurde ein 21-Jähriger unbestimmten Grades verletzt.

Gegen 18 Uhr war der Lkw des Bundesheeres für eine Ausbildungsfahrt auf der B95 in Fahrtrichtung Predlitz unterwegs. Neben dem 19-jährigen Lenker aus Graz befanden sich noch drei weitere männliche Personen (18, 21, 24) im Fahrzeug. Bei den aktuell winterlichen Fahrbahnverhältnisse, kam der Lkw rechts von der Fahrbahn ab und kippte in weiterer Folge auf die rechte Seite. Durch den Unfall wurde der 21-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung brachte das Rote Kreuz den jungen Mann ins LKH Tamsweg. Die drei anderen Insassen blieben unverletzt. Ein beim Fahrer durchgeführter Alkotest verlief negativ. Durch den Unfall wurde der Verkehr auf der B95 nur erschwert passierbar.

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LPD Stmk/Martinelli: Polizei-Recruiting-Team startet durch

Polizei-Recruiting-Team startet durch

Mit einem eigenen Recruiting-Team startet die steirische Polizei 2023 jung & dynamisch ins neue Jahr. Damit sollen gezielt Interessent*innen für den Polizeiberuf angesprochen werden. Rund 200 Aufnahmen sind 2023 in der Steiermark geplant. Das Interesse ist, wie die anspruchsvollen Voraussetzungen, durchaus hoch – das soll auch weiterhin so bleiben.

Nicht zuletzt die gemeinsam unterzeichnete Sicherheitsvereinbarung zwischen dem Bundeministerium für Inneres (BMI) und dem Land Steiermark vergangene Woche rückte das Thema Personal bei der Polizei neuerlich in den Fokus der Öffentlichkeit. So will man durch die Personaloffensive auch 2023 einen Netto-Zuwachs an Exekutivbediensteten erreichen. Dabei will auch das Land die Rekrutierungsmaßnahmen durch aktive Öffentlichkeitsarbeit sowie gemeinsame Kampagnen unterstützen.

Historischer Höchststand

Mit knapp 4.400 Bediensteten bei Polizei und Sicherheitsverwaltung zählt die Landespolizeidirektion (LPD) Steiermark mit Stand Jänner 2023 schon jetzt den höchsten Personalstand ihrer Geschichte. So gab es bei Gründung der LPD vor zehn Jahren (2012) beispielsweise gerade einmal etwas mehr als 3.600 Bedienstete und damit um rund 20 Prozent weniger als heute. Dieses Plus ist jedoch angesichts vieler Aufgaben und neuer Herausforderungen (z.B. Cybercrime) auch nötig. Denn in den kommenden Jahren ist auch mit zahlreichen Pensionierungen geburtenstarker Jahrgänge zu rechnen. Aktuell befinden sich mehr als 300 angehende Polizistinnen und Polizisten im SIAK-Bildungszentrum Steiermark (BZS) in der zweijährigen Grundausbildung. Dieser Trend soll auch weiterhin so anhalten. 

Recruiting-Team installiert

Damit die Anzahl an Bewerbern für die Steiermark weiterhin hoch bleibt, hat die sterische Polizei daher ein eigenes Recruiting-Team installiert. Mit Sabri Yorgun (27) und Jessica Schartner (30) übernehmen ab sofort zwei Profis die gezielte Ansprache von jungen Interessentinnen und Interessenten. Beide waren bis zuletzt im exekutiven Streifendienst im Einsatz und absolvieren bzw. absolvierten einschlägige Studien in den Bereichen Medien, Kommunikation & Eventmanagement. Gemeinsam mit der Personalabteilung will das dynamische Duo zukünftig Aktivitäten rund um das Thema Personalgewinnung planen und durchführen. Dazu gehören Infoveranstaltungen und Vorträge in Schulen, wie auch der Besuch von Berufs- und Infomessen. Auch die Planung und Umsetzung größerer Rekrutierungskampagnen mit dem BMI fällt in den Aufgabenbereich der beiden Polizisten.

2023: 200 Aufnahmen geplant – Bewerbung noch im Jänner

Eine Bewerbung für den Polizeidienst in der Steiermark über die Jobbörse des Bundes ist aktuell noch bis 31. Jänner 2023 möglich. Weitere Bewerbungsfenster wird es heuer voraussichtlich im April, Juli und Oktober geben.

Weitere Infos & Anmeldung unter www.polizeikarriere.gv.at.

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Sujetfoto: Forstunfall in Mürzzuschlag

Forstunfall in Mürzzuschlag

Dienstagnachmittag erlitt ein 50-jähriger Forstarbeiter schwere Verletzungen nachdem er von einem umfallenden Baum am Kopf getroffen wurde.

Gegen 11:00 Uhr führte der 50-Jährige gemeinsam mit einem 20-Jährigen Forstarbeiten im eigenen Wald durch. Gegen 15:00 Uhr dürfte der 50-Jährige von einem umfallenden Baum am Kopf (Helm) getroffen worden sein. Der Mann dürfte in weiterer Folge auf dem abschüssigen Waldstück etwa fünf Meter abgestürzt sein.

Der 20-Jährige war währenddessen mit dem Abtransport der gefällten Bäume beschäftigt und fand den schwer Verletzten. Er setzte einen Notruf ab. Der Verunfallte wurde ins LKH Bruck an der Mur gebracht. Insgesamt standen sechs Kräfte der Bergrettung Mürzzuschlag, drei Kräfte der Feuerwehr Mürzzuschlag sowie Kräfte des Roten Kreuzes im Einsatz.

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APA: 81-jährige wurde Opfer von falschen Polizist

81-jährige wurde Opfer von falschen Polizist

Bezirk Bruck Mürzzuschlag. – Eine 81-jährige wurde Opfer von „Falschen Polizisten“. Die Frau übergab am Donnerstagabend einer Betrügerin, Goldschmuck in unbekannter Schadenshöhe.

Trotz mehrfacher Warnungen der steirischen Polizei, fallen immer wieder Personen auf die Betrugsmasche der falschen Polizisten herein. Die Täter manipulieren ihre Opfer gekonnt und setzen sie bei den geführten Telefonaten unter Druck. So geschehen auch am Donnerstagnachmittag, 12. Jänner 2023. Gegen 17 Uhr erhielt die Frau einen Anruf mit unterdrückter Nummer. Der Betrüger sprach in einem guten Deutsch und teilte mit, dass die Tochter der Frau (Anm. der Vorname stimmte sogar) einen Verkehrsunfall hatte und nun eine Kaution in Form von Wertgegenständen zu zahlen wäre.

Massiv unter Druck gesetzt

Das Opfer wurde zwischen 17 Uhr und 19.30 Uhr in mehrfach geführten Telefonaten massiv unter Druck gesetzt. Schlussendlich übergab die 81-Jährige in der Nähe ihres Wohnhauses, Goldschmuck an eine unbekannte Frau. Die Betrügerin trug ein Kopftuch und sprach kein einziges Wort.

Eines vieler Opfer

Die Frau reiht sich somit in die Liste der Betrugsopfer ein. Einmal mehr macht die Polizei auf diese Betrugsform aufmerksam. Der Appell: Bitte Vertrauen Sie keine Menschen, die sich nicht kennen. Übergeben Sie niemals Wertgegenstände oder Bargeld an Personen, die Sie nicht kennen. Verständigen Sie so schnell wie möglich die „echte“ Polizei unter 133 und unterstützen Sie somit unsere Arbeit.

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ÖAMTC: Digitale Vignette 2023 an allen ÖAMTC Stützpunkten erhältlich und sofort gültig

Digitale Vignette 2023 an allen ÖAMTC Stützpunkten erhältlich und sofort gültig

18-tägige Frist für den Beginn der Gültigkeit entfällt bei Kauf beim Mobilitätsclub

Ab 1. Februar 2023 sind nur noch Vignetten für das Jahr 2023 gültig. Wer statt der klassischen Klebevignette zur digitalen Variante greift, sollte nicht vergessen, dass es beim Onlinekauf für Privatpersonen eine 18-tägige Frist bis zum Beginn der Gültigkeit gibt. Die Alternative: Holt man sich die digitale Vignette beim Mobilitätsclub, ist sie sofort nach dem Kauf gültig, die Konsumentenschutzfrist* entfällt. Wer also beim ÖAMTC kauft, kann sich noch länger Zeit lassen. Übrigens gibt es sowohl die Klebe- als auch die digitale Vignette an allen Stützpunkten und Grenzstationen des Mobilitätsclubs.

Beim Kauf der digitalen Vignette entfällt mit der Registrierung des Kennzeichens das oft als lästig empfundene Kleben und Abkratzen. Im Falle eines Scheibenbruchs ist keine Ersatzvignette nötig und Besitzer:innen von Wechselkennzeichen benötigen nicht mehr für jedes Fahrzeug eine eigene Vignette. Hat man bereits geklebt, ist ein kostenloser Umstieg auf die digitale Vignette allerdings nur in zwei Fällen möglich: Beim Bruch der Windschutzscheibe oder im Falle eines Totalschadens.

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KS/Sujet: Vergiftung durch Notstromaggregat

Vergiftung durch Notstromaggregat

Dienstagabend kam es in einer Gartenhütte in Kapfenberg zu einer Ansammlung von Kohlenmonoxid. Zwei Personen zeigten Anzeichen einer Vergiftung. 

Gegen 20:00 Uhr befanden sich zwei Frauen und zwei Männer in einer Gartenhütte. In einem geschlossenen Nebenraum befand sich ein mit Benzin betriebenes Notstromaggregat. Die Abgase des Aggregates wurden über einen Metallschlauch nach außen geleitet. Aus bislang unbekannter Ursache dürfte sich dieser Schlauch gelöst haben. In weiterer Folge dürften sich die Abgase in der Gartenhütte gesammelt haben. Als eine der beiden Frauen Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung zeigte, begaben sich alle vier Personen in den Außenbereich und setzten einen Notruf ab. Die zweite Frau zeigte bald darauf dieselben Symptome. Alle vier Personen wurden für weitere Untersuchungen ins LKH Bruck an der Mur gebracht.

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KS/Sujet: Alpinunfälle in Trofaiach und Eisenerz

Alpinunfälle in Trofaiach und Eisenerz

Samstagmittag rutschte ein 42-jähriger Wanderer auf einem Schneefeld aus und stützte mehrere Meter ab. Nahezu zeitgleich stürzte eine 35-jährige Wanderin und verletzte sich schwer. Beide wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. 

Samstagvormittag startete ein 42-Jähriger mit einem Bekannten eine Wanderung von Tragöß aus auf den Hochturm. Beim Abstieg in Richtung Lamingsattel kam der 42-Jährige bei einer Querung eines Schneefeldes aus eigenem Verschulden zu Sturz und rutschte etwa 100 Meter eine Rinne talwärts. Dabei zog sich der Wanderer Schürfwunden zu und verletzte sich am linken Fußknöchel. Nachdem ein weiterer Abstieg nicht mehr möglich war, wurde der Verletze mittels Taubergung vom Rettungshubschrauber C 17 geborgen und anschließend von der Rettung in das LKH Bruck an der Mur gebracht.

Eine 35-jährige Wanderin aus dem Bezirk Graz-Umgebung unternahm Samstagmittag allein auf dem Eisenerzer Reichenstein eine Bergtour. Beim Abstieg auf dem sogenannten Theklasteig, unterhalb der Reichensteinhütte auf einer Seehöhe von etwa 2000 Meter, kam die Wanderin zu Sturz und rutschte eine steile Rinne talwärts. Eine Wandergruppe bemerkte den Absturz und alarmierte die Einsatzkräfte. Da diese die Wanderin aus dem Sichtfeld verlor, begaben sich drei Personen der Gruppe in Richtung der Verletzten und leisteten schließlich Erste Hilfe.  Aufgrund eines Einsatzes des Rettungshubschraubers C 17 im Nahbereich, erfolgte für die 35-Jährige rasch notärztliche Hilfe. Sie wurde mittels Taubergung gerettet und anschließend ins UKH Graz geflogen. Neben dem Team des Rettungshubschraubers C 17 standen auch noch die Bergrettung Vordernberg und Eisenserz sowie Beamte der Alpinpolizei Hochsteiermark im Einsatz.

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KS: Steirische ÖAMTC-Flugretter flogen 3774-Einsätze

Steirische ÖAMTC-Flugretter flogen 3774-Einsätze

Der ÖAMTC Christophorus Flugrettungsverein blickt auf ein Rekordjahr zurück. In Summe waren es 3774 Einsätze in der Steiermark und 23.556 Einsätze in Österreich.

Wie in den Jahren zuvor waren auch 2022 in der Steiermark internistische und neurologische Notfälle mit 1.712 Alarmierungen der häufigste Grund für den Start eines Notarzthubschraubers. 490 Einsätze flogen die Christophorus-Crews für Patienten nach Unfällen, die sich bei der Arbeit, in der Schule oder im Umfeld des eigenen Hauses ereignet haben, 562-mal mussten die Teams nach Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich abheben. In der Statistik 2022 sind außerdem 701 Taubergungen, bei denen Personen aus unwegsamem Gelände gerettet wurden sowie 1.047 Nachteinsätze zu finden.

„Die hohe Anzahl sowie das breitgefächerte Spektrum an Einsätzen zeigen, wie wichtig die ÖAMTC-Notarzthubschrauber für eine lückenlose medizinische Versorgung der Steiermark sind“, sagt Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Gerade bei der Rettung von Menschenleben hängt viel vom Faktor Zeit ab. Angesichts der Veränderungen im Gesundheitswesen wird der Weg der Notfallpatient:innen in die für sie geeignetste Klinik jedoch immer weiter", erklärt Reinhard Kraxner, ebenfalls Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Diesbezüglich hat der Hubschrauber eindeutig einen Vorteil: Er kann auch große Distanzen sehr schnell überwinden."

In Summe blickt die Flugrettung mit 21.934 auf einen Einsatzrekord zurück. Rechnet man noch die vier saisonalen Winterstützpunkte der ÖAMTC-Flugrettung hinzu, kommt man sogar auf eine Gesamteinsatzzahl von 23.556. Möglich gemacht haben diese Bilanz die Piloten, Notärzte und Flugretter. „Aber auch die perfekt abgestimmte Teamarbeit mit der Bergrettung und dem Roten Kreuz Steiermark ist ein wesentlicher Garant für die qualifizierte Hilfe aus der Luft“, bedankt sich der Flugrettungs-Chef.

Im Schnitt wurde die Christophorus-Flotte zu mehr als zwei Einsätzen pro Stunde - Tag wie Nacht - alarmiert. Einsatzstärkster Tag des Jahres war übrigens der 26. Juni mit 116 Einsätzen.

Die steirischen Hubschrauber im Detail:

Christophorus 12, Graz: 1.476 (2021: 1.364)

Christophorus 14, Niederöblarn: 797 (727)

Christophorus 99, Niederöblarn: 325 (219)

Christophorus 17, St. Michael: 1.176 (1.116)

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NZ: 32-Jähriger in Silvesternacht zusammengeschlagen und beraubt

32-Jähriger in Silvesternacht zusammengeschlagen und beraubt

Ein 32-Jähriger zeigte an, dass er in der Silvesternacht vor einer Diskothek in Niklasdorf von drei unbekannten Personen beraubt und verletzt worden sei. Die Beute habe einige hundert Euro betragen.

Der 32-Jährige aus dem Bezirk Leoben gab bei der Polizei an, dass er zwischen 04:00- und 06:00 Uhr vor einer Diskothek in Waltenbach geraucht habe. Dort habe sich mit den späteren mutmaßlichen Räubern ein Wortgefecht entwickelt, in dessen Verlauf er auch geschlagen worden sei. Nachdem er zu Boden gegangen sei, hätten ihn die drei Männer auch getreten. Danach habe er das Fehlen seiner Geldbörse, persönlicher Dokumente, Schlüssel aber auch seines Mobiltelefons bemerkt. Nach der Tat sei der Anzeiger mit einem Taxi nach Hause gefahren. Am Tag danach suchte der 32-Jährige wegen der Schmerzen das LKH Leoben auf, wo diverse Verletzungen festgestellt worden sind.  

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Polizei: Rumänische Einbrecher ausgeforscht

Rumänische Einbrecher ausgeforscht

Zwei junge Männer im Alter von 17 und 20 Jahren, haben in Steinhaus am Semmering versucht einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Sie wurden ausgeforscht. 

Am 1. Jänner 2023, gegen 22:00 Uhr, erstattete ein Zeuge bei der Polizei die Anzeige, dass zwei maskierte Täter soeben dabei seien, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Dabei dürften die Täter mit einer Eisenstange vorgegangen sein. Die beiden Unbekannten flüchteten noch vor dem Eintreffen der Polizei vom Tatort an der Bundesstraße, konnten aber im Laufe des nächsten Tages von der Polizei ausgeforscht werden.

Da die beiden geständigen Rumänen, die sich im Bezirk Brück Mürzzuschlag auf Skiurlaub befinden, werden nach der erfolgten Schadenswiedergutmachung auf freiem Fuß an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.

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LPD: Einbruchsdiebstahl in Leoben

Einbruchsdiebstahl in Leoben

Bei einem Einbruchsdiebstahl Mitte September 2022 wurde der bislang unbekannte Täter von einer Überwachungskamera gefilmt. Die Staatsanwaltschaft ordnete nun die Veröffentlichung von Fotos an. 

Der bislang unbekannte Täter drang am 14. September 2022 gegen 11:45 Uhr gewaltsam in eine Privatwohnung in Leoben ein, durchsuchte Kästen sowie Laden und stahl Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro. Bei der Tathandlung wurde der unbekannte Mann von einer Überwachungskamera gefilmt.

Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete nun die Veröffentlichung von aufgenommenen Fotos an.

Hinweise zur Identität der abgebildeten Person sind erbeten an das Stadtpolizeikommando Leoben, 059133/66 2222

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KS: Was uns 2023 erwartet

Was uns 2023 erwartet

Die Teuerung war eines der bestimmenden Themen im alten Jahr und wird das Land auch 2023 beschäftigen. Reformen wie die teilweise Abschaffung der kalten Progression oder die Valorisierung weiterer Sozialleistungen, die mit Jahreswechsel zum Tragen kommen, sollen für Entlastung sorgen. Auch darüber hinaus ist so manches neu im neuen Jahr.

Starkes Plus bei Gehältern und Pensionen

Die anhaltende Teuerung - das Wirtschaftsforschungsinstitut rechnet 2023 mit einer Inflation von 6,5 Prozent - spiegelt sich in den Erhöhungen von Löhnen, Gehältern und Pensionen wider. In der Sozialwirtschaft gibt es ein Gehaltsplus von 8 Prozent, bei den Metallern sind es 7,4. Im öffentlichen Dienst und im Handel haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils auf eine Erhöhung um 7,3 Prozent geeinigt. Die Pensionssteigerung beträgt zwischen 5,8 und 10,2 Prozent.

Weitere Sozialleistungen werden valorisiert

Die Sozialhilfe und die Ausgleichszulage wurden schon bisher jährlich an die Inflation angepasst, angesichts der starken Teuerung einigte sich die Koalition nun auch auf eine Valorisierung weiterer Sozialleistungen wie der Familienbeihilfe, dem Kinderabsetzbetrag, dem Kinderbetreuungsgeld und der Studienbeihilfe. Angepasst werden ab dem kommenden Jahr auch Rehabilitations-, Kranken-, Wiedereingliederungs- und Umschulungsgeld sowie der Familienzeitbonus.

Kalte Progression wird großteils abgeschafft

Bisher konnte eine Gehaltserhöhung dazu führen, dass sich Menschen tatsächlich weniger leisten konnten als davor. Der Grund ist neben der Inflation auch das österreichische Steuersystem: Wer mehr verdient, muss einen höheren Steuersatz entrichten. Um die sogenannte kalte Progression abzuschaffen, müssen die Tarifstufen und Absetzbeträge regelmäßig an die Inflation angepasst werden. Mit dem 1. Jänner wird eine jährliche Anpassung der Grenzbeträge um zwei Drittel der Inflation eingeführt. Von der Abgeltung des verbleibenden Drittels sollen verstärkt kleinere und mittlere Einkommen profitieren, die Grenzbeträge für die untersten beiden Tarifstufen werden stärker erhöht. Gesenkt wird im kommenden Jahr auch die dritte steuerpflichtige Tarifstufe der Einkommenssteuer. Ab 1. Jänner von 42 auf 41 Prozent, ab 1. Juli dann auf 40 Prozent.

Pensionisten werden kreditwürdig

Banken müssen laut einer Novelle ab 1. April bei der Vergabe stärker auf die Rückzahlungswahrscheinlichkeit und das Vorhandensein von Sicherheiten abstellen, als auf die statistische Lebenserwartung des Kreditnehmers. Der Tod eines Kreditnehmers darf zudem nicht mehr automatisch zur Kündigung eines Kreditvertrags führen. Die Erben sollen entscheiden können, als Gesamtrechtsnachfolger in den Kreditvertrag einzutreten. 

Einheitliche Regeln bei Gelber Tonne

Ab 1. Jänner 2023 werden in ganz Österreich alle Kunststoffverpackungen wie etwa Joghurtbecher, Plastiksackerl oder Tuben gemeinsam mit Plastikflaschen und Getränkekartons in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack gesammelt. Dadurch wird ein Sammelplus von 20 Prozent bei Kunststoffverpackungen erwartet, was helfen soll, die europaweite Recyclingquote zu erreichen: Bis 2025 soll die Hälfte aller Verpackungen recycelt werden.

Höhere CO2-Abgabe macht Autofahren wieder etwas teurer

Erst im Herbst 2022 eingeführt, steigt die CO2-Bepreisung zum Jahreswechsel von 30 auf 32,5 Euro pro Tonne. Autofahren wird damit minimal teurer: Ein Liter Benzin wird künftig 0,7 Cent, ein Liter Diesel 0,8 Cent mehr kosten. In einer Zeit der expoldierenden Kosten für alle Bürger, nicht gerade der intelligenteste Schritt dieser Regierung.

Vignettenpreise

Die 10-Tages-Vignette kostet ab 2023 30 Cent mehr, also 9,90 statt 9,60 Euro. Der Preis für die Zwei-Monats-Vignette steigt um 80 Cent auf 29 Euro. Die Jahresvignette kostet im kommenden Jahr 96,40 und damit 2,60 Euro mehr als 2022. 

Wohnkostenzuschuss 

Die Regierung stellt den Bundesländern 50 Millionen Euro für Unterstützungsmaßnahmen im Rahmen des Wohnschirms zur Verfügung.

Wohnmobile 

Ab 1. Juni richtet sich die motorbezogene Versicherungssteuer (mVSt) für Wohnmobile der Aufbauart SA (bis 3,5t hzGG), bei denen das Basisfahrzeug ein Kraftfahrzeug der Klasse N ist, nach der Leistung des Verbrennungsmotors in kW.  

Schrittweise Umsetzung der Pflegereform

Nach der Auszahlung eines Pflegebonus für Beschäftigte im Gesundheitsbereich im Dezember werden mit Jahreswechsel weitere Schritte der Pflegereform umgesetzt. Für Beschäftigte in der Gesundheits- und Krankenpflege gibt es künftig ab dem 43. Lebensjahr eine sechste Urlaubswoche, außerdem erhalten Pflegekräfte in Heimen ein Zeitguthaben von zwei Stunden für Nachtdienste. Als neue Ausbildungsform kommen zudem Pflegeschulen, die bisher als Schulversuch geführt wurden. Ab Mitte 2023 gibt es auch für pflegende Angehörige mit geringem Einkommen einen Bonus in der Höhe von 750 Euro, ab 2024 gibt es den doppelten Betrag. Voraussetzung ist, dass das eigene Einkommen 1.500 Euro netto nicht überschreitet, der Angehörige mindestens Pflegestufe vier hat und die Betroffenen seit mindestens einem Jahr im gleichen Haushalt leben.

Vergünstigungen bei HPV- und Grippeimpfung

Um mehr Menschen vor Krebsarten zu schützen, die durch humane Papillomviren hervorgerufen werden, wird die HPV-Impfung Männern und Frauen künftig bis zum 21. Geburtstag kostenlos angeboten. Auch die Grippeimpfung wird günstiger: Hier ist nur mehr die Rezeptgebühr zu bezahlen.

Tierschutzgesetz verbietet neue Vollspaltenböden

Ab 2023 sind Vollspaltenböden in der Schweinehaltung in neuen und umgebauten Ställen verboten. Abgesehen von der Schweinehaltung bringen Neuerungen im Tierschutzgesetz auch ein Verbot des "Kükenschredderns" sowie strengere Bestimmungen bei Tiertransporten und mehr Auslauf für Rinder.

Maklerprovision

Mieterinnen und Mieter müssen ab 1. Juli die Maklergebühr nicht mehr bezahlen, sondern die Vermieter, es gilt also das "Bestellerprinzip".

Normverbrauchsabgabe (NoVA)

Die NoVA (einmalige Zahlung für Neufahrzeuge) steigt mit Jahreswechsel um einen Prozentpunkt für alle neuen Pkw, die mehr als 104 Gramm an CO2 je Kilometer emittieren. Dies entspricht einem Normverbrauch von vier Liter Diesel bzw. rund 4,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Bei einem Auto um 30.000 Euro netto bedeutet dies beispielsweise ein Plus von 300 Euro gegenüber 2022. Für verbrauchsstärkere Autos wird es noch teurer: Pkw, die mehr als 170 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen (2022: 185 Gramm CO2 je Kilometer), zahlen ab 2023 einen Malus. Diese Maßnahme trifft Autos mit einem Verbrauch von mehr als ca. 6,5 Liter Diesel oder rund 7,5 Liter Benzin. Zusätzlich dazu zahlt man 2023 einen Malus von 70 Euro für jedes Gramm über dem Grenzwert (2022: 60 Euro). 

Pendlerpauschale

Erhöhte Beträge für Pendlerpauschale und Pendlereuro laufen am 1. Juli 2023 aus.

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KS: Silvesterbilanz der Polizei

Silvesterbilanz der Polizei

Die steirische Polizei resümiert ein zufriedenstellendes sicherheitspolizeiliches Lagebild. Der erste Silvesterabend „wie früher“ verlief aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse. Entsprechend viele Anzeigen, vor allem nach dem Pyrotechnikgesetz, führten zu vielen Amtshandlungen. Zahlreiche Anzeigen mussten erstattet werden.

Leichte Verletzungen

In St. Lorenzen im Mürztal, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurden zwei Jugendliche (17 und 14 Jahre alt) beim Hantieren mit einer Feuerwerksrakete verletzt. Nachdem die Rakete nach dem Abheben ohne zu explodieren wieder im Garten gelandet war, versuchten die beiden Burschen diese ein zweites Mal zu zünden. Dabei kam es zur Auslösung des Effektsatzes. Die beiden wurden vom Rettungsdienst in das LKH in Bruck an der Mur eingeliefert.

Brände

Leider mussten von der Feuerwehr in mehreren steirischen Bezirken auch zahlreiche kleinere, durch pyrotechnische Artikel entstandene Brände bekämpft werden.

Pyrotechnik trotz Verbotes

Obwohl die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen im Ortsgebiet verboten ist, waren zahlreiche Feuerwerke und die Verwendung von Knallkörpern deutlich wahrnehmbar. Das führte im Bundesland Steiermark zu vermehrten Amtshandlungen. Nach vorläufigem Erkenntnisstand kam es dabei zu rund 100 Sicherstellungen von pyrotechnischen Gegenständen und rund dreihundert Amtshandlungen (Anzeigen und Organmandate).  

Alkohol im Straßenverkehr

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es zu insgesamt neun Anzeigen durch Lenken eines Fahrzeuges im alkoholisierten Zustand. Sechs Fahrzeuglenkern (mehr als 0,8 Promille) musste der Führerschein vorläufig abgenommen werden. Drei Fahrzeuglenker (mehr als 0,5 Promille) werden angezeigt. In Weiz ereignete sich (wie bereits berichtet) Samstagnachmittag, 31. Dezember 2022, ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Eine deutlich alkoholisierte Weizerin (35) geriet mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stieß gegen einen entgegenkommenden Pkw. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Einsätze LLZ

Die Einsatzkräfte der Landesleitzentrale (LLZ) waren erwartungsgemäß stark gefordert. Aber auch hier bilanziert man einen „eher normalen Dienstbetrieb“. Von Samstag, 31. Jänner 2022 bis Sonntag, 1. Jänner 2023 (24 Stunden) langten exakt 1930 Notrufe bei der steirischen Polizei ein. Daraus resultierend mussten 640 Einsätze abgearbeitet werden. Damit verzeichnet man hier einen leichten Rückgang um sieben Prozent gegenüber zur Silvesternacht 2021/22 (2004 Notrufe, 687 Einsätze). Die Zeit rund um Mitternacht führte vorwiegend zu Notrufen betreffend der Abfeuerung von pyrotechnischen Gegenständen bzw. Lärmerregungen. Als Hotspot kristallisierten sich hier sämtliche steirische Bezirksstädte, allem voran der Ballungsraum Graz heraus.

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KS: 40-Jähriger Moldawier verletzte zwei Polizisten

40-Jähriger Moldawier verletzte zwei Polizisten

Donnerstagnachmittag verweigerte ein 40-jähriger Moldawier, der in Mürzzuschlag zuvor gestürzt war und sich verletzt hatte, medizinische Hilfe. Anschließend verletzte er zwei zur Unterstützung der Rettungskräfte gerufene Polizisten. Der Mann wurde festgenommen – er wird angezeigt.

Kurz vor 17 Uhr wurde eine Polizeistreife via Notruf zur Unterstützung von Rettungskräften zum Bahnhofsbereich nach Mürzzuschlag gerufen. Einsatzgrund war ein 40-jähriger moldawischer Asylwerber, der jede medizinische Hilfe verweigerte, nachdem er aufgrund seiner starken Alkoholisierung aus eigenem Verschulden gestürzt sein dürfte und sich an der Nase verletzt hatte. Passanten hatten den verletzten Mann bemerkt und die Rettung verständigt. 

Auf der Frage eines Polizisten nach dem Namen des verletzten 40-Jährigen, trat der Moldawier gegen das linke Knie des Beamten und verletzte diesen dabei. Beide wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Bruck an der Mur gebracht.  

Nach der ambulanten Behandlung im Krankenhaus randalierte der Moldawier, sodass er vom zweiten Polizisten zur Beruhigung der Situation auf den Parkplatz des Krankenhauses begleitet wurde.

Als der Beamte schließlich telefonisch den Transport für den Moldawier zu dessen Asylunterkunft nach Steinhaus am Semmering abklärte, schlug der 40-Jährige dem Polizisten mit der Faust gegen die linke Gesichtshälfte.

Zwei zwischenzeitlich zur Unterstützung eingetroffene Polizeistreifen nahmen den Moldawier fest und brachten ihn zur Ausnüchterung in den Verwahrungsraum der Polizeiinspektion Bruck an der Mur.

Bei der niederschriftlichen Befragung des Moldawiers Freitagvormittag, 30. Dezember 2022, gab dieser an, dass er sich aufgrund seiner starken Alkoholisierung an nichts mehr erinnern könne.

Der 40-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt. Die beiden verletzten Polizisten befinden sich im Krankenstand. 

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Kwizda: Produktrückruf: BIOGELAT Cranberry UroForte

Produktrückruf: BIOGELAT Cranberry UroForte

BIOGELAT Cranberry UroForte Liquidum, 120 ml, Charge 2D0110, Mindesthaltbarkeitsdatum 03/2024 ist auf Grund möglicher Verunreinigung mit Glassplittern nicht zum Verzehr geeignet.

Eine Charge des Produkts BIOGELAT Cranberry UroForte Liquidum 120ml könnte von einer Verunreinigung mit Glassplittern betroffen sein. Die Nummer der möglicherweise betroffenen Charge ist: 2D0110, Mindesthaltbarkeitsdatum: 03/2024.

Produkte mit dieser Chargen-Nummer sollten daher nicht konsumiert werden, und können von den KonsumentInnen in den österreichischen Apotheken zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen KundInnen selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

Alle anderen Chargen oder Packungsgrößen BIOGELAT Cranberry UroForte Liquidum sind nicht von diesem Rückruf betroffen sind. Der Inverkehrbringer Kwizda Pharma GmbH kommt seiner Verantwortung und Sorgfaltspflicht gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf des Produkts veranlasst. Kwizda Pharma GmbH entschuldigt sich für alle Unannehmlichkeiten, die durch diesen Rückruf entstehen können.

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