Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger.
Die zur österreichischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft zählende ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg befindet sich in der Ruhephase. Der erste Tag ist absolviert, die Teams verschnaufen bzw. konzentrieren sich schon auf den morgigen Entscheidungstag mit weiteren zehn Sonderprüfungen.
Die heute überwundenen fünf Wertungsabschnitte zeigten einen insbesondere auf dem drei Mal zu befahrenden Rundkurs Gaal dominierenden Hermann Neubauer. Der Salzburger Doppelstaatsmeister im Toyota Yaris Rally2 gewann insgesamt vier Tagesprüfungen und ließ sich nur die SP 4 Seckau um neun Zehntelsekunden vom Oberösterreicher Michael Lengauer entreißen. Nichtsdestotrotz konnte Neubauer seinen ersten Verfolger am Ende des Tages um 25 Sekunden auf Distanz halten und ihm damit eine nachdenkliche Nacht bescheren.
Hermann Neubauer versuchte sich selber emotional zu bremsen: „Ich fühle mich ganz gut, muss aber den Ball flach halten. An mehr zu denken, dafür ist die Rallye noch viel zu lang. Für mich ist es wichtig, Spaß dabei zu haben, auf die anderen gar nicht zu schauen und praktisch mein eigenes Rennen zu fahren.“
Spaß hat in der stärksten Klasse TEC7 ORM auch der Drittplatzierte Luca Waldherr, der wie Lengauer in einem Citroen C3 Rally2 sitzt. , und den zweifachen Jännerrallye-Sieger damit durchaus Paroli bieten kann. Allerdings darf man Raimund Baumschlager (Skoda Fabia Rally2), der nach seiner Schulteroperation wieder fit ist, noch nicht für einen Podestplatz abschreiben und zeigen auch die Oldboys Martin „Max“ Zellhofer (Ford Fiesta Rally2) und Kris Rosenberger (Lancia Ypsilon Rally2), dass sie noch nichts verlernt haben.
Eine tolle Show liefert auch wie schon zuletzt im Lavanttal die TEC7 ORM 2. Hier führt der Niederösterreicher Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX) das Feld an, sieht sich aber mit den Verfolgern Maximilian Lichtenegger, Roland Stengg und Günther Knobloch (alle Renault Clio Rally3) einem hungrigen Trio ausgesetzt, das durchwegs nur um wenige Sekunden hinter ihm lauert.
Weit deutlicher zeigt sich das Zwischenergebnis in der TEC7 ORM 3. Hier zeigt der Titelverteidiger und dreifache Saisonsieger Marcel Neulinger (Lancia Ypsilon Rally4) einmal mehr seine Klasse und hat bereits über eine halbe Minute Vorsprung auf Simon Seiberl im Peugeot 208 Rally4. Damit führt der erst 21-jährige Neulinger naturgemäß auch in der PR-TOOLS Junioren-Staatsmeisterschaft.
In der Historischen Staatsmeisterschaft liegt Porsche-Pilot Karl Wagner nach dem ersten Tag um 20 Sekunden vor dem Oberösterreicher Patrik Gaubinger im Audi Quattro. Eine überraschend starke Vorstellung zeigt hier der Steirer Martin Karlhofer (Lancia Delta Integrale) als Dritter.