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Panomax: Tödlicher Arbeitsunfall in Spielberg

Tödlicher Arbeitsunfall in Spielberg

Mittwochfrüh stürzte ein 55-jähriger Mann im Zuge von Mäharbeiten in ein sieben Meter tiefes Wasserauffangbecken. Der Mann verstarb an der Unfallörtlichkeit.

Seit den Morgenstunden war der 55-jährige Mann aus dem Bezirk Leoben mit Mäharbeiten am Gelände des Red Bull Rings beschäftigt. Gegen 08:00 Uhr mähte der Mann mit seiner Motorsense an einem steilen Wiesenstück in der Nähe eines Retentionsbeckens (Wasserauffangbecken). Dabei kam er, aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz und fiel in das angrenzende Becken. Arbeitskollegen des Mannes, welche den Vorfall bemerkten verständigten sofort die Einsatzkräfte. Einer der Arbeiter sprang ins Becken und versuchte den Mann aus dem Wasser zu ziehen, was jedoch nicht gelang. Das trübe Wasser des Beckens erschwerte in weiterer Folge die Suche nach dem Mann. Auch der Rettungsversuch eines Polizisten, welcher ins Becken sprang missglückte. Erst Feuerwehrtaucher konnten den 55-jährigen Steirer schließlich aus dem Wasser ziehen. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch ein Notarztteam verstarb der Mann noch vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam (KIT) des Roten Kreuzes betreute die anwesenden Personen. Weitere Erhebungen folgen.      

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HLW Fohnsdorf: HLW Fohnsdorf präsentiert erstmals internen Kunstwettbewerb im Rahmen von <em>projecteuropa</em>

HLW Fohnsdorf präsentiert erstmals internen Kunstwettbewerb im Rahmen von projecteuropa

Unter dem Jahresthema „connect.create.care – Kunst, KI und Schule zwischen Pixel, Pinsel & Poesie veranstaltete die HLW Fohnsdorf am 30.4.2026 erstmals einen schulinternen Kunstwettbewerb im Rahmen von projecteuropa. Das Projekt wurde von Mag. Jasmin Morak initiiert und organisiert.

Von Jänner bis Ende April setzten sich die Schüler:innen intensiv mit kreativen Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz auseinander – sowohl als künstlerisches Werkzeug als auch als gesellschaftlich relevantes Thema. Insgesamt präsentierten sechs Klassen 14 kreative Werke, die den Einfluss von KI auf Kunst, Alltag, Schule und Gesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

Die gezeigten Arbeiten zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt an Medien und Ausdrucksformen aus: Bildkompositionen, Collagen, Songs, Dokumentationen, Trailer sowie Mockumentaries. Dabei verbinden die Schüler:innen künstlerische Gestaltung mit digitalen Techniken und reflektieren kritisch Chancen, Grenzen und ethische Fragen rund um KI.

Zu den vier ausgezeichneten Projekten zählen:

  • „Zwischen Herz und Code“ (Bildarbeit, 4 Schülerinnen der 1AHLW),
  • „Wo endet der Mensch?“ (Fotobearbeitung 5 Schüler:innen der 5AHLW),
  • „The Reality of our Future“ (Trailer, 2AHLW)
  • „Du kannst ihr nicht entkommen“ (Mockumentary, 15 Schüler:innen der 3AHLW)

Die Bewertung erfolgte durch eine Jury, der unter anderem die regionale Künstlerin Gudrun Kindler angehörte, sowie durch Lehrpersonen und Schüler:innen mittels Online-Abstimmung.

Am Ende des Wettbewerbs wurden die oben erwähnten Siegergruppen ausgezeichnet, die sich über einen schulfreien Tag freuen dürfen. Darüber hinaus wurden die prämierten Projekte für die bundesweite Einreichung bei projecteuropa eingereicht und haben dort die Chance, ein Preisgeld von bis zu 1.000 Euro für ihre Klasse zu gewinnen.

Der Kunstwettbewerb erwies sich als voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie junge Menschen sich kreativ, kritisch und verantwortungsbewusst mit der Rolle Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen – an der Schnittstelle von künstlerischem Ausdruck, digitaler Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung.

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