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FF Trofaiach: Verkehrsunfall nach Überholmanöver in Trofaiach

Verkehrsunfall nach Überholmanöver in Trofaiach

Montagnachmittag kam es aufgrund eines Überholmanövers zu einem Verkehrsunfall. Drei Personen wurden dabei verletzt.

Gegen 15.15 Uhr fuhr ein 19-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Amstetten/NÖ auf der B115 in Richtung Vordernberg und überholte ein vor ihm fahrendes Fahrzeug. Bei dem Überholvorgang dürfte er ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen haben. Um eine Kollision zu vermeiden, reihte sich der 19-Jährige vor dem überholten Fahrzeug rechts ein. Gleichzeitig wich die entgegenkommende 39-jährige Fahrzeuglenkerin auf den gleichen Fahrstreifen aus. Aufgrund der Ausweichmanöver der beiden Lenker kam es zu einer Kollision. Durch die Kollision touchierten die beteiligten Fahrzeuge noch ein weiteres Fahrzeug. Die 39-Jährige aus dem Bezirk Leoben und ihr zweijähriger mitfahrender Sohn erlitten bei dem Unfall Verletzungen unbestimmten Grades und wurden mit dem Roten Kreuz in das LKH Leoben eingeliefert. Der 19-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das UKH Kalwang verbracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in unbekannter Höhe. Die B115 wurde gegen 17.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

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Zwei Pensionisten ertrunken

Am Samstag um 12:30 Uhr entdeckte eine 44-Jährige von einem Steg am Turnersee aus, einen reglos im Schilfgürtel treibenden Mann. Sofort sprang sie ins Wasser und brachte den Mann ans Ufer. Mit zwei weiteren Zeugen hoben sie den Mann auf den Steg und führten bis zum Eintreffen eines Notarztes Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Trotz dieser Maßnahmen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die polizeilichen Erhebungen ergaben, dass der Mann, ein 75-jähriger niederösterreichischer Urlaubsgast, in den Mittagsstunden alleine in den Turnersee schwimmen gegangen war und ertrank.

81-jährigen Wolfsberger im Klopeinersee ertrunken

Um 16:50 Uhr entdeckten zwei Tretbootfahrer am Klopeinersee, rund 150 Meter vom Ufer entfernt, einen leblos im See treibenden Mann. Ein in einem Strandbad zufällig anwesender Arzt fuhr sofort mit einem Boot zu dem Mann zog ihn auf eine SUP und führte bis zum Eintreffen den Notarztes Wiederbelebungsmaßnahmen. Die weiteren Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 81-jährigen Wolfsberger.

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Forstunfall in Landl

Bei Forstarbeiten Montagfrüh wurde ein 63-Jähriger schwer verletzt.

Gegen 09:15 Uhr schnitt der 63-Jährige aus dem Bezirk Liezen in einem Wald einen etwa 40 Meter hohen Baum um. Der Baum verfing sich jedoch in der Baumkrone eines anderen Baumes. Als der Mann seine Arbeiten fortsetzte, fiel der Baum plötzlich zu Boden und streifte den 63-Jährigen im Bereich der Schulter. In der Folge wurde er gegen einen liegenden Baumstamm geschleudert und schwer verletzt. Per Handy verständigte er seine Gattin, die in der Folge die Rettungskräfte alarmierte.  Der Mann wurde von der Crew des Rettungshubschraubers C15 mittels Taubergung gerettet und nach der Erstversorgung ins LKH Amstetten geflogen.

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KS: Schwertransport legt Knoten St. Michael lahm

Schwertransport legt Knoten St. Michael lahm

Donnerstagfrüh schlitterte ein Sattelkraftfahrzeug von der Fahrbahn in eine Grünfläche. Dadurch wurden am Autobahnknoten Sankt Michael zwei Auf- bzw. Abfahrtsrampen verstellt, der gesamte Fahrzeugverkehr kam zum Erliegen.

Im Frühverkehr war ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten (NÖ) mit einem 85 Tonnen Schwertransporter begleitet von zwei Straßenaufsichtsorganen mit Begleitfahrzeugen, auf der A9 Pyhrn Autobahn in Fahrtrichtung Spielfeld unterwegs. Beim Autobahnknoten Sankt Michael missachteten die Lenker der Begleitfahrzeuge den behördlich vorgegebenen Routenverlauf und bogen an einer völlig ungeeigneten Straßenstelle in Richtung S 6 (Semmering Schnellstraße) ab. Beim Abbiegen schlitterte der Schwertransporter von der Fahrbahn in die angrenzende Grünfläche und setzte sich dort im weichen Erdreich fest. Dadurch wurden am Autobahnknoten Sankt Michael zwei Auf- bzw. Abfahrtsrampen verstellt. Eine provisorische Umkehrmöglichkeit wurde eingerichtet. Diese konnte gegen 09:00 Uhr wieder aufgehoben werden, nachdem ein Bergefahrzeug das Sattelkraftfahrzeug aus der Wiese zog.

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Pkw gegen Motorrad in Neumarkt

Bei starkem Verkehrsaufkommen kam es Freitag auf einer Kreuzung im Ortsgebiet zu einer Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein 55-jähriger Motorrad-Lenker wurde schwer verletzt.

Kurz vor 12.00 Uhr fuhr der 55-Jährige aus dem Bezirk Amstetten/NÖ mit seinem Motorrad alleine auf der B317 in Richtung Italien. Als die 69-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Murau die besagte Bundesstraße von der Schwimmbadstraße kommend gerade aus in Richtung L525 überqueren wollte, kam es im Kreuzungsbereich zur Kollision mit dem von rechts kommenden Motorrad-Lenker. Dabei kam der 55-Jährige zu Sturz und prallte gegen den Pkw eines 51-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Dieser hatte sein Fahrzeug im Kreuzungsbereich L525/B317 aufgrund des Querverkehrs angehalten. Der 55-Jährige erlitt zum Teil schwere Verletzungen am Bein und wurde von der Rettung ins Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach eingeliefert. Die beiden Pkw-Lenker blieben unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Im Bereich der Unfallstelle kam es rund 45 Minuten lang zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen. 

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KS: Alpinistin gerettet

Alpinistin gerettet

Unter schwierigsten Bedingungen gelang es Einsatzkräften Donnerstagabend eine 24-järhrige Alpinistin in Eisenerz aus ihrer Notlage zu retten.

Die 24-Jährige aus dem Bezirk Amstetten beabsichtigte den Hochblaser (1.771m) zu überqueren. Dabei stieg sie auf der östlichen Seite über einen markierten Wanderweg auf den Gipfel und beabsichtigte den Weg in Richtung Seeau wieder abzusteigen. In einem Buchenwald kam die 24-Jährige schließlich vom Weg ab und verlor die Orientierung, woraufhin sie gegen 19.00 Uhr einen Notruf mit ihrem Mobiltelefon absetzte.
Der Besatzung des Rettungshubschraubers „Christophorus 15“ gelang es schließlich, die 24-Jährige gegen 20.40 Uhr im Gelände zu lokalisieren. Dadurch konnten Einsatzkräfte der Bergrettung Eisenerz sowie der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei zur Örtlichkeit gelotst werden. Diese konnten die Alpinistin schließlich bei äußerst widrigen Witterungsverhältnissen unverletzt ins Tal bringen.

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Wolfgang Mühlthaler : Goldregen für ATUS Knittelfeld Athletinnen

Goldregen für ATUS Knittelfeld Athletinnen

Geradezu fantastisch verlief das Wochenende für die ATUS-Knittelfeld-Athletinnen bei den Österreichischen Meisterschaften der Klassen U20 und U16 in Amstetten.
Das Ergebnis: Dreimal Gold und einmal Bronze.

In der weiblichen U20-Klasse wurde Tatjana Meklau ihrer Favoritenrolle klar gerecht und konnte trotz Beschwerden im Rückenbereich den Sieg im Hammerwurf nach Knittelfeld holen. In der weiblichen U16-Klasse jubelte mit Hannah Krawanja ebenfalls eine ATUS- Knittelfeld-Athletin über den Sieg in ihrer Altersklasse. Mit Christina Weinberger auf Platz 4 schrammte eine zweite ATUS-Athletin nur knapp am Podest vorbei.

Im Diskuswurf U16 schlug dann Christina Weinberger zu. Mit 37,60m (nur einen Zentimeter von ihrer persönlichen Bestleistung entfernt) gewann sie diesen Bewerb und krönte sich zur österreichischen Meisterin. Im Kugelstoßen erreichte Christina schließlich den undankbaren 4. Rang. Beinahe die Sensation gelang Hannah Krawanja im Kugelstoßen. Ihr letzter Versuch lag klar über der 12-Meter-Marke (was somit den Sieg bedeutet hätte), die Kugel kratzte jedoch in der Landung die Seitenmarkierung, somit wurde der Stoß als ungültig gegeben und Hannah musste mit Platz acht vorlieb nehmen. Coach Wolfgang Mühlthaler war vor Ort und kontrollierte sofort die Einschlagstelle und musste ohne Diskussion die Entscheidung des Kampfgerichtes zur Kenntnis nehmen.

Dass der ATUS Knittelfeld aber nicht nur im Wurfbereich erfolgreich ist, zeigt das Abschneiden von Cordula Lassacher. Sie holte sich über die 3000m den ausgezeichneten 3. Rang und ließ dabei einmal mehr ihr Talent aufblitzen. Man darf schon sehr gespannt sein, wie sich die Entwicklung der knapp 15-jährigen darstellen wird. Motivation und Talent sind jedenfalls vorhanden.

Aber auch Christina Weinberger und Hannah Krawanja können österreichweit in anderen leichtathletischen Disziplinen an vorderster Front mitkämpfen. Christina lief ins 80m- Hürdenfinale und erreichte dort Platz sieben, im 100m-Sprint erreichte sie Platz zehn und über die 300m-Langsprintdistanz holte sie Platz acht. Hannah sprintete ebenfalls ins 80m- Hürdenfinale und belegte dort Platz acht und über die 300m erreichte sie den 9. Platz.

Dreimal Gold und einmal Bronze, mit dieser Ausbeute ging es zurück von Amstetten. Coach Wolfgang Mühlthaler ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und meinte mit einem Augenzwinkern zu seinen Damen: Stellt euch vor, wir würden tatsächlich ernsthaft trainieren. Scherz beiseite er ist stolz auf seine Truppe. Sie haben es sich verdient, auf den obersten Treppchen in Bundesbewerben zu stehen, so Mühlthaler.

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Foto © Karl Schwarz: Alpinunfall

Alpinunfall

Bei der Abfahrt vom Hochstadl verletzte sich Donnerstagmittag eine Tourengeherin am Knie und musste vom Rettungshubschrauber gerettet werden.

Eine 59-Jährige aus dem Bezirk Lilienfeld unternahm am Donnerstag gemeinsam mit drei weiteren Freunden eine Schitour auf den Hochstadl im Gemeindegebiet von Mariazell-Gußwerk. Nachdem die Gruppe den Gipfel erreicht hatte, fuhren die vier Personen gegen 13:30 Uhr östlich des Gipfels im freien Gelände ab. Dabei dürfte sich die 59-Jährige bei einem Schwung im tiefen Schnee Verletzungen am Knie zugezogen haben, so dass sie nicht mehr weiterfahren konnte. Über Mobiltelefon wurde ein Notruf an die Polizei abgesetzt. In der Folge wurde eine planmäßige Rettung mittels Rettungshubschrauber C 15 durchgeführt. Die Verletzte wurde in das Krankenhaus Amstetten geflogen.

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Foto © Karl Schwarz: Der 23. Februar. Ein Gedenktag.

Der 23. Februar. Ein Gedenktag.

Es ist unvorstellbar was Knittelfeld vor 71 Jahren erleben musste.

So kurz vor dem Ende des Weltkrieges wurde der 23. Februar 1945 zum folgenschwersten Schicksalstag für die Stadt Knittelfeld. Die Stadtarchivare Erich Schreilechner und RR. Ing. Hans Rinofner haben die Ereignisse der Nachkriegszeit in mühevoller Kleinstarbeit recherchiert. RR. Ing. Hans Rinofner berichtete bei der Gedenkstunde vor dem Luftschutzbunker in der Knittelfelder Lobmingerstrasse von den Bombenwellen mit dem Ziel die Infrastruktur der Eisenbahn, für den Nachschub von Kriegsmaterial, zu zerstören. Als um 11.00 Uhr vor 71 Jahren die Sirenen heulten flogen die Verbände allerdings über Knittelfeld vorbei, denn das eigentliche Ziel war der Eisenbahnknotenpunkt in Amstetten. Dieser Angriff schlug jedoch fehl da die Wetterbedingungen in Niederösterreich ein Bombardement nicht zuließen. Um 12:40 heulten die Sirenen erneut zum Alarm in Knittelfeld. Diesmal flog jedoch keiner der Bomber vorbei. In sieben Wellen wurden rund 1200 Sprengbomben mit einem Gewicht von je 250 kg abgeworfen. Die Treffergenauigkeit lag damals bei 400 Meter. Der letzte Bomberverband flog Knittelfeld aus nordwestlicher Richtung an und der Bombenregen ging über der Innenstadt nieder. 235 Menschen kostete dieser Tag das Leben. Etwa 75% der Häuser wurden zerstört. Die Stadt glich einem Trümmerhaufen. Damit war auch die Infrastruktur in der Stadt, wie das Wasserleitungs-, Kanal- und Stromnetz zerstört. Vize Bürgermeister Mag. Guido Maximilian Zeilinger eröffnete eine würdevolle Gedenkfeier und mit Kaplan Mag. Ion Suru sowie der evangelischen Pfarrerin Ulrike Drössler fanden die zahlreichen Gäste ein gemeinsames Gebet.

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Erfolgreiche Operation "Primavera"

Kriminalisten des Landeskriminalamtes und des Bundeskriminalamtes gelang es aufgrund zwischenstaatlicher Vernetzung, der guten Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Graz und den involvierten Behörden einen von Österreichern geführten internationalen Drogenhandel aufzudecken. Es wurden 28 Männer und zwei Frauen festgenommen.

Beamte der Landeskriminalamtes Steiermark erlangten im Februar 2011 bei Ermittlungen im Grazer Rotlichtmilieu erstmals Hinweise, dass ein 45-jähriger Grazer Kokain an Konsumenten verkauft. Nach umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen bestätigten sich die Verdachts-momente gegen den Tatverdächtigen und gegen einen Wiener und einen Grazer, 47 und 66 Jahre alt. Einer davon unterhielt intensive Kontakte zu einem 56-Jährigen in Costa Rica lebenden Österreicher. Der 56-Jährige war nach einer strafbaren Handlung in Österreich vor Jahrzehnten nach Costa Rica geflüchtet und finanziert seither seinen Lebensunterhalt mit dem Suchtgifthandel. Während dieser Österreicher für die Beschaffung von Kokain in großen Mengen verantwortlich war, organisierte der 47-jährige Wiener, der auch als ?Reiseleiter? bezeichnet wurde, Kurierflüge zwischen Costa Rica und Europa. Im Dezember 2011 flog ein Grazer nach Costa Rica und wollte 2,2 Kilogramm hochwertiges Kokain nach Österreich schmuggeln. Der Grazer wurde aber in Zusammenarbeit mit den österreichischen und ausländischen Behörden noch vor seiner Ausreise in Costa Rica fest-genommen. Nach dessen Festnahme konzentrierten sich die Ermittlungen der Kriminalisten aus Niederösterreich, Wien und der Steiermark auf die zwei 47-jährigen Wiener und den 66-jährigen Grazer. Da es dem Duo vorerst nicht gelang, Kokain von Costa Rica nach Österreich zu schmuggeln, besorgte sich einer der Grazer Anfang August 2012 rund 100 Gramm aus den Niederlanden. Bei seiner Rückfahrt konnten Polizeibeamte bei einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle auf der Westautobahn, Gemeindegebiet Amstetten, das Suchtgift sicherstellen, worauf auch er festgenommen wurde. Daher flog der ?Reiseleiter? in der Zwischenzeit selbst nach Costa Rica, um Kokain zu besorgen. Anfang September 2012 gelang es ihm, rund 2,2 Kilogramm hochwertiges Kokain nach Österreich zu schmuggeln. Auf der Autofahrt nach Wien geriet er auf der A 2 in eine Fahrzeugkontrolle der Polizeiinspektion Ilz-AGM. Dabei wurde das Suchtgift im Fahrzeug sichergestellt und der Wiener festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen konnten dem Wiener mehrere Schmuggelflüge von Costa Rica nach Europa nachgewiesen werden. Nach der Festnahme des ?Reiseleiters? konzentrierten sich die Ermittler auf dessen Netz-werk. Bald konnten zwei Österreicher, die Geschäftsbetreiber von Bordellen, Laufhäusern, Lokalen und Geschäften in Österreich waren, ausgeforscht werden. Weiters hatten sie durch den ?Reiseleiter? Kontakte zu Dealern und Kurieren in der Slowakei, in Bulgarien, Ukraine, Ungarn, Großbritannien, Deutschland, Spanien und Italien. In einer Verhaftungswelle von Jänner bis Mai 2014 wurden im Großraum Wien insgesamt 24 Männer und zwei Frauen festgenommen. Bei den Hausdurchsuchungen konnten die Ermittler 81.000 Euro Drogengeld, rund 1,5 Kilogramm Suchtgifte (Kokain, Cannabisharzplatten und Marihuana), zwei Maschinenpistolen, sieben Faustfeuerwaffen, sechs Schrottflinten mit abgesägten Läufen, eine 100 Meter lange wasserfeste Zündschnur und Suchtgiftutensilien sicherstellen. Die letzten Festnahmen erfolgten im Februar und April dieses Jahres in Wien und Graz, wo 260 Gramm Kokain sichergestellt wurden. Die Beschuldigten, 26 und 45 Jahre alt, stehen im Verdacht Suchtgift an Freigänger von Strafanstalten geliefert haben. Insgesamt wurden fünf Kilogramm Kokain mit einem sehr hohen Reinheitsgrad sichergestellt, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei um noch unverschnittenes Kokain aus einem Ursprungsland handelt. Die sichergestellte Suchtgiftmenge wäre vor dem Straßenverkauf mit entsprechenden Ergänzungsstoffen verschnitten worden, was bei einem Verkaufspreis von durchschnittlich 100 Euro pro Gramm einen Straßenverkaufswert von 2 Millionen Euro ergeben hätte. Mehrere Personen wurden in der Zwischenzeit bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Insgesamt konnte der gesamten Tätergruppierung der Kauf und Verkauf von rund 88 Kilogramm Kokain, wovon 38 Kilogramm nach Österreich geschmuggelt wurden, nachgewiesen werden. Ministerialrat Mag. Gerhard Stadler, Leiter des Büros Suchtmittelkriminalität im Bundeskriminalamt, betont die Besonderheit dieser Operation: ?Bei diesem Fall handelt es sich um ein Musterbeispiel, nicht nur weil dementsprechend viele Verhaftungen vorgenommen, sondern weil Strukturen und Hintermänner aufgedeckt wurden.? Dies bestätigt auch Mag. Hans-Jörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz. ?Das sind Erfolge, auf die man stolz sein kann und die eine perfekte Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft und der Exekutive sowie eine hervorragende internationale Zusammen-arbeit aufzeigen?, so Bacher. Und auch der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamts Steiermark Oberst Alois Eberhart zeigt sich zufrieden: ?Diese Operation ist beispielhaft für eine großartige Amtshandlung, auch wenn sie für die Beamten nicht ungefährlich war.?

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Zwei Tote nach Lawinenabgang

Eine Gruppe von vier Tourengehern aus dem Bezirk Amstetten löste Sonntagmittag, 15. Feber 2015, ein Schneebrett aus, wobei drei Personen in die Lawine kamen. Eine Frau wurde schwer verletzt, zwei Männer erlitten tödliche Verletzungen.

Gegen 12:00 Uhr fuhr die Gruppe im Bereich der Lahnerleitenspitze an einem nördlichen Hang im freien alpinen Gelände talwärts. Plötzlich löste sich ein Schneebrett, das eine 60-Jährige und zwei Männer, 54 und 60 Jahre alt, mitriss. Die 60-Jährige wurde von der Lawine teilverschüttet und schwer verletzt. Die beiden Männer erlitten durch die Schneemassen tödliche Verletzungen. Eine 42-Jährige war oberhalb der Lawine unterwegs und blieb unverletzt. Es wurde sofort Lawinenalarm ausgelöst und Bergrettung sowie Alpinpolizei begaben sich mit Hubschraubern zur Unfallstelle. Die Schwerverletzte wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Bergung der beiden Männer erfolgte mittels Hubschrauber des BMI.

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Karl Schwarz: Schwerer Verkehrsunfall auf der Sölkpaßstraße

Schwerer Verkehrsunfall auf der Sölkpaßstraße

Bei einem Verkehrsunfall im Gemendegebiet von Sankt Nikolai wurde ein Motorradlenker unbestimmten Grades verletzt.

Am Donnerstag um 15.55 Uhr kam es auf der Sölkpaßstraße im Gemeindegebiet von Sankt Nikolai im Sölktal in einer Kurve zwischen einem 61-jähriger PKW-Lenker aus dem Bezirk Amstetten und einem ihm entgegenkommenden 24-jährigen Motoradlenker aus Leoben zu einer Kollission. Dabei wurde der Lenker des Motorrades unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung wurder der Unfalllenker mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber C14 in das LKH Schladming gebracht wurde.

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Karl Schwarz: Motorradfahrer nach Sturz schwer verletzt

Motorradfahrer nach Sturz schwer verletzt

Samstagnachmittag prallte ein 31-Jähriger mit seinem Motorrad in Unterlaussa gegen eine Leitschiene und wurde dabei schwer verletzt.

Ein 31-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk Liezen, lenkte gegen 13.15 Uhr sein Motorrad von Altenmarkt bei St. Gallen kommend in Richtung Windischgarsten. Im Ortsteil von Unterlaussa kam der 31-Jährige aus unbekannter Ursache zu Sturz und prallte gegen eine Leitschiene.

Nach der Erstversorgung durch die Rettung und einem Notarzt, wurde der Motorradlenker schwer verletzt vom Rettungshubschrauber Christophorus 15 in das Landeskrankenhaus Amstetten geflogen.

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Bettina Stolze pixelio.de: Biker prallte gegen Leitschiene

Biker prallte gegen Leitschiene

Wegen eines Fahrfehlers prallte ein Motorradlenker Mittwochmittag gegen eine Leitschiene und wurde unbestimmten Grades verletzt.

Ein 31-jähriger Motorradlenker aus Wien war gegen 11:04 Uhr mit seinem Motorrad auf der B 24, Hochschwabbundesstraße, allein in Richtung Wildalpen unterwegs. Wegen eines Fahrfehlers kam er in einer Rechtskurve zu Sturz und prallte gegen eine Leitschiene. Dabei erlitt er am linken Oberschenkel Verletzungen unbestimmten Grades.

Er wurde nach der Erstversorgung durch ein Notarztteam vom Rettungshubschrauber ins Landesklinikum Amstetten überstellt.

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Foto Landespolizeidirektion Steiermark: PKW-Lenker rammte drei PKW

PKW-Lenker rammte drei PKW

Graz, Straßgang: Bei einem Verkehrsunfall Donnerstagvormittag, 02. Mai 2013, wurde ein Lenker leicht verletzt, drei Fahrzeuge und eine Geschäftsfassade beschädigt. Einem alkoholisierten Unfallbeteiligten musste der Führerschein abgenommen.

Gegen 10:15 Uhr war ein 75-jähriger PKW-Lenker aus Graz allein mit seinem Kleinwagen auf der Kärntnerstraße stadteinwärts unterwegs. Verkehrsbedingt mussten ein vor ihm fahrender 39-jährigen PKW-Lenker aus dem Bezirk Leibnitz und ein 47-jähriger Lenker eines Jeep aus dem Bezirk Amstetten anhalten. Zu spät reagierte der 75-Jährige Lenker auf diesen Umstand und wollte, um einen Auffahrunfall zu verhindern, rechts am Fahrstreifen für Busse an der anhaltenden Fahrzeugkolonne vorbeifahren. Der 75-jährige Fahrzeuglenker krachte aber mit seinem Fahrzeug gegen das Fahrzeugheck des 39-jährigen PKW-Lenkers. Durch die Wucht des Anpralles wurde der PKW des 39-jährigen gegen das vor ihm stehende Fahrzeug des 47-Jährigen geschleudert. Der Kleinwagen des 75-Jährigen geriet durch den Anstoß auf den angrenzenden Gehsteig, überfuhr eine niedrige Stützmauer und landete schließlich auf dem Kundenparkplatz eines Geschäftes. Dort prallte der PKW schließlich noch gegen einen parkenden PKW, der durch die Wucht des Anpralles gegen die Geschäftsfassade gedrückt wurde. Während der Unfallverursacher unverletzt blieb, wurde der 39-jährige PKW-Lenker leicht verletzt und musste nach der Erstversorgung ins UKH Graz überstellt und stationär aufgenommen werden. Ein Alkotest der Unfallbeteiligten ergab beim 47-jährigen Lenker 0,98 Promille. Dem Lenker wurde der Führerschein sofort abgenommen. Die Unfallstelle war bis 11:45 nur erschwert passierbar.

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