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Should I stay or should I go?

Um der Jugend die Vorzüge der Region aufzuzeigen, startete das Regionalmanagement Obersteiermark Ost gemeinsam mit der HAK Mürzzuschlag das Projekt „10 gute Gründe in der Obersteiermark zu leben“

Karrieregeil? Millionär? Eher Naturfreak oder Rudelmensch? In der Obersteiermark ist für jeden was dabei!

So lauten vier von zehn guten Gründen, die junge Menschen beflügeln sollen, die Vorzüge der östlichen Obersteiermark (Bezirke Leoben und Bruck-Mürzzuschlag) kennenzulernen.  Und da Jugendliche selbst am besten wissen, was sie anspricht, startete das Regionalmanagement Obersteiermark Ost gemeinsam mit Schülern der HAK Mürzzuschlag das Projekt „10 gute Gründe in der Obersteiermark zu leben“. Ziel des Projektes ist die aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat. Junge Menschen arbeiten kreativ und vielseitig an ihren Gründen, hier zu bleiben.

„Unsere Region hat viele Vorzüge und dennoch sind wir alle mit der Thematik der Abwanderung betraut. Das Problem liegt größtenteils darin, dass Jugendliche diese Vorzüge nicht kennen bzw. nicht wirklich wahrnehmen. Dieser Beteiligungsprozess ermöglicht, dass die Jugendlichen ihr Umfeld selbst erfahren und sich kreativ mit den Vorteilen ihrer Heimat auseinandersetzen“, sagt Jugendmanagerin Valerie Böckel vom Regionalmanagement Obersteiermark Ost

Von Role Models zu Videoclips und Freecards

Dieses Projekt baut auf die Forschungsergebnisse des Modellprojektes „Jugendabwanderung im ländlichen Raum“ (2014) und dem daraus abgeleiteten Argumentarium für Jugendliche „10 gute Gründe in der Obersteiermark zu leben“ auf. Unter Begleitung der Fachstelle beteiligung.st arbeitet eine Projektgruppe der HAK Mürzzuschlag intensiv an den Argumenten und gestaltet gemeinsam mit der Werbeagentur „Do it“ zehn Postkarten. Darüberhinaus dreht eine Filmgruppe unter Anleitung des Mürztalers Thomas Jambor (TwinMedia) zehn Videoclips. Theaterbegeisterte werden gemeinsam mit dem Kapfenberger Schauspielexperten „TheaterBaumSchere“ die Gründe theatralisch auf die Bühne bringen. Bei einem großen Abschlussevent am 9. März 2017 in Mürzzuschlag werden die Ergebnisse präsentiert. Highlight dieses Events wird der „Role-Model-Talk“ sein, eine von Schülern geleitete Diskussion mit lokalen Akteuren, die im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag beheimatet sind und Karriere gemacht haben. 

Das Projekt wird über das EU-Förderprogramm LEADER gefördert. Das Leader-Programm wird über das Regionalressort des Landes Steiermark abgewickelt.

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