Liebe Bürger:innen, nach reiflichen Überlegungen und internen Beratungen habe ich mich dazu entschlossen mein Gemeinderatsmandat niederzulegen, um künftig als „Volksbürgermeister“ für Ihre Anliegen da zu sein.
Ein Volksbürgermeister ist im Gemeinderat nicht stimmberechtigt, sämtliche Aufgaben und Zuständigkeiten bleiben gleich wie bisher.
Ich möchte mehr Raum für frische Impulse und innovative Ideen schaffen. Durch meine Entscheidung wurde ein Platz im Gemeinderat frei, den Philipp Matouschek, bekannt als Obmann des Musikvereins Spielberg und erfolgreicher Unternehmer im Eventbereich, übernehmen wird. Seine neuen Ideen und Perspektiven werden unsere Arbeit bereichern. Daher habe ich ihn bei der heutigen Gemeinderatssitzung auch als neuen Kulturreferenten vorgeschlagen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!
Ich bin überzeugt, dass dieser Schritt unsere Gemeinschaft stärken wird. Wir wollen gemeinsam für ein noch lebens- und liebenswerteres Spielberg handeln!
Ihr Bürgermeister Manfred Lenger
Die vierte Klasse der Abteilung Maschinenbau der HTL Zeltweg besichtigte das Käselager der Obersteirischen Molkerei in Spielberg, dem Produzenten des Käseweltmeisters „Erzherzog Johann“. Dabei erhielten die Schüler:innen spannende Einblicke in die moderne Käseveredelung.
Der Betrieb arbeitet mit High-Tech-Ausstattung, darunter sieben fahrerlosen Transportsystemen, die Paletten mit jeweils 300 Laiben Käse in eine vollautomatisierte Waschstraße transportieren. Auf diese Weise können bis zu 3000 Laibe Käse pro Stunde gewaschen und veredelt werden.
Die Navigation der Roboterfahrzeuge basiert dabei auf modernster GPS-, Senor- und Sicherheitstechnik verknüpft mit abgestimmter Lagerverwaltungssoftware.
Besonders herausstellen möchten wir die freundlichen Mitarbeiter, die bestens mit der neuesten Technik vertraut sind. Sie vermittelten ihr Wissen engagiert und sorgten dafür, dass die Schüler:innen einen informativen und sehr angenehmen Vormittag erleben durften.
Die HTL Zeltweg/Trieben setzt einen weiteren wichtigen Schritt in der praxisnahen Ausbildung im Bereich Robotik und Smart Engineering. Dank der Unterstützung unseres Kuratoriumspartners, der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company, steht den Schülerinnen und Schülern ab sofort ein moderner kollaborativer Roboter, ein sogenannter Cobot, für den Unterricht zur Verfügung. Mit dieser Erweiterung werden die bestehenden Robotik-Kompetenzen gezielt ausgebaut und um einen zentralen Zukunftsbereich ergänzt: die Mensch-Roboter-Kollaboration.
Cobots unterscheiden sich von klassischen Industrierobotern dadurch, dass sie sicher und direkt mit Menschen zusammenarbeiten können. Diese Technologie gewinnt in modernen Produktions- und Automatisierungsumgebungen zunehmend an Bedeutung. Durch den Einsatz des Cobots im Laborunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler der HTL Zeltweg/Trieben die Möglichkeit, genau jene Fähigkeiten zu erlernen, die in der Industrie von morgen, aber auch schon heute, gefragt sind.
Im Rahmen des Laborunterrichts werden mit dem neuen Roboter unterschiedliche praxisnahe Übungen durchgeführt. Dazu zählen unter anderem das sichere Einrichten und Programmieren des Cobots, die Planung kollaborativer Arbeitsabläufe sowie das Verständnis von Sicherheitskonzepten und Sensorik. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur die technische Funktionsweise kennen, sondern auch, wie Mensch und Maschine effizient und verantwortungsvoll zusammenarbeiten können.
Übergeben wurde der Cobot von Gregor Uher, Daniel Egger und Philipp Sattler von der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company. Seitens der HTL Zeltweg/Trieben bedanken sich recht herzlich Jürgen Schiffer und Harald Harreiter für die Bereitstellung des Cobots und die damit verbundene Unterstützung. Solche Kooperationen leisten einen wesentlichen Beitrag zur hochwertigen, zukunftsorientierten und realitätsnahen technischen Ausbildung und stärken die Verbindung zwischen Schule und Industrie nachhaltig. Mit dem Einsatz des Cobots wird das Ausbildungsangebot im Bereich Robotik und Smart Engineering weiter geschärft. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von modernen Lernbedingungen und erwerben Kompetenzen, die sie optimal auf zukünftige Anforderungen vorbereiten.