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Asfinag: 1041 Lkws aus dem Verkehr gezogen 

1041 Lkws aus dem Verkehr gezogen 

Desolate Schwerverkehrsfahrzeuge sind eine massive rollende Gefahr. Daher ist das Ziel der Technischen Unterwegskontrollen (TUK) der ASFINAG, gemeinsam mit der Behörde und der Polizei, solche Lkw aus dem Verkehr zu ziehen. 
„Das gemeinsame Ziel ist ein Plus an Verkehrssicherheit“, sagt ASFINAG-Geschäftsführer Heimo Maier-Farkas, „diese regelmäßigen Kontrollen des Schwerverkehrs sind ein wesentlicher Bestandteil im Gesamtpaket Sicherheit auf Autobahnen und sie werden mit hochmodernen Prüfgeräten durchgeführt. So ist es uns im Vorjahr wiederholt gelungen, viele völlig desolate Lkw von den Autobahnen zu holen.“ Konkret wurden 2022 bei diesen Checks 1.226-mal schwere Mängel an Lkw festgestellt und 1.041 Lkw-Fahrenden wurde die Weiterfahrt sogar verboten. Der Grund dafür: „Gefahr in Verzug“. Derzeit führt die ASFINAG diese Technischen Unterwegskontrollen in den Bundesländern Burgenland, Steiermark, Kärnten, Tirol und Vorarlberg durch. Geschäftsführer Maier-Farkas: „Der große Vorteil dieser Art der Schwerverkehrskontrollen ist, dass wir durch den Einsatz eines mobilen Prüfzuges örtlich flexibel agieren können. Die Überprüfungen erfolgen sowohl auf Autobahnen und Schnellstraßen als auch in autobahnnahen Bereichen am Landesstraßen-Netz.“
Im Rahmen von Technischen Unterwegskontrollen (TUKs) sind mobile Prüfzüge mit einem Prüfleiter und zwei Prüfhelfern im Einsatz. Während Polizeibeamtinnen und -beamte für eine verkehrssichere Ausleitung der Fahrzeuge sorgen und einen ersten Expertinnen-, Expertenblick auf die Lkw werfen, kümmert sich das ASFINAG-Team um jene Fahrzeuge, die zur genaueren Begutachtung auf technische Mängel ausgefiltert werden. Zusätzlich zu den Überprüfungen der Fahrzeugtechnik nimmt die Polizei aber auch weiterführende Überprüfungen vor. Das sind unter anderem die Kontrolle notwendiger Lizenzen oder auch die Einhaltung von EU-Sozialvorschriften. TUK-Ablauf: 
• Einfachere technische Überprüfungen wie Ladung, Ladungssicherung, Gewichte, Abmessungen und Bereifung führt die Polizei durch. 
• Gründliche Checks wie jene der Bremsen, der Lenkung, Radaufhängung, Rahmen, Achsen und Beleuchtung erfolgen durch die ASFINAG-Mitarbeitenden mit dem hochmodernen Prüfzug.
• Nach der Prüfung erstellt die ASFINAG ein Gutachten. Wenn sich daraus Strafen oder andere Konsequenzen für die Lenker:innen ergeben, ist weiterhin die Polizei am Zug.
So wichtig sind regelmäßige Lkw-Kontrollen
In insgesamt rund 18 Prozent der Unfälle auf Autobahnen und Schnellstraßen sind Lkw involviert. Und obwohl die ganz klare Mehrheit der Lkw-Fahrer:innen technisch einwandfreie Schwerlastfahrzeuge lenkt, Ruhezeiten einhält und die Ladungen gut gesichert ist, sind „schwarze Schafe“ mit desolaten Lkw rollende Verkehrssicherheits-Risiken. Denn Lkw-Unfälle haben meistens verheerende Folgen: ein Drittel endet tödlich und die Aufräumarbeiten dauern oft mehrere Stunden und sind immer mit Staus verbunden. Damit es nicht so weit kommt, setzt die ASFINAG auf Technische Unterwegskontrollen als Ergänzung zu den bereits erfolgreich bestehenden Sicherheitschecks. 
TUK – zusätzliches Sicherheitsservice der ASFINAG
Im Juni 2015 hat die ASFINAG die Technischen Unterwegskontrollen (TUK) von der Bundesanstalt für Verkehr übernommen. Die TUK-Sicherheitschecks werden insgesamt von fünf Prüfleitern mit der entsprechenden technischen Ausbildung und rund zehn Prüfhelfenden ASFINAG-Mitarbeiter:innen durchgeführt. Diese Kontrollen durch die ASFINAG sind gesetzlich über das Kraftfahrzeuggesetz geregelt. Die Bundesländer Wien, Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg führen diese Überprüfungen weiterhin ohne ASFINAG ausschließlich durch Mitarbeitende der Länder durch.
Technische Unterwegskontrollen – die Zahlen 2022 Österreich zusammengefasst (Steiermark)
Prüftage: 521 Tage (60)
Erstellte Gutachten 2022: 4.205 Stk. (501)
Schwere Mängel: 1.226 Mal (118)

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Chancengleichheit und Technik: Impulse an der HTL Zeltweg

ZELTWEG. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft und Technik am 11. Februar lenkt jährlich den Blick auf die Bedeutung von Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Dieses Thema griff kürzlich auch die HTL Zeltweg auf und setzte damit ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte technische Ausbildung.

Im Rahmen eines Vortrags zum Thema „Unternehmertum und Chancengleichheit“ erhielten die Abschlussklassen der Abteilungen Bautechnik und Maschinenbau wertvolle Einblicke in wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Referentin Mag. Barbara Pirker, Bezirksvorsitzende der Bezirksvorstandsgruppe „Frau in der Wirtschaft“ in der Region Murtal, sprach über zentrale Anforderungen des Unternehmertums in einer modernen Arbeitswelt.

Im Mittelpunkt standen unternehmerisches Denken, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein sowie jene Kompetenzen, die für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben – sowohl in der Selbstständigkeit als auch in leitenden Funktionen – entscheidend sind. Dabei wurde auch die Bedeutung von Innovationsfähigkeit und Flexibilität hervorgehoben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Chancengleichheit im beruflichen Umfeld. Mag. Pirker zeigte anhand praxisnaher Beispiele auf, wie faire Rahmenbedingungen, vielfältige Karrierewege und unterstützende Strukturen nicht nur Frauen, sondern der gesamten Wirtschaft zugutekommen. Thematisiert wurden auch bestehende Herausforderungen, etwa bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Besonderes Augenmerk galt der Rolle von Diversität in Unternehmen. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen tragen wesentlich zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit bei. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und Unternehmertum als mögliche berufliche Perspektive zu sehen.

Mit Veranstaltungen dieser Art und Initiativen zur Nachwuchsförderung unterstreicht die HTL Zeltweg ihren Anspruch, technische Ausbildung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden – und aktiv dazu beizutragen, dass Frauen und Männer die Zukunft von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft gleichermaßen gestalten.

 

Save the date:

An diese Inhalte knüpft auch der Girls’ Day an der HTL Zeltweg an, der am 23. April 2026 stattfindet. Dabei erhalten Schülerinnen der 7. und 8. Schulstufe die Möglichkeit, technische Ausbildungswege kennenzulernen und Einblicke in den Schulalltag sowie die vielfältigen Berufschancen in technischen Bereichen zu gewinnen.

Anmeldemöglichkeiten werden demnächst auf der Homepage der HTL Zeltweg sowie über Instagram und Facebook veröffentlicht.

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HTL Zeltweg plant und errichtet neue Brücke über die Ingering

Ein außergewöhnliches Schulprojekt entsteht derzeit am Schulgelände der HTL Zeltweg: Schülerinnen und Schüler arbeiten an der Planung und Umsetzung einer neuen Fußgänger- und Radwegbrücke über die Ingering, im Mündungsbereich zur Mur, im Ortsteil Apfelberg. Hintergrund des Projekts ist die bestehende Brücke, die aufgrund ihres baulichen Zustands saniert beziehungsweise neu errichtet werden muss.

Bereits im September 2024 wurden erste Entwürfe sowie eine Machbarkeitsstudie von der HTL Zeltweg erstellt, um die Umsetzbarkeit im Rahmen des Schulbetriebes zu prüfen. Die eigentliche Projektumsetzung findet nun im Zeitraum von Februar bis Juni statt.

Beteiligt sind Klassen des Ausbildungsbereiches Bautechnik an der HTL Zeltweg. Gearbeitet wird im fachpraktischen Unterricht im Schwerpunktbereich Holzbau. Die Planung und Ausführung liegen vollständig in den Händen der Schule, unterstützt durch das Ziviltechnikerbüro Laubreiter, als externen Berater.
Seitens der Schule liegt die Verantwortung bei Holzbaumeister Reinhard Rieser sowie Bauhofleiter Gerhard Gruber. Finanziert wird das Projekt durch die Gemeinden Knittelfeld und Spielberg.

Materiallieferant ist die Firma Pabst, die das für den Brückenbau benötigte Holz liefert. Mehrere große Träger werden dabei mittels CNC-Anlage präzise zugeschnitten, um das Manövrieren in der Schule zu erleichtern. Diese moderne Fertigungstechnologie wurde bereits in der Planungsphase an der HTL-Zeltweg berücksichtigt und in der CAD-Planung integriert. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, unterschiedliche Technologien kennenzulernen und diese praxisnah im Rahmen eines realen Bauprojektes einzusetzen.

Die Umsetzung des Bauwerks ist dabei ebenso praxisnah geplant: Das Tragwerk der neuen Brücke wird als Fertigelement direkt an der HTL-Zeltweg vorgefertigt. Anschließend erfolgt der Transport mittels Spezial LKW nach Apfelberg. An einem einzigen Tag soll die bestehende Brücke ausgehoben und durch die neue Konstruktion ersetzt werden. In einem zweiten Bauabschnitt ist zudem die Errichtung einer Dachkonstruktion vorgesehen, um die Witterungsbeständigkeit der Holzbrücke langfristig zu gewährleisten.

Mit diesem Projekt zeigt die HTL-Zeltweg eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung, regionale Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen erfolgreich miteinander verbunden werden können – ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die beteiligten Gemeinden.

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HTL Zeltweg plant und errichtet neue Brücke über die Ingering

Ein außergewöhnliches Schulprojekt entsteht derzeit am Schulgelände der HTL Zeltweg: Schülerinnen und Schüler arbeiten an der Planung und Umsetzung einer neuen Fußgänger- und Radwegbrücke über die Ingering, im Mündungsbereich zur Mur, im Ortsteil Apfelberg. Hintergrund des Projekts ist die bestehende Brücke, die aufgrund ihres baulichen Zustands saniert beziehungsweise neu errichtet werden muss.

Bereits im September 2024 wurden erste Entwürfe sowie eine Machbarkeitsstudie von der HTL Zeltweg erstellt, um die Umsetzbarkeit im Rahmen des Schulbetriebes zu prüfen. Die eigentliche Projektumsetzung findet nun im Zeitraum von Februar bis Juni statt.

Beteiligt sind Klassen des Ausbildungsbereiches Bautechnik an der HTL Zeltweg. Gearbeitet wird im fachpraktischen Unterricht im Schwerpunktbereich Holzbau. Die Planung und Ausführung liegen vollständig in den Händen der Schule, unterstützt durch das Ziviltechnikerbüro Laubreiter, als externen Berater.
Seitens der Schule liegt die Verantwortung bei Holzbaumeister Reinhard Rieser sowie Bauhofleiter Gerhard Gruber. Finanziert wird das Projekt durch die Gemeinden Knittelfeld und Spielberg.

Materiallieferant ist die Firma Pabst, die das für den Brückenbau benötigte Holz liefert. Mehrere große Träger werden dabei mittels CNC-Anlage präzise zugeschnitten, um das Manövrieren in der Schule zu erleichtern. Diese moderne Fertigungstechnologie wurde bereits in der Planungsphase an der HTL-Zeltweg berücksichtigt und in der CAD-Planung integriert. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, unterschiedliche Technologien kennenzulernen und diese praxisnah im Rahmen eines realen Bauprojektes einzusetzen.

Die Umsetzung des Bauwerks ist dabei ebenso praxisnah geplant: Das Tragwerk der neuen Brücke wird als Fertigelement direkt an der HTL-Zeltweg vorgefertigt. Anschließend erfolgt der Transport mittels Spezial LKW nach Apfelberg. An einem einzigen Tag soll die bestehende Brücke ausgehoben und durch die neue Konstruktion ersetzt werden. In einem zweiten Bauabschnitt ist zudem die Errichtung einer Dachkonstruktion vorgesehen, um die Witterungsbeständigkeit der Holzbrücke langfristig zu gewährleisten.

Mit diesem Projekt zeigt die HTL-Zeltweg eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung, regionale Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen erfolgreich miteinander verbunden werden können – ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die beteiligten Gemeinden.

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