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KS/Sujet: Kollision zwischen Pkw und Motorrad in Leoben

Kollision zwischen Pkw und Motorrad in Leoben

Bei einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad Donnerstagfrüh wurde ein 37-jähriger Motorradlenker unbestimmten Grades verletzt.

Nach Darstellung der Unfallbeteiligten waren gegen 05:00 Uhr ein 53-jähriger Pkw-Lenker aus Wien und dahinter ein 37-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk Leoben in Donawitz auf der Kerpelystraße in Fahrtrichtung St. Peter-Freienstein unterwegs. Nachdem der 53-Jährige seine Geschwindigkeit verringert hat und in der Folge stehen geblieben war, wollte der Motorradlenker den Pkw überholen. Plötzlich ist der Pkw nach ohne blinken links abgebogen und es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Motorradlenker kam zu Sturz und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte ins Krankenhaus nach Leoben eingeliefert.

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ÖBRD: Rettungsaktion im Hochschwab-Gebiet

Rettungsaktion im Hochschwab-Gebiet

Eine 62-Jährige aus Wien verletzte sich Sonntagvormittag bei einer Wanderung schwer und musste aus dem alpinen Gelände gerettet werden.  

Die 62-Jährige war gemeinsam mit weiteren Personen zum Wandern im Hochschwab-Gebiet unterwegs. Nach einer Nächtigung im „Schiestlhaus“ setzte die Gruppe ihre Wanderung in Richtung Häuslalm fort. Gegen 9:30 Uhr rutschte die 62-Jährige aus und verletzte sich dabei schwer am Handgelenk.

Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten schlechte Witterungsbedingungen und ein Fortkommen war nicht möglich. Daher beschlossen die Wanderer auf die Hütte zurückzukehren und anschließend die Rettungskette in Gang zu setzen. 

Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse war eine Rettung mit dem Hubschrauber nicht möglich. Nach der Erstversorgung vor Ort durch die Bergrettung, wurde die Frau ins Tal gebracht und von dort aus mittels Rettungswagen ins LKH Bruck an der Mur, gebracht.

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Schorn: Tödlicher Alpinunfall in Stainach-Pürgg

Tödlicher Alpinunfall in Stainach-Pürgg

Bei einer Suchaktion im alpinen Gelände in den späten Abendstunden am Samstag konnten zwei Frauen nur mehr tot aufgefunden werden.

Gegen 18:45 Uhr wurde bei der Rettungsleitstelle Niederösterreich die Anzeige über die Abgängigkeit von zwei Frauen, die eine Klettertour in Stainach-Pürgg, Bereich Gindlhorn – Jungfrausturz, unternommen hatten, erstattet. 

Noch in den Abendstunden wurde eine großangelegte Suchaktion in diesem Bereich gestartet. Bei diesem Alpineinsatz waren die Bergrettung Stainach (13 Personen), die Bergrettung Tauplitz (10 Personen), die Alpinpolizei Liezen (4 Personen), ein Polizei-Hubschrauber sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 14 beteiligt.

Gegen 22.45 Uhr konnten die beiden Frauen, 50 Jahre alt aus Wien und 44 Jahre alt aus dem Bezirk St. Pölten, im Bereich Kletterroute Gindlkante, von den Einsatzkräften nur mehr tot aufgefunden werden. Die Bergsportlerinnen hatten als Zweier-Seilschaft eine Klettertour im dortigen Bereich unternommen. Dabei dürften die beiden Frauen den Halt verloren haben und waren über steiles Gelände ca. 150 Meter abgestürzt. Die Bergsteigerinnen hatten alpine Erfahrung und waren adäquat ausgerüstet, die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen. Die Bergung der Verunfallten wurde in den Morgenstunden mit dem Polizeihubschrauber Libelle Steiermark von Kräften der Bergrettung und Alpinpolizei mittels Taubergung durchgeführt. Die Angehörigen und die beteiligten Einsatzkräfte werden von einem KIT-Team betreut.

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C. Schlüsslmayr/BFVLI: Frontaler bei Schladming fordert drei Tote

Frontaler bei Schladming fordert drei Tote

Montagfrüh um 06:56 Uhr wurden auf der Ennstalbundesstraße, Ortsumfahrung Schladming bei einen Verkehrsunfall drei Personen tödlich und zwei weitere schwer verletzt. 

Eine 42-Jährige aus Wien war gegen 06:45 Uhr mit ihrem Kleintransporter auf der B 320 aus Fahrtrichtung Salzburg kommend in Richtung Liezen unterwegs. Aus derzeit noch unbekannter Ursache kam die Lenkerin mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit einem Pkw, gelenkt von einem 27-Jährigen aus Vorarlberg. Im Pkw des 27-Jährigen befanden sich eine 20-Jährige auf dem Beifahrersitz sowie ein 50-Jähriger und eine 50-Jährige auf der Rückbank (alle aus Vorarlberg). Für die Einsatzkräfte bot sich ein schreckliches Bild, in Summe mussten vier, teils massiv eingeklemmte, Personen mittels hydraulischem Rettungsgerät (Schere, Spreizer, Stempel) aus den Wracks befreit werden.

Bei dem Zusammenprall erlitt die 42-jährige Lenkerin des Kleintransporters tödliche Verletzungen. Ebenfalls tödliche Verletzungen erlitten die 20-Jährige und die 50-Jährige, die sich im Pkw befanden. Der 27-jährige Fahrzeuglenker wurde mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus in Schwarzach gebracht. Der 50-jährige Mitfahrende wurde ebenfalls schwer verletzt und befindet sich im DKH Schladming

Nach erfolgter Menschenrettung barg die Feuerwehr, gemeinsam mit einem Tierarzt, zwei Hunde aus dem Kastenwagen, diese blieben soweit unverletzt und wurden vorerst in die Obhut des Tierheimes Trieben übergeben. Die Feuerwehr Schladming unterstütze noch die Fahrzeugbergungen und rückte nach dem rund zweistündigen Einsatz wieder ins Rüsthaus ein. Die B320 war für die Dauer des Einsatzes bis 10:00 Uhr komplett gesperrt, die Polizei richtete eine örtliche Umleitung ein.

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Sonja Hochfellner: 78-Jährige bei Sturz am Zeiritzkampel schwer verletzt 

78-Jährige bei Sturz am Zeiritzkampel schwer verletzt 

Freitagnachmittag kam eine 78-Jährige aus Wien im alpinen Gelände zu Sturz und verletzte sich dabei schwer.

Die 78-Jährige war gemeinsam mit drei Freundinnen am Zeiritzkampel in Richtung Achneralm/Teichen unterwegs, um dort Pilze und Schwammerl zu suchen. Etwa 300 Meter unter der Achneralm kam die Frau aus Eigenem zu Sturz und verletzte sich dabei schwer. Die Frau klagte über starke Schmerzen. Da es im dortigen Gebiet keinen Telefonempfang gibt, begab sich eine der Freundinnen – eine 65-Jährige aus dem Bezirk Leoben – zu Fuß ins Tal, um dort Hilfe zu holen und die Rettungskette in Ganz zu setzen. Die beiden weiteren Begleiterinnen verblieben bei der Verletzten. Die Bergrettung Mautern traf gegen 16:45 Uhr an der Unfallstelle ein und führte die Erstversorgung durch. Mittels Trage wurde die Verunfallte nach der Erstversorgung zunächst zum Landeplatz des Rettungshubschraubers gebracht und anschließend in das Unfallkrankenhaus in Kalwang transportiert. Bei dem Vorfall trug die 78-Jährige schwere Verletzungen davon.

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KS: Erschöpfte Wiener Wanderer vom Nageleck gerettet

Erschöpfte Wiener Wanderer vom Nageleck gerettet

Mittwochnachmittag gerieten zwei Wanderer in Schöder in Bergnot. Sie konnten unverletzt gerettet werden.

Gegen 11:00 Uhr begaben sich eine 35-jährige Wanderin und ein 34-jähriger Wanderer, beide aus Wien stammend, auf den Sölkpass um gemeinsam auf das sogenannte „Nageleck“ zu wandern.

Um 11:56 Uhr mussten die beiden Wanderer den Abstieg abbrechen, da sich die Wanderin nicht mehr in der Lage sah den immer steiler werdenden Steig zu bewältigen. Aufgrund der aussichtlosen Lage setzten die Beiden über die Telefonnummer 140 einen alpinen Notruf ab.

Der Polizeihubschrauber „Libelle Steiermark“ konnte die Wanderer aus der Luft lokalisieren und führte anschließend eine Bergung durch. Beide Wanderer verblieben unverletzt.

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Mit Pkw von der Fahrbahn abgekommen: Frau schwer verletzt

Eine 63-Jährige wurde Mittwochnacht bei einem Verkehrsunfall am Obdachersattel schwer verletzt.

Die 63-Jährige aus Wien war gegen 22:45 Uhr mit ihrem Pkw auf der B 78 von Obdach kommend in Richtung Reichenfels unterwegs. Auf Höhe des Straßenkilometers 22,2 kam die Pkw-Lenkerin mit ihrem Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Verankerung der dort befindlichen Leitschiene. Der Pkw überschlug sich daraufhin und stürzte eine Böschung hinab. Das Fahrzeug kam schließlich auf einer Zufahrtsstraße zum Stillstand. Die 63-Jährige konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug retten und kontaktierte ihren Ehemann telefonisch, welcher wiederum die Einsatzkräfte verständigte. Bei dem Unfall wurde die Frau schwer verletzt. Sie wurde ins LKH Judenburg gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Feuerwehren Obdach und Reichenfels waren mit vier Fahrzeugen und 29 Kräften vor Ort.

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Foto © Stmk. Landesbibliothek: Ausstellung "Kostümbilderbücher" eröffnet

Ausstellung "Kostümbilderbücher" eröffnet

Gestern Abend wurde in der Steiermärkischen Landesbibliothek die Ausstellung „Kostümbilderbücher" der renommierten steirischen Kostümbildnerin Michaela Mayer-Michnay eröffnet. Die Ausstellung zeigt neben Kostümbilderbüchern auch Skizzenbücher mit Kostümentwürfen aus den Jahren 2001 bis 2011 von Inszenierungen am Jugendtheater Next Liberty, an der Oper und am Schauspielhaus Graz sowie an der Komischen Oper Berlin und an der Oper Leipzig. Die Schau gewährt einen Einblick in die Arbeiten der Textilkünstlerin und liefert auch ein anschauliches Bild der Kostümbildnerin. „In den Ausstellungsräumen der Landesbibliothek wird ein Schatz gezeigt, der Wimpernschlag einer großen Künstlerin", so Michael Schilhan, Intendant des Grazer Kinder- und Jugendtheaters Next Liberty in seiner Laudatio. Die Leiterin der Landesbibliothek Katharina Kocher-Lichem zum Grund für die Ausstellung: „Es ist uns ein Anliegen, die Welt des Buches in all ihren Facetten zu zeigen. Daher machen wir regelmäßig Ausstellungen, entweder mit Büchern aus unseren Beständen oder wir bieten Künstlerinnen und Künstlern und ihren Zugängen zum ‚Buch? Raum. Michaela Mayer-Michnays Künstlerbilderbücher sind nicht nur einzigartige Objekte, sondern auch bühnengeschichtliche Dokumente." Michaela Mayer-Michnay stammt aus einer Grazer Künstlerfamilie - die Mutter ist Malerin, der Vater Bildhauer. Sie selbst studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. 1977 gehörte sie zum ersten Jahrgang der Absolventen für Bühnenbild. Nach ihrem Erstengagement in Solothurn in der Schweiz und Arbeiten in Innsbruck, Karlsruhe und Zürich, kehrte sie 1980 nach Graz zurück, wo sie am Grazer Schauspielhaus an legendären Produktionen wie Kurt Josef Schildknechts „Faust-Inszenierung" oder 1985 an der Umsetzung von Günther Brus opulenten Bildwelten für Gerhard Roths „Erinnerungen an die Menschheit" mitwirkte. Über 122 Ausstattungen verantwortete sie wie etwa für „My Fair Lady", die 2016 erneut an der Oper Graz zu sehen ist. Weiters arbeitete sie für den „steirischen herbst" und die „styriarte" und Gastspiele führten sie nach Bremen, an das Wiener Volkstheater und in die Josefstadt, ans Schauspielhaus Düsseldorf, nach Saarbrücken und zum Lehár-Festival in Bad Ischl. In den 1990er-Jahren begann ihre Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny. Für etliche seiner legendären Operninszenierungen entwarf sie die Kostüme, unter anderem für Produktionen in Berlin, Wien, Basel, Antwerpen, Leipzig und Tokyo. Die Ausstellung „Kostümbilderbücher" kann bis zum 26. April von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek, Kalchberggasse 2, 8010 Graz bei freiem Eintritt besichtigt werden. Für Fragen steht Christine Wiesenhofer unter 0316/877-4661 gerne zur Verfügung.

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Foto © KS: VATER. Papas Sturz in die finsterste Nacht

VATER. Papas Sturz in die finsterste Nacht

Erwin Steinhauer brilliert in Florian Zeller Stück "Vater" als demenzkranker Patriarch in den Wiener Kammerspielen.

Die Tragikomödie wurde 2014 mit dem Prix Molière ausgezeichnet und erweist sich auch in Wien, in Liedtkes Händen, als toller Text. Zeller beschreibt die Erkrankung aus der Sicht des Betroffenen. Der Zuschauer nimmt wahr, was der "Vater" wahrnimmt, erkennt, wen er erkennt, muss glauben, was er glaubt. Das sorgt nicht nur für situationskomische Momente, sondern entwickelt sich wie ein Psychothriller, wie ein hitchcockiges Suspencespiel, in dem ein sinistrer Geheimdienst den Helden um den Verstand bringen will.
"Vater" ist der Abend des Erwin Steinhauer. Er ist als André von berührender Intensität, ist genau die Art liebenswertes Scheusal, die einem ein verständnisvolles Lächeln entlockt. Wenn Steinhauer den Schalk macht, kann man gut mit ihm schmunzeln, wenn er weint, verzweifelt ist, Angst hat, dann ist es kaum zu ertragen; sein Spiel wechselt von reizend zu reizbar und retour. Eine preisverdächtige Darbietung.
Regisseurin Liedtke hat diesen geistigen Verfall behutsam in Szene gesetzt. Ganz zart und sachte nähert sie sich Zellers Figuren und führt die Schauspieler durch deren Geschichte. Ihre Arbeit legt sich wie ein Seidenschal über das menschliche Drama. Gerti Drassl ist von großer Wahrhaftigkeit. Ihr Schmerz und ihre grüblerische Sorge scheinen, nein: sind echt. Nervös sprudeln die Worte aus ihr hervor, als Laure kommt. Deren Vorgängerin wurde nämlich mit der Vorhangstange verjagt. Doch Eva Mayer geht mit einer Gemütsruhe an die Sache heran, als hätte sie das Lied von Bernadette inhaliert. Therese Lohner ist außer Anne auch Laura und am Ende eine Krankenschwester, sozusagen berufsbedingt freundliche, aber bestimmt. Ihr Wechselspiel, diese mehreren Facetten eines Menschen, schildern die Schauspielerinnen mit großer Prägnanz.
Es ist mutig und wichtig, dass sich die Kammerspiele der Sache auf diese verständnisvolle Weise angenommen haben. In einer großartigen Inszenierung mit einem überragenden Erwin Steinhauer. INFO: Theater an der Josefstadt

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Foto Landespolizeidirektion Steiermark: Raub geklärt – Haupttäter ausgeforscht

Raub geklärt – Haupttäter ausgeforscht

Graz, Innere Stadt: Ein Raub vom 17. Februar 2013 konnte nun von Beamten des Kriminalreferates Graz geklärt und der Haupttäter ausgeforscht werden.

Gegen 04:00 Uhr war ein 19-jähriger Grazer am Jakominiplatz vor dem Dorotheum unterwegs. Plötzlich wurde er von mehreren Personen angegriffen, von hinten festgehalten und zu Boden gerungen. Anschließend versetzten sie ihm Faustschläge und raubten ihm eine Packung Tabak. Durch den Vorfall wurde der 19-Jährige leicht verletzt. Nach umfangreichen Ermittlungen durch Beamte des Stadtpolizeikommandos Graz, Kriminalreferat - Fachbereich 1, konnte nun der Haupttäter, ein 18-jähriger Afghane, ausgeforscht werden. Derzeit ist der 18-Jährige in der Justizanstalt Wien Josefstadt inhaftiert. Weitere Ermittlungen betreffend der übrigen Täter werden geführt.

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Foto: LFV/Meier: Dealer spritzte Konsumenten Überdosis.

Dealer spritzte Konsumenten Überdosis.

Ein oberstierischer Substitoldealer spritzte einem Grazer Konsumenten eine Überdosis, der zum Glück gerettet wurde. Nun wurde der Dealer ausgeforscht.

Bei Ermittlungen in der Suchtmittelszene konnten Polizeibeamte der Kriminaldienstgruppe Schladming in Erfahrung bringen, dass ein vorerst unbekannter Dealer Mitte November 2011 einem 20-jährigen Grazer in einer Wohnung in Knittelfeld eine Überdosis Substitol gespritzt hätte. Der Grazer wurde danach ins LKH Knittelfeld überstellt, wo er gerettet werden konnte. In der Folge konnten die Beamten einen 29-jähriger Obersteirer, der derzeit in Haft ist, als Tatverdächtigen ausforschen. Der Beschuldigte hatte bereits im Juni 2011 einer anderen Person eine Überdosis injiziert. Diese Person konnte nicht mehr gerettet werden und verstarb. Zudem konnte dem Beschuldigten der Ankauf von rund 150 Stück 200 mg Substitolkapseln nachgewiesen werden. Die Hälfte verkaufte er an diverse Konsumenten, um seine eigene Sucht zu finanzieren. Der 29-Jährige war zum Drogenhandel geständig, bestritt aber dem 20-jährigen Grazer die Spritze verabreicht zu haben. Auch eine 48-jährige Wienerin, die den 29-Jährigen mit Substitol beliefert hatte, konnte ausgeforscht werden. Die Frau befindet sich wegen gewerbsmäßigen Handels mit Drogenersatzmittel in der Justizanstalt Josefstadt in Haft. Der 29-Jährige wurde wegen Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz und schwerer Körperverletzung angezeigt.

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Strafgefangener flüchtete erneut aus dem LSF Graz

Ein als gefährlich eingestufter Strafgefangener ist am Montag aus der Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) Graz geflüchtet. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Flüchtigen.

Am Montag ist der 25-jährige Christian N. bereits zum zweiten Mal aus der Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) in Graz geflüchtet. Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet.   Der Flüchtige wird als gefährliche Person eingestuft. Er ist 176 cm groß, schlank, hat schwarze Haare und ist mit einem braunem Pullover und blauen Jeans bekleidet. Zweckdienliche Informationen können beim Stadtpolizeikommando Graz (Tel. 059133 65 3333) oder an der nächsten Polizeidienststelle abgegeben werden. UPDATE: Der Gesuchte wurde noch am selben Tag gegen 22.45 Uhr von einer Polizeistreife in Judenburg festgenommen. Er wird weiter in die Justizanstalt Wien- Josefstadt eingeliefert. Foto: Polizei

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Die dunkelgrauen Lieder sind verstummt.

Freunde und Fans haben dem am 24. November verstorbenen Ludwig Hirsch am Mittwoch ihren Respekt gezollt.

Nach der öffentlichen Aufbahrung am Wiener Zentralfriedhof folgte um 15.00 Uhr die offizielle Verabschiedung, zu der zahlreiche Prominente Austro- Pop- Weggefährten wie Maria Bill, Stefanie Werger, Christian Kolonovits und das STS-Bandmitglied Helmut Röhrling alias Schiffkowitz und seine Bandkollegen, Klaus Maria Brandauer und der Direktor des Theaters in der Josefstadt, Herbert Föttinger gekommen waren. Die Beisetzung der Urne des im Alter von 65 Jahren verstorbenen Künstlers erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Gersthof. Als die Halle 2 am Zentralfriedhof Mittwochfrüh um 9.00 Uhr aufsperrte, hatten sich bereits eine viele Menschen vor der Tür versammelt. Die vor allem älteren Personen nahmen sehr emotional Abschied von dem Künstler und trugen sich zu den Klängen seiner vertonten Geschichten in die aufgelegten Kondolenzbücher ein. Statt Trauerparten lagen Autogrammkarten auf. "Er war einfach einmalig. Schade, er ist viel zu früh von uns gegangen", meinte eine Dame, die dem gebürtigen Steirer die letzte Ehre erwies.

Der Raum war mit zahlreichen Kränzen, die unter anderem vom Theater in der Josefstadt oder von Bürgermeister Michael Häupl gespendet worden waren, geschmückt. Ein Bild von Ludwig Hirsch, als er mit Sonnenbrille und Zigarette in der Hand zum Abschied winkt, hing an der Wand und eine Jacke von ihm war ausgestellt. "Er war, genauso wie Christian Kolonovits oder Georg Danzer, ein großes Vorbild für mich, aber ich bin schon immer mehr am Friedhof und muss mich verabschieden", erzählte ein alter Mann in schwarz.

Ein anderer Trauergast zeigte sich vom Ableben tief bewegt und sagte weinend, dass er "auch mit seiner Frau über seine Probleme reden hätte können", um dem Freitod zu entkommen. Im Anschluss an die Verabschiedung besucht der Mann das Grab seines Bruder: "Der war auch so ein großer Fan. Ich mag seine Musik auch, obwohl er so viel vom Tod singt." Eine Frau zollte dem Interpreten Respekt, dessen Anhängerin sie seit einem Konzert ist: "Ich höre noch jeden Tag seine Lieder und habe für Weihnachten noch das letzte Hörbuch in der Buchhandlung ergattert."
Ruhe in unserer Erinnerung.   Fotos: Karl Schwarz

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