Zwei Polizeihubschrauber unterstützten Dienstagnachmittag bei der Bekämpfung eines Waldbrandes im Bereich der Planai. Das Feuer war in steilem und schwer zugänglichem Gelände ausgebrochen. Feuerwehr, Bergrettung und Polizei standen bis in die Abendstunden im Einsatz.
Kurz vor 14:30 Uhr wurden Einsatzkräfte über einen Waldbrand nahe der Planai in Rohrmoos-Untertal alarmiert. Ein Paragleiter hatte aufsteigenden Rauch im steilen Gelände am Seerieszinken in den Schladminger Tauern entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Die Besatzung eines alarmierten Polizeihubschraubers konnte daraufhin tatsächlich offenes Feuer im absturzgefährdeten Gelände auf etwa 1.700 Metern Seehöhe feststellen. Der Brand dürfte durch einen Blitzschlag ausgelöst worden sein und hatte sich bereits auf eine Fläche von rund 40 Quadratmetern ausgebreitet.
Löschwasser aus der Luft
Zwei Polizeihubschrauber aus Kärnten und der Steiermark brachten Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrmoos-Untertal sowie des Flugdienstes der Feuerwehr Aigen im Ennstal zur Einsatzstelle. Auch Kräfte der Bergrettung Schladming wurden eingeflogen, um die Feuerwehrleute im steilen Gelände mit Seilen zu sichern. Mit speziellen Löschwasserbehältern, sogenannten „Bambi Buckets“, nahmen die beiden Polizeihubschrauber Löschwasser aus Wasserstellen im Bereich der Planai auf und unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft. Bis in die Abendstunden gelang es den Einsatzkräften, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Der Brandeinsatz ist weitgehend abgeschlossen. Vorsorglich finden nach wie vor Kontrollflüge mittels Drohnen zur Überwachung des „Brand aus“ statt.