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Gedanken zur Weihnochtszeit

Die Lichter leuchten weit und breit,

Jetzt ist sie do, die Weihnochtszeit!

In den Geschäften gibt’s Gedränge,

Essensberge und Geschenke verstopfen die Gänge.

Überall Leut mit vollen Einkaufswägen,

als hättens Angst vor leeren Mägen.

Um die besten Geschenke gibt’s oft Streit,

wos is des nur für a Weihnochtszeit?

Alle haum nur mehr Stress, so kommt mir vor.

Drum denk i gern zrück, an Weihnochtn, wias früher wor.

 

Da Advent, des wor a stülle Zeit,

net so hektisch und laut, as wia heit.

Es worn, wenn I so drüber nochdenk,

die Leute noch wichtiga, als wia die Gschenk.

Do hot ma sich noch troffen und is zaumangsessen,

und a auf die Nochbarn hot ma net vagessn.

Die Leut haum gsungan und Gschichten erzöhlt,

wichtig wor die Gemeinschaft, net des Göd.

Ma hot no überlegt, wos dem andern Freude mocht,

und vüles anfoch selber gmocht.

Im Kamin wor a Feuer, am Tisch die Kerzen,

Zufriedenheit, Liebe und Wärme in den Herzen.

Obwohl die meisten vü weniger ghobt hom, als Heut,

worns doch fü zufriedener, die Leut!

 

Waun i so nochdenk, möcht i euch olle sogn:

„San Ma anfoch zufrieden, mit dem, wos ma hobm!

Besinn ma uns auf des, wos wirklich wichtig ist, grod heit:

Zaummenhalt, Gesundheit, Gemeinschaft und Menschlichkeit!"

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine besinnliche und ruhige Adventszeit!

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