Bereits am 8. Mai 2025 wurden im Bretsteingraben auf der Schwanberger Alm in Oberzeiring Reste einer verwesten bzw. skelettierten Leiche aufgefunden. Umfassende Ermittlungen konnten die Identität des Verstorbenen bislang nicht klären. Das Landeskriminalamt (LKA) Steiermark sucht nun mit veröffentlichten Bildern nach Hinweisen zur Person.
Die Überreste der bislang unbekannten Leiche wurden in einem abgelegenen Waldstück entdeckt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand und Erkenntnissen der Gerichtsmedizin, dürfte es sich um einen Mann im Alter von über 60 Jahren gehandelt haben. Seine Größe wird auf etwa 170 cm geschätzt. Festgestellt wurde ein zu Lebzeiten verheilter, jedoch unbehandelter Schlüsselbeinbruch sowie mehrere ebenfalls verheilte Rippenbrüche. Die Liegezeit der Leiche wird auf mehrere Jahre geschätzt. Aufgrund der Produktionszeit eines getragenen Kleidungsstückes kann der Todeszeitpunkt jedoch nicht vor dem Jahr 2009 gelegen haben. Eine konkrete Todesursache konnte bislang nicht endgültig festgestellt werden – die polizeilichen Ermittlungen laufen in sämtliche Richtungen.
Merkmale zu Kleidung & Co
Zum Zeitpunkt der Auffindung war die Leiche mit einer schwarzen, langen Jogginghose (Adidas), einer schwarzen Regenjacke (Adidas), einem vermutlich dunkelblauen, Langarm-Radtrikot (SHAMP), einer kurzen, schwarzen Radlerhose mit rotem Polstereinsatz (BL Bicycle Line) sowie einem grauen Radtrikot (NCA) bekleidet. Auch ein Fahrrad der Marke CUBE LTD stellten Kriminalisten im Zuge der bisherigen Ermittlungen bereits sicher. Es stammt aus den Jahren 2003 bis 2007. Die bekannte Rahmennummer des Fahrrades führte bisher jedoch zu keinen weiteren Erkenntnissen. Aufgrund des guten Erhaltungszustandes ist davon auszugehen, dass das Fahrrad auch nach dem Tod des Mannes noch in Verwendung war.
DNA-Analysen ohne Erfolg
Umfassende Ermittlungen sowie eine erfolgte DNA-Auswertung brachten bislang keine Hinweise auf die Identität des Toten. Weitere Gegenstände oder Utensilien des Verstorbenen konnten bei mehrfachen Suchaktionen bislang nicht festgestellt werden. Das LKA Steiermark veröffentlicht deshalb Bilder von sichergestellten Gegenständen mit spezifischen Merkmalen. Konkret handelt es sich dabei um das genannte Fahrrad und das graue Radtrikot (siehe Bilder).
Hinweise an: LKA Steiermark (Tel. 059133/60-3333) oder die nächste Polizeiinspektion
Die HTL Zeltweg/Trieben setzt einen weiteren wichtigen Schritt in der praxisnahen Ausbildung im Bereich Robotik und Smart Engineering. Dank der Unterstützung unseres Kuratoriumspartners, der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company, steht den Schülerinnen und Schülern ab sofort ein moderner kollaborativer Roboter, ein sogenannter Cobot, für den Unterricht zur Verfügung. Mit dieser Erweiterung werden die bestehenden Robotik-Kompetenzen gezielt ausgebaut und um einen zentralen Zukunftsbereich ergänzt: die Mensch-Roboter-Kollaboration.
Cobots unterscheiden sich von klassischen Industrierobotern dadurch, dass sie sicher und direkt mit Menschen zusammenarbeiten können. Diese Technologie gewinnt in modernen Produktions- und Automatisierungsumgebungen zunehmend an Bedeutung. Durch den Einsatz des Cobots im Laborunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler der HTL Zeltweg/Trieben die Möglichkeit, genau jene Fähigkeiten zu erlernen, die in der Industrie von morgen, aber auch schon heute, gefragt sind.
Im Rahmen des Laborunterrichts werden mit dem neuen Roboter unterschiedliche praxisnahe Übungen durchgeführt. Dazu zählen unter anderem das sichere Einrichten und Programmieren des Cobots, die Planung kollaborativer Arbeitsabläufe sowie das Verständnis von Sicherheitskonzepten und Sensorik. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur die technische Funktionsweise kennen, sondern auch, wie Mensch und Maschine effizient und verantwortungsvoll zusammenarbeiten können.
Übergeben wurde der Cobot von Gregor Uher, Daniel Egger und Philipp Sattler von der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company. Seitens der HTL Zeltweg/Trieben bedanken sich recht herzlich Jürgen Schiffer und Harald Harreiter für die Bereitstellung des Cobots und die damit verbundene Unterstützung. Solche Kooperationen leisten einen wesentlichen Beitrag zur hochwertigen, zukunftsorientierten und realitätsnahen technischen Ausbildung und stärken die Verbindung zwischen Schule und Industrie nachhaltig. Mit dem Einsatz des Cobots wird das Ausbildungsangebot im Bereich Robotik und Smart Engineering weiter geschärft. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von modernen Lernbedingungen und erwerben Kompetenzen, die sie optimal auf zukünftige Anforderungen vorbereiten.