Nach dem Sieg gegen die Peggauer Eisbären, wollten die Lions den Aufwärtstrend bestätigen, mühten sich aber gegen die bestens eingestellten und konsequent spielenden Panther zu einem 4 zu 3 Sieg nach Verlängerung.
Marco Herzl machte nach Zuspiel von Mario Sulzer das letzte Tor des letzten Spiels im alten Jahr und sicherte so den Löwen den Extra-Punkt.
Das Spiel war durchwachsen. Wahrscheinlich waren die vier Linien doch zu viel auf Seiten der Lions und die frühe Führung der Gäste durch Daniel Gratzer (3.) tat ihr übriges. Knapp vier Minuten später durfte das Heimpublikum aber erstmals jubeln: Mario Sulzer brachte die Scheibe mit viel Dynamik vors Tor der Frohnleitener und Flo Wallner vollendete zum Ausgleich (7.) Die Löwen intensivierten ihre Bemühungen, Zählbares brachten aber nur die Gäste auf die Anzeigetafel, denn ein verdeckter Aufsitzer, der eine großartige Lena Feeberger im Kasten der Zeltweger überraschte, brachte den ersten Pausenstand der Partie. Emilio Lechner hielt von der Blauen drauf und stellte auf 2:1 (18.)
Irgendwie fehlte bei den Lions der Rhythmus, deshalb blieb die Angelegenheit, auch im zweiten Durchgang, zäh wie zu harter Lebkuchen. Mario Sulzer nährte zwar die Hoffnungen auf einen guten Abschluss 2023, nachdem er mit einem eben solchen Daniel Pesendorfer im Kasten der Gäste zum erneuten Ausgleich bezwingen konnte (26.)Als Antwort darauf setzte jedoch Philipp Jantscher Lena Feeberger einen Short-Hander in den Kasten, der nicht nur ein Stimmungsdämpfer für die knapp 200 Fans in der Halle war, sondern damit auch den zweiten Pausenstand fixierte (30. / PP -1).
In einer turbulenten Schlussphase holten die Löwen den Treffer wieder auf, ein schwerer Fehler des Gästegoalies Daniel Pesendorfer machte den Weg für Nico Santner frei, der sich nicht lange bitten lies und auf 3:3 stellte. Trotz großer Aufregunger in der Schlussphase passierte nichts mehr und es ging in die Overtime, welche die Löwen letztendlich für sich entschieden. Die einzige Führung an diesem Abend reichte zum Sieg und zwei wichtigen Punkten im Hinblick auf die Play-Offs.
Denn die restliche Auslosung könnte schwerer nicht sein: je zweimal gegen Leoben (06.01. auswärts | 04.02. heim), Weiz (13.01. auswärts | 31.01. heim) und die bärenstarken Rangers (20.01 auswärts | 27.01. heim), so lautet der Spielplan bis dann die Play-Off Paarungen feststehen.
ZELTWEG 15.01.2026: An diesem Vormittag sah der Klassenraum der 3. Klasse an der HTL Zeltweg anders aus als sonst. Die Tische waren zur Seite geschoben, die Schülerinnen und Schüler saßen im Kreis. Es war still. In der Mitte lagen Karten mit Worten wie Leben und Abschied sowie eine Kerze. Der Unterricht hatte begonnen – und fühlte sich doch ganz anders an.
Im Rahmen des Projekts „Hospiz macht Schule“ des Hospizvereins Steiermark waren zwei erfahrene Hospizbegleiterinnen zu Gast. Sie erzählten von ihrer Arbeit, von Begegnungen mit Menschen am Ende ihres Lebens und davon, wie wichtig es ist, einfach da zu sein. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und dachten nach.
In einer bewusst ruhigen und wertschätzenden Lernatmosphäre setzten sich die Jugendlichen mit existenziellen Fragestellungen sowie mit der Bedeutung von Mitmenschlichkeit, Zuhören und Begleitung auseinander.
Der Workshop förderte nicht nur die persönliche Reflexion, sondern auch soziale und ethische Kompetenzen. Mit der Teilnahme unterstrich die HTL Zeltweg ihren Anspruch auf eine ganzheitliche Bildungsarbeit, die über fachliche Inhalte hinausgeht.
Judenburg/Zeltweg. – MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und gilt als zentraler Schlüssel für eine zukunftsorientierte Ausbildung. Bildungseinrichtungen, die in diesen Bereichen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, können mit dem begehrten MINT-Gütesiegel ausgezeichnet werden. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Überprüfung durch ein Expert*innen-Gremium, das die Erfüllung klar definierter Qualitätskriterien sicherstellt.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Zentrum Judenburg wurde der HTL Zeltweg dieses Gütesiegel nun erneut verliehen – und zwar für weitere drei Schuljahre. Die Auszeichnung nahm OStRin. Mag.a Waltraud Koch stellvertretend für die Schule entgegen. Neben der offiziellen Urkunde wurde auch die MINT-Tafel für das Schulgebäude überreicht.
Auf den ersten Blick mag es selbstverständlich erscheinen, dass eine Höhere Technische Lehranstalt diese Anerkennung erhält. Doch die Vergabe des MINT-Gütesiegels erfordert weit mehr als eine techniknahe Ausbildung. Entscheidend ist unter anderem der Nachweis, dass Schüler:innen regelmäßig und erfolgreich an nationalen sowie internationalen Wettbewerben teilnehmen. In diesen Bewerben sind nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch Kreativität und praxisorientierte Problemlösung gefragt. Die Schüler:innen der HTL Zeltweg konnten hier in der Vergangenheit vielfach Spitzenplätze erreichen – ein Umstand, auf den die gesamte Schulgemeinschaft mit Recht stolz ist.
Ein weiteres zentrales Kriterium für die Zertifizierung ist die enge Vernetzung mit externen Partner:innen. Für die HTL Zeltweg ist diese Zusammenarbeit seit jeher gelebte Praxis. Kooperationen mit Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen sind fixer Bestandteil der schulischen Philosophie und ermöglichen anwendungsorientiertes, innovatives Lernen. Davon profitieren sowohl die Schüler:innen als auch die Partnerbetriebe.
Großen Wert legt die Schule zudem darauf, Mädchen und Burschen gleichermaßen für MINT-Fächer zu begeistern. Angesichts einer zunehmend technologiegeprägten Gesellschaft eröffnen MINT-Kompetenzen jungen Menschen hervorragende Chancen am Arbeitsmarkt.
Auch wenn der Schwerpunkt einer Höheren Technischen Lehranstalt naturgemäß im MINT-Bereich liegt, versteht die HTL Zeltweg diesen Auftrag nicht nur als Pflicht, sondern als Herzensangelegenheit. Ziel ist es, junge Menschen bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Mit der erneuten Verleihung des MINT-Gütesiegels kann die Schule nun einmal mehr unter Beweis stellen, dass auf engagierte Worte auch überzeugende Taten folgen.