Lions als Spielverderber in Wien. Der Plan des WE-V mit einem Sieg gegen die Löwen das Play-off Ticket direkt zu buchen ging mit einem 3:7 gehörig daneben.
Trotz relativer Vorteile im ersten Abschnitt gingen die Löwen durch den Treffer von Bernhard Liebscher aus dem hohen Slot in Führung (5.) Bei frühlingshaften Temperaturen am Wiener Heumarkt agierten die WE-V Cracks gegen die ersatzgeschwächten Murtaler zwar gefällig, fanden aber schwer ins Spiel. Den Ausgleich der Wiener durch Emslander (9.) konterten die Löwen durch einen Alleingang von Andreas Forcher zum 2:1 (15.).
Cedric Ehrenreich konnte erneut ausgleichen (18.) und mit dem Führungstreffer durch Nik Kompain (24.) wähnten sich die Gastgeber schon auf der Siegesstrasse. Die Löwen wurden aber zunehmend aggressiver, genauer und hatten einfach mehr Biss und Willen das Spiel zu gewinnen. Spätestens mit dem Ausgleich durch Kevin Pesendorfer kippte die Partie in Richtung des Tabellenzweiten.
Lediglich einige Nadelstiche konnten die Wiener noch setzen, die Tore schossen die dominant auftretenden Löwen. In der 45. Minute brachte ein starker Michi Grüneis die Zeltweger wieder in Führung. Das Spiel verlief ab diesem Moment wie auf einer schiefen Ebene. Trotz der kurzen Bank (Robin Weihager, Daniel Forcher, Flo Dinhopel, Flo Wallner und Nico Santner fehlten) drückten sie das Gaspedal durch und ließen den um den Play-Off Einzug kämpfenden Wienern keine Luft zum Atmen mehr.
Hinten machte Nico Herzl dicht, vorne zeigten sich die Striker in Torlaune. Bernhard Liebscher doppelte in der 47.Minute nach, Mario Sulzer machte acht Minuten später alles klar. Highlight war der dritte Treffer von Bernhard Liebscher, der einem sehr gutes Auswärtsspiel den i-Punkt draufsetzte!
„Sicher war es schwierig mit dieser kurzen Bank in Wien anzutreten, Live-Kommentator Michi Berger meinte, es wäre eine „Rumpf-Truppe“, aber wir haben gezeigt, was mit Selbstvertrauen, Willen und guter Organisation möglich ist. Wir wurden weder müde noch nervös, sondern witterten unsere Chancen und haben diese eiskalt ausgenutzt. Gratulation an unser Team! Nun steht noch ein Spiel gegen Kapfenberg vor der Tür. Der beste Test vor dem Play-off. Hier werden wir absolut an die Grenzen gehen müssen, um bestehen zu können! Darauf bereiten wir uns nun vor!“ so ein erleichterter und stolzer Obmann der Murtal Lions, Chris Mayerl nach dem Spiel.
ZELTWEG 15.01.2026: An diesem Vormittag sah der Klassenraum der 3. Klasse an der HTL Zeltweg anders aus als sonst. Die Tische waren zur Seite geschoben, die Schülerinnen und Schüler saßen im Kreis. Es war still. In der Mitte lagen Karten mit Worten wie Leben und Abschied sowie eine Kerze. Der Unterricht hatte begonnen – und fühlte sich doch ganz anders an.
Im Rahmen des Projekts „Hospiz macht Schule“ des Hospizvereins Steiermark waren zwei erfahrene Hospizbegleiterinnen zu Gast. Sie erzählten von ihrer Arbeit, von Begegnungen mit Menschen am Ende ihres Lebens und davon, wie wichtig es ist, einfach da zu sein. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und dachten nach.
In einer bewusst ruhigen und wertschätzenden Lernatmosphäre setzten sich die Jugendlichen mit existenziellen Fragestellungen sowie mit der Bedeutung von Mitmenschlichkeit, Zuhören und Begleitung auseinander.
Der Workshop förderte nicht nur die persönliche Reflexion, sondern auch soziale und ethische Kompetenzen. Mit der Teilnahme unterstrich die HTL Zeltweg ihren Anspruch auf eine ganzheitliche Bildungsarbeit, die über fachliche Inhalte hinausgeht.
Judenburg/Zeltweg. – MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und gilt als zentraler Schlüssel für eine zukunftsorientierte Ausbildung. Bildungseinrichtungen, die in diesen Bereichen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, können mit dem begehrten MINT-Gütesiegel ausgezeichnet werden. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Überprüfung durch ein Expert*innen-Gremium, das die Erfüllung klar definierter Qualitätskriterien sicherstellt.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Zentrum Judenburg wurde der HTL Zeltweg dieses Gütesiegel nun erneut verliehen – und zwar für weitere drei Schuljahre. Die Auszeichnung nahm OStRin. Mag.a Waltraud Koch stellvertretend für die Schule entgegen. Neben der offiziellen Urkunde wurde auch die MINT-Tafel für das Schulgebäude überreicht.
Auf den ersten Blick mag es selbstverständlich erscheinen, dass eine Höhere Technische Lehranstalt diese Anerkennung erhält. Doch die Vergabe des MINT-Gütesiegels erfordert weit mehr als eine techniknahe Ausbildung. Entscheidend ist unter anderem der Nachweis, dass Schüler:innen regelmäßig und erfolgreich an nationalen sowie internationalen Wettbewerben teilnehmen. In diesen Bewerben sind nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch Kreativität und praxisorientierte Problemlösung gefragt. Die Schüler:innen der HTL Zeltweg konnten hier in der Vergangenheit vielfach Spitzenplätze erreichen – ein Umstand, auf den die gesamte Schulgemeinschaft mit Recht stolz ist.
Ein weiteres zentrales Kriterium für die Zertifizierung ist die enge Vernetzung mit externen Partner:innen. Für die HTL Zeltweg ist diese Zusammenarbeit seit jeher gelebte Praxis. Kooperationen mit Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen sind fixer Bestandteil der schulischen Philosophie und ermöglichen anwendungsorientiertes, innovatives Lernen. Davon profitieren sowohl die Schüler:innen als auch die Partnerbetriebe.
Großen Wert legt die Schule zudem darauf, Mädchen und Burschen gleichermaßen für MINT-Fächer zu begeistern. Angesichts einer zunehmend technologiegeprägten Gesellschaft eröffnen MINT-Kompetenzen jungen Menschen hervorragende Chancen am Arbeitsmarkt.
Auch wenn der Schwerpunkt einer Höheren Technischen Lehranstalt naturgemäß im MINT-Bereich liegt, versteht die HTL Zeltweg diesen Auftrag nicht nur als Pflicht, sondern als Herzensangelegenheit. Ziel ist es, junge Menschen bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Mit der erneuten Verleihung des MINT-Gütesiegels kann die Schule nun einmal mehr unter Beweis stellen, dass auf engagierte Worte auch überzeugende Taten folgen.