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Das Projekt „Naschgarten“ ist fertig

Seit kurzem blüht bei uns im Seniorenheim Gehard ein besonderes Projekt: der Naschgarten. Endlich hat die Idee Gestalt angenommen. Die BewohnerInnen waren voller Tatendrang und haben fleißig mitgeholfen, den Garten anzulegen. Und nun erfreut sich jeder an den wunderschönen Ribisel- und Himbeersträuchern, die entlang des Weges prächtig gedeihen. Auch die Blumen auf den Fensterbänken wurden kurzerhand durch Erdbeerpflanzen ersetzt.

Alle haben bei dem Gemeinschaftsprojekt mit Begeisterung Hand angelegt. Gemeinsam wurden die Beete vorbereitet, die Erde gelockert und die Setzlinge liebevoll gepflanzt. Jeder brachte seine Erfahrungen und sein Wissen ein und die älteren Gartenliebhaber unter den BewohnerInnen gaben gerne Tipps und Ratschläge weiter. Die Freude über das gemeinsame Schaffen war spürbar.

Seither wird jeder Tag sehnsüchtig erwartet, denn mit jedem Sonnenstrahl wachsen die Pflanzen ein Stückchen mehr. Die Aussicht auf die kommende Beerenpracht lässt die Herzen höherschlagen. Jeder Spaziergang am Wegrand ist seither ein kleines Fest der Vorfreude, denn die ersten kleinen grünen Beeren sind bereits zu sehen.

Täglich werden die Pflanzen begutachtet und über die Fortschritte geplaudert. Die Vorfreude auf die ersten reifen Beeren ist riesig. Alle warten schon darauf, dass der Naschgarten seine süßen Schätze preisgeben wird. Schon jetzt malen sich die BewohnerInnen aus, wie sie die frischen Beeren genießen werden. Ob als fruchtige Ergänzung zum Frühstück, als Zutat zu leckeren Desserts oder einfach frisch vom Strauch genascht- die Möglichkeiten sind endlos.

Und die meiste Freude bereitet allen, dass sie den Naschgarten gemeinschaftlich geschaffen haben.

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Wenn der Unterricht still wird - "Hospiz macht Schule" an der HTL Zeltweg

ZELTWEG 15.01.2026: An diesem Vormittag sah der Klassenraum der 3. Klasse an der HTL Zeltweg anders aus als sonst. Die Tische waren zur Seite geschoben, die Schülerinnen und Schüler saßen im Kreis. Es war still. In der Mitte lagen Karten mit Worten wie Leben und Abschied sowie eine Kerze. Der Unterricht hatte begonnen – und fühlte sich doch ganz anders an.

Im Rahmen des Projekts „Hospiz macht Schule“ des Hospizvereins Steiermark waren zwei erfahrene Hospizbegleiterinnen zu Gast. Sie erzählten von ihrer Arbeit, von Begegnungen mit Menschen am Ende ihres Lebens und davon, wie wichtig es ist, einfach da zu sein. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und dachten nach.

In einer bewusst ruhigen und wertschätzenden Lernatmosphäre setzten sich die Jugendlichen mit existenziellen Fragestellungen sowie mit der Bedeutung von Mitmenschlichkeit, Zuhören und Begleitung auseinander.

Der Workshop förderte nicht nur die persönliche Reflexion, sondern auch soziale und ethische Kompetenzen. Mit der Teilnahme unterstrich die HTL Zeltweg ihren Anspruch auf eine ganzheitliche Bildungsarbeit, die über fachliche Inhalte hinausgeht.

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HTL Zeltweg erneut mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnet

Judenburg/Zeltweg. – MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und gilt als zentraler Schlüssel für eine zukunftsorientierte Ausbildung. Bildungseinrichtungen, die in diesen Bereichen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, können mit dem begehrten MINT-Gütesiegel ausgezeichnet werden. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Überprüfung durch ein Expert*innen-Gremium, das die Erfüllung klar definierter Qualitätskriterien sicherstellt.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Zentrum Judenburg wurde der HTL Zeltweg dieses Gütesiegel nun erneut verliehen – und zwar für weitere drei Schuljahre. Die Auszeichnung nahm OStRin. Mag.a Waltraud Koch stellvertretend für die Schule entgegen. Neben der offiziellen Urkunde wurde auch die MINT-Tafel für das Schulgebäude überreicht.

Auf den ersten Blick mag es selbstverständlich erscheinen, dass eine Höhere Technische Lehranstalt diese Anerkennung erhält. Doch die Vergabe des MINT-Gütesiegels erfordert weit mehr als eine techniknahe Ausbildung. Entscheidend ist unter anderem der Nachweis, dass Schüler:innen regelmäßig und erfolgreich an nationalen sowie internationalen Wettbewerben teilnehmen. In diesen Bewerben sind nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch Kreativität und praxisorientierte Problemlösung gefragt. Die Schüler:innen der HTL Zeltweg konnten hier in der Vergangenheit vielfach Spitzenplätze erreichen – ein Umstand, auf den die gesamte Schulgemeinschaft mit Recht stolz ist.

Ein weiteres zentrales Kriterium für die Zertifizierung ist die enge Vernetzung mit externen Partner:innen. Für die HTL Zeltweg ist diese Zusammenarbeit seit jeher gelebte Praxis. Kooperationen mit Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen sind fixer Bestandteil der schulischen Philosophie und ermöglichen anwendungsorientiertes, innovatives Lernen. Davon profitieren sowohl die Schüler:innen als auch die Partnerbetriebe.

Großen Wert legt die Schule zudem darauf, Mädchen und Burschen gleichermaßen für MINT-Fächer zu begeistern. Angesichts einer zunehmend technologiegeprägten Gesellschaft eröffnen MINT-Kompetenzen jungen Menschen hervorragende Chancen am Arbeitsmarkt.

Auch wenn der Schwerpunkt einer Höheren Technischen Lehranstalt naturgemäß im MINT-Bereich liegt, versteht die HTL Zeltweg diesen Auftrag nicht nur als Pflicht, sondern als Herzensangelegenheit. Ziel ist es, junge Menschen bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Mit der erneuten Verleihung des MINT-Gütesiegels kann die Schule nun einmal mehr unter Beweis stellen, dass auf engagierte Worte auch überzeugende Taten folgen.

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