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Asfinag: Erste Etappe der Sanierung der S 6 Semmering Schnellstraße bei Leoben-Ost abgeschlossen

Erste Etappe der Sanierung der S 6 Semmering Schnellstraße bei Leoben-Ost abgeschlossen

Drei Kilometer Fahrbahn wurden erneuert und die Tunnel Massenberg und Niklasdorf bekamen einSicherheits-Update.

Plangemäß fertiggestellt wird Anfang November der erste Teil der Sanierung der S 6 Semmering Schnellstraße im Bereich Leoben-Ost. Seit März hat die ASFINAG auf der Richtungsfahrbahn St. Michael sechs Brücken saniert, mehr als drei Kilometer Fahrbahn inklusive Unterbau erneuert sowie die Tunnel Niklasdorf und Massenberg durch ein Sicherheits-Update auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Mit Ende der kommenden Woche soll die Verkehrsführung rückgebaut sein, für den Verkehr stehen dann wieder jeweils zwei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung. Nur an einzelnen Tagen müssen aufgrund von Qualitätsprüfungen zeitweise Fahrstreifensperren erfolgen. Im Jahr 2026 ist dann die Richtungsfahrbahn Seebenstein an der Reihe. Der Baustart ist für März 2026 geplant, die Gesamtfertigstellung soll Ende Oktober 2026 erfolgen.

Sicherheits-Update für Niklasdorf- und Massenbergtunnel

Im Zuge dieses Projektes werden auch die beiden Tunnel Niklasdorf (etwa 1,3 Kilometer Länge) und Massenberg (knapp 400 Meter) sowie auch die Einhausung Oberaich in Sachen Sicherheit auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Erneuert werden dabei unter anderem:

Beleuchtung (LED)
Lüftung (im Niklasdorftunnel)
Video- und Notrufanlage, Brand- und Funkanlage
Sensorik (wie zum Beispiel für Luftqualität) 

Getauscht werden dabei auch die Tunnelsteuerung sowie die Ampeln, Bordsteinreflektoren und alle weiteren Einrichtungen zur Verkehrslenkung. Im Bereich der Anschlussstelle Leoben-Ost zwischen dem Tunnel Niklasdorf und dem Massenbergtunnel wird zudem für den Fall einer Störung oder Sperre ein Ausleit- und Informationssystem errichtet.

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Erweiterung der Robotik-Ausbildung durch modernen Cobot

Die HTL Zeltweg/Trieben setzt einen weiteren wichtigen Schritt in der praxisnahen Ausbildung im Bereich Robotik und Smart Engineering. Dank der Unterstützung unseres Kuratoriumspartners, der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company, steht den Schülerinnen und Schülern ab sofort ein moderner kollaborativer Roboter, ein sogenannter Cobot, für den Unterricht zur Verfügung. Mit dieser Erweiterung werden die bestehenden Robotik-Kompetenzen gezielt ausgebaut und um einen zentralen Zukunftsbereich ergänzt: die Mensch-Roboter-Kollaboration.

Cobots unterscheiden sich von klassischen Industrierobotern dadurch, dass sie sicher und direkt mit Menschen zusammenarbeiten können. Diese Technologie gewinnt in modernen Produktions- und Automatisierungsumgebungen zunehmend an Bedeutung. Durch den Einsatz des Cobots im Laborunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler der HTL Zeltweg/Trieben die Möglichkeit, genau jene Fähigkeiten zu erlernen, die in der Industrie von morgen, aber auch schon heute, gefragt sind.

Im Rahmen des Laborunterrichts werden mit dem neuen Roboter unterschiedliche praxisnahe Übungen durchgeführt. Dazu zählen unter anderem das sichere Einrichten und Programmieren des Cobots, die Planung kollaborativer Arbeitsabläufe sowie das Verständnis von Sicherheitskonzepten und Sensorik. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur die technische Funktionsweise kennen, sondern auch, wie Mensch und Maschine effizient und verantwortungsvoll zusammenarbeiten können.

Übergeben wurde der Cobot von Gregor Uher, Daniel Egger und Philipp Sattler von der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company. Seitens der HTL Zeltweg/Trieben bedanken sich recht herzlich Jürgen Schiffer und Harald Harreiter für die Bereitstellung des Cobots und die damit verbundene Unterstützung. Solche Kooperationen leisten einen wesentlichen Beitrag zur hochwertigen, zukunftsorientierten und realitätsnahen technischen Ausbildung und stärken die Verbindung zwischen Schule und Industrie nachhaltig. Mit dem Einsatz des Cobots wird das Ausbildungsangebot im Bereich Robotik und Smart Engineering weiter geschärft. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von modernen Lernbedingungen und erwerben Kompetenzen, die sie optimal auf zukünftige Anforderungen vorbereiten.

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