In der Nacht zum Sonntag kam es in einem Mehrparteienwohnhaus zu einem Wohnungsbrand. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 01:45 Uhr brach in einer Wohnung im zweiten Obergeschoß eines dreistöckigen Mehrparteienwohnhauses ein Brand aus. Das Gebäude umfasst insgesamt 22 Wohneinheiten, von denen zwei derzeit leer stehen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls hielten sich rund 25 Personen im Gebäude auf. Bewohner wurden durch die Auslösung von Rauchmeldern auf das Feuer aufmerksam und verständigten umgehend über Notruf die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Zeltweg stand die betroffene Wohnung bereits in Vollbrand. Das Stiegenhaus war zu diesem Zeitpunkt bereits stark verraucht.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften vor Ort war, konnte eine Ausbreitung des Feuers auf andere Wohnungen verhindert werden. Die beiden Bewohner der betroffenen Wohnung wurden vor Ort erstversorgt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH Knittelfeld, eingeliefert.
Acht weitere, vorwiegend ältere Hausbewohner wurden – unverletzt – durch das Rote Kreuz in mehreren Rettungsfahrzeugen betreut und im Anschluss im Rüsthaus der FF Zeltweg weiter versorgt. Das Rote Kreuz war mit insgesamt sechs Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften, darunter einem Notarzt, vor Ort.
Die vom Brand betroffene Wohnung wurde vollständig zerstört. Auch die Stiegenhäuser und weitere Teile des Gebäudes wurden durch Rauch- und Rußentwicklung erheblich beschädigt. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch den Bezirksbrandermittler der Polizeiinspektion Zeltweg geführt.
Die HTL Zeltweg/Trieben setzt einen weiteren wichtigen Schritt in der praxisnahen Ausbildung im Bereich Robotik und Smart Engineering. Dank der Unterstützung unseres Kuratoriumspartners, der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company, steht den Schülerinnen und Schülern ab sofort ein moderner kollaborativer Roboter, ein sogenannter Cobot, für den Unterricht zur Verfügung. Mit dieser Erweiterung werden die bestehenden Robotik-Kompetenzen gezielt ausgebaut und um einen zentralen Zukunftsbereich ergänzt: die Mensch-Roboter-Kollaboration.
Cobots unterscheiden sich von klassischen Industrierobotern dadurch, dass sie sicher und direkt mit Menschen zusammenarbeiten können. Diese Technologie gewinnt in modernen Produktions- und Automatisierungsumgebungen zunehmend an Bedeutung. Durch den Einsatz des Cobots im Laborunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler der HTL Zeltweg/Trieben die Möglichkeit, genau jene Fähigkeiten zu erlernen, die in der Industrie von morgen, aber auch schon heute, gefragt sind.
Im Rahmen des Laborunterrichts werden mit dem neuen Roboter unterschiedliche praxisnahe Übungen durchgeführt. Dazu zählen unter anderem das sichere Einrichten und Programmieren des Cobots, die Planung kollaborativer Arbeitsabläufe sowie das Verständnis von Sicherheitskonzepten und Sensorik. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur die technische Funktionsweise kennen, sondern auch, wie Mensch und Maschine effizient und verantwortungsvoll zusammenarbeiten können.
Übergeben wurde der Cobot von Gregor Uher, Daniel Egger und Philipp Sattler von der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company. Seitens der HTL Zeltweg/Trieben bedanken sich recht herzlich Jürgen Schiffer und Harald Harreiter für die Bereitstellung des Cobots und die damit verbundene Unterstützung. Solche Kooperationen leisten einen wesentlichen Beitrag zur hochwertigen, zukunftsorientierten und realitätsnahen technischen Ausbildung und stärken die Verbindung zwischen Schule und Industrie nachhaltig. Mit dem Einsatz des Cobots wird das Ausbildungsangebot im Bereich Robotik und Smart Engineering weiter geschärft. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von modernen Lernbedingungen und erwerben Kompetenzen, die sie optimal auf zukünftige Anforderungen vorbereiten.