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Knittelfeld wird an das Glasfasernetz angeschlossen

Der Breitband-Internet Ausbau in der Region schreitet weiter voran. Auch die Stadtgemeinde Knittelfeld will in Sachen Internet-Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik sein und setzt künftig auf Glasfaser. Vor Kurzem wurde der Spatenstich für das Breitband-Projekt von Bürgermeister DI (FH) Harald Bergmann, STR Erwin Schabhüttl, Mag. Ing. Manfred Wehr, Dietmar Leitner und Christian Kassarnig, gesetzt.

Direkt neben den Gebäuden der Energie Steiermark und dem AMS in der Fröbelstraße in Knittelfeld wird ein Gemeinde POP errichtet; das ist ein Container, der als Schaltzentrale für die Lichtwellenleiterkabel (LWL-Kabel) dient. In dieser Zentrale laufen alle Kabel zusammen, und von dort aus werden die Glasfaserkabel in die umliegenden Straßen verteilt.

Im Zuge diverser Bauprojekte wurden in den vergangenen Jahren bereits Leerverrohrungen für Glasfaserkabel verlegt. Die Leerverrohrungen von der Kreuzung Fröbelstraße/Hans-Resel- Gasse bis in den Bereich Portniggstraße und Lindenallee, sowie in der entgegengesetzten Richtung bis in den Stadtpark, werden demnächst mit LWL-Kabeln bestückt. Auch eine Versorgung der Schulstandorte mit Glasfaserkabel ist angedacht.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Kupferleitungen, macht die Lichtwellenleiter- Technologie künftig Geschwindigkeiten von 1000 MBit und mehr möglich. Diese sind sogar synchron im Upload und Download realisierbar.

Die Stadtgemeinde Knittelfeld ist derzeit hinsichtlich Internet-Infrastruktur die fortschrittlichste Gemeinde im Bezirk. Es gibt eine Verfügbarkeit von 99% der Haushalte mit 30 Mbit. Damit diese Quote auch in Zukunft so hoch ist, investiert die Stadtwerke Judenburg AG/AiNet GmbH in den Glasfaserausbau in der Stadtgemeinde Knittelfeld.

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