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LPD Stmk/Martinelli: Polizei-Wallfahrt nach Mariazell

Polizei-Wallfahrt nach Mariazell

Rund 250 Polizistinnen und Polizisten aus insgesamt sechs Bundesländern pilgerten am Freitag zur Basilika nach Mariazell. Höhepunkt der 16. Polizei-Wallfahrt war ein Festgottesdienst mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl sowie die offizielle Bestellung der neuen Polizei-Landesseelsorgerin für die Steiermark.   

Was vor 16 Jahren mit 17 Wallfahrern aus dem Burgenland begann, hat sich mittlerweile bundesweit zu einem Fixpunkt im polizeilichen Terminkalender entwickelt. Jährlich pilgern Anfang September Polizistinnen und Polizisten aus halb Österreich in den wohl wichtigsten Wallfahrtort des Landes. Rund 250 Beamte aus dem Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und der Steiermark waren diesmal in die rund 3.600-Einwohner-Gemeinde gekommen. Sie kamen aus unterschiedlichen Richtungen zu Fuß oder auch mit dem Mofa, dem Bike oder dem Bus. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung im heurigen Jahr von der Landespolizeidirektion Steiermark. Die Organisation des Events innerhalb der Polizei wechselt jährlich unter den Bundesländern.

Festgottesdienst mit Diözesanbischof

Zum feierlichen Festgottesdienst mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl kamen auch Diakon Roman Dietler (Bundeskoordinator der Polizeiseelsorge) sowie zahlreiche Ehrengäste in die Basilika. Neben der vereint erschienen steirischen Polizeispitze rund um Landespolizeidirektor Gerald Ortner, erschien als Vertreter des Innenministers Präsidialchef Karl Hutter, selbst gebürtiger Steirer und Träger des Silvesterordens des Vatikans. Auch hochrangige Führungskräfte der Landespolizeidirektionen aus den teilnehmenden Bundesländern waren erschienen.

"Wir suchen diesen Ort heuer wieder gemeinsam auf, um dort neue Energie zu sammeln und uns zu stärken. Etwas, das viele von uns nach zwei Jahren Pandemie und den damit verbundenen privaten wie dienstlichen Herausforderungen als besonders wichtig empfinden", sagt Landespolizeidirektor Gerald Ortner. 

Polizeiseelsorger verabschiedet – Neue Seelsorgerin bestellt

Sie alle waren gekommen, um auch langjährig dienende Polizeiseelsorger gebührend zu verabschieden. So wurden beispielsweise aus der Steiermark der bisherige Landesseelsorger Peter Weberhofersowie der Bereichsseelsorger Diakon Karl Ertl (gesundheitlich entschuldigt) von ihrem Amt entbunden. Als neue steirische Landesseelsorgerin gelobte Diözesanbischof Krautwaschl Elisabeth Lienhartan. Auch der niederösterreichische Bereichsseelsorger Diakon Walter Geißler schied aus dem Amt.

Einen gebührenden Abschluss fand die 16. Polizei-Wallfahrt in Mariazell mit einer Agape samt musikalischer Begleitung der Polizeiband „Officers Only“.

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Chancengleichheit und Technik: Impulse an der HTL Zeltweg

ZELTWEG. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft und Technik am 11. Februar lenkt jährlich den Blick auf die Bedeutung von Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Dieses Thema griff kürzlich auch die HTL Zeltweg auf und setzte damit ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte technische Ausbildung.

Im Rahmen eines Vortrags zum Thema „Unternehmertum und Chancengleichheit“ erhielten die Abschlussklassen der Abteilungen Bautechnik und Maschinenbau wertvolle Einblicke in wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Referentin Mag. Barbara Pirker, Bezirksvorsitzende der Bezirksvorstandsgruppe „Frau in der Wirtschaft“ in der Region Murtal, sprach über zentrale Anforderungen des Unternehmertums in einer modernen Arbeitswelt.

Im Mittelpunkt standen unternehmerisches Denken, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein sowie jene Kompetenzen, die für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben – sowohl in der Selbstständigkeit als auch in leitenden Funktionen – entscheidend sind. Dabei wurde auch die Bedeutung von Innovationsfähigkeit und Flexibilität hervorgehoben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Chancengleichheit im beruflichen Umfeld. Mag. Pirker zeigte anhand praxisnaher Beispiele auf, wie faire Rahmenbedingungen, vielfältige Karrierewege und unterstützende Strukturen nicht nur Frauen, sondern der gesamten Wirtschaft zugutekommen. Thematisiert wurden auch bestehende Herausforderungen, etwa bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Besonderes Augenmerk galt der Rolle von Diversität in Unternehmen. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen tragen wesentlich zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit bei. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und Unternehmertum als mögliche berufliche Perspektive zu sehen.

Mit Veranstaltungen dieser Art und Initiativen zur Nachwuchsförderung unterstreicht die HTL Zeltweg ihren Anspruch, technische Ausbildung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden – und aktiv dazu beizutragen, dass Frauen und Männer die Zukunft von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft gleichermaßen gestalten.

 

Save the date:

An diese Inhalte knüpft auch der Girls’ Day an der HTL Zeltweg an, der am 23. April 2026 stattfindet. Dabei erhalten Schülerinnen der 7. und 8. Schulstufe die Möglichkeit, technische Ausbildungswege kennenzulernen und Einblicke in den Schulalltag sowie die vielfältigen Berufschancen in technischen Bereichen zu gewinnen.

Anmeldemöglichkeiten werden demnächst auf der Homepage der HTL Zeltweg sowie über Instagram und Facebook veröffentlicht.

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