Pöls-Oberkurzheim: Engagement für Teilhabe am Vereinsleben
In Pöls-Oberkurzheim wurde das innovative Projekt "Club Connector - Verein Inklusiv", das Menschen mit Behinderungen den Zugang zu kulturellen und sportlichen Vereinen erleichtern soll, der Öffentlichkeit präsentiert. Das engagierte Projektteam, bestehend aus Anita Perisutti, Daniel Gamweger und Florian Eder, führte durch das Programm und legte dar, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse und Erwartungen von Menschen mit Behinderungen zu verstehen und zu erfüllen.
Die Veranstaltung diente auch als Plattform, um die Wünsche und Vorstellungen der KundInnen zu erfassen. Die Rückmeldungen lassen darauf schließen, dass eine hohe Nachfrage nach solchen integrativen Angeboten besteht. Ebenfalls wertvolle Teilnahme zeigten die Ehrengäste, deren Unterstützung dem Projekt zusätzlichen Rückschlag gibt. Der offizielle Teil mündete in ein entspanntes Beisammensein mit Snacks und Getränken, was die gute Stimmung und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit unterstrich.
Das Projektteam zeigt sich motiviert durch die positive Resonanz und blickt erwartungsvoll in die Zukunft, um eine inklusive Gemeinschaft zu fördern, bei der jedes Mitglied gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.
Die HTL Zeltweg/Trieben setzt einen weiteren wichtigen Schritt in der praxisnahen Ausbildung im Bereich Robotik und Smart Engineering. Dank der Unterstützung unseres Kuratoriumspartners, der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company, steht den Schülerinnen und Schülern ab sofort ein moderner kollaborativer Roboter, ein sogenannter Cobot, für den Unterricht zur Verfügung. Mit dieser Erweiterung werden die bestehenden Robotik-Kompetenzen gezielt ausgebaut und um einen zentralen Zukunftsbereich ergänzt: die Mensch-Roboter-Kollaboration.
Cobots unterscheiden sich von klassischen Industrierobotern dadurch, dass sie sicher und direkt mit Menschen zusammenarbeiten können. Diese Technologie gewinnt in modernen Produktions- und Automatisierungsumgebungen zunehmend an Bedeutung. Durch den Einsatz des Cobots im Laborunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler der HTL Zeltweg/Trieben die Möglichkeit, genau jene Fähigkeiten zu erlernen, die in der Industrie von morgen, aber auch schon heute, gefragt sind.
Im Rahmen des Laborunterrichts werden mit dem neuen Roboter unterschiedliche praxisnahe Übungen durchgeführt. Dazu zählen unter anderem das sichere Einrichten und Programmieren des Cobots, die Planung kollaborativer Arbeitsabläufe sowie das Verständnis von Sicherheitskonzepten und Sensorik. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur die technische Funktionsweise kennen, sondern auch, wie Mensch und Maschine effizient und verantwortungsvoll zusammenarbeiten können.
Übergeben wurde der Cobot von Gregor Uher, Daniel Egger und Philipp Sattler von der Firma Zeman Bauelemente, a Div. of Lincoln Electric Company. Seitens der HTL Zeltweg/Trieben bedanken sich recht herzlich Jürgen Schiffer und Harald Harreiter für die Bereitstellung des Cobots und die damit verbundene Unterstützung. Solche Kooperationen leisten einen wesentlichen Beitrag zur hochwertigen, zukunftsorientierten und realitätsnahen technischen Ausbildung und stärken die Verbindung zwischen Schule und Industrie nachhaltig. Mit dem Einsatz des Cobots wird das Ausbildungsangebot im Bereich Robotik und Smart Engineering weiter geschärft. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von modernen Lernbedingungen und erwerben Kompetenzen, die sie optimal auf zukünftige Anforderungen vorbereiten.