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Schwere Aufgabe am Samstag für JURI Leoben

Die Niederlage gegen Aufsteiger SC kelag Ferlach ist für die Obersteirer abgehakt. Im Training gilt die volle Konzentration dem schwierigen Auswärtsspiel gegen Bregenz, wo die Union JURI Leoben sich wieder kämpferisch präsentieren möchte. Mit vereinten Kräften ist auch gegen den Rekordmeister etwas möglich, wie der 33:27 Erfolg im Grunddurchgang der letzten Saison beweist, auch wenn die Umstände andere waren und Bregenz gerade nach der Derby-Niederlage noch mehr auf einen Erfolg drängen wird als sonst.

Die Stimmung nach der Niederlage gegen SC kelag Ferlach war in Leoben etwas geknickt, doch schon am selben Wochenende sah man wieder in entschlossene Gesichter in der Halle, die sich auf die am Samstag (19:00 Uhr) bevorstehende Aufgabe auswärts bei Rekordmeister Bregenz Handball vorbereiteten. Ebenso wie die Obersteirer brennt auch das Team von Trainer Robert Hedin auf Wiedergutmachung nach der Derby Niederlage gegen Alpla HC Hard in der letzten Runde. Hedin erwartet sich einen Sieg warnt jedoch gleichzeitig vor den Leobenern: "Ich bin davon überzeugt, dass wir gewinnen müssen. Aber es wird nicht leicht. Leoben hat in meinen Augen bereits gute Spiele gezeigt." Die Punkte in Bregenz hängen erfahrungsgemäß hoch und um sie zu ernten, braucht es von den Akteuren der Union JURI Leoben vollen Einsatz.

Das Training in der Sporthalle Donawitz baute Leoben-Coach Magelinskas auf zwei Säulen auf. Zum einen steht natürlich die Vorbereitung auf Gegner Bregenz am Programm und zum anderen will man Neuzugang Ivan Senta rasch tiefer in die Mannschaft integrieren. Im Spiel gegen Ferlach hat der erst einen Tag vor dieser Partie verpflichtete Kroate schon zwei Tore erzielt und auch in der Abwehr gezeigt, dass er seinem Team helfen kann.

Flügelspieler Thomas Paul Wulz erwartet im Ländle ein anderes Spiel als zuletzt gegen die Aufsteiger aus Kärnten. "Bregenz agiert am Feld viel schneller als Ferlach. Wir müssen uns an das Tempo anpassen, wenn wir Punkte erzielen möchten."

Der Rekordmeister verzeiht keine Fehler, daher gilt es für sein Team sich gute Möglichkeiten zu erarbeiten. "Oberstes Gebot ist, dass wir technische Fehler weitgehend vermeiden und uns klare Chancen erarbeiten, die wir dann auch mit einem Treffer abschließen. Bregenz hat einen breiteren Kader und ist punktuell sicher besser besetzt als wir. Wenn man gegen so einen Gegner bestehen will, dann gilt es mannschaftlich eine hervorragende Leistung abzuliefern. Es wird ein harter Brocken am Samstag, aber wir werden alles versuchen, um nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen.", verspricht Wulz weiter.

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