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Knittelfeld ist schönste Stadt 2019

Knittelfeld wurde vor Kurzem, beim 60. Landesblumenschmuckwettbewerb „Die Flora 19“, mit der Höchstwertung von „5 Floras“ ausgezeichnet und darf sich nun per Urkunde „schönste Stadt 2019“ nennen.

Bei der feierlichen Übergabe der Auszeichnung in der Messehalle Graz, freuten sich neben Bürgermeister Gerald Schmid auch Umweltreferentin GRin Martina Stummer und allen voran der Leiter der Stadtgärtnerei, Bertold Knapp mit seinem Team. Von den rund 38.000 Einreichungen wurden 900 von der Jury genauestens begutachtet und im Anschluss bewertet. Das Team der Stadtgärtnerei Knittelfeld setzte heuer ca. 24.000 Pflanzen, wovon knapp 22.000 im eigenen städtischen Gärtnereibetrieb aufgezogen wurden. Diese Leistung und die damit verbundene Arbeit wurden im Zuge der Auszeichnung wertgeschätzt.

Neben Knittelfeld wurden auch noch Bad Aussee, Kindberg, Leoben, Liezen, Schladming und Voitsberg ausgezeichnet.

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Schneesituation- Zwischenbilanz der steirischen Polizei

Mit der derzeitigen Beruhigung der Wetterlage kehrt wieder Normalität in den steirischen Polizeialltag ein.

Das Hauptaugenmerk der Einsätze lag im Bezirk Liezen, wo zeitweise rund 20 Straßen gesperrt waren. Bereiche von Gröbming, das Sölktal, Admont-Gstatterboden und Johnsbach waren von der Außenwelt abgeschnitten. Ebenso betroffen waren die Bezirke Bruck-Mürzzuschlag, Murtal (Hohentauern und St. Johann/Tauern), Murau und Leoben. 

Die Hauptaufgaben der Polizei umfassten die Überwachung von Straßensperren, die Unterstützung der Behörden bei Evakuierungen und die Durchführung von Suchaktionen. Weiters wurden Einsatzreserven gebildet, um im Bedarfsfall über eine starke Personalstärke zu verfügen. Auch kam es zu Zuteilungen von Kräften aus nicht betroffenen Bezirken in die Einsatzräume.

In den betroffenen Gebieten waren für diese speziellen Aufgaben täglich rund 130 polizeiliche Kräfte abgestellt, mit dem heutigen Tag standen rund 1500 Beamtinnen und Beamte im Einsatz
Zusätzlich zu den Regelkräften standen die AEG (Alpine Einsatzgruppe) und Kräfte der Einsatzeinheiten im Einsatz. Obwohl die Durchführung von Flügen wetterbedingt zeitweise nicht möglich war, standen der steirischen Polizei jederzeit vier Polizeihubschrauber des BMI zur Verfügung. Die zahlreichen Flugeinsätze wurden von einem Beamten der Flugeinsatzstelle (FESt) Graz direkt in der Landeswarnzentrale koordiniert.

Während der gesamten Lage kam es zu einigen Verkehrsunfällen mit Sachschaden und zu Rettungseinsätzen. Zum Beispiel musste im Hochschwabgebiet ein Hüttenwirt und seine Mutter vom Polizeihubschrauber ausgeflogen werden. Nach Lawinenabgängen wie zum Beispiel am Präbichl wurden Suchaktionen nach eventuell verschütteten Personen gestartet und durchgeführt. Glücklicherweise verliefen alle diese Suchaktionen negativ. Darüber hinaus unterstützten Polizistinnen und Polizisten die Kräfte anderer Institutionen bei der Koordinierung und Ausführung einer Vielzahl von Hilfs- und Rettungseinsätzen, wie Schneeräumungen und Evakuierungen.

Einige Personen stürzten bei Schneeräumarbeiten von Hausdächern und wurden dabei verletzt. Auf der Bürgeralm kam ein 62-jähriger Niederösterreicher von der Piste ab, stürzte kopfüber in den Tiefschnee und verstarb.
Bei dem heutigen Lawinenabgang im Bereich Ramsau am Dachstein halfen die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten bei der Evakuierung des Hotels, waren mit der Sicherstellung von Wertgegenständen, mit der Überwachung des behördlich verordneten Platzverbotes und mit der Überwachung der erforderlichen Verkehrsbeschränkungen beschäftigt.

Landespolizeidirektor Hofrat Magister Gerald Ortner bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften der Polizei: „Ich danke allen Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse und trotz der Kälte haben wir Durchhaltefähigkeit bewiesen. Es freut mich auch, dass in einer derartigen Situation der Zusammenhalt in der Mannschaft und der Korpsgeist innerhalb der Polizei wieder einen hohen Stellenwert erlangt haben.
Ebenso möchte ich die gute Zusammenarbeit mit allen Behörden und Einsatzorganisationen betonen. Notwendige Entscheidungen wurden oft unbürokratisch und auf kurzem Wege zum Wohle der Bevölkerung getroffen.“

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Erfolgreiche Alpinpolizei-Ausbildung

Die steirische Exekutive freut sich über insgesamt sieben Polizisten, welche ihre Qualifikation zu Polizeialpinisten (5) sowie Polizeihochalpinisten (2) erlangten.

Gerade die Steiermark ist für ihr alpines Gelände bekannt, welches unzählige Bergsportler Woche für Woche zu Freizeitaktivitäten einlädt. Der exekutive Sicherheitsdienst in diesem Gelände stellt daher eine besondere Herausforderung dar und bedingt leistungsfähiges sowie gut ausgebildetes Personal. Im Rahmen der diesjährigen Alpinausbildung erlangten nun eine Polizistin sowie sechs Polizisten ihre Qualifikationen für ihre Spezialverwendung in der Alpinen Einsatzgruppe (AEG). Das letzte siebentägige Ausbildungsmodul fand Anfang August im Gesäuse, der sogenannten „Universität des Bergsteigens“, statt. Dabei konnten die Polizisten ihr Können unter idealen Witterungsverhältnissen im Rahmen zahlreicher Klettertouren in der Planspitze-Nordwand, der Hochtor-Nordwand, am Kleinen Ödstein sowie am Admonter Kalbling unter Beweis stellen.

Die Graduierung durch den steirischen Leiter des Alpindienstes, Oberstleutnant Siegmund Schnabl, BA, fand in einem würdigen Rahmen und unter Begleitung eines Bläserensembles der Musikkapelle Johnsbach statt. „Als Kursleiter bedanke ich mich bei meinen Bergführerkollegen für die professionelle Arbeit während der gesamten Ausbildung. Meinen jungen Alpinkolleginnen und -kollegen wünsche ich für ihre bevorstehenden Einsätze ein herzliches „Berg Heil“ und alles Gute“, so Schnabl.

In der Landespolizeidirektion Steiermark gibt es vier, je nach Einsatzgebiet unterschiedlich große, Alpine Einsatzgruppen (Liezen, Hochsteiermark, Deutschlandsberg und Murtal). Die insgesamt rund 60 Alpinpolizistinnen und Alpinpolizisten sind überwiegend im normalen Polizeiinspektionsdienst integriert und werden bei Bedarf zu den Exekutivdiensten im alpinen Gelände herangezogen. Zu ihren Aufgaben gehören primär das Erheben von diversen Bergsportunfällen und die Berichterstattung an Gerichte, Staatsanwaltschaft und Verwaltungsbehörden sowie das Retten von Personen im alpinen Gelände in Zusammenarbeit mit den Rettungsorganisationen. Aber auch die Fahndung nach verdächtigen Straftätern im alpinen Gelände gehört zum Aufgabenbereich der AEG.

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Mit Hackschnitzelerzeugungsmaschine in Bach gestürzt

Dienstagfrüh stürzte ein 24-Jähriger mit einer Hackschnitzelerzeugungsmaschine in Fohnsdorf in einen Bach und wurde leicht verletzt.

Gegen 08:00 Uhr wollte ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit der Arbeitsmaschine (32 Tonnen) im Steinmetzgraben über eine Lerchenholzbrücke fahren. Dabei dürften die Lerchenholzpfosten verrutscht sein und der 24-Jährige stürzte mit der Arbeitsmaschine etwa zwei bis drei Meter in den Steinmetzgrabenbach ab.
Nach der Erstversorgung wurde der 24-Jährige mit leichten Verletzungen ins LKH Judenburg eingeliefert und ambulant behandelt.

Da geringe Mengen an Dieselkraftstoff in den Steinmetzgrabenbach gelangten, leiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Fohnsdorf und Judenburg Sofortmaßnahmen ein (Errichtung von Ölsperren, Abpumpen des Dieselkraftstoffes aus der Arbeitsmaschine). Dadurch konnten Umweltschäden vermieden werden.
Die Arbeitsmaschine wurde mit einem Spezialkran geborgen.

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Motorradfahrer schwer verletzt

Ein 42-jähriger Motorradfahrer aus dem Bezirk Liezen verletzte sich Mittwochvormittag bei einem Sturz im Pölstal schwer.

Gegen 09.15 Uhr fuhr der 42-Jährige die Triebener Straße LB 114 von Trieben kommend in Richtung St. Johann am Tauern. Bei Straßenkilometer 15,045 verlor er in einer Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache die Herrschaft über das Motorrad und kam zu Sturz. Er schlitterte mit seinem Motorrad in Richtung Leitschiene und in weiterer Folge unter dieser durch. Der 42-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Beinverletzungen. Nach der notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle lieferte die Besatzung des Rettungshubschraubers den Schwerverletzten in das Unfallkrankenhaus Graz ein.

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Stark alkoholisierten Lenker angehalten

Donnerstagnacht gelang es zwei Polizeistreifen einen offensichtlich stark alkoholisierten Pkw-Lenker in Neumarkt anzuhalten.

Ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Liezen war gegen 22:00 Uhr mit dem Pkw seiner Freundin von Rottenmann kommend auf der B 317 (Friesacher Straße) in Fahrtrichtung Kärnten unterwegs. Der Fahrer war offenbar alkoholisiert und in Schlangenlinien unterwegs. Daher gingen bei der Bezirksleitstelle Knittelfeld einige Notrufe über das Fahrverhalten des 45-Jährigen ein. Die Streifen im Bezirk Murtal führten daraufhin eine Fahndung durch. Im Ortsgebiet von Scheifling versuchten Beamte, den Lenker durch den Einsatz von Blaulicht, Lichthupe und Anhaltestab zur Anhaltung zu bringen, zunächst jedoch ohne Erfolg. Der 45-Jährige setzte seine Fahrt fort.

Letztlich gelang es den Polizisten, den Pkw auf einen dort befindlichen Radweg abzudrängen und anzuhalten. Der alkoholisierte Fahrer versuchte abermals mit seinem Fahrzeug zu flüchten, jedoch ohne Erfolg. Der 45-Jährige wurde daraufhin festgenommen und zu der Polizeiinspektion Neumarkt in Steiermark gebracht. Ein beim Lenker durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von fast drei Promille. Im Rahmen der Erhebungen stellte sich heraus, dass der 45-Jährige keinen Führerschein besitzt. Der Lenker gab bei der Befragung als geplantes Fahrziel Klagenfurt an.

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MV „Gebirgsklänge“ St. Blasen blickt zurück

Am vergangenen Freitag, dem 23. März 2018, fand die interne Generalversammlung des Musikvereines St. Blasen in dessen Probelokal statt. Obmann Stefan Kalcher durfte die Mitglieder des Vereines, die zahlreich erschienen waren, begrüßen und einen Rückblick über das abgelaufene Arbeitsjahr geben. Seit der Generalversammlung im Vorjahr war der Musikverein zu 23 Ausrückungen und 52 Musikproben (36 Voll- und 16 Registerproben) zusammengekommen. Derzeit zählt der Musikverein 53 Mitglieder, davon sind 32 Personen unter 30 alt und 21 Personen über 30 Jahre alt.
Kapellmeister Hans-Peter Steiner zog bei der Generalversammlung ebenfalls Bilanz über das abgelaufene Arbeitsjahr. Höhepunkte im Jahr 2017/18 waren die herausragenden Erfolge bei der Marschmusikwertung im Nachbarbezirk Liezen, bei der Konzertwertung in Niederwölz und das Wunschkonzert im Dezember. Am 2. Juli 2017 nahm der Musikverein nach wochenlangem Training an der Marschmusikwertung in Großreifling im Nachbarbezirk Liezen teil. Der Verein trat dort in der Höchststufe E an: Nach dem Pflichtprogramm unter Stabführer Erwin Ebner wurde das neue Showprogramm unter Stabführer Hans-Peter Steiner uraufgeführt. Am Ende gab es für die St. Blasner die Tagesbestwertung mit hervorragenden 91,45 Punkten. Ebenso erfolgreich nahm der Musikverein am 26. November 2017 am Konzertwertungsspiel in Niederwölz in Stufe C teil. Dort wurden die beiden Stücke „Blue Hole“ und „Virginia“ zum Besten gegeben. Am Ende gab es auch hier wieder die Tagesbestwertung mit 91,66 Punkten. Das Highlight im Musikjahr stellte aber wieder das traditionelle Wunschkonzert am 9. Dezember 2017 dar. Dieses Konzert wurde vom vereinseigenen Jugendorchester „Die jungen Gebirgsklänge“ unter der Leitung von Thomas Gruber eröffnet. Der Musikverein St. Blasen wurde an diesem Konzertabend von keinem geringeren als Armin Kogler dirigiert.
Eine besondere Herzensangelegenheit des Musikvereines ist die Jugendarbeit. Der Kapellmeister des Jugendorchesters „Die jungen Gebirgsklänge“ Thomas Gruber berichtete bei der Generalversammlung über die Arbeit mit seinen jungen Kollegen. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass wieder einige Jungmusiker ihre Leistungsabzeichen abgelegt haben und somit das musikalische Niveau des Vereines steigern. Thomas gab auch einen Ausblick auf das neue Arbeitsjahr: Gemeinsam mit den Jugendlichen aus St. Lambrecht und Mariahof ist ein vereinsübergreifendes Jugendorchester im Entstehen, das von ihm geleitet wird. Das Jugendorchester darf sich also auf mehrere Einsätze im kommenden Arbeitsjahr freuen.
Natürlich durfte der Kassabericht bei dieser Generalversammlung nicht fehlen. Kassier Erwin Ebner erteilte Auskünfte über die Ein- und Ausnahmen des Vereines sowie über den aktuellen Kassastand. Den enormen Ausgaben für Instrumente, Uniformen und Notenmaterial standen Einnahmen aus den Maispielereien und dem Wunschkonzert gegenüber. Ohne die Gunst der St. Blasner Bevölkerung und die Unterstützung der Marktgemeinde St. Lambrecht wäre die Vereinsarbeit des Musikvereines nicht möglich. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!
Obmann Stefan Kalcher durfte seine Mitglieder auch noch über die geplanten Aktivitäten im neuen Vereinsjahr informieren: Im Sommer stehen die Bezirksmarschmusikwertung in St. Lambrecht und zahlreiche konzertante Auftritte am Programm. Anfang September wird der Musikverein eine Konzertreise zum befreundeten Musikverein Weißbriach in Kärnten antreten. Das Wunschkonzert 2018 wird am 8. Dezember stattfinden.
Den Abschluss der Generalversammlung bildete ein Fotorückblick von Pressereferent David Knapp ehe eine vorzügliche Jause im Gemeinschaftsraum verzehrt wurde.

David Knapp

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"Keine Hypotheken sondern Chancen für junge Menschen..."

Mit 1. Jänner 2012 erfolgte die erste Bezirkszusammenlegung in der Steiermark.
nunmehr ist dieses Projekt, das im Rahmen der damaligen Reformpartnerschaft beschlossen wurde, vollständig umgesetzt.

Aus ehemals 17 steirischen Bezirken wurden 13 - Hartberg und Fürstenfeld wurden zum Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, die damaligen Bezirke Bruck und Mürzzuschlag zu Bruck-Mürzzuschlag, Judenburg und Knittelfeld schlossen sich zum Bezirk Murtal zusammen, Feldbach und Radkersburg zur Südoststeiermark.
Zugleich wurde im Bezirk Liezen die Expositur Bad Aussee aufgelölst aber die Expositur Gröbming blieb bestehen zum Unverständnis vieler.

Nach dem Abschluss zog Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer bei seinem Besuches der Bezirkshauptmannschaft Murtal in Judenburg Bilanz: „Uns ist es darum gegangen, in Österreich zu zeigen - nach 40 Jahren, wo sich vieles in der Gesellschaft geändert hat, auch die Strukturen der Bezirke zu ändern - was in vertrauensvoller Zusammenarbeit im Interesse des Landes möglich ist. Bereits im Rahmen der Reformpartnerschaft sowie auch jetzt in der Zukunftspartnerschaft ist es unser wichtigstes Anliegen, den jungen Menschen keine Hypotheken sondern Chancen zu hinterlassen.″
Die erzielten Einsparungen blieben jedoch weit unter den Prognosen und Erwartungen denn diese belaufen sich derzeit auf rund 5 Millionen Euro pro Jahr anstatt der erhofften 10 Millionen. Durch natürlich Abgänge sowie organisatorische Änderungen sollten diese aber noch weiter steigen. 

„Besserers Service für die Bürgerinnen und Bürger und weniger Verwaltungsaufwand war das Ziel der Reform, ich freue mich, dass dieses Ziel erreicht werden konnte. Natürlich gilt in diesem Zusammenhang ein großes Danke insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bezirkshauptmannschaften, die in ihrer täglichen Arbeit erste Anlaufstelle für die Anliegen der Menschen vor Ort sind″, so der steirische Landeshauptmann.

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Steirische Alpinpolizei zieht eindrucksvolle Bilanz

Exekutivdienstliche Tätigkeiten müssen auch in alpinem Gelände durchgeführt werden. Dazu gibt es speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizisten, die diese Herausforderungen meistern müssen. Eine Bilanz der Landespolizeidirektion Steiermark.

Aufgaben

Die Topografie der Steiermark weist zu einem großen Teil alpines, bis zu hochalpines Gelände auf. Exekutivdienstliche Aufgaben der Alpinpolizei sind:

-           Erheben von Unfällen im alpinen Gelände und in diesem Zusammenhang Anzeige- bzw. Berichterstattung an Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie Verwaltungsbehörden. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wesentliche Grundlage für die Unfallursachenforschung.

-           Fahnden im Alpinen Gelände nach verdächtigen Straftätern oder Vermissten.

-           Retten bzw. Helfen im Sinne des § 19 Sicherheitspolizeigesetz in Kooperation mit den Rettungsorganisationen.

-           Ausbilden des eigenen Personals, welches für den Alpindienst benötigt wird.

 

Alpinpolizisten verrichten in der Regel „normalen“ Polizeidienst auf den Inspektionen und werden für Einsätze und Schulungen herangezogen.

 

Organisation

In der Steiermark ist die Alpinpolizei in einzelne Alpine Einsatzgruppen (AEG) zusammengefasst:

-           AEG Liezen

-           AEG Murtal

-           AEG Hochsteiermark (inkl. Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) und

-           AEG Deutschlandsberg

 

Derzeit versehen 73 Kolleginnen und Kollegen Alpindienst. Das Einsatzjahr dauert von 1. November eines Jahres bis 31. Oktober des Folgejahres. Damit ist gewährleistet, dass auch die Wintersaison in einer Statistik zusammengefasst ist.

Für das Alpinjahr 2016/17 waren insgesamt 719 Einsätze der Alpinpolizei zu verzeichnen. Dabei waren 30 Tote zu beklagen, wobei die steirischen Kolleginnen und Kollegen auch der tödliche Dienstunfall eines Alpinpolizisten schwer getroffen hatte. Rund 600 Personen wurden bei Unfällen im alpinen Gelände verletzt.

Katastrophenfälle

Besonderheiten, hervorgerufen vermutlich durch den Klimawandel, waren vor allem im Sommer die großflächig massiven Felsstürze (z.B. Gesäuse) und vor allem Vermurungen. Im Winter die vermehrte Gleitschneeakitivtät, wobei der Schnee völlig unberechenbar als Grundlawine menschliche Infrastruktur bedroht.

Ausbildung

In Anbetracht der Tatsache, dass die Grundausbildung von der Eignungsprüfung bis zum „fertigen Hochalpinisten“ drei Jahre dauert, hat die Alpinpolizei für die Ausbildung 2018/2019 in Summe sieben Neuaufnahmen durchgeführt. Alpinpolizisten müssen sich auch nach der Grundausbildung ständig fortbilden und an Übungen, sowohl im Sommer als auch im Winter, teilnehmen.

Der Landespolizeidirektor für Steiermark, Hofrat Mag. Gerald Ortner, spricht den Kolleginnen und Kollegen der Alpinpolizei seinen Dank und die Anerkennung aus: „Die Alpinpolizei ist ein wichtiges Aufgabengebiet innerhalb der Exekutive. Wie gefährlich dieser Dienst sein kann, zeigt der tragische Unfall eines Kollegen, der im Einsatz bei der Rettung zweier Alpinisten, gemeinsam mit diesen ums Leben gekommen ist. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft.“

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Murtaler Alpinist gerettet

Ein 54-jähriger Alpinist wurde Sonntagabendin Bad Mitterndorf bei einer Suchaktion unverletzt gerettet.

Gegen 16.00 Uhr unternahmen zwei 54-Jährige, beide aus dem Bezirk Murtal, eine Schitour von Zauchen kommend in Richtung Tauplitzalm. Nach rund 45 Minuten gemeinsamer Gehzeit trennten sich die beiden im Bereich der Talstation Mittersteinbahn in unterschiedliche Richtungen. Während einer der Alpinisten mit einer Stirnlampe ausgerüstet entlang der Piste in Richtung seiner Unterkunft weiterging, setzte der andere seine Tour, ebenfalls entlang der Piste jedoch ohne Lampe, in Richtung Mittelstation fort. Letzterer konnte seine Tour schließlich aufgrund der schlechten Witterung (starker Wind und Neuschnee) sowie der unzureichenden Sicht nicht mehr fortsetzten. In weiterer Folge alarmierte er die Einsatzkräfte.

Bergretter konnten den 54-Jährigen schließlich gegen 21.00 Uhr unverletzt in einer Seehöhe von 1.676 Meter retten. An der Suchaktion waren die Bergrettung (Bad Mitterndorf und Tauplitz), die Feuerwehr Bad Mitterndorf sowie die Alpinpolizei Liezen beteiligt. 

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Wunschkonzert des MV „Gebirgsklänge“ St. Blasen

Am vergangenen Samstag fand das alljährliche Wunschkonzert des Musikvereines Gebirgsklänge St.Blasen statt. Unter den zahlreichen Ehrengästen waren Bgm. Mag. Fritz Sperl und weitere Gemeindevertreter, der Obmann des Blasmusikbezirkes Murau Fritz Unterweger sowie viele Musikerkollegen anderer Vereine.


Das Jugendorchester "Junge Gebirgsklänge" eröffnete das Konzert mit der Titelmelodie aus der Kinderserie „Pippi Langstrumpf“. Das Jugendorchester St. Blasen wird von Thomas Gruber mit viel Herzblut musikalisch geleitet. Gleich danach betrat der „große“ Musikverein die Bühne - 54 aktive Musikerinnen und Musiker. Das Orchester stand auch heuer wieder unter der musikalischen Leitung von Armin Kogler.

Im Rahmen des Konzertes wurden einige Mitglieder für ihre vorbildliche und langjährige Tätigkeit im Verein geehrt:
Katja Hobelleitner - Verdienstabzeichen in Bronze für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft
Natascha Wallner - Verdienstabzeichen in Bronze für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft
Heidi Steiner - Verdienstabzeichen in Bronze für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft
Markus Sackl - Verdienstabzeichen in Bronze für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft
Konrad Sackl - Verdienstabzeichen in Silber-Gold für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft
Helmuth Trattner jun. – Verdienstkreuz in Silber am Band für langjährige Funktionärstätigkeit

Den Höhepunkt des Konzertabends bildeten die beiden Stücke „Blue Hole“ und „Virginia“, die auch beim Konzertwertungsspiel am 26. November 2017 in Niederwölz zum Besten gegeben wurden. Bei dieser Konzertwertung konnte der Musikverein in der Wertungsstufe C mit 91,66 Punkten die Tageshöchstbewertung einfahren.

Der Musikverein „Gebirgsklänge“ St. Blasen darf sich im abgelaufenen Arbeitsjahr aber nicht nur über den erwähnten Erfolg beim Konzertwertungsspiel freuen, sondern blickt auch zurück auf eine höchst erfolgreiche Marschmusikwertung. Bei dieser Marschmusikwertung im Nachbarbezirk Liezen erreichte der Verein in der Höchststufe E wiederum Tagesbestwertung. Aufgrund dieser hervorragenden Leistung wurde dem Musikverein beim Wunschkonzert die Einladung ausgesprochen, bei der Landesmarschmusikwertung 2018 den Blasmusikbezirk Murau zu vertreten.

Das Konzert moderierte in altbewährter Weise Obmann Ing. Stefan Kalcher. Er sorgte mit seiner gekonnt humoristischen Moderation für beste Stimmung beim Publikum. Mittlerweile ist es eine liebgewonnene Tradition, das Wunschkonzert mit einem weihnachtlichen Choral zu beenden. So legte Dirigent Armin Kogler heuer den "St. Florian Choral" auf, für einen stimmigen Abschluss des Konzertabends und des Arbeitsjahres des Musikvereines Gebirgsklänge St. Blasen.

 

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Rallye Staatsmeisterschaft. Entscheidung ins Wald4tel vertagt

Die vierte Ausgabe der ŠKODA RALLYE LIEZEN war ein echtes Rallye-Fest, welches Teilnehmer und Fans gleichermaßen begeisterte. Zur großartigen Qualität und Quantität des diesjährigen Starterfeldes gesellte sich herrliches Spätsommer-Wetter mit strahlendem Sonnenschein – kein Wunder, dass abertausende Zuseher die diversen Sonderprüfungen von Kalwang im Palten-Liesingtal bis hinauf nach Öblarn im Ennstal säumten. Die von den Mannschaften gebotene Action war dann auch dementsprechend spektakulär, am Ende durften die Veranstalter ein mehr als zufriedenes Resümee ziehen.

Barbara Aigner: „Die ŠKODA RALLYE LIEZEN hat einmal mehr bewiesen, dass sie mittlerweile eine in der Region etablierte Großveranstaltung mit größtmöglicher Akzeptanz unter der Bevölkerung ist. Dafür möchte ich mich – stellvertretend für das gesamte Organisations-Team – bei allen Anrainern, Bürgermeistern, Behördenvertretern und Einsatzorganisationen bedanken. Ohne sie alle gäbe es keine Rallye in unserer wunderschönen Region. Wie man besonders in diesem Jahr gesehen hat, sind wir mittlerweile wirklich international, was tausende Besucher in die Region bringt. Die ŠKODA RALLYE LIEZEN ist also auch ein Wirtschaftsfaktor, den wohl kaum jemand missen möchte. Was Andreas und mich besonders gefreut hat, war das große Lob der ausländischen Teams für unsere Rallye, insbesondere das Lob für die Qualität der Sonderprüfungen. Unser abschließender Dank gilt unseren Partnern und Sponsoren, vor allem ŠKODA Österreich, sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die daran beteiligt waren, eine reibungslose und organisatorisch perfekte Rallye über die Bühne zu bringen!“

Der Gesamtsieg bei der 4. ŠKODA RALLYE LIEZEN war Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager (Co Pirmin Winklhofer) am Ende nicht zu nehmen. Bereits nach dem ersten Tag hatte der Oberösterreicher geführt, auf der zweiten Etappe wurde jedoch der große Angriff des regierenden Staatsmeisters Hermann Neubauer erwartet. Dieser kam auch, unter anderem mit einer klaren Bestzeit auf SP6 am Samstagmorgen, doch ein Reifenschaden auf der dritten SP des Tages beendete den packenden Zweikampf. So wurde es im vierten Anlauf der erste Sieg von Raimund Baumschlager mit seinem VW Polo R WRC – ein besonders wichtiger Erfolg, denn so wahrte er alle Chancen, beim „Grande Finale“ im Waldviertel doch den Meistertitel erobern zu können: „Ich bin richtig happy weil ich immer wusste, dass wir gewinnen können. Ich kann mich nur bei allen bedanken, die an uns geglaubt haben. Grundsätzlich ist es ein völlig verrücktes Jahr, einfach unglaublich. Die Chancen auf den Titel sind da – ich weiß bloß nicht, was wir im Waldviertel fahren werden – aber natürlich werden wir fragen, ob es noch einmal das VW Polo R WRC sein darf!“

Gesamtrang zwei ging sensationell an „Local Hero“ Andreas Aigner, der als Veranstalter und Fahrer unterwegs war und angeleitet von Weltklasse-Co-Pilotin Ilka Minor – für ŠKODA bei der 4. ŠKODA RALLYE LIEZEN ein Traumresultat erobern konnte: „Das ist ein unglaublich toller zweiter Platz mit unserem ŠKODA Fabia R5, damit hier bei der ŠKODA Rallye auf dem Podium zu stehen ist perfekt. Ehrlich gesagt hätte ich mir das bei diesem Starterfeld nicht erwartet. Die Rallye selbst war ein Traum, so ein tolles Starterfeld, so viele begeisterte Fans, schöner hätte es nicht laufen können!“

Einer der ganz starken internationalen Starter war der Italiener Giandomenico Basso (Hyundai i20 R5), der gemeinsam mit Co-Pilot Lorenzo Granai am Ende auf den dritten Gesamtrang fuhr – und damit auch den Lauf der „Tour European Rally“ für sich entscheiden konnte: „Wir sind sehr glücklich. Es war unser erstes Mal in Österreich und dann gleich bei einer so schwierigen Rallye. Besonders wichtig war für mich, Bernd Casier zu schlagen, das ist super für meine Führung in der TER Gesamtwertung. Ein großes Kompliment an die Veranstalter und die Fans hier in Österreich, ihr habt hier eine tolle Rallye und beeindruckende Sonderprüfungen!“

Eine Rallye zum Vergessen erlebten Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (Ford Fiesta WRC), welche die Zielrampe am Kulturhausplatz in Liezen auf Platz vier überqueren mussten: „Ein sehr, sehr bitterer vierter Platz. Wir hätten um den Sieg mitfahren können, das hab‘ ich mir durch Eigenfehler verhaut. Das Wochenende war aber einfach nicht meines. Der PowerStage-Sieg ist ein kleiner Trost, aber die drei Sekunden auf Basso tun besonders weh, das wären extrem wertvolle Punkte gewesen. Jetzt kommt es im Waldviertel zum Showdown, das ist für die Fans sicher extrem spannend. Es wird ein harter Kampf, der Bessere wird gewinnen…“

Wesentlich zufriedener war Niki Mayr-Melnhof, der nach dem Testunfall mit seinem brandneuen WRC auf seinen „alten“ Ford Fiesta R5 wechseln und damit eine erste Etappe zum Vergessen erleben musste: „Heute konnten wir uns super steigern, dank der Punkte für Platz fünf in der österreichischen Meisterschaft bleiben wir im Titelrennen. Gratulation und Dankeschön an meinen neuen Beifahrer Daniel Foissner, er hat einen super Job gemacht. Im Waldviertel geht’s auf Schotter, da fühl‘ ich mich wohl, da wollen wir den Raimund ins Schwitzen bringen!“

Gesamtrang fünf ging an einen weiteren ŠKODA-Piloten: Der junge Deutsche Dominik Dinkel legte mit seinem ŠKODA Fabia R5 eine weitere Talentprobe ab und wurde noch vor Mayr-Melnhof guter Fünfter, er bekommt aber keine Punkte für die österreichische Meisterschaft. Komplettiert wurden die Top-Ten von „TER“ Starter Bernd Casier (Ford Fiesta R5), Christian Schuberth-Mrlik (ŠKODA Fabia R5), dem tschechischen „TER“ Teilnehmer Jaroslav Orsak (Ford Fiesta R5) und dem junge Andreas Kainer (ŠKODA Fabia R5), der bei seiner Allrad-Premiere prompt in die Top-Ten fahren konnte.

Tour European Rally:

Giandomenico Basso vor Bernd Casier und Jaroslav Orsak, damit konnte der Italiener auch seine Gesamtführung ausbauen. In der separaten 2WD-Wertung setzte sich – bei vielen Ausfällen – ein weiterer Italiener durch: Luca Rossetti/Manuel Fenoli (Toyota GT86 CS-R3) gewannen vor der belgischen Paarung Joachim Wagemans/Francois Geerlandt (Peugeot 208 R2) und den Bulgaren Ignat Isaev/Theodosi Yuri Dimitriov (Citroen DS3 R3 Max).

ORM 2WD:

Ähnlich turbulent wie bei den „Großen“ ging es auch in der 2WD ORM zu: Nachdem der derzeit Führende der Meisterschaft, Daniel Wollinger, seinen Renault Clio R3T bereits im Shakedown beschädigt hatte und nicht zur Rallye antreten konnte, erwischte es auf der zweiten Etappe dann auch noch den zweiten von drei Titel-Anwärtern, den jungen Oberösterreicher Julian Wagner, der gemeinsam mit Co-Pilotin Anne Katharina Stein vom Getriebe seines Opel Adam R2 im Stich gelassen wurde. Gewonnen hätte am Ende so oder so Michael Kogler mit neuem Co-Pilot Andre Kachel: Der Niederösterreicher lag die meiste Zeit in Front und ließ sich den Sieg dank einer starken Leistung nicht mehr nehmen: „Wenn mir jemand vor dieser Rallye gesagt hätte, dass es in der 2WD-Meisterschaft noch einmal spannend wird, dann hätte ich ihm das nicht geglaubt. Dass sich die Ereignisse so überschlagen, unglaublich. Es zeigt aber auch: Eine Meisterschaft ist halt doch erst nach der Zieldurchfahrt beim allerletzten Lauf zu Ende. Dank ans Team, im Waldviertel wird es richtig heiß!“ Platz zwei ging – denkbar knapp, mit nur 4,9 Sekunden Rückstand – an Luca Rossetti/Manuel Fenoli im Toyota, Dritter wurde der junge Christoph Lieb (Co Cathi Schmidt, Opel Adam R2).

ORM Junioren:

Die Junioren-Wertung der ORM, in der Julian Wagner bereits als Gesamtsieger feststeht, siegten Christoph Lieb/Catharina Schmidt (Opel Adam R2) vor der ungarischen Paarung Kristof Klausz/Botond Csanyi (Peugeot 208 R2) und der Italienerin Tamara Molinaro (Opel Adam R2), die mit dem WM erfahrenen Co-Piloten Giovanni Bernacchini unterwegs war.

Österreichischer Rallye Cup:

Mitsubishi-Pilot Dieter Kienbacher siegte in der „C1“ des österreichischen Rallye-Cups mit Riesenvorsprung (6:10.0 Minuten) vor Harald Ruiner (Nissan 350 Z) und Harald Schloffer (Mazda 323 GTR), in der „C2“ ging der Sieg an Enrico Windisch/Karin Cerny (Renault Clio 4 RS Trophy) vor Michael Röck/Kerstin Heiß (Ford Fiesta) und Christian Zerzawy/Hans-Christian Winkelmayer (VW Lupo GTI).

Opel Rallye Cup:

Neben dem dritten Rang in der 2WD ORM und dem Sieg in der Junioren-Wertung gelang dem Duo Christoph Lieb/Catharina Schmidt auch der Sieg im Opel Rallye Cup in der Adam-Wertung, Platz zwei ging an Gernot Zeiringer/Bianca Maria Stampfl, Dritte wurden Luca Waldherr/Tobias Unterweger. Bei den Corsas waren Rene Rieder/Anton Pichler erfolgreich, mit ihnen am Podium standen Manuel Pfeiffer/Dominik Autengruber sowie die deutschen Gaststarter Steffan Petto/Maresa Lade.

M1 Rallye Masters:

Enrico Windisch/Karin Cerny (Renault Clio 4 RS Trophy) sicherten sich den Sieg im M1 Rallye Masters, Reini Sampl musste seinen Audi TT hingegen leider vorzeitig abstellen. Die Plätze gingen somit an Michael Röck/Kerstin Heiß (Ford Fiesta) und Harald Ruiner/Peter Medinger (Nissan 350 Z).

Historic ORM:

Die österreichische Historic Rallye-Staatsmeisterschaft war eine durchgehende „Dreier-Partie“, die sich am Ende Willi Rabl/Uschi Breineßl nicht nehmen ließen, Platz zwei ging an Ossi Posch/Dominik Tauböck (Ford Escort RS2000 MK1), Ossi Hebenstreit/Gabi Ölsinger (Ford Escort RS2000) kamen auf Rang drei über die Zielrampe in Liezen.


Endstand 4. ŠKODA RALLYE LIEZEN nach SP 13:
1. Raimund Baumschlager/Pirmin Winklhofer, VW Polo R WRC, 1:27:32.9 Min.
2. Andreas Aigner/Ilka Minor, Škoda Fabia R5, + 2:15.0 Min.
3. Giandomenico Basso/Lorenzo Granai, Hyundai I20 R5, + 2:34.0
4. Hermann Neubauer/Bernhard Ettel, Ford Fiesta RS WRC, + 2:37.2
5. Dominik Dinkel/Christina Kohl, Škoda Fabia R5, + 2:39.1
6. Niki Mayr-Melnhof/Daniel Foissner, Ford Fiesta R5, + 2:57.4
7. Bernd Casier/Pieter Vyncke, Ford Fiesta R5, + 3:21.9
8. Christian Schuberth-Mrlik/Jasmin Kramer, Škoda Fabia R5, + 5:18.3
9. Andreas Kainer/Benedikt Hofmann, Škoda Fabia R5, + 5:21.7
10. Jaroslav Orsák/David Šmeidler, Ford Fiesta R5 EVO, + 6:10.5

ORM Punktestände nach 6 von 7 Läufen:

Hermann Neubauer 96 Punkte
Raimund Baumschlager 94
Niki Mayr-Melnhof 82
Andreas Aigner 62

Michael Kogler 122 Punkte
Daniel Wollinger 118
Julian Wagner 104

Sonderprüfungsbestzeiten: Raimund Baumschlager 8, Hermann Neubauer 5

Die wichtigsten Ausfälle: Gerwald Grössing (Ford Fiesta WRC, Unfall), Reini Sampl (Audi TTS, Ölwanne), Christoph Zellhofer (Suzuki Swift S1600, Unfall), Julian Wagner (Opel Adam R2, Getriebe), Ron Schuhmann (Mitsubishi Evo, Unfall), Roland Stengg (Opel Adam R2, Technik)

 

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Spannung pur bei der Rallye Liezen

Zumindest am ersten Tag der 4. ŠKODA RALLYE LIEZEN war – bis vor dem finalen Zuschauer-Rundkurs in der Liezener Innenstadt – gegen Raimund Baumschlager kein Kraut gewachsen: Der oberösterreichische WRC-Pilot drückte der Freitags-Etappe bis inklusive SP 4 seinen Stempel auf, gewann alle vier Sonderprüfungen und stellt seinen VW Polo R WRC – vorbehaltlich der Ergebnisse am Rundkurs – voraussichtlich auch als Führender zur Nachtruhe in den Parc Ferme. „Ich bin wirklich zufrieden“, so Raimund Baumschlager: „Nach all den Problemen, die wir in diesem Jahr schon hatten, war das heute eine Erleichterung. Erstmals passt alles ziemlich gut zusammen, auch die Reifenwahl war perfekt. Ich hoffe natürlich, dass es morgen so weitergeht.“ Der Einzige, der sich für den langen Samstag in Schlagdistanz halten konnte, war der Meisterschaftsführende Hermann Neubauer. Der Salzburger liegt mit seinem Ford Fiesta WRC nach vier von insgesamt 13 Sonderprüfungen 12,5 Sekunden hinter Baumschlager: „Ich bin mit mir selber überhaupt nicht zufrieden, war auf den ersten beiden Prüfungen zwei Mal in der Wiese. Das hat viel Zeit gekostet. Der zweite Durchgang war wieder okay, man sieht jetzt halt auch, dass Raimund das Potential seines Autos immer besser nutzen kann. Aber morgen ist ein langer Tag und die Prüfungen kommen mir entgegen, noch ist es nicht vorbei!“ Gerwald Grössing (Ford Fiesta WRC), der Niederösterreicher mit steirischen Wurzeln, fuhr heute am Rundkurs in Treglwang an seinem Elternhaus vorbei, doch trotz voller Motivation ist sein Zeitrückstand mit 37,9 Sekunden bereits relativ groß: „Ich wollte heute nichts riskieren, lediglich die erste Prüfung war etwas zu verhalten. Sonst bin ich happy, nach dem Pech der letzten Rallyes möchte ich wieder eine Zielankunft.“

In der „Tour European Rally“ gibt es einen wahren Ausfall-Reigen: Nicht weniger als fünf Teams mussten bereits vorzeitig die Segel streichen, aus österreichischer Sicht fällt dabei vor allem Luca Waldherr (Opel Adam R2) ins Auge. Aber auch die beiden holländischen Mitsubishi-Piloten Henk Bakkens (Mitsubishi Evo) und Jim van den Heuvel sind bereits draußen, ebenso der Deutsche Hermann Gaßner (Toyota GT86 CS-3) und der Rumäne Filip Alexandru (Renault Clio RS R3T). Unbeeindruckt davon zeigt sich der Belgier Bernd Casier (Ford Fiesta R5), er führt nach wie vor, wenngleich auch äußerst knapp, 2,6 Sekunden vor dem Italiener Giandomenico Basso (Hyundai i20 R5) und dem Tschechen Jaroslav Orsak (Ford Fiesta R5 EVO). Bernd Casier: „An sich ist es okay, allerdings verlieren wir beim zweiten Durchgang auf den Prüfungen viel zu viel Zeit. Ich weiß nicht warum.“

Die beiden härtesten Verfolger der drei WRCs sind zwei ŠKODA-Piloten: Veranstalter und Lokalmatador Andreas Aigner liegt mit 51,2 Sekunden Rückstand auf Gesamtrang vier, der deutsche Youngster Dominik Dinkel (wie Aigner mit einem ŠKODA Fabia R5 unterwegs) ist Sechster, ihm fehlen nur 2,6 Sekunden auf Aigner. Während Dinkel zufrieden ist („ich fahre kontrolliert am Limit, alles okay“) hadert Aigner mit dem Grip: „Ich habe kein Gefühl für das Auto und bin nur am Rutschen. Mir bleibt nur die Hoffnung, dass es morgen bei anderen Bedingungen besser wird.“ Nach seinem verhaltenen Start kam Niki Mayr Melnhof (Ford Fiesta R5) wieder etwas besser in Schwung, er ist gesamt Achter, hatte allerdings von Beginn an zusätzlich mit Technik-Troubles zu kämpfen: „Nach ein paar Metern auf der ersten SP ist uns der Schalthebel gebrochen, die Motorleistung stimmt nicht und zwischendurch gab’s dann auch noch ein Problem mit der Handbremse. Mein WRC-Ausrutscher ist kein Thema, allerdings muss ich mich erst auf meinen neuen Beifahrer einstellen.“ Rang zehn und elf halten die nächsten ŠKODA Fabia R5 Piloten, namentlich Christian Schuberth-Mrlik und Allrad-Debütant Andreas Kainer, letzterer hat als Elfter 1:36,9 Minuten Rückstand auf den Führenden Raimund Baumschlager.

In der 2WD-Wertung führt nach wie vor Michael Kogler (Citroen DS3 R3T). Er fährt, wie er sagt, „seine“ Rallye, ganz ohne Gedanken an den Titelkampf mit dem abwesenden Daniel Wolliner: „Ich habe es dieses Jahr schon zu oft verbissen versucht, jetzt fahre ich entspannt und mache mir keinen Druck. Das scheint zu funktionieren, zumal mein neuer Beifahrer Andre Kachel zwar ein Weltklasse-Mann ist, wir uns aber natürlich auch erst aneinander gewöhnen müssen.“ Erster Verfolger ist Julian Wagner (Opel Adam R2), der Oberösterreicher liegt nur acht Sekunden zurück und will auf der zweiten Etappe angreifen: „Morgen geht die Rallye erst richtig los, heute war bloß das Durchkommen wichtig.“ Drittbester „Zweiradler“ ist der Belgier Joachim Wagemans (Peugeot 208 R2), Vierter der Italiener Luca Rossetti im Toyota GT86 CS-R3, die beiden führen somit auch in der „TER“ 2WD-Wertung.

Zwischenstand 4. ŠKODA RALLYE LIEZEN nach SP 4:
1. Raimund Baumschlager/Pirmin Winklhofer, VW Polo R WRC, 25:33.6 Min.
2. Hermann Neubauer/Bernhard Ettel, Ford Fiesta RS WRC, + 12,5 Sek.
3. Gerwald Grössing/Christina Ettel, Ford Fiesta WRC, + 37.9
4. Andreas Aigner/Ilka Minor, Škoda Fabia R5, + 51.2
5. Dominik Dinkel/Christina Kohl, Škoda Fabia R5, + 53.8
6. Bernd Casier/Pieter Vyncke, Ford Fiesta R5, + 58.6
7. Giandomenico Basso/Lorenzo Granai, Hyundai I20 R5, + 1:01.2
8. Niki Mayr-Melnhof/Daniel Foissner, Ford Fiesta R5, + 1:08.0
9. Jaroslav Orsák/David Šmeidler, Ford Fiesta R5 EVO, + 1:18.5
10. Christian Schuberth-Mrlik/Jasmin Kramer, Škoda Fabia R5, + 1:21.9

 

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Telefontrickbetrug: Tipps der Kriminalpolizei

Kürzlich lockten Unbekannte einer 36-jährigen Angestellten Gutscheincodes betrügerisch heraus. Der Schaden beläuft sich auf über 100 Euro. 

Gegen 10:40 Uhr kontaktierten Unbekannte die 36 Jahre alte Angestellte einer Trafik im Berzirk Liezen telefonisch. Dabei gaben sich diese als vermeintliche Mitarbeiter einer Firma aus, welche Bitcoin-Gutscheinbons überprüfen würden. Aufgrund von angeblichen Fehlermeldungen im System forderten die Betrüger die 36-Jährige auf, einen Bitcoin-Gutscheincode telefonisch durchzugeben. Die Angestellte kam der Aufforderung nach, aktivierte einen Bitcoin-Ladebon und gab diesen telefonisch durch. Einer weiteren Aufforderung kam die 36-Jährige nicht nach. Sie beendete das Telefonat.

Die Polizei warnt nun vor diesem bekannten, aber neu adaptierten Betrugsphänomen, bei dem die Inhaber von Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen via Telefon von Betrügern aufgefordert werden, die Codes der Bitcoin Ladebons bekannt zu geben. Waren in der Vergangenheit noch Telefonwertkarten und Bons für Online Prepaid Zahlungsmittel im Visier der Täter, werden seit Neuestem die Codes der Ladebons für Bitcoins, der weltweit bekannten Kryptowährung, erfragt. 

Für die ahnungslosen Opfer ist vorerst nicht ersichtlich, dass sie Ziel eines Betruges sind. Die Täter geben sich als Mitarbeiter von Bitcoin Vertriebsstätten oder sonstigen Firmen aus. Zudem ändern sie durch technische Maßnahmen ihre Telefonnummern, sodass der Eindruck entsteht, der Anruf käme tatsächlich vom Vertragspartner. Bei den bis zu 90 Minuten dauernden Gesprächen versuchen die Täter – wenn notwendig – ihre Opfer unter Druck zu setzen. Drohungen wie Jobverlust oder finanzielle Haftung werden ausgesprochen. Bei den Anrufern handelt es sich sowohl um männliche als auch um weibliche Personen. Werden tatsächlich Ladecodes irrtümlich bekannt gegeben, so werden diese meist innerhalb von Minuten von den Tätern eingelöst.

Diese Betrugsmasche tritt seit Ende August 2017 österreichweit auf, bis dato konnte die Polizei österreichweit über 60 Angriffe verzeichnen.

Die Kriminalprävention der Polizei rät zu folgendem Verhalten:

  • Allgemein gilt: Geben Sie keinesfalls Codes von Ladebons via Telefon bekannt!
  • Sollten im Zuge eines Gesprächs Zweifel ob der Richtigkeit des Anrufers aufkommen, dann beenden Sie das Gespräch mit dem Hinweis einen Rückruf über die Ihnen bekannte Kontaktnummer zu tätigen.
  • Achten Sie bitte auf die Stimme des Anrufers oder der Anruferin. Kann ein Akzent in der Sprache festgestellt werden?
  • Sollten Sie tatsächlich Codes von Ladebons bekannt gegeben haben, veranlassen Sie sofort die Sperrung dieser Bons und erstatten danach Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.
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Unwetterfolgen im Bezirk Liezen

Nach den Unwettern mit Starkregen und Sturmböen in den letzten beiden Nächten sind im Bezirk Liezen zahlreiche Straßen beschädigt und mehrere Almen und Hütten laut Polizei von der Außenwelt abgeschnitten

Seit den Abendstunden des 5. August 2017 sind im Bezirk Liezen – vorwiegend im Bereich Sölkpass, Öblarn und Donnersbachwald – mehrere Unwetter mit heftigem Starkregen niedergegangen.  Aufgrund der eingetretenen Schäden wurde bereits am 5. August .2017 ein Führungsstab der Bezirkshauptmannschaft Liezen einberufen. Zahlreiche Straßen wurden von Muren verlegt bzw. durch Hangrutschungen beschädigt. So ist unter anderem die Sölkpaß Straße L 704 nur bis St. Nikolai befahrbar. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Stellen der Straße unterspült bzw. wurden die Fahrbahn an mehreren Stellen sowie mehrere Brücken weggerissen. Die Glattjochstraße B 75 ist derzeit aufgrund von Vermurungen und Erdrutschen nicht passierbar. Dadurch sind mehrere Hundert Touristen in Donnersbachwald derzeit von der Umwelt abgeschnitten. An der Behebung der Schäden und Befestigung der Straße wird gearbeitet. Aufgrund dieser Straßensperren sind mehrere Almen und Hütten in diesem Gebiet nicht erreichbar. Durch den Einsatz von Hubschraubern des Innenministeriums und des Österreichischen Bundesheeres konnten zahlreiche Personen aus den abgelegenen und sonst nicht erreichbaren Gebieten gerettet werden. Auch die Bergrettung konnte einige Personen über Forstwege in Sicherheit bringen. Ein weiterer Einsatz der Hubschrauber ist derzeit aufgrund der Wetterlage nicht möglich. Mit den noch auf den Almen und den Hütten verbliebenen Personen konnte Kontakt aufgenommen werden. Bislang sind keine Verletzungen von Personen bekannt.

Durch die Unwetter wurden auch Stromversorgungs- und Telefonleitungen sowie Kleinkraftwerke beschädigt, wodurch es zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommen kann.

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Oberwölz erneut zum Katastrophengebiet erklärt

Während eines Gewitters mit Starkregen und Hagel kam es Freitagnachmittag zu mehreren Hangrutschungen. Zahlreiche Personen mussten gerettet werden. 

Ab etwa 17:00 Uhr ging im gesamten Gemeindegebiet Oberwölz, in den Bereichen Schönberg-Lachtal, Oberwölz Stadt, Schöttlgraben, Hintereggergraben und dem Eselsberggraben ein schweres Unwetter, teils mit Hagelschlag nieder. Durch den fortdauernden Starkregen kam es zu zahlreichen Hangrutschungen, Straßenabrissen und Beschädigungen an Häusern und Infrastruktureinrichtungen. Es kam zu massiven Überflutungen und Austritten von Bächen.  Ein Krisenstab, bestehend aus Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und Gemeindevertretung, wurde eingerichtet. Ein Sichtungsflug mit dem Hubschrauber des Innenministeriums wurde durchgeführt. Mehrere Ortsteile sind durch Hangrutschungen und dergleichen von der Umwelt abgeschnitten und etwa 200 Personen mussten von den Einsatzkräften aus ihren Häusern evakuiert werden. Personenschäden wurden bis dato nicht verzeichnet.  Notquartiere wurden eingerichtet.  Erste Aufräumungsarbeiten durch die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Murau wurden durchgeführt.

Die Glattjoch Straße B 75 musste abschnittsweise gesperrt werden. Weiters kam es zu Totalsperren der  Hochegger Straße L 514, sowie der Gemeindestraßen in Hinterburg, Salchau und Schöttl. Durch die Landesleitstelle der Feuerwehr wurde Abschnittsalarm ausgelöst und weitere Feuerwehren aus dem Bezirk Murau angefordert. Es waren 156 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen im Einsatz.

"Die Aufräumarbeiten sind in den Morgenstunden des 5. August voll angelaufen. Im Einsatz stehen neben schweren Gerätschaften für die Freilegung der Wege und Straßen in den Schöttelgraben, Salchau, Krumegg und Lachtal rund 150 Feuerwehrmitglieder die vorwiegend Reinigungsarbeiten bzw. Hilfe bei Straßenfreilegungen zu tätigen haben. Da man von weiteren Niederschlägen ausgeht, werden Vorsichtsmaßnahmen entlang des Schöttelbaches (Sandsäcke, Betonwände) getroffen." so Walter Horn von der Feuerwehr.

Bei unzähligen weiteren Hochwassersituationen, Hangrutschungen und Murenabgänge in den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag, Murtal und Liezen, vor allem im Bereich der Sölktäler waren Einsatzkräfte gefordert.

 

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Elfjährige bei Verkehrsunfall verletzt

Eine Elfjährige wurde Dienstagnachmittag in Weißkirchen von einem Pkw angefahren und verletzt.
Gegen 13:20 Uhr fuhr ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Pkw auf der Gaberl Straße B77 im Ortsgebiet Weißkirchen von Judenburg kommend in Richtung Gaberl. Zur selben Zeit überquerte eine Elfjährige an einer unübersichtlichen Straßenstelle die Fahrbahn. Es kam zu einer seitlichen Kollision des Pkws mit der Fußgängerin, die dabei zu Boden geschleudert und unbestimmten Grades (Verdacht auf Bein- und Kopfverletzungen) verletzt wurde. Das Mädchen wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 14 in das LKH Graz eingeliefert.

 

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In seinen Adern fliesst Rennbenzin

LHStv.in Schaunig zeichnete MSC-Wolfsberg Obmann Gerhard Leeb mit dem Kärntner Lorbeer in Gold aus

 

Ehre wem Ehre gebührt. In der Eventhalle Wolfsberg wurde kürzlich der Obmann des Motorsportclubs Wolfsberg, Gerhard Leeb, von LHStv.in Gaby Schaunig, in Vertretung von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der Kärntner Lorbeer in Gold für Ehrenamtliche Tätigkeit verliehen.

„Dass das Lavanttal von der Rallye-Landkarte nicht mehr wegzudenken ist, ist in erster Linie Gerhard Leeb zu verdanken, der mit persönlichem Engagement und viel Herzblut 40 Jahre lang diese herausragende Veranstaltung organisiert hat“, würdigte Schaunig das Wirken des Langzeit-Rallye-Organisators. Die neuen Veranstalter, der MSC Lavanttal, die nun im 41. Jahr die Rallye-Begeisterung am Leben erhalten, könnten auf dem Lebenswerk von Leeb aufbauen, da der Rallyesport Jahr für Jahr die unterschiedlichsten Generationen begeistere.

Gerhard Leeb war auch im Murtal immer präsent. Die Bosch Rallye oder unzählige Rundstrecken Meisterschaften am Österreichring und A1 Ring gingen auf sein Organisationskonto.

Schaunig hob auch den wirtschaftlichen Wert der Sportveranstaltung hervor „Mit der Lavanttal-Rallye hat Leeb Jahr für Jahr zig-tausende Besucher aus dem In- und Ausland nach Kärnten gelockt und damit die Region ins Scheinwerferlicht der internationalen Sportwelt gerückt.“ Eine Erhebung ergab, dass pro Rallye 50.000 Schaulustige zum PS-Spektakel ins Tal pilgern und dass die Region Lavanttal jährlich zusätzliche 5.000 Übernachtungen zählt.

Viel Lob gab es von den Rallyefahrern. Er ist ein richtiger Lavanttaler mit angenehmen Gemüt und viel Enthusiasmus. „Nur solche Menschen halten den Rallye-Sport in Österreich aufrecht“, lautete der einhellige Tenor.

Der Sieg bei der heurigen Rallye ging an den Lungauer Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (Ford Fiesta RS WRC) vor Andreas Aigner/Ilka Minor (Skoda Fabia R5) aus Weissenbach/ Liezen und Gerhard Aigner/Marco Hübler (Ford Fiesta WRC) aus Vorchdorf.
Das Lavanttaler Aushängeschild der Rallye, Günther Lichtenegger mit Beifahrer Christian Fritzl, belegte mit seinem Hyundai i20R5 Rang acht.

Am Start der 41. Rallye waren 93 Teams. Neben den 65 heimischen Teams, zwölf kamen aus dem Lavanttal, waren auch 28 ausländische Mannschaften an den Start.

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So viel verdienen die Steirerinnen und Steirer

"Unsere Investitionen in die steirischen Regionen zeigen Wirkung. Bei Männern und Frauen gibt es nicht nur brutto, sondern netto einen Anstieg der Löhne und Gehälter. Frauen holen beim Einkommen auf. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit. Ich will aber noch mehr: Ich will 1500 Euro brutto Mindestlohn für alle Menschen in Österreich", lautet das Statement von LH-Stv. Michael Schickhofer zum neuesten Einkommensbericht der Landesstatistik. „Das durchschnittliche Nettoeinkommen für 2015 ist gegenüber 2014 um 1,6 Prozent gestiegen", nimmt Martin Mayer, Leiter des zuständigen Referats Statistik und Geoinformation der Abteilung 17, ein Faktum aus der gerade veröffentlichten Einkommensstatistik für 2015 heraus. Im Detail bedeutet das: Insgesamt konnte sowohl bei Männern als auch bei Frauen, sowohl brutto als auch netto, ein Anstieg der steirischen Gehälter im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden: Der durchschnittliche Bruttojahresbezug einer unselbständig tätigen Person - egal ob Mann oder Frau - betrug 2015 laut Lohnsteuerstatistik (unselbständiges Einkommen am Wohnort) in der Steiermark 30.063 Euro (+2,2 Prozent gegenüber 2014). Durchschnittlich verdiente ein Mann ohne Berücksichtigung von Voll- und Teilzeit jährlich in der Steiermark 36.674 Euro (+1,8 Prozent zu 2014) und eine Frau ebenso ohne Berücksichtigung von Voll- und Teilzeit jährlich 22.511 Euro brutto (+3,0 Prozent zu 2014). Das durchschnittliche Nettoeinkommen in der Steiermark stieg auf 20.695 Euro (+1,6 Prozent, insgesamt), das der Frauen auf 16.259 Euro (+2,4 Euro) und das der Männer auf 24.579 Euro (+1,2 Prozent).

Steirische Einkommen in etwa im österreichischen Durchschnitt

Im Bundesländervergleich liegt die Steiermark 2015 mit einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 30.063 Euro in etwa im österreichischen Durchschnitt von 30.520 Euro. Die höchsten Einkommen werden in Niederösterreich mit 33.561 Euro und die niedrigsten in Tirol mit 27.927 Euro erzielt. Ein Mann, der ganzjährig in Vollzeit arbeitet und genau das steirische Durchschnittseinkommen dieser Kategorie verdient, würde monatlich zwölf Mal netto 2.115 Euro sowie einen 13. Bezug in der Höhe von 2.727 Euro und einen 14. Bezug von 2.690 Euro netto ausbezahlt bekommen. Das ergäbe einen Jahresbezug von brutto 48.308 Euro beziehungsweise netto 30.803 Euro. Eine Frau, die ganzjährig in Vollzeit arbeitet und genau das steirische Durchschnittseinkommen dieser Kategorie verdient, würde monatlich zwölf Mal netto 1.748 Euro sowie einen 13. Bezug in der Höhe von 2.112 Euro und einen 14. Bezug von 2.074 Euro erhalten. Das ergäbe einen Jahresbezug von brutto 37.256 Euro beziehungsweise netto 25.165 Euro.

Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern geringer als in den Vorjahren

Die geschlechtsspezifische Einkommensdifferenz wird in der einschlägigen Literatur als „Gender Pay Gap" bezeichnet. Um Lohnlücken richtig errechnen zu können, müssten die erbrachten Arbeitsstunden bekannt sein. Mit der Lohnsteuerstatistik ist zumindest eine Trennung in Voll- und Teilzeit und die Berechnung eines unbereinigten Gender Pay Gap (ohne Berücksichtigung von Branche, Dauer der Firmenzugehörigkeit und Stellung im Beruf) möglich: In Vollzeit verdienen steirische Frauen netto um 20,0 Prozent weniger als steirische Männer, das bedeutet für 63,5 Prozent der unselbständig beschäftigten Frauen einen Bezug von unter 25.000 Euro brutto im Jahr. Bei den Männern waren es 34,5 Prozent mit gleichem Einkommen. Ein Jahres-Bruttoeinkommen von 100.000 Euro und mehr konnten 3,3 Prozent der Männer, aber nur 0,6 Prozent der Frauen für sich verbuchen. Die Einkommensunterschiede in Teilzeitbeschäftigungen waren gering, Frauen verdienen hier netto um 1,7 Prozent mehr als Männer.

Regional höchste Einkommen in Graz-Umgebung, Bruck-Mürzzuschlag und Leoben, Graz-Stadt nur mehr im Landesschnitt

Die höchsten durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen am Wohnort wurden innerhalb der Steiermark in den Bezirken Graz-Umgebung (34.198 Euro) und Bruck-Mürzzuschlag (31.564 Euro) erzielt. Danach folgen die Bezirke Leoben, Deutschlandsberg und Murtal. Das niedrigste Einkommen am Wohnort weist der Bezirk Murau (27.562 Euro) auf, gefolgt von Südoststeiermark (27.769 Euro), Liezen (27.773 Euro) und Hartberg-Fürstenfeld (27.916 Euro). Ohne Trennung der Einkommen in Voll- und Teilzeit verdienen die Frauen in Graz netto um 27 Prozent weniger (unbereinigter Gender Pay Gap) als die Männer, das ist der geringste geschlechtsspezifische Einkommensunterschied. Die größten Unterschiede gibt es netto ohne Trennung in Voll- und Teilzeit in Bruck-Mürzzuschlag, wo Frauen netto um 41 Prozent weniger als Männer verdienen (Steiermark: 34 Prozent). Trennt man die Einkommen aber - methodisch sinnvoll - nach ganzjährig in Vollzeit und in Teilzeit erarbeitete Bezüge, dann verringert sich der unbereinigte Gender Pay Gap wesentlich: In Murau (17 Prozent), Voitsberg (18 Prozent) sowie Graz und SO-Steiermark (je 19 Prozent) verdienen Frauen netto am geringsten weniger als Männer (Steiermark: 20 Prozent) in der Kategorie „Vollzeit u. ganzjährig beschäftigt". Die höchsten geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt es in dieser Kategorie in Leoben mit netto 25 Prozent.

Steigerung der steirischen Haushaltseinkommen erhöht auch die steirische Kaufkraft

Volkswirtschaftlich betrachtet ist nicht nur das Einkommen der einzelnen Personen, sondern auch das der Haushalte für die gesamtwirtschaftliche Nachfrage interessant. Trotz der Preissteigerung (VPI 2000) von 2000 bis 2015 von +34,0 Prozent konnte die Kaufkraft der Steirerinnen und Steirer erhöht werden: Das verfügbare Haushaltseinkommen betrug in der Steiermark 2015 in Summe (vorläufig) 26,785 Mrd. Euro (das waren 14,0 Prozent des österreichischen). Es stieg damit von 2000 bis 2015 um +49,7 Prozent (Österreich: +50,3 Prozent), also deutlich höher als der Inflationswert. Diese Einkommen sind also auch real - im Gegensatz zur bisherigen Entwicklung seit 2000 - deutlich gestiegen.  Das verfügbare Haushaltseinkommen in der Steiermark liegt bei 21.900 Euro pro Kopf. Die höchsten Haushaltseinkommen pro Kopf weist Vorarlberg mit 23.500 Euro auf, wobei langfristig die Einkommensunterschiede zwischen den Bundesländern geringer geworden sind. Das Brutto-Medianeinkommen am Arbeitsort (Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger) betrug für die Steiermark 2015 2.430 Euro monatlich (Jahreszwölftel; Männer 2.872 Euro, Frauen 1.833 Euro) bzw. jährlich 29.160 Euro. Damit lag die Steiermark leicht unter dem österreichischen Durchschnitt von 2.479 Euro monatlich bzw. 29.748 Euro jährlich aber nach wie vor an der guten vierten Stelle im Bundesländervergleich.

Weitere Details zum aktuellen Bericht entnehmen Sie bitte der Einkommensstatistik 2015 oder im Internet auf der Homepage www.statistik.steiermark.at, dort unter Publikationen im Unterpunkt Steirische Statistiken.

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