Logo Regionaljournal
Statistik: 272 Views
Statistik: 263 Views
Statistik: 1 Views

„AktivbürgerInnen für ein sauberes Knittelfeld“

Im Rahmen der Aktion "AktivbürgerInnen für eine saubere Steiermark" gibt es die Möglichkeit als Gruppe oder als Einzelperson eine Putz-Patenschaft zu übernehmen. Das geht zusätzlich zur Dauer der Frühjahrsputzaktion für einen längeren Zeitraum und für einen abgegrenzten räumlichen Bereich. In Knittelfeld freut man sich bereits über erste Patenschaften.

Eine solche Putz-Patenschaft hat nun das BFI-Knittelfeld (Schwerpunkt AusbildungsFit) übernommen. Die motivierten Jugendlichen haben bei Ihrer ersten Sammelaktion bereits eine große „Ausbeute“ an Müll eingesammelt. Der Weg führte dabei über die Zinkengasse, Goldregenstraße, rund um den Ziegelteich und wieder retour zum Bauhof der Stadtgemeinde Knittelfeld. Begleitet wurden die Jugendlichen dabei von den Coaches des BFI, Marie-Luise Moser, Mag.a Bianca Reitinger und Heribert Hinterecker. Unterstützt wird diese tolle Aktion vom Land Steiermark, dem ORF Steiermark und den steirischen Abfallwirtschaftsverbänden sowie der Stadtgemeinde Knittelfeld.

Wer Lust hat kann sich online zu einer Putz-Patenschaft anmelden: https://www.abfallwirtschaft.steiermark.at/

Statistik: 295 Views

Das Klima schützen und sich selbst dafür belohnen

Bürgermeister Harald Bergmann lud zusammen mit STR Erwin Schabhüttl und GRin Martina Stummer zu Pressekonferenz betreffend der neuen App „KLIMA CHAMPS“. KLIMA CHAMPS ist eine Klimaschutz-Initiative mit einer interaktiven App. Umweltbewusstes Verhalten von BürgerInnen steirischer Gemeinden wird damit belohnt. In 122 Wettbewerben werden in den ersten sechs Wochen 242 steirische KLIMA CHAMPS gekürt. Davon zwölf in Knittelfeld.

Die KLIMA CHAMPS-App steht seit 12. Februar 2020 zum Download in den gängigen App- Stores (iOS und Google Play) bereit. Ob sie das Licht ausschalten, ordnungsgemäß Müll trennen oder auf die Plastiksackerl beim Einkaufen verzichten: In der KLIMA CHAMPS-App erhalten NutzerInnen Punkte für jede kleine und größere Alltagshandlung, die Ressourcen spart und zum Klimaschutz beiträgt. 20 steirische Gemeinden sind bis dato mit eigenen Wettbewerben erstmals an dem Projekt auf Initiative der Bürgermeister beteiligt. Derzeit läuft in Knittelfeld der Wettbewerb „Stramme Wadln“ – mit dem Schwerpunkt Mobilität. In den kommenden 4 Monaten wird in Knittelfeld also immer mindestens ein Wettbewerb laufen. Die weiteren Wettbewerbe sind:

  • Das Gute liegt nah – Schwerpunkt regionales Einkaufen
  • AlltagsheldInnen – die täglichen kleinen Taten
  • Trennung im Guten – Abfall richtig trennen, entsorgen und recyceln
  • Clever und Smart – kluge Entscheidungen bei Geräten, Verbrauch und Mobilität
  • Täglich grüßen KLIMA CHAMPS – Gemeinsam fürs Klima aktiv sein

Bürgermeister Harald Bergmann: „Die Stadtgemeinde Knittelfeld hat bereits zahlreiche Umweltprojekte umgesetzt, denken wir zum Beispiel an den Geschirrspül-Container oder das Heißschaumgerät. Für dieses Engagement konnten wir im Vorjahr den Impuls Award in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ entgegennehmen. Wir sind also auf dem besten Weg klimaneutrale Gemeinde zu werden.“

Klimaschutz punktet!

Die KLIMA CHAMPS-App funktioniert nach einem Belohnungssystem: NutzerInnen bekommen für jede umweltbewusste Handlung Punkte. Damit nehmen sie an den Wettbewerben der 20 Gemeinden sowie an steiermarkweiten Wettbewerben teil. Mit App- Livegang hat der erste Wettbewerb begonnen. Seither starten regelmäßig neue Wettbewerbe mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Jeweils drei Wochen haben TeilnehmerInnen Zeit, um Punkte zu sammeln. Abschließend ermitteln die Gemeinden aus jedem Bewerb zwei SiegerInnen. In den ersten sechs Wochen werden so bereits 242 KLIMA CHAMPIONS aus 122 Wettbewerben gekürt. 

Davon werden zwölf KLIMA CHAMPS in Knittelfeld ermittelt. Zu gewinnen gibt es Preise mit regionalem Bezug. Ihre Ideen für klimaschützende Alltagsaktivitäten konnten TeilnehmerInnen schon vor dem App-Start einreichen und sich dafür bereits erste Punkte holen. Die Vorschläge wurden durch das KLIMA CHAMPS-Team gemeinsam mit ExpertInnen aus der Energieberatung geprüft.

Kleine Taten vor den Vorhang!

Für die Gemeinden ist die Förderung und Mitarbeit an der App eine Möglichkeit, Bewusstsein zu bilden. „Uns ist Klimaschutz ein zentrales Anliegen“, betont Bürgermeister Harald Bergmann „Durch die App möchten wir das Thema stärker in der Bevölkerung verankern.“ Gerolf Wicher ist der Ideenfinder hinter KLIMA CHAMPS. Er betont den positiven Aspekt des Wettbewerbs und der Belohnung „Große Unternehmen werden öffentlichkeitswirksam für ihreUmweltentscheidungen belohnt. Aber das Engagement einzelner Bürgerinnen und Bürger im Alltag wird häufig übersehen.“ Mit der App sollen der Beitrag und die Bemühungen zum Klimaschutz der bislang 20 steirischen Gemeinden stärker in den Fokus rücken. Gemeinderätin Martin Stummer meinte dazu: „Diese App soll ein Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen, dass auch kleine Schritte etwas bewirken können. Es soll zum Beispiel motivieren kurze Strecken mal zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Und jeder kann mittmachen.“

Gemeinden, die Wettbewerbe veranstalten

Ardning, Deutschlandsberg, Eibiswald, Fohnsdorf, Frauental, Gröbming/Mitterberg-St.Martin, Haselsdorf-Tobelbad, Judenburg, Kindberg, Knittelfeld, Leibnitz, Preding, Rohrbach an der Lafnitz, St. Barbara im Mürztal, St. Johann in der Haide, Thörl, Trofaiach, Voitsberg, Zeltweg. Die KnittelfelderInnen können natürlich auch in allen anderen Gemeinden teilnehmen und selbstverständlich auch beim steiermarkweiten Wettbewerb.

Über KLIMA CHAMPS

Die interaktive KLIMA CHAMPS-App ist eine Initiative von 20 steirischen Gemeinden, BürgerInnen in ein Klimaschutz-Projekt für 2020 einzubeziehen. GW24 Kommunikationsberatung initiierte das durch die Gemeinden und Land Steiermark finanzierte Projekt und entwickelte mit einem ExpertInnenteam die App. Im Web: www.klimachamps.at

Statistik: 242 Views

Frau (34) in Großwilfersdorf erschossen

Wie zahlreiche Medien bereits berichteten, steht ein 34-Jähriger im Verdacht, seine gleichaltrige Ex-Lebensgefährtin durch mehrere Schüsse tödlich verletzt zu haben. Polizisten nahmen ihn fest. Er macht bisher keine Angaben.

Kurz nach 10.15 Uhr zeigten Angehörigen des weiblichen Opfers (34) aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld am Sonntag an, dass die 34-Jährige von ihrem gleichaltrigen Ex-Lebensgefährten aus dem Bezirk Steyr-Land/OÖ aufgesucht und in deren Einfamilienhaus bedroht werde. Dabei sollen auch Schüsse gefallen sein. Ersteintreffende Polizisten nahmen den 34-Jährigen noch am Tatort vor dem Haus fest. Im Haus fanden die Beamten schließlich die offensichtlich durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzte 34-Jährige auf. Sofortige Erst-Hilfe-Maßnahmen kamen für die Frau jedoch zu spät. Alarmierte Notärzte konnten schließlich nur mehr den Tod der Frau feststellen.

Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen. Bis in die späten Abendstunden waren Beamte der Tatortgruppe, IT-Ermittler, Gerichtsmediziner und ein von der Staatsanwaltschaft Graz beauftragter Sachverständiger für Schusswaffen am Sonntag mit der Spurensicherung und der forensischen Aufarbeitung des Tatortes beschäftigt. Dabei konnte die mutmaßliche Tatwaffe, eine Pistole, sichergestellt werden. Sie wird kriminaltechnisch untersucht. Weitere Ermittlungen zur Herkunft der Waffe sowie zum genauen Tatablauf dauern noch an.

Der 34-jährige Tatverdächtige machte bisher zum Sachverhalt keine Angaben und wird in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Betreffend des 34-jährigen Opfers wurde seitens der Staatsanwaltschaft Graz eine Obduktion angeordnet. Angehörige sowie die minderjährige Tochter des Opfers werden vom Kriseninterventionsteam betreut.

Statistik: 440 Views

Das Klima schützen und sich selbst dafür belohnen!

Ob sie das Licht ausschalten, ordnungsgemäß Müll trennen oder auf die Sackerln beim Einkaufen verzichten: In der KLIMA CHAMPS-App erhalten NutzerInnen Punkte für jede kleine und größere Alltagshandlung, die Ressourcen spart und zum Klimaschutz beiträgt. 20 steirische Gemeinden sind bis dato mit eigenen Wettbewerben erstmals an dem Projekt auf Initiative der Bürgermeister beteiligt. Zum Download gibt es die App ab 12. Februar 2020. 

Klimaschutz punktet! 

Die KLIMA CHAMPS-App funktioniert nach einem Belohnungssystem: NutzerInnen bekommen für jede umweltbewusste Handlung Punkte. Damit nehmen sie an den Wettbewerben der 20 Gemeinden sowie an steiermarkweiten Wettbewerben teil. Mit App-Livegang beginnt der erste Wettbewerb, dann starten regelmäßig neue mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Jeweils drei Wochen haben TeilnehmerInnen Zeit, um Punkte zu sammeln. Abschließend ermitteln die Gemeinden aus jedem Bewerb zwei SiegerInnen. In den ersten sechs Wochen werden so bereits 242 KLIMA CHAMPIONS aus 122 Wettbewerben gekürt. Davon werden 12 KLIMA CHAMPS in Fohnsdorfermittelt. Zu gewinnen gibt es Preise mit regionalem Bezug. Ihre Ideen für klimaschützende Alltagsaktivitäten konnten TeilnehmerInnen schon vor dem App-Start einreichen und sich dafür bereits erste Punkte holen. Die Vorschläge wurden durch das KLIMA CHAMPS-Team gemeinsam mit ExpertInnen aus der Energieberatung geprüft. 

Kleine Taten vor den Vorhang! 

Für die Gemeinden ist die Förderung und Mitarbeit an der App eine Möglichkeit, Bewusstsein zu bilden. „Uns ist Klimaschutz ein zentrales Anliegen“, betont Bürgermeister Gernot Lobnig „Durch die App möchten wir das Thema stärker in der Bevölkerung verankern.“ Gerolf Wicher ist der Ideenfinder hinter KLIMA CHAMPS. Er betont den positiven Aspekt des Wettbewerbs und der Belohnung „Große Unternehmen werden öffentlichkeitswirksam für ihre Umweltentscheidungen belohnt. Aber das Engagement einzelner Bürgerinnen und Bürger im Alltag wird häufig übersehen.“ Mit der App sollen der Beitrag und die Bemühungen zum Klimaschutz der bislang 20 steirischen Gemeinden stärker in den Fokus rücken. 

Gemeinden, die Wettbewerbe veranstalten

Ardning, Deutschlandsberg, Eibiswald, Fohnsdorf, Frauental, Gröbming/Mitterberg-St.Martin, Haselsdorf-Tobelbad, Judenburg, Kindberg, Knittelfeld, Leibnitz, Preding, Rohrbach an der Lafnitz, St. Barbara im Mürztal, St. Johann in der Haide, Thörl, Trofaiach, Voitsberg, Zeltweg. 

Über KLIMA CHAMPS 

Die interaktive KLIMA CHAMPS-App ist eine Initiative von 20 steirischen Gemeinden, BürgerInnen in ein Klimaschutz-Projekt für 2020 einzubeziehen. GW24 Kommunikationsberatung initiierte das durch die Gemeinden und Land Steiermark finanzierte Projekt und entwickelte mit einem ExpertInnenteam die App.

Im Web: www.klimachamps.at 

Statistik: 261 Views

Weltcup-Skifliegen von 14. bis 16. Februar am Kulm in Bad Mitterndorf

Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang, Sportlandesrat Christopher Drexler, der Präsident des Steirischen Skiverbandes NAbg. Karl Schmidhofer, der sportliche Leiter des ÖSV für den Sprunglauf Mario Stecher und Organisationsteam-Chef Christoph Prüller präsentierten heute (7.2.2020) gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinde Bad Mitterndorf, Bürgermeister Klaus Neuper und Gemeindevorstand Herbert Hansmann, das Programm für das FIS Weltcup-Skifliegen am Kulm, das in einer Woche, von 14. bis 16. Februar über die Bühne gehen wird. Das Skifliegen am Kulm in Bad Mitterndorf/Tauplitz zählt zu den absoluten Klassikern des internationalen Sportgeschehens. Nach einjähriger Pause ist der Skiflug-Weltcup unter neuem Organisationsteam zurück am Kulm, um die Sportfans zu begeistern. Nach den beiden Stationen der Vierschanzentournee am Bergisel in Innsbruck sowie in Bischofshofen im Jänner machen die besten Skispringer der Welt wieder Station in Österreich und kämpfen bei zwei Weltcupbewerben um den Sieg und möglichst weite Flüge. 

„Als für die Marktgemeinde Bad Mitterndorf zuständiger Gemeindereferent bin ich sehr glücklich, dass der Kulm wieder einen Platz im Weltcupkalender der Skispringer hat. Nach dem Nightrace in Schladming ist das Skifliegen am Kulm das nächste Wintersportspektakel, das wir in der Steiermark abhalten dürfen. Die Veranstaltung ist nicht nur für die Region, sondern für die gesamte Steiermark ein toller Mehrwert und von großer Bedeutung. Dementsprechend ist es für mich absolut logisch, dass wir als Land Steiermark das Skifliegen am Kulm unterstützen. Dank dem neuen Verkehrskonzept, das sich Christoph Prüller und sein Team einfallen haben lassen, bin ich auch sehr zuversichtlich, dass die An- und Abreise vom Kulm ohne große Probleme über die Bühne geht und die vielen Besucherinnen und Besucher auch die wunderschöne Region rund um den Kulm genießen können“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang.

„Ich freue mich besonders, dass es wieder gelungen ist, das Weltcup-Skifliegen in die Steiermark – auf den Kulm, eine der größten und traditionsreichsten Skiflugschanzen der Welt – zu bekommen. Solche Sportgroßveranstaltungen sind nicht nur ein wichtiges Aushängeschild für die Steiermark als bewährter Gastgeber, sondern rücken unser Bundesland in das internationale Rampenlicht. Sie begeistern vor allem viele Sportfans. Die rund 50 Top-Athleten aus elf Nationen setzen mit ihren Leistungen, die wir in der Steiermark hautnah erleben können, einen wichtigen Impuls für den Breitensport allgemein und sind große Vorbilder für unsere Nachwuchssportler im Speziellen“, betont Sportlandesrat Christopher Drexler.

NAbg. Karl Schmidhofer, Präsident des Steirischen Skiverbandes, weist auf die Geschichte des Kulms hin: „Skifliegen auf dem Kulm – es gibt nicht viele Sportveranstaltungen in Österreich, welche eine derartige Resonanz in der Öffentlichkeit hervorrufen, wie die Skiflug-Konkurrenzen im Salzkammergut. Umso mehr freut es uns, dass wir mit dem diesjährigen Weltcup ein ganz besonderes Jubiläum feiern dürfen. Vor 70 Jahren – im März 1950 – wurde das erste Mal vom Kulm gesprungen. An der damaligen Siegerweite von 103 Metern und dem heutigen Schanzenrekord von 244 Metern zeigt sich die unglaubliche Leistungsentwicklung in diesem Sport. Gleich geblieben ist hingegen die Faszination für das Skifliegen auf dem Kulm, einem wahren österreichischen Sport-Monument, welches bereits fünf Mal Schauplatz einer Skiflug-Weltmeisterschaft war.“

Für den perfekten Ablauf dieser Weltcup-Veranstaltungen sorgt unter Federführung des Österreichischen Skiverbandes das neue Organisationskomitee „Wir sind Kulm“. „Herzlichen Dank an den ÖSV sowie OK-Chef Christoph Prüller und sein höchst engagiertes Team. Durch ihren großen Einsatz wurde es möglich, dass die traditionsreiche Schanze am Kulm und damit die Steiermark 2020 wieder mit dem spektakulären Weltcup-Skifliegen bereichert werden. Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg und vor allem verletzungsfreie Bewerbe. Den hoffentlich wieder zahlreich anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauern wünschen wir gute Unterhaltung bei den spannenden Wettkämpfen“, so Lang und Drexler.

Für den Chef des Organisationskomitees, Christoph Prüller, ist die Einbindung der Region ein Schlüssel zum Erfolg: „Trotz der schwierigen und zuletzt ungünstigen Witterungsbedingungen laufen die Vorbereitungsarbeiten für den Skiflug Weltcup in Bad Mitterndorf/Tauplitz voll nach Plan. Das neue Konzept, für welches wir aus der Bevölkerung ein sehr positives Feedback erhalten, fußt vor allem auf einer stärkeren Einbindung der Region. Diese Idee der Regionalität, kombiniert mit einem sehr besucherfreundlichen Ansatz – als Beispiel der Gratis-Eintritt für Zuschauerinnen und Zuschauer bis 16 Jahre – soll in Zukunft wieder für erhöhtes Interesse und Volksfeststimmung am Kulm sorgen.“

Mario Stecher, Sportlicher Leiter Skispringen und Nordische Kombination im ÖSV, unterstreicht die Besonderheit des Skifliegens: „Es ist schön, dass wir mit dem Kulm über eine der wenigen Flugschanzen weltweit verfügen. Unser gesamtes Team freut sich riesig darauf, in Österreich, vor heimischer Kulisse Skifliegen zu dürfen. Durch die lange Flugphase unterscheidet sich das Skifliegen doch wesentlich vom Skispringen und übt auch auf die Athleten einen entsprechenden Reiz und eine große Faszination aus. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung für unsere Mannschaft und ich bin davon überzeugt, dass unser Team beim Skifliegen auf dem Kulm mit sehr guten Leistungen aufwarten kann.“

Der Bad Mitterndorfer Bürgermeister Klaus Neuper betont: „‚Wir sind Kulm‘ ist nicht nur ein Statement, ‚Wir sind Kulm‘ soll mit der Veranstaltung 2020 zum Programm werden – ist bereits zum Programm geworden. Wir stehen mit unserem Team am Beginn einer neuen Ära von Veranstaltungen auf unserem Kulm in Bad Mitterndorf und werden uns in Zukunft diesem Grundsatz folgend weiterentwickeln! Ich danke dem ÖSV für das uns entgegengebrachte Vertrauen und vertraue darauf, dass die Verantwortlichen der ‚Austria Ski Nordic‘ mit den politischen Vertretern hier in Graz gemeinsam diesen Weg weitergehen werden! Denn wir alle hier sind Kulm!“

Herbert Hansmann, Gemeindevorstand von Bad Mitterndorf: „Uns liegt es ganz besonders am Herzen über die Parteigrenzen hinweg am Projekt ‚Wir sind Kulm‘ mitgestalten zu können. Es erfüllt uns mit Stolz, dass das ‚wir‘ bei allen Schritten im Vordergrund steht, und wir gemeinsam ein tolles aber vor allem regionales Event auf die Beine stellen können. Wir freuen uns auf die noch vielen gemeinsamen Skiflugveranstaltungen, die wir gemeinsam als starkes Team umsetzen werden dürfen!“

Mit dem Skifliegen am Kulm sind vom 14. bis 16. Februar bereits zum wiederholten Mal in dieser Skisport-Saison, nach dem Weltcup der Nordischen Kombination in Ramsau im Dezember und dem Nightrace in Schladming im Jänner, die Augen der internationalen Sport-Welt auf die Steiermark gerichtet.

Programm FIS Skiflug Weltcup Kulm 2020

Freitag, 14.02.2020:

  • 11:00   Training    
  • 13:00   Qualifikation  

Samstag, 15.02.2020:

  • 10:00   Trial Round                          
  • 11:00   1. + 2. Wertungsdurchgang  

anschließend Siegerehrung im Auslauf

Sonntag, 16.02.2020:

  • 09:45   Qualifikation                      
  • 11:00   1. + 2. Wertungsdurchgang

anschließend Siegerehrung im Auslauf

Weitere Informationen auf  www.wirsindkulm.at.

Statistik: 250 Views

Spatenstich Geh- und Radweg

Die Erweiterung des Geh- und Radwegenetzes im Aichfeld schreitet weiter voran.

Im Rahmen dieser Erweiterung wurde in Fohnsdorf der Spatenstich für die Errichtung des Bauabschnittes Gabelhofen in Fohnsdorf von Verkehrslandesrat Anton Lang und Bürgermeister Gernot Lobnig durchgeführt.

Die Länge des Projektes Gabelhofen in Fohnsdorf ist 550 Meter und reicht bis zur Ortsgrenze mit Judenburg. Die Kosten für die Errichtung belaufen sich auf € 190.000.— und werden vom Land Steiermark, der Gemeinde Fohnsdorf und dem Projekt Spielberg getragen.

Mit der Errichtung des Geh- und Radwegenetzes wird nicht nur für eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit, sondern auch ein weiterer Schritt in ein lückenloses Radwegenetz im Aichfeld gesorgt.

Statistik: 5546 Views

Gemeinsam stark für Kinder

Judenburg startet Initiative für Kinder und Jugendliche

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am Dienstag, den 05. November die neue Initiative „Gemeinsam stark für Kinder“ der Stadtgemeinde Judenburg im Jugendzentrum vorgestellt. Hauptziel der Initiative ist es Kindern und Jugendlichen trotz unterschiedlicher Startbedingungen die besten Möglichkeiten zu bieten, um ihren Fähigkeiten entsprechend heranwachsen zu können. Damit soll ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Chancengleichheit gemacht werden.

Mit Hilfe einer neuen Webseite sowie Broschüren sollen die Angebote der Stadtgemeinde Judenburg für Familien sichtbar gemacht werden. Ganz nach dem Motto „es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“ werden ExpertInnen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Freizeit innerhalb der Netzwerkgruppe zusammenarbeiten. Besonderes Augenmerk wird vor allem auf einen möglichst einfachen Zugang zu den Angeboten der Initiative für Kinder, Jugendliche und auch ihre Eltern gelegt.

Das Projekt wird bis Ende 2020 durch das Land Steiermark begleitet und vor allem auch durch Landesräten Mag.a Ursula Lackner unterstützt, welche Bürgermeister Hannes Dolleschall und dem gesamten Team der Netzwerkgruppe im Rahmen der Pressekonferenz zur erfolgreich gestarteten Initiative gratulierte.

Statistik: 5185 Views

Freudentag für die Fohnsdorfer Feuerwehr

Übergabe des neu errichteten Rüsthauses

Freudentag für die Feuerwehr Fohnsdorf. Am Wochenende wurde das neu errichtete Rüsthaus nach einer Bauzeit von mehr als einem Jahr von der Gemeinde Fohnsdorf an die KollegInnen der Fohnsdorfer Wehr übergeben. Das neue Rüsthaus ist mit seiner Funktionalität wohl wegweisend und hat sich bereits vor der offiziellen Übergabe als Einsatzzentrale bewährt.

Grund zum Feiern hatte die Freiwillige Feuerwehr Fohnsdorf am Wochenende. Nach einer Bauzeit von knapp 14 Monaten wurde das an der Ortseinfahrt gelegene, neu errichtete Rüsthaus im Rahmen einer Feierlichkeit übergeben. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf knapp 1,6 Mio. Euro, gefördert durch Bedarfszuweisungen des Landes Steiermark (600.000 Euro), Zuschüsse des Landesfeuerwehrverbandes (90.000 Euro), Selbstkostenbeitrag der Feuerwehr Fohnsdorf (50.000 Euro) sowie der Restkosten, getragen von der Gemeinde Fohnsdorf (knapp 800.000 Euro). Zudem leisteten die Kameraden der Feuerwehr Fohnsdorf noch rund 2500 Stunden an Eigenleistung.

Vom Schmuckstück und der ausgezeichneten Funktionalität des Hauses konnte sich bereits vor der offiziellen Eröffnung in der Funktion als Landeshauptmann-Stellvertreter und Vorsitzender des Katastrophenschutzes des Landes Steiermark bei einem Besuch überzeugen.

Bei der offiziellen Feier waren neben dem Hausherrn Bgm. Gernot Lobnig natürlich auch die Wehren der Gemeinde Fohnsdorf und der näheren Umgebung unter Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Harald Schaden anwesend. Für das Land Steiermark waren Max Lercher, der im Namen von LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer gleich eine weitere Förderungszusage für die Ausstattung des Rüsthauses zusagte, sowie Bundesrat Ing. Bruno Aschenbrenner anwesend. Natürlich waren auch zahlreiche Kommunalpolitiker bei der Übergabe des Rüsthauses anwesend.

Die Segnung des Rüsthauses nahm Pfarrer Mag. Gottfried Lammer vor, ehe es einen bunten Nachmittag mit Musik und Speis mit den zahlreichen Bürgern gab.

Statistik: 8890 Views

Schwimmen - Österreichische Meisterschaften der Nachwuchsklassen in Wels

Für die Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften vom 25.-28. Juli in Wels konnten sich gleich 10 junge Aktive des Knittelfelder Schwimmvereines qualifizieren.

Nach jeweils fünften Plätzen durch Jan Fessl (400m Lagen, 5:23,42) und Fabian Hussinger (400m Freistil, 5:18,51) und den undankbaren vierten Plätzen durch Lena Wieser (100m Rücken, 1:11,39) und Matteo Seybal (100m Schmetterling, 1:18,16 – neuer steirischer Schülerrekord) war die Freude beim jungen Knittelfelder Schwimmteam über den Österreichischen Vizemeistertitel durch Pia Fessl (100m Brust, 1:17,12 –Limit für Jugendkader des Österr. Schwimmverbandes) riesengroß. Die Erfolgsbilanz der Knittelfelder Schwimmer kann sich sehen lassen: Finaleinzüge unter die besten Acht Österreichs in ihren Jahrgängen erreichten Lena Gradisnik (8. Platz 200m Brust), Yannick Seybal (200m Rücken), Jan Fessl (400m Freistil), Pia Fessl (200m Brust, 200m und 400m Lagen), Lena Wieser (100m Freistil), Fabian Hussinger (200m Rücken, 100m und 200m Freistil), Matteo Seybal (400m und 100m Freistil) und Patrick Steiner (100m Freistil, 200m Freistil).

„Das Nachwuchsteam zeigte in Wels sehr gute Leistungen, am ersten Augustwochenende schließt nun die Schwimmsaison mit den Staatsmeisterschaften in Innsbruck! Dann geht es in die wohlverdiente Sommerpause!“, freuen sich Obfrau Sigrid Fessl und Coach Hubert Fessl vom Trainer- und Funktionärsteam des ATUS Knittelfeld Schwimmvereines.

Weitere Informationen:

www.atusknittelfeld-schwimmen.at

Statistik: 5465 Views

Mit Gruber Reisen ins Heilige Land

Kosmopolitisch und traditionell, Schmelztiegel der Kulturen und Sehnsuchtsort dreier Weltreligionen - das alles ist Israel

Reiselustige haben von 01. bis 08. September 2019 die Gelegenheit gemeinsam mit Gruber Reisen Israel zu erkunden. Vom pulsierenden Tel Aviv geht die Reise über die sanften Hügel Galiläas, vom Mittelmeer zum Toten Meer, von den Schauplätzen der Bibel bis hin zu den Heiligtümern des Judentums und des Islams.

Zu den Highlights der Reise zählen unter anderem ein Besuch in der modernen Metropole Tel Aviv und natürlich auch die berühmte Grabeskirche in Jerusalem. Ausgrabungen aus der Zeit Jesu sowie die Besichtigung zahlreicher bekannter religiöser Stätten wie, zum Beispiel, des Ölbergs, des Bergs Zion und der Klagemauer stehen auf dem Reiseplan. 

Ein weiteres Highlight der Reise ist der Besuch am Tempelberg - dem Zentrum dreier Weltreligionen. Neben den vielen kulturellen Höhepunkten haben Reisende aber auch die Gelegenheit die landschaftliche Schönheit Israels zu entdecken. So wartet beispielsweise ein Bad im Toten Meer auf die Gäste, sowie ein Ausflug zu den Jordanquellen und eine Schifffahrt über den See Genezareth. 

Weitere Informationen und genaue Reisedaten erhalten Sie in Ihrem Gruber Reisebüro.

Statistik: 7434 Views

F1 BOLIDE TOURTE VOM WIENER RIESENRAD ZUM GOLDENEN DACHL

Am Montag kehrte der RB15 – das Formel-1-Auto von Red Bull Racing – von seiner fünf Tage dauernden Österreich-Tournee zurück. Das Rennpaket rund um den neuen Honda-Motor hat einige der schönsten Seiten der Alpenrepublik kennengelernt und dabei zahlreiche begeisterte Fans getroffen. Gestartet wurde letzten Donnerstag bei einer Fahrt mit dem weltberühmten Wiener Riesenrad. Über Linz, Salzburg, Innsbruck und das Zillertal war die letzte Station das Strandbad in Klagenfurt. Der Bolide ist damit bestens gerüstet für seinen Einsatz mit Max Verstappen beim Team-Highlight des Jahres nächste Woche am Spielberg. Tickets für das Formel-1-Wochenende 2019 auf dem Red Bull Ring von 28. bis 30. Juni können sich Fans unter www.projekt-spielberg.com/f1tickets sichern!

Mit Max Verstappen feierte Red Bull Racing am Spielberg 2018 zum ersten Mal den vollen Erfolg beim Heim-Grand-Prix. Diesen Triumph will das österreichische Formel-1-Team Ende Juni auf dem Red Bull Ring natürlich wiederholen. Zur optimalen Vorbereitung hat der niederländische Superstar seinen RB15 deshalb kurz vor dem Heimrennen auf Tournee durch Österreich geschickt. Von 13. bis 17. Juni war das Rennauto durch die Alpenrepublik unterwegs, um sich zu akklimatisieren und optimal vorzubereiten.

Staunende Blicke von Wien bis Klagenfurt. Direkt aus dem „Hauptquartier“ am Spielberg startete der RB15 seine Österreich-Tournee vergangenen Donnerstag mit einem absoluten Highlight in Wien. Eine Gondel des weltberühmten Riesenrades wurde kurzerhand durch eine Aussichtsplattform für den Formel-1-Rennwagen ersetzt. Fahrgäste aller Herren Länder hat die Attraktion der Bundeshauptstadt bestimmt schon viele gesehen – das dürfte aber selbst für das Wiener Riesenrad eine Premiere gewesen sein! „Motorsport zum Anfassen“ gab es für zahlreiche Fans auf der Strecke, die den RB15 in Wien auch zur Karlskirche, weiter zur Linzer Sandburg, nach Salzburg und zum Goldenen Dachl nach Innsbruck bis ins Zillertal und nach Klagenfurt ins bekannte Strandbad führte. Wer den Dienstwagen von Max Verstappen traf und ein Selfie damit postete, hat die Chance auf Tickets für den Österreich-Grand-Prix von 28. bis 30. Juni auf dem Red Bull Ring! Staunende Blicke gab es an allen Tourstopps – schließlich taucht ein Formel-1-Auto nicht jeden Tag mitten in der Fußgängerzone auf!

Das volle Programm beim Österreich-Grand-Prix ab 95 Euro. Der „Holiday Grand Prix“ von 28. bis 30. Juni hat am Spielberg mit Legends Parade, Ö3 Konzerten, Public Pitlane Walk, „Styrian Green Carpet“, Stunt-Shows und Air Displays sowie Autogramm-Sessions in der F1 Fanzone wieder Entertainment für die ganze Familie parat. Kinder bis 14 Jahre genießen mit dem kostenlosen Kinderticket, in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Ticket, freien Eintritt auf dem Red Bull Ring. Mit einem Stehplatz-Ticket erleben Motorsport-Freunde das komplette F1-Wochenende bereits ab insgesamt 95 Euro! Der Run auf die Tickets ist ungebremst stark. Wer sich also noch Sitzplatz-Tickets auf einer Tribüne sichern möchte, sollte unter www.projekt-spielberg.com/f1tickets rasch zuschlagen!

Statistik: 5056 Views

Mit Gruber Reisen ins Heilige Land

Reiselustige haben von 01. bis 08. September 2019 die Gelegenheit gemeinsam mit Gruber Reisen Israel zu erkunden. Vom pulsierenden Tel Aviv geht die Reise über die sanften Hügel Galiläas, vom Mittelmeer zum Toten Meer, von den Schauplätzen der Bibel bis hin zu den Heiligtümern des Judentums und des Islams.

Zu den Highlights der Reise zählen unter anderem ein Besuch in der modernen Metropole Tel Aviv und natürlich auch die berühmte Grabeskirche in Jerusalem. Ausgrabungen aus der Zeit Jesu sowie die Besichtigung zahlreicher bekannter religiöser Stätten wie, zum Beispiel, des Ölbergs, des Bergs Zion und der Klagemauer stehen auf dem Reiseplan. 

Ein weiteres Highlight der Reise ist der Besuch am Tempelberg - dem Zentrum dreier Weltreligionen. Neben den vielen kulturellen Höhepunkten haben Reisende aber auch die Gelegenheit die landschaftliche Schönheit Israels zu entdecken. So wartet beispielsweise ein Bad im Toten Meer auf die Gäste, sowie ein Ausflug zu den Jordanquellen und eine Schifffahrt über den See Genezareth. 

Weitere Informationen und genaue Reisedaten erhalten Sie in Ihrem Gruber Reisebüro.

Statistik: 6586 Views

Knittelfelder 3-Tage Stadtfest

Super Stimmung beim Open Air und bei der Hauptplatzeröffnung

Mit einem 3-Tage Stadtfest wurde vom 30. April bis 2. Mai der neue Knittelfelder Hauptplatz gefeiert. Am Dienstag fand das große Open Air statt, am 1. Mai war die Hauptplatzeröffnung mit einem Frühschoppen und am 2. Mai das „BerufsInfoEvent“. Insgesamt waren über 7.500 Gäste anwesend.

Schlagerstars heizten ein

Die Freunde des Volks-Rock und Schlagers kamen beim großen Open Air trotz kühler Temperaturen voll auf ihre Kosten. Dass von Radio-Grün-Weiß in Kooperation mit der Stadtgemeinde Knittelfeld organisierte Event war bei freiem Eintritt ein voller Erfolg. Moderator Mario Fraiss kündigte zu Beginn ein Hitfeuerwerk an. Dies zündeten die Schwoazstoaner mit Songs wie „Schädlweh“. Danach kam G.G. Anderson auf die Bühne und brachte das Publikum mit „Sommernacht in Rom“ in die richtige Stimmung. Claudia Jung legte mit „Komm und tanz ein letztes Mal mit mir“ noch eins drauf. Und den Höhepunkt bildeten die Paldauer mit zahlreichen Hits, unter ihnen „3000 Jahre“.

Hauptplatzeröffnung mit Frühschoppen

Am nächsten Tag ging es mit dem Frühschoppen weiter. Bei strahlendem Sonnenschein und, im Vergleich zum Vortag, bei frühsommerlichen Temperaturen, kamen rund 1.500 BesucherInnen. Musikalisch eröffnete um 11.30 Uhr das Jugendorchester der Eisenbahner Stadtkapelle Knittelfeld „Soundhaufn“. Danach spielte die Eisenbahner Stadtkapelle ein Platzkonzert. Um 13 Uhr begann der große Eröffnungsakt, bei dem neben zahlreichen Ehrengästen auch LH-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer anwesend war.

Historischer Tag

In seiner Eröffnungsrede blickte Bürgermeister Gerald Schmid auf den Stadtentwicklungsprozess, den großen Projekten die daraus entstanden sind sowie auf den positiven Wandel der Stadt zurück. Auch bedankte er sich bei Schickhofer für die große finanzielle Unterstützung vom Land Steiermark. „Wir feiern an einem historischen Tag, dem Staatsfeiertag, die Eröffnung eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte der letzten Jahrzehnte, die feierliche Einweihung unseres neuen, attraktiven Zentrums, den neuen Hauptplatz von Knittelfeld. Ein Projekt, das zumindest dieses Jahrhundert unsere Stadt dauerhaft prägen wird. Es ist ein Projekt von den Knittelfelder Bürgern für unsere Bürgerinnen und Bürger“, so Schmid. Danach folgten die Grußworte vom Geschäftsführer der Planungsfirma freiland Umweltconsulting GmbH, DI Oliver Rathschüler, der auf die Bau- und Planungsarbeiten einging. Lobende Worte zum Hauptplatz fand auch Bundesrat Bgm. Ing. Bruno Aschenbrenner, der in Vertretung des Landeshauptmannes gekommen war. LH- Stellvertreter Michael Schickhofer freute sich über den Aufschwung der in Knittelfeld durch den Stadtentwicklungsprozess entstanden ist. Mit einer Segnung, Band durchschneiden und dem Bieranstich wurde der Eröffnungsakt beendet. Danach folgten noch Auftritte der Jagdhornbläser der Freien Jäger Knittelfeld, der Liedesfreiheit sowie der Steirerherzen mit der RiDuRi-Musi.

„BerufsInfoEvent“ für SchülerInnen und Jugendliche

Rund 800 Personen nahmen am 2. Mai am „BerufsInfoEvent“ teil. Die von der Stadtgemeinde Knittelfeld gemeinsam mit dem AMS organisierte Veranstaltung war für SchülerInnen, interessierte Eltern, aber auch QuereinsteigerInnen – Frauen in Handwerk und Technik sowie Fortbildungswillige. Die BesucherInnen trafen auf 45 Wirtschaftsbetriebe und öffentliche Institutionen (AMS, AMS-nahe Einrichtungen, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Schulqualitätsmanagement) sowie öffentliche Vertretungen (Polizei, Bundesheer, Feuerwehr und Rotes Kreuz). Die BesucherInnen wurden über Berufe, Karrierechancen, Ausbildungen sowie über deren Berufsalltag und das Berufsumfeld informiert. Vor Ort konnte man in einem ungezwungenem Rahmen Kontakte knüpfen, Ansprechpersonen kennenlernen oder Termine für Vorstellungsgespräche vereinbaren. Weiters gab es interessante Vorträge zum Thema Lehre, Beruf und Ausbildung, einen Fahrsimulator der ÖBB, Flugsimulator der Berufsschule Knittelfeld, Fliegerabwehrlenkwaffe sowie Tieffliegerradar vom Bundesheer Zeltweg und Zielspritzen mit der Feuerwehr Knittelfeld. Der Chor des Gymnasium Knittelfeld sorgte für musikalische Umrahmung, beim Kaffeewagen gab es gratis Getränke und die FSLE Großlobming machte hausgemachte Palatschinken.

Statistik: 9452 Views

Projekte und Vorhaben für 2019 in Knittelfeld

"Wir investieren in die Stadt, bauen Schulden ab, erhöhen keine Gebühren und erwirtschaften Millionenüberschüsse." BGM Gerald Schmid

Stadthaushalt Überschuss rund 2 Mill. Euro

Mit einem Überschuss von rund 2 Millionen Euro im Ordentlichen Haushalt hat die Stadtgemeinde Knittelfeld 2018 gut gewirtschaftet. Mit Einnahmen von 36.432.170,22 Euro und Ausgaben von 34.458.817,80 Euro erwirtschaftete die Stadtgemeinde einen Überschuss von 1.973.352,42 Euro. Im Außerordentlichen Haushalt ergibt sich ein saldierter Soll-Abgang von minus 363.315,40 Euro, der aber durch BZ-Mittel wieder ausgeglichen wird.
Bei der Vermögensrechnung betragen die Gesamtsumme der Aktiva 36.464.441,10 Euro und die Gesamtsumme der Passiva 16.591.369,40 Euro. Dies ergibt ein positives Reinvermögen von 19.873.071,70 Euro.
Zu Jahresbeginn 2018 betrugen die Rücklagen 4.747.341,56 Euro. Im Laufe des Jahres wurden 1.690.076,71 Euro den Rücklagen zugeführt und 3.085969,62 Euro entnommen, sodass am Jahresende 2018 der Rücklagenstand 3.351.448,65 Euro beträgt.
Der Nachweis über die Schulden der Stadtgemeinde zeigt, dass der aushaftende Darlehensrest 2018 zu Jahresbeginn 12.119.406,60 Euro betrug. Im laufenden Jahr wurden Darlehen von 362.100 Euro aufgenommen. Die Tilgungen betrugen 1.286.937,33 Euro, die Zinsen für die aushaftenden Darlehen beliefen sich auf 85.42,96 Euro. Der Darlehensrest am Ende des Jahres 2018 beträgt daher 11.194.569,27 Euro. Der Verschuldungsgrad ist weiter gesunken, derzeit liegt er bei 2,73%.

Stadt und Land investieren heuer 5,3 Millionen Euro in Zukunftsprojekte

Insgesamt fließen heuer 5,3 Millionen Euro in Zukunftsprojekte der Stadt. Der Hauptplatz ist fertig gepflastert. Jetzt werden die Sitzbänke und die Schienenmöblierung montiert, auch die „Mohnblütenleuchten“ sind bereits aktiv. Die Frühjahrsbepflanzung ist fertig gestellt, das Wasserfontänenfeld getestet. Auch die Pestsäule hat einen neuen Anstrich bekommen.

Umbau Frauengasse

Eine weitere bauliche Maßnahme in der Innenstadt wird die Neugestaltung der Frauengasse bis zur Schützengasse sein. Wie beim Hauptplatz müssen auch dort
die Wasser- und Kanalleitungen neu verlegt sowie die öffentliche Beleuchtung adaptiert werden. Flanierzonen werden verbreitert und barrierefrei gemacht. Mit dem Umbau soll im Sommer begonnen werden.

Förderung für Fassadenfärbelung

Damit auch die Fassaden der Innenstadthäuser im Bereich des Hauptplatzes, der Turnergasse, Frauengasse, Herrengasse, Kirchengasse und Theodor-Körner-Gasse sowie des Kapuzinerplatzes im neuen Glanz erstrahlen können, gibt es seitens der Stadtgemeinde für die Eigentümer der Objekte eine Förderung für Fassadenfärbelung. Sie soll im Innenstadtbereich vorerst für 2019 gelten. Gefördert werden Fassadenflächen, die von Straßen und öffentlichen Plätzen einsehbar sind, die Höhe beträgt 10 Euro je m2 Fassadenfläche.

Begegnungszone und Parken am Hauptplatz

Neu am Hauptplatz ist auch die Begegnungszone. Deren Grundgedanke ist die gemeinsame Nutzung aller VerkehrsteilnehmerInnen auf Basis gegenseitiger Rücksichtnahme. In diesen Zonen dürfen FahrzeuglenkerInnen, FußgängerInnen und RadfahrerInnen weder gefährden noch behindern. Die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ist einzuhalten. Fußgängern ist es erlaubt die gesamte Fahrbahn zu benützen, sie müssen aber aufpassen es ist ihnen nicht erlaubt, den Verkehr mutwillig zu behindern. Alle VerkehrsteilnehmerInnen (auch Fußgänger) haben die Pflicht, in erhöhtem Ausmaß aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Bauernmarkt Erweiterung – „Neuer Hauptplatz“

Seit Jänner ist der Bauernmarkt wieder auf seinen angestammten Platz vor dem Rathaus. Drei neue Standbetreiber haben sich dazugesellt. Hausgemachte Mehlspeisen und Brot aus der Marktkonditorei Franz Prutti, Fischspezialitäten aus der Fischzucht Karin und Harald Pichler sowie Lammprodukte der Familie Lenz ergänzen das Angebot. Weitere haben bereits angefragt. Der Obst- und Gemüsehändler Siegfried Ramminger bleibt auf seinen Wunsch hin in den ehemaligen Räumlichkeiten des Jugendtreffs im Rathaus. Das Geschäftslokal wurde adaptiert, der Eingang vom Rathausinnenhof in die Frauengasse verlegt.

Pilotprojekt Krämermarkt in der Innenstadt

Die Stadtgemeinde Knittelfeld ist berechtigt, jährlich drei Krämermärkte durchzuführen. Diese werden jeweils am 24. Februar (Matthias), am Pfingstdienstag und am 6. November (Leonhard) abgehalten. Im Zuge des laufenden Stadtentwicklungsprozesses ist nun beabsichtigt, diese Krämermärkte vom derzeitigen Marktstandort in der Parkstraße, zur Zentrumsbelebung in den Innenstadtbereich zu verlegen. Der Krämermarkt wird dann im Bereich des Hauptplatzes, der Herrengasse sowie der Frauengasse und des Kapuzinerplatzes abgehalten. Bei Bedarf kann er auch um die Turnergasse, Theodor-Körner-Gasse und um die Bahnstraße oberhalb des Stadthügels bis zum Hauptplatz erweitert werden. Der Knittelfelder Innenstadthandel und die Wirtschaftskammer haben sich positiv dafür ausgesprochen, da die Innenstadtgeschäfte den Markttag auch nutzen können um ihre Waren vor dem Geschäft im Rahmen des Marktes zu präsentieren. Das Pilotprojekt startet am 11. Juni, da ist der Pfingstmarkt von 7 bis 18 Uhr.

Neue Geschäfte und Firmen

Heuer haben wieder neue Betriebe eröffnet. In der Herrengasse startete Kevin Goel unter dem Namen KG Fitness & Fashion sein Modegeschäft. Es gibt dort Mode im Casual Style. Goel, der auch diplomierter Fitness- und Gesundheitstrainer ist berät auch in Fragen zur Gewichtsregulation. „Clever fit“ ist das neue Fitnessstudio in der Kärntner Straße. Es bietet von Montag bis Sonntag alles rund ums Fitnesstraining. Das Kapuzini ist in neuer Hand. Vier Eigentümer führen nun das beliebte Lokal am Kapuzinerplatz. Sonja Kern übernahm mit Jahresanfang einen Frisiersalon in der Parkstraße. Und Dr.in Bettina Rant ist die neue HNO-Ärztin in der Bahnstraße 2a. Sie folgte Dr. Cislo, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

Standortexperte unterstützt bei Ansiedelung von attraktiven Handelsbetrieben
Standortexperte Mag. Hannes Lindner begleitet den Stadtentwicklungsprozess in Hinblick auf die Wiederansiedelung von Geschäften in der Innenstadt. 2016 analysierte er den Standort Knittelfeld, damals schilderte er die Ist-Situation mit zahlreichen leer stehenden Geschäften. Nun hat er die Lage neu bewertet und war von der Entwicklung der Stadt positiv überrascht. „Ich kenne wenige Städte, wo in so kurzer Zeit die Innenstadt so positiv attraktiviert wurde“, so Lindner. Er wird die Stadtgemeinde weiterhin bei der Ansiedelung von attraktiven Handelsbetrieben unterstützen. Dazu gibt es ein Konzept.

Bau und Infrastruktur

Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Kärntner Straße – Radweg und Begleitstraße

Die Stadtgemeinde beabsichtigt im Bereich Wiener Straße/Kärntner Straße den Geh- und Radweg zu sanieren. Der Umfang der Arbeiten umfasst unter anderem einen teilweisen Neubau, die Schließung von gefährlichen Einfahrten sowie eine farbliche Markierung der bestehenden Einfahrten. Der Radweg soll auch teilweise eben ausgeführt werden. Das Projekt kostet 25.000 Euro.
Um eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Kärntner Straße zu erreichen, ist es sinnvoll, die derzeitige Situation der L518 im östlichen Bereich zu verändern. Zu- und Abfahrten zu den Handelsbetrieben werden verringert. Deshalb sollte die Errichtung einer richtungsgebundenen Begleitstraße, beginnend bei der Firma Moßhammer und endend bei der Uniqa-Versicherung, umgesetzt werden. Das gesamte Vorhaben kostet 750.000 Euro. Für Kanal und Infrastruktur sind 900.000 Euro geplant, für die Erhaltung von Wohnungen 500.000 Euro. 120.000 Euro werden als Vereinsförderung ausgeschüttet. Auch der Busbahnhof wird erneuert, für Busse gibt es dann eine Echtzeit-Anzeige.

Millioneninvestitionen in Knittelfelder Schulen

Die Stadtgemeinde investiert insgesamt 2,5 Millionen Euro in Brandschutzmaßnahmen und Verbesserungen der Knittelfelder Schulen. In einem Dreijahres-Projekt werden Fluchtwege adaptiert, Brandschutztüren eingebaut, Notausstiege, Rauchabschlussportale und vieles mehr errichtet. Heuer fließen in die Volksschule Knittelfeld Kärntner, NMS Lindenallee, NMS Rosegger, Schulzentrum und ins Sonderpädagogische Zentrum 1.046.000 Euro.

Der erste Fahrradsicherheitspark Österreichs

Am Gelände des ehemaligen Dirtbike-Parks beim Sportzentrum wird ein im Murtal einzigartiger Radfahrsicherheitspark mit „Pumptrack“ errichtet. Am Donnerstag, 4. Juli, findet die Eröffnung statt.
Fehlende Fahrpraxis und Übungsflächen tragen dazu bei, dass viele Kinder und Jugendliche das Radfahren nicht ordentlich erlernt haben.

Mit der Errichtung eines Fahrradsicherheitsparks soll Abhilfe geschaffen werden. Ziel ist für Übungsflächen zu sorgen, wo Kinder und Jugendliche in geschützten Bereichen das Radfahren erlernen können. Zudem wird ein so genannter „Pumptrack“ errichtet. Unter „Pumptrack“ versteht man eine speziell geformte, befestigte Strecke (meistens Rundkurs), auf der mit Bikes, Skateboards, Scootern und Inlineskates unterwegs sein kann. Auch ein kleinerer „Laufradtrack“ wird errichtet, auf dem die kleineren Kinder bereits fahren können. Diese Kombination ist in dieser Form einzigartig. Es soll das Radfahren attraktiv machen und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung darstellen. Dieser Fahrradpark wird in Kooperation mit der RC Rapso Knittelfeld auch allen Schulen im Murtal für Fahrradsicherheitstrainings offenstehen. Der „Pumptrack“ wird von einer Spezialfirma errichtet, das Projekt kostet rund 120.000 Euro. Das Land Steiermark wird mitfinanzieren.

Veranstaltungen

Innenstadtbelebung mit zahlreichen Veranstaltungen

Die Stadtgemeinde und der Tourismusverband Knittelfeld haben ein umfangreiches Programm an Veranstaltungen in der Innenstadt und speziell am Hauptplatz zusammengestellt. Hier die wichtigsten Events auf einen Blick:
Am Hauptplatz: Fahrradbörse (13. April), Radsternfahrt (28. April), Großes 3-Tage- Stadtfest (Konzert, Frühschoppen mit Eröffnung des neuen Hauptplatzes und BerufsInvoEvent, 30. April bis 2. Mai), Muttertagsfeier (10. Mai ab 14 Uhr), Europatag (14. Mai 9 bis 12 Uhr), Kreative Stadt (25. Mai, 9 – 15 Uhr), Murtal Classic 7. – 9. Juni), Töpfermarkt (13. – 15. Juni), Iron Road for Children mit Biker-Frühstück und Live-Musik (6. Juli), 1. Knittelfelder Rocknacht (6. September), sowie White Night (im Sommer). In der Innenstadt: Music Nights und European Streetfood (6. und 7. Juli), Festival.

Für die Gemeinde wichtige Projekte

Forschungsprojekt Klärschlammverwertung
Im innovativen Regionalprojekt „Regionale Wertschöpfung durch innovative Klärschlammverwertung“ untersuchen aktuell die Montanuniversität Leoben und die Energieagentur Obersteiermark verschiedenste Parameter wie Technologien und Standortfaktoren. In weiterer Folge führen sie eine entsprechende technische und wirtschaftliche Bewertung mit Bezug auf die Gegebenheiten der Region durch. Parallel zu diesen Aktivitäten wird laut Projektinitiator Bürgermeister Gerald Schmid ein österreichweiter Fachkongress zum Thema, der im Herbst 2019 stattfindet, vom Projektträger Regionalmanagement Obersteiermark West GmbH und CM-Consulting in Kooperation mit Fachexperten vom Land Steiermark, in Knittelfeld organisiert.

Modernste Lehrlingsausbildungsstätte der ÖBB

Eines der Leuchtturmprojekte, die Umsetzung der modernsten Lehrlingsausbildungsstätte für die gesamte Region Murtal, wird in Knittelfeld Realität. Ab Juni soll gebaut werden.

Statistik: 3572 Views

Über 300 neue Rekruten feierlich angelobt

Am Fliegerhorst Hinterstoisser wurden am Freitag (1.3.2019) 320 Soldaten angelobt.

Sie versehen ihren Dienst im Überwachungsgeschwader Zeltweg, in der Flugbetriebskompanie Aigen im Ennstal, im Kommando Logistik sowie im Luftunterstützungskommando sowie als Funktionssoldaten in verschiedenen Bereichen. Neben Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer nahmen auch die Landtagsabgeordneten Gabriele Kolar und Bruno Aschenbrenner sowie Bezirkshauptfrau Ulrike Buchacher am Festakt teil, der von der Militärmusik Steiermark feierlich umrahmt wurde.

Im Rahmen der Angelobung unterstrich Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „In einer Zeit, in der viele Menschen Sorgen und Ängste haben, müssen alle verantwortungsbewussten Kräfte alles unternehmen, um Stabilität, Sicherheit und Klarheit zu geben. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass das Bundesheer seine Aufgabe in diesem Zusammenhang vorbildlich erfüllt.″ Daher, so Schützenhöfer, sei das Österreichische Bundesheer ein wesentlicher und unverzichtbarerer Eckpfeiler der Demokratie und der Republik.

Den Soldatinnen und Soldaten dankte der Landeshauptmann für die Verantwortung, die sie als Präsenzdiener für das Land übernehmen: „Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz und hoffe, dass Sie aus Ihrer Zeit beim Bundesheer auch für sich persönlich einen Nutzen für das spätere Leben ziehen können.″

Statistik: 8109 Views

Über 1 Million Euro in den Ortsteil Apfelberg investiert

Seit der Gemeindefusionierung von Apfelberg mit Knittelfeld (2015) wurde seitens der Stadtgemeinde in den heutigen Ortsteil eine Menge investiert. Über 1 Million Euro flossen in Projekte, ein Allgemeinmediziner wurde angesiedelt, der Hochwasserschutz errichtet, ein Nahversorger installiert, eine Bürgerservicestelle eingerichtet und vieles mehr.

Seit der Gemeindefusionierung von Apfelberg mit Knittelfeld (2015) wurde seitens der Stadtgemeinde in den heutigen Ortsteil eine Menge investiert. Über 1 Million Euro flossen in Projekte, ein Allgemeinmediziner wurde angesiedelt, der Hochwasserschutz errichtet, ein Nahversorger installiert, eine Bürgerservicestelle eingerichtet und vieles mehr.

Als das Land Steiermark die Gemeindefusionierung ankündigte, war bei zahlreichen Gemeinden Skepsis und Unmut zu merken. Das war vor 2015. Inzwischen ist die Fusionierung Geschichte und Apfelberg kam zu Knittelfeld. In den vergangenen vier Jahren wurde seitens der Stadt Knittelfeld kräftig zum Wohl der Bevölkerung in den Ortsteil Apfelberg investiert. „Wir haben die 19 Hauptpunkte der Fusionsvereinbarung, die wir mit Apfelberg 2014 beschlossen haben, bis auf zwei Kleinigkeiten erfüllt“, so Bürgermeister Gerald Schmid.

Ein Blick zurück

Bereits 2014 kam es durch die Initiative von Bürgermeister Gerald Schmid zur Eröffnung des Nahversorgers „Wohlfühlladen“. Das Geschäft wurde von Anfang an von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Mit 1. Jänner 2015 wurden die Gemeinden dann zusammengelegt. Als eine der ersten Maßnahmen nach der Fusionierung lud Schmid (damals Regierungskommissär) die Apfelberger Bürgerinnen und Bürger zu einer Versammlung ein. Dort präsentierte er seine Pläne. Die beiden vorrangigen großen Projekte waren die Einrichtung einer Bürgerservicestelle am Maigoldplatz sowie die Umgestaltung und der Umbau des ehemaligen Gemeindeamtes zur Praxis des Allgemeinmediziners Dr. Michael Hochsteger. Dem Wunsch der Bevölkerung nach einem Arzt im Ortsteil ist man damit nachgekommen. Am 1. März 2015 wurde die Bürgerservicestelle eröffnet, Dr. Michael Hochsteger hat am 4. Mai seinen Ordinationsbetrieb aufgenommen. Damit die Apfelberger Bürgerinnen und Bürger einen Ansprechpartner vor Ort haben, wurde die Funktion eines Ortsteilbürgermeisters geschaffen. Reinhard Schrotter ist seitdem der Mann, der die Anliegen der Bevölkerung im Ortsteil entgegennimmt. Seine Sprechtage in der Bürgerservicestelle Apfelberg sind jeden ersten und dritten Mittwoch, jeweils von 16 bis 18 Uhr.

Millioneninvestitionen für Hochwasserschutz und Infrastruktur

Immer wieder kam es bei Unwettern am Unterlauf des Heimfahrtsbaches zu Überflutungen des Siedlungsraumes. Aus diesem Grund wurde in den Hochwasserschutz investiert. Das Gesamtprojekt kostete 1,6 Mio. Euro, rund die Hälfte finanzierte der Bund, 20,5% die Stadtgemeinde Knittelfeld, 17% das Land Steiermark und den Rest teilten sich die Landesstraßenverwaltung und die Gemeinde Lobmingtal. In die Erhaltung, Erweiterung und Reparaturen des Kanalnetzes flossen über 100.000 Euro. Apfelberg hat genügend Grünflächen für Wohnbau. Die Kosten für Grundaufschließungen (Kanal, Wasser, Beleuchtung) beliefen sich auf insgesamt 260.000 Euro. Es entstanden Einfamilienhäuser und Wohnanlagen wie die „Gruen City“ und jene in der Landschacher Gasse. Die Straßenbeleuchtung wird auch sukzessive auf LED umgestellt, jährlich fallen rund 10.000 Euro dafür an. 75.000 Euro kostete die Sanierung der Neugasse. Das Dach beim Gemeindewohnhaus in der Josef-Kurz-Gasse wurde saniert, der Aufwand bezifferte sich auf 30.000 Euro.

Naherholung und Freizeit

Das im Rahmen des EU-Programms LIFE+ Natur geförderte Projekt „Murerleben“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark, dem Ministerium für lebenswertes Österreich, der Baubezirksleitung Obersteiermark West, den Gemeinden und den Fischereiberechtigten in der Lässer Au realisiert. Ziel war es, die naturnahe Auen- und Flusslandschaft bei der Mur wiederherzustellen bzw. zu verbessern, Hochwasserschutzmaßnahmen durchzuführen, gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu erhalten sowie ein Freizeit- und Erholungsgebiet zu schaffen. Sitzbänke wurden aufgestellt und das Areal beschildert. Die Pflege der Au übernahmen AsylwerberInnen im Rahmen eines Projekts.
Auch ein Naherholungsgebiet, aber weniger bekannt, ist die Amphibienwiege. Das sind drei Biotope die als Amphibienlaichgewässer dienen. Diese mussten saniert werden, damit Molche, Frösche und Vögel wieder einen passenden Lebensraum vorfinden. Für die Sanierung der Gewässer und Neugestaltung des Umfeldes wurden rund 3.000 Euro aufgewendet. Auch die Grünanlagen sind für 5.000 Euro erneuert worden.

Sport, Kinder und Jugend

In Apfelberg gibt es auch zwei öffentliche Kinderspielplätze, jener am Gartenweg und in der Landschacher Siedlung (Maigoldplatz). Beide Spielplätze wurden mit Bürgerbeteiligung errichtet, insgesamt investierte die Stadtgemeinde 35.000 Euro.
Weiters flossen Gelder in den Kindergarten Apfelberg (Neugestaltung Außenbereich und Akustikverbesserung, 40.000 Euro), in eine Freiluftklasse der Volksschule Knittelfeld Landschach (7.500 Euro) sowie in die Sport- und Freizeitanlage. Die laufenden Instandhaltungsarbeiten kommen dort jährlich auf rund 5.000 Euro, ein neues barrierefreies WC kostete 12.000 Euro. Jugend am Werk errichtete im ehemaligen Bauhof-Gebäude die Geschäftsstelle von „inservice“. Sie investierten ca. 200.000 Euro.
„inservice“ ist ein gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt im Bezirk Murtal, das zur Unterstützung der älteren BewohnerInnen der Region bei Arbeiten in Haus und Garten eingerichtet wurde. Bei „inservice“ werden Langzeitbeschäftigungslose und ältere, arbeitslose Menschen zeitlich befristet als Transitarbeitskräfte beschäftigt. Das Ziel des Projekts ist die Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Auf diesem Weg werden die Transitarbeitskräfte sozial- und berufspädagogisch begleitet und unterstützt.

Statistik: 8122 Views

Landesfotoausstellung der Naturfreunde-Fotogruppen

Einladung zur Vernissage und zum Besuch der Ausstellung.

Die Naturfreunde Fotogruppen präsentieren von 9. November bis 7. Dezember im Rathaus Knittelfeld, im Foyer des 2. Stocks, ihre Werke. Die Vernissage findet am 9. November um 16 Uhr statt.
Die steirischen Naturfreunde-Fotogruppen beschäftigen sich seit den 1980er Jahren mit fotografischen Arbeiten. Das heißt, sie setzen sich mit einem bestimmten Thema, oft über einen längeren Zeitraum, auseinander. Jedes zweite Jahr, präsentieren die steirischen Fotogruppen die Ergebnisse ihrer kreativen Prozesse in einer gemeinsamen Ausstellung ohne Bewertung. Die Wahl des Themas ist den einzelnen Gruppen freigestellt. Heuer wird die Schau im Rathaus gezeigt.

Die heimische Fotogruppe hat sich mit Knittelfeld aus verschiedenen Blickwinkeln beschäftigt. Sie wird außergewöhnliche Ansichten aus Stadt und Land zeigen.
Die Fotografie ist neben einem Kommunikationsmittel der Gesellschaft auch eine Kunstform im Bereich der bildenden Künste. Der Sinn einer „fotografischen Arbeit“ ist es, neue Erkenntnisse, neue Gefühlsbereiche, neue geistige Hintergründe zu erschließen und diese kreativ in einer Ausstellung zu zeigen.
Die Werke der Fotogruppen sind während der Öffnungszeiten des Rathauses, Montag bis Freitag, von 8 – 16 Uhr, im 2. Stock zu besichtigen.

Kunstinteressierten herzlich eingeladen.

Statistik: 5974 Views