High-Tech für die Zukunft der Holzindustrie im Murtal

Dienstag, 10.07.2018

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LH-Stv. Schickhofer mit der Geschäftsführung des Holzinnovationszentrums und der Pabst GmbH

Schickhofer und die Geschäftsführung gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Betriebsführung.

Montag besuchte Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer das Holzinnovationszentrum („hiz“) in Zeltweg. Das Zentrum bietet Platz und die notwendige Infrastruktur für moderne Produktionen, neue Holz-Anwendungsgebiete und hochtechnologische Forschungs- und Entwicklungsbestrebungen. „Wo Innovation Platz findet, werden die Erfolge nicht ausbleiben. Ich freue mich hier zu sein und den Ort zu sehen, an dem Ideen zu physischen Objekten und Kunstwerken werden, denn Holz ist einfach mehr als nur ein einfacher Werkstoff“, so Schickhofer. Der Vize-Landeshauptmann ließ es sich auch nicht nehmen, sich einen der Betriebe anzusehen, der Teil des „hiz“ ist: Schickhofer ließ sich von den beiden Geschäftsführern Johann und Reinhard Pabst ihren Betrieb zeigen. Die Johann Pabst Holzindustrie GmbH steht für Regionalität und für 80 Jahre Erfahrung mit Holz. Für Schickhofer ist diese Treue zur Region besonders wichtig, da sie zeigt, dass Zeltweg und Obdach auch weiterhin eine Heimat für die Holzindustrie sind und somit auch die Arbeitsplätze in der Region bleiben. Den beiden Geschäftsführern ist klar, dass Regionalität Hand in Hand mit der Qualität ihrer Produkte geht und dass es zur Sicherstellung dieser Qualität heimische Fachkräfte braucht.

Auch das Holz selbst kommt aus der Region: „Seit es die Firma Pabst gibt, arbeiten wir mit den gleichen Lieferanten zusammen. Sie sind mittlerweile unsere Partner und wir betrachten diese gute Zusammenarbeit keinesfalls als selbstverständlich, sondern als etwas Besonderes“, so Johann und Reinhard Pabst. ​„Sie sind Spezialisten, in dem was sie tun. Da braucht man eben keine große Produktpalette“, betonte Schickhofer anerkennend.

Holz ist ein Rohstoff mit Zukunft. Was früher noch mühsam von Hand geschaffen wurde, kann heute mit der Hilfe von Maschinen viel leichter produziert werden und viele der komplexen Produkte sind generell nur mehr mit Maschinen produzierbar. „Hier in der Murtaler Holzindustrie kann man den Fortschritt und die Innovation förmlich spüren“, zeigte sich Schickhofer beeindruckt von den Produktionsabläufen und beschreibt damit die moderne Ausstattung des Betriebs.



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